Das Council on American-Islamic Relations (CAIR) ist die Dachorganisation der amerikanischen Moslems und in jüngster Vergangenheit mehrfach durch abstruse Aktionen in Erscheinung getreten (was den Spiegel natürlich nicht daran hindert, CAIR als "Bürgerrechtsbewegung" einzustufen). Jetzt hat CAIR, damit sich Aktionen wie der Ausschluss der sechs Imame vom US Airways-Flug Minneapolis/Phoenix nicht wiederholen (PI berichtete), amerikanische Moslems, die sich Ende dieses Monats zur Pilgerfahrt nach Mekka aufmachen, aufgerufen, jegliche Art von Diskriminierung in Flugzeugen sogleich zur Anzeige zu bringen.

CAIR verweist dabei auf eine erhöhte Anzahl von Beschwerden amerikanischer Moslems beim Einchecken und ruft alle diesjährigen Haji Pilger auf, sich "ihrer Rechte bewusst zu sein", so CAIR-Sprecher Ibrahim Hooper. Haji, die im moslemischen Glauben vorgeschriebene Pilgerfahrt nach Mekka, beginnt in diesem Jahr am 29. Dezember. CAIR hat zur Vereinfachung des Beschwerdeweges auch gleich eine gebührenfreie Telefonnummer (800/784-7526) für die Opfer der "Diskriminierung" eingerichtet und ein extra Flugblatt unter amerikanischen Moslems verteilt:

Als Flugpassagier haben Sie das Recht auf eine höfliche, respektvolle und nicht-stigmatisierende Behandlung durch Fluglinien- und Sicherheitspersonal. Sie haben das Recht, sich über eine nach Ihrer Ansicht diskriminierende Behandlung zu beschweren.

Was bezweckt CAIR mit all diesen Aktionen? Will man wirklich nur die Bürgerrechte von moslemischen Mitbürgern schützen? Eine Diskriminierung verhindern, die so nicht mal existiert? Jeder unserer Leser, der in letzter Zeit in die USA gereist ist und die dortigen Flughafenkontrollen erlebt hat, weiß, dass alle, aber auch alle Passagiere, die gleichen langwierigen Kontrollen über sich ergehen lassen muss. Dies schließt die 80-jährige Rollstuhlfahrerin genauso ein wie das Kleinkind, das seine Schuhe ausziehen muss.

Noch einmal zur Erinnerung: beim US Airways-Zwischenfall haben sechs Immame, ehe sie einstiegen, zuerst die USA verflucht. Danach verbeugten sie sich Richtung Mekka und beteten – nach Aussagen des Mitarbeites am Einstieg und anderen Zeugen – ‘sehr laut’ mit immer wiederholtem "Allah – Allah – Allah". Im Flugzeug dann nahmen die sechs Imame andere als die ihnen zugewiesenen Sitze ein (sie bevorzugten jeweils zwei im Anfang, in der Mitte und am Ende des Flugzeugs – übrigens die gleiche Sitzordung wie die Attentäter des 11. September). Einer von ihnen gab vor, blind zu sein, um auf einem anderen Sitz Platz nehmen zu können. Dann lief man im Flugzeug auf und ab, während man sich lautstark auf arabisch unterhielt und fragte gar nach Verlängerungen für den Sicherheitsgurt. Gleich am nächsten Tag lief die Pressemaschinerie an und CAIR und deren Sprecher beklagten lauthals, "diskriminiert" worden zu sein. Wie sich Tage danach herausstellte, ging es bei der Aktion um mehr. Man wollte die Sensibiliät der Passagiere ausreizen und einen Zwischenfall provozieren. Dies hat man geschafft. Jetzt werden Diskriminierungsklagen folgen.

