Scheich Dr. Muhammad Sayyid at-Tantawi, höchste sunnitische Autorität in Ägypten, hat Moslems den Verzehr importierten Fleisches per Fatwa verboten. Das Verbot gelte allerdings nicht, wenn beim Schächten des Tieres durch einen Ungläubigen (Christen oder Juden) diese die Formel „Im Namen Allahs“ ausgesprochen haben. Ein weiterer Grund für die Dhimmi-EU, die fürchterlichen Langzeittransporte von Schlachtvieh in die Länder des Nahen und Mittleren Ostens keinesfalls zu verbieten.

„Das Tier, das gesetzeskonform (nach dem islamischen Gesetz) geschächtet wurde, darf (von Muslimen) verzehrt werden. Das gesetzeskonforme Schächten hat allerdings Bedingungen. Die wichtigsten von ihnen: Der Schächter muss geistig gesund sein, sei es ein Mann oder eine Frau, ein Muslim oder ein Jude oder Christ. Ein Tier, das als Götzenopfer oder von Gottlosen geschlachtet wurde, darf (von Muslimen) nicht gegessen werden.“

Wie ist das hier? Das Verbot müsste für gläubige Sunniten dann auch im Inland gelten. Vielleicht müssen Metzger hierzulande bald die Formel „Im Namen Allahs“ aussprechen, um unseren moslemischen Mitbürgern nicht zuzumuten, ihr Fleisch nicht überall kaufen zu können – und das betäubungslose Schächten wird natürlich Standard … Wer braucht schließlich Tierschutz, wenn’s um Wichtigeres geht, nämlich den Respekt vor anderen „Kulturen“. Immer deutlicher wird auch: Je mehr wir uns um Verständnis bemühen, desto ablehnungswürdiger sind wir.

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23 KOMMENTARE

  1. Der Schächter muss geistig gesund sein
    …is meiner Meinung nach ein Widerspruch!

    Die Tiere empfinden wie der Mensch Freude und Schmerz, Glück und Unglück. -Charles Darwin

    Alle Geschöpfe der Erde fühlen wie wir, alle Geschöpfe streben nach Glück wie wir. Alle Geschöpfe der Erde lieben, leiden und sterben wie wir, also sind sie uns gleich gestellte Werke des allmächtigen Schöpfers – unsere Brüder. -Franz von Assisi

    Wer einen Hund oder Affen, ja jedes höhere Säugetier wirklich genau kennt und trotzdem nicht davon überzeugt wird, dass dieses Ähnliches erlebt wie er selbst, ist seelisch abnorm. Er gehört meines Erachtens in eine geschlossene psychiatrische Klinik, da seine Schwäche ihn zu einem gemeingefährlichen Wesen macht. -Konrad Lorenz

  2. Och, von mir aus können wir in die nächste Runde gehen:

    > #1 Nuke da Cube > Der Schächter muss geistig gesund sein > …is meiner Meinung nach ein Widerspruch!

    Was möchtest Du denn damit sagen, Würfelkern?

  3. Anderes Thema.

    Aber Deine These würde ich schärfer formulieren:
    „Islam erfordert einen beschädigten Verstand.“

    Wer bietet mehr?

  4. Ach ja, Konrad Lorenz. *Seufz*

    Noch ein Zitat vom großen K.L. gefällig?

    „Ich war als Deutschdenkender und Naturwissenschaftler selbstverständlich immer Nationalsozialist(…). Ich habe unter Wissenschaftlern und vor allem Studenten eine wirklich erfolgreiche Werbetätigkeit entfaltet, schon lange vor dem Umbruch war es mir gelungen, sozialistischen Studenten die biologische Unmöglichkeit des Marxismus zu beweisen und sie zum Nationalsozialismus zu bekehren. Auf meinen vielen Kongreß- und Vortragsreisen habe ich immer und überall mit aller Macht getrachtet, den Lügen der jüdisch-internationalen Presse (…) entgegenzutreten. Dasselbe habe ich allen ausländischen Arbeitsgästen auf meiner Forschungsstelle in Altenberg gegenüber getan. Schließlich darf ich wohl sagen, daß meine ganze wissenschaftliche Lebensarbeit, in der stammesgeschichtliche, rassenkundliche und sozialpsychologische Fragen im Vordergrund stehen, im Dienste Nationalsozialistischen Denkens steht!“

  5. Ja, Konrad „Ganter“ Lorenz, ein großer echter Deutscher.

    Daß er Nazi war, und das sehr begeistert, ist doch bekannt. Solche Tierschützer mag man hierzulande, wie Herrn H. mit Schäferhund Blondie auf dem Obersalzberg.

