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Daniel Pipes zu Mark Steyn „America Alone“Mark Steyn hat ein neues Buch geschrieben. Es heißt „America Alone“ und verheißt dem überalterten und verweichlichten Europa den Untergang seiner Gesellschaften, wie wir sie kennen. Der Übergang von Europa nach Eurabien erscheint Mark Steyn unvermeidbar. Daniel Pipes fasst die Kernaussagen des neuen Buches zusammen.

Er beginnt mit dem Erbe zweier Totalitarismen. Durch die Traumatisierung der Anziehungskraft des Faschismus bei Wahlen wurden die europäischen Staaten nach dem Zweiten Weltkrieg von oben nach unten aufgebaut, „um die politische Klasse fast vollständig von populistischem Druck zu isolieren“. Das Ergebnis war, dass das Establishment „inzwischen die Wählerschaft als Kinder betrachtet“.

Der zweite Punkt ist, dass die sowjetische Bedrohung während des Kalten Krieges die durch die schwachen Antworten Europas (und Kanadas) ungeduldig gewordenen amerikanischen Regierungen dazu brachte, praktisch dessen Verteidigung zu übernehmen. Diese gütige und weitsichtige Politik führte zum Sieg von 1991, hatte aber auch den unbeabsichtigten und heilsamen Nebeneffekt Europas Finanzhaushalte für den Aufbau des Sozialstaates freizustellen. Dieser Sozialstaat hat einige schädliche Folgen.

* Der für alles sorgende Staat machte die Europäer zu Kleinkindern, die sich um Pseudofragen wie den Klimawandel sorgen, während die Männer feminisiert werden.
* Der Sozialstaat kastrierte die Männer, nahm ihnen „die meisten der Kernfunktionen des Erwachsenenlebens“ ab, was beim Zeugungsinstinkt anfängt. Seit etwa 1980 ging die Geburtenrate in den Keller, was für eine ungenügende Grundlage für die Renten der heutigen Arbeitnehmer sorgt.
* Strukturiert auf Grundlage eines Umlageverfahrens, kommt das Rentensystem einem Pyramidenspiel zwischen den Generationen gleich, in dem die Arbeitnehmer von heute darauf angewiesen sind, dass ihre Kinder ihnen die Renten zahlen.
* Der demographische Zusammenbruch bedeutete, dass sich die einheimischen Völker von Ländern wie Russland, Italien und Spanien am Anfang einer bevölkerungstechnischen Todesspirale befinden.
* Dies führte zu einem Kollaps des Vertrauens, das im Gegenzug „zivilisatorische Erschöpfung“ erzeugte, die die Europäer für den Kampf um ihren Lebensstil unvorbereitet sein ließ.

Die Wirtschaftsmaschinerie am Laufen zu halten bedeutete „Gastarbeiter“ zu akzeptieren. Statt einen langfristigen Plan auszuführen, um sich auf die benötigten vielen Millionen Einwanderer vorzubereiten, schossen die Eliten Europas den Ball unkontrolliert aus dem eigenen Feld hinaus und hießen fast jeden willkommen, der bei ihnen auftauchte. (…)

Weil sie in einer Zeit der demographischen, politischen und kulturellen Schwäche dort ankommen, verändern die Muslime Europa grundlegend. „Der Islam hat die Jugend und die Willenskraft, Europa hat das Alter und den Sozialstaat.“ Anders ausgedrückt: „Der vormoderne Islam besiegt das postmoderne Christentum.“ Ein Großteil der westlichen Welt, sagt Steyn schlichtweg voraus, „wird das 21. Jahrhundert nicht überleben und ein großer Teil wird praktisch noch zu unseren Lebzeiten verschwinden, darunter viele, wenn nicht die meisten europäischen Staaten“. Dramatisch fügt er hinzu: „Es das Ende der Welt ist, die wir kennen“.

(Im Gegensatz dazu glaube ich, dass Europa noch die Zeit hat dieses Schicksal abzuwenden.)

America Alone beschäftigt sich ausführlich mit dem, was Steyn „die großen Kräfte“ nennt, die „in der entwickelten Welt im Spiel sind und Europa zu entkräftet zurückgelassen haben, um seiner unerbittlichen Verwandlung zu Eurabia Widerstand leisten zu können“. Die Nachfolge-Bevölkerung Europas steht bereits in den Startlöchern und „die einzige Frage ist, wie blutig die Übergabe der Immobilien sein wird“. Er interpretiert die Anschläge von Madrid und London, wie auch die Ermordung Theo van Goghs in Amsterdam als die ersten Schüsse des Bürgerkriegs in Europa und erklärt: „Jetzt ist Europa die Kolonie.“

Europa müsse den Amerikanern helfen, den radikalen Islam zurückzudrängen und die Demokratie in andere Teile der Welt zu tragen. Wenn wir versagen, ist ein neues Mittelalter angesagt, „ein Planet, auf dem ein großer Teil der Landkarte wieder ins Primitive zurückgeworfen ist“.
» Düsseldorf Blog: Amerika Allein – Das Ende der Welt wie wir sie kannten (Auszug aus Mark Steyns Buch)

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69 KOMMENTARE

  1. Tja, schon wieder ein Untergangs/Horrorszenario, ist wohl in Mode. Diesmal nun von der anderen Seite. Keine Klimakatastrophe, Wasserknappheit, Ozonloch, nein – das „Kinderloch“ hat hier das Rennen gemacht. Wird sich alles gut verkaufen, ich gönne es dem Autor. Nur, der alte Spott gilt immer noch: „Prognosen sind äusserst schwierig, vor allem wenn sie in die Zukunft gehen“. Die Schreiber wissen es wahrscheinlich, die Leser wohl nicht. Good luck!
    PS: wer erinnert sich eigentlich noch an den „konservativen“ Bestseller der 20er Jahre des letzten Jahrhunderts? Niemand? Nie Oswald Spenglers „Untergang des Abendlandes“ gelesen? Man kommt aus dem Lachen nicht mehr raus!

  2. Oswald Spengler ist aktueller als du denkst. Spengler dachte nicht in Jahrzehnten, sondern in Jahrhunderten.

  3. @rational

    ich würde mein Geld (wenn ich welches hätte) voll auf die Prognose von Mark Steyn setzen und nicht auf das „ach was“ Gedudel von diesem „Rational“ Typ.

    Ahmadiunnochwat liebt irrationale Typen so wie diesen Rationaldingsbums.

  4. Es ist ein Fehler von Mark Steyn zu glauben, dass Amerika nach einer erfolgreichen Islamisierung Europas autonom als einziger verbliebender Hort von Demokratie und Fortschritt übrig bleiben könnte.
    Huntington schrieb: „Im Kampf der Kulturen werden Europa und Amerika vereint marschieren müssen oder sie werden getrennt geschlagen. In dem größeren Kampf, dem globalen >>eigentlichen Kampf

  5. Verda…! Was soll denn das? Wortfilter? Ich hab überhaupt kein bad word im Text!
    Könnt Ihr meine letzten Einträge bitte löschen, da ich leider nicht mal Huntington komplett zitieren kann? DANKE

  6. Mark Steyn hat nichtmal nen Schulabschluss und sich schion beim Irak geirrt.

    Das Buch kann trotzdem nicht schaden.