Debra Burlingame, deren Bruder Pilot auf dem American Airlines Flug 77 war, der am 11. September ins Pentagon abstürzte, sagte, dass CAIR Geld aus Fluggesellschaften pressen will. "Ich denke, CAIR sammelt Beschwerden und wenn sie keine erhalten, werden sie einfach welche erfinden", so Burlingame, die ebenfalls Direktorin der World Trade Center Memorial Stiftung ist. Es geht aber auch darum, dass jede Fluggesellschaft und jeder Sicherheitsangestellter in Zukunft zweimal überlegen wird, ob er den bärtigen, weißkappigen Mann mit den stechenden Augen oder lieber die Hausfrau aus Iowa mit drei Kindern kontrolliert, um einer Klage zu entgehen.

Und niemand traut die Frage zu stellen: Warum werden Moslems beim Einsteigen in Flugzeuge als Bedrohung wahrgenommen?

Diese Straßenbeschilderung findet der hoffentlich nicht diskriminierte US Moslem, nachdem er das Flugzeug in Mekka verlässt. Bitte nicht falsch verstehen, dies ist nach Ansicht von CAIR keine Diskriminierung, sollte also nicht gemeldet werden.

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14 KOMMENTARE

  1. Und schon wieder ein Fall, wo das abendländische Rechtssystem für den Jihad misbraucht wird.
    Dass diese 6 Hintenhochbetern den Rausschmiss selber provoziert haben, zählt nicht.
    Was wollen sie damit bewirken? Sicher nicht, dass Moslems in den Flugzeugen nach lust und laune auf fliegenden Teppichen beten dürfen? Sollten die restliche Fluggäste auch dann keine Islamophobie entwickeln, wenn sie 6 Bärtige dabei beobachten, dass sie während des Fluges sehr abbartige Bewegungen vollführen? Oder sollten die Fluggesellschaften auch dann Passagiere nicht mehr aus dem Flugzeug entfernen, wenn diese die abbartigste Verhaltensweise zeigen, wie z. B. das Tragen von höchst seltsamen Gepäcksstücke, wie sagen wir mal, ein zusammengerolltes Gebetsteppich (Wir erinnern uns, dass alle Flüssigkeitsbehälter…)

    Also was bezweckt CAIR – ich habe nur eine Antwort darauf: Das ist der Jihad in den Gerichtssälen

  2. Unsere Gerichte sollten endlich anfangen, Klagen von islamischen Verbänden als „Bagatellsachen“ abzuweisen. Oder aus Zeitmangel sollten sie die Bearbeitung solcher Klagen auf 10 Jahre verschieben. Oder hat jemand andere Vorschläge?
    Die Juristen unter euch könnten mal ein paar gute Ideen liefern.

  3. An sich finde ich es gut, wenn Leute sich gegen Diskriminierung wehren. Es kann da auch zu Missbrauch kommen, aber ich denke, dass ist eher typisch amerikanisch als das, was hier diffamierend unterstellt wird.

  4. Was soll eigentlich die Behauptung, dass sich niemand traut die Frage zu stellen, warum immer mehr Leute Angst vor Moslems haben. Die Frage wird doch z.B. im Fernsehen andauernd gestellt. Wer das nicht mitkriegt, lebt hinterm Mond.

  5. Dich sollte mal auch verklagen Stan Konstantinopoli. Gründe dafür werden einige Juristen schon finden, wenn sie lange danach suchen. Und wir sollten auch anfangen, den Islam aus Europa herauszuklagen

  6. „Man wollte die Sensibiliät der Passagiere ausreizen und einen Zwischenfall provozieren. Dies hat man geschafft. Jetzt werden Diskriminierungsklagen folgen.“

    Das lässt aber auch Raum für Gegenklagen. Ich sehe das ganz klar als psychische Grausamkeit, wenn Imame im Flugzeug Jihad spielen, da sollten locker pro betroffenem Passagier einige 1000 Dollar Schmerzensgeld drin sein. Zeit für eine Sammelklage.