  6. Ja, Konrad Lorenz war ein Nazi. Aber sein Zitat von oben stimmt meiner Ansicht nach trotzdem. Wenn ein Nazi sagt, die Erde dreht sich um die Sonne (und das haben wohl alle Nazis geglaubt), dann ist das dadurch nicht widerlegt. Liebe zu Tieren und Einfühlungsvermögen in sie macht doch einen Menschen nicht zum Nazi. Genauso wenig wie die Liebe zu Wagner-Musik. Ich bezweifle übrigens, dass Hitler seinen Schäferhund wirklich liebte. Wer sich in ein Tier einfühlen kann, kann Menschen nicht derartig hassen. Er liebte wohl eher die Unterwürfigkeit, die Hunden aufgrund ihrer Natur als Rudeltiere mit Alphatier zu eigen ist, wobei sie einen Menschen als Alphatier sehen können.

    Dennoch ist es immer etwas heikel, solche Leute wie Lorenz zu zitieren.

    Ich verstehe aber auch nicht, was in Menschen vorgeht, die nicht erkennen können oder wollen, dass höhere Tiere empfindungsfähig und uns in vielen Dingen sehr ähnlich sind.

    Empfindsame Fleischesser stehen da vor einem Konflikt – egal wie geschlachtet wird. Ich wäre nicht in der Lage, diesen Konflikt auszuhalten, erkenne aber, dass es die meisten irgendwie im Großen und Ganzen schaffen. In vergleichbaren Diskussionen wie dieser hier kommt er aber zum Vorschein – dass erkennt man an der emotionalen Aufladung.

    Deshalb: Achtung Minenfeld!!!

  7. Eisvogel, wir haben hier keinen Dissens. Aber es ist nicht so klug, sich ausgerechnet einen Nazi als Kronzeugen auszusuchen.

    Und daß Tiere Empfindungen haben, bestreitet doch kein Mensch. Wir haben einen Hund, eine Katze, früher mal Meerschweinchen und Fische, auch mal eine Schildkröte.

    Und – ich hatte davon berichtet – es ist immer ein Problem, ein Tier (zum Essen!) zu töten, gar eines, das man selber aufgezogen hat. Mir ist das jedenfalls bei meinem Geflügel (Hühner, Enten, Gänse) nicht leichtgefallen. – Das hat mit der Art(!) der Tötung recht wenig zu tun.

    Wer das nicht will, sollte konsequenterweise kein Fleisch essen.

    Der POLITISCHE organg, von dem der Ausgangstext handelt, der ist bedenklich. Vielleicht sollte sich die Diskussion hierauf beschränken.

    Wenn in #1 bereits das Schächten generell(!) als Ausdruck geistiger Krankheit bezeichnet wird, dann hast Du recht: damit werden Minen gelegt. Wir hatten das alles schon mal hier.

  8. Bei diesen Spielchen, dass ständig die Dhimmis sich an den Islam anpassen sollen, geht es meiner Meinung nach um „Erziehung“ (im Sinne von Abrichtung eines Hundes). Die Dhimmis sollen ständig diese und jene Kröte schlucken, bis sich der Prozess eingespielt hat und die Dhimmis gut abgerichtet sind. Am Ende steht die Vorstellung, dass der Imam nur noch eine Fatwa erlässt, und die Dhimmis murmeln „Ja, grosser Imamm, warum haben wir das nicht immer schon so gemacht“.

    Gefühlsmässig bemerken viele Menschen die Verarschung, und entwickeln eine immer grössere Antipathie gegen den Islam, aber es ist gar nicht so leicht, den dahinterstehenden Mechanismus sachlich zu erkennen und zu verstehen. Es geht ja schliesslich immer um Toleranz und Achtung vor Religionen.

  9. „schweine sind übrigens hochintelligente tiere“

    Ich liebe Schweine.
    Am liebsten mag ich die aus Marzipan.

    Und natürlich auch dieses Ferkel, das derzeit so herrlich maliziös Werbung für einen nicht ganz blöden Elektronik-Markt macht.

    Komisch, daß mir dort immer wieder mal musels begegnen… – dürfen die das?

  10. Aber es ist nicht so klug, sich ausgerechnet einen Nazi als Kronzeugen auszusuchen.

    Das sehe ich auch so. Es zieht die eigentliche Aussage in den Dreck, in den sie nicht gezogen würde, wenn man von der eigenen Erfahrung mit Tieren spricht und zum gleichen Ergebnis kommt. Ich habe auch niemals bezweifelt, dass Fleischessen und Tierliebe im Widerspruch stehen müssen oder gar dass Juden weniger tierlieb wären als Christen.

    Die Empirie spricht ganz eindeutig dagegen.

    Allerdings scheinen Moslems im Durchschnitt kein sehr liebevolles Verhältnis zu Tieren zu haben. Es ist eher von Angst und Feindseligkeit geprägt. Ich habe eine Türkin erlebt, die Angst vor einem Kaninchen hatte! 😉

  11. uuups …Da habe ich mich in einer doppelter Verneinung verheddert. Natürlich meinte ich, dass Juden nicht weniger tierlieb sind als Christen.

  12. Ach Chaim, du immer mit deinem Schächten und deinen Nazis. Aber wenn du lieber ein anders Zitat willst, kein Problem (es gibt sie massenweise, weil sich viele kluge Menschen für die Tiere aussprachen).

