Video-URL: http://www.youtube.com/watch?v=qr8ZM10ONm0

(Quelle: Arabija/n-tv)

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54 KOMMENTARE

  1. Saddam Hussein hingerichtet – Die Todesstrafe ist ein Rückfall in die Zeit juristischer Barbarei

    Die Reaktionen auf die Hinrichtung von Saddam Hussein müssen zu denken geben. Die barbaritsiche Strafe, die juristisch legitimiert vollstreckt werden kann, wird in vielen Einschätzungen aufgewertet, als gäbe es es die fundamentale humanitäre Errung…

  2. So etwas muss Mensch sich nicht angucken. Na gut, Lynchen von Negern und Hinrichtungen in der Öffendlichkeit waren auch immer gut besucht. Wir haben uns tatsächlich weiterentwickelt. The Show must go on. Hauptsache Unterhaltungswert.

  3. Jaja… Saddam kann einem leidtun, der arme Entführer von N.Kampbusch kann einem leidtun, ebenso wie der Entführer vom kleinen Metzger… oder der arme entwurzelte und weltweit gehetzte Osama.

    Kein Mitleid verdienen natürlich die amerikanischen Farmerssöhne die hemmungslos auf der ganzen Welt aus Blut- und Ölgier morden und brandschatzen. Schon klar…

    Wer mir nicht leidtut ist der deutsche steuernzahlende Bauerntölpel der die Natter an seiner Brust nährt…

    Und Saddam auch nicht!!

  4. zu #1
    Ich kann auf die Bilder verzichten, aber vielleicht wären sie für ähnliche Diktatoren, wie er einer war, ganz heilsam.
    Als letzte Worte soll er gemurmelt haben: „Es ist kein Gott, ausser Allah, und Muhammad ist sein Prophet“. Einer der Mörder, die mit Jesus gekreuzigt wurden, sagte als letzte Worte: „Jesus, gedenke an mich, wenn du in dein Reich kommst!“ Jesus antwortete: „Wahrlich ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein!“ Diese Chance hat Saddam verpennt. Nun wartet er auf seine eigentliche Bestrafung, weil er die Chance, die Jesus selbst einem wie ihm anbietet, nicht genutzt hat!

  5. Mir tut er auch nicht leid. Ich hätte auf so was verzichtet, aber nicht wegen ihm, sondern wegen mir und meiner Selbstachtung. Das ist kein moralischer Fingerzeig, denn ich finde ok, wenn PI solche Videos zeigt und ich hätte es auch gezeigt, wenn ich vorher erwischt hätte.

    Aber ich hätte es einfach glücklicher gefunden, wenn er auch mal schnell Krebs bekommen hätte, wie Honecker, oder wenn das Irakische Volk ihn so schnell und unkompliziert verurteilt und hingerichtet hätte, wie die Rumänen den Ceaucescu.

  6. Müssen wir mit diesem Video überzeugt werden, dass ein Diktator tot ist? Damit wir Gerüchten nicht glauben, er würde den Widerstand im Irak organisieren? Unterstes Unterhaltungsniveau. Wo die Fernsehsender voll davon sind. Künftig erwarte ich hier weitere Hinrichtungsvideos. Damit ich endlich das TV abmelden kann. Das Totfahren von Hunden und Katzen ist auch bisher zu kurz gekommen.

  7. Saddam Hussein: erste Live-Bilder von der Hinrichtung

    GW-Leser, wie immer, in der ersten Reihe sitzend….

    Update 11:28 Während deutsche Medien noch davon sprechen, dass die Bilder der Exekution Husseins eventuell gar nicht freigegeben werden, sind die schweizer Kollegen ein wenig schneller, erste …

  8. Wo ist Dein Problem???
    Die Tausenden Kurden die Saddam hat vergasen lassen, jeder einzelne angekratzte Pali und sonstige Tote werden uns doch auch in den Nachrichten präsentiert… und die sehe ich nicht zur Unterhaltung sondern zur Information an…

    Bebilderte Nachrichten vom toten Saddam, haben allerdings einen regelrechten Unterhaltungswert… da lacht einem doch das Herz :-)))))))))))

  9. TODESSTRAFE – NEIN DANKE!

    Man hätte ihn genauso gut vor den Internationalen Gerichtshof in Den Haag stellen können.