    Auch dank PI wird die Politik in D-Land und der EU in 10 Jahren ganz anders aussehen.

  7. @ rational Ich stimme dir 100% zu!!!
    langsam reichts mal mit der Apokalypsen-Stimmung…

    @ PI
    Ich schätze diesen Blog sehr. Aufklärung ist absolut nötig und euer Einsatz für unsere Zukunft ist phänomenal! Es ist aber kontraproduktiv, nur die Horrorszenarien hier auszupacken. Ihr schneidet euch ins eigene Fleisch. So erreicht ihr genau das Gegenteil von dem, was ihr eigentlich wollt.

    Ihr mögt doch den typisch amerikanischen Optmismus, oder? Aber ihr fördert mit der Endzeitsstimmung den Pessimismus, sorry! Schaut doch mal eure letzten 20 Meldungen durch…..

    Das hat Horx (Mitglied in d Achse d. Guten)super beschrieben. Wenn die Negativ-Meldungen dominieren, dann verzagen die Leute und die Kraft fehlt um anzupacken und Dinge zu verändern. Selbst die Mutigsten verlieren irgendwann die Hoffnung, wenn sie immer wieder einen auf den Deckel kriegen…

    Insofern schlage ich mal vor pro negativer Meldung eine positive endgegenzusetzen, oder zumindest das Verhältnis 3:1 anzustreben.

  8. @ #8 Lazar

    Wie Gottschalk in der Bildzeitung also, das Positive, Mutmachende herausstellen. Wenn ich durch meine NRW-Großstadt gehe, habe ich nicht das Gefühl, hier auf PI Horrorszenarien zu lesen. Bin ich mit meiner Frau in Frankfurt/M und sie wartet (allein) in einem Straßencafe bei einem Glas Wein, muß sie sich von unseren muselmanischen Freunden aufgrund des offenen Widerspruchs ihres Verhaltens zu den Geboten des Propheten gerechterweise anpöbeln lassen. Ich sehe das Positive nicht – wäre es da, „im Verhältnis 1:3“, warum ginge Europa dann diesen Weg?

  9. @Lazar: „Ihr mögt doch den typisch amerikanischen Optmismus, oder? Aber ihr fördert mit der Endzeitstimmung den Pessimismus, sorry!“

    Mark Steyn ist der Ami, der Endzeitstimmung verbreitet.

    Beate

  10. @ PI

    sind wir wieder so weit dass die Lawrences, Reality Checks und Analpillen den Kommentarbereich von PI übernehmen ?

    Wer der Meinung ist dass die Musels alles nur liebe, gute und nette Menschen sind die nichts anderes im Sinn haben als unsere Kultur zu bereichern, der möge sich ein politisch korrektes Blog suchen… und seine „ach was“ Einstellung mitnehmen.

  11. Stimmt nicht ganz, Beate. Steyn ist Kanadier. Folgendes steht auf seiner Website:

    Q: What is Mark?

    A: Straight.

    Q: I meant his nationality.

    A: Canadian.

    Q: Also his religion.

    A: Mark is of Jewish descent, but was baptized a Catholic, confirmed an Anglican, and currently attends a small rural American Baptist Church. As John Podhoretz of The New York Post said, “You’re not Jewish or gay? But you wrote a book on musicals?”

    Q: Where does he live?

    A: He divides his time between New Hampshire, Quebec and London – though, after his last trip there, he’s thinking of buying a vacation home in western Iraq. Very reasonable prices.

  12. @ WEBWRAITH: es wird schon seinen berechtigten Grund haben, dass Du kein Geld hast, es reicht wohl nicht ganz im Koppe.

  13. Oswald Spengler war eben nicht der Kulturpessimist, sondern er hoffte, das Abendland würde bis zu seinem endgültigen Untergang um das Jahr 2200 n.Chr. noch einmal seine volle technische Kraft entfalten, bis es zur Beute „junger Völker“ wird.
    Aktueller noch seine Vorhersage der „farbigen Weltrevolution“ in „Der Mensch und die Technik“/ „Jahre der Entscheidung“ wo er von einem Kampf zwischen dejenigen ausgeht, die die Werte des Abendlandes verteidigen und den „farbigen (nicht biologisch gemeint)“ als Kulutrrelativitische Persönlichkeiten auf niedrigster Persönlichkeitsstruktur. dabei ging er davon aus, das der Abendländer seiner Kultur müde geworden sei, während die Nicht-Abendländischen Eroberer die Technik zur Vernichtung des Abendlandes nutzen würden.
    Hier ist er Realist, wenn er ausführt:

    „Die Zeit läßt sich nicht anhalten; es gibt keine weise Umkehr, keinen klugen Verzicht. Nur Träumer glauben an Auswege. Optimismus ist Feigheit.“ [Der Mensch und die Technik, S.88]

    Damit hat Huntington sich ganz schön bei Spengler bedient. Nur gilt Spengler heute hier in der Wissenschaft apodiktisch als „Steigbügelhalter des Nationalsozialismus“, während man ihn in Amerika und Frankreich den verdienten Platz einräumt.

  14. Er hat schon Recht wenn er schreibt das die Völker Europas JETZT und entschlossen handeln müssen, wenn sie überleben wollen !

    In der Tat überaltern wir und in einiger Zeit könnten sogar tatsächlich Arbeitskräfte knappwerden.

    Stellt sich die Frage, wie wir unser „Überleben“ sichern wollen. Der weitere, praktisch unkontrollierte, Zufluß insbesonders der überwiegend ungebildeten und in einem finsteren mittelalterlichen Weltbild gefangenen islamischen Massen, würde den Untergang nur beschleunigen.

    Deshalb:

    1. Ein klares NEIN zum EU Beitritt der Türkei. Davon abgesehen das wir sie nicht brauchen, wollen das auch die meisten Türken nicht. Naja, wer will schon Mitglied in so einem fiesen frauenfreundlichen Christenclub sein ? 🙂

    2. Konsequente Abschiebung aller Migranten, die sich nachweislich nicht integrieren ( Sprache, anerkennung unsere Gesetze und Werte, usw.) und die unsere Sozialsysteme belasten, kriminell sind oder gar verfassungsfeindlich agieren.

    3. Genaue Kontrolle, wen wir dauerhaft hereinlassen. ( Ausbildung ( was natürlich in einigen Ländern schwierig ist ), Gesinnung, Bereitschaft zur Integration )

    4. Ganz besonders wichtig ! Anreize und Möglichkeiten schaffen, das auch Deutsche wieder mehr Kinder wollen und sich auch leisten können, so das irgendwann auf eine weitere Zuwanderung verzichtet werden kann.

