krippe.jpgWas Wien kann, können wir schon lange, scheint die Leitung einer Schule im traditionell katholischen Spanien sich gedacht zu haben. Um Kindern nicht-christlichen Glaubens (welche Religion mag gemeint sein?) nicht zu nahe zu treten, entschied man kurzerhand, die Weihnachtsfeierlichkeiten zu streichen.

Wie ABC Newspapers am Mittwoch berichtete, entschieden die Lehrer der Hilarion Gimeno Schule in Zaragoza in vorbildlicher vorauseilender Unterwerfung, während der Vorweihnachtszeit keine Krippenspiele und keine Vergabe von Weihnachtsgeschenken mehr zuzulassen, um Kinder moslemischen Glaubens nicht mit traditionellen Bräuchen zu belästigen. Die Schüler dürfen aber singen und die Eingangshalle dekorieren. Wir finden das übertrieben großzügig, hoffentlich stört das die Moslems nicht!

„Wir sind Erzieher“, erklären die Lehrer, “ und wir müssen mit der Zusammensetzung der Schülerschaft voranschreiten.“

Ja, so kann man die freiwillig Selbstaufgabe abendländischer Traditionen auch bezeichnen, als „Mit der Zeit-Gehen“.

Normalerweise dauern die Weihnachtsfeierlichkeiten in Spanien den ganzen Dezember bis zum 6. Januar. Dort wird dann mit einem riesigen Fest „Los Reyes“ die Ankunft der Heiligen drei Könige in Bethlehem gefeiert – oder wurde, muss man inzwischen wohl sagen.

Immerhin darf in Wien der Nikolaus nun doch kommen, wie unser Leser André M. uns mitteilte:

Als das Verbot bekannt wurde, zur unendlichen Schande der katholischen Kirche muss ich sagen, auch in katholischen Kindergärten, gab es einen so massiven Protest der Bevölkerung, dass nach zwei Tagen diese Weisung wieder zurückgenommen werden musste. Offiziell wurde die Entscheidung damit begründet, dass die Kinder sich vor der schönen, positiven Gestalt fürchten würden, inoffiziell wurde allerdings bekannt, dass moslemische Eltern dagegen protestiert hatten.

Traurig, wie wir unsere schönen christlich-abendländischen Traditionen freiwillig aufgeben, tröstlich, dass die Einheimischen beginnen, dem Widerstand entgegenzusetzen.

(Spürnase: René L.)

image_pdfimage_print
Anzeige: Wandere aus, solange es noch geht - Finca Bayano, Panama.

21 KOMMENTARE

  1. >> … inoffiziell wurde allerdings bekannt, dass moslemische Eltern dagegen protestiert hatten.

    Es war eigentlich offensichtlich, daß die ganze Sache wieder mal diesen Hintergrund hatte. Auch wenn es – siehe Idomeneo – schließlich noch nicht mal mehr Proteste braucht. Dennoch gab es ja selbst hier im Kommentar-Bereich Leute, die anzweifeln wollten, daß es in der Nikolaus-Diskussion wieder mal darum ging, niemanden mit unseren Traditionen und Werten zu „diskriminieren“.

  2. .. nächsten Samstag kommt aus Bremen Wetten dass mit dem Friedenssänger Yusuf.
    Gibt es eine/n Leser/in mit Karten, welche/r Courage zu einer Fandarbietung der besonderen Art hat?
    Wir brauchen endlich mehr Öffentlichkeit, eine Bühne, damit die Bürger wachgerüttelt werden können.

  3. In Chikago (USA) hat die Regierung christlichen Filme zu Weihnachtsmärkten verboten: Die Muslime könnten sich beleidigt fühlen.

    Quelle: idea.de

  4. mhhh soll ich mal meine Version von Father and Son ans ZDF mailen ???

    special request (lol)

    siehe: http://myblog.de/cablog/page/742257/ART_AREA

    Cat Yusuf Islam Stevens Father and Son 2006:

    It’s not time to tell the truth
    Just tell lies, take it easy.

    You’re still young, have your gun,
    There’s so much you have to kill threw

    Kill a girl, blow her down,
    If you want you can stone her.
    Look at me, I am old, and I’m stupid……

    ca

  5. Immer wenn man denkt, es kommt nicht schlimmer…dann sollen die Muslime doch nach Muselstan zurückgehen, wenn sie ein Problem mit den Sitten ihrer Gastländer haben. Man stelle sich mal vor, Europäer würden in muslimischen Staaten gegen den Rumstata protestieren oder wie die nächtlichen Fressorgien da heissen. Na, da wäre aber Halligalli.

  6. „dann sollen die Muslime doch nach Muselstan zurückgehen, “

    Genau das sage ich auch die ganze Zeit. Nur ich nenne es „Mohammedistan“, oder „nach Mekka in die Wüste“
    Aber Muselstan ist genau so gut
    wobei sie sollten es vielleicht nicht mit Mosul verwechseln, die Mohammedaner gehören nach Mekka.

