Die multikulturelle Gutmenschlichkeit zieht sich inzwischen wie ein Krebsgeschwür durch Gesellschaft und Parteien und bildet überall Metastasen. Inzwischen ist die islamophile links-grüne Denke die einzige, die überhaupt noch zulässig ist. Diese einzigartige freiwillige Gleichschaltung des Geistes führt dazu, dass gemeinsam auf abweichende Stimmen eingeschlagen werden kann. Jeder will dabeigewesen sein!

Dieses beängstigende Phänomen erlebten wir gerade bei den parteiübergreifenden verbalen Attacken gegen Berlins Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit. Der hatte nämlich gewagt – sicher versehentlich und die Folgen nicht bedenkend – auszusprechen, was jeder weiß, was aber politisch korrekt nicht gesagt werden darf: Eltern, denen die Schulbildung ihrer Kinder am Herzen liegt, können sie in Kreuzberg nicht zur Schule schicken. Inzwischen hat er sich für soviel Ehrlichkeit selbstverständlich wortreich entschuldigt.

Einen ähnlichen Fall gleichgeschalteter Kritik erleben wir gerade bei der quer durch alle Parteien laufenden Empörung über Kardinal Meisner, der in seinem Bistum völlig zurecht multireligiöse Gottesdienste verboten hat. Die evangelische Kirche hat kürzlich genau dasselbe empfohlen, jedoch hält die Kritik sich hier erstaunlicherweise in Grenzen. Was jetzt wegen Kardinal Meisner anläuft, spottet allerdings jeder Beschreibung. Die Grünen, die die schlimmsten Menschenrechtsverletzungen der Moslems und ihre Parallelgesellschaften als multikulturelles Happening gegen jede Kritik verteidigen wie eine Leopardin ihr Junges, warnen jetzt vor einer „katholischen Parallelgesellschaft“. Politiker aller Parteien stimmen ein und CDU-Minister Laschet bedient sich dabei sogar des Papstes als Kronzeugen der Anklage. Ein Musterbeispiel für die Gleichschaltung des Denkens:

Das Verbot multireligiöser Gottesdienste für alle katholischen Religionslehrer im Erzbistum Köln hat Proteste ausgelöst. Der nordrhein-westfälische Integrationsminister Armin Laschet (CDU) kritisierte Erzbischof Joachim Kardinal Meisner scharf wegen seiner am Mittwoch erlassenen Richtlinie.

„Mich hat die Türkei-Reise des Papstes sehr beeindruckt. Ich stehe im interreligiösen Miteinander dem Papst näher als Kardinal Meisner. Ich glaube, unsere Zeit braucht nicht weniger, sondern mehr Gemeinsamkeiten zwischen den Religionen“, sagte Laschet gestern auf Anfrage der WELT.

Die Kirchenbeauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Ingrid Fischbach, distanzierte sich ebenfalls. Meisners Verbot sei „nur schwer nachzuvollziehen“, erklärte sie in Berlin. Die Leitlinien der Deutschen Bischofskonferenz zu multireligiösen Feiern sähen solche Veranstaltungen an Schulen ausdrücklich vor und betonten, dass „das multikulturelle Zusammenleben und -arbeiten zum Alltag gehören“.

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Lale Akgün aus Köln attestierte Meisner ein „archaisches Religionsverständnis“. Der Grünen-Fraktionsvize im Landtag NRW, Reiner Priggen, erklärte ironisch: „Herr Kardinal, schmeißen Sie endlich die Heiligen Drei Könige aus dem Dom, und schicken Sie sie zurück in die Wüste – wo sie herkommen.“ Bei ihnen handele es sich „um persische oder chaldäische Sterndeuter – sicher nicht um katholische Christen“.

