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Nicht genug, dass die Nachrichtenagentur Reuters Al Reuters während des Libanon-Konfliktes mit gefälschten und gestellten Bildern eifrig half, das Ansehen Israels in der Weltöffentlichkeit zu schädigen. Nein, sie küren jetzt auch noch eins der gefakten Bilder (siehe oben), das Hisbollywood-Star „White T-Shirt“ zeigt, wie er den Fotografen aus aller Welt wieder und wieder ein totes Kind präsentiert, zum „Foto des Jahres 2006“.

Hier das NDR-Video zur damaligen Fake-Story:

Über das Al Reuters-„Foto des Jahres“ berichten aktuell:

» HRBS: Reuters Fauxtografie des Jahres
» Parteigründung: Reuters Foto des Jahres
» Outcut: Nachrichtenagentur feiert ihre Fakes

Und hier zwei ältere PI-Beiträge zum Thema Hisbollywood:

» PI v. 10.8.: Stern proudly presents: Starschauspieler Green Helmet Ali
» PI v. 10.8.: Die ZEIT zu der "unrühmlichen" Rolle der Blogger

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11 KOMMENTARE

  1. Ich habe auch die Spielgelleser aus dem SpOn-Forum zum Foto-kucken eingeladen. lol
    Aber gaaaanz unschuldig, nur über Foto des Jahres geschwärmt, nix von Fakes erzählt, damit ich durch die Zensur rutsche.

  2. Das Kind ist tot. Der sichtbare Arm schwebt in der Luft. Dem sagt man Totenstarre, und die tritt nicht so schnell ein.
    Aber vielleicht hat White T-Shirt das Kind halt immer dabei, ob in Tyros oder In Kanaa.

  3. Schaut mal genau hin!!!

    Auf dem Foto sind mehr Fotografen/Journalisten zu sehen als Helfer und Opfer. Ich zähle 1 Opfer, 1 „Helfer“ und genau 3 Fotografen/Journalisten.

    Wer findet sie?

  4. Tiefkühltruhen für Leichen wären im Gaza bestimmt der Renner!

    Im Gegensatz zu Fleisch, das zum Verzehr gedacht ist, kann man eine einmal aufgetaute Leiche ruhig wieder einfrieren. Vorausgesetzt natürlich diese Barbaren und Hyänen kommen in ihrer Verzweiflung nicht auch noch auf den Gedanken, an ihren eigenen Kindern zu knabbern.

  5. Dass Reuters das überhaupt macht, zeigt, was die von ihren Kunden halten. Alles Deppen, die nach Strich und Faden verarscht gehören. Komisch, dass das gefakte brennende Beirut nicht der Hit war oder die brennende Autoreifenhalde ala abgeschossenes israelisches Kampfflugzeug.

  6. …also, wenn Reuters den „White T-Shirt Man“
    (wie unten), noch ein wenig mit
    Photoshop „gereutert“ hätte, wie z.B. die Bilder von Beirut im August, wäre
    er bestimmt noch authentischer gekommen…
    Aber so war die Wahl der Inszenierung
    auch nicht schlecht…
    Was ich mich frage, – auf welchen Platz
    es wohl Bombmagnent geschafft hat… ? Für
    ihre Aufführung hätte sie mindestens einen unter die ersten 10 verdient …
    http://img19.imageshack.us/img19/8883/bombmagnet3uf2.gif

  7. „Gereutert“.

    Genial. Sollte als neues Wort in den Umlauf gebracht werden und dann 2007 als Wort des Jahres gewaehlt werden.

  8. Ist doch logisch. Der GI schreit seine Emotionen nicht in die Kamera, wie das in Pallywood üblich ist. Er agiert verhalten. Es fehlen auch die Klageweiber und herumgrölende, Rache schwörende Angehörige. Emotionen will der Westeuropäer sehen, Emotionen. Da muss auch Israel noch dazu lernen. Sonst klappt es nie mit der Sympathie. Der Zuschauer will mitleiden. Würde BILD sonst solche Auflagenstärke haben? Na also.

  9. ..also, ich finde, dass dieses
    Reuters-Meisterwerk des Jahres 2006
    auch nicht ungewürdigt bleiben dürfte.
    Das ist für mich der
    Reuters-Photo-Gewinner des Herzens…
    Weil : da sieht man , wie sehr sich doch
    jemand Arbeit mit einem Foto gemacht hat…
    äh, – mit Photoshop…Das ist noch richtig
    Arbeit zum Anfassen, wo man Hand anlegen
    konnte…
    http://img207.imageshack.us/img207/9857/232801ob1.jpg

  10. @Canius lupus
    Wäre doch noch schöner, wenn Reuters zulassen würde ein Foto mit einen amerikanischen Soldaten zum Foto des Jahres zu küren!
    Wenn, dann eines, wo der gerade seinen Vorgesetzten erschießt, um danach zu desertieren! Andere Soldaten sind es nicht wert gezeigt zu werden!

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