alexander_schwan.jpg"Spiegel-Leser wissen mehr" – heißt es immer so schön. Doch PI-Leser wissen längst, dass zumeist das genaue Gegenteil der Fall ist. Auch bei diesem Artikel hier von Alexander Schwan (Foto) – politisch korrektes SPD-Mitglied – über "Rassismus im Paradies" fragen wir uns: weiß der 21-jährige Student eigentlich, wovon er da redet? Oder entspricht der von ihm mokierte Rassismus-Verdacht nur seiner Wunschvorstellung? PI-Autor Jens, der seit über dreizehn Jahren in Kapstadt lebt, hat sich beim Durchlesen des SpOn-Beitrags jedenfalls des öfteren verdutzt die Augen gerieben…

Schwan ist seit fünf Monaten in Südafrika. Er hat sich, bewusst oder unbewusst, die Universität mit der besten Reputation gewählt. Das ist gut und richtig so. Und wenn er in Maastricht studiert, spricht er bestimmt auch etwas flämisch – das macht seine Wahl der Uni Stellenbosch noch logischer. Denn dies ist die einzige Universität in Kapstadt, an der noch zum großen Teil auf Afrikaans gelehrt wird, einer Sprache, die dem Flämischen ähnlich ist. Alexander beschreibt in seinem Artikel die Schönheiten der Kapregion, die Weinproben und majestetischen Berge.

“Abends bei Straußenfilet und Cabernet Sauvignon dem Plätschern des Wassers am Eerste River lauschen und den vom Sonnenuntergang rot erstrahlten Tafelberg am Horizont ausmachen – das ist der paradiesische Teil”.

Es geht ihm also gut. Wenn, ja wenn da nicht seine rassistischen Kommilitonen wären, die das beschauliche Bild störten. Nein, sie mögen keine Rapmusik, weil die von Schwarzen gemacht wird. Ich stell mir grad vor, wie die Unterhaltung gewesen sein könnte: „No, don’t like it, its black music.” Zugegeben, ich mag auch keine Rapmusik und ja, diese wird vorwiegend von Schwarzen gemacht. Alexander allerdings hat ein festes Weltbild und dieses schreibt ihm vor, dass seine Kommilitonen Rapmusik aus rassistischen Gründen und nicht einfach wegen eines anderen Musikgeschmacks ablehnen. Basta. Denn sie sind weiß und die anderen sind schwarz – die Rollenverteilung gut und böse ist klar.

Ich lebe hier in Südafrika und ich bin begeistert von diesem, meinem Land. Seit den Wahlen 1994 hat sich vieles geändert – und Alexander, dies sind erst 12 Jahre. Was hast Du erwartet ? Du schreibst von einer ohnmächtigen Wut, wenn Du an den Townships vorbeifährst. Wusstest Du, dass unsere Regierung im nächsten Jahr 23 Milliarden Rand (€ 2.6 Milliarden) für den Bau von 500.000 Häusern für schwarze Südafrikaner ausgeben wird? Wusstest Du, dass unsere Regierung den Steuerfreibetrag für die unteren Einkommensschichten auf 40.000 Rand (€ 4500) erhöht hat? Wusstest Du auch, dass unsere Regierung trotzdem das Defizit vor Neuverschuldung auf 7.9 Milliarden Rand und somit auf ein halbes Prozent des Bruttozialproduktes verringern konnte? Dir als VWL-Studenten sollten solche Zahlen etwas sagen. Dir als Gast in unserem Land sollte mit den Erfahrungen, die Du hier machst, klar sein, dass die Lebensbedingungen ALLER Südafrikaner nicht in einer Dekade angeglichen werden können. Erwartest Du nicht etwas zuviel ? Um noch eine Zahl zu nennen: trotz all der Ausgaben und Steuersenkungen für untere Einkommensschichten ist unsere Inflationsrate stabil unter 4 %.

