Zum Artikel "Weihnachten – mit getilgtem Jesus?" vom 23. Dezember erschien heute ein bemerkenswerter Leserbrief in der Welt.

Es ist jämmerlich und absurd, dass das christlich geprägte Europa die christlichen Symbole aus dem öffentlichen Leben im Namen der Toleranz verbannen will und das auch schon tut. Wann sind wir so weit, dass die Glocken nicht mehr geläutet werden dürfen oder die Kreuze von den Kirchtürmen verschwinden müssen? Mit dieser Haltung ernten wir nur die Verachtung der Andersgläubigen, die darin weniger Toleranzbemühungen als vielmehr Feigheit und Gleichgültigkeit erblicken. Die Achtung vor den Symbolen der eigenen Religion und gleichermaßen den Symbolen der anderen würde wirkliche Toleranz ausdrücken und Respekt statt Verachtung auslösen. Marliese Linke, Bad Honnef

(Spürnase: Rainer S.)

image_pdfimage_print

 

9 KOMMENTARE

  1. Dieser Brief trifft die Sachlage ganz gut, aber eins paßt nicht so ganz: „Mit dieser Haltung ernten wir nur die Verachtung der Andersgläubigen“. Der Punkt ist die Formulierung „der Andersgläubigen“. Ich denke nicht, daß Buddhisten, Hindus, Sikhs oder Juden uns für diese absurde Pseudo-Toleranz verachten, sie dürften m. E. eher darüber verwundert bzw. davon irritiert sein. Explizit verachten dürften uns eher ganz bestimmte Vertreter der „Religion des Friedens“, weshalb man da nicht alle Andersgläubigen über einen Kamm scheren sollte.

  2. @Kybeline: Das ist doch relativ klar, wenn ich mich nicht irre wurde darüber schon bei PI berichtet?? Auf jeden Fall ist das im Prinzip eine Art Erholungsstation für Extremisten, die insbesondere im Irak verletzt worden sind. Denn wi du schon sagtest sollen dort im Wesentlichen „Kriegsverletzungen“ behandelt werden, was natürlich auch auf Zivilisten zutreffen könnte, allerdings haben die Initiatoren auch dargelegt, daß sich die bevölkerung des Ortes an „Männer mit langen Bärten und fremdartiger Kleidung“ gewöhnen müßten. Und so laufen auch im Irak nicht allzu viele menschen herum, von den „üblichen Verdächtigen“ einmal abgesehen…
    Achja: In Gutmenschen-Deutschland würde es mich nicht wundern, wenn das Ding wirklich gebaut würde, man will hier doch schließlich „tolerant“ und „weltoffen“ sein, vor allem der „Religion des Friedens“ gegenüber.

  3. Ich kann Frau Linke nicht so richtig zustimmen…
    Unser Verhalten wird mitnichten falsch ausgelegt – das was da vom deutschen Durchschnittstrottel als Toleranz verkleidet daherkommt IST Feigtheit und Gleichgültigkeit!

  4. Das ist eine gute Art, selektiv Migranten ins Land zu holen – die nicht mehr gehen, oder wenn sie gehen, dann mit dem Sprengstoffgurt nach NY, London oder Madrid.

  5. @Kybeline: Eben, und deshalb sollte man allmählich dazu übergehen, Politiker, die dafür verantwortlich sind, wegen Hochverrats und/oder Landesverrats anzuklagen…

  6. Frau Linke scheint ja überall zu Weihnachten in Europa gewesen zu sein, um dies beurteilen zu können. Ich beschränke mich auf Deutschland.
    Tannenbäume, Kerzenlichter, Weihnachtsdekoration (teils sehr stark werblich), Glockengeläut, all über all! Die Fernsehsender haben Weihnachten (mit Jesu Geburt) gebührend gefeiert, der Bundespräsident hat selbst in seiner Ansprache sich darauf bezogen. Der Sender Phoenix hat über die Feiertage abends eine mehrteilige Sendung über den Orient gebracht: unsere moslemischen Freunde werden sich über die Abschnitte Konstantinopel und Damaskus nicht gefreut haben. Sehr deutlich wurden die christlichen Grundlagen dieser Städte samt ihrer Bauwerke hervorgehoben. Was soll denn noch geschehen?

  7. Kybeline

    Das Krankenhaus hat für mich den einzigen Zweck, Terroristen nach Europa einzuschleusen. Die Behandlung in den herkunftsnahen Ländern wäre wesentlich billiger.

  8. @Kybeline:

    Gibts bei dem geplanten Krankenhaus für fremdartige Bartträger auch einen grossen Schornstein? Könnte evtl. als Minarett getarnt sein.
    Ich frag ja nur, wenn die Krankentransporte vielleicht nur auf Input laufen…

    Wer Arges denkt, den bitte ich um Vergebung. 😉

Comments are closed.