    Wir alle lernen a²+b²=c². Aber hier mal ein anderer Satz des Pythagoras:

    „Wer mit dem Messer die Kehle eines Rindes durchtrennt und beim Brüllen der Angst taub bleibt, wer kaltblütig das schreiende Böcklein abzuschlachten vermag und den Vogel verspeist, dem er selber das Futter gereicht hat – wie weit ist ein solcher noch vom Verbrechen entfernt?“

    Damit will ich gar nicht auf dich abzielen. Mir ist jemand, der selber Tiere hält (artgerecht) und sie (schnell und möglichst schmerzlos) tötet – ich hoffe mal, dass es bei dir so ist – lieber als jemand, der zwar keine Tiere tötet, aber Fleisch von pervers gequälten Tieren kauft.

  13. @Eisvogel

    Wenn ein Nazi sagt, die Erde dreht sich um die Sonne (und das haben wohl alle Nazis geglaubt)…

    Uhmm…nein. Die haben das nicht alle geglaubt.

    Nur mal so der Kuriosität halber: Welteislehre und Hohlwelttheorie waren bei Nazis damals beliebter als das schlichte Erde-dreht-sich-um-die-Sonne-Modell.

  14. Hi Eisvogel
    Empfindsame Fleischesser stehen da
    vor einem Konflikt
    …… 🙂
    …tja , mit den empfindsamen
    Fleischessern ist das so eine Sache.
    Denn wenn´s drauf ankommt, dann steht
    deren Empfindsamkeit doch eher
    ein kleines bis.chen im 2. Glied hintenan….
    Konnte das mal sehr schön beobachten, als
    ich noch ein wirklich kleines Kind war
    und bei Hausschlachtungen zusah,
    insbesondere die Szenen mit dem Bolzenschuss,
    – tja, – . Meine Cousinen, die
    ebenfalls dabei waren wussten gar nicht
    was die Anstellerei sollte. Ergo, –
    selbst Frauen sind da recht robuste
    empfindungsame Gefühlswesen… ,
    – gelinde gesagt…. 🙂

  15. Uhmm…nein. Die haben das nicht alle geglaubt.

    Danke für den Hinweis, karaya. Das mit der Hohlwelt hatte ich schon gehört, aber die Details haben mich nie interessiert. Ganz ohne Irrsinn kommen moralisch Verderbte offenbar nie aus.

    @wolaufensie: Ich meinte weniger diejenigen, die wirklich eiskalt sind sondern diejenigen, die verdrängen. Ich habe mal erlebt, wie ein kleiner Junge im Dauerfrage-Alter seine Eltern bei Tisch fragte, wo denn die Wurst herkommt. Sie haben ihm nicht wahrheitsgemäß geantwortet. Eben habe ich mir überlegt, woher ich selber das weiß und woher mein eigenes Kind das weiß … und muss feststellen, dass ich bei beidem keine Ahnung habe. Ich lebte schon vegetarisch, als er im Dauerfrage-Alter war, ich glaube, ich hab’s ihm nicht gesagt ???

  16. wie sollen musels gefühle für tiere haben, wenn die sich freuen, dass sich ihre söhne, töchter, enkel, cousins bomben umschnallen und unschuldige töten.
    wer kein erbarmen kennt – wird auch keines erleben.

  17. Hallo Eisvogel
    …Mann hast Du es gut,so
    lange schon dabei zu sein…!
    Leider musste ich mir den Weg dahin
    regelrecht „freischiessen“ , aber
    dann klappte es doch… 🙂
    Apropos, die Kritiker von damals
    (auch die Ärzte) die mir ein baldiges
    frühe Ende prophezeiten sind jetzt alle
    tot…keiner von denen
    kam altersmässig über den Durschnitt, das
    Gegenteil war die Regel.
    …Und zur Story mit dem kleinen
    Jungen im Fragealter, – die erinnert
    mich an eine Geschichte von Roald Dahl
    aus dem Buch „Küss.chen, Kuess.chen“,
    bestimmt kennst Du sie , wo ein
    etwas älterer Junge, schon fast ein
    Mann, der aus einer
    Abstinenzler-Familie stammte,
    und auch eines Tages wissen wollte,
    woher denn diese neue Nahrung, die er
    nicht kannte kam…
    Ja, was soll ich sagen, …?!
    Sein Weg zur Aufdeckung der Herkunft
    endete leider genau in dem Moment tragisch
    für ihn, als er das Rätsel gerade gelöst
    hatte . … 🙂 …
    Sowas hört sich für´n Mitglied solcher
    Kleingruppe schon ein klein wenig
    makaber, aber nicht unwitzig an… 🙂

  18. @ #16
    Karaya, es wundert Dich doch nicht wirklich, daß sich
    N A Z I S ausgerechnet für die H O H L welttheorie
    stark machen?

  19. Die Fatwa des Herrn Tantawi wird wohl eine aehnliche Wirkung bei den Moslems haben, wie das Kondomverbot des „Heiligen Vaters“ bei unseren Katholiken, so wie ich den Betrieb dort kenne; bin gerade dort.

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