EUMC-Jahresbericht: Rassismus in der EU

Die gutmenschliche Europäische Behörde zur Beobachtung von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit (European Monitoring Center on Racism and Xenophobia – EUMC) mit ihrer Direktorin Beate Winkler ist eigens geschaffen worden, um besorgniserregende Tendenzen im multikultirellen Miteinander aufzuspüren. Wir finden das sehr ehrenwert. Nun hat die Behörde ihren Jahresbericht vorgelegt, der vor allem eins feststellt: Eine Diskriminierung von Moslems und Migranten in der EU.

So berichtet die EUMC, dass Roma am häufigsten Opfer von rassistischen Gewalttaten sind. Selbstverständlich verschweigt die Studie, wie oft die Roma als Täter in Erscheinung treten. Überhaupt kommen Migranten und Moslems als Täter nicht vor sondern – wie üblich – nur als Opfer. Man sorgt sich völlig zurecht über zunehmenden Antisemitismus, verschweigt aber politisch korrekt, dass hier gewisse Zusammenhänge mit dem Anwachsen der moslemischen Bevölkerungsgruppe bestehen, die ja oft sehr aggressiv antisemitisch eingestellt ist. Im Gegenteil: Kaum werden Juden als Zielgruppe antisemitischer Attacken erwähnt, tauchen schon im nächsten Satz Moslems als besonders hervorgehoben in der Opferrolle auf. Damit sind sie von vornherein natürlich von jedem Verdacht ausgenommen.

Juden seien nach wie vor Ziel antisemitischer Vorfälle, hieß es in dem Bericht. Als besonders Besorgnis erregendes Problem stufte die EUMC die wachsende Islamfeindlichkeit ein. In einigen EU-Ländern sei von nicht staatlichen Organisationen eine Zunahme der tätlichen Angriffe und Beleidigungen gegen Moslems festgestellt worden.

Von gutmenschlicher Betroffenheit triefend, stellt die Beobachtungsstelle Diskriminierung von Migranten all überall fest:

Die EUMC schlägt Diskriminierungstests vor, um rassistische Verhaltensweisen zum Beispiel am Wohnungsmarkt aufzuzeigen. So seien trotz eines gesetzlichen Verbotes in allen EU-Mitgliedsstaaten etwa in Spanien, Italien und Frankreich Wohnungsanzeigen mit Formulierungen zu finden, die ausländische Interessenten ausdrücklich ausschließen. In Belgien hätten sich Hausbesitzer geweigert, Wohnungen an Menschen mit ausländischen Namen zu vermieten. (…) Die Ungleichbehandlung am Arbeitsmarkt lasse sich aus der höheren Arbeitslosenrate von Migranten und Angehörigen von Minderheiten ableiten, wie sie etwa in Belgien, Dänemark, Deutschland und Finnland vorliege.

Und das liegt natürlich nicht etwa an mangelnder Schul- und Ausbildung und wenig ausgeprägtem Arbeitswillen, sondern an der Diskriminierung durch Einheimische.

(Spürnase: Cay)

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25 KOMMENTARE

  1. Nicht zu fassen dass sie es gemerkt haben! Jetzt sehen sie, obwohl schon kurz nach der Wende die Synagogen auch in Deutschland wie nahezu überall wie eine Festung müssten gemacht werden! Jetzt, wo kaum eine Kipa, oder Zizit tragen traut, und wenn schon dann eben unter ein Hut, und d Zizit in der Hose.. Magendavid, in d Hemd oder unter Bluse oder Pullover… usw. und jetzt! Erst jetzt sind die sooooooo Weitsichtigen Herrschaften so weit dass sie es merken…

    Ich hoffe sehr dass die so schnell sind, schon eher merken werden dass sie tot sind, als d ihre Beerdigung…..! Wenn die wohl nichts gesagt hätten, würde mich nicht aufregen, da man zu mindest ihnen nicht nachsagen könnte, dass sie sooooooooo Idioten sind, die erst dann wenn schon alles abrutscht merken dass sie vieles verpennt haben… Ja! So sehr sogar, dass sie daran nichts mehr ändern können…

    Tiqvah Bat Shalom

  2. Ist doch sonnen klar:

    George W. Bush ist Schuld.