Unsere Regierung und die Menschen in unserem Land arbeiten an einem neuen Südafrika. Es werden Fehler gemacht, aber auch Fortschritte. Alles braucht eben Zeit. Gib uns doch eine Chance. Du schreibst von Deinen rassistischen Kommilitonen. Alexander, diese müssen ihr Studium selbst bezahlen, mit der Aussicht, danach in ihrem Heimatland keine Arbeit zu finden. Dies nennt man BEE (Black Economic Empowerment) und macht es einem Weißen so gut wie unmöglich, eine Anstellung in der Wirtschaft zu finden. Wie würdest Du Dich verhalten, wenn Du – der Du sicherlich Deinen Aufenthalt hier in Südafrika über ein Stipendium finanzierst – gezwungen wärst, Deine Heimat zu verlassen? Alexander, hast Du jemals versucht, Dein Weltbild in Frage zu stellen und die Situation der Weißen hier in Südafrika zu verstehen? Und vergiss nicht, es waren die Weißen, die beim Referendum 1993 für die Abschaffung der Apartheid gestimmt haben.

Die Uni in Stellenbosch versuche krampfhaft, Afrikaans als Lehrsprache zu behalten – schreibst Du. Ich frage Dich: Was ist falsch daran? Warum kann es neben zwei englischsprachigen Universitäten in Kapstadt nicht auch eine afrikaanssprachige geben? Afrikaans ist die am meisten gesprochene Sprache im Westkap. Haben die Menschen hier nicht ein Recht darauf, eine Hochschulausbildung in ihrer Muttersprache zu absolvieren ?

Die Townships haben es Dir ja besonders angetan. Alexander, es gibt solche Siedlungen auch in Brasilien oder Asien. Dies hat mit Landflucht und dem Streben nach einem besseren Leben zu tun. Warst Du je in einem Township hier am Kap ? Weisst Du, dass – im Gegensatz zu vergleichbaren Siedlungen in Brasilien – diese alle Strom, fließendes Wasser und städtische Dienstleistungen wie Müllabfuhr etc. haben. Übrigens zum großen Teil nach einer Gemeindestrukturreform – mitfinanziert durch die wohlhabenden Gegenden um Camps Bay. Wusstest Du, dass zum Beispiel Helen Zille, unsere (weiße) Bürgermeisterin, eigentlich lieber Häuser für die Armen bauen wollte, als Milliarden für die Fußballweltmeisterschaft 2010 auszugeben? Alexander, ich möchte das Leben in den Townships nicht schönreden. Aber gib uns Zeit, die Lebensbedingungen auch dieser Menschen zu verbessern.

Du schreibst, dass Du hier an der Uni in Stellenbosch unter anderem an einem Seminar Probleme bei der Errichtung einer demokratischen Nation in Südafrika seit 1994 teilnehmen konntest. Eigentlich hättest Du unser Land, unsere Probleme und unsere Perspektiven besser verstehen sollen, als Du dies in Deinem Artikel zum Ausdruck gebracht hast.

Wenn Du das nächste Mal bei Straußenfilet und Cabernet Sauvignon dem Plätschern des Wassers am Eerste River lauschst, versuch doch mal, die Menschen in Südafrika zu verstehen – alle Rassen – denn wir sind eine Nation und haben bisher viel erreicht, von dem man vor dem Abschaffen der Apartheid noch nicht einmal träumen konnte.

» Blog von Alexander Schwan in Südafrika

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15 KOMMENTARE

  1. So wie Jens das schreibt, hört sich das ja noch gut an.
    Ich hatte aus anderen, möglicherweise einseitigen, Quellen, eher den Eindruck, daß die Weißen in Südafrika fürchten, daß es so wie in R. Mugabes Simbabwe laufen würde, mit Entrechtung, Ausplünderung, Vertreibung und Ermordung der Weißen. Aber wenn ein entsprechender Volkstribun an die Macht kommt, wird es ja vielleicht noch so. Daß sich unsere politisch korrekten Medien einen Dreck drum scheren werden, wissen wir jetzt schon: ethnische Säuberungen? – aber wenn nur Weiße davon betroffen sind, ist es doch in Ordnung, oder?

  2. Ich hatte mal ein Doku zu Südafrika gesehen und für mich war das genug für eine eigene Meinung. Es ging darum, dass jetzt, nach der Wende den Leuten in den Townships wirtschaftlich immer noch miserabell geht. Sie haben kein Geld für Strom und deswegen klauen sie Strom. Sie legen illegale Kabel und zapfen den Stromnetz an.
    Natürlich schleimte der Filmemacher von wegen Armut, Umverteilung u. Ä.

