Die Posse um den inzwischen berühmtesten Hartz IV-Empfänger der Nation scheint sich langsam dem Ende zu nähern. Die Fakten sind bekannt: Nach einer Beschwerde beim SPD-Vorsitzenden Kurt Beck über die eigene Arbeitslosigkeit, sorgte die entsprechende Antwort für lautstarke Empörung und Solidarisierung mit Frank im deutschen Blätterwald, obwohl der sich dazu bekennt, dass „Arbeit Scheiße“ ist. Nachdem Frank dann alle ihm direkt in die eigene Wohnung gelieferten Job-Angebote abgelehnt hatte, schlug die Sympathie der Bevölkerung um.

Frank präsentierte nämlich ein ärztliches Attest, das ihm schwere körperliche Arbeit verbietet. Das reichte jetzt auch dem auch dem nordrhein-westfälische Arbeitsminister Karl-Josef Laumann. Er

forderte daraufhin die Bundesagentur für Arbeit auf, Frank vom Vertrauensarzt untersuchen zu lassen. Falls die von ihm abgelehnten Arbeitsangebote des rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Kurt Beck zumutbar gewesen seien, müsse dem Mann die staatliche Unterstützung gekürzt werden, sagte der CDU-Politiker der „Rheinischen Post“. „Schluss jetzt mit neuen Angeboten an Frank, statt dessen Amtsarzt und, wenn rechtlich möglich, Mittelkürzung“, wird Laumann zitiert.

Das hat gewirkt. Frank unterschrieb beim Wiesbadener Amt für soziale Arbeit eine „Eingliederungsvereinbarung“, mit der er sich zu Änderungen seines Verhaltens verpflichtete. Mal schauen, was ihm noch so einfällt, um keinesfalls arbeiten zu gehen …

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6 KOMMENTARE

  1. Zusätzlich würde ich mir wünschen, dass für den Fall dass es sich um ein „Gefälligkeitsattest“ des ärztlichen Kollegen handeln sollte, gegen diesen ein Strafverfahren eröffnet wird.

    Ich sehe fast täglich Atteste von Kollegen, die um ihren Patienten einen vermeintlichen Gefallen zu tun, diesen alle möglichen „Behinderungen“ anhängen, welche sich bei näheren Hinsehen als völlig belanglos erweisen.

    Ein Thema was meines Erachtens viel zu wenig Beachtung findet, auch aus Gründen einer falsch verstandenen politischen Korrektheit.

  2. P.S.:
    Ich möchte an dieser Stelle noch Herrn Westerwelle mit einem sehr guten Ausspruch zitieren:
    „Wer schützt eigentlich die Schwachen und Bedürftigen gegen die Faulen“?

  3. ich gehe einmal davon aus, dass dieses in meinen augen arbeitsscheue asoziale subjekt nur so lange „einsichtig“ ist bis sich der wirbel gelegt hat. in einigen monaten wird dieser typ wieder ungewaschen und unrasiert sowie mit dem „arbeit ist scheisse“-sticker pöbelnd durch wiesbaden streifen.

    es sei denn, dass die pds, formerly known as sed, ihn tatsächlich als kandidaten aus dem volk der asozialen pds-anhänger auf einem sicheren listenplatz positioniert und er dann in zukunft auf politischer ebene herumpöbelt.

  4. Der Westerwelle hat völlig Recht.

    Es ist das gute Recht einens jeden, faul zu sein, aber nicht auf Kosten der anderen. Weil genau das, was so ein Drecksack einstreicht, fehlt dann bei den anderen, die es wirklich nötig haben !!

  5. Genau, der Bursche soll arbeiten gehen, damit genügend Steuermittel zusammenkommen, um die stetig wachsende Bevölkerung in den Palästinensergebieten mit EU-Mitteln zu fördern, um den Migranten auch künftig volle Sozialkassen zu bieten, um die größte Moschee Deutschlands im Ruhrpott zu finanzieren. Arbeit macht Freude, wenn man denn nur weiß, dass es letztlich einem guten Zweck dient.

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