    Ich möchte mein hart erarbeitetes Eigentum auch nicht an irgendwelche Islamo-Faschisten vermieten.
    Je mehr eine Gegend „bereichert“ wird, desto libanesischer die Verhältnisse auf den Straßen und folgerichtig „beliebter“ bei den rest-natives.

    Ich danke der EUMC für diesen tiefgründigen, differenziert dargestellten Bericht. Ich werde einen Teil dazu beitragen,- sofort kündigen und eine 20 köpfige Muselbande kostenlos bei mir aufnehmen!

    Danke!

  3. Lasst uns auch bitte nicht vergessen, wer diese ganze Scheiße finanziert: Wir als EU-Nettozahler. Wo bleibt denn die – etwas zeitgemäßere – „Behörde zur Beobachtung von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit – auch von Muslimen gegen z.B. Deutsche und/oder Christen“?

    Da würde ich es schon eher verstehen, wenn wir unsere Milliarden dahin reinverpulvern.

  4. Für diese Erkenntnisse brauch ich keine ganze Behörde.
    Da reicht eine 4 Mann (Frau) Diskussionsrunde in der Kneipe (nein, kein Stammtisch!)!

    Wenn Du es noch kostengünstiger haben willst:
    Benutz den öffentlichen Personen Nahverkehr.

  5. Wenn immer Rassismus als Einbahnstraße gesehen wird – wie in diesem Fall – handelt es sich um abgrundtiefe Heuchelei. Darin sind besonders die Grünen gut.

  6. Den einfachen Menschen wird einfach zu viel zugemutet.
    Wer die besagten Personengruppen vor der Haustüre hat und deren Verhalten nicht nur erleben sondern auch erdulden, um nicht zu sagen erleiden muß, der weiß, wovon ich spreche.
    Leider wird dies, die alltägliche Be- und Überlastung der Menschen nicht in das „Kalkül“ solcher Studien einbezogen.

  7. Während ich mir Gedanken mache wie wichtig diese aussagen jetzt sind, und wie die Juden auf ihre Heimkehr nach Israel erzwungener weise nachsinne, schaute nochmals da hin, welche Menge von Leute sich schon dazu geäußert haben… Ich war zu mindest sehr harmlos gesagt sehr überrascht welches Interesse dieses Thema ergab. Insgesamt 6 (meine Inbegriffen) in 2 ½ Stunden! Diese sogar in der beste „Schreibzeit“!

    Ich möchte nicht sagen dass diese hier mich nicht sehr überrascht hat wie wenig die Interesse daran ist! Wenn man diese anderswo gehabt hätte, dann sage ich nichts für d Schweigen… aber da??? Ich schaute bei d Schächtung nach, welche Morgens, somit in der Arbeitzeit erschien, und für d selbe Zeit waren 19 Zuschriften!

    NEIN! Ich möchte nichts vergleichen! Ich schweige schon wieder…..

    Tiqvah Bat Shalom

  8. Das dürfte hierher passen:

    Frankreich listet sorgfältig 751 „heikle Gebiete“ auf, auch als „No Go Zones“ bekannt. Komplett mit Karte. Daniel Pipes merkt zu recht an: Ein besserer Name für diese Gebiete wäre Dar al-Islam.

    Weiterhin, und diesen Artikel sollte sich wirklich jeder zu Gemüte führen:

    French police the target in urban guerrilla war

    >> Stoned, beaten and insulted, their vehicles torched by crowds of hostile youths, French police say they face an urban guerrilla war when they enter the run-down neighborhoods that ring the major cities.

    (Gefunden bei LGF.)

  9. Vor etwa drei Jahren sahen die Forschungsergebnisse dieser EUMC-Behörde aber noch ganz anders aus:

    Während die EUMC in Wien die Nichtpublikation damit begründete, die Qualität der Studie sei wegen unzureichender Daten nicht ausreichend, hielten die Berliner Forscher politische Gründe für die Nichtveröffentlichung für ausschlaggebend: Unterdrückt werden sollte demnach in erster Linie das Ergebnis der Studie, wonach vor allem muslimische Zuwanderer für die Zunahme antisemitischer Vorfälle in der EU verantwortlich seien.
    Der Report stellt fest, es habe in der EU „eindeutig einen Zuwachs antisemitischer Aktivitäten seit der Eskalation des Nahostkonflikts im Jahr 2000 mit einem Höhepunkt im Frühjahr 2002“ gegeben. Die Studie schreibt zudem, dass physische Attacken auf Juden sowie die Entweihung und Zerstörung von Synagogen im Beobachtungszeitraum, der ersten Jahreshälfte 2002, „oft von jungen muslimischen Tätern begangen wurden“.

