Daniel GoldhagenGoldhagen: Politischer Islam ist totalitäre, aggressive Ideologie mit massenmörderischer Mentalität“Daniel Jonah Goldhagen (Foto), der Soziologe aus Harvard, ist zur Zeit in Deutschland und versucht, die Menschen wach- zurütteln, indem er sie mit drastischen Worten auf die Gefahren des politischen Islam aufmerksam macht. Bekannt wurde Goldhagen hierzulande vor allem durch sein 1996 erschienenes Buch „Hitlers willige Vollstrecker„. Er löste mit seiner These, der Holocaust sei ein „Produkt aus der Mitte der Gesellschaft“ gewesen, eine heftige Debatte aus. Nun warnt er uns vor den Gefahren des politischen Islam, für den die einzig korrekte Bezeichnung der Begriff ‚Nazismus‘ sei.

Goldhagen ist nach Berlin gekommen, um die Europäer zu warnen, das wird schnell klar. Ganz unakademisch wendet er sich an das Publikum. Er spricht möglichst einfach und allgemeinverständlich, um die größtmögliche Wirkung zu erzielen: „Der politische Islam ist die gefährlichste und radikalste politische Bewegung seit dem Nationalsozialismus.“ Sein Vormarsch an den drei wichtigsten Schauplätzen der Politik, „auf den Straßen, in den Schaltzentren der Macht und an den Kriegsfronten“, zeige, dass er nun vollständig in der Offensive sei. Besänftigungspolitik würde ihn nur zusätzlich ermuntern, die dringendste Frage lautete daher: „Wie einig und entschlossen wird der Westen dem politischen Islam antworten?“

Und da hat Goldhagen so seine Zweifel. Nicht zuletzt die Idomeneo-Debatte um ein aus Sicherheitsgründen abgesetztes Theaterstück in Berlin zeige ihm Europas fehlendes Bewusstsein vom Ernst der Lage. Das Publikum wird unruhig. Doch Goldhagen, der „Genozid-Forscher“, wie er sich selbst nennt, lässt sich nicht beirren. Jahrelang habe er über den Nationalsozialismus geforscht, er sei also sehr vorsichtig, was den Umgang mit diesem Terminus angehe: „Aber Nazismus ist die korrekte Bezeichnung und der einzige Bezugsrahmen für politischen Islam.“ Es sind insbesondere zwei Merkmale, die für ihn die beiden Phänomene vergleichbar machen. Eine totalitäre und aggressive Ideologie, mehr aber noch die genozidäre, massenmörderische Mentalität der beteiligten Protagonisten. Dutzende Beispiele untermauern seine Argumentation; von der Charta der Hamas, den nuklearen Zerstörungsphantasien iranischer Mullahs und den terroristischen Wahnvorstellungen eines Osama bin Laden bis hin zu den islamistischen Gewaltprotesten gegen die dänischen Karikaturen. Mit den Anschlägen von London und Madrid sollte Europa gelernt haben, dass es nicht länger eine autonome Position einnimmt. Trotz der totalitären Bedrohung habe er jedoch die Befürchtung, Europa ließe sich lähmen, obwohl es gelte, Rückgrat zu beweisen: „Wie viele von Euch wollen auch mal über den politischen Islam schimpfen“, fragt Goldhagen rhetorisch in die Runde der rund 300 Gäste. „Und wie viele von Euch trauen sich das nicht? Wir sind jetzt alle Dänen. Wehret den Anfängen.“

Der Autor des Beitrages, Veit Medick, gibt sich wenig Mühe, sein Missfallen über Goldhagens klare Worte zu verbergen. Es ist natürlich zunächst einmal bequemer und ungefährlicher, passiv und stumm zu verharren, zu beschwichtigen und die Zeit mit sinnlosen ‚Dialogen‘ zu vertrödeln. Es ist unangenehm, mit der Wahrheit konfrontiert zu werden, dass Nichtstun und Beschwichtigen falsch und gefährlich sind, genauso falsch, wie das Appeasement der Weltgemeinschaft gegenüber Hitler falsch war. „Wir müssen Irans Atomanlagen bombardieren“, sagt Goldhagen.

Die Erfahrung mit Hitler hätte gezeigt, dass man auch Wahnsinnige beim Wort nehmen sollte und sicher seien könnte, dass sie alles daran setzen würden, um ihre Prophezeiungen und Wahnvorstellungen wahr werden zu lassen. „Das sollte besser verhindert werden.“

(Spürnase: spital8katz)

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83 KOMMENTARE

  1. Ruud: Iran sollte dem Erdboden gleich gemacht werden.

    Gesprochen wie ein wahrer Christenmensch. Offenbar sind Islamisten nicht die einzigen mit massenmörderischer Mentalität.

  2. Leider wird Herr Goldhagen nur die erreichen, die sich sowieso mit dem Islam beschäftigen. Der Rest der Bundesbürger wird durch die ÖR in Unwissenheit gehalten. Mir hat es heute früh schon wieder gereicht, wie DLF über die Niederländischen Parlamentswahlen berichtet hat und wie die „Rechtspopulisten“ mit den „Sorgen und Ängsten der kleinen Leute spielen“. Als würden die Sorgen und Ängste unbegründet sein oder nur in der Vorstellungswelt von „Rechtspopulisten“ existieren. Nein, ist schon gut, dass Herr Goldhagen hier auftritt aber gegen die Macht aus dem ÖR-Propagandaministerium kommt er nicht an.

  3. Iran sollte natürlich nicht dem Erdboden gleichgemacht werden. Doch es sollte den Völkern klar sein, daß sie eine Mitverantwortung für ihre Regimes tragen. Das ist bisher nicht geschehen, im Irak geschah es nicht, in Palästina geschieht es nicht, in Afghanistan nicht und im Sudan schon garnicht. So wie es jetzt angepackt wurde, wird der Islamofaschismus nur ermuntert, weiterzumachen. Es drohen keine ernsthaften Konsequenzen. Das muß anders werden, wenn die Chance auf Frieden nicht verspielt werden soll, sowohl hier als auch im Nahen und Mittleren Osten.

  4. Natürlich wird Iran nicht dem Erdboden gleich gemacht.

    Nur leider werden sog. „gezielte Luftschläge“ nicht sehr viel bewirken.

    Die Allierten haben uns im WW2 gezeigt wie es geht: Der Krieg wäre vielleicht noch jahrelang weitergelaufen ohne die Massenbombardements.

    Ich kenne selber einige Perser deren Angehörige im Iran leben, um die würde es mir sehr Leid tun. Allerdings denke ich dass eine Demonstration von Stärke ohne Kompromisse dem weltweiten Islamismus einen herben Rückschlag verstezen würde.

    Natürlich ist das Wunschdenken, wir schauen lieber mehr oder weniger tatenlos unserem langsamen Untergang zu.