    Meine Meinung dazu: Auch nach dem halben Jahrhundert Ostblockexperiment haben einige nichts dazu gelernt: Keine Energiefirma kann Strom gratis herstellen und liefern. Wenn ein paar (es waren sehr viele) edle arme schwarze Robin Hoods aus den Townships die Stromnetze anzapfen, werden die Energielieferanten ihre Arbeiter nicht mehr bezahlen können; sie werden ihre Netze nicht mehr warten können; sie werden die benötigte Rohstoffe nicht kaufen können.

    Diebestahl ist immer ein Diebstahl und wenn einer ohne eine Gegenleistung profitiert, dann wird ein anderer beschädigt. In diesem konkreten Fall alle Angestellten der Energieliferantenfirma, alle anderen Kunden, die den Schaden mitfinanzieren usw.

    Diese Schwarzafrikaner sind immer noch die Naturkinder aus der unschuldigen Zeit des Kolonialismus: was da ist, kann man einfach wegnehmen und verteilen, Arbeiten muß man nicht und wenn es Probleme gibt, dann muß der Schamane ran und durch tanzen und singen für Regen sorgen.
    Damit wird man aber keine funktionierende Wirtschaft im Gang halten.

    Schade nur, dass der Spiegelstudent sich hier genau so unschuldig über den Rassismus auslassen kann. Er wird nie zu den beschädigten zählen. Sein Studium wird von den Deppen mitfinanziert, die noch zusätzlich von den armen faulen Schwarzen aus den Townships beklaut werden.

  3. Ein Bekannter aus Südafrika, der jetzt in den USA lebt, hat gemeint, dass sich zumindest die weisse Landbevölkerung verbunkert und darauf wartet, dass das Land unter der Last von AIDS und seiner eigenen wirtschaftlichen Unfähigkeit zusammenbricht.
    Und ob man ein Land, in dem eine Partei die absolute Mehrheit hat (ANC) und diese schalten und walten kann, wie sie will, noch Demokratie nennen kann, das halte ich ebenfalls für ein wenig fraglich.

    Aber, hach Gottchen, ist ja Nelson Mandelas Mischpoke, da ist der westliche Gutmensch froh… *rolleyes*

  4. Zu Südafrika fällt mir ein, das ich einmal ein Bericht über eine PolizeiEinheit in den Townships gesehen habe. Als gelerntem Infantrist ist mir da die Kinnlade Runtergefallen. Das was ich gesehen habe, war nach Bewaffnung, Ausrüstung und angewendeter Taktik kein PolizeiEinsatz. Das war Lehrbuchmäßiger Millitärischer Orts- und Häuserkampf. Bei einem Stinknormalen Einsatz. Der Offizier: wir müssen innerhalb von 10 Minuten wieder hier weg sein, sonst kann es sehr leicht ungemütlich werden….

    …Später dann, in seinem Hauptquatier, lächelte er gequält, und sagte etwas, das ich nie vergessen werde: „Das gute ist, an manchen Ecken in den Townships kann man Nachts keine Drogen mehr kaufen.““Das schlechte daran: man kann sie deshalb nicht mehr kaufen, weil in diesen Ecken sich noch nicht einmal mehr die DrogenDealer nachts auf die Straße trauen.“

    Und so sehen diese Gutmenschen Dieselben Probleme wie wir: aber sie verwechseln Ursache und Wirkung. Während sie Glauben, Verbrechen, AIDS und Gewalt wären folge der Wirtschafftlichen Perspektivlosigkeit, ist es in Wahrheit genau umgekehrt.

    Deshalb sind jene, die glauben machen wollen, Wohlstand für alle sei schnell und bequem zu haben, nicht teil der Lösung, sondern sie sind das Problem. Denn schnell und Bequem gibt es nur eine Möglichkeit an Geld zu kommen: Verbrechen. Und das zahlt sich nicht nur nicht aus, sondern zieht die ganze Community mit herunter. Und so bleibt es ein Teufelskreis. Das Problem zu lösen, bräuchte es Menschen, die umfassend klar machen, der einzige weg heraus aus den Townships führt über Bildung, Arbeit und kurz gesagt darüber, verantwortung zuerst für sein Leben und dann für die Community zu übernehemn. Er ist lang, steinig und Unbequem, aber der einzig gangbare Weg.

