haribo_nohalal.jpgVor zwei Wochen informierten wir unsere Leser über Fruchtgummis für muslimische Kinder und Erwachsene (Haribo Halal), die in der britischen Supermarktkette Asda angeboten werden. PI-Leser netfranco hat sich daraufhin bei der Firma Haribo beschwert und bekam heute folgende Email-Antwort.

Datum: Wed, 6 Dec 2006 11:47:49 +0100 (CET)
Von: XXXXX@haribo.com
Betreff: Re: Kritik/Halal Artikel England
An: XXX@web.de

Sehr geehrter Herr XXXXXXXX,

vielen Dank für Ihre E-Mail an HARIBO.

Nach Rücksprache mit der Geschäftsführung können wir Ihnen mitteilen, dass die Halal Artikel in Kürze wieder vom englischen Markt genommen und daher nicht weiter angeboten werden.

Wir hoffen mit dieser Entscheidung in Ihrem Sinne gehandelt zu haben und verbleiben

mit weihnachtlichen Grüßen

HARIBO GmbH & Co. KG
-Verbraucherservice-

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13 KOMMENTARE

  1. Also, damit hätte ich nun wirklich nicht gerechnet. Zeichen für ein Umdenken oder nur der Versuch, irgendwie alle Seiten zufriedenzustellen – möglicherweise, indem einfach nur ein anderes oder gar kein Etikett mehr drauf kommt?

  2. @netfranco
    A small step for you with to Mail
    but big one for freedom.

    GANZ GROSSE KLASSE auch wenns nur „belanglos“ erscheint.

    Gut gemacht.

    ca

  3. Die machen sich doch nur über diesen netfranco lustig. Wer weiß was der denen geschrieben hatte.

  4. @ProErwin: Und unter diesem link heißt es dann so schön:„Diese Fonds sind nicht Teil der Vermarktungsstrategie in Deutschland.“

    Noch nicht, vermutlich.

  5. Manchmal ist PI doch wirklich zu naiv! Ein Branchenriese der Süßwarenindustrie nimmt ein gutgehendes Produkt aus dem englischen Markt, weil ein deutscher Kunde sich beschwert hat? Was für ein Unsinn! Wer das glaubt, der glaubt auch, dass die Regierung der GUS 20 oder 30 Millionen Dollar ausgibt, um einen Regimegegner zu beseitigen, zudem noch mit einem Gift, das weitgehend unerprobt ist. Was für eine Räuberpistole! Wer hat eine bessere? Er melde sich!

  6. STOP STOP!!
    PI hat sich gar nichts aus den Fingern gesaugt!!
    Ich habe mich, wie hoffentlich viele andere sehr böse bei Haribo beschwert, und nun nach ein paar Wochen die o.b. Antwort vom Haribo-Verbraucherservice erhalten! Unterstellt hier keinen fake! Die PI-Macher sind Gold wert!

    Ich habe Haribo auch geantwortet, daß sie nur dann in meinem Sinne gehandelt haben, wenn sie den Rückzieher nicht aus geschäftlichen Gründen wie z.B. mangelnder Absatz etc vorgenommen haben – sondern weil sie einsehen der Islamisierung Vorschub zu leisten!
    Ich habe zwar blaue Augen – aber blauäugig bin ich nicht!
    Fest steht, daß Haribo die Beschwerden zur Kenntnis genommen hat und es immerhin notwendig erachtet mir zu antworten – sogar mit diesem Inhalt… das ist doch schon was.
    Meinetwegen können die auch Gummibärchen ohne Gelatine herstellen… aber in unseren Regalen hat so ein Mist nicht als „halal“ aufzutauchen.
    Ich erfreue mich an der Hoffnung, daß Haribo doch schon ein bißchen Mitbekommen hat daß es Gegenwind gibt wenn sie uns vermuseln wollen.
    Lasst uns die Hoffnung und die Freude teilen.

    Und macht mir hier nicht PI runter!!!

  7. Man kann sicher davon ausgehen, dass netfranco ein e-Mail an Haribo geschickt hat und dass Haribo mit dem oben wiedergegebenen e-Mail geanwortet hat, aber wer glaubt, Haribo würde ein – nach eigenen Aussagen – gutgehendes Produkt vom englischen Markt nehmen, nur weil ein deutscher Kunde, oder deren mehrere, sich beschwert hat, der ist wirklich erschreckend naiv. Und hat eine seltsame Vorstellung davon wie Wirtschaft funktioniert.

    Im übrigen schließe ich mich der Vorrede an: wenn hier schon die Haribo-Antwort dokumentiert ist, wäre es sehr hilfreich, um den gesamten Vorgang einschätzen zu können, auch das e-Mail von netfranco zu dokumentieren!

  8. Vielen Dank, Yeghnikyan (#12), daß Du uns hinter die Kulissen schauen läßt. Dieser „Franco“ scheint ja ein ganz wüster Troll zu sein, laut, aggressiv, dumm. Oder kann man die Anwürfe, die Du zitierst, anders deuten?

    Und das ist die „Spürnase“, auf die PI sich beruft? Peinlich. Wie gesagt: gute Journalisten lassen sich von dem, über den sie schreiben, eine Stellungnahme geben. Wenigstens mit Herrn Alfter von Haribo hätte man telefonieren können statt dieses unsäglichen „Schnellschusses“.

  9. @EY3_Q
    Um eine Sache klarzustellen, ich bin fuer „Kosher“-Etikettierung aber strikt gegen „Halal“ oder „Helal“ aber auch gegen „Netfranco-Mentalitaet“.

    Ich habe grossen Respekt vor Religionen doch Islam ist in der Tat keine Religion. Allenfalls eine terroristische Ideologie mit einem Faible fuer Judenhass und auch Paedophilie.

    Wenn ich den Islam respektieren muesste, muesste ich auch keine Ausnahme machen und gleichzeitig Achtung vor Nationalsozialismus, Satanismus und Kommunismus haben. Dann muessten die Produkte auch dementsprechend etikettiert werden.

    z.B. fuer Kommunisten: „Stalinal“ = Onkel Stalin hat daran geleckt, kann konsumiert werden.

    Fuer Nazis oder Satanisten: „Hitlal, Halal, Satanal“ = Der Führer hat dieses Ding mal als Dildo benutzt, jenachdem guten Apettit oder viel Spass.

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