Kein Nikolaus für Wiener Kinder, keine Weihnachtsfeier an einer spanischen Schule, da wollen die Amis nicht nachstehen. Und darum beschloss der Bürgermeister von Chicago, Richard M. Daley, ein Katholik übrigens, dass auf dem Chicagoer Christkindelmarkt keine Werbung für den Spielfilm „The Nativity Story“ laufen darf.

Offizielle Begründung: Nichtchristen könnten sich gekränkt fühlen.

Eine moderne Weihnachtsgeschichte der besonderen Art trägt sich in der US-amerikanischen Metropole Chicago zu. Großer Beliebtheit in der auch von deutschen Einwanderern geprägten Stadt erfreut sich seit zehn Jahren ein „Christkindlmarkt“ zwischen Wolkenkratzern. Zu den Sponsoren der Veranstaltung mit über einer Million Besuchern nach dem Vorbild des Nürnberger Weihnachtsmarkts gehören Firmen wie Daimler-Chrysler, BMW und Bosch. In diesem Jahr wollte auch der Filmvertrieb New Line Cinema die Veranstaltung mit über 9.000 Euro fördern. Dafür sollten auf dem Markt mit Verkaufsbuden, Bratwurst und Glühwein Werbefilme für den Spielfilm „The Nativity Story“ laufen. Unter dem Titel „Es begab sich aber zu der Zeit“ kommt die Weihnachtsgeschichte am 7. Dezember auch in die deutschen Kinos. Derweil darf die Filmwerbung auf dem Chicagoer Christkindlmarkt nicht laufen, weil sie Nichtchristen kränken könnte. Das ist die Begründung für das Verbot, das Bürgermeister Richard M. Daleys Ordnungsamt ausgesprochen hat. (…)

Dass nun auf einem Weihnachtsmarkt die Werbung für einen Weihnachtsfilm verboten sein soll, löst unter Christen Kopfschütteln und Entrüstung aus. Der evangelikale Filmexperte Ted Baehr (Los Angeles) findet die Entscheidung ungeheuerlich. Er könne nicht begreifen, wie eine Behörde eine Filmwerbung verbieten wolle, die jedermann abends im Fernsehen sehen könne.
Eine solche Intoleranz würde sich die Verwaltung der auch als „windig“ bekannten Millionenstadt am Südufer des Michigan-Sees nicht gegenüber Minderheiten oder Homosexuellen herausnehmen, so Baehr. …

So gesehen: Ist nicht der ganze Christkindelmarkt eine einzige Provokation für Nichtchristen der besonderen Art? Sollte man nicht lieber völlig darauf verzichten und auch den Verkauf von Weihnachtsbäumen verbieten? Das wäre doch mal eine nette Geste. Wir können stattdessen ja das Zuckerfest und Mohammeds Geburtstag groß feiern …

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15 KOMMENTARE

  1. Könnte man eventuell einem Gegengewicht mit einem mit eine Mohamedchenmarkt machen wo man allerlei Zutaten für Gutmenschen besorgen könnte für solche Fälle wenn man moslemische Kollegen trifft, in eine türkische Geschäft einkaufen geht, oder mit d Eltern von moslemische Kinder zusammen kommt usw. usw… bis zu gemeinsame Ramadan-Feierlichkeiten zum anziehen bzw. bedecken benötigt…..

    Doch es ist besser wenn man so etwas immer an hat, da wer weis wann man ein Islamisten begegent, der sich sehr von der einheimische bekleidungsarten gestört fühlen könnte!

    Tiqvah Bat Shalom

    Tiqvah Bat Shalom

  2. Ständig ist davon die Rede, dass sich MOSLEMS gekränkt fühlen könnten, aber nie davon in Bezug auf CHRISTEN.
    Auch eine Art von Diskriminierung. Nur wird diese Tatsache ignoriert.

  3. @Wahr-Sager: recht hast Du. Ich würde den Herrn Bürgermeister fragen, ob sich überhaupt ein Nichtchrist beschwert hat. Aus meiner Erfahrung gehen viele Leute mit den verschiedensten Religionen gerne auf Weihnachtsmärkte, sogar Moslems, hat mir neulich erst wieder einer erzählt …

  4. Ich versteh das auch nicht. Mein Freund ist orthodoxer Jude. Und trotzdem gehen wir mindestens einmal in der Vorweihnachtszeit auf den Weihnachtsmarkt und trinken Glühwein, schauen uns die Weihnachtssachen an usw. Er ist selbstverständlich auf die Weihnachtsfeiern eingeladen so wie ich zu den Chanukkafeiern. Wir finden das ganz normal.

  5. Habe heute in meiner Stadt eine Weihnachtsparade gesehen mit diversen Marschkapellen, Weihnachtsmännern, geschmückten Wagen, etc. Eine der Kapellen war zudem noch in den amerikanischen Nationalfarben eingekleidet und schwang Fahnen, die der US-Fahne nachempfunden waren.

    M.a.W.: eigentlich ziemlich normal, aber die Zeiten sind so schräg geworden, dass ich so eine Parade heutzutage schon als ein politisches Statement empfinde. Ich habe mich auch noch nie so wohl inmitten von Weihnachtsliedern gefühlt wie dieses Jahr.

    Ich habe auch Kopftuch- und Kaftanträger in der Menge gesehen, wie immer auf Schnäppchensuche. Haha, in der Adventszeit! Die haben sich von der Weihnachtsstimmung allerdings nicht weiter stören lassen.

    Schluss mit dem vorauseilenden Gehorsam! Ich fühle mich als aufgeklärter Europäer vom Klang des Muezzins beleidigt; was darf ich also erwarten?