  5. Das ist ein interessantes Phänomen, das ich schon wiederholt in Diskussionen beobachten konnte. Es ist zwar in Deutschland Mainstream, daß die Gründe für den Irak-Krieg falsch gewesen wären. Zusätzlich bekommt man zu hören, daß ja auch die Ausführung schlecht und „dumm“ sei. Bei der Iran-Frage scheinen mehr Menschen (zu Recht) der Ansicht zu sein, daß man, notfalls auch militärisch, „etwas“ unternehmen müßte. Die Frage nach dem „Wie“ wird dann gern – fern einer echten Analyse der ganzen Lage – wie oben beantwortet. Doppelmoral? Aber nicht doch! 😉

  6. #4 karl-martell (21.11.06 10:25)

    „Doch es sollte den Völkern klar sein, daß sie eine Mitverantwortung für ihre Regimes tragen.“
    Das wird eh nicht passieren. Schau dir Deutschland während und nach der Naziherrschaft an. Von Bewusstsein für die eigene Mitverantwortung keine Spur, zumal bei den Musels noch die religiöse Indoktrination dazukommt.
    Die Verantwortung wird von den weltlichen und religiösen Führern gern übernommen, die willigen Massen bleiben, für sich, immer schuldfrei! So geht´s.

  7. Bei der Iran-Frage scheinen mehr Menschen (zu Recht) der Ansicht zu sein, daß man, notfalls auch militärisch, „etwas“ unternehmen müßte.

    @mir
    das wird sich dann ganz schnell wieder ändern, wenn AchMAD mit A Bombe und sonstwas drohen wird, dann wird der Angst Michel das 1938 Prinzip nach Chamberlain und Daladier wählen.

    ca
    PS: et het noch imme jutjejangen und so schlimm sinde de MOSLÄMS ja nich …. bla bla bla…

  8. @Mir
    Ich finde die Gründe für den Irak-Krieg völlig akzeptabel und ehrenwert. Selbst wenn der einzige Grund die Sicherung der Ölversorgung gewesen sein sollte, ist es in Ordnung. Allerdings hatte ich schon vor dem Feldzug gesagt, daß man den Irak dann konsequent teilen müsse. Das will man auch jetzt noch nicht tun, obwohl es nach wie vor die einzige Friedensoption für die dort lebenden Menschen ist. Machtinteressen der dortigen Clanführer hätten kein Maßstab für die Behandlung des Landes sein dürfen. Allerdings hatte auch ich gehofft, daß auf Grundlage der Teilung eine gewisse Demokratisierung möglich sei. Das stellte sich als Illusion heraus.

  9. @ karl-martell

    Die Demokratie hat schon funktioniert, schließlich konnten weitgehend freie Wahlen, trotz der leider vorhandenen Sicherheitsproblemen in einigen Gebieten Iraks, auch mit recht hoher Wahlbeteiligung, durchgeführt werden. Das Wahlergebnis war natürlich ebenso wie die Aktionen der neuen Regierung nicht perfekt. Eine Teilung des Landes wäre in der Tat eine Option, die aber ihrerseits auch Probleme mit sich bringen würde.

    Allerdings würden mich im Moment mehr weitere Vorschläge der Deutschen interessieren, wie man mit dem Iran umgehen sollte.

  10. Meine Angst verstärkt sich immer noch, wenn ich ganz im Gegensatz zu Mir’s äusserung von vielen höre: „Na jetzt marschiert der blöde Ami am Liebsten gleich im Iran ein. Na so blöd dürfte nicht mal der Bush sein.“

    Was denken solche Leute, dass die Gefahren ja so schön weit weg sind, dass Islam, Terror und A-Bomben in den falschen Händen uns nichts angehen ? Wir die Tür abschliessen und keine Probleme haben ?
    Wie kann man diese Leute nur wachrütteln, bevor es zu spät ist, damit ein Ruck durch ganz Europa geht und es wieder ganz selbstverständlich ist, dass unsere Kulturen gelebt werden und nicht wir zum gedulteten Ausländer im eigenen Land verkommen.

  11. Bei Selbstmordattentaten, Enthauptungen und Entführungen müsste Russland noch aufholen, da hast Du allerdings Recht.

  12. PETITION:
    cartman fordert die Abschaffung des Verdummungsbegriffs und Propagandainstruments „ISLAMISMUS“. Dieser Begriff existiert nur in den Köpfen von Terrorbefürwortern, um die totalitäre Globaldestruktivität des Islams zu verschleiern..

  13. Ich bin froh das so faehige Leute wie Hr. Goldhagen auf unserer Seite sind. Nichts scheint mir hilfreicher als das. Ob es am Ende im Kampf gegen den (politischen) Islam reicht ist ne andere Frage.

    Es riecht wirklich nach den 1930ern…

  14. @ D.N. Reb

    Die gab es auch in bzw. gegen Rußland. Von den gleichen islamischen Kämpfern, die auch im Irak den Fortschritt behindern.

  15. Golghagen ist ja sowohl für Recherche mit zweifelhaftem Resultat als auch gewissen Übertreibungen bekannt. Es ist richtig gegen Illusionen im Umgang mit islamischen Kräften vorzugehen, jedoch ist der Begriff „Nazismus“ zur Klassifikation des politischen Islams völlig unangemessen. Bezüglich „Nazismus“ gibt es Definitionen, die zum politischen Islam genausowenig passen, wie solche den „Totalitarismus“ betreffend.

    Wenn Begriffe wie „Nazismus“ und „Totalitarismus“ eine derartige Verwendung finden, dann werden sie sozusagen inflationär entwertet. Insofern werden sie zu nichtssagenden, reinen Ausdrücken labiler Sprecher, deren Urteilskraft rein emotional bestimmt ist. Diese könnten auch genausogut sagen: politischer Islam ist Scheisse, denn mehr sagen sie mit der Stigmatisierung als „Nazismus“ oder „Totalitarismus“ auch nicht und ersoparen sich dabei durch Missbrauch der Kategorien entstehende Rechtfertigungszwänge.

  16. Soweit ich weiß, hat Goldhagen den Deutschen ja bereits einen (rassisch begründeten?) Zwang zum Judenmord unterstellt. Jetzt setzt er die (Nazi-?) -Deutschen mit dem Islam gleich.

    Die „Nazis“ der Wehrmacht aber wurden von deutschen Standgerichten verurteilt und umgehend erschossen, wenn sie sich menschenfeindlicher Verbrechen an Zivilisten schuldig machten.

    Mit diesem Vergleich hat Goldhagen den zielstrebig okkupierenden Moslems eher einen großen Gefallen getan.

    Die alten Rituale lösen die neuen Probleme nicht, die westliche Zivilisation muß sich endlich als Einheit begreifen.

  17. @Fels: Was schreibst Du denn da für einen Mist zusammen? Nazis der Wehrmacht wurden standrechtlich erschossen? Aha?? Da wäre ich gespannt, auf was für Quellen Du Dich beziehst. Nationalzeitung?

    Goldhagen ist ein Guter. Wenn Du die Ehre Deines Opas oders Vaters retten willst, der mit muslimischen SS-Brigaden an einer Front gekämpft hat (auch sonst hat die ‚Arbeitsteilung‘ zwischen Wehrmacht und SS bekanntlich stets gut funktioniert), dann such Dir doch einen passenderen Ort dafür. Günter Grass hat doch bestimmt auch ein Gästebuch…

  18. @smiley: Ja, furchtbar, nicht, diese ewigen Übertreibungen jüdischer Gelehrter, die den armen unschuldigen Deutschen ihre Verbrechen vorzuhalten wagen?