    Es gibt solche Ansätze längst, und wenn das Bübchen Statt CabernetSaufen mal seinem Job als Journalist nachgekommen wäre, hätte er sie gefunden. Und würde dann einen Artikel schreiben, der Versucht diesen Seriösen Helfern unter den Arm zu greifen. So ist er nur ein WohlstandKid, das vor lauter Schreck gesehen hat, das es andere gibt, denen es nicht so gut geht wie ihm. Da er aber der wahre Rassist ist, der sich nicht vorstellen kann, das die Bewohner der Townships selbst für ihr Leben verantwortlich sind, kann er nur eine Lösung finden: die Weißen sind schuld. So ist das Problem gelöst, der lästige Trieb hat seine Abfuhr gefunden, und er kann wieder an seinem StraußenFleisch mümmeln.

    Solche Menschen, gab es mit ähnlichen Problemen schon einmal, in den Ghettos der USA. Wo durch GangKriminalität und Drogen ähnliche Probleme vorlagen. Dort sind die ersten gekommen, und haben den Jugendlichen gesagt: Hände weg von Drogen, keine Gangs, geht in die Schule, lernt, macht etwas aus eurem Leben. Und da diese Menschen selber aus diesen gegenden Kamen, vorher selbst Gangmitglieder waren, sind sie die ersten gewesen, die von den Jugendlichen gehört wurden. Sie wurden ernst genommen, hatten sichtbaren erfolg. das waren die ersten Rapper. Weil sie ernst genommen werden wollten, zeigten sie ihre GangTatoos, und ihre GangsterAlüren, um den Jugendlichen zu zeigen, Wir wissen wo von wir reden, wir haben es durch, lasst den Scheiß. Die heutigen „Rapper“ haben nur die GangsterAtitüde übernommen. sie aber glorifizieren diesen GangScheiß. deshalb haben sie nichts begriffen. Und deshalb hasse ich die heutige RapMusik.

    Aber, wahrscheinlich hat unser Weißbrot noch nicht einmal das kapiert. Denn, soetwas wie die ersten Rapmusiker ist genau das was die townships brauchen: Menschen die Glaubwürdigkeit haben, die von den Jungen gehört werden. und die ihnen sagen: seid euch eurer Verantwortung bewußt. Sie sind längst da. und zum Glück für Südafrika das Rappende Weißbrot aus der deutschen vorstadt bald weg.

  5. Früher: Die Juden sind schuld, die Juden sind schuld, die Juden sind schuld …
    Jetzt: Die Weißen sind schuld, die Weißen sind schuld, die Weißen sind schuld, …

    Also ich will ja nicht politisch inkorrekt sein, aber die europäischen Einwanderer haben Südafrika aufgebaut und zu dem gemacht was es heute ist, abgesehen von Aids denn dessen Bekämpfung haben die Afrikaner verhindert. Sie haben das Apartheitssystem aufgegeben, und das war nicht unbedingt zu ihrem Vorteil, für viele von ihnen sicherlich der Verlust ihrer Nation. Davon abgesehen sind die Bantus Einwanderer, nicht die Urbevölkerung, und sie kamen nach den Europäern.
    Mit rassistischer „antirassistischer“ Hetze kann man leicht Leistungsträger und Investoren aus einem Land vertreiben, aber eigentlich hat Südafrika auch schon so genug Probleme.
    Schön zu wissen, dass die linken Gutmenschen auch dann nicht Ruhe geben werden wenn in Deutschland die Einwanderer in der Mehrheit sind. Soweit wie in Südafrika sollten wir es also gar nicht erst kommen zu lassen, kein Fussbreit den Linksfaschisten.