    (http://www.taz.de/pt/2003/12/03/a0065.nf/text)

    Auch der Spiegel schrieb von „Scheu vor unbequemen Wahrheiten“:

    Klammheimlich wollte die EU eine Studie über den Antisemitismus in Europa umschreiben lassen, doch der Jüdische Weltkongress veröffentliche die Ergebnisse. Mitautor Bergmann wirft der EU „wissenschaftlichen Rufmord“ vor und bemängelt, dass weder der Zeitpunkt noch der Zeitraum für die Erhebung richtig gewesen wäre. Der für die Verschlusssache verantwortliche Sachverständigenrat des EUMC und die Leiterin, Beate Winkler, hatten sich vor allem daran gestoßen, dass die Berliner in ihrer Studie besonders unter arabischen Einwanderern in Europa einen Zuwachs der antisemitischen Haltungen dokumentierten.
    mehr dazu in dem Spiegel-Artikel, der leider nur gegen Gebühr abrufbar ist:

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,276734,00.html

  10. Durch die Vermischung mit der vollkommen berechtigten Ablehnung der Islamisierung Europas mit wirklichen Problemen wie Antisemitismus und Rassismus kommen die letzteren natürlich leider zu kurz. Es ist einfach unerträglich, dass die EU sich weder mit Antisemitismus noch mit Rassismus befassen kann ohne das ganze jedesmal mit „Islamophobie“ zu einer Lachnummer zu machen.

    Ich glaube aber nicht, dass man hunderte von Millionen von Menschen dazu dressieren kann, die islamischen Eroberer zu lieben. Die Menschen WERDEN diskriminieren und sie werden Mittel und Wege finden, das weitgehend legal zu tun.

    Das

    Die EUMC schlägt Diskriminierungstests vor, um rassistische Verhaltensweisen zum Beispiel am Wohnungsmarkt aufzuzeigen.

    allerdings ist bedenklich. Ich weiß nicht recht, was man sich unter solchen „Tests“ vorzustellen hat. Etwas, das mit einer freiheitlichen Demokratie zu tun hat, mit Sicherheit nicht.

    Wie diese EU-kraten die eigene Bevölkerung dafür HASSEN, dass diese ihnen möglicherweise ihr schmutziges Eurabia-Spiel versauen könnte, lässt aber schon sehr tief in einen Abgrund blicken.

  11. Bin ich der Einzige, der, nur wenn er die Überschrift EU sieht schon weiß das da nichts gutes folgen kann?

    Die EU ist ein Aufgeblasener Saftladen, ein Bürokratisches Monster. Überdies der Mülleimer
    für die Gesamte Europäische Politik. jeder Politiker in einem Europäischen Land, der nichts taugt, aber aus irgendwelchen Gründen weiterhin erhährt werden soll, wird nach Brüssel abgeschoben.

    Kein Wunder, wenn dieser Sauhaufen nichts gescheites gebacken bekommt. Weil die Vollpfosten aber zu dämlich sind, um überhaupt irgendwas zu merken, halten sie sich für die allerbesten, und beglücken die Menschen in Europa permanent mit ihrem geistig Erbrochenen.

    Weil die Menschen das klar durchschauen, und deshalb der Eu eine Absage erteilen, wann immer sich dazu die gelegenheit bietet, wird dieses Verhalten flux umgelogen, in mangelnde informiertheit. Das Volk ist sehr wohl informiert. und wenn die in Brüssel mit ihrem Schwachsinn weitermachen wollen, bis der Mob mit Sense und Axt kommt, um mal das Informationsdefizit bei den Eurokraten auszugleichen, ist es zu spät.

  12. @Mir
    Ich habe gleich den Link bei mir eingesetzt. Es ist furchtbar. Und diese Politiker wachen immer noch nicht auf! Wir müssten sie alle gleich morgen früh absetzen.

