Sind Polizisten eigentlich Menschen?

Natürlich nicht, sonst würden an sie nicht permanent politisch korrekte, übermenschliche Ansprüche gestellt, die eben ein Mensch nicht erfüllen kann. Zum Beispiel wenn einem selbst oder Kollegen tagtäglich Hass und Verachtung, Beleidigungen und Gewalt widerfährt, wie das bei Polizisten in unseren kulturell bereicherten Stadtbezirken der Fall ist. Millionen korrekt durchgeführte Dienststunden zählen nichts mehr, wenn Migranten auch nur behaupten, ein einziger Polizist hätte sie beleidigt, oder wäre gar rassistisch „rüber gekommen“.

Gemäß dem Motto: Polizisten haben Pflichten, Verbrecher haben Rechte, interessiert es Medien und Politik herzlich wenig, wenn die Personengruppe, die für unsere APO-Politiker und -Redakteure als „Bullenschweine“ die Zielscheibe für Steine abgaben, zum Hassobjekt herabgewürdigt und entsprechend attackiert werden. Werden hier etwa Feindbild-Traditionen gepflegt?

Die Berliner Morgenpost schreibt:

Nach einer Untersuchung der Gewerkschaft der Polizei (GdP) hat sich die Zahl der bei gewalttätigen Übergriffen verletzten Polizisten seit 1997 (in Berlin) mehr als verdoppelt.
Knapp 800 Ordnungshüter wurden im vergangenen Jahr durch gezielte Angriffe und durch geleisteten Widerstand verletzt. Das hat die Gewerkschaft ermittelt. Nach Auffassung von GdP-Landeschef Eberhard Schönberg muss allerdings von einer erheblichen Dunkelziffer ausgegangen werden. „Leichte Verletzungen werden nach unseren Erkenntnissen von vielen Beamten inzwischen gar nicht mehr angezeigt“, sagte Schönberg.

Gewalt gegen Polizisten ist längst eine Alltäglichkeit in Großstädten mit problematischem Migrantenanteil. Erst musste eine geworfene Eisenstange im Hals eines „Bullen“ stecken bleiben, und nur um haaresbreite Schlagader und Halswirbel verfehlten. Bevor man in Berlin Gewalt gegen Polizisten überhaupt einmal bereit war, größer zu thematisieren. Übrigens: Die „Provokation“ des Polizisten bestand darin, einfach nur langsam Streife zu fahren.

Der Tagesspiegel berichtet:

Wedding, November 2003
Erstmals diskutiert die Öffentlichkeit über ein neues Phänomen: Gewalt gegen Polizisten. Ein Araber hatte in der Soldiner Straße eine Stahlstange auf ein Polizeiauto geschleudert, ein Beamter wurde schwer verletzt. Danach fällt bei mehreren Einsätzen der Satz: „Ihr habt hier nichts zu suchen.“

Hinter der Gewalt gegen die Polizei steht ein allgemeiner Werteverfall, der in der 68er-Bewegung seine Wurzeln hat. Diese Leute haben heute dominanten Einfluss auf gesellschaftspolitische Entwicklungen in Deutschland. Gewalt gegen Polizisten – das erinnert an die eigene große Zeit der Straßenkämpfe. Und was man selbst mit so viel Hingabe getan oder zumindest mit solidarischem Verständnis begleitet hat, kann man heute schwer verurteilen. Zumal wenn Migranten, die sich sowieso nur gegen Rassismus und Diskriminierung artikulieren, gewalttätig werden.

Aus Sicht der Gewerkschaft der Polizei stellt sich der Sachverhalt natürlich anders dar.

Für Freiberg, soeben als Chef der Gewerkschaft der Polizei für weitere vier Jahre im Amt bestätigt, ist der Bericht aus Berlin-Kreuzberg geradezu symptomatisch: „Die Politik tut immer so, als sei die Sicherheit bei uns weitgehend gewährleistet. Pustekuchen! Es gibt bestimmte Milieus, da wird das Einschreiten für die Polizei immer schwieriger.“ Und was Freiberg mit Blick auf die 172 000 Mitglieder der Polizeigewerkschaft besonders betroffen macht: Der Respekt gegenüber der Polizei geht zurück. Das Delikt „Widerstand gegen die Staatsgewalt“ breitet sich aus wie ein Krebsgeschwür. 2005 gab es laut Polizei-Statistik rund 25 600 Fälle, bei denen Polizisten in Ausübung ihres Dienstes behindert worden sind – binnen zehn Jahren ist das eine Zunahme um etwa 50 Prozent. Freiberg: „Polizisten werden bespuckt, geschlagen, getreten, mit Flaschen und Steinen beworfen, sogar mit Waffen bedroht und angegriffen.“ Der Gewerkschaftschef aus Hamburg, der jahrelang in Norddeutschland als Kriminalkommissar tätig war, malt ein ziemlich graues Bild, wenn es um die bundesdeutsche Sicherheit geht: Die größte Bedrohung von außen sei der islamistische Terrorismus, während gleichzeitig im Innern die sozialen Bindekräfte abnähmen. In den „besseren Kreisen“ mache sich die Wirtschaftskriminalität breit. Die „kleinen Leute“ wiederum bekämen hautnah mit, dass sich mehr und mehr Unsicherheit in ihrem Stadtviertel breitmacht: Herumlungernde Jugendliche, alkoholisierte „Fußballfreunde“, der Anblick von Scherben, Grafitti, schmutzige Hinterlassenschaften in Vorort-Zügen – da braue sich unter unbescholtenen Bürgern ein Mix aus hilfloser Wut und Zukunftsangst auf.

Frust baut sich gewiss auch bei Polizisten auf. Doch seltsamer Weise hat man für Staatsbedienstete nie Verständnis, wenn sie aufgrund permanenter Übergriffe, seien diese nun verbal oder physisch, mal ein vielleicht wahres, aber politisch nicht korrektes Wort sagen. Grade aus dem Lager der Verbrecherversteher kommt keinerlei Verständnis, wenn Polizisten Anforderungen nicht mehr gerecht werden, die praktisch nur gefühlstote Androiden erbringen können. Diese Doppelstandards zu Gunsten der Migranten, speziell islamischer Migranten, erfüllen die Funktion der Feindbildpflege und Sündenbockmentalität ebenso wie das ideologisch fundierte Bedürfnis nach einem Generalfreispruch für Migranten. Die haben immer als Opfer der Gesellschaft zu gelten, selbst dann noch, wenn sie tausende Polizisten verletzen und zigtausende Autos abfackeln, als Opfer gelten.

Als Polizist muss man sich selbst als Diskriminierungsopfer erleben – man wird geschlagen von zwei Seiten: Durch Kriminelle generell und einigen Migrantenethnien im besonderen, und politisch-medial durch inszenierte Schmutzkampagnen. Durch ein grundsätzliches Misstrauen gegen Polizisten einerseits, und ein grenzenloses Vertrauen gegenüber Migranten, speziell islamischen, andererseits. Die selbst erlebte Wirklichkeit dieser Milieus und Kultur kontrastiert mit der politisch-medialen Idealisierungspropaganda. Als Polizist muss man sich inzwischen vorkommen wie jemand, der es nicht wert ist, dass man ihm zuhört. Und wie jemand, der kein Recht hat auf eigene Unversehrtheit an Leib und Seele.

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