    ‚The recent arrests are a historical reminder that this nation is at war with islamic fascists, who will use any means to destroy those of us who love freedom.‘ G.W.Bush

    Diese Zuspitzung ist m.E. alles andere als verharmlosend, sondern bitter nötig, um die Leute wachzurütteln und ihnen klarzumachen, was auf uns zukommt. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

  19. @ Der Fels

    ja klar. und sobald hitler wusste was da in auschwitz abgeht, hat er gleich den himmler erschiessen lassen.

    den iran wird man außer mit gewalt nicht von der atombombe abbringen können. soviel dürfte klar sein. klar ist aber auch dass die usa in der frage einen scheiss unternehmen werden, weil sie schiss haben des es ihnen dank teheran im irak noch dreckiger gehen könnte. die wollen jetzt nur noch raus. deswegen werden sie wahrscheinlich auch auf den israel einwirken damit sie das mit dem präventivschlag lassen. aber israel wird nicht hören, schätze ich.

  20. @Der Fels

    „Die „Nazis“ der Wehrmacht aber wurden von deutschen Standgerichten verurteilt und umgehend erschossen, wenn sie sich menschenfeindlicher Verbrechen an Zivilisten schuldig machten.“

    Das ist natürlich richtig, solange diese Verbrechen nicht ausdrücklich befohlen oder sanktioniert wurden. Durch Geiselerschiessung, Kommissarbefehl usw.

  21. @Karl Martell
    Ja, die Völker haben eine Mitverantwortung. Auch die Palästinenser, die Hamas gewählt haben.
    Hitler wurde auch demokratisch gewählt. Die Folgen kennen wir.
    Und dass wir heute frei leben können, verdanken wir vor allem Amerika. Daher würde ich den Irakkrieg auch nicht als falsch bezeichnen. Daß sich da die Musels gegenseitig die Köpfe einschlagen, steht auf einem anderen Blatt.

  22. @8nt3k

    die heute lebenden deutschen SIND (zum allergrößten teil) unschuldig und haben nichts damit zu tun was vor 60 jahren geschah.

  23. Man muß noch einige Dinge sagen dürfen, der Wahrheit zuliebe:

    – Den 1. Genozid des Jahrhunderts begingen die Türken 1915/16, als sie 1 Mio (>?

  24. Nachtrag zu 1.-

    Armenier massakrierten, indem sie zuerst die Männer entwaffneten, dann Frauen, Kinder, Greise folterten, verstümmelteten und abschlachteten.

  25. – mit deutscher hilfe
    – jau, auf zum fröhlichen totenzählen
    – warst du mal in der ausstellung?
    – achja, deswegen hat er auch dem hitler die tschechei geschenkt, und dass 1940 halb england verwüstet war, war wahrscheinlich auch unwesentlich. klar dafür waren wahrscheinlich die deutschen bonzen zuständig und nicht die nazis
    – achja, und als man die juden holte haben sich die deutschen gedacht: „die fahren bestimmt in den urlaub und kommen dann wieder, weil der hitler, der hat das ja auch so in seinem buch geschrieben“
    – wie auch immer
    – was weiss ich

  26. Ach, Leute.

    @S-Fan: Dass die Nachgeborenen mit den Kriegsverbrechen nichts zu tun haben, ist natürlich eine banale Feststellung. Denen hat Goldhagen auch nie etwas vorgeworfen, ganz im Gegenteil: er hat sie immer ausdrücklich für ihre Vergangenheitsbewältigung gelobt.

    Wobei das seinerseits vielleicht etwas voreilig war, wenn ich mir obige Argumentation des ‚Felsens‘ ansehe. 😉

    @Der Fels: was versuchst Du eigentlich zu sagen? NS war gar nicht so schlimm? Denn das ist das, worum es Dir zu gehen scheint. Wie schon an anderer Stelle geschrieben, hallo PI, Ihr solltet volksverhetzende, den Nationalsozialismus verharmlosende Aussagen nicht unkommentiert lassen.

    Ihr seid verantwortlich im Sinne des Presserechts, und wenn braunes Gesocks hier problemlos schreiben darf, wird es bald wohl teuer für Euch.

  27. @S-Fan

    Churchill konnte Hitler nicht die Tschechei schenken, da zu der Zeit ein anderer Premierminister war. Das Amt übernahm er erst im Mai 1940.

  28. Redaktion und @8nt3k: Halbbraune Gesocks, die Probleme mit der Vehrmachtsausstellung, Verbrechen der Waffen-SS usw. haben (wie der Fels), haben auf dieser Seite nichts zu suchen.

  29. “ ..(wie der Fels), haben auf dieser Seite nichts zu suchen. ..“

    In Deutsch gefehlt, geschichtliche Wahrheiten (russischer und englischer Historiker) nicht wahr haben wollen aber den großen Meinungspolizisten spielen und nach Art nationalsozialistischer, kommunistischer oder islamistischer Paschas den Mund verbieten wollen.

    Ist kalter Kaffee von Taugenichtsen und Staatsknetesaugern, einfach nicht mehr zeitgemäß. 🙂

  30. Der Kommunismus mit 80-100 Mio Toten bis jetzt die größte Mordbilanz aller Zeiten hat.

    Das dürfte knapp werden gegenüber dem Islam, der alleine 60-70 Millionen Hindus auf dem Gewissen hat ( nach Hugh Fitzgerald, dem ich vertraue, aber ich recherchiere da zur Zeit noch nach Quellen, was nicht ganz leicht ist)…seine Opfer waren ja nicht ausschließlich Hindus.

    Wenn man’s allerdings pro Zeiteinheit betrachtet, liegt der Kommunismus wohl vor dem Islam, allerdings nimmt den unrühmlichen ersten Platz dann eindeutig der Nationalsozialismus ein.

    Leichenzählen ist nur nicht besonders sinnvoll, um aktuelle Gefahren einzuschätzen und abzuwenden. Es ist wichtiger, Lehren, Verhaltensweisen der Anhänger und Gegner analysierend zu vergleichen.

    Hör doch auf, der Fels, Dir die Nazizeit verzweifelt schönsaufen zu wollen – das klappt nicht, da war nichts Postives daran.

    Nationalsozialismus, Kommunismus, Islam – Unterschiede im Detail, aber ansonsten alles der gleiche totalitäre Müll.

  31. Vor einem Jahr hätte ich auch nicht geglaubt wie recht der Mann mit seinem Hitler willige Vollstrecker hat. Mit dem Islam verhält es sich genauso.

  32. @ Eisvogel

    “ Nationalsozialismus, Kommunismus, Islam – Unterschiede im Detail, aber ansonsten alles der gleiche totalitäre Müll. “

    Nicht ganz, im Nationalsozialismus und im Kommunismus gab es Widerstandsbewegungen aus den eigenen Reihen.

    Wo sind die moslemischen Aufständischen gegen das Massenmorden und für Freiheit, Frieden, Fortschritt und Toleranz?

  33. @ Der Fels

    Du bist entweder uninformiert oder du bist ein scheinheiliger Geschichtsfälscher.

    >> Die Wehrmacht keine Verbrechen gegen Zivilisten zuließ…

    Es ist belegt, daß das nicht stimmt, wie du sehr wohl wissen dürftest. Daß natürlich bei weitem nicht jeder Wehrmachts-Soldat ein brutaler Schlächter war, ist eine ganz andere Frage. Wenn du darauf hinweisen willst, solltest du das nicht mit Lügen tun.

    >> Churchill nicht die Nazis, sondern die Wirtschaftsmacht Deutsches Reich vernichten wollte und darum einer der wichtigsten 2. Weltkriegsbrandstifter ist.

