Gestern versuchte der Gewaltverbrecher Mario M. noch einmal, das Ruder herumzureißen und die Richter milde zu stimmen. Er entschuldigte sich bei Stefanie und ihren Eltern und versprach lernen zu wollen, niemandem mehr weh zu tun. Mit der Masche ist er bisher immer erfolgreich gewesen, diesmal nicht. Das Urteil lautet 15 Jahre mit anschließender Sicherungsverwahrung.

Drei Minuten nach 10 Uhr verkündete Richter Tom Maciejewski das Urteil: 15 Jahre Haft für den Vergewaltiger der 14-jährigen Schülerin Stephanie mit anschließender Sicherheitsverwahrung. Mario M. hat keine Möglichkeit, vor Absitzen der Strafe freizukommen.

Stephanies Eltern wirkten nach dem Urteil erleichtert. „Wir sind glücklich und froh, dass er ein hartes faires Urteil bekommen hat“, sagte die Mutter der 14-Jährigen am Donnerstag im Landgericht Dresden. „Das nimmt die Angst vor der Zukunft“, sagte sie. „Wir danken dem Gericht.“ Nun könne die Familie einen Schlussstrich unter diese Sache ziehen und Ruhe einkehren. „Uns ist zum Teil die Angst dadurch genommen“, sagte ihr Mann. „Wir können nun nach vorn schauen und entspannen.“ Stephanie sei in der Schule. „Ihr Bruder wird sie informieren“, sagte die Mutter.

„Jetzt hat das Leben für Stephanie wieder einen Sinn“, sagte die Mutter mit Tränen in den Augen. Die Urteilsbegründung, die noch einmal Details des schrecklichen Martyriums enthielt, sei schwer auszuhalten gewesen, sagte der Vater der 14-Jährigen ebenfalls sichtlich bewegt. „Unser Kämpfen hat sich gelohnt.“ (…) Die Richter verurteilten den Mann wegen Geiselnahme, Entführung, Vergewaltigung, schwerem sexuellen Kindesmissbrauch und verhängten dafür die Höchststrafe. Es wurde eine Sicherheitsverwahrung für die Zeit nach der Haftstrafe verfügt, alle zwei Jahre muss sich der Täter psychologisch untersuchen lassen. Der Staatsanwalt geht nicht davon aus, dass Mario M. psychologisch erfolgreich behandelt werden kann. In einem Interview nach dem Prozess äußerte er die Befürchtung, dass Marios Anwälte in Revision gehen werden. Staatsanwaltschaft und Nebenklage hatten eine Strafe bis zu 15 Jahren sowie die anschließende Sicherungsverwahrung beantragt. Die Verteidigung von Mario M. verzichtete auf einen konkreten Strafantrag, bat das Gericht aber darum, dessen Geständnis strafmildernd zu berücksichtigen.

Hoffen wir, dass auch eine Revision das Urteil nicht abmildert.

image_pdfimage_print

 

44 KOMMENTARE

  1. endlich mal ein, für „deutsche Standards„, akzeptabeles Urteil!

    @ #1 Chaim:
    Todesstrafe wäre nicht gerecht Stefanie gegenüber.
    hier sollte man gegen Menschenrechte verstoßen und ihn richtig dreckig behandeln.
    er sollte, bis er jämmerlich verreckt, übelste Qualen leiden!

    Tschuldigung für meine ehrliche Ausdrucksweise -.-

  2. @D.N. Reb: Was schon? Wie immer, nach 12 Monaten entlassen. Die Kindheit, soziale Umstände und vor allem ist die mediale Aufmerksamkeit nicht mehr vorhanden.

  3. @reb

    für diesen typen gibt es keine regelungen für gute führung, o.ä. – der hat noch die sicherungsverwahrung oben drauf, d.h. der ist weg und zwar dauerhaft.

    sollte er aus irgendwelchen unerfindlichen gründen doch noch einmal einen fuss vor das tor der haftanstalt setzen, kann man nur hoffen, dass ein bus seinen weg kreuzt ….

  4. Leute, unterschätzt die Gutachter nicht. Hannibal Lecter ist auch von angenehmem Wesen und guten Manieren.

  5. „Er entschuldigte sich bei Stefanie und ihren Eltern und versprach lernen zu wollen, niemandem mehr weh zu tun.“

    Wer das nicht bis spätestens zum Kindergartenalter (4. Lebensjahr) gelernt hat, lernt es danach in aller Regel auch nicht mehr.

    Außerdem ist es eine interessante Schachtelformulierung, die die Verantwortung von ihm selbst abweist; was ist, wenn er „schlechte“ Lehrer hat? Dann konnte er es nicht lernen… – obwohl er es doch „wollte“.

    Eine sprachliche Mogelpackung, mehr nicht.

  6. @ #3 User0:
    … ich mag behaupten, daß Mario M., dabei im ganz eigenen Interesse, froh ist, daß er nicht nach draußen muß.
    Oder was würdest Du tun, wenn er Dir über den Weg laufen würde?

  7. @Schoggo-TV:
    Um ehrlich zu sein, ich weiß es nicht.
    Nachdem man aber mit schöner Regelmäßigkeit lesen kann, dass Kriminelle, die eigentlich für mehrere Jahre hinter Gittern sitzen sollten, nach weniger als der Hälfte der Zeit wieder auf freiem Fuss sind, hab ich ein wenig den Glauben an unsere Justiz verloren (plus die vielen anderen Gründe, die dabei geholfen haben)

  8. @ #9 User01:
    Ich kann mir diese, Deine Enttäuschung gut denken.
    Bei mir geht diese Enttäuschung schon los, wenn ich mitbekomme, wie jugendliche Rotznasen, welche in die Wohnung einer älteren Frau eingebrochen sind, diese gefesselt und ihrer wenigen Habseligkeiten sowie Erinnerungsstücke beraubt haben (welch ein Schock für einen, gerade älteren Menschen), vom Richter Bewährung kommen, nachdem ein Gutmensch von Jugendgerichtshelfern diesen Räubern eine positive Sozialprognose ausgestellt hat.