Seltsam, seltsam, im Zusammenhang mit dem Islam kommt das Wort „archaisch“ niemals aus grünem Munde. Inzwischen gibt es auch Kritik aus den eigenen Reihen, zum Beispiel findet der Leiter der katholischen Grundschule in Köln-Vingst, Manfred Brodeßer, dass er bei einem Anteil moslemischer Schüler von 50% an seiner Schule ein religiöses Mischmasch zulassen sollte. Er begründet dies auf recht abenteuerliche Weise:

„Muslimische Kinder lernen durch solche Feiern den christlichen Glauben kennen und umgekehrt.“

Inzwischen bekräftigte das Bistum seinen Standpunkt und wiederholte für alle, die nicht lesen und zuhören können, noch einmal:

Die Richtlinie betreffe „ausdrücklich multireligiöse Gottesdienste in Schulen, bezieht sich also nicht grundsätzlich auf alle multireligiösen Feiern.“

Und der Kardinal erklärt noch einmal für die Langsamdenker:

Christen und Muslime könnten „nicht gemeinsam in einer Feier beten“, sagte Meisner am Freitag (08.12.06) in einem Interview der „Bild“-Zeitung: „Du betest zu deinem Gott, ich zu meinem. Diesen Unterschied respektiere ich ehrfurchtsvoll. So wie der Papst das jetzt auch in der Moschee in Istanbul gemacht hat.“ Es sei zwar möglich, dass Christen und Muslime zusammen in einem Raum beteten – aber beide Gruppen jeweils für sich.

„Wir Erwachsene können still dabei sein, wenn Muslime in der Moschee beten. Und anschließend sind sie schweigsam neben uns, wenn wir das Vater Unser sprechen.“ Kinder könnten dies in der Regel noch nicht verstehen. „Umso mehr haben Kinder einen Anspruch darauf, ihren Glauben unvermischt kennen zu lernen. Deswegen soll man Kinder gar nicht in so eine Situation bringen, wo sie das nicht mehr klar unterscheiden können.“

Wir denken nicht, dass die Berufsempörten hiervon zu beeindrucken sind!

(Spürnase: Robin C.)

Update: Während Mitglieder der eigenen Kirche dem Kardinal in den Rücken fallen, kommt Unterstützung aus der evangelischen Kirche.

Der Bischof der evangelisch-lutherischen Landeskirche in Braunschweig, Friedrich Weber, hat die Weisung Meisners gegen Kritik verteidigt. Der Erlass präzisiere, was bei aller Notwendigkeit multireligiöser Integration in der Schule „um der Wahrung der religiösen Identität willen“ nicht überschritten werden dürfe.

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34 KOMMENTARE

  1. „nordrhein-westfälische Integrationsminister Armin Laschet (CDU)“ – was ist von seinesgleichen zu erwarten, von den sogenannten Integrationsministern? Gar nichts. Grosse Fresse und vor den Intergrationsverweigerern den Schwanz zwischen die Beine klemmen. Da bellt er lieber die katholische Kirche an, ist ja auch ungefährlicher. Die droht nicht mit Schmollen oder dem Ruf nach der UNO wegen Rassismus, die droht auch nicht mit dem weltweiten Herumtoben und Herumheulen der Katholiken dieser Erde. Igittigitt. Ist das widerlich.

  2. Der Multikulturalismus entblößt immer mehr seine fachistoide Fratze. Das Bedürfnis rassistischen Denkens, diffamierenden Rufmordens, all die Verhaltensweisen die so typisch für das 3.Reich oder auch die Epoche der Inquisition stehen – im Multikulturalismus finden sie ihr Ventil.

    Hier kann man gehäßig und intolerant sein, mit verschiedenen Maßstäben messen, ohne objektive Kriterien nach Laune in Gut (ehrenmörderischer Islam) und Böse (pazifistisches Christentum, pluralistischer Westen) einteilen.

    Der Multikulturalismus spült Charaktere an die Spitze unserer Gesellschaft, die in totalitären Regimen ihre Seelenlage nach außen kehren können, ohne dabei die eigentlich gebührende Ablehnung auf sich zu ziehen.

    Moslems verzeiht man praktisch alles, was man Nicht-Moslems vorwirft. Jede Intoleranz von islamischer Seite gilt als legitime Ausdrucksform dieser Kultur. Während vom Westen die totale Preisgabe aller Werte und Prinzipien gefordert wird.

