Rechtsanwältin mit Burka

Gestern noch berichteten wir auf PI über den gescheiterten Versuch einer türkischstämmigen Schöffin in Deutschland, ihr Amt mit Kopftuch auszuüben. In Großbritannien sind die Islamisten schon weiter: Da geht es nicht mehr um das Kopftuch, da wird im und für den Vollschleier gestritten. Und so erschien in London Rechtsanwältin Shabnam Mughal mit Ganzkörperverhüllung vor Gericht. Selbst ihr Gesicht hatte sie zugehängt.

Eine muslimische Rechtsanwältin hat in Großbritannien eine Debatte über das Tragen von Ganzkörperschleiern vor Gericht ausgelöst. Shabnam Mughal weigerte sich während einer Anhörung zwei Mal, einer Aufforderung des Richters Folge zu leisten und den Schleier abzulegen. Richter George Glossop vertagte die Anhörung daraufhin. Der Präsident des Tribunals wurde gebeten, eine Entscheidung über das weitere Vorgehen zu treffen. Sie stand am Mittwoch noch aus. Die 27-jährige Anwältin erklärte, sie habe das Recht, den Schleier zu tragen, der ihren gesamten Körper außer den Augen bedeckt. Der Richter sagte dagegen, er könne ihre Ausführungen so nicht verstehen. Wie der Pressedienst des Tribunals für Asyl- und Einwanderungsfragen erklärte, wurde die Anhörung in Stoke-on-Trent nach Mughals erster Weigerung am Montag um einige Stunden vertagt. Als das Gericht später erneut zusammentrat, weigerte sie sich wieder, den Schleier abzulegen. "Sie kennen meine Haltung aufgrund meines Glaubens", zitierte die Zeitung Daily Express die Anwältin am Mittwoch. Dies sei ein Präzedenzfall, erklärte eine Sprecherin des Tribunals. (…)

Traurig, aber wahr: Die Entwicklung Europas zu Eurabien schreitet unaufhaltsam voran.

(Spürnase: Markus G.)