    Wahrscheinlich dürfte sich im Fall Mario M. auch so eine tolle Therapeutin finden, welche ihr Ego durch einen scheinbaren Therapieerfolg füttern möchte und ihrem Klienten eine positive Prognose ausstellen wird.

  9. #8 Schoggo-TV

    @ #3 User0:
    … ich mag behaupten, daß Mario M., dabei im ganz eigenen Interesse, froh ist, daß er nicht nach draußen muß.
    Oder was würdest Du tun, wenn er Dir über den Weg laufen würde?

    ob er wirklich froh sein kann, wird sich zeigen, wenn er seine Mitgefangenen kennengelernt hat, z.B. ob darunter Väter sind, die selbst 14jährige Töchter haben und die vielleicht wegen Mordes sitzen und wie die über seine Schandtaten denken.

  10. Das „Rechtssystem“ (Unrechtssystem wäre treffender) in diesem Staat ist krank und von asozialen Juristen pervertiert.

    Vor ein paar Jahren haben mal Jugendliche viele, ich glaube, dutzende Katzen gefangen, bestialisch gequält und getötet (müsste noch was im Netz zu finden sein, Stichwort Lauenburg, evtl. mit ein paar Begriffen kombinieren). Knochen gebrochen, Augen ausgestochen, Krallen ausgerissen, geköpf, verbrannt etc. Irgendwelche kranken Jugendgerichtshilfen und Richter haben es so weit gebracht, dass die „Strafe“ war – Achtung, festhalten – :

    Ein Erste-Hilfe-Kurs! Man könnte einfach nur noch lachen, aber diese Juristenpest in Deutschland ist viel zu traurig. Aber es geht weiter: Da die Jugendlichen, zumindest z.T., kurz vor dem Führerscheinmachen waren, konnten sie sich das Geld sparen, das für den Kurs nötig gewesen wäre. Sie wurden belohnt! Man schenkte ihnen 20 Euro für ihr Verhalten, oder wie viel das kostet! Von unseren Steuern.

    Aber sie haben ja auch nichts wirklich schlimmes getan, wie z.B. Islamkarikaturen verschickt… Ganz ehrlich, ich hasse diesen Staat (nicht dieses Land) immer mehr.

  11. Die Tante Claudia und der Onkel Volker werden es bestimmt schaffen den Mario (spätestens) nach 5 Jahren wieder rauszuquatschen. Und wenn es die Claudia und der Volker nicht schaffen, der Hans Christian aber bestimmt.

    Die Marios dieser Erde sind durch das nicht-grün-genug Umfeld so geworden wie sie sind und man kann deswegen den Mario nicht verantwortlich machen für das was er mit der Stefanie angestellt hat.

    Nach grünem Menschenverständnis gibt’s keine Marios mehr wenn die böse, böse Welt doch nur auf das hören würde was die Ökopaxisten verkünden.

    Mit oder ohne Mario, die Grünen sind und bleiben eine feste Größe in der Kalkulation von Achmachmirmeindinghart, Al Kaida, der Wahabinesen und der Muselbruderschaft.

  12. Deine Sprache mißfällt mir doch sehr, „Freie Welt“ #13; wenn DU diesen Staat (dieses Land) immer mehr haßt, dann hast Du ein Problem.

    Das übrigens ist – ähnlich wie das bei Herrn M. – durchaus behandlungsbedürftig. Denn wie kommst Du dazu, ein Land zu hassen(!), nur weil Dir einige seiner Richtersprüche nicht passen? Das ist doch ziemlich daneben.

    Auch pauschale Sprüche wie „perverse Juristen“ werfen eher auf Dich als auf die von Dir Angegriffenen ein ungünstiges Licht.

    Aber was mir wirklich arg gegen den Strich geht: daß Du von diesem Fall hier (es geht um den mehrfachen sexuellen Mißbrauch eines Kindes(!)auf Tierquälerei an Katzen kommst, assoziativ. Das ist doch eine völlig andere Dimension! Katzen sind Tiere (wir haben auch einige, und sie sind liebevoll in unserer Familie integriert), aber das kannst Du doch nicht im Ernst vergleichen wollen mit den Perversionen des Mario M.!

    Ich bin nicht nur für die Todesstrafe für solche Schweine wie M. (das ist für mich kein Mensch), nein, ich wünsche ihm darüberhinaus auch die entsprechende Behandlung durch Mitgefangene, wie sie in diesem thread schon angedeutet wurde, ich würde das auch gerne selber tun, wäre ich (als Vater meiner Kinder) direkt betroffen… – aber die Lauenburger Katzen sind mir – wenn ich bei DIESEM Thema bin – wirklich so was von egal!

  13. @ Chaim (Lese dir den Comment #13 noch einmal aufmerksam durch… …Fehler erkannt?)

    Denn ansonsten kann ich mich freie Welt nur noch anschließen. Große Teile der deutschen Justiz sind von einem Fehldenken sondergleichen durchzogen. Sie können nicht mehr zwischen de facto und de jure unterscheiden. Sie haben längst vergessen, das de jure nur ein Hilfskonstrukt ist.

    Dieser Denkfehler zeigt sich besonders dort, wo es um Intensiv und Gewalttäter geht. Es offenbart sich eine zunehmende Unfähigkeit, den Anfängen zu wehren. Statt dessen wird in jungen jahren oft Gnade vor recht gesprochen, und in der Anfangszeit einer kriminellen Karriere zuwenig gegengesteuert. Eine BewährungsStrafe für Ersttäter, führt bei bestimmten Leuten einfach zu einem: der erste ist frei denken. So wird die Chance verpasst, dann einzuwirken, wenn es noch möglich ist, und am Ende steht man vor dem Scherbenhaufen.