    Wir müssen uns endgültig eingestehen:
    Multikulti ist definitiv gescheitert. Die Gegensätze zwischen islamischer und europäischer Kultur sind zu verschieden.
    Wo der eine ist, kann der andere nicht dauerhaft sein.
    Da diese Gegensätze auch auf absehbare Zeit nicht zu überwinden sind, müssen wir uns voneinander trennen, sonst fürchte ich wird es in gar nicht ferner Zukunft ein bösen Ende nehmen.

    Davor möge uns Gott ( der gewiss nicht Allah genannt werden möchte ) schützen.

  15. @ malefiz: das wird ja immer besser, Spengler dachte in Jahrhunderten? Vor allem, wenn ich sein Spätwerk hinzunehme: „Jahre der Entscheidung(1933)“. Die „weiße“ und die „farbigen“ Revolution, denen nur durch Caesarismus, Technokratie und Sozialismus zu entgehen ist? Rußland wird uns retten mit einer Mischung aus Goethe und Wagner? Ich bitte Dich…. das Geschreibsel dieses Halbparanoikers reizt zum Lachen, oder Bücher nach kurzer Zeit in den Müll!

  16. @ Maitre: empfehle Dir, das Interview mit Huntington in der heutigen Ausgabe der „Welt“ zu lesen. Klingt alles etwas milder.

  17. eigenartig das die beiden europahasser pipes und steyn sich so um das wohlergehn des kontinents sorgen.was da wohl hinter steckt..?
    dreimal dürft ihr raten.

  18. Na was wohl jetzt wieder kommen wird von Hinkelbeinchen….. der ewige Votrag über „Zionismus“ und den „Segen des Islams“

    ca

    PS: Hinkelbeinchen ist eigentlich passend die Mischung aus Anton Hinkel
    (von der Hinkel Partei
    Video hier:)
    http://youtube.com/watch?v=vCWxMhJroFY

    und eben Feinbein (wobei ich mich Frage ob Hinkelbeinchen vielleicht ein verhinderter Selbstordattentäter sein könnte, der sich besagte Beine weggebombt hat dann aber zu dumm war in die 72 Hexen Hölle überzuwechseln und jetzt auf Holzstelzen dem weissen Wal hinterherhumpelt)

  19. @ Thomas: ob Kulturpessimist oder nicht, ist nicht die Frage bei Spengler. Das Problem sind seine Prämissen (und ich verweise auf die radikale Kritik Poppers). Spengler war gelernter Naturwissenschaftler, dazu Kunst/Kulturforscher und eben kein Historiker. Seine Geschichtskenntnisse waren angelesen und zeitbedingt. Nichts gegen seine Definition der historischen Hochkulturen (schon der Begriff ist verräterisch), nur über deren Untergang wusste er nicht Bescheid, bis auf seine Hypothese bei den Römern (Preußen sei der „virtuelle“ Nachfolger Roms, es sträuben sich die Haare!!). Diese beliebte „Degenerationshypothese“ hat ja gewaltige Löcher bekommen (overstressing). Einen Widerspruch schreibst Du ja schon selbst: wenn die „abendländische“ Kultur sich bis zu ihrem Untergang gegen 2200 noch einmal zu technischer Höchstleistung aufrafft, um dann von den „jüngeren“ Eroberern geschluckt zu werden, so fragt sich der erstaunte Leser, wozu das Ganze? Ist doch alles nutzlos.
    Spengler geht es so wie vielen Wissenschaftlern: sie haben den Schlüssel zum Öffnen eines Tores gefunden, müssen aber noch weitere 6 Tore öffnen, deren Schlüssel sie nicht haben und nicht finden. Nach einiger Zeit erklären sie ihren Schlüssel als passend für die weiteren Tore und entschlafen sanft im Herrn.

  20. Erstens: Mark Steyn ist Kanadier.

    Zweitens: Diese Sprüche helfen höchstens euch selbst, nachts besser zu schlafen. Mark Steyn liefert Fakten und stellt Prognosen an. Daß die nicht eins zu eins eintreten werden, ist eine Binsenweisheit. Wenn ihr grundsätzlich andere Auffassungen vertretet, ist es wohl nicht zu viel verlangt, diese ebenfalls mit Fakten zu belegen. Mit „Gefühlen“ und frommen Wünschen machen eigentlich nur Linke Zukunftspolitik – dachte ich zumindest.

    Drittens, @ Beate: Danke, daß du über dieses Buch berichtet hast (auch wenn ich schon davon wußte).

  21. Erstens: Mark Steyn ist Kanadier.

    Zweitens: Diese Sprüche helfen höchstens euch selbst, nachts besser zu schlafen. Mark Steyn liefert Fakten und stellt Prognosen an. Daß die nicht eins zu eins eintreten werden, ist eine Binsenweisheit. Wenn ihr grundsätzlich andere Auffassungen vertretet, ist es wohl nicht zu viel verlangt, diese ebenfalls mit Fakten zu belegen. Mit „Gefühlen“ und frommen Wünschen machen eigentlich nur Linke Zukunftspolitik – dachte ich zumindest.

    Drittens, @ Beate: Danke, daß du über dieses Buch berichtet hast (auch wenn ich schon davon wußte).

  22. @ Mir: Mit Fakten belege ich Vergangenheit bis maximal Gegenwart. Für die Zukunft gibt es keine Fakten, sondern lediglich Annahmen, die mit zunehmender Zeitschiene immer unwahrscheinlicher werden. Ich bin tatsächlich anderer Auffassung, weigere mich jedoch, in den permanenten Kreislauf des „Annahmevergleichs“ einzutreten. Auch hier gilt das bekannte Lukasc-Wort: „Wer bescheisst hier wen“?

  23. Ich bin tatsächlich anderer Auffassung, weigere mich jedoch, in den permanenten Kreislauf des „Annahmevergleichs“ einzutreten

    Hochgestochenes inhaltsleeres Blabla für: Ich stehe haushoch drüber, Idioten wie Steyn, PI und die Kommentatoren mit meinen Argumenten zu beehren. Ich argueentiere „rational“, indem ich eine fundierte Analyse nicht mit einer fundierten Gegenanalyse zu widerlegen suche, sondern indem ich Binsenweisheiten der Sorte ’nichts genaues weiß man nicht‘ absondere und aus diesen OHNE JEGLICHEN inhaltlichen Kommentar ’schließe‘, dass Panikmache betrieben wird. Das Ergebnis von Steyns Analyse würde bedeuten, dass man von seinem gelassen-hochnäsigen Ross runterkommt – Oh Gott, das ist zuviel verlangt! Und das alleine reicht schon als ‚Beweis‘, dass sie falsch ist.“

    Achja: Blöd lachen (#1 und #17) und andere – intelligenzmäßig weit überlegene – Kommentatoren primitiv zu beleidigen (#13) ergänzen das hohle Blabla natürlich zu einem „hochwertigen“ Gesamteindruck.

    Du blendest. Aber mich nicht!

