Doppelmoralist Wowereit
"Ich würde meine Kinder nicht nach Kreuzberg schicken" – Wowereit in der N24-Sendung "Links/Rechts".

Nun hat der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, endlich auch mal etwas Gescheites und vor allem Ehrliches gesagt. Auf die Frage, ob er seine Kinder (sofern er welche hätte) in Kreuzberg zur Schule schicken würde, antwortete er mit „nein“, und er könne alle Eltern verstehen, die dies ebenfalls nicht tun würden. Schockiert von soviel Political Incorrectness gegen den Multikulti-Mainstream empören sich nun Politiker aller Parteien.

Was war passiert?

Klaus Wowereit (SPD) sagte in der N24-TV-Sendung „Links-Rechts“, dass er seine Kinder nicht gern in dem Problemstadtteil zur Schule schicken würde. Auf die Frage danach antworte er „Nein“: „Ich kann auch jeden verstehen, der sagt, dass er da seine Kinder nicht hinschickt.“ Eltern versuchten „selbstverständlich, für ihre Kinder das Beste zu haben“, zitiert ihn die Nachrichtenagentur ddp.

Natürlich sind genau Politiker vom Schlage Wowereits die Hauptverantwortlichen für die Misere, die wir jetzt haben. Systematisch haben sie, die selbst in der Regel keine Kinder haben, die Augen verschlossen vor den sich auftürmenden Problemen und jeden als Rassisten beschimpft, der es wagte, sie anzusprechen. Schon lange wandern Familien, die es irgendwie ermöglichen können, aus Problembezirken wie Kreuzberg, Neukölln oder Wedding ab – übrigens auch solche mit Migrationshintergrund, die auf eine ordentliche Schulbildung Wert legen. Die Berliner Zeitung schreibt hierzu sehr treffend:

Klaus Wowereit, der Regierende Bürgermeister von Berlin, der oberste Verantwortliche dieser Stadt, hat gesagt, er würde seine Kinder nicht gern in Kreuzberg zur Schule schicken. Nicht in Kreuzberg, nicht dort also, wo es so viele Ausländer gibt. Und damit so viele Probleme. Es gehört nun bekanntlich zur klassischen linken Doppelmoral, von Multikulti zu schwärmen und, wenn es darauf ankommt, doch nur die sorgenfreie Vielfalt bei der Wahl des Lieblingsrestaurants zu meinen. Ein bekanntes und gelegentlich beklagtes Phänomen in Großstädten wie Berlin ist es, dass sich viele Erwachsene exakt so lange in den bunten, kostengünstigen, multikulturellen Stadtvierteln wohl fühlen wie sie selbst keine Kinder im schulpflichtigen Alter haben. Dann plötzlich, etwa fünf Jahre nach der Familiengründung, setzt die Auswanderung ins Umland, in die betont bürgerlichen Viertel, ins Eigenheim ein.

In der Vergangenheit machte der Regierende gern in Multikulti, besuchte und lobte Schulen in Kreuzberg und pries sie als Vorzeigemodelle, zum Beispiel hier im letzten Wahlkampf:

Am Nachmittag folgte zusammen mit der Bürgermeisterkandidatin für Friedrichshain-Kreuzberg, Sigrid Klebba, die Besichtigung der Hunsrück-Grundschule. Die Hunsrück-Grundschule ist eine Ganztagsschule, von deren Schülerinnen und Schülern mehr als zwei Drittel einen Migrationshintergrund haben. Die Schule wurde vor zwei Jahren zur Ganztagsschule umgebaut; es gibt Werkstätten, ein Elterncafé und zwei Computer in jedem Klassenraum. Klaus Wowereit zeigte sich beeindruckt von der Situation vor Ort und bezeichnete die Hunsrück-Grundschule als „Musterschule“. Er betonte das Ziel, in der Zukunft möglichst alle Schulen so auszustatten.