    Deshalb ist das KAtzenbeispiel auch gar nicht so falsch gewählt: es zeigt sich, das viele Gewalt und sexualVerbrecher eine Karriere als TierQuäler hinter sich haben. Das wäre eben der Punkt, an dem Gerichte Hellhörig werden sollten. Wenn diese aber verhätschelt werden, motto man will ja nichts kaputt machen, führt es allzuoft dazu, das die Täter sich denken: na war doch gar nicht so schlimm, Die können mir gar nichts usw. usf.

    Dies ist eben einer der Strukturellen Fehler unseres Rechtssystems.

  14. So, lieber Chaim, Provo-Spammer von PI,

    jetzt lernst du erst mal lesen; dann liest du noch mal, was ich geschrieben habe; dann liest du, was du geschrieben hast und unterstreichst alles rot, was nichts mit dem zu tun hat, was ich geschrieben habe und was keinen Sinn ergibt. Den Rest (dürfte nicht viel sein) kannst du dann nochmal posten, wenn du Lust hast, (und ich würde dann eventuell antworten) – oder du lässt es sein.

  15. #16 Hawkeye:
    „Deshalb ist das KAtzenbeispiel auch gar nicht so falsch gewählt:
    es zeigt sich, das viele Gewalt und sexualVerbrecher eine Karriere als TierQuäler hinter sich haben. Das wäre eben der Punkt, an dem Gerichte Hellhörig werden sollten.“

    Strafgerichte im Rechtsstaat beurteilen vergangene Straftaten.
    Sie lesen nicht im Kaffesatz.

    Fast jeder von uns dürfte als Kind einmal Fliegen die Beine ausgerissen, Ameisen mit kochendem Wasser übergossen, Nacktschnecken mal längs aufgeschlitzt haben… – vergewaltigt man deswegen als Erwachsener kleine Mädchen? Kinder quälen oft Tiere – das ist ein Zeichen ihrer Macht, eine Phase in der Bewußtwerdung dieser Macht.

    Das o.g. Zitat ist doch ein Nonsens-Argument!

    Ist ja noch schlimmer, wenn Du es als B E I S P I E L bezeichnest; für mich war es nur eine Assoziation, ein elektrischer Impuls an einer Synapse.

    „Beispiel“? Wofür?

  16. Chaim.

    Es macht keinen Sinn, mit Dir weiter zu Kommunizieren. Wenn Du noch nicht einnmal in der Lage bist, einen offensichtlichen Lesefehler einzugestehen, dann zeigt es leider
    wie wenig von einem Aufrechten Menschen in Dir Steckt.

    Wäre Dir daran gelegen, in einer ernsthaften Diskussion mit Menschen Meinungen auszutauschen, so würdest Du nicht krampfhaft Spiele von kleinen Kindern mit Insekten und das wiederholte planmäßige Abschlachten höherer Säugetiere in einen Topf werfen. Aber, entweder weißt Du es nicht besser, oder aber willst krampfhaft den Provo spielen.

    In beiden Fällen tust Du mir leid. Du wurdest gemessen, Du wurdest gewogen, du wurdest für zu leicht befunden.
    Auf zukünftige Kommunikation mit Dir lege ich also keinerlei Wert. Dir ist es natürlich unbenommen, zu Antworten.
    Nur an meiner Meinung über Dich wird das nichts ändern.

  17. Als Kind habe ich weder einer Fliege die Beine ausgerissen, noch Ameisen mit kochendem Wasser übergossen, mir wurde sehr früh der Respekt vor anderen Lebewesen beigebracht. Wer grausame Tierqüälerei als jugendlichen Unsinn abtut, leidet unter denselben emotionalen Defizit, wie ein augenausstechender Zombie.

  18. Du wirst es kaum glauben, das waren Metaphern, sprachliche Bilder. Keine späten biografischen Bekenntnisse.

    Kinder quälen Tiere. Das kann Dir jeder Psychologe bestätigen.
    Es geht um das Maß, um den Zeitpunkt, um die Dauer.
    Kinder lernen i.d.R., daß es nicht in Ordnung ist.

    Muß man hier wirklich ALLES erklären? 🙁

  19. @23 Wenn Du meinst, ich sei einem „Lesefehler“ erlegen, so wäre es an Dir, ihn mir freundlicherweise zu zeigen. Ich habe nicht verstanden, was Du meinst.

    Es ist keine Mühe für mich, einen Fehler zuzugeben. Aber red doch wenigstens mal Klartext, ja?

  20. #14 FreieWelt (14.12.06 18:10)
    „Das „Rechtssystem“ (Unrechtssystem wäre treffender) in diesem Staat ist krank und von asozialen Juristen pervertiert.“

    Dazu hatte ich mich schon geäußert. Meinetwegen kann man hier unter dem individuellen Gefühl, man erleide ständig Unrecht, diesen Staat weinerlich und selbstgerecht als einen mit „Unrechtssystem“ ansehen. Allerdings wäre das eine Beleidigung gegenüber den ehemaligen DDR-Bürger, oder gegenüber den Russen, die Breshnew und dien Polen, die Jaruzelski erlitten haben.

    Und von „Perversion“ und „asozialen“ Juristen zu sprechen… – sorry, da mache ich nicht mit. Ich habe schon etliche Richter mit Dienstaufsichtsbeschwerden, Befangenheitsanträgen und Strafanzeigen gequält. Aber „asoziale“ Richter? Vielleicht war lediglich „unsozial“ gemeint, „Freie Welt“? Wende Dich an den Mönch, der bot sich an, Nachhilfeunterricht in Lesen und Deutsch überhaupt zu erteilen.

    Dies ist keine Werbung, sondern eine Informationsweiterleitung. Eher als Warnung, denn der Mönch ist auch hierin kaum kompetent.