    Wie gesagt: Uninformiert oder scheinheiliger Geschichtsfälscher. Ich würde es nicht begrüßen, wenn PI solche Aussagen einfach so stehenläßt, die auch von NPD-„Politikern“ stammen könnten – auch wenn ich natürlich niemandem eine Löschung vorschreiben will und für alle anderen darauf hinweise, daß sich die Autoren des Blogs natürlich nicht automatisch jede idiotische Meinung zu eigen machen, nur weil sie nicht gelöscht wird.

    >> Der größte Teil der Deutschen nichts von den Verbrechen in KZ wußte.

    Darüber wurde schon oft diskutiert. Was ist „der größte Teil“? 60, 70, 90 Prozent? Jedenfalls bin ich überzeugt, daß es viele Menschen wußten.

    Fazit: Es wird dir nicht gelingen, den Nationalsozialismus und seine Massenmorde durch Vergleiche mit Kommunismus oder Islam zu beschönigen. Da bist du hier falsch.

  34. @der Fels: Vermischung der richtigen und falschen Argumenten macht das Ganze zur einer kruden Ideologie:
    1)1. Völkermord des 20. Jahrhunderts – Türken mit ca. 1,5 Mln. toten Armenier – richtig! (wenn man Zulus, Hereros usw. in Afrika nicht zählt)
    2) Der Kommunismus mit ca. 100 Mln. ermordeten Zivilisten – richtig!
    3)Die Wehrmacht keine Verbrechen an Zivilisten zuließ – falsch!
    (Tausendfach schon durchgekaut: Griechenland, Frankreich, Jugoslawien, Italien, Rußland – Erschiessung von Geiseln; Abriegelung der Gebieten für die Einsatzgruppen der SS usw.) Was Rote Armee betrifft, so sind diese Behauptungen nur teilweise richtig: nach 8.Mai 1945 hat Stalin wg. schlechten publicity in Deutschland standrechtliche Erschießungen für marodierenden Soldaten eingeführt. In 2-3 Monaten wurden wahrscheinlich mehr russische Soldaten standrechtlich erschossen, als deutche Soldaten in 6 Jahren des Krieges.
    4)Churcill – falsch! (Das braucht meines Erachtens überhaupt keiner Begründung für die Leute, die noch nicht volkommen senil sind).
    5)Die Deutschen haben nichts gewußt! – falsch!
    6)Der Islam ist auf bestem Weg, Kommunismus zu übertreffen! – richtig! (Wenn das nicht schon erfolgt ist – siehe Indien und Ostasien)
    7)Die Goldhagen-Polemik nicht für eine echte Aussöhnung von Deutschen und Juden taugt – falsch! (Sie dient der wissentschaftlichen Auseinandersetzung über die stattgefundene Ereignisse. Leseempfehlung: Goldhagen „Die Katholische Kirche und Holocaust“)

  35. War höchste Zeit, dass D. Goldhagen sich zum Thema äußerte.

    Um auf sein Buch „Hitlers willige Vollstrecker“ zurück zu kommen:

    „Schweigen“ kann auch ein Verbrechen sein!

  36. Bei uns läuft doch Appeasement gegenüber dem Islam auf höchsten Touren!
    Muselmanischer Straßenterror (Frankreich, Berlin)wie früher die SA-Horden. Kritiker werden (mund)tot gemacht, auf offener Straße abgeschlachtet. Meinungsfreiheit wird unterdrückt, wer sein Maul aufmacht bekommt Morddrohungen………
    Es ist wieder soweit. Lang dauerts nicht mehr, bis der moslmische Faschismus vehement an unsere Tür klopft!!!

  37. Hauptsache eine Nazisau nach der anderen wird durchs Dorf gejagt. Inzwischen ist Europa vom Islamterror überzogen.

  38. Wir müssen zusehen, dass wir die massenhafte Anzahl an Moslems in Deutschland verringern, ansonsten verlieren wir unseren politischen Handlungsspielraum.

  39. Dass der Islam für Europa und die ganze Welt eine Bedrohung ist, sollte jeder Leser dieses Blogs inzwischen verstanden haben. Wie können wir aus der Scheiße, in die uns unsere Vaterlandsverräter von Politikern geschubst haben, wieder rauskommen, ohne dass unsere Kinder wieder eine dunkle Geschichte aufarbeiten müssen ?

  40. @Heinz:

    Genau so – indem wieder und immer wieder und wieder das politisch korrekte „Islam heißt Frieden“-Mantra hinterfragt wird, so wie PI es tut. Mir persönlich bringt dieser Artikel zu Goldhagen nicht viel an neuen Informationen (ich schätze Goldhagen sowieso nicht besonders), aber es geht vor allem um die neuen Leser, die den politisch korrekten Spin der Mainstreammedien satt haben und nun die Gegenöffentlichkeit politisch inkorrekter Weblogs entdecken. Wenn in den Massenmedien so gut wie gar keine berechtigte Kritik am Islam geübt wird, müssen Blogs wie PI das um so mehr tun. Auf diese Weise kommt es eines Tages vielleicht doch noch zum Dialog mit den Muslimen und nicht mehr zum DiaLÜG. In diesem Sinne: verbreitet das Wort!

  41. @ #46 Maethor (21.11.06 22:49)
    Wenn man den Leuten immer nur das Problem vor Augen hält, dann besteht die Gefahr der Abstumpfung. Lösungsmöglichkeiten zu diskutieren könnte die Leser zum zusätzlichen Nachdenken motivieren und jeder könnte sich über den Preis einer Lösung, den er selber zu zahlen bereit wäre, bewußt werden. In Deutschland ist es leider so, dass alle laut nach Lösungen für Probleme schreien, wenn man aber merkt, dass die Lösung eines Problems einen etwas kostet, ist man empört.

  42. Medea:“Hitler wurde auch demokratisch gewählt. “

    Etwas ungenau. NSDAP war zwar stärkste Partei (45%), hatte aber nicht die absolute Mehrheit. Zur Macht kam Hitler durch Machtübertragung Hindenburgs (30.1.33) und weil sich konservative und bürgerliche Parteien mit ihm verbündeten und der Reichsregierung die Ermächtigung gaben, ohne Zustimmung von Reichstag und Reichsrat sowie ohne Gegenzeichnung des Reichspräsidenten Gesetze zu erlassen.(Ermächtigungsgesetz 23.3.33).

  43. @ B.Kant: „Aber von der Ermorderung der Deportierten, davon bin ich überzeugt, wußte die große Mehrheit der Bevölkerung in Deutschland nichts.“
    Spätestens ab 22. Juni 1941 wußten ALLE deutsche Soldaten, was mit Juden in der Ukraine, Weißrußland, Rußland und in der baltischen Republiken passiert: Massenerschiessungen für alle (auch Säuglinge), Erhängungen, Pogrome. Auch die slawische „Untermenschen“ haben nach der anfänglischen Begeisterung für die „Befreier vom Stalinismus“ nur noch blanken Hass übrig, weil sie auch einer Sonderbehandlung unterzogen wurden.
    Und das alles und noch viel mehr haben die deutschen Soldaten auf ihrem Fronturlaub nicht ihren Frauen erzählt?! Sie haben Fotos und sogar Filme gemacht. Diese Fotoalben findet man jetzt auf dem Opas Dachstuhl.
    Nach dem Krieg waren die Deutschen SEHR besorgt, dass sie die gleiche Behandlung erfahren, wie sie angewandt haben. Weit gefehlt! Eigentlich sind sie die Gewinner des 2. Weltkrieges: aus dem Marshall-Plan wurden die Fabriken auf neuesten Stand der Technik finanziert, geraubtes Gold und Aktien von allen europäischen Staaten, Kunstwerke sind bis heute nicht zurückgegeben. Und die „dumme Amis“ haben noch das Geld für die Verteidigung Europas ausgegeben, damit hiesige Regierungen die Mittel für ihre „wunderbare“ sozialistische Errungenschaften haben und ihren Sponsor USA noch diffamieren.