    Nachdem sich die Grünen als moralischer Tonangeber, als klerikale Ersatzpriester etabliert haben, wagt man heute so wenig wie im Mittelalter oder bei den Nazis, diesen Gesinnungsdiktatoren noch zu widersprechen. Abweichler werden in den Dreck gezogen wie einst Ketzer und „Vaterlandsverräter“.

    Der Faschismus ist zurück. Mal sehen, wie lange man noch Überbleibsel von Freiheit wie die Blogszene toleriert.

    Mit ziemlicher Sicherheit nur so lange, wie die Grünen und was in deren Kielwasser schwimmt, nicht an Macht und Einfluß verlieren.

  3. Naja, Laschet gehört zu der NRW-Homoclique.
    Die haben sich größtenteils die falsche Partei gesucht.
    Was der grüne Christenhasser verzapft spottet jeder Beschreibung, der war doch noch nie in einer Kirche. Was hat der überhaupt in den Angelegenheiten der katholischen Kirche rumzuschnüffeln?

    Ich habe aber eine Problemlösung. Einfach alle zwangstaufen, wie nach der Reconquista, nicht nur die Musels, sondern auch die Christenhasser 🙂

  4. „Einfach alle zwangstaufen, wie nach der Reconquista, nicht nur die Musels, sondern auch die Christenhasser :)“

    Auch Atheisten? Hindus, Buddhisten, Juden?
    ????????????????????????????????????????

    Einspruch, Euer Ehren!

  5. @EY3_Q

    Ich hatte extra ein Smilie gesetzt!!!!!!!!!

    Bitte keine Diskussion wie über meinen Elsass-Lothringen-Witz vor zwei Monaten auf dem alten blog. Danke.

  6. Ich bin zwar nicht katholisch, aber stimme dem Kardinal zu. Diese Berufsempörten würden doch zuallererst rumschreien, wenn jemand die Moslems zu gemeinsamen Satanistenritualen zwingen wollte.

  7. @ brandenburger:

    falsch – da der islam den anti-christen anbetet vollziehen sie satansrituale – die gutmenschen, vom satan verführt, würden aufschreien, wenn die musels christliche rituale ausführen sollten.

    und man kann nicht gemeinsam BETEN – jesus christus betete, die christen beten – doch die musels beschwören das böse – und DAS ist der einer der größten unterschiede.

  8. Tja, die CDU sind ja NUR die Christdemokraten.
    C-H-R-I-S-T-D-E-M-O-K-R-A-T-E-N!! Von diesen Leuten erwarte ich geschlossen eine eindeutige pro-christliche Haltung und nichts anderes.

  9. ich weiss ja nicht, grundsätzlich sollte ein echter und starker Glaube kein Problem mit anderen Auffassungen haben und sich selbstbewusst mit allen anderen Menschen treffen. Abgrenzung hat für mich immer den Beigeschmack von Angst und eigener Unsicherheit … deshalb kann ich den Aussagen von Kardinal Meisner nicht zu 100% zustimmen. Allerdings wird er ja von unseren Medien auch sehr gerne „missverstanden“

  10. „Bitte keine Diskussion wie über meinen Elsass-Lothringen-Witz vor zwei Monaten auf dem alten blog. Danke.“

    Sorry, den smiley hatte ich übersehen oder falsch interpretiert.

    Vor zwei Monaten kannte ich PI noch gar nicht. Daher auch nicht Deinen Witz. Verrätst Du ihn mir?

    Ich bin nicht immer hier online, daher also gerne e-mail an: EY3_Q@hotmail.de

  11. Es geht hier nicht allein um die Sache. Es geht auch darum, daß das rotrotgrüne linke Köln (einschließlich Teilen der CDU) gerne dem katholischen Kardinal etwas am Zeug flicken möchte, wo und wann immer es geht. Zu diesem Zwecke wird auch gern etwas konstruiert, wenn sich auch nur der kleinste Ansatzpunkt dafür finden läßt.