    „Vor ein paar Jahren haben mal Jugendliche viele, ich glaube, dutzende Katzen gefangen, bestialisch gequält und getötet (müsste noch was im Netz zu finden sein, Stichwort Lauenburg, evtl. mit ein paar Begriffen kombinieren). Knochen gebrochen, Augen ausgestochen, Krallen ausgerissen, geköpf, verbrannt etc.“

    Das ist schlimm. Hat aber mit einem Vergewaltiger recht wenig zu tun. Denn Mario M. hat Stephanie SEELISCH ermordet; oder glaubst Du, daß dieses Frau später unbeschwert, gesund, eine Beziehung eingehenkann? Daß sie eine Familie und Kinder haben kann?

    Ein Vergewaltiger ist ein Mörder. Jugendliche und Kinder, die Tiere quälen, sind Tierquäler. – Diesen Unterschied berücksichtigen Juristen in aller Regel.

    „Irgendwelche kranken Jugendgerichtshilfen und Richter haben es so weit gebracht, dass die „Strafe“ war – Achtung, festhalten – :
    Ein Erste-Hilfe-Kurs! Man könnte einfach nur noch lachen, aber diese Juristenpest in Deutschland ist viel zu traurig.“

    Ich stimme Dir zu, was das Strafmaß betrifft, falls das den Tatsachen entspricht, ich kenne die Story nicht. Aber deswegen(!!!) einen ganzen Berufsstand(!!!) nicht nur zu verunglimpfen, sondern völlig überzogen als (tödliche!!!) Krankheit zu bezeichnen („Pest“), hiergegen wendete sich meine Kritik. Ich weiß nicht, was man daran falsch verstehen konnte.

    Wer mich dazu aufklären möchte: rabbi_k_@freenet.de. Danke.

    „Aber es geht weiter: Da die Jugendlichen, zumindest z.T., kurz vor dem Führerscheinmachen waren, konnten sie sich das Geld sparen, das für den Kurs nötig gewesen wäre. Sie wurden belohnt! Man schenkte ihnen 20 Euro für ihr Verhalten, oder wie viel das kostet! Von unseren Steuern.“

    Das ist in der Tat nicht sehr hilfreich als Jugendstrafe.

    „Aber sie haben ja auch nichts wirklich schlimmes getan, wie z.B. Islamkarikaturen verschickt… „

    Schon wieder ein anderes Thema. Birnen, Äpfel, Kartoffeln….

    „Ganz ehrlich, ich hasse diesen Staat (nicht dieses Land) immer mehr.“

    Siehst Du, einen solchen Satz empfinde ich persönlich – als Reaktion auf die Tierquälerei von Jugendlichen! – als ziemlich sinnfrei. Um es mal recht freundlich zu sagen. – Ich z.B. verachte solche Menschen, die Tiere quälen, aber ich hasse sie nicht. Und gutmenschliche Juristen oder Pädagogen verachte und bekämpfe ich, aber ich hasse sie nicht. Und dieses Land „Deutschland“ hasse ich ebensowenig wie den Staat „Bundesrepublik Deutschland“.

    Schön, daß wir das doch noch weihnachtlich-besinnlich klären konnten.

    (;-)

  21. @ Chaim

    ich frage mich immer wieder, in welcher Mülltonne Du Deine peinlichen Kommentare findest. Ich habe mir nun lange genug die Mühe gemacht, irgendwann einmal was sinnvolles in Deinen Kommentaren zu finden.
    Ich mache es nun wie Hawkeye, ich kicke Dich raus. Spiel mit anderen weiter.

  22. Mir ist schon klar, daß Du Sinn nicht einmal dann
    erkennst, wenn man Dir private Nachhilfe gibt.

    „Dem Klugen gehört ein Wink,
    dem Dummen zuerst die Faust.“

    Talmud

  23. #Chaim
    Ganz Deiner Meinung.

    #Sonst wer
    Ist es möglich, dass mal ein Thema behandelt wird, ohne dass irgend jemand gleich wieder über die Grünen herzieht. Das scheint so ne Art Reflex zu sein, passt hier aber gar nicht rein.

    Weiterhin sollten sich die meisten Leute hier im Forum auch mal angewöhnen, zwischen subjektiven und objektiven Meinungen zu unterscheiden und dies auch kenntlich zu machen. So würde ich mich z.B. auch der Meinung anschließen, man sollten diesen Perversling möglichst schnell aufhängen. Aber objektiv gesehen, bin ich natürlich gegen die Einführung der Todesstrafe, weil sie nichts bringt (siehe Staaten mit Todesstrafe).

    Und ja, manches Mal könnte ich die Richter an die Wand klatschen, mit den Urteilen , die sie fällen. Aber wenn man dann mal genauer hinsieht, findet man in den meisten Fällen heraus, dass die Urteile objektiv begründet sind. Und dann können wir immr wieder froh sein, dass wir in einem RECHTsstaat leben, und nicht in einer Bananenrepublik.

    RamBo.

  24. Daß unser Rechtsystem unvollkommen ist, muß klar sein. Es gibt keine 100%ige Absicherung nach allen Seiten. Anstatt damit zu leben, geht der Schuss nach hinten los. Irgendwann, irgendwo geschieht eine Straftat, ein Verbrechen und schon schallt der Ruf nach besserem Schutz. In Folge reagiert die Politik mit Gesetzgebungen, die man bestenfalls mit blindem Aktionismus umschreiben kann, und die den eh´ schon wildwüchsigen Urwald unserer Gesetze um ein weiteres Unkraut bereichert (was sich nur auf die Verfolgung von Straftaten beschränkt, sondern auch sowas unglaublich Dämliches, wie das AGG hervorbringt).
    Wir brauchen weniger Gesetze, sondern eher eine Richterschaft, die bereit sind, der jeweiligen Situation angemessen, sowie „im Namen des Volkes“ zu urteilen.

