kardinal_meisner.jpgDie evangelische Kirche unter Bischof Huber untersagt in ihren neuen Leitlinien christlich-muslimischen Amtshandlungen in aller Deutlichkeit. Jetzt äußert sich für die katholische Kirche Kardinal Meisner und verbietet den Religionslehrern seines Erzbistums multireligiöse Schulfeiern. Selbstverständlich hagelt es unverzüglich Kritik.

Der Kölner Kardinal Joachim Meisner hat den Religionslehrern seines Erzbistums multireligiöse Schulfeiern untersagt: Solche Feiern sollen ohne Beteiligung der katholischen Kirche stattfinden – eine Vermischung der Religionen gelte es zu vermeiden. „Was ein Problem ist, sind Feiern, wo alle gleichzeitig beten, jeder zu seinem Gott“, sagte Meisners Sprecher Stephan Georg Schmidt. Das Schreiben von Mitte November sei aus Anlass der Adventszeit versandt worden; es beziehe sich aber auf das gesamte Jahr, gelte also auch für Schulentlassungsfeiern.

Der stellvertretende Pressesprecher des Erzbistums, Christoph Heckeley, verwies darauf, dass es sich nicht um eine Regelung nur für das Kölner Erzbistum handele. Vielmehr habe die Deutsche Bischofskonferenz schon 2003 eine entsprechende Leitlinie verabschiedet. In dem von Meisner unterzeichneten Schreiben heißt es, der Glaube von Kindern und Jugendlichen sei noch nicht als vollständig entfaltet anzusehen. Deshalb habe er die Sorge, dass die für das Verständnis von multireligiösen Feiern notwendige Differenzierung nicht ausreichend gegeben sei. Das Gottesbild der nichtchristlichen Religionen sei nicht identisch mit dem Gottesbild der Christen, weshalb jede Gemeinschaft nur alleine zu ihrem Gott beten könne.

Der Bundesverband Aktion Humane Schule kritisierte die Anweisung als ‚unchristlich‘ und offenbarte damit eine erstaunliche Ahnungslosigkeit in Bezug auf den christlichen Glauben. Dieser fordert von seinen Gläubigen, sich zu ihrer Religion klar zu bekennen und sie nicht der Beliebigkeit preiszugeben nach dem Motto: „Jeder betet, zu wem er mag.“ Den Vogel allerdings schossen nicht zum ersten Mal die Grünen ab:

„Herr Kardinal, wir brauchen keine katholische Parallelgesellschaft“, erklärte die Düsseldorfer Grünen-Migrationsexpertin Monika Düker. Meisners Verbot sei „der Gipfel“. „Er steht freiwilliger, natürlicher Integration und multikulturellem Austausch in Schulen im Weg.“ Auch für die vielen katholischen Kindergärten, in denen katholische Kinder gemeinsam mit Kindern anderer Religionen spielend lernten, sängen und feierten, bedeute dies einen Rückschritt. Zudem spreche Meisner das Verbot „ausgerechnet in einer Zeit aus, in der der Großteil der Gesellschaft die Wichtigkeit des Dialoges der Religionen und Kulturen erkannt hat“.

Ausgerechnet die Grünen, die die moslemische Parallel-Gesellschaft konsequent pflegen und unter Bestandsschutz stellen, warnen nun vor einer „katholischen Parallelgesellschaft“!

(Spürnasen: Voltaire, Bernd v. S., Robin C., bad skin, Michael Sch., Martin Sch., Sebastian R.)

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16 KOMMENTARE

  1. Als Nicht-Christ und als Katholizismus-Kritker sage ich:
    Meisner hat recht!

    Nur solche Leute retten das Abendland vor diesen dreckigen muzzies. Der Rest erstickt an seinem politisch korrekten appeasement.

  2. Wenn das die Grünen schon so schön sagen:
    Ich bin stolz darauf und glücklich darüber, zur „kaholischen Parallelgesellschaft“ zu gehören!

  3. Wenn das die Grünen schon so schön sagen:
    Ich bin stolz darauf und glücklich darüber, zur „katholischen Parallelgesellschaft“ zu gehören!