  24. Ja ja, schöne Worte, kein Inhalt. Du bist nicht zufällig Politiker? Es gibt in der Tat nur Annahmen, die man aber anhand von Fakten, Daten und Zahlen in Kategorien wie „wahrscheinlich“ über „unwahrscheinlich“ bis hin zu „fast ausgeschlossen“ einstufen kann. Wenn du alle unerfreulichen Prognosen mit deiner Haltung abtun willst, um dir keine Sorgen machen zu müssen – bitte. Mir ist es lieber, mögliche (wahrscheinliche) negative Entwicklungen zu benennen und sie dann zu verhindern versuchen.

  25. @ Eisvigel: für Dich sicher hochgestochenes Blabla, weil Du schon lange präfixiert bist, und Gefühle, Meinungen und Annahmen als gegebene Tatsachen hinnimmst. Dir ist nicht zu helfen: Leute wie Dich kann ich nicht blenden, Du bist schon verblendet.

  26. @ Mir: so, jetzt müssen wir doch ins Eingemachte.Im Falle des Steyn-Buches, wobei ich davon ausgehe, dass wir beide es nicht gelesen haben, gibt es 2 extreme Positionen.
    A) Seine Annahmen sind mit hoher Wahrscheinlichkeit richtig. Dann ergeben sich logischerweise folgende Konsequenzen:
    – Prüfen, ob es noch Gegenmaßnahmen gibt, und wenn ja, diese zu analysieren, Risikoanalyse durchführen und handeln.
    – wenn nein: in Kapitulationsverhandlungen eintreten, mit dem Ziel, uns jetzt Lebenden noch einen ruhigen Lebensabend zu gewährleisten.
    B) Seine Annahmen sind mit hoher Wahrscheinlichkeit falsch, da sie durch wahrscheinlichere Gegenannahmen obsolet werden. Beispiel Islam: das islamische System bricht wie ein Kartenhaus zusammen, bedingt durch innere, unheilbare Spannungen, durch völlige Unterlegenheit und Unfähigkeit in wissenschaftlichen, technischen, wirtschaftlichen, militärischen Dingen. Auch für diese Annahme gibt es hinreichende Begründungen, die ebenfalls eine hohe Wahrscheinlichkeit beanspruchen. Logischerweise ergeben sich hieraus auch Konsequenzen:
    – Steynbuch in die Tonne
    – Prüfen, wie ich aus diesem Zerfall den größtmöglichen Profit ziehe, Risikoanalyse durchführen und handeln.
    So, lieber Mir, und nun verrätst Du dem staunenden Leser, wie und wieso Du ratzfatz eine Entscheidung in die eine oder andere Richtung herbeiführst.
    Ich bin kein Politiker, sondern in verantwortlich leitender Stelle in einem Großunternehmen. Wir standen schon häufig vor derartigen Problemen (nicht in politischer Sicht), die eine grundsätzliche Entscheidung verlangten. Nie haben wir uns auf ein Szenario verlassen, sondern stets ebenso wahrscheinliche Gegenszenarien geprüft. Letztlich bleibt die unternehmerische Entscheidung, leider mit allen Risiken. In der Politik ist es nicht anders. Nur, die Schreier, die sofort eine „perfekte“ Lösung aus der Tasche zogen, sind meist den Bach runter gegangen.

  27. @ rational

    >> Nie haben wir uns auf ein Szenario verlassen, sondern stets ebenso wahrscheinliche Gegenszenarien geprüft.

    Nichts anderes als eine solche Analyse verlange ich. Und auf welcher Grundlage spielt man diese Szenarien durch? Auf der Grundlage von Fakten. Eben. Dein vorheriger Kommentar kam aber nicht so rüber, als würdest du diesen Maßstab auch an das hier thematisierte Problem anlegen.

    >> … das islamische System bricht wie ein Kartenhaus zusammen …

    Darüber haben wir schon mal diskutiert. „Das“ islamische System, was soll das sein? Selbst wenn im Nahen Osten (Bürger)kriege stattfinden, was ändert das an unserer demographischen Situation?

  28. Bei deiner „brillianten“ Analyse übersiehst du eins Rationaler:

    Mit dem Islam fertig zu werden – wirtschaftlich, militärisch und ideologisch – ist Sache einer lässig wegwischenden Handbewegung, wenn da nicht der Kulturmarxismus ( a.k.a. Political Correctness) wäre der sich wie ein alles lähmendes Nervengas über Europa ausbreitet.

    Ich habe es schon öfters hier gesagt und ich kann es immer nur wiederholen:

    so lange wie sich die breite Mehrheit hier in Europa ein Gefühl des Mea Maxima Culpa für ihren Wohlstand leistet, so lange werden welche kommen, die dieses „Schuldigsein“ für sich zu manipulieren und auszunutzen wissen.

    Um es mal auf eine grobe Formel zu bringen

    Linke weg = Islam weg

    Und so wie ich den Mark Steyn (oder auch Oriana Fallaci) verstanden habe, sagt er genau das auch !

  29. @ Mir: diese Situation tritt immer dann ein, wenn der Umfang des Themas nicht klar definiert ist, hier das von uns nicht gelesene Steyn Buch.
    Islam als System und demographische Situation hier: auch in diesem Falle gibt es unterschiedliche Varianten, die zu berücksichtigen sind.
    1) Die islamische Welt übt durch ihre Existenz, mehr durch ihre Finanzkraft einen mittelbaren Einfluss auf den Islam in Europa aus. Das ist Fakt. Fällt die islamische Welt in einen wie auch immer gearteten Riesenkonflikt, fällt zumindest die Finanzierung hier aus, eben, ein mittelbarer Einfluss.
    2) Bezüglich der demographischen Situation hier, sind einige Prämissen zu überprüfen:
    – bleibt die so? Wie lange? Ändert die sich? Aus welchen Gründen?
    – Falls sie so bleiben sollte: bleibt der %-Satz an nicht integrierten Bürgern gleich? Geht er nach oben? Nach unten? Aus welchen Gründen?
    – In welche Richtung entwickelt sich der Islam in Europa? Bleibt er so? Ändert er sich? Aus welchen Gründen?
    Ich vermute, dass diese Fragen von niemanden mit hinlänglicher Wahrscheinlichkeit beantwortet werden können, Eisvogel ausgenommen. Wir befinden uns noch in der Phase der Analyse und Prüfung. Um es auf eine Unternehmensebene zu bringen: mit solch lückenhafter Analyse würde es vom Vorstand keine Entscheidung geben. Ich gebe zu, dass dies alles nicht eine Aura des Heldenhaften, Kämpferischen verbreitet, sondern eher nüchtern und langweilig ist. Helden landen meist als Fußnote im Geschichtsbuch.

  30. @ WEBWRAITH: bin grundsätzlich Deiner Ansicht; die Linke hat genug Unheil gebracht, nicht nur auf dem Gebiet der pc. Nur, sie wird aus mehreren Quellen gespeist, die nichts oder wenig mit pc zu tun haben. Es wird ein hartes Stück Arbeit.

  31. >> Wir befinden uns noch in der Phase der Analyse und Prüfung.

    Wer ist „wir“?