    Zurück zum Gegenstand dieser Kommentarsammlung: ich glaube nicht, daß die Wiedereinführung der Todesstrafe etwas bewirkt. Historisch gesehen, hat das keine abschreckende Tendenz, vor allem nicht auf Psychopathen.
    Aber eine Haft, wie sie Herr Mederake erwartet, ist alles andere als ein Zuckerschlecken. Fangen wir mit den bereits erwähnten Mithäftlingen an, und stellen uns mal seine Gemütsverfassung vor, wenn es ihm bewußt wird, daß er – prinzipiell – für immer eingesperrt ist und es bleibt. Eine Ratte im Käfig, die weiß, daß sie niemals `rauskommt. Kein Urlaub, keine Abwechslung, Monotonie. Ja, das halte ich für angemessen. Knast bis der Tod ihn ereilt. Und in diesem Fall wünsche ich ihm ein langes, sehr langes Leben.

    Kognitiv
    _____________________
    Remember Lepanto 1571

  25. @ Kognitiv

    Zurück zum Gegenstand dieser >>Kommentarsammlung: ich glaube nicht, daß die Wiedereinführung der Todesstrafe etwas bewirkt. Historisch gesehen, hat das keine abschreckende Tendenz, vor allem nicht auf Psychopathen.
    Mederake ist ein vorgestrafter Sexualstraftäter. Die Todesstrafe hat zwar keine abscheckende Tendenz, aber die Stefanie wäre „mit Todesstrafe“ heute noch ein ganz normales Mädchen und kein psychisches Wrack.
    Ich bleibe dabei, auch wenn es nur ein kleiner Zuwachs an Sicherheit ist, die bevölkerung hat ein recht darauf.

  26. @ mönch
    „Mederake ist ein vorgestrafter Sexualstraftäter. Die Todesstrafe hat zwar keine abscheckende Tendenz, aber die Stefanie wäre „mit Todesstrafe“ heute noch ein ganz normales Mädchen und kein psychisches Wrack.“

    Stephanie wäre auch dann unbehelligt geblieben, wenn man Herrn Mederake zur letzten Tat so verurteilt hätte, wie es erst jetzt geschehen ist. Das bezieht sich u.a. auf die Richterschaft, die ich in meinem letzten Kommentar ansprach.

    Desweiteren ist das Risiko eines Fehlurteils bei drohender Todesstrafe zu hoch. Unschuldige kann ich rehabilitieren, aber Tote nicht auferstehen lassen.
    Die einzige Forderung, die erfüllt werden sollte, ist die einer lebenslänglichen Verwahrung, und ich meine das wortwörtlich. Es kann und darf nicht sein, daß sog. „Gutachter“ ein Urteil ad absurdum führen, wenn sie solche Verbrecher als geheilt entlassen, OHNE dafür die volle persönliche und rechtliche Verantwortung zu übernehmen. Daran krankt dieses Rechtssystem ganz gewaltig!

    Zuletzt denke ich natürlich auch an Sühne. Und hier kommt etwas Sadismus meinerseits sicherlich in´s Spiel: Herr Mederake darf sein Versprechen einlösen. Er hat genügend Zeit, seinen Versuch, „[…] lernen zu wollen, niemandem mehr weh zu tun […]“ in die Tat umzusetzen. Bekanntlich ist der Weg das Ziel. Ich wünsche ihm, wie gesagt, eine lebenslängliche Haft, und ein unendlich langes Leben.

    Kognitiv
    _____________________
    Remember Lepanto 1571

  27. @ Kognitiv

    dake für den Hinweis im letzten Absatz. Ich bin halt mehr Pragmatiker. Mich interessiert Rache nicht, eher Wirtschaftlichkeit. Und wenn die Gerichte sauber arbeiten, dürfte suich bei den heutigen Möglichkeiten das Thema Fehlurteile in Grenzen halten und im Zweifel kann man ja immer noch eine lebenslange Haftstrafe ausurteilen. Aber die Gutachter stören mich genauso wie Dich und die sind nun mal eine Gefahrenquelle für die Gesellschaft.

  28. Also. Versuche ich es noch einmal.

    „LeseFehler“ bezog sich auf: „…Ich hasse diesen Staat (NICHT das Land)…“

    [Im Original, Kommentar #14, letzter Satz.]
    Damit ist nicht nur gezielt darauf hingewiesen, das Der Juristische und Verwaltungstechnische Überbau gemeint ist, (Im Gegensatz zum Land, mit seinen Wiesen, Feldern, bergen und Menschen) sondern es ist explizit auch so geschrieben.

    Und die Reaktion:

    „…Denn wie kommst Du dazu, ein Land zu Hassen(!),…“

    [Im Original: Kommentar #16, Zeilen 6 und 7]

    Die fast ohne Zweifel erkennen Lässt, das hier ein Fall von „Überlesen“ oder Missverständnis vorliegt. Deshalb auch der dezente hinweis meinerseits.

    Zum Thema.

    Natürlich haben kinder ein potential, das sie gewisse machtspiele ausleben lässt. Wir alle haben mal mit der Lupe Ameisen geröstet. Keine Frage.

    Aber, jedes Psychologische Potiental wird eingeregelt von einem Gegenläufigen Potential. In diesem Fall der Fähigkeit zum Mitleid, oder kurz der Einfühlsamkeit.

    Das ist der Grund, warum „normale“ Machtspiele sich an Tieren auslassen, die uns völlig unähnlich bzw. als „Hässlich“ Wahrgenommen werden. (Insekten, Spinnenartige). Wenn sie sich aber gegen tiere Richten, auf die das nicht zutrifft (Kaninchen, katzen oder junge Hunde)
    Kann das ein Beleg dafür sein, das entweder
    Das Machtpotential sehr Stark, oder die Fähigkeit Mitleid zu empfinden sehr schwach ausgeprägt ist. In beiden Fällen also kann es ein Beleg für eine Anlage sein, die in späteren Zeiten Sehr gefährlich werden kann. Und als solche sollte man sie behandeln.

    Sicher bewerten Richter nur eine vergangene Straftat. Sie sollen meiner Meinung nach auch nichts anderes tun. Aber, die Strafe welche sie Ausprechen, sollte im IdealFall mehreren Zwecken dienen. Einer Davon ist die Resozialisation. und hier wäre es eben schon wichtig, wenn dieser, dem erzieherischen verwandte, Ansatz mehr Würdigung erfahren würde.