  4. Die Grünen werden es erst kapiert haben, wenn der gesamte Rest der Gesellschaft es schon weiß: der Dialog der Religionen ist tot, weil unnütz.
    Mit welcher Verspätung sagen Grüne & Co. sich jetzt langsam los vom Blümchen-Multikulti! Siehe bspw. die Reaktion der TAZ auf das wichtige Buch von Stefan Luft: „Immer drauf auf Multikulti“ .
    War das eigentlich hier schon mal Thema?

  5. Kardinal Meisner gebührt Dank für seine klaren Worte. Wenn katholische Kinder gemeinsam mit Muslimen religiöse Feiern veranstalten, womöglich noch gemeinsam beten sollen, so könnte bei den Kindern der Eindruck erweckt werden, daß zwischen Christentum und Islam kein Unterschied besteht – daß ja eh alles das gleiche sei.

    Das ist es weiß Gott nicht, und das muß unseren Kindern auch deutlich vermittelt werden – bei gleichzeitiger Erziehung zur Toleranz gegenüber anderen Bekenntnissen und Religionen. Diese Erziehung zur Toleranz wird offenbar im Islam manchmal vernachlässigt, wenn muslimische Kinder über das Schinkenbrot ihrer Schulkameraden lästern.

  6. Schöne Zustände:

    In Australischen Schulen finden Bibel-Verbrennungen durch Moslems statt, und auf die Bibel wird gepißt:

    http://www.theaustralian.news.com.au/printpage/0,5942,20879483,00.html

    Sowas sollten wir mal mit den Koran machen.

    Er scheißen sie in Deutschen Kirchen, nun pissen sie auf unsere Bibel.

    Die Moslem sind böse auf die Kritik an ihren Mullah, der Vergewaltigungsopfern eine Mitschuld gab (weil sie Make-Up tragen, oder kein Kopftuch).

    GUTE HEIMREISE, kann ich da nur sagen.

    Ist es da noch ein Wunder, wenn die Jugendlichen REP wählen?

    Was wäre die Alternative? Schäuble, der Islamfreund? Macht mal Vorschläge!

  7. Wo die GRÜNEN das Wort Parallelgesellschaft doch sonst ächten, weil es so etwas ja nicht gibt. Na jedenfalls nicht bei den Migranten. Wahrscheinlich hat diese Migrationsexpertin Monika Düker in Mathe gefehlt und weiss gar nicht, was parallel bedeutet, denkt vielleicht, das ist eine Krötenart oder ein Strahlungsniveau. Oder eine besonders ausbeuterische Art, Tennisschuhe zu klöppeln. Dass sie die katholische Kirche nicht sofort mit der SS verglichen hat und behauptet hat, eine rein christliche Weihnachtsfeier wäre wie ein neuer Holocaust für die nichtchristlichen Kinder, das verwundert mich aber nun doch etwas.

  8. Ich habe der „Inhaberin der Wahrheit“, der
    Landtagsabgeordneten Moniker DÜKER meine Meinung per Mail bereits offenbart.
    Für Nachahmer:

    info@monika-dueker.de

    Sie ist bestimmt über Meinung Andersdenkender sehr erfreut.

    Grüße

  9. Sehr geehrte Frau Düker,

    voller Freude habe ich gelesen, dass Sie im Zusammenhang mit der Anweisung des Kölner Kardinal Joachim Meisner,
    in katholischen Kindergärten katholische Weihnachtsfeiern durchzuführen, vehement gegen den Aufbau katholischer Parallegesellschaften sind.

    Das ist löblich, denn wie Sie ja wissen, laufen Parallen nebeneinander und berühren sich erst im Unendlichen.
    Nun ist mir schon lange ein Dorn im Auge, dass deutsche Katholiken beginnen, unsere Sprache zu verlernen, unsere Gesetze zu missachten,
    sich in Stadtteilen in Ghettos, sogenannten Gemeinden, zusammenschliessen und sich in Kirchen versammeln, wo kein Mensch versteht, was da gepredigt wird.