  6. Ich habe mir mal (auf die interessante Anregung durch Jens hin) den Artikel des privilegierten weißen Gutmenschen Alexander S., 21 Jahre jung, angetan.
    http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,448170,00.html

    Für einen VWL-Studenten mag ein solcher kakophonischer Schwanengesang ja gerade noch angehen. Nur frage ich mich, warum ein angehender Akademiker nicht einmal den Unterschied zwischen „Rassismus“ und „Rassentrennung“ zu begreifen vermag.

    Und was so schlimm daran ist, daß eine Schule eine bestimmte Unterrichtssprache beibehält, will sich mir auch nicht erschließen. Südafrika soll doch froh sein, daß es überhaupt noch ein paar Weiße hat.

  7. Der junge Herr ist Jungsozialist, studiert – na was wohl – VWL und hat schon in jungen Jahren einen wachen Blick für die Ungerechtigkeiten in der Welt.
    Man ahnt es schon, wo der dereinst mal sein Auskommen finden wird. In der Partei, in Verbänden, in Instituten, bei der Friedrich-Ebert-Stiftung, in Organisationen, in Projekten, in der Sozialarbeit oder wo auch immer. Kurzum, in der freien Wirtschaft jedenfalls nicht.

  8. Diese elendigen Heuchler.

    Wenn ein Weisser keinen Gangsterrap mag ist er natürlich sofort ein Rassist.

    Das Weisse trotz besserer Eignung einfach bestimmte Jobs nich machen dürfen und aus dem Land vertrieben werden ist keine Rede Wert.

    Die weissen haben Südafrika aufgebaut, da lebten die schwazen noch im Busch. Die Rassentrennung war sicher kein Zuckerschlecken, aber wahrscheinlich die einzige Möglichkeit für die weissen nicht aus dem Land gejagd zu werden. Nicht umsonst war ZA das Land wo es Afrikanern wirtschaftlich am Besten ging.

    Der Afrikaner neigt dazu faul zu sein. Wenn da überhaupt jemand arbeitet sind es meistens die Frauen. Sind alle Weissen verjagt und ausgerottet aus ZA wird das Land den Bach heruntergehen wie alle anderen schwarzafrikanischen Länder auch.

  9. Erschütternd sind solche Massnahmen wie das Black Economic Empowerment. Da glaubt man, dass Land habe die Apartheid überwunden und nun gibt’s den Rassismus wieder. Nur umgekehrt.

  10. Ein Bekannter, der in Kapstadt lebt und arbeitet, meinte mal zu mir, dass der Rassismus unter den Weißen und Schwarzen enorm ausgeprägt ist. Da stehen sich beide Gruppen in nichts nach. Ach, übrigens hat er eine schwarze Freundin.

  11. @Jens
    vergleichbare Siedlungen in Brasilien haben auch Strom, Wasser und Müllabfuhr. Wo es in Brasilien das nicht gibt, sind Indianergebiete. Da isst man gelegentlich auch noch seinen Nachbar.

  12. Zum Thema Rap (den ich auch nicht mag, was allerdings weniger mit der Hautfarbe zu tun hat als mit meiner Hinwendung zu klassischer Musik und Jazz):

    Ein amerikanischer Rapper, der zum Judentum konvertierte, singt für die Entführten

    Ein schwarzer amerikanischer Rapper, der zum Judentum konvertiert ist und in einer Jeshiwa gelernt hat, hat sich für die drei entführten israelischen Soldaten rekrutieren lassen.

    Der Sänger Y-love, genannt Matthäus II., trat vergangene Woche bei einer Veranstaltung des israelischen Konsulats in Boston und der örtlichen Studentenorganisation für Eldad Goldwasser, Ehud Regev und Gilad Shalit auf.

    Der Rapper sang Lieder aus seinem Repertoire – so gut wie all seine Lieder handeln von Israel und seinem Wunsch dorthin zurückzukehren – und sprach darüber, wie wichtig es sei, dass jeder Jude in der Diaspora Solidarität mit Israel und mit den drei entführten demonstriere.

    (Yedioth Ahronoth, 13.12.06) zitiert nach heutigem newsletter der israelischen Botschaft Berlin

    http://nlarchiv.israel.de/index.htm

    http://berlin.mfa.gov.il/mfm/web/main/missionhome.asp?MissionID=88&

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