  12. Meisner (als Person und sein Amt) ist mir egal. Ich bin nicht von seinem Verein. – Aber er hat recht, bitter recht!

  13. Das ist ein sehr guter Artikel. Kann jemand bitte die Mailadresse des Kardinals aussuchen? Dieses gemeinsame Beten wäre auch nur eine Verbreitung des Islam durch die Hintertür. Heute gemeinsam in der Kirche, morgen bekommt die Kirche einen Mihrab neben dem Altar und übermorgen beten die Katholiken in ihrer neuen Moschee, dem uralten Kölner Dom. Nein!

  14. @Kybeline .. es gibt keine Hintertür, wenn man zu seinen Überzeugungen steht, dann, aber nur dann kann man auch anderen Überzeugungen begegnen. Die Kirche wird niemals einen Mihrab bekommen, wenn sie an die eigenen Überzeugungen glaubt. Ich verlange auch nicht, dass in einer Moschee ein Marien-Altar aufgestellt wird .

  15. Kontakt
    Wenn Sie sich mit einem Anliegen, einer Frage oder einer Anregung an den Erzbischof von Köln wenden möchten, können Sie das Kontakt-Formular nutzen oder einen Brief an die folgende Adresse schreiben:

    Joachim Kardinal Meisner
    Erzbischof von Köln
    Marzellenstraße 32
    50668 Köln

    Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir uns vorbehalten, nur Zuschriften mit vollständiger Absenderangabe (nicht: E-Mail-Adresse) zu beantworten.
    Das Presseamt des Erzbistums Köln erreichen Sie auch telefonisch, per Fax oder Mail unter:

    Tel. 0221 / 1642-1238-1411
    Fax 0221 / 1642-1610
    E-Mail: presse@erzbistum-koeln.de

  16. Joachim, da hast Du absolut recht:

    „….wenn man zu seinen Überzeugungen steht,
    dann, aber nur dann kann man auch anderen
    Überzeugungen begegnen. „

    Sage ich einfach mal so direkt als Nicht-Christ.

  17. @Joachim

    Dieser Dom hat sowohl einen Altar wie auch ein Mihrab. Und wenn man genau hinkuckt, hat der Kupel ein Kreuz und ein einen Halbmond. Drinnen sind Koranverse und Marienbild.

    Man soll nicht selbstsicher sein. Solche Dinge werden nur dann nicht geschehen, wenn wir unermüdlich dagegen ankämpfen. Wenn wir nur für kurze Zeit schlappmachen, kommt der Islam über uns, wie der böse Wolf im Märchen mit den drei Zicklein. Oder waren es drei Ferkel? Ich meine das hübsche Märchen aus meiner Kindheit, in dem der Wolf gebettelt hatte, nur eine Pfote in die Tür setzen zu dürfen. Dann noch eine Pfote und noch eine, bis er ganz drin war und…
    http://travel.webshots.com/photo/2171339610055911099GpaKJI

  18. Danke Ey3Q
    Ich werde noch morgen schreiben, damit er sieht, dass er nicht nur Kritiker hat. Vielleicht macht ihm was aus, wenn er sieht, dass das Volk hinter ihm steht.
    Wie spricht man einen Kardinal an?

  19. @EY3Q : Du sagst es, zu seinen Überzeugungen zu stehen braucht viel Mut. Das ist der Preis. Ich bin Christ, ich bin aber auch überzeugt, dass man niemanden zu meinem Glauben zwingen darf! Ich glaube fest an die Wahrheit, auch wenn diese Wahrheit manchen Klerikern meiner eigenen Kirche widerspricht. Das ist immer stärker, als die Gewalt, die der Islam anwendet .. glaub mir, auch wenns schwer ist ..

  20. „Wie spricht man einen Kardinal an?“

    Mit „Euer Eminenz“ oder „Hochwürdigste Eminenz“… 🙂

    http://de.wikipedia.org/wiki/Anrede

    Als ich noch in Mainz wohnte und Lehmann noch nicht in Rom Kardinal war, trafen wir uns gelegentlich samstags in der kath. Buchhandlung am Markt. Ich sprach ihn mit „Herr Lehmann“ an, er war’s zufrieden.