  44. Wie dem auch sei, mein Jugendfreund Einstein brachte es treffend auf den Punkt: Ob das Universum unendlich sei – da sei er sich nicht sicher, aber daß die menschliche Dummheit eine unendliche ist, das weiß er.

    Ich bleibe dabei:

    Die Goldhagen-Polemik taugt nicht für eine echte Aussöhnung von Deutschen und Juden und hilft darum dem Islamismus.

    Eine Einheit der westlichen Zivilisation für Freiheit, Frieden und Zukunft wäre das Schlimmste, was den islamischen Feinden der Freiheit passieren könnte.

  45. Henryk M. Broder zitierte jemanden: „Die Deutschen werden den Juden Auschwitz nie verzeien!..“

  46. „Wieso müssen Deutsche sich mit Juden aussöhnen? Haben die Juden uns etwas angetan?“

    Weil die heute lebende deutsche und jüdische Generation derselben Zivilisation angehört und von der gleichen Seite existentiell bedroht wird.

    Es gibt keinen Grund mehr für die alten Rituale, die leider auch Hendrik Broder manchmal noch zelebriert. Die Geschichte ist längst in andere, für beide gefährliche, Richtung gelaufen. Die Islamisten haben dies sehr wohl erkannt, es wird Zeit, daß auch Deutsche und Juden einen ehrlichen Frieden machen und der Zukunft zuliebe das Geschichtsbuch weiterblättern.

    Ein Volk ohne Identität, Gleichberechtigung und durch den Schuldkult gelähmt kann den Islamismus nicht aufhalten und ein islamistisches Deutschland ist für Israel gefährlicher als der Gazastreifen.

  47. Ob die „Deutschen“ kollektiv Schuld auf sich geladen haben oder nicht, sei mal dahingestellt. Wahrscheinlich ist, dass sehr viele in dieser Zeit Schuld auf sich geladen haben.
    Es ist nun Tatsache, dass Israel und der Westen im Gesamten heute von einem neuen Totalitarismus, der sich in eine Religion kleidet, bedroht sind.
    Da sollte es doch für Deutsche selbstverständlich sein, zu Israel zu stehen und das nicht nur wegen Auschwitz, sondern aus Abscheu vor Totalitarismen – die Geschichte hat gezeigt, wohin sie führen.

  48. es wird Zeit, daß auch Deutsche und Juden einen ehrlichen Frieden machen

    Juden (als Individuen) und der Staat Israel ( als Kollektiv) sind diesbezüglich aber extrem entgegenkommend. Kannst Du wirklich nicht verstehen, dass nach den grauenvollen Verbrechen der Nazis bei Einzelnen einfach noch Misstrauen und bei extrem Vereinzelten auch ein „ich will mit denen einfach nie mehr was zu tun haben“ vorhanden ist? Mir ist noch nie so jemand begegnet, aber das kann man doch hinnehmen. Ich glaube eigentlich nicht, dass ich selber so versöhnungsbereit wäre, wie es die allermeisten Juden gegenüber Deutschen sind.

    Israel ( nicht Deutschland) steht an der vordersten Front des Djihad und ist physisch von Vernichtung bedroht. Juden sind die Hassobjekte Nr. 1 der Djihadisten, Christen /Europäer kommen erst weiter unten auf der Liste. Juden liegen zerfetzt in den Straßen, nicht Deutsche.

    Und wenn Du Dir dann anschaust, wie hierzulande die unsachliche und hasserfüllte Israel“kritik“, die Gleichgültigkeit gegenüber israelischem Leid und das Hätscheln der armen unterdrückten Palästinenser fröhliche Urständ feiert… was würdest Du dann an jüdischer/israelischer Stelle denken?

    WIR sind das, die das mit der Versöhnung verbocken, nicht wegen „Erbschuld“ sonder wegen heutigem Verhalten gegenüber Israel. Wundert’s Dich wirklich, wenn da der eine oder andere mutmaßt, dass Nazi-Gedankengut noch unterschwellig fortlebt? Ich mutmaße das auch – und keineswegs NUR bei Rechtsradikalen, bei den „Gutmenschen“ ist das auch verbreitet.

    Allerdings beschränkt sich das nicht auf Deutschland – das ist ein europäisches Phänomen.

    Wir sollten das Geschichtsbuch nicht zumachen. Wir sollten es nur richtig lesen. Wenn wir das tun, können die Moslems mit ihrem beschissenen „Du bist ein Nazi und wir sind die Juden von heute“ nicht mehr punkten.

    Nelson Asher, ein brasilianischer Kolumnist, zieht eine interessante Parallele zwischen damals und heute.

  49. Gut gesagt, Eisvogel. Ich schrieb es schon mal: Die Schrecken, die heute im Namen des Islam verbreitet werden, können und dürfen die deutsche Geschichte weder verharmlosen noch vergessen machen. Im Gegenteil sollten wir uns daran erinnern und die richtigen Schlüsse ziehen. Daß das in (zu) großen Teilen von Politik, Medien und Gesellschaft nicht passiert, ist bedauerlich.

  50. @ Eisvogel

    „Wir sollten das Geschichtsbuch nicht zumachen.“

    Laß doch einfach einmal Deine politisch korrekten Tatsachenverdrehungen stecken.

    Ich schrieb nicht, wir sollen das Geschichtsbuch zumachen, sondern – wir sollen es im Namen der Zukunft weiterblättern.

    Frieden kann nur ent- und bestehen, wenn sich ehrlich ausgesöhnt wird.

    Wenn alle Ungerechtigkeiten und Verbrechen der Vergangenheit immer weiter Handlungsmaxime bleiben, kann es niemals Frieden geben.

    Im Übrigen glaube ich kaum, daß die Deutschen denjenigen, die alle Zuwendungen für Mord und Krieg einsetzen, aber nicht daran denken, ein eigenes Land aufzubauen( wie es die Palästinenser tun) solche Sympathien entgegenbringen würden, wenn sie selbst ihre normale gleichberechtigte Identität eines westlichen Kulturvolkes behalten hätten.

  51. @der Fels

    Das hört sich immer noch so an, als würdest Du den überlebenden Juden irgendetwas nachtragen. Vielleicht ihr überleben? Wieso müssen wir Deutschen uns mit Juden aussöhnen? Die haben uns nichts getan, ausser ein paar Rachemorden nach Kriegsende. Aber sonst? Das Geschichtsbuch weiterblättern hört sich so an wie „Schwamm drüber“. Sind wir kein Kulturvolk mehr? Was sind wir dann? Und der Staat Israel sass nicht am Verhandlungstisch in Potsdam, als es um die Zukunft Deutschlands ging. Hört sich fast an wie eine riesige jüdische Weltverschwörung, die Hitler überhaupt ins Amt gebracht hat, damit er einen Krieg entfessele, auf dass Deutschland vernichtet werde.

