Die Welt berichtet heute:

Frau vor den Augen der Tochter erstochen

Eine 24-jährige Türkin, die von ihrem Ehemann getrennt lebte, ist in Wiesbaden auf offener Straße erstochen worden. Dringend tatverdächtig: der Ehemann.

Wiesbaden – Nach Familienstreitigkeiten ist eine 24 Jahre alte Türkin in Wiesbaden auf offener Straße erstochen worden. Die Polizei nahm noch am Abend in einer Gaststätte in Mainz den 27 Jahre alten Ehemann fest. Er habe keinen Widerstand geleistet.

Der 27-jährige Türke ist nach Angaben eines Polizeisprechers von mehreren Zeugen beobachtet worden, wie er seiner Frau mehrere Stiche in den Oberkörper versetzte. Danach sei er mit dem gemeinsamen Kind geflohen. Das vierjährige Mädchen wurde am frühen Abend in einer Wiesbadener Gaststätte unverletzt abgegeben. Die Frau starb in einer Klinik.

Die Tatzeugen wurden am Abend vernommen, das Kind war zunächst noch bei der Polizei und sollte für die Nacht zu Verwandten oder in ein Heim gebracht werden. „Es ist möglicherweise traumatisiert, schließlich hat es die Tat mit angesehen“, sagte der Sprecher. Gegen den 27-Jährigen hätten die Behörden schon vor der Tat ein Annäherungsverbot an seine Familie verhängt. Offenbar habe es schon früher Streitigkeiten gegeben.

Wann wird dem barbarischem Morden im Namen der „Ehre“ endlich Einhalt geboten?

(Spürnase: IR)

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9 KOMMENTARE

  1. Was mir auffällt: Gegenüber der umfänglichen Berichterstattung im Falle von Hatun Sürücü letztes Jahr wird über die neueren Ehrenmordfälle sehr zurückhaltend berichtet. Hat sich die journalistische Speerspitze der politischen Korrektheit jetzt also damit abgefunden, dass der Islam mitsamt der Schari’a, die das Töten der Frau bei Untreue vorschreibt, bei uns angekommen ist?
    Bisher war ich davon ausgegangen, dass die Machtübernahme durch Muslime mit einer Art „großen Knall“ einhergeht, mit einem unübersehbaren Großereignis, mit Kampf und Blutvergießen. Inzwischen zweifle ich daran: Wir Einheimischen werden Schritt für Schritt an eine höhere Dosis Islam in unserem Alltag gewöhnt. Fünfzig Ehrenmorde in Deutschland pro Jahr? Alle von türkischen und arabischen Immigranten begangen? Vor fünfzehn Jahren hätte das einen Aufschrei sondergleichen gegeben, aber da gab es ja auch nur halb so viele Menschen aus diesem „Kultur“-Kreis. Inzwischen hat man sich daran gewöhnt, dass der Islam nun mal ein wenig blutrünstiger ist als das Christentum. Und man wird sich irgendwann auch daran gewöhnen, dass Ehebrecher gesteinigt, Dieben die Hand abgehackt und Schwule gepfählt werden, dass muslimische Männer vier Frauen haben und dass für Nichtmuslime nicht mehr, wie heute, nur andere Standards, sondern andere Rechte vor Gericht gelten. Damit ließe sich der Bürgerkrieg in der Tat vermeiden, aber nicht die Islamisierung. Man wartet also die ganze Zeit auf etwas, das nie passieren wird.

  2. Thatcher,

    falsch! Nach einer Systemkrise (Schulden, usw.) wird es einen Bürgerkrieg geben, den die Türken nicht gewinnen werden.

  3. Vielleicht sollte „Ehrenmord“ Olympische Diziplin werden, das wäre doch ein „guter“ Schritt zur Migration Europas in die Türkei und in den Islam, immerhin habe uns doch die fortschrittlichen Taliban, als auch die Ayatollah Clique seit 1979 beweisen, wie sowas sehr „unterhaltsam“ unters Volk gebracht werden kann. I R O N I E O F F

    ca

  4. Auf SWR3 haben sie es gerade gut verstanden, bloß nicht zu erwähnen, dass es sich beim Türken um einen Türken gehandelt hat. Hat sich so „nur“ wie ein Trennungsdrama angehört, beim dem eben die vierjährige Tochter zusehen musste.

  5. Ja, Morde aus Eifersucht werden von allen begangen, nicht nur von MUslimen, Mir ist alledings bisher nicht bekannt geworden, dass ein Deutscher seine Tochter oder Schwester ermordet hat, weil sei eine Beziehung zu einem Türken hatte und damit Schande über die Familie brachte.

  6. Mir ist alledings bisher nicht bekannt geworden, dass ein Deutscher seine Tochter oder Schwester ermordet hat, weil sie eine Beziehung zu einem Türken hatte und damit Schande über die Familie brachte.

    Nein, mir auch nicht.

    So ein Fall lag hier aber gerade nicht vor.

  7. Sicher? Nach den Pressemeldungen lebten die beiden getrennt voneinander, und das Gericht hatte dem Mann den Umgang mit der Frau untersagt.

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