  7. Es ist einfach nicht mehr zum aushalten dieses Kriechertum. Es kommt mir vor wie ein Wettbewerb der europäischen Staaten um die Dhimmi-Krone.

  8. Die Frau hat nur die falschen Schluesse gezogen: das Kopftuch ist aus islamischer Sicht gerade dazu da, damit man Augenkontakt meidet.

  9. Also was sagt man den kleinen, die vergangene Jahr noch sich auf der Nikolaus gefreut haben?????

    Ganz einfach eigentlich! Der Mohamed hat den Nikolausi entführt! Also ab jetzt keinen Geschenken! Nur d Rute!

    Tiqvah Bat Shalom

  10. Es ist schon beängstigend, wie sehr Europa vor dem Islam kuscht. Goßbritannien, Wien, Spanien – und es hört nicht auf… 🙁

    #2 Schoggo-TV:

    „Gibt es eine/n Leser/in mit Karten, welche/r Courage zu einer Fandarbietung der besonderen Art hat?
    Wir brauchen endlich mehr Öffentlichkeit, eine Bühne, damit die Bürger wachgerüttelt werden können.“

    Das wärs! Am besten sollte jemand mit einem großen Banner auf die Bühne stürzen – so wie damals, als Frank Elstner noch moderierte. Und dieser Mann hat den „Störenfried“ sogar seine Meinung kundtun lassen!

  11. Von mir aus kann man dieses verlogene Konsumfest abschaffen. Es hat weder etwas mit Christentum zu tun noch repräsentiert es die Werte des „Abendlands“.

    Oder doch? Ist „Verlogenheit“ ein Wert?

  12. @Nasenbär Nr. 3 – Wer guckt sich denn auf Weihnachtsmärkten Filme an, dazu auch noch „christliche“? Da trinkt man Glühwein und ißt entweder Zimtwaffeln oder Reibekuchen mit Apfelmus.

    Bist Du sicher, daß „die Regierung“ das wirklich „verboten“ wurde? Und bist Du sicher, daß es mit Dir genannten Begründung geschah? Und nur in Chikago?

    Ich hege bis zum Beweis des Gegenteils Zweifel, wenn’s recht ist.

    @ Nr. 9 Überleg Dir mal, warum!

  13. @EY3_Q:
    Ist sie ein Wert für Dich? Für mich hat das Weihnachtsfest gerade aufgrund der verschärften Auseinandersetzung mit dem Sata… pardon, Islamismus an Wert gewonnen.

    Zumindest wird es seinem Namen als Fest des Friedens gerecht. Konsum, Geldausgeben, Leute beschenken, ohne sich die Köppe einzuhauen (oder einzuwickeln, abgesehen vom Weihnachtsmann): was findest Du daran verlogen?

  14. Ich will keinen Frieden.
    Nicht mit Mohammedanern.

    Aber meinetwegen: aus politischen(!!!) Gründen werde ich ab sofort Weihnachten feiern, immer dann, wenn Mohammedaner meinen Weg kreuzen(!!!) Nur um die zu ärgern.

    Habe ich Dich so richtig verstanden? Wer politisch „inkorrekt“ sein will, feiert auch als Atheist politisch korrekt Weihnachten? Mach ich!

    Was ich an Weihnachten verlogen finde? Na, zum Beispiel den vorgetäuschten Friedenswillen in Familien und in der Gesellschaft. Siehe Heinrich Böll, „Nicht nur zur Weihnachtszeit“…

  15. „Habe ich Dich so richtig verstanden? Wer politisch „inkorrekt“ sein will, feiert auch als Atheist politisch korrekt Weihnachten? Mach ich!“

    Genau das mache ich auch.
    Ich trage jetzt z. B. ein großes Kreuz am Hals, obwohl ich eher Atheist bin

  16. Das ist auch verlogen, wenn Atheisten plötzlich christliche Symbole tragen. So verlogen wie Weihnachten.

    Und wenn Du schon dabei bist, iß doch aus Solidarität mit den Hindus kein Rind mehr und laß Dich aus Solidarität mit den Juden beschneiden… – beide Religionen werden von Mohammedanern heftigst attackiert, oder?

  17. #20 EY3_Q
    Das ist deine Meinung. Ich empfinde es nicht verlogen. Und ich sehe nicht, warum ich mich wie ein Hindu oder wie ein Jude verhalten soll, denn meine Eltern und Großeltern waren weder Hindus noch Juden. Ich komme aus einem christlichen Kulturkreis und als solche sehe ich mich als Christ. Nur aus religiöser Sicht bin ich ein Atheist, aus kultureller Sicht bin ich ein Christ. Aber ich glaube nicht, dass du da mitkommst. Also erparen wir uns die Diskussion.

    Was das Kreuz betrifft: Es ist deswegen nicht velogen, weil ich es nicht dazu benutze, um mein Glaube an Jesus zu zeigen, sondern dazu, um den Moslems zu zeigen, dass ich kein Moslem bin und dass ich das durch ein äußerliches Zeichen betonen will.

    Ob du mich deswegen für verlogen hälst oder nicht, das juckt mich nicht im geringsten.

Comments are closed.