  13. Kleiner Nachtrag: Wer sitzt bei diesem EUMC verein für Deutschland im ManagementBoard? Die Bundesempörungsbeauftragte Claudia Roth. das erklärt vieles. Aber Entschuldigt nichts.

  14. Kleiner Nachtrag: Wer sitzt bei diesem EUMC verein für Deutschland im ManagementBoard? Die Bundesempörungsbeauftragte Claudia Roth. das erklärt vieles. Aber Entschuldigt nichts.

  15. Das ist Polit-Satire vom Allerfeinsten: „Die Ungleichbehandlung am Arbeitsmarkt lasse sich aus der höheren Arbeitslosenrate von Migranten und Angehörigen von Minderheiten ableiten, […]“ und natürlich nicht von einer schlechten Qualifikation, die sich von einer Lernresistenz, vor allem mohammedanischer Kinder und Jugendlicher, ableiten läßt.
    Desweiteren macht es immer Eindruck auf einen Kunden, wenn die Mitarbeiterin Kopftuch oder Burka trägt, das impliziert die Weltoffenheit der Geschäftsführung.
    Warum, frage ich mich, ist eigentlich noch keine Kopftuchträgerin bspw. in der Hochfinanz anzutreffen? Wäre doch mal interessant, dort eine aussagekräftige Studie durchzuführen.

    „In einigen EU-Ländern sei von nicht staatlichen Organisationen eine Zunahme der tätlichen Angriffe und Beleidigungen gegen Moslems festgestellt worden.“ Tja, und wo sind die nicht staatlichen Organisationen bei der Ermittlung der Zunahme tätlicher Übergriffe und Beleidigungen mohammedanischer „Gäste“ gegen Einheimische, sagen wir mal in den Schulen, der öffentlichen Verkehrsmitteln, etc.? Oder sind No-Go-Areas für Einheimische hinnehmbar?

    Mannomann, ich kann gar nicht soviel fressen, wie ich kotzen möchte.

    Kognitiv
    _____________________
    Remember Lepanto 1571

  16. Wie sagt man noch zu unseresgleichen? „Sowas kommt von sowas“. Die Logik von Frau Roth, die bei diesem EU-Bericht wohl mehr als nur managementmäßig mitgewirkt hat, ist offenbar folgende:
    Diskriminierung –> Perspektivlosigkeit –> Schulversagen –> Aggression.

    Für unsereinen ist die Logik gerade so herum: Wenn ich in der Schule aggressiv bin, werde ich ein Schulversager, denn ich kann mich nicht zugleich konzentrieren. Also habe ich auf dem Arbeitsmarkt keine Perspektive und werde vom Arbeitgeber zu Recht diskriminiert, denn der braucht fähige Leute, keine kleinen Paschas und Herrenmenschen in Millionenzahl.
    Kurz:
    Aggression –> Schulversagen –> Perspektivlosigkeit –> Diskriminierung.

    Der Bericht ist eine im wahrsten Sinne perverse Manipulation der Öffentlichkeit. Es sind nur ganz wenige Leute, die es aber an die Spitzenpositionen der europäischen Machtmaschine geschafft haben und von dort aus die Zerstörung Europas betreiben.

    Man sollte die Roth vor ein Tribunal stellen und aburteilen.

  17. Rassismus u. Diskriminierung in Reinstform, allerdings mit umgekehrten Vorzeichen und sicher auch nicht Bestandteil des EUMC Berichtes:

    „Schweine-Esser sind Schweine“
    Wie sich Kita-Kinder beschimpfen
    Neukölln – Ein Schinkenbrot? Wer so was isst, der ist ein „Schwein“. Auf Schulhöfen und
    selbst in Kindergärten tobt der „Kinder-Kampf der Kulturen“ – um Kopftücher und
    Essgewohnheiten. In Neukölln sind die Kinder, die nicht an den Propheten Mohammed
    glauben, auf dem Rückzug.