    Will sagen: Bei jungen Straftätern, oder ersttäter jeglichen Alters, sollte ein Pädagogischer Effekt erreicht werden, der, so er denn optimal funktioniert, möglichst vielen Menschen ein solch grausames Schicksal wie das der Stephanie erspart.

    Und hier sehe ich, in der Praxis der Rechtssprechung noch zuviele Mängel. Welches durch das FallBeispiel von Freie Welt unterstrichen wurde. Als FallBeispiel Deshalb Wertvoll, weil die in jungen Jahren
    erkennbare auffälligkeit von späteren Gewalt und SexualStraftätern, aus o. g. Gründen sich in solchen Dingen u. a. äußert.

    Das es nicht zwangsläufig so sein muß, das aus jedem TierQuäler ein vergewaltiger wird, ist mir klar. Man muß da schon genau hinsehen und unterscheiden. aber genau dieses bewußte Hinsehen BEVOR ein Mensch zum Opfer werden muß, ist genau was ich anmahne.

  29. Leider sind die „Theoretiker“ einer absurden Hypothese immer noch die Antwort schuldig, wie sie von dem abscheulichen Sexualverbrechen an Stephanie auf dieses Thema kommen:

    Hunderte Katzen von Teenagern zu Tode gequält
    05.11.02

    Im schleswig-holsteinischen Kreis Herzogtum-Lauenburg wurde gegen zwölf Teenager Anzeige wegen Tierquälerei erstattet. Die Jugendlichen hatten über einen Zeitraum von mehreren Jahren einige Hundert Katzen zu Tode gequält.
    Wie der Tierschutz-Notruf Schleswig-Holstein heute in Kiel bekannt gab, hatten die Jugendlichen im Alter von 14- bis 20 Jahren die Katzen bei lebendigen Leib verbrannt. Weiter wurde berichtet, dass den Katzen auch Köpfe und Schwänze abgetrennt wurden. Manchen Tieren stachen die Täter auch die Augen aus.
    Quelle: http://www.berlinonline.de
    laut: shortnews.stern.de/ bzw. http://tinyurl.com/wje8r

    Diese Meldung fand ich, als ich nach dem Hinweis von „Hawkeye“ auf die Suche ging. Daß diese perversen Greueltaten schlimm sind, brauche ich nicht zu betonen. Da haben wir doch alle miteinander Konsens hier, setze ich voraus. – Während ich dies schreibe, liegt mein Hund auf meinen Füßen und schmiegt sich eng an mich…

    Dennoch: leider kann ich die Frage in:

    http://www.politicallyincorrect.de/2006/12/mario_m_hochststrafe_und_siche.html#comments

    #17 Hawkeye @ Chaim
    „(Lese dir den Comment #13 noch einmal aufmerksam durch… …Fehler erkannt?)“

    immer noch nur mit „nein“ beantworten. Denn ich habe es mehrmals aufmerksam gelesen, und Lesen wie Schreiben gehören zu meinem Beruf. – Hier in #13 (neue Zählung #14) wird von „krankem Staat“, von „asozialen Juristen“, vom „Haß“ des Kommentators „auf dieses Land“ bzw. „diesen Staat“ schwadroniert. Es ging weder um die gequälten Tiere noch um die „Gründe“ für diese Taten; man echauffierte sich über die Richter und das Strafmaß (…man sollte vielleicht mal einen Blick in das Jugendstrafrecht werfen?)…

    Ich hatte höflich nachgefragt, worin mein Lesefehler liegen soll. Ich würde ihn gern eingestehen, dazu müßte man ihn mir aber zeigen. Wer das nicht tut, teilt folglich meine Einschätzung: hier tickt jemand aus und verunglimpft unseren Rechtsstaat wegen eines Urteils von 2002, das ihm nicht gepaßt hat.

    Eine Antwort steht noch aus. Man zieht es vor, „vornehm“ zu schweigen und mich für „diskussionsunfähig“ zu erklären. – Nehmen wir also mangels weiterer Einlassungen das, was wir haben:

    „Denn ansonsten kann ich mich freie Welt nur noch anschließen. Große Teile der deutschen Justiz sind von einem Fehldenken sondergleichen durchzogen. Sie können nicht mehr zwischen de facto und de jure unterscheiden. Sie haben längst vergessen, das de jure nur ein Hilfskonstrukt ist.“

    Muß man das verstehen? Nöö. – De jure sei ein „Hilfskonstrukt“? Blödsinn. Ein Jurist bzw. „große Teile“ dieser Zunft bekäme den Unterschied zwischen de facto und de jure nicht auf die Reihe? Lächerlich. Das lernen Juristen noch vor dem ersten Semester. Eigentlich ist es Stoff der 10. Klasse.

    „Dieser Denkfehler zeigt sich besonders dort, wo es um Intensiv und Gewalttäter geht. Es offenbart sich eine zunehmende Unfähigkeit, den Anfängen zu wehren.“

    Pauschales, pauschalisierendes Gerede. Von einem Fall wird geschlossen auf einen ganzen Kontext. Mit einem „antifaschistisch“ KLINGENDEN Stereotyp („den Anfängen wehren“).

    „Statt dessen wird in jungen jahren oft Gnade vor recht gesprochen, und in der Anfangszeit einer kriminellen Karriere zuwenig gegengesteuert. Eine BewährungsStrafe für Ersttäter, führt bei bestimmten Leuten einfach zu einem: der erste ist frei denken. So wird die Chance verpasst, dann einzuwirken, wenn es noch möglich ist, und am Ende steht man vor dem Scherbenhaufen.“

    Ganz offensichtlich lesen wir hier einen Profi der Pädagogik und des (Jugend)Strafvollzugs.

    „Deshalb ist das KAtzenbeispiel auch gar nicht so falsch gewählt: es zeigt sich, das viele Gewalt und sexualVerbrecher eine Karriere als TierQuäler hinter sich haben.“

    Gibt es Informationen, ob dies bei Mario M. auch so war? Und wenn ja, was hieße das?