    Und du irrst dich: Man kann deine Fragen natürlich nicht abschließend, aber durchaus mit hinlänglicher Wahrscheinlichkeit beantworten. Diese Antworten sind aber wohl vielen zu unangenehm, um sich damit zu beschäftigen. Aber wenn du einen „wie auch immer gearteten Riesenkonflikt“ mal eben als Tatsache annimmst, während du anderen die Fähigkeit absprichst, Prognosen zu treffen, dann kommen wir wohl in dieser Frage nicht viel weiter.

  32. @ Mir: „Wir“ kann vieles sein: die Kommentatoren hier bei PI, die Bundesrepublik, Europa, die westliche Welt. Nimm was Du willst, spielt es eine Rolle?
    Ach so, ich irre mich und Du nicht, da Du meine Fragen schon mit „hinlänglicher Wahrscheinlichkeit“ beantwortet hast. So einfach ist das, aber eben nur mit „Deiner“ Wahrscheinlichkeit.
    Im übrigen habe ich keinerlei Prognosen gestellt, sondern eine Annahme getroffen und ansonsten Fragen gestellt. Dies geht sehr deutlich aus meinem Text hervor. Pardon, Du bist eine Ausgabe von Eisvogel „light“. Wir kommen tatsächlich nicht weiter. Dies ist keine Annahme, sondern eine Aussage meinerseits.

  33. Wir müßten nur unsere Macht nutzen. Wenn man wirklich wollte wären die moslemischen Vierteln in ein paar Tagen geräumt. Im Einklang mit allen rechtsstaatlichen Voraussetzungen. Ich hoffe nur, daß die Politiker im Falle des Falles dazu bereit wären, bzw daß man solche Pläne in der Schublade hat. Alles andere wäre grob fahrlässig.

    Auch im kalten Krieg gab es Planspiele. Man sollte auch für alle Fälle gewappnet sein.

    Ebenso in der Iranfrage. Anzunehmen, daß die USA kurz vor dem bitteren Ende Ernst machen, zur Not mit Atomwaffen.

    Die hohe Geburtenrate der Muslime ist vor allem ein Problem in Europa. Ob sich die Moslems in Bangladesch oder Anatolien weiter vermehren interessiert keine Sau. Bei uns verursachen sie allerdings hohe finanzielle und soziale Kosten.

  34. @ Egon: die Planspiele gab und gibt es tatsächlich, auch in Frankreich. Eine rechtsstaatliche Voraussetzung ist hingegen nur durch die Notstandsgesetze gegeben. Die Erklärung des Notstands ist an eng gefasste Auflagen geknüpft. Leider drängt sich hier bei PI der Verdacht auf, dass das ganze Geschrei über daneben liegende Musels aus einigen Berliner Stadtvierteln (die Schreiber wohnen dort?) und ein paar deutschen Großstädten kommt, weil dort die Probleme offensichtlich sind, während der größte Teil der Republik ruhig ist. Aus diesem Grund wird mit Sicherheit nicht der Notstand ausgerufen.
    Ob die USA letztendlich im Iran (auch atomar) eingreifen werden, ist offen. Einiges spräche dafür, einiges dagegen. Die Entscheidung ist schwierig. Um darüber zu diskutieren, fehlen uns mit Sicherheit viele Informationen, also: hands off!

  35. @ rational

    Bisher hast du schöne Worte, aber wenig Inhalt geliefert. Wirst du als nächstes auch mich beleidigen? Nur zu, liest sich ja oft ganz witzig. Ich vermute einfach mal, daß du Entscheidungen in deinem Unternehmen nicht auf der Grundlage so naiver Ansichten triffst.

    @ egon

    >> Wenn man wirklich wollte wären die moslemischen Vierteln in ein paar Tagen geräumt.

    Und wo sollen die Leute hin?

    >> Im Einklang mit allen rechtsstaatlichen Voraussetzungen.

    Das ist – zumindest ohne grundlegende Gesetzesänderungen – kaum denkbar.

    >> Die hohe Geburtenrate der Muslime ist vor allem ein Problem in Europa.

    So ist es. Ein Problem, für das ich bisher keine Lösung gehört habe, außer der Hoffnung, daß die Frauen sich schon eines Tages emanzipieren würden. Die vorübergehende Symbiose zwischen Einwanderern und Linken läßt bei zukünftigen Wahlen jedenfalls auch keine Besserung erwarten. Einzige echte Lösung wäre, wenn diese Massen an jungen Leuten eine realistische Zukunftsperspektive hätten. Das wird ihnen die europäische Wirtschaft aber auch in Zukunft nicht bieten können. Bleibt der Staat, der weiter versuchen könnte, das Problem mit Unsummen zu lösen und die Problemzonen lokal zu begrenzen. Wenn die Zahl der bedürftigen Einwanderer nicht noch weiter steigt, könnte das funktionieren – ein paar Dutzend abgebrannte Autos pro Nacht müßte man halt akzeptieren.

    Wie könnte man dafür sorgen, daß bei den Einwanderern die Zahl der Kinder genau wie bei den Deutschen freiwillig abnimmt? Es gäbe sicher zum Beispiel finanzielle Ansatzpunkte. Leider ist diese Frage politisch nicht korrekt und darf deshalb in Medien und Politik nicht diskutiert werden.

  36. Wie hier bereits diskutiert wurde, hat der Wiss. Heinzsohn glasklar vorgerechnet, was Europa in den nächsten 20-40 Jahren erwartet:
    ein Ansturm von ca. 300 Mill. junger, männlicher Überschüssiger NeoBarbaren aus hauptsächlich islamischen Ländern. Das ist reine Mathematik und Demographie an der nichts zu rütteln ist.
    Europa hat weder den politischen Willen noch die Menschen, dagegen anzukommen. Das Ende ist längst besiegelt. Ein Glück, dass ich bis dahin ein (relativ) alter Knacker bin.
    Nach mir die Sintflut.

  37. @ Mir: Dich beleidigen zu wollen? Wie kommst Du darauf? Oder ist für Dich „Eisvogel light“ schon der Beginn einer Beleidigung?
    Also, noch mal von vorne:
    – Deine message (32)“was ändert das an der demographischen Situation?“ Nun verrate mir bitte, was ich mit in einer dieser Form gestellten Frage anfangen soll. Soll ich die Situation infrage stellen, wo es doch in jeder Gazette nachzulesen ist? Wohl kaum. Nur, welches sind die Folgerungen aus dieser Situation? Dort genau habe ich meine Fragen angesetzt, bitte nachzulesen. Es wäre doch an Dir gewesen, hier auszubreiten, warum meine Fragen nur „so“ und nicht „anders“ beantwortet werden können. In dieser Form entwickelt sich eine möglicherweise fruchtbare Diskussion. Ich versuche zwar, Deine möglichen Antworten zu erahnen, aber ich kann es nicht genau wissen.
    Im Unternehemn habe ich mit recht gutem Erfolg die ach so beliebte „Zirkelbeweisführung“ in meinem Beritt abgeschafft, nämlich: ich führe den Beweis mit anderen Worten/Begriffen der Behauptung. Mit dieser Methode stimmt seltsamerweise jede Behauptung. Nur, sie hilft keinen Deut weiter, ausser der individuellen Selbstbestätigung.
    Die hier aufgeworfenen Fragen politischer Natur sind äusserst komplex, und können nie durch 2 – 3 Schlagsentenzen beantwortet werden. Bei anderer Beteiligung hier würden uns wahrscheinlich Fragen um die Ohren geknallt, an die wir nie gedacht haben. Warum nehmen denn Unternehmen von Zeit zu Zeit externe Berater bei der Lösung komplexer Probleme? Doch nicht um Geld zu verplempern (die Herrschaften sind teuer), sondern um die mit Sicherheit bestehende Betriebsblindheit zu überwinden und Rat und Erfahrungen Dritter zu gewinnen.