  52. >> … wenn sie selbst ihre normale gleichberechtigte Identität eines westlichen Kulturvolkes behalten hätten.

    Es wäre interessant zu wissen, was damit genau gemeint ist.

  53. @ D.N. REB

    Ich trage „den“ Juden nichts nach. Fahre einfach einmal nach Tel Aviv und vergleiche das Leben dieser Großstadt z.B. mit Berlin.
    Dieses „normale“ Leben einer modernen Großstadt wie Tel Aviv gibt es im Berlin von heute nicht mehr. Tel Aviv lebt und ist modern, trotzdem braucht dort keine Frau Angst zu haben, abends mit S-Bahn (bzw. hier Bus) zu fahren, man wird auch nicht alle 100 Meter von einem aggressiven Bettler angegangen oder gefährlich von zugewanderten Jugendbanden angepöbelt. Die Menschen sind modern, lebenslustig und fortschrittsbewußt, obwohl sie von außen hundertfach mehr bedroht sind, als die Berliner. Aber sie wissen eben, daß sie zusammengehören und ein Volk sind.

    Die identitätslosen Deutschen kennen aber die Juden gar nicht. Das Judenbild vieler Deutscher wird durch Vertreter wie Friedman, Spiegel oder Bubis geprägt. Wenn der Kokainschnupfer und Menschenhandelförderer Friedmann dann aber ständig als Moralapostel auftritt und in Berlin ein Holocaust-Mahnmal von jenen gefordert wird, denen dieser Anspruch nicht zusteht, impressionistische Museumsstücke verschenkt werden, sowie nur die Andeutung Raubkunst fällt, kann das nicht einem friedlichen Verhältnis dienen.

    Der Normalbürger kann es nicht akzeptieren, ständig als der Schuldige und anscheinend Ausgenommene dazustehen.

    Apelle, das Geschichtsbuch nicht zuzuschlagen, ändern dies mit Sicherheit nicht. Der „Normalbürger“ erwartet Gleichberechtigung und Achtung und nicht die Sonderrolle desjenigen mit der schmutzigsten Vergangenheit aller Völker.

  54. >> Der Normalbürger kann es nicht akzeptieren, ständig als der Schuldige…

    Tut er gar nicht. Dieses Gefühl entspringt der Einbildung und dem unangenehmen Schuldgefühl, das angesichts der unvorstellbaren Verbrechen im Namen Deutschlands nur zu verständlich, wenn auch bei tatsächlich Unschuldigen unnötig ist.

    … und anscheinend Ausgenommene dazustehen.

    Ausgenommen, von wem? Von den Juden? Das kommt mir irgendwie bekannt vor.

    >> Der „Normalbürger“ erwartet Gleichberechtigung und Achtung und nicht die Sonderrolle desjenigen mit der schmutzigsten Vergangenheit aller Völker.

    Diese „Sonderrolle“ wird Deutschland nicht los, da helfen auch alle Verweise auf den Islam nichts. Das ist auch richtig so. Deshalb, wie gesagt: Die Erinnerung nutzen, anstatt sie verdrängen zu wollen.

    Zum Thema „Achtung“: Diese muß man sich verdienen. Leider kam von Deutschland zumindest in den letzten ein oder zwei Jahrzehnten kaum etwas, das dazu hätte beitragen können. Ein Beispiel: Die hysterische Selbstbeweihräucherung, daß man sich am Irak-„Abenteuer“ nicht beteiligt hätte. Konstruktive Alternativvorschläge statt billiger Polemik wären in der Situation zum Beispiel gut geeignet gewesen, sich Achtung zu verschaffen. Aktuelle Chancen: Die Iran-Frage. Nordkorea. Die mehr als überfällige Reform der UNO. Die neue Rolle der NATO. Aber es kommt nichts – außer Besserwisserei, wenn andere mal Fehler machen.

  55. Eisvogel:“Kannst Du wirklich nicht verstehen, dass nach den grauenvollen Verbrechen der Nazis bei Einzelnen einfach noch Misstrauen und bei extrem Vereinzelten auch ein „ich will mit denen einfach nie mehr was zu tun haben“ vorhanden ist? Mir ist noch nie so jemand begegnet, aber das kann man doch hinnehmen. Ich glaube eigentlich nicht, dass ich selber so versöhnungsbereit wäre, wie es die allermeisten Juden gegenüber Deutschen sind.“

    Davon kann ich jedes Wort dick unterstreichen. Und etwas mehr Gelassenheit wünsche in uns Deutschen. ich kann mich nur wundern und darüber freuen, daß Menschen jüdischen Glaubens wieder in Deutschland leben. Die Zusammenarbeit Deutschlands mit dem Staat Israel ist eng und freundschaftlich, ebenso die Wirtschaftsbeziehungen.

    Wenn Ressentiments von jüdischer Seite kommen, so sage ich mir: Ein Tausendjähriges Reich wollten die Wahnsinnigen – jetzt haben wir tausend Jahre Gelassenheit zu üben.

  56. @Marquis de Valambres:
    Ich habe ausschließlich von den Massenmorden in den KZs gesprochen, nicht von den Verbrechen an der Front.

  57. @ Mir

    1. Lies einfach mein gesamtes Statement, statt an einem einzelnen Satz zu onanieren.

    2. Fahre einmal für eine Woche nach Tel Aviv.

  58. zu 1. Pardon, konkreter kann keiner sein.

    zu 2. Du redest/ schreibst wie ein Blinder von der Farbe, der sagt auch blau ist blau weil er es gehört hat. Die öffentlich geprägte Meinung der deutschen Medien hat oft nichts mit der Realität zu tun also plappere sie nicht nur nach, sondern sieh Dir einmal die Wirklichkeit an.

  59. @ Der Fels: „Das Judenbild vieler Deutscher wird durch Vertreter wie Friedman, Spiegel oder Bubis geprägt. Wenn der Kokainschnupfer und Menschenhandelförderer Friedmann dann aber ständig als Moralapostel auftritt und in Berlin ein Holocaust-Mahnmal von jenen gefordert wird, denen dieser Anspruch nicht zusteht, impressionistische Museumsstücke verschenkt werden, sowie nur die Andeutung Raubkunst fällt, kann das nicht einem friedlichen Verhältnis dienen.
    Der Normalbürger kann es nicht akzeptieren, ständig als der Schuldige und anscheinend Ausgenommene dazustehen.“

    Hör auf mit diesem unqualifizierten und moralistischen Gerede. Holocaust-Mahnmal haben vor allem NICHTJÜDISCHE Deutsche vorgeschlagen und durchgesetzt.
    Die Museen haben 60 Jahre nicht geschafft, ihre Bestände zu katalogisieren, weil das nicht in ihren Interesse war. Jetzt muß man sich nicht wundern, wenn die Erben nach langen Recherschen die geraubte oder abgepresste Werke zurückverlangen.
    Und das kann nicht einem friedlichen Verhältnis dienen?!
    Der Normalbürger soll sich nicht als der Schuldige und anscheinend Ausgenommene fühlen. Er soll lieber Oma und Opa fragen, woher ein oder andere antikes Möbelstück oder Teppich stammte: vielleicht von einer billigen Ersteigerung jüdischen Besitzes.
    Aber der heutige Normalbürger muß auf gar kein Fall als schuldig herumlaufen. Er soll einfach keine Pali-Tücher tragen, Terroristen in Irak nicht als Wiederstandskämpfer bezeichnen und USA-Bashing nicht betreiben.
    Mir gefallen nicht unbedingt Bischofe Lehmann oder Huber. Aber daraus mache ich keine Rückschlüsse auf Katholiken oder Protestanten.
    Noch was zum Ausgenommensein: Alle Wiedergutmachungszahlungen (und das nur im pecuniaren Sinn) in mehr als 50 Jahren erreichen nicht mal 20% des erlittenen Verlustes. Und nicht zu vergessen, dass die Erben Jahrelange Gerichtsverfahren über alle Instanzen führen. Wie z.B. gegen Hertie/Karstadt in Berlin.