    Kampfschauplatz ist zum Beispiel die Richard-Grundschule in Neukölln. Rund 400 Schüler
    zählt sie. Der Anteil der deutschen Kinder liegt bei 20 Prozent, in den unteren Klassenstufen
    sogar bei nur zehn Prozent. „Christ ist hier ein häufig gebrauchtes Schimpfwort“, musste
    Schulleiterin Hannelore Mainusch auf einer Sitzung des Schul-Ausschusses des Bezirks
    einräumen. Und: „Deutsche Kinder werden nicht recht geduldet. Wir versuchen, das im
    Unterricht aufzuarbeiten.“ Doch den Erfolg der „Aufarbeitung“ bewertet die Pädagogin als
    gering.

    „Schweinefleischfresser stinken!“ „Wer Schweinefleisch isst, ist ein Schwein.“ Das
    bekommen nicht-muslimische Kinder unterdessen in Nordneuköllner Kitas zu hören.
    Unter dem Stichwort „Glaubenskrieg in Neuköllner Kitas“ hakte der FDP-Kommunalpolitiker
    Sebastian Kluckert mit einer Anfrage nach, wollte wissen, was das Bezirksamt gegen solche
    Pöbeleien unternimmt.

    Solche Vorfälle hat es gegeben, räumt Jugendstadtrat Thomas Blesing (SPD) in seiner
    Antwort ein. Aber es gibt ja kaum noch deutsche Kinder in Nordneuköllner Kitas – und so
    wurde Schweinefleisch inzwischen eben vom Kita-Speiseplan gestrichen. Blesing in seiner
    schriftlichen Antwort: „Da den muslimischen Speisevorschriften Rechnung getragen wird,
    gibt es in der Regel keinen Anlass zu gegenseitigen Beschimpfungen.“

    Doch diese Antwort ist für Kluckert ein Zurückweichen vor islamischen Forderungen. Und er
    sorgt sich: „Was ist, wenn ich nachfrage, was das Bezirksamt dagegen unternimmt, dass in
    den Schulen Mädchen ohne Kopftuch gemobbt werden? Vielleicht bekomme ich dann irgendwann die Antwort: Wir schulen keine Mädchen mehr ein?“
    Quelle: BZ

    Hier noch ein Link zu einem sehr treffenden Artikel von Klaus Bölling*, der einige PI Wahrheiten ausspricht: http://tinyurl.com/yyxpuf

    *Klaus Bölling, geboren 1928 in Potsdam, arbeitete für Presse und Fernsehen, war unter anderem NDR-Chefredakteur, Moderator des ‚Weltspiegel‘, USA-Korrespondent und Intendant von Radio Bremen. 1974 wurde er unter Helmut Schmidt zum Chef des Bundespresseamts berufen, 1981 übernahm er die Leitung der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik in Ost-Berlin. Zu seinen Buchveröffentlichungen zählen „Die letzten 30 Tage des Kanzlers Helmut Schmidt“, „Die fernen Nachbarn – Erfahrungen in der DDR“ und „Bonn von außen betrachtet“.

  18. Es liegt auch an unserer Hochnäsigkeit (verinnerlichter herablassender Rassismus/Chaubinismus?), dass wir Rassismus gegen Europäer bzw. religiöse Herablassung gegen Christen selbst dann nicht erkennen (wollen), wenn er uns offen ins Gesicht spuckt.

    Ich habe den Eindruck, die Europäer, die das einfach nicht erkennen können, sind so überzeugt von der eigenen Überlegenheit, dass der Gedanke verinnerlicht ist, andere (vor allem, aber nicht ausschließlich Moslems) könnten nie im Leben auf die Idee kommen, uns für minderwertig zu halten. Wenn sie Dinge sagen oder tun, die aber genau das ausdrücken, dann führen sie das auf eine kindische Trotzreaktion zurück, die sich aus dem Wissen (!) dieser Personen um die eigene Minderwertigkeit gegenüber uns speist.

    Und sie reagieren mit gleichgültiger Milde. Das wird sich schon geben, wenn man jovial verlogen schleimt, man wäre „auf Augenhöhe“. Wenn der Attackierende dieses Geschleime nur schluckt, wird er lieb. Deshalb sind diese „Antirassisten“ auch so wütend, wenn sie glauben, dass andere ihnen durch Aussprechen der Wahrheit das tolle pädagogische Konzept versauen.