  38. @ Mir: Fortsetzung. Nun lies bitte den Kommentar (41) von QRT. Was willst Du da noch antworten? Der „Wissenschaftler“ XYZ hat festgestellt, dass in den nächsten Jahrzehnten 300 Mio Neobarbaren, meist Moslems, nach Europa kommen, und wir nicht in der Lage sind, etwas dagegen zu unternehmen. Nach mir die Sintflut.
    Ich könnte ihm natürlich eine Antwort wie aus der Pistole geschossen liefern: QRT, kein Problem, wir kennen die Herkunftsländer. In absehbarer Zeit belegen wir diese Länder mit Neutronenbomben, und es kommt keiner mehr. Und genau diese Antwort will er hören, das unterstelle ich ihm. Selbst wenn er ahnen sollte, dass diese Antwort völliger Quatsch ist. Deswegen sind solch plakative Behauptungen von QRT ein Greuel.

  39. @rational :
    Wenn Sie mir unterstellen wollen, Neutronenbomben einsetzen zu wollen, unterstelle ich Ihnen Unredlichkeit und kein wirkliches Interesse an einer Diskussion.
    An den Zahlen und Fakten können sie mit ihrer Strawman-(Un)Logik überhaupt nichts schönreden. http://en.wikipedia.org/wiki/Straw_man
    (falls sie des Englischen mächtig sind).

    Vielleicht haben sie die Diskussion um Heinsohn ja verpasst. Hier einige Links dazu
    http://zeus.zeit.de/text/archiv/2002/16/200216_g-heinsohn_youth.xml http://www.wams.de/data/2004/10/24/350618.html
    http://www.welt.de/data/2003/04/05/65429.html?prx=1

  40. @ rational

    Das ist ja alles schön und gut, und daß die Probleme so komplex sind, daß wir hier weder alles behandeln noch zu endgültigen Lösungen finden können, ist eine weitere Binsenweisheit. Ich verstehe nur nicht, worauf du hinaus willst. Sollen wir einfach nicht mehr über die Probleme reden, weil wir eh alle zu dumm sind, Prognosen anzustellen? Oder weil unsere verehrten Anführer schon das richtige tun werden und uns nur das Wissen fehlt, ihre Weisheit zu erkennen? Oder gibt es die Probleme gar nicht, über die hier diskutiert wird? Auf irgendetwas willst du ja sicher hinaus, sonst würdest du nicht so lange Texte schreiben.

    Vielleicht solltest du trotz der Komplexität des Themas mal in wenigen Sätzen darstellen, wie sich deiner Meinung nach dieses demographische Problem innerhalb der nächsten Jahrzehnte entwickeln wird. Dabei kannst du ruhig alle von dir vermuteten Maßnahmen der Politik und Umstände in der islamischen Welt berücksichtigen.

    (Irgendwie habe ich das Gefühl, daß du auf diesen Vorschlag nicht eingehen wirst…)

  41. @43
    Die Antwort „Neutronenbombe“ als gewünschte zu unterstellen, ist schon ein bißchen abseitig, oder? Das ist sicher auch nicht die nächstliegende. Die wäre m.E.
    – Grenzen dicht (für alle, die nicht vorab als assimilierungsfähig beurteilt werden können)
    – alles tun, um den gegenwärtigen technischen Vorsprung zu halten, um im Notfall diese Grenzen auch verteidigen zu können
    – alles tun, um dem eigenen Volk Bedingungen zu schaffen, unter denen die Leute wieder Kinder bekommen.
    Das scheint mir, in Kürze, ein Konzept zu sein, das man sicherlich mit vielerlei Argumenten ablehnen kann, aber es ist zumindest, wenn man es denn wollte, realisierbar. Hier polemisch den präventiven Völkermord als bevorzugte Option der Gegenseite zu unterstellen, trägt nun wirklich nicht zu einer Sachdiskussion bei.

  42. @ Mir: worauf ich hinaus will, habe ich zu Beginn meiner „Tätigkeit“ hier aufgezeigt: ein gut recherchiertes Infosystem über die Gefahr des Islamismus in Deutschland, Aufzeigen der Schwachstellen, durchaus politically incorrect, so, dass es überall vorgezeigt und zitiert werden kann. Mein „Traum“: selbst Minister und Abgeordnete kommentieren hier (oder ihre Assistenten).
    Schön davon getrennt: die Demographie. Hier gilt es zwei unterschiedliche Aspekte zu betrachten:
    – die ungünstige Alterspyramide in Deutschland
    – die, nennen wir sie „Überfremdung“ der Gesellschaft durch vornehmlich moslemische Bürger.
    Bis hierher sind es Fakten. Ab jetzt nur mehr Annahmen.
    1) Die Überalterung der Gesellschaft ist ein über 30 – 50 Jahre andauerndes temporäres Problem, finanziell äusserst strapazierend, aber beherrschbar. Die Bundesrepublik ist mit 50 Mio gut ausgebildeten Einwohnern wirtschaftlich auf hohem Niveau überlebensfähig, eine vernünftige Altersstruktur vorausgesetzt. Dies ist sogar zwingend erforderlich. Die am Anfang stehende Automatisierung (in neuer Sicht) und Roboterisierung aller Bereiche der Wirtschaft wird niemals wieder eine genügend große Anzahl an „Handarbeitsplätzen“ zur Verfügung stellen können. Bewege ich mich hier noch auf relativ gesichertem Boden, wird es nun zunehmend unsicher.
    2) Die „Überfremdung“: leider fehlen uns gesicherte Erkenntnisse, wie sich ein moslemischer Teil in einer modernen Gesellschaft auswirkt. Zieht er mit oder bremst er? Für beide Hypothesen gibt es Anhaltspunkte. Leider gibt es kein islamisch geprägtes Land als Beispiel. Während die Gesellschaften Tunesiens und Marokkos, beide Staaten in einem Säkularisierungsprozess befindlich, mehrheitlich mitziehen würden, wenn sie denn (finanziell) könnten, sind die Maschrekstaaten als Bremser anzusehen, in extremis Afghanistan. Alle diese Staaten können jedoch nicht als Beispiel dienen. So müssen wir zwangsweise auf unsere Erfahrungen hier zurückgreifen.Die sind nun äusserst diffus. Zwar ist die Kriminalitätsrate der hier lebenden Moslems höher als ihr Bevölkerungsanteil, aber ist dieser statistische Ausrutscher so signifikant, dass er als Grundlage einer generellen Entscheidung dienen kann (zB. Moslems raus, Grenzen zu)? Ich weiß es nicht, neige jedoch dazu, dies zu verneinen. Gibt es nachweisbare, plausible Gründe, warum das so ist?
    3) Ich bewege mich wieder auf besser gesichertem Boden mit der Feststellung, dass der Islam Teile seiner Anhänger zur Radikalisierung bis hin zum Terrorismus verführen kann. Die Gründe hierfür sind teilweise bekannt, aber noch nicht letztgültig gesichert. Wie dem auch sei, diesen Radikalismus/Terrorismus gilt es konsequent und schärfstens zu bekämpfen, hier, Europa-, weltweit. Dafür setze ich mich und meine Möglichkeiten ein.
    So, nun weißt Du unerwarteter Weise, was ich will und bezwecke.