  60. @ Mir

    Noch ein Nachtrag zum Normalbürger:

    Der unbescholtene Normalbürger, der sich keines Verbrechens schuldig machte und in seinem Leben redlich handelte, erwartet auch dementsprechend Achtung und Gleichberechtigung und kann zu Recht die Sonderrolle desjenigen mit der schmutzigsten Geschichte aller Völker ablehnen, weil sie de fakto rassistisch ist.

  61. @Der Fels:
    Ich möchte Dich mal sehen, wie Du mit Angehörigen eines Volkes umgehen würdest, dessen Vertreter Deine gesamte Familie ermordet und verbrannt hätten.

    Mein Gott, Junge! Das deutsch-jüdische Verhältnis wird Zeit Deines Lebens schwierig bleiben und es verlangt von Dir eine gewisse Höflichkeit, Rücksichtnahme und Gelassenheit. Ist das so schwer zu begreifen? Was geht Dir nur dabei ab?

  62. Der Fels schrieb:
    „Das Judenbild vieler Deutscher wird durch Vertreter wie Friedman, Spiegel oder Bubis geprägt. Wenn der Kokainschnupfer und Menschenhandelförderer Friedmann dann aber ständig als Moralapostel auftritt und in Berlin ein Holocaust-Mahnmal von jenen gefordert wird, denen dieser Anspruch nicht zusteht, impressionistische Museumsstücke verschenkt werden, sowie nur die Andeutung Raubkunst fällt, kann das nicht einem friedlichen Verhältnis dienen.
    Der Normalbürger kann es nicht akzeptieren, ständig als der Schuldige und anscheinend Ausgenommene dazustehen.“
    @ Der Fels:
    Hör auf mit diesem unqualifizierten und moralistischen Gerede. Holocaust-Mahnmal haben vor allem NICHTJÜDISCHE Deutsche vorgeschlagen und durchgesetzt.
    Die Museen haben 60 Jahre nicht geschafft, ihre Bestände zu katalogisieren, weil das nicht in ihren Interesse war. Jetzt muß man sich nicht wundern, wenn die Erben nach langen Recherschen die geraubte oder abgepresste Werke zurückverlangen.
    Und das kann nicht einem friedlichen Verhältnis dienen?!
    Der Normalbürger soll sich nicht als der Schuldige und anscheinend Ausgenommene fühlen. Er soll lieber Oma und Opa fragen, woher ein oder andere antikes Möbelstück oder Teppich stammte: vielleicht von einer billigen Ersteigerung jüdischen Besitzes.
    Aber der heutige Normalbürger muß auf gar kein Fall als schuldig herumlaufen. Er soll einfach keine Pali-Tücher tragen, Terroristen in Irak nicht als Wiederstandskämpfer bezeichnen und USA-Bashing nicht betreiben.
    Mir gefallen nicht unbedingt Bischofe Lehmann oder Huber. Aber daraus mache ich keine Rückschlüsse auf Katholiken oder Protestanten.
    Noch was zum Ausgenommensein: Alle Wiedergutmachungszahlungen (und das nur im pecuniaren Sinn) in mehr als 50 Jahren erreichen nicht mal 20% des erlittenen Verlustes. Und nicht zu vergessen, dass die Erben Jahrelange Gerichtsverfahren über alle Instanzen führen. Wie z.B. gegen Hertie/Karstadt in Berlin.

    Von Marquis de Valambres | 22.11.06 19:23

    Geschrieben am 22.11.06 19:23


  63. Ich möchte Dich mal sehen, wie Du mit Angehörigen eines Volkes umgehen würdest, dessen Vertreter Deine gesamte Familie ermordet und verbrannt hätten.“

    Ich gehöre so einem Volk an, ca. 2,4 Mio Zivilisten, Kinder, Frauen, Männer wurden gefoltert, vergewaltigt, verstümmelt oder ermordet oder sogar alles davon (nach Kriegsende).

    Ich setze auf Versöhnung mit den nachfolgenden Generationen der Angehörigen der Tätervölker, denn diese haben es ja nicht getan. Dies geht aber nur wenn ich Ihnen Gleichberechtigung und Achtung gewähre, keine unrechten Landkarten begradigen will und auf die Zukunft schaue.

  64. >> Der unbescholtene Normalbürger, der sich keines Verbrechens schuldig machte und in seinem Leben redlich handelte, erwartet auch dementsprechend Achtung und Gleichberechtigung und kann zu Recht die Sonderrolle desjenigen mit der schmutzigsten Geschichte aller Völker ablehnen, weil sie de fakto rassistisch ist.

    Wer verweigert dem Normalbürger denn diese Gleichberechtigung? Ich sehe niemanden. Aber wenn es Juden gibt, die mit uns Deutschen nichts mehr zu tun haben wollen, so möchte ich denjenigen sehen, der das nicht nachvollziehen kann. „Redlich“ bedeutet aber auch, nicht von einem „Holocaust an den Palästinensern“ oder vom „Blut für Öl“ zu faseln (du bist nicht gemeint, aber es gibt genug „Normalbürger“, die das ernsthaft meinen). Es geht hier wie schon erwähnt nicht um das Hervorrufen und / oder Ausnutzen von Schuldgefühlen, sondern darum, aus der Geschichte zu lernen.

    Noch ein Wort zu Friedman: Natürlich hat er verachtenswert gehandelt. Aber das hatte schließlich nichts mit seinem Judentum zu tun. Inwiefern ausgerechnet das nun das „Judenbild“ vieler Deutscher prägen könnte, ist mir schleierhaft – es sei denn, man hätte nur darauf gewartet, sagen zu können: Aha! Auch hier bist natürlich du nicht gemeint.

  65. @mir

    oh mann. also ich kann es nicht nachvollziehen. ich kann es bei holocaust-überlebenden verstehen, die wahrscheinlich psychische schäden von dem ganzen scheiss der in deutschland abging davongetragen haben.
    aber nach bald 70 jahren kann man auch dazu übergehen normale beziehungen ohne irgendeinen schuld-mist zu pflegen. hat bei deutschland und frankreich ja auch geklappt.

    und falls jemand mit „wir dürfen es nicht vergessen, weil es sonst wieder passiert“ kommt.

    1) keiner redet vom vergessen, aber es die menschen sollten sich entspannen.
    2) den bitteren hass zwischen deutschland und frankreich hat man vergessen, trotzdem steht kein krieg bevor. (vielleicht nicht trotzdem, sondern gerade weil?)

  66. @ S-Fan

    Es geht dabei auch um Verhaltensweisen, Meinungen und Methoden, die leider inzwischen wieder (oder noch immer) zu häufig in Deutschland anzutreffen sind. Ganz entspannt 😉 muß man das feststellen. Wenden wir uns jetzt aber lieber wieder unseren Problemen in der Gegenwart zu.