    Bloß, den erkennen ja die USA nicht an, wie sie sich auch sonst öfter ihre eigenen Gesetze machen.

    Der Krieg im Irak war und ist eine der größten Dummheiten.

    Was hat’s gebracht???

  10. … wenn das Video veröffentlicht wird, in dem Saddam tatsächlich hängt: dann werde ich es mir ansehen. Und es wird nicht so grausam sein, wie die Bilder von Saddams Opfern oder die Videos der Scharia, die bei youtube rumgeistern.

    Was mir jedoch bei der Diskussion um die Medienberichte wieder einfällt: Erinnert ihr euch an die Reaktionen auf die Bilder, die Saddam in Unterhosen zeigten?

    Da war die Rede von „Entwürdigung“ und „Bloßstellung“ und weiterem gutmenschlichen Gesülze; zynisch, denke ich, wenn man die Taten des nun Gehängten dagegenhält!

    Ich für meinen Teil begrüße diese Hinrichtung (ohne sonst jedoch von dieser „Strafe“ überzeugt zu sein…)

    Tariernix

  11. Ich finde es nach wie vor falsch das er hängt – man treibt den Teufel nicht mit dem Belzebub aus. Diese Hinrichtung war unmenschlich und bleibt es – egal wer da hingerichtet wurde.

  12. Hier noch mal Saddam ganz privat
    (aussem Stern)

    http://short4u.de/45965c82aac26

    Vielleicht sollte ich mir schnell ne
    Druckerei suchen und nette kleine „Pali
    Posie Büchlein“ für die Kopftuch Fraktion
    an den Rütli Schule dieses Landes drucken lassen bringt bestimmt ne Menge Schotter.

    ca

  13. #11: „Bloß, den erkennen ja die USA nicht an, wie sie sich auch sonst öfter ihre eigenen Gesetze machen.“

    es ist die eigenart souveräner staaten, ihre eigenen gesetze zu machen statt sie sich von einer überstaatlichen bürokratie vorschreiben zu lassen, wie das leider in europa üblich geworden ist.

  14. Auch wenn Saddam 100x den Tod „verdient“ hat: ich bleibe ein entschiedener Gegner der Todesstrafe.
    Töten im Kampf (zB Verteidigungsfall) oder Tyrannenmord gehen bei mir moralisch in Ordnung, sonst hätte ich die Uniform nie anziehen dürfen. Auch wenn ich mir klar bin, daß selbst dies im christlichen Sinne sehr fragwürdig ist und der Gewissensentscheidung des Einzelnen überlassen bleiben muß (dh es darf niemand dazu gezwungen werden!).
    Aber das „Abschlachten“ eines Gefangenen, sei es ein Kriegs- oder ein Strafgefangener, ist nicht nur feige sondern auch moralisch verwerflich. Ein atavistischer Akt der Rache, unserer Kulturstufe nicht mehr angemessen. Unsere Religion verbietet es, und auch moralisch dürfen wir uns nicht auf die selbe Stufe wie die Schlächter stellen, uns zum Herrn über Leben und und Tod aufzuwerfen.
    Ich habe auch schon Petitionen an die amerikanische Regierung unterzeichnet, die dortige, einer westlichen Kulturnation absolut unwürdige und der sonst viel gepriesenen christlichen Grundeinstellung diametral zuwiderlaufende Praxis der Hinrichtungen endlich zu beenden.

  15. Im Falle Saddams bin ich auch entschieden gegen die Todesstarfe.

    Ein viel zu schneller und schmerzloser Tod für diese verdammte Bestie.
    Wo waren die leute die sich jetzt über seinen Tod beklagen, als er unschuldige Zivilisten vergaste, Menschen foltern und verstümmeln ließ… Diese Todesstrafe ist ein Paradebeispiel für die Doppelmoral der die meisten Gutmenschen verfallen sind.

    Und wer die ganze Version haben will sollte sich mal bei Ogrish/Rotten umsehen, taucht da bestimmt auf.

  16. @Gastredner 10

    Ich hab kein Problem. Leute, die sich am Tod eines Menschen ergötzen müssen haben eines. Mir reicht die Nachricht von seiner Hinrichtung. Das Zusehen, mit Popcorn und Cola, überlasse ich anderen.