  43. @ QRT: in (43) habe ich Ihnen unterstellt, dass Sie eine solche Antwort hören wollen, nicht, dass Sie Neutronenbombem einsetzen wollen, eine kleine Nuance.
    Im übrigen weiß ich nicht, worüber wir diskutieren sollten. Das Ergebnis haben Sie ja schon als „wissenschaftlich-mathematisch“ abgesichert dargetan. Wozu also das Ganze? Nach Ihnen die Sintflut!

  44. @ rational

    Ja, jetzt weiß ich besser, worum es dir geht. Danke für die Erläuterung. Unser demographisches Problem besteht allerdings nicht nur in der schrumpfenden deutschen Bevölkerung, sondern auch der gleichzeitig stark wachsenden Zahl von Einwanderern bzw. deren Nachkommen – zum größten Teil, wie du richtig festgestellt hast, ohne Perspektive. Ich hatte oben ja schon die sich daraus ergebenden Konsequenzen und mögliche Lösungsansätze beschrieben.

    >> Mein „Traum“: selbst Minister und Abgeordnete kommentieren hier (oder ihre Assistenten).

    Es mag zwar sein, daß eines Tages auch bei uns das Internet so bedeutsam sein wird, daß Politiker nicht umhinkommen, sich in irgendeiner Form daran zu beteiligen. Allerdings werden diese Seiten dann alle eins gemein haben müssen: Die politische Korrektheit. Deshalb werden Beteiligungen von dieser Seite sicher nicht in einem Forum wie diesem stattfinden. Vielleicht bringst du aber das Kunststück fertig, eine Seite zu erstellen, die sich gleichzeitig PC und trotzdem in der Lage ist, vernünftig über die wichtigen Themen zu informieren. Ich dachte bisher allerdings, daß sich das zu einem großen Teil gegenseitig ausschließt.

  45. Nun, die demogaphischen Entwicklungen in den entspr. Ländern sind tatsächlich kaum veränderbar.
    Die politischen Realitäten in Europa sind (theoretisch zumindest) natürlich veränderbar.
    Meine resignierte Haltung resultiert aus der Extrapolation der gegenwärtigen politischen Misere in Deutschland, Frankreich und England. Dort sitzt ein Politikerkartell, dem man eine notwendige radikale Änderung nicht zutrauen kann. Und die Radikalisierung und Vermehrung der einheimischen Moslem-Population wird exponentiell ansteigen. Wir MIR bei #51 erwähnte, bliebe das Problem selbst bei einem totalen Einwanderungsstopp (und selbst der wird niemals erlassen werden) bestehen und wird weiter schlimmer werden. Daher meine Resignation, was die Zukunft Europas angeht.

  46. @ Mir: es ist sicherlich ein wichtiges Teil der Diskussion: die Chancenlosigkeit der Moslemkinder (ich kann das Wort Migranten nicht mehr hören). Aber, es ist regional unterschiedlich. Offensichtlich sind bestimmte Großstädte, und dort bestimmte Stadteile Brennpunkte, während das platte Land dieses problem kaum kennt. In meinem 1000 Seelendorf wohnt eine türkische Familie, Papa, Mama, 2 Söhne. Vater arbeitet, beide Söhne in einer technischen Ausbildung, die Männer trinken Alkohol und essen Scweinefleisch (Muttern ist etwas zurückhaltender), Fußballverein, Schützenverein, selbst am lutherischen Schützengottesdienst wird teilgenommen, in einem Wort: integriert. Als Fremder würdest Du im Dorf Ärger kriegen, wenn Du sie anmachen würdest. In den Fertigungsbetrieben unter meiner Regie arbeiten 3 Moslem-Ingenieure, gute, fleissige, gewissenhafte Leute, integriert. Du siehst, es geht relativ problemlos. Das Übel sind Großstädte mit ihren Ausländeragglomerationen. Dagegen kommt man nur mit Härte, Ausweisungen und Geldentzug an. Leider sind diese Entscheidungen größtenteils Landesangelegenheiten. Ob Wowereit das will und kann, wage ich zu bezweifeln. Die Berliner haben den mehrheitlich gewählt, also müssen sie das jetzt aushalten.
    Ich habe den Eindruck, dass political correctness stark auf dem Rückmarsch ist. Keiner kann es mehr hören, bis auf die 68er und ihre Bewunderer. Selbst bei den Grünen dämmerts langsam. So würde selbst PI (in Grenzen) und vernünftige Information sich nicht ausschliessen. Nur, meine Zeit! Als Rentner (demnächst) wäre dies möglich, aber meine Computerkenntnisse sind derart dürftig, dass die mir nicht gelingen wird. Bis jetzt habe ich so ein schlaues Bürschchen im Betrieb, der alle diese Probleme im Handumdrehen löst, aber als Rentner habe ich den nicht mehr. So, Schluss mit Privatem.

  47. Das würdest du schon hinkriegen. Wird auch immer mehr vereinfacht. Was deinen Optimismus bezüglich PC angeht: Ich hoffe wirklich, daß du recht hast.

  48. @Mir: Ich glaube auch, dass die politisch Korrekten zur Zeit ihr letztes Rückzugsgefecht kämpfen. Sie stehen mit dem Rücken zur Wand und kämpfen entsprechend verbissen, aber sie werden wohl verlieren.

    Nur: Was ist dann?

    Man kann vom Rauchen Lungenkrebs kriegen, aber der Lungenkrebs geht nicht weg, wenn man mit dem Rauchen aufhört.

    Man kann von PC Islam kriegen, aber der Islam geht nicht weg, wenn man mit der PC aufhört.

    Wir haben lange „weiter geraucht“, als wir schon Husten und Auswurf hatten und als wir es hätten wissen müssen. Mark Steyn hat Recht: Wir HABEN „Lungenkrebs“.