  67. @S-Fan
    Massenmord und kriegersicher Überfall ist ein Unterschied. Deshalb kannst Du mit dem Verhältnis zu Frankreich m. E. nicht argumentieren.

  68. zum Thema Gleichsetzung Islamismus-nationalsozialismus ist aus meiner Sicht anzumerken,daß in beiden Fällen,ein sich über andere Menschen zu stellen,und somit als besserer,im recht handeldender,zu erscheinen.Sei es durch Legitimation durch Rassenlehre,oder Kämpfer für den einzig wahren Glauben.In beiden Fällen ist es ein sich erhöhen und erniedrigen der anderen,und somit verwand.

  69. aber nach bald 70 jahren kann man auch dazu übergehen normale beziehungen ohne irgendeinen schuld-mist zu pflegen

    Bei mir löst das Verhalten von Juden oder auch die Beziehungen Deutschland-Israel nichts aus, was mich in eine trotzig-gehässige, zwanghafte Schuldabwehr treibt. Ich finde, dass sich das Verhältnis nach diesem extremen Verbrechen und Zivilisationsbruch erstaunlich schnell und gut normalisiert hat. Von israelisch/jüdischer Seite aus.

    Störend ist wahrhaftig nur das deutsche „Opfergeheule“ ( Moslem-like!) , man armes Sensibelchen könne nicht aushalten, dass über die Naziverbrechen gesprochen wird und und man könne auch das artikulierte Leid der Opfer nicht ertragen. Diese sollten doch endlich die Klappe halten. Mit minimalen menschlichem Einfühlungsvermögen kann man sich übrigens auch ausmalen, dass das Aufwachsen als Kind schwerst traumatisierter Eltern nicht einfach ist und nicht ohne Folgen bleiben muss ( wenn auch kann). Das zieht sich in manchen Fällen auch in die Enkelgeneration.

    Himmel nochmal: Was ist denn da für ein Missverhältnis, zwischen eigenem Sensibelchentum wegen nix und wieder nix, mit dem man Juden belästigt, und Forderung an echt traumatisierte Menschen, einen nicht mit wirklichem Leid zu belästigen.

  70. aber nach bald 70 jahren kann man auch dazu übergehen normale beziehungen ohne irgendeinen schuld-mist zu pflegen

    Bei mir löst das Verhalten von Juden oder auch die Beziehungen Deutschland-Israel nichts aus, was mich in eine trotzig-gehässige, zwanghafte Schuldabwehr treibt. Ich finde, dass sich das Verhältnis nach diesem extremen Verbrechen und Zivilisationsbruch erstaunlich schnell und gut normalisiert hat. Von israelisch/jüdischer Seite aus.

    Störend ist wahrhaftig nur das deutsche „Opfergeheule“ ( Moslem-like!) , man armes Sensibelchen könne nicht aushalten, dass über die Naziverbrechen gesprochen wird und und man könne auch das artikulierte Leid der Opfer nicht ertragen. Diese sollten doch endlich die Klappe halten. Mit minimalen menschlichem Einfühlungsvermögen kann man sich übrigens auch ausmalen, dass das Aufwachsen als Kind schwerst traumatisierter Eltern nicht einfach ist und nicht ohne Folgen bleiben muss ( wenn auch kann). Das zieht sich in manchen Fällen auch in die Enkelgeneration.

    Himmel nochmal: Was ist denn da für ein Missverhältnis, zwischen eigenem Sensibelchentum wegen nix und wieder nix, mit dem man Juden belästigt, und Forderung an echt traumatisierte Menschen, einen nicht mit wirklichem Leid zu belästigen.

    Übrigens ist es bezeichnend, dass Goldhagens Aussagen über den politischen Islam in eine Diskussion über von Juden „beleidigte deutsche Befindlichkeit“ führen.

  71. Ich denke, diese deutsch-jüdische Opferfrage kann man nicht diskutieren, wenn man die Dinge nicht endlich beim Namen nennt.
    Zunächst sei gesagt, wie hier jemand gerade heute wieder mal den Link mit den Mitgliederzahlen der Religionen in Deutschland gegeben hat, es gibt rund 100.000 Juden in Deutschland. Bei 82 Mio Bevölkerung kann man davon ausgehen, dass die meisten Deutsche jahrelang keinen einzigen Juden getroffen haben.

    In meinen Gesprächen, wo ich herausfinden wollte, was das wirkliche Problem sei, bekam ich am Ende immer die Antwort: „Ja, aber die Wiedergutmachungszahlungen…“

    Darum geht es! Ums liebe Geld!
    Zu diesem Punkt angelankt, bleibt man in der Regel stur stehen. Man sollte endlich ein paar weitere Fragen zu der „Wiedergutmachung“ stellen:
    Wie viel „Wiedergutmachung“ haben andere Naziopfer erhalten? Wie viel Wiedergutmachung erhalten die Juden in anderen Ländern und wie viel die Israellis?
    Ich habe keine Zahlen, aber ich vermute sehr stark etwas, deswegen diese Fragerei.

    Ich habe die starke Vermutung, dass wir auch dann „Wiedergutmachung“ an Israel zahlen würden, wenn wir nicht die Nazivergangenheit hätten – nur, man würde das anders nennen, so wie die Hilfen, Sonderkreditrahmen, bevorzugte Partnerschaften und was weiß ich was, was alle andere abendländische Gesellschaften Israel gewähren. (Man muß erkennen, dass ein Zollabkommen mit Bevorzugung oder eine Hermesbürgschaft eigentlich auch Bargeld ist)

    Und man sollte sich endlich darüber Gedanken machen, weswegen die anderen Europäer, USA, usw. die ja keine Nazis waren, Israel so viel Hilfe, auch Geldhilfe gewähren? Na?

    Ich finde aber selbstverständlich, dass man die eigenen Verbündeten, die Außenbastei des eigenen Lagers, die dort, inmmitten der Terroristennachbarschaft so exponiert lebt, unterstützt.

    Was für Geld haben wir alle bis vor 20 Jahren in Westberlin investiert? Und was die Amis hier in Deutschland, nur um hier den Front entlang des Eisernen Vorhangs zu halten? (Man sieht jetzt, dass sie nicht Deutschland bestzt halten wollten!) Was haben die Sovjets in Kuba investiert? Und von all diesen Beispielen kenne ich nur unsere dummen Judenhaßer hier bei uns, die diese Zahlungen beanstanden, die unserer eigenen „Außenbastei“ im Nahen Osten ständig in den Rücken fallen. Ich sehe die Zeit kommen, wenn man dasselbe mit Südzypern treibt. Der erste Versuch war schon 2003, als die Zyprioten sich nicht mit den anatolischen Einwanderer Nordzyperns „wieder“vereinigen wollten.

    Man sollte meiner Meinung nach den Mund halten und sich freuen, dass es genug idealistische Juden gibt, die bereit sind, nach Israel auszuwandern und dort die Stellung in den Namen der Demokratie, Rechtstaatlichkeit und Menschenrechte, gegen dem islamischen und islamistischen Terror zu halten…
    Sonst müßten wir unsere eigene Soldaten hinschicken und das wäre viel haariger – man sieht schon die paar Seeleute jetzt vor der Küste Libanons oder in Afghanistan.

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