    Mir, als Atheist, werden die Katholiken immer unheimlicher. Wollen sie, die Katholiken, die Inquisition wieder einführen, zu neuen Kreuzzügen aufrufen, alleinstehende alte Damen mit Katze als Hexen verbrennen?
    Wenn wir den Aufbau dieser Parallelgesellschaften noch länger dulden, wie diese sogenannte Weihnachtsfeier, wer weiss, wer das nächste Mal Ferienflieger gegen Bürotürme lenkt?
    Kardinäle, Bischhöfe, verblendete Messdiener?

    Frau Düker, ich stehe in Ihrem Kampf gegen Parallelgesellschaften völlig auf Ihrer Seite. Parallelgesellschaften sollten wir hier nicht dulden. Hier gibt es nur ein Grundgesetz und eine Landesverfassung, sie zu verteidigen ist Ihre und meine Aufgabe. Tun wir es, mit allen Mitteln. Und fangen wir mit den bestehenden Parallelgesellschaften an. Sie sind doch dabei, oder?

    Hochachtungsvoll

    Joshua L. Chamberlaine

  10. Danke. Das ist nicht lustig. Das ist mein Ernst. Es ist ja auch Frau Dükers Ernst. Wir müssen das katholische Paralleluniversum unbedingt verhindern, bevor es uns alle auslöscht. 😉

  11. Ich habe Der Frau Dueker auch mal eine Email geschrieben
    „Kardinal Meisner hat keineswegs verboten, dass Kinder unterschiedlicher Religionen nicht gemeinsam spielen oder feiern dürfen.
    Er hat untersagt das sie gemeinsam beten. Das ist das wichtige. Den ein Bebet ist auch das Bekenntnisse zu einer Religion und zu einem Gott
    Sie können doch nicht von einem muslimischen Kind verlangen das er „Zum Vater, zum Sohn und zum Heiligen Geist“ betet. Zu einem dreifaltigen Gott.
    Die Muslime sehen Jesus als Propheten doch nicht als den Sohn Gottes an. Zudem bedeutet für einen Muslim die Dreifaltigkeit Gottes Blasphemie, da Muslime dies als Polytheismus ansehen.
    Wie als können sie von Muslimen verlangen das sie gemeinsam mit Christen zu ihm Beten?
    Dies ist eine Respektlosigkeit gegenüber allen gläubigen Muslimen.“

    Ob ich dareuf eine Antwort bekomme?

    Mit freundlichen Grüßen

    Michael Qumsar

  12. „Herr Kardinal, wir brauchen keine katholische Parallelgesellschaft“, erklärte die Düsseldorfer Grünen-Migrationsexpertin Monika Düker. Meisners Verbot sei „der Gipfel“. „Er steht freiwilliger, natürlicher Integration und multikulturellem Austausch in Schulen im Weg.“

    Aus diesen Worten von M. Düker spricht Hass auf unsere Gesellschaft und ihre kulturellen Prägungen. So langsam können die nicht mehr an sich halten. Nur gut – so erfährt man, was Grüne und Linke von Demokratie halten: nämlich nichts. Sonst würden sie wissen, dass zu einem Dialog eine klare Sprache gehört und eine klare Position, die sich unterscheidet! Erst dann ist ein Dialog nur möglich! Alles andere ist Promiskuität in geistiger Hinsicht, die in (tatsächlichem) Schwachsinn enden muss!
    Gut, dass sich nun beide Kirchen wieder deutlich positionieren.
    Es muss eine zivilisierte Auseinandersetzung stattfinden! Auch das sogen. „Papstzitat“ ist nicht vom Tisch! Erst wenn von muslimischer Seite darauf geantwortet wird – und zwar ohne das übliche kindische Dauerbeleidigtsein und die Randalierei – erst dann kann man von Dialog sprechen.

  13. @Michael Qumsar

    Keine Ahnung wegen der Antwort. Jedenfalls sollten wir diese Knallchargen wissen lassen, dass sie absolut ausserhalb der Realität liegen und nicht jedermann ihrer geistigen Inkontinenz zustimmt.

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