Gerade am kommenden Montag will Wowereit im Roten Rathaus die Kreuzberger Lemgo-Grundschule für ihr gelungenes Schulprojekt „Vorbilder machen Mut“ mit der „Berliner Tulpe“ für deutsch-türkischen Gemeinsinn auszeichnen. Der Grüne Kreuzberger Bezirksbürgermeister Franz Schulz ist über Wowereit verärgert und findet, der dürfe den Prweis jetzt nicht mehr übergeben. Auch aus den anderen Parteien hagelt es Schelte:

CDU- und FDP-Fraktion bezeichneten die Aussage derweil als bildungspolitische „Bankrotterklärung“. CDU-Fraktionschef Friedbert Pflüger monierte: „Wowereit stellt Kreuzberg damit ein verheerendes Zeugnis aus und stigmatisiert einen ganzen Bezirk.“ Grünen-Fraktionschefin Franziska Eichstädt-Bohlig forderte, die Probleme an Kreuzberger Schulen anzugehen, statt sie durch „unbedachte Äußerungen“ zu verschärfen. Auch die Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, Rose-Marie Seggelke, forderte von Wowereit, sich für seine „zynischen“ Bemerkungen bei allen Lehrern in Kreuzberg „ganz dringend und sofort“ zu entschuldigen. Sie empfehle ihm eine Tour durch den Stadtteil und seine Schulen, um zu sehen, mit wie viel Engagement dort gelehrt werde.

Nichts verstanden, Frau Seggelke, es geht nicht ums Engagement der Lehrer, es geht darum, dass es nichts nützt. Es geht um sechsjährige Jungen, die sich von einer Lehrerin nichts sagen lassen, weil die eine Frau, also ein minderwertiges Wesen ist. Es geht um Klassen, in denen zahlreiche Kinder kein Wort deutsch können, es geht um Schüler, die nicht den geringsten Respekt vor uns und unserer Kultur haben und sich benehmen wir Halbwilde. Kurz: Es geht um massive Probleme durch in Parallelgesellschaften aufwachsende moslemische Kinder. Diese Wahrheit darf man natürlich nicht aussprechen, deshalb werden auch die Probleme nicht gelöst werden können.

Vielleicht sollte Wowereit sogar einen Tag lang Unterricht an einer Schule geben.

Gute Idee, da würde er dann sehen, dass geordneter Unterricht an diesen Schulen nicht mehr möglich ist. Verstehen kann man Wowereits Aussage, zustimmen muss man ihm auch, verschuldet haben die Misere Leute wie er und lösen werden sie sie nicht. Nun beginnen sie selbst wegzulaufen.

» Fakten & Fiktionen: Wowereit würde Kinder nicht nach Kreuzberg schicken

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19 KOMMENTARE

  1. Ich mag Wowereit in etwa so wie Zahnschmerzen, trotzdem muss ich sagen, dass seine Antwort nicht doppelmoralisch war, sondern ehrlich.
    Während die meisten der Grünen oder Linken sofort „ja natürlich“ geplappert hätten, sagt der Partybürgermeister was er denkt, selbst mit der Gewissheit niemals eigene Kinder zu haben.
    Das er für diese verhehrenden Zustände mitverantwortlich ist, steht auf einem anderen Blatt.
    Die Antwort an sich- war ehrlich.

  2. Von dem ganzen Gutmenschengesockse will keiner seine Kinder nach Kreuzberg schicken. Da will auch keiner wohnen. Keiner will die als Mieter, als Nachbarn oder Arbeitskollegen. Keiner. Aber reingeholt werden sie, damit sich das dumme Volk damit rumschlagen kann. Wartet nur, Politbonzen, Gutmenschen, ihr kriegt den geballten Zorn schon noch zu spüren. Eure Scheinheiligkeit und Doppelmoral kotzt mehr Menschen an, als ihr glaubt!!!!!!!

  3. Stimme Johann-Friedrich zu, Wowereit war einfach nur ehrlich. Keiner der Politiker würde sein Kind auf ein Schule vom Format Rütli schicken. Die Empörung ist einfach verlogen und gespielt, das Multikultigeschwafel der Linken mit Nichtintegration muß die chancenlose deutsche Unterschicht austragen, die keine Möglichkeit hat, ihre Kinder auf teure Privatschulen zu schicken oder die Problembezirke durch Umzug zu verlassen.

  4. @ Johann-Friedrich:
    EINE Aussage kann auch schwerlich eine Doppelmoral ausmachen. Dazu gehören mindestens ZWEI Aussagen.
    Vielleicht den obigen Artikel nochmals hinsichtlich „Musterschule“ lesen…- dann klappt das auch mit dem Verständis für genannte Doppelmoral.