    Sie sind Lügner. Sie wollen mittels Lüge gegenüber den Moslems („wir achten Euch und wir nehmen Eure Bildungsverweigerung und Kriminalitätsneigung, Euren offenen Hass gegen uns nicht zur Kenntnis“) ein Problem beseitigen, dessen Ursache sie falsch verstanden haben.

    Sie behandeln Verächtlichkeiten und Attacken von Migranten wie man Beleidigungen eines besoffenen Penners gegenüber gutgekleideten Passanten betrachtet.

    Es steckt Hochmut – bis hin zum rassistischen Hochmut – hinter der Unfähigkeit, das Problem zu benennen.

    Moslems halten uns im Gegensatz zum besoffenen pöbelnden Penner WIRKLICH für minderwertig, es ist keine Trotzreaktion.

  19. Zu denken, Weiße könnten niemals Opfer von Rassismus sein, zeugt eben auch von einer tiefen Verinnerlichung von Rassismus. Implizit gehen soviele Wohlmeinende, die sich dank guter Gesinnung immun wähnen gegen alles Böse, eben doch von einer Wertigkeit aus.

    Das zeigt sich wunderschön in ihrer eigenen Rassismuskaskade. Schwarze seien grundsätzlich nur Opfer, während (Ost-)Asiaten Opfer von Weißen sein können als auch Täter gegenüber Schwarzen. Araber seien stets Opfer von Europäern während durchaus von den Gutmenschen konzidiert wird, dass Araber rassistisch gegenüber Schwarzen und Asiaten sein können. An der Spitze dann Mitteleuropäer, die rassistisch gegenüber Mittelmeervölkern seien. Komischerweise habe ich noch nie den Vorwurf gehört, Schweden und Norweger seien latent rassistisch gegenüber Mitteleuropäern. Ich möchte doch auch so gern Opfer sein! Claudi, wo bist du?

  20. @FreeSpeech

    Schöner Artikel. Wir müssen die Angst bekämpfen, nicht die Ursachen der Angst. Baldriantropfen für Alle?

  21. gütlich ausgedrückt, reflektiert sich in solchen Gutachten eine gewisse Trägheit gegenüber den realen Veränderungen an der Basis. Ungütlich ausgedrückt, reflektiert sich in solchen Gutachten ein durch die Masse der Europäer nicht legitimiertes massives politisches Interesse, dass die Resultate vollkommen verzerrt.

    So oder so, wird der Rückgriff auf monokausale Erklärungsmuster, die die Einheimischen einseitig belasten, dem Ziel, das multikultirelle Miteinander zu optimieren, nicht nur nicht dienlich sein, sondern abträglich.

    Es entsteht eine wachsende Entfremdung zwischen der Wahrnehhmung der Europäer und derjenigen der offiziellen Institutionen. Der Bürger wird sich wegen der sich empirisch ergebenden zunehmend problematisch darstellenden Begleiteffekte der Zuwanderung nicht länger einseitig als Ursache belasten lassen wollen. Als Steuerzahler bin ich auch nicht länger bereit, mich an den Kosten zur Erstellung solcher in vollkommene Inkompetenz und fragwürdiger politischer Orientierung entstandenen Kosten zu beteiligen und denke, dass sehr viele Bürger, die ebenso aktiv einen Beitrag zur Wertschöpfung leisten, so oder so ähnlich denken. Aspekte realer Unterdrückung von Ergebnissen bereits in der Vergangenheit, auf die „Leserin“ -dankenswerterweise- aufmerksam macht, treiben es auf die Spitze.

    @Eisvogel. Ich denke auch, dass hier ein subversiv wirkender Hochmut, ja Rassismus, wirkt, und das dieser auch beim Namen genannt werden muss.

  22. Musels werden unterdrückt. Ah ja.
    Besonders in Deutschland. In Berlin kann man das gut sehen, wenn 150 Türken mit körperlicher Gewalt gegen zwei Polizisten vorgehen. Die einen Dieb festnehmen wollen.

    Wer unterdrückt eigentlich wen?

  23. Die höhere Arbeitslosenquote resultiert einzig und allein aus den besonderen Qualifikationen der betroffenen Migranten.

    Der Bedarf an den stark ausgeprägten Fertigkeiten ist eben nicht sehr gross…

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