  17. #18 CA

    Nein, das war kein Tyrannenmord!

    Genauso wenig wie es Jagdglück war, wenn der tapfere Hermann Göring in Ostpreußen die in ein Gehege eingesperrten Hirsche abschoss!!

    Oder ist Dir der Unterschied wirklich nicht klar!!

  18. Die Öffentlichkeit hat ihre Bilder bis zur Schlinge um den Hals bekommen, was dann geschah ….?

    Auch wenn er meine Gefühle zum Kochen gebracht hat, sein Richter will ich nicht sein.

    Paulchen

  19. #19…

    halt ma ´n Ball flach…
    ICH relativiere hier gar nichts!!!
    Ich habe nichts gegen die Todesstrafe – nicht im Allgemeinen und auch im Fall Saddam nicht – basta!
    Sein Speiseplan interessiert hier auch nicht… bist Du der deutschen Sprache nicht mächtig?? –
    Er war ne Sau und jetzt ist die Sau tot…so einfach ist das für mich – von DIR lasse ich mich bestimmt nicht zum Gutmenschen bekehren..

    #22 Popcorn und Cola brauche ich nicht um mich von Herzen daran zu freuen daß Saddam nun zum letzten Mal – und für immer in ein Erdloch verschwindet.
    So geht er nun als leuchtendes Beispiel Osama bL voraus – dann warde ich bestimmt ein Fäßchen aufmachen…

  20. Gudrun hat Recht: wir können nicht immer Kulturrelativismus und Verfall unserer eigenen (westlichen, christlichen, demokratischen, humanistischen…) Werte beklagen, uns andererseits auf die selbe Stufe mit Hinrichtungs-feiernden arabischen Massen stellen. Unserer Kultur angemessen ist ein internationaler Gerichtshof mit einer fundierten dokumentarischen Aufarbeitung aller Verbrechen, die auch in Zukunft der Öffentlichkeit uns Historikern zur Verfügung steht. Anschließend Wegsperren des Deliquenten und bewusster Verzicht auf Hinrichtung. Überlegt Euch, wofür Ihr steht… WIR SIND WIR!

  21. Nein – Ihr habt nicht Recht… und schon gar nicht die Deutungshoheit.
    Ich habe das Recht für die Todesstrafe, aber gegen die Einführung der Scharia in Europa zu sein!
    Ich habe das Recht für die sofortige Ausweisung aller Moslems aus Europa zu sein!
    Ihr habt das Recht nicht meiner Meinung zu sein… aber deshalb ist Eure Meinung noch lange nicht die Richtige!

    D.N.Reb
    DU magst primitiv sein und für das Lynchen…
    …Ich bin es nicht

  22. Wenn wir nun wieder mehr Feinde hinzurichten haben, können wir ja die Kolosseen in Europa wiedereröffnen, und Deutschland bekommt auch endlich eines, mit Löwen und Tigern. Das hat mehr Stil, und wenn schon dann richtig.

    Davon abgesehen: Mir ist das Thema so ziemlich egal. Ich bin einfach irgendwie unsensibel gegenüber irgendwelchen Sentimentalitäten, andererseits habe ich Saddam eher bewundert und er hat uns Deutschen ja nichts getan. Ich habe vor seinem Sturz eigentlich auch nie etwas wirklich Negatives über ihn gelesen, und wenn dann habe ich es schon vergessen.

  23. @ Gudrun: Ob saddam eine Sau ist, weiß ich nicht, auch nicht, ob er sich „Eicheln gefressen und sich im Möttker gesuhlt“ hat, mag ja keine Tiere beleidigen… aber du findest in obigem Link zu „Saddam privat“ als Bild 6 oder 7, wie er Trüffeln im Erdreich sucht… SCNR

  24. Ich entschuldige mich bei den Säuen, weil diese sich im Dreck wälzenden Tiere nichts, aber auch gar nichts mit dem Diktator Hussein gemein haben, verfügen sie doch ab einem gewissen Grad der Sättigung über emotionale Bindungen und sensible Raktionen.
    Da sitzen wir nun, hinter unserem Bollwerk der Zivilisation und empören uns über diese Untat gegen den Tyrannen, vielleicht nur solange, solange wir nicht merken, daß es eigentlich nur ein kleiner lächerlicher Jägerzaun ist, der uns von der Barbarei trennt und jederzeit niedergerissen werden kann.