    Das war lustig. Ein atheistischer Jid, der an Schabbes mit dem Kardinal über theologisch-philosophische Probleme palavert….

  21. Kybeline, ich habe mich vertan bin beim Kopieren eine Zeile verrutscht, daher steht in #21 die Anrede für den Kardinal.

    Die korrekte Anrede für den Erzbischof ist hier (wieder aus wikipedia zitiert):

    Euer (Hochwürdigste) Exzellenz bzw. (Erz-)Bischöfliche Gnaden (letzteres findet keine Verwendung mehr) – im vollen Titel „Seine Exzellenz der Hochwürdigste Herr Bischof“

  22. Jetzt bin ich ja völlig durcheinander… 🙂

    Ich wußte gar nicht, daß ein ERZBISCHOF auch KARDINAL sein kann. Dachte, das seien zwei verschiedene Titel oder Fumktionen? Dann würde ich den „höheren“ nehmen, Kybeline. Ich muß mich jetzt erst mal zu „Kath. Kirche“ und „Titel“ weiterbilden… 😀

    Ich werde heute auch an Herrn Meisner schreiben; der Mann hat es verdient, daß man ihm den Rücken stärkt.

    @Joachim:
    Deine Aussage „Ich bin Christ, ich bin aber auch überzeugt, dass man niemanden zu meinem Glauben zwingen darf!“ empfinde ich als eine leider sehr seltene; viele Christen sind in einer Weise „missionarisch“, die oft Distanz erzeugt. Und wenn die Musels so sein KÖNNTEN wie Du es beschreibst, dann gäbe es das Problem, das uns alle hier beschäftigt, ja gar nicht mehr.

    Schönes Wochenende!

  23. Die Reaktionen von politischer und öffentlicher Seite zeigen, mit welch einer geistigen Insuffizienz viele unserer Landsleute in Politik und Öffentlichkeit ausgestattet sind, wenn nur jemand mal halb-wegs Klartext redet! Die Unfähigkeit, etwas so wahrzunehmen, wie es wirklich gemeint ist und die damit gepaarte Unfähigkeit, zu differenzieren, grenzt schon manchmal an De-bilität, zumal es keinem peinlich ist, sondern solche Äußerungen fröhlich-naiv gemacht werden. Obwohl ein wenig spät umgesetzt – man muss den beiden großen Kirchen zugute halten, endlich eine Position formuliert zu haben, die sich unterscheidet. Erst jetzt kann ein Dialog beginnen. Dann sind übrigens die Moslems ebenso gefordert und sie müssen auch die bisher schuldig gebliebenen Antworten geben, wie sie zu den umstrittenen Stellen im Koran stehen und zu den geschichtlichen Fakten, die den Umgang mit Gewalt dokumentieren. Da helfen dann keine kindischen Reaktionen des Beleidigtseins, sondern wirkliche (mit demokratischen Mitteln des offenen Streits) Auseinandersetzung. Jede Religion kann sich ändern – helfen wir ihnen dabei, indem wir klar bleiben und nicht durch Scheu vor Konflikten die Welt schön reden!

  24. @ EY3_Q

    „viele Christen sind in einer Weise „missionarisch“, die oft Distanz erzeugt.“

    Erst heute bin ich wieder von Christen verfolgt worden, die wollten mich zwangstaufen. 😉 Also irgendwie müssen bei Dir daheim andere Christen herumlaufen. Hier ist mir noch keiner begegnet, der missioniert hat. Wie gehen die denn bei Dir vor? Kidnappen, fesseln und stundenlanges Vorlesen aus der Bibel?

  25. D.N.Reb, bei mir daheim laufen gar keine Christen rum. – Aber gelegentlich erklären mir doch schon mal aufdringlichere Menschen in meinem sozialen Umfeld, die sich dazu offenbar berufen fühlen, Dinge, die ich von ihnen gar nicht erklärt haben will. Und das kann schon lästig sein, erfordert dann viel Fingerspitzengefühl und Höflichkeit.