    „Das wäre eben der Punkt, an dem Gerichte Hellhörig werden sollten. Wenn diese aber verhätschelt werden, motto man will ja nichts kaputt machen, führt es allzuoft dazu, das die Täter sich denken: na war doch gar nicht so schlimm, Die können mir gar nichts usw. usf.“

    Dies ist eben einer der Strukturellen Fehler unseres Rechtssystems.“

    Was nochmal genau? Die milden Strafen? Die Freiwilligkeit von Psychotherapie?

    Wie ich in #22 schon angemerkt hatte: es ist normal, daß Kinder Tiere quälen (deswegen haben sie normalerweise Eltern, die sie erziehen). Hören wir dazu einmal auf Experten, z.B. auf…

    Dr. Alexandra Stupperich, forensische Wissenschaftlerin am Klinikum Regensburg: „Wer in seiner Jugend Tiere quält, hat ein stark erhöhtes Risiko, später diese Art von Gewalt auch an Menschen auszuüben.“

    Werden also alle Tierquäler später zu Gewaltverbrechern? Klare Antwort: Nein!

    Nicht jedes Kind, das dem Familienhund am Schwanz zieht oder die Katze ärgert, wird später kriminell. Dieses kindliche Ausprobieren ist sogar ein Stück weit normal, denn im frühen Alter wissen die Kinder oft noch nicht, dass Tiere Schmerzen empfinden können. Die Kinder müssen erst lernen, Empathie für andere Lebewesen aufzubringen. Wichtig ist daher, dass Eltern ihre Kinder immer wieder darauf hinweisen, dass die Tiere genauso Schmerz empfinden wie sie selbst auch.

    Manche Kinder üben auch Gewalt an Tieren aus, weil sie selbst von den eigenen Eltern geschlagen werden. Sie leiten diese Gewalt von sich auf andere, schwächere Lebewesen weiter.

    Gefährlich wird es aber immer dann, wenn beim Kind eine schwere psychische Störung vorliegt und es dann beginnt, Tiere zu quälen. Diese Kinder wollen in der Regel Macht und Kontrolle auf das Tier ausüben, empfinden kein Mitgefühl. Später kann dazu kommen, dass sie diese Quälereien auch mit ihrer eigenen Sexualität in Verbindung bringen. Diese Menschen sind besonders gefährdet, später auch Sexualdelikte an Kindern und Frauen zu begehen. Dabei steht nicht unbedingt nur die sexuelle Befriedigung im Vordergrund, sondern die Ausübung von Macht!

    Diese Kinder und Jugendlichen müssten eigentlich dringend therapiert werden. Fällt diese Neigung erst im Erwachsenenalter auf, dann ist es in vielen Fällen schon zu spät.

    http://www.3sat.de/3sat.php?http://www.3sat.de/specials/101451/index.html

    Soweit also die Expertin für Forensik.
    Nichts anderes sagte ich übrigens bisher: man muß differenzieren. Nicht jedes „Tierquälen“ ist Zeichen einer psychischen Störung und führt später zu weiteren Straftaten, sondern dann, WENN erhebliches Aggressionspotential (bzw. desen Umsetzung in z.B. Tierquälerei) UND psychische Störungen zusammenkommen, DANN gibt es später eine erhöhte Wahrscheinlichkeit, statistisch.

    #23 Hawkeye @ Chaim
    „Es macht keinen Sinn, mit Dir weiter zu Kommunizieren.“

    Mein Lieber, da befindest Du Dich in krassem Gegensatz zu den vielen Menschen, die sehr gerne mit mir kommunizieren. Die einen tun es, weil sie meine Freunde sind, die anderen weil sie es schätzen, wenn ihnen ein gebildeter und wortgewandter Gesprächspartner als Gegenüber zur Verfügung steht (gerade in Kontroversen), viele tun es sogar für Geld (nein, nicht ich muß bezahlen dafür). – Was alle diese Menschen eint ist die Erkenntnis, daß es immer ein Gewinn ist, mit mir zu kommunizieren.

    „Wenn Du noch nicht einnmal in der Lage bist, einen offensichtlichen Lesefehler einzugestehen, dann zeigt es leider wie wenig von einem Aufrechten Menschen in Dir Steckt.“

    Ich warte. Was hatte ich falsch gelesen? Die „Juristenpest“? Den „Haß auf dieses Land“? – Erklär’s mir doch, bitte, bitte! BITTE!!! Für meine Fehler habe ich bisher noch jedesmal die Verantwortung übernommen und mich entschuldigt. Bei wem soll ich das nun, und wofür?

  30. @35 Da Du angekündigt hattest, nicht mehr kommunizieren zu wollen, hatte ich nicht nachgesehen, ob Du was geschrieben hattest. Mein Text von eben entstand gestern abend.

    Detzt lese ich das erstmal, was Du geschrieben hast.
    Die Aufregung auf der Meta-Ebene verstehe ich trotzdem nicht.

  31. Nachtrag für „Freie Welt“ und seinen Verteidiger „Hawkeye“:

    „Ganz ehrlich, ich hasse diesen Staat (nicht dieses Land) immer mehr.“

    Den Satz akzeptieren ich nicht, halte ihn auch für dumm, gefährlich, und antidemokratisch.

    Wer diesen Staat haßt (es war nicht von „Regierung“ die Rede, es ging um Gerichtsbarkeit), der haßt auch dieses Land.

    Ich bin nicht bereits, eine Schizophrenie hinzunehmen, die völlig undemokratisch bei politischen und juristischen Problemen zwischen „dem Land“ und „dem Staat“ vorgeblich differenziert. Das ist nämlich eine Mogelpackung, mit der die (Neo)Nazis immer wieder gern durch die Hintertür kommen.

    Zu diesem Land gehört dieser Staat.

    Wir reden hier doch nicht darüber, ob einer die Lüneburger Heide oder den Spessart als Landschaft nicht mag oder die rush hour in Stuttgart „haßt“.