  25. den hochmoralisch argumentierenden Saubermännern, die Demokratie und Freiheit verleumden und zugleich den Tod eines Diktators beweinen, seien zwei Dinge gesagt: erstens befinden sie sich gemäss den jüngsten Meinungsumfragen schon wieder im Widerspruch zur Meinung der Volksmassen, die offensichtlich sehr ähnlich denkt, wie der amerikanische Erzfeind, und zweitens, dass der Vollzug der Todesstrafe gar nicht notwendig gewesen wäre, hätte Hussey auch nur ein Minimum an Anstand gezeigt, denn dann hätte er sich im angesichts seiner Niederlage nicht wie eine feige Ratte elend verkrochen, sondern den ehrenvollen Abgang durch eigenhändiges Auslösen seiner auf seinen Schädel gerichteten Pistole gewählt.

  26. „Er wurde auch von seiner Mutter geliebt.“
    Der Diktator ist selbstverständlich auch ein Mensch gewesen. Die Ehre, die ihm bei seiner Hinrichtung erwiesen wurde, hat er seinen Untertanen nicht gestattet. Wir kommen hier auf die alte Frage zurück, ob ein Tyrannenmord erlaubt oder eine justiziable Hinrichtung erlaubt sei. Ich persönlich sehe kaum einen Zwischenweg. Entweder man ist gegen die Todesstrafe oder nicht. Es gibt gute Argumente auf der Basis der bürgerlichen Gesellschaft gegen die Todesstrafe und ebenso gute dafür. Ich sehe keinen Wiederspruch zwischen Bürgergesellschaft und Todesstrafe.
    Im übrigen war ein beliebtes Propagandamittel Saddams öffetliche Hinrichtungen im Rahmen seiner Reden. Es wurde einfach alles „ab serviert“, was nicht so passte.
    http://www.nytimes.com/2006/12/30/world/middleeast/30hussein.html?hp&ex=1167541200&en=adda570db73a7e34&ei=5094&partner=homepage

  27. …ihn mit einem Exemplar der höheren
    Fauna zu vergleichen könnte man als eine
    weit verbreitete Form des Speziezismus
    ansehen. Natürlich tut man jedem
    Borstenviech unrecht, es mit dem
    Diktator zu vergleichen. Ausserdem
    wäre es gegen WIRKLICH ALLE Regeln,
    wenn man Schweine hängen würde.
    Es gibt Sachen, dafür sind/sollten Tiere
    tabu (sein)…
    Das ist nur etwas , das sich Menschen
    aneinander antun dürften,…
    Tiere sind einfach eine andere Liga.
    man hat dem Tyrannen damit eigentlich die
    Referenz erwiesen so gefährlich zu sein,
    durch seine institutionalisierte Macht,
    die in den Köpfen von vielen Leuten spukt,
    dass man ihn nicht leben lassen kann .
    Es heisst doch, :
    „So lange man lebt, gibt es Hoffnung.“
    Und das trifft eben auch
    auf Tyrannen zu. Deren dunkle Hoffnungen in
    ihren Anhängern erst mit dem Tod des
    Hoffnungssymbolträgers wirklich stirbt.

  28. @Gastredner

    Ach hör doch auf, wer sich am Todeskampf von Menschen aufgeilt ist nicht primitiv? Erzähl das mal Deinen Nekrophilenkumpels. Das kommt mit vor wie in Rostock-Lichtenhagen, wo der vollgepisste Mob die Glatzen anfeuerte, noch mehr Vietnamesen zu verbrennen. Eigentlich wollten sie ja Sintis abfackeln aber die waren bereits verlegt. Und ich sag Dir nochmal, geh jemanden Lynchen wenn das Dich aufgeilt aber tu nicht so als wärst Du Saddams Folteropfer voll von gerechtem Zorn.

  29. „…schon wieder im Widerspruch zur Meinung der Volksmassen…“

    Hmm, lecker! Ja, ja die Volksmassen, die Stimme des (deutschen) Volkes! Habe ich das nicht doch schon mal irgendwo gehört? Es ist durchaus besser, wenn