  6. Chicago ist eine US-Stadt mit hohem Anteil an Mohammedanern.
    Darum wird die Stadt auch langsam von den Amis aufgegeben, man läßt General Motors verfallen usw. Es hat halt kein Ami mehr Lust, für Mohammedaner zu arbeiten, die in die Arbeitsverträge eingestiegen sind, die ihnen von den vorausgegangenen amerikanischen Arbeitern überlassen wurden.
    Zusammenarbeiten, Zusammengehörigkeitsgefühl, Solidarität scheint eben mehr von Faktoren abzuhängen, die klassische Gutmenschenmoral lieber nicht thematisiert.
    Insofern nimmt Chicago nur die Entwicklung, die Europa bevorsteht: da die angestammte Bevölkerung nicht mit den Zuwanderern zusammenleben will, setzt sie sich ab und überläßt die Wirtschaft den Kulturbereicherern, was soviel heißt wie daß diese Betriebe sterben. Zurück bleiben prachtvolle Straßenkämpfer, also die Qualifikation, die der Migrant als am meisten erstrebenswert erachtet
    (bitte „Migrant“ durch die korrekte, also politisch-inkorrekte Angabe ersetzen: denn natürlich trifft all dies nicht auf Migranten zu, sondern auf ganz bestimmte Migranten).

    Merke also: man kann Menschen nicht nach Belieben zusammenmischen. Wenn Menschen nicht zusammen leben wollen, werden sie nichts aufbauen, wird ein Land nicht florieren.

  7. Also bei uns bekommen Christen den Weihnachtsbaum um sonst… Sie müssen sich nur anmelden, und dann ist kein Problem!

    Doch ich erinnere mich an ein Weihnachten im Beit Lechem sehr gerne. Damals war der Arafat der Boss, und für Israel der Benjamin Netanjahu der Ministerpräsident. Es waren sehr, sehr viele. Unstimmigkeiten, u.a. dass der Arafat alle Juden verboten hat in Weihnachtzeit nach Beit Lechem zu kommen. Der sehr Arafat/Palifreundliche Schweden haben eine riesengroße Tanne gespendet und gesendet per Lastflug für Beit Lechen vor d. Geburtskirche hin zu stellen… Netanjahu hatte Arafat ermahnt wegen der verbot auch, der aber d ganze UNO und auch dem Vatikan hinter sich hatte. Darauf hin hat Netanjahu den Weihnachtsbaum beschlagnahmen lassen und in der Karantäne bringen lassen, da ja wer weis welche Baumkrankheit diese Ding haben konnte… So musste der Arafat eine Tanne aus Metal zusammenschweißen lassen, und grün anmalen, und mit Lichter behängen…

    Doch der Baum hatte doch nichts… und so wurde auf ihre Kosten 1 Tag nach dem 6. Januar hin transportiert.

    Die Situation hat mir so gut gefallen, dass ich sogar mein deutsche Pass hervor kramte um hin fahren zu können, um zu betrachten wie die Arafat’sche „Weihnachtsbaum“ aussieht. (Weil wir Kinder in Deutschland angenommen haben, musste ich d. deutsche Staatsbürgerschaft annehmen…)

    Tiqvah Bat Shalom

    (Ps: Der „Baum“ war zum Lachen! :-))))

  8. Hi Tiqvah-Bat-Shalom …. 🙂
    Wahnsinn, hab ich gelacht über die
    Story mit dem zusammengeschweissten
    Weihnachtsbaum. Das ist so abgefahren echt…
    Stelle mir vor, wie das zusammengelötete unheimliche DING da rumsteht und sich jeder
    fragt, was das sein könnte. In meiner Phantasie nimmt diese Schweissarbeit da eher
    Ähnlichkeit mit einem John Wyndham´schen Triffid anstatt einer Tanne an….
    Das Teil war sicher auch noch lebensgefährlich….denn wenn man mal
    stolperte und in dies stehende Nagelbrett,
    genannt Weihnachtsbaum, reinfiele, dann
    würde da nicht viel nachgeben … 🙂
    Währen einige zu Weihnachten der Gefahr des
    Zimmer-Baumbrandes unterliegen und sagen
    können :“Unser Weihnachsbaum ist angebrannt, mein Mann konnte ihn mit einem
    eimer Wasser löschen. “
    Hiesse es dann:“ unser Metall-Weihnachtsbaum
    ist umgefallen, wir benutzen ihn jetzt als
    Drehgrill für nen Ochsen….“

  9. #7 Joachim:

    Das könnten Aleviten gewesen sein. Die feiern ja auch Weihnachten, und die Frauen tragen keine Kopftücher.

  10. „Es waren sehr, sehr viele. Unstimmigkeiten, u.a. dass der Arafat alle Juden verboten hat in Weihnachtzeit nach Beit Lechem zu kommen.“

    Ja, das ist sehr unstimmig – denn warum sollten Juden zu Weihnachten nach Bethlehem kommen wollen?

  11. @14 EY3_Q

    Es ging doch für Juden NICHT um d. Weihnachten!!!!!!!! Doch in Beit Lechem ist z.B. das Grab von Rachel, wohin sehr viele Juden und auch vor allem Jüdinnen zum Beten hin gehen. Auch gibt es eine jüdische teil, wohin eben Juden wohl leben, und jüdische Friedhof, wo man hingeht z.B. um Jahrtage (Todestage) zu beten. Usw. usw. Also es ging wirklich nicht darum dass Juden d. Geburtskirche Stürmen wollten, sondern um einen generelle Verbot nach Beit Lechem ein zu reisen, während wenn Israel keinen Araber hineinlässt, dass kann jeder in der Tagespresse Weltweit lesen! Doch wenn Juden ausgesperrt werden im eigene Land, dann……. Große Schweigen……

    Tiqvah Bat Shalom

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