    Gruß
    Tariernix

  5. Als Eltern ist man dem Wohl (und somit der bestmöglichen Bildung und Ausbildung) des Kindes verpflichtet. Als Politiker auch. Und als Behörde auch. Wer aber sieht, dass Politiker und Behörden versagen und nur noch die Eltern übrig bleiben, der versteht völlig, warum Eltern die Notbremse ziehen und „dorthin“ ihr Kind keinesfalls schicken.

    Das versteht sogar ein Kinderloser. Er wäre ja auch nicht das, was er heute ist, hätte er dort zu Schule gehen müssen…

  6. „Vielleicht sollte Wowereit sogar einen Tag lang Unterricht an einer Schule geben.“

    dafür bin ich auch! am besten in einer 8ten klasse mit 90% 17-jährigen türken und arabern. und zwar ohne seinen schwarm bodyguards. das ist ein toller job für einen „bekennenden schwulen“.

  7. Komisch, wenn der Zentralrat der Juden den Islam lobt, dann wird dies als „menschlicher Fehler“ bezeichnet, aber bei Wowereit kritisiert man sogar seine Ehrlichkeit.

    Findet ihr nicht, ihr übertreibt etwas? Seid doch froh über jeden der den Mut hat, ehrlich zu sein. Der Papst und der Zentralrat der Juden sind es jedenfalls noch nicht.

  8. Von daher liegt die „Doppelmoral“ eher bei euch. Der Zentralrat der Juden hat, wie Wowereit, die Zuwanderung islamischer Zuwanderer begrüßt. Den Wowereit nennt ihr daher einen Volksverräter, und beim Zentralrat der Juden sagt ihr: „Niemand ist unfehlbar“.

    Die Doppelmoral liegt daher wohl eher bei euch.

  9. Nasenbär, Deine manische Fixierung auf den ZdJ ist lächerlich. Hier geht es um Wowereit.

    Zum Artikel: ich würde meine Kinder nicht unter der „Regierung“ eines Herrn Wowereit aufwachsen lassen wollen. Unabhängig davon ist Herr Wowereit natürlich auf dem richtigen Weg: wir brauchen Apartheid.

    Normale Schulen für normale Kinder. Türken, Araber und andere, die sich derzeit leider in Europa aufhalten (obwohl ihre Zivilisierung noch nicht ganz abgeschlossen ist), können doch eigene Schulen bekommen; natürlich unter staatlicher Aufsicht!

  10. Das geht natürlich nicht. Dann würde das eintreten, was die GRÜNEN und die LINKE jetzt schon beklagt, eine staatliche Benachteiligung von integrationsunwilligen Migranten.

  11. Wieso Benachteiligung? – Man organisiert ihnen Schulen, in denen sie frei von jüdisch-christlichen Beleidigungen unter sich sein können.

    Wie Du sagst: Integrationsunwilligkeit. Man muß von der Realität ausgehen, nicht von irren GRÜNEN Phantasien.

  12. @EY3_Q

    Also ich will keine UN-Soldaten im Land haben, die uns die Demokratie sichern müssen und das Grundgesetz wiederherstellen. Womöglich noch Türken oder Libanesen. 😉

  13. Das wäre nicht schlecht, dann könnten die doch Lehrpersonal für Koranschulen mitschicken. Dann bräuchten unsere Möchtegerntaliban nicht mehr verreisen und die Verfassungsschützer hätten es leichter. Aber die sehen eh nur Neonazis, deren Sprache ist ja auch leichter zu verstehen, fast wie Deutsch.

  14. Schön, dass das linksliberale Establishment seine verheuchelten Lebenslügen selbst entlarvt.
    Wowereit kann sich in seinem Hauptdorf offenbar alles erlauben.

  15. …jau Wowi…
    … ´s ist so genossentypisch,
    erst die Karre mit Verve in den Sumpf
    fahren, dann sich dämlich grinsend daneben stellen und beiläufig-unbeteiligt anmerken, dass man mit solch einer dreckigen Karre auf keinen Fall fahren wolle, und
    im Ürigen stecke sie ja auch fest.

    Es bleibt die altbekannte Genossenpose:
    „Wir wissen alles besser,
    aber wir können´s nicht .“
    Am Ende werden die konservativern
    Bundesländer noch verklagt, dass sie
    den lebensuntüchtigen Linken
    deren Zeche zahlen sollen.
    …Das ist so arm…!

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