  49. @ Eisvogel: vielen Dank Eisvogel, Du ersparst mir Geld und Zeit. So, dieses Subjekt Steyn und Du behaupten, wir hätten „islamischen“ Lungenkrebs. Tres bien, die statistische Heilungschance (meßbare Lebensverlängerung: 3 Jahre +) beträgt knapp 10%. Könne wir realistisch gesehen vergessen. Also Eisvogel, amüsier Dich noch kurze Zeit gut, mach Dein Testament (Schara´a-gerecht), vergeude nicht Deine kostbare Zeit durch nutzloses schreiben hier, und Allah mit Dir.

  50. @ rational:
    Ich gebe Dir völlig Recht, es sind nicht per se alle Moslems ein Problem. Wenn man das Problem in Europa als reines islamisches Problem sieht, greift man viel zu kurz.
    Das zentrale Problem ist der drohende Umverteilungskampf, Mittelschicht versus Unterschicht. Und etwa 90 % der Moslems zählen nun mal zur Unterschicht. Der Oberschicht ist dieses Problem recht egal, da diese global agieren können und nicht auf D-Land/Europa angewiesen sind. Aber was sich doch immer mehr abzeichnet ist der schleichende Linksruck in der Politik, bedingt durch einen Mangel an Leistungsträgern in der Wählerschaft. Selbst wenn keine Moslems mehr hier leben würden, die Masse an deutschen Leistungsverweigererern (dazu zählen auch genug „Arbeitende“), grünen, industriefeindlichen Spinnern und Transferemfängern reicht problemlos aus, um unser Land gegen die Wand zu fahren. Deswegen finde ich daß man bei aller berechtigten Kritik gegen den Islam nicht den Fehler machen darf, hier die einzige Bedrohung für unsere Gesellschaft zu sehen. Und an dieser Stelle finde ich das Forum oft zu einseitig, wenn diese Kritik erlaubt sein darf.

  51. @ AlexanderG: leider ist es so wie Du sagst. Aber hier hat man einen Esel, auf den viele gefahrlos schlagen dürfen.

  52. Also, das ist mir doch etwas zu oberflächlich.

    „In meinem 1000 Seelendorf wohnt eine türkische Familie, Papa, Mama, 2 Söhne. Vater arbeitet, beide Söhne in einer technischen Ausbildung, die Männer trinken Alkohol und essen Scweinefleisch (Muttern ist etwas zurückhaltender), Fußballverein, Schützenverein, selbst am lutherischen Schützengottesdienst wird teilgenommen, in einem Wort: integriert.

    Integration ist für mich was anderes.

    Ich lebe nun in einer etwas größeren Stadt, aber manches läßt sich als Kriterium vergleichen.

    Auch hier gibt es gelegentlich antisemitische Schmierereien, meine Kinder oder wir werden (wenn der Alkohol das Blut ersetzt hat bei einigen Spezeln) als „Drecks“- oder „Sau“-Juden beschimpft. Trotzdem sind wir integriert.

    Ich esse selbstverständlich kein Schweinefleisch, nehme selbstverständlich weder an christlichen noch an heidnischen Feiern teil (Karneval), gehe weder in katholische noch in lutherische Gottesdienste und auch nicht zum Schützenverein oder in die freiwillige Feuerwehr. Trotzdem bin ich integriert.

    Der eine Sohn wurde auf der Straße mal von einer Bande Deutscher (Nicht-Mohammedaner übrigens, sondern „christliche“ Deutsche, seit ca. 20 Generationen deutsch) angegriffen, der andere im Schulbus; ein drei Jahre älterer(!) Mitschüler hatte ihn „aufgefordert“, seinen Platz neben einem freien Platz auf der Bank zu räumen, er wolle nicht neben einem „Drecksjuden“ sitzen. Als Antwort haute ihm mein Sohn eine aufs Maul, und der andere verzichtete auf die Weiterfahrt. Ich bin sehr stolz auf meine Kinder. In beiden Fällen hatten die Angreifer hinterher also, wie es sich gehört, eine blutende Fresse. Trotzdem sind wir integriert.

    Meine Frau und ich sind immer bewaffnet, wenn wir aus dem Haus gehen. Trotzdem sind wir integriert.

    Erklär doch mal bitte – möglichst rational – was Du überhaupt unter „Integration“ verstehst.

  53. @ Chaim: schwierig, schwierig. Jetzt, wo Du das schreibst, wird mir das bewusst. Deine Familie gehört zu Deutschland, der Rotzbengel sicherlich auch, die türkische Familie ebenso. Ziehe folglich den Ausdruck zurück. Erkläre mich in diesem Fall für unfähig.

  54. Schade.

    Wir könnten es ja mal gemeinsam versuchen zu definieren.
    Ich gehe nur auf die Barrikaden, wenn mir jemand Schweinefleischessen als „Integration“ verkaufen will.

    Denk doch mal an die ganzen Vegetarier!

    (;-)

  55. @ Chaim: da siehst Du, wie man (auch ich) ohne Nachdenken ausgetretenen Pfaden nachtrottet. Danke, dass Du mich darauf aufmerksam gemacht hast.

  56. Ja, aber nun laß es uns doch mal konkret positiv fassen.
    Wann, wie was…? – Integration?

    Weder beim Steyn-Buch noch bei MacDoof kann ich in den kommentaren dazu was finden.

  57. @ Chaim: sicherlich ist das Bekenntnis zur Verfassung oberstes Gebot = Verfassungspatriotismus.
    Aus meiner Sicht: nicht selbstverschuldet der Allgemeinheit zur Last fallen. Die Kultur (in all seiner Vielschichtigkeit) des Landes respektieren. Die Beherrschung der Landessprache. Nicht nur Rechte in Anspruch nehmen, sondern auch Pflichten erfüllen.
    Leider ist das alles etwas im „schwammigem“, etliche Bürger wären da nicht integriert,

  58. Da haben wir Konsens.

    Ohne Verfassungstreue geht nichts.
    Deswegen sind ja Nazis auch nicht „integriert“ in Deutschland. Sie kennen weder die Hymne noch die Grenzen noch die Verfassung.

    Wir kriegen das schon hin. Aber jetzt muß ich mich um mein geschächtetes koscheres Lamm kümmern, wegen der Gäste.

    Morgen sehen wir weiter.

  59. @ Chaim: guten Appetit. Ich habe mich sehr bewusst aus der Diskussion „Schächten“ oder „hallal“ herausgehalten, obwohl mir bissige Kommentare in Richtung der „hallal“ -Feinde auf der Zunge lagen. Besser, diese kamen von Dir.

  60. „…was da wohl hinter steckt..?
    dreimal dürft ihr raten.“

    @#19 Fridolin Feinbein

    Bei Dir braucht man nicht einmal zu raten.
    Bestimmt die „Weisen von Zion“, was?

    *pruuuuuuuuuuuuuuuust*

  61. „Rational“, die Verfassungstreue ist eine notwendige, keine hinreichende Bedingung.

    Außerdem liegt sie auf einer anderen Ebene.
    Sie ist konstitutiv für eine Nation.

    Wir reden hier aber über „Integration“, auch und gerade derer übrigens, die nicht zur Nation gehören oder nicht gehören wollen.

    Versuch’s nochmal.

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