  7. ….also, ich finde, dass man den Moslems
    insgesamt doch bstimmt schon mehr als nur
    auf „halbem Wege“ entgegengekommen ist….
    Wie selbst die gezeigte unten gezeigte
    Schul-Praxis zeigt. Aber trotzdem scheinen
    sie immer noch nicht zufrieden zu sein.
    „Ja, was denn noch …?“ mag da so
    mancher Street- und Schul-worker fragen,
    …,Ja es erinnter etwas an das Märchen
    „der Fischer und seine Frau“, ….äh zum Schluss…!(kleine Anm. es ist das Märchen gemeint, anders hätte es gehiessen
    „der Fischer und seine FrauEN“)
    http://img438.imageshack.us/img438/6564/arabischezahlen3fq8.jpg

  8. Wie kommen die darauf, dass ein Kunde ein Recht auf höfliche Behandlung hat? Das ist doch Schwachsinn. Natürlich ist es für ein Unternehmen besser, wenn es den Kunden in den Hintern kriecht aber ein Recht hat niemand darauf.

  9. „…,Ja es erinnter etwas an das Märchen
    „der Fischer und seine Frau“, ….äh zum Schluss…!(kleine Anm. es ist das Märchen gemeint, anders hätte es gehiessen “

    Du hast recht, wolaufensie. Ich dachte immer noch an das Märchen mit The Three Little Pigs (Auf Deutsch die 3 Kleine Zicklein von Grimm) und dem bösen Wolf (Bozkurt), der erst mal nur eine Pfote in die Tür setzen will, dann noch eine, und noch eine, bis er ganz drinn ist…

  10. Die bauen bestimmt auf die diskrimminierende Behandlung. Und gegen so was muß es in Amerika haufenweise antidiskrimminierende Gesetze geben, noch aus der Zeit der Kampf gegen Rassismus und so.

  11. erst die passagiere in angst und schrecken versetzen und dann vor gericht ziehen, na toll.
    aber solche diskriminierungs-klagen lassen sich verhindern. nämlich in dem man sie erst gar nicht diskreminiert, sondern gleich tot schlägt z.b…

  12. „Was soll eigentlich die Behauptung, dass sich niemand traut die Frage zu stellen, warum immer mehr Leute Angst vor Moslems haben. Die Frage wird doch z.B. im Fernsehen andauernd gestellt. Wer das nicht mitkriegt, lebt hinterm Mond.“

    Falsch.

    Moslems werden ersetzt durch das Wort „Islamisten“, immer mit dem Hinweis dass dies nur eine „Minderheit unter den friedliebenden Muslimen“ seien.

    Das z.B. wie heute bei PI veröffentlicht die meisten Moslems einfach den Holocaust leugnen (Dinge, für die ein NPD-Abgeordneter in der BRD sofort ins Gefängnis wandern würde, unter Gejohle von PDS und Grünen) wird in den MSM einfach verschwiegen.

  13. @3 „An sich finde ich es gut, wenn Leute sich gegen Diskriminierung wehren.“

    Wer den Flugbetrieb stört und dann rausfliegt, wird dadurch doch nicht „diskriminiert“.

    Man steigt in ein Flugzeug, setzt sich auf seinen Platz, ohne andere zu behelligen oder zu belästigen, ist leise und höflich, und nach der Landung steigt man wieder aus, ist dankbar für den sicheren Flug und geht seines Weges. So ist das normal.

    Wer anormal in seinem Verhalten ist und bekommt dafür feed back, kann nicht behaupten, er sei „diskrimiert“ worden. – Wenn das nämlich die neue Definition von „Diskriminierung“ sein soll, dann müssen wir diese verrückten musels noch viel stärker „diskriminieren“.

    „Ausgangspunkt jeder Diskriminierung ist eine Unterscheidung und Bewertung von Menschen anhand von gruppenspezifischen Merkmalen“
    http://de.wikipedia.org/wiki/Diskriminierung

    Es geht um VERHALTEN, nicht um gruppenspezifische Merkmale. Oder denkst Du, da gäbe es einen Zusammenhang?

    Vielleicht sind musels ja besonders anfällig für absurdes Verhalten?
    q.e.d.

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