    Das Ganze geht bei denen übrigens ohne die von Dir beschriebenen Zwangsmaßnahmen. Es ist eher so, daß sie jeden Waldbrand mit der Offenbarung und jede DAX-Entwicklung mit einem Spruch Salomos begründen oder erklären oder kommentieren.

    Generell schlage ich also hier eine gewisse Zurückhaltung und Dezenz vor. Dem steht bei (manchen) Christen offenbar deren Auffassung des Misssionsgedenkens etwas konträr gegenüber.

  26. Dann hat das also nichts mit missionierenden Christen zu tun. Ausser in Deinem sozialen Umfeld. Wenn Du in einer abtei leben solltest, ist das allerdings normal. 🙂

  27. Schreibt ruhig an den Erzbischof von Köln (ich tue es auch), am besten dazusetzen: „bitte Herrn Kardinal Meisner vorlegen“.

    Die Anrede braucht nicht allzu geschraubt zu sein. Ein
    „Sehr geehrter Herr Kardinal“
    oder, wenn man ein übriges tun möchte:
    „Sehr verehrter Herr Kardinal“

    tut es auch. Es muß nicht die Anrede „Eminenz“ sein; diese Anrede wird i.d.R. nur bei Ansprachen benutzt, in denen ein Kardinal direkt benannt werden soll.

  28. @28 – da ich deutlich von missionierenden Christen sprach, verstehe ich Deinen Einwand(?) „Dann hat das also nichts mit missionierenden Christen zu tun“ nicht.

    Und da ich darüberhinaus auf Deine Nachfrage hin deutlich auch von meinen persönlichen Erfahrungen sprach, ist es logisch, daß ich mein soziales Umfeld meinte; christliche Missionare in China oder Brasilien habe ich nicht in meine Darstellung einbezogen. Lies doch einfach noch mal nach, was ich wirklich geschrieben habe (#24).

    Ich lebe nicht in einer Abtei o.ä.; aber hier in der Nähe ist ein Dom.

  29. @EY3_Q

    Oh mein Gott. In 80 km Entfernung von mir ist auch ein Dom. Naja, in ca. 45 km auch. Ich stell dann mal lieber die Klingel ab. Oh Mann, gleich gegenüber ist das evangelische Gemeindezentrum, manchmal höre ich da auch Leute singen oder auf Instrumenten üben und hab mir bis heute nichts dabei gedacht. Ich hab ja auch ein einfaches Gemüt.

  30. Auch in Heimatkunde und Geografie scheinst Du nicht so ganz fit zu sein: „In 80 km Entfernung von mir ist auch ein Dom. Naja, in ca. 45 km auch“.

    Ja was denn nun? – Im übrigen kann ich Dir da mehr bieten: ich habe im Umkreis von 50 km mehr als zehn Dome, da habe ich dann aufgehört zu zählen. Vielleicht interessiert es Dich auch, daß darunter mehrere(!) Kaiserdome sind.

    Können wir jetzt wieder zum Thema zurück?

  31. Cool! Wohnst Du im Westen? Also einer steht in Magdeburg, der andere in Havelberg. Aber die meiste Angst jagt mir dieses evangelische Gemeindezentrum ein. Die haben ihre Mülltonne vor meiner Haustür vergessen. Ob die mich missionieren soll? O.K. Spass muss sein.

  32. #2: Turmfalke, du solltest mal öffentlich auftreten und deine Äußerungen einer breiteren Schicht zukommen lassen. Wie immer hast du den Nagel auf den Punkt getroffen, was auch für Beate gilt.
    Es ist schon beängstigend, wie mittels politischer Propaganda dem Islam Tür und Tor geöffnet wird und Kritik daran verurteilt wird, während abfällige Bemerkungen oder gar Handlungen in Bezug auf das Christentum ohne Konsequenzen bleiben.
    Dieses mit zweierlei Maßstab messen ist pure Heuchelei – das, was die Grünen und ihre Anhänger am besten beherrschen.

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