  32. @ Chaim

    Fällt es so schwer? Es ging nicht darum, zu teilen. Es ging nicht darum nachzuvollziehen.
    Es ging darum Zur Kenntnis zu nehmen.

    Zu diesem Land gehört der Staat.

    Gewagte These. Ich zum Beispiel habe den Kommunismus immer Gehaßt. Das ZK. Den VolksdebuttiertenKongress. Die Rote Armee.
    Die Gerichtshöfe, die Gesetze. Die Paraden.

    Russland habe ich immer geliebt. Den Schwermut der Russischen Seele. Die kultur, Die Kunst, allen voran die Literatur. Die Sprache, die Poesie.

    Genauso habe ich das Land geliebt, wie ich den Staat gehaßt habe.
    Macht mich das in deinen Augen Dumm, Gefährlich, antidemokratisch?

    Oder, ist nur Antidemokratisch, wer einen Staat haßt, der Demokratisch sich nennt?

    Demokratie ist eine Idee. Ein Prinzip, eine
    IdealVorstellung. Wenn ich nun den Eindruck
    habe, das der Staat sich immer weiter entfernt von diesen Prinzipien. Sie auf vielfälltigem Weg immer weiter zu unterhölen versucht, wer ist dann der AntiDemokrat? Der welcher Treu zum Staat ist, oder der welcher der Demokratischen Idee Treu bleibt?

    Man muß wütend werden, wenn der Staat in die falsche richtung geht. Wut ist wichtig. sie bringt den Menschen dazu aufzustehen und zu sprechen. veränderungen zu bewirken.
    Sie ist essenziell für das Prinzip Demokratie. Wenn alle schweigen, dann ist nicht mehr Demokratie. Dann ist Diktatur.

    Nicht jeder der den Staat haßt, haßt die Demokratie. Ein zu einfacher Zirkelschluß.

    Ist es richtig, staat und Land zusammenzudenken? Ein blick in die Geschichte lehrt das Gegenteil. Staaten und ihre Systeme kommen und gehen. Länder bleiben. das Land wird immer ein Staatswesen haben. Aber, ausser bei strammen Anarchisten, richtet sich wut auf ein staatswesen wieder seine Struktur. Sein Selbstverständnis. Sein verhältnis zum Bürger. Der welcher ein Staatswesen hasst, hasst seine Form. Nicht seine bloße Existenz. Ist es nun Dummheit, sich gegen diese, und für eine verbesserte einzusetzen?

    Gefährlich? Ist es Gefährlich, das Staatswesen für ein verbesserungswürdiges Konstrukt zu halten? Zu Glauben, das zum Wohle des Landes es dringend verbessert gehört?

    Gefährlich ist es, wenn der Hass sich in Gewalt äussern will. aber dies aus der Trennung zwischen Staatswesen und Land herausorakeln zu wollen, ist gewagt.

    Unpassende NeoNazi- vergleiche kennt man von linken zur genüge. In diesem Fall aber, ist er so unpassend, das weitere kommentare
    dazu völlig überflüssig sind. Denn wenn es eng wird, kann ich die anderen ja immer noch als NeoNazis bezeichnen…

  33. Hawkeye, fällt es Dir so schwer, hinzugucken?

    Ich sprach von Deutschland, nicht von Rußland.
    Es bleibt also dabei:

    „Zu DIESEM Land gehört dieser Staat.“

    Man kann auch wütend sein, obwohl man liebt.
    Und umgekehrt.
    Aber ich habe wirklich keine Lust, Dir ALLES zu erklären.

  34. >>Ich bin nicht bereits, eine Schizophrenie
    hinzunehmen, die völlig undemokratisch bei
    politischen und juristischen Problemen zwischen
    „dem Land“ und „dem Staat“ vorgeblich
    differenziert.
    Das ist nämlich eine Mogelpackung, mit der die
    (Neo)Nazis immer wieder gern durch die Hintertür
    kommen.> Unpassende NeoNazi- vergleiche kennt man von linken zur genüge. In diesem Fall aber, ist er so unpassend…

  35. Noch ein abschließender Kommentar – Chaim, es ist wirklich lächerlich, was du hier machst. Du kannst entweder nicht lesen oder den Sinn des Geschriebenen nicht erfassen; und wenn du auf deine Fehler aufmerksam gemachst wirst, hast du noch nicht mal den Anstand, sie zuzugeben. Du bestreitest sie, weichst auf Nebenkriegsschauplätze aus, reißt Zitate aus dem Zusammenhang und stellst (?) dich dumm, weil du es nicht ertragen kannst, daß andere – zumal gleich mehrere – recht haben und du unrecht.

    Weitestgehendes Ignorieren ist in diesem Fall tatsächlich die einzige Lösung; für eine Diskussion ist schon ein Mindestmaß an Niveau und Fairness nötig. Charakterliche Stärke und Redlichkeit sind wirklich nicht dein Ding. Außerdem gilt ja: Trolle nicht füttern! 😉

  36. Hör mal, „Unfreie Welt“, Du drehst Dich im Kreis, okay?

    Daher zitiere ich:

    Ich bin nicht bereits, eine Schizophrenie
    hinzunehmen, die völlig undemokratisch bei
    politischen und juristischen Problemen zwischen
    „dem Land“ und „dem Staat“ vorgeblich
    differenziert.

    Das ist nämlich eine Mogelpackung, mit der die
    (Neo)Nazis immer wieder gern durch die Hintertür
    kommen.

  37. Gääähn, deine Nazi-Obsession geht mal wieder mit dir durch. Für mich ist die Sache beendet; du kannst deine Fehler nicht ertragen und kommst mit Ausflüchten, eine unsinniger als die andere. Das war’s, zumindest vorerst und in diesem „Strang“. Selbst wenn du – was keine Überraschung wäre – kindisch genug bist, zu meinen, das letzte Wort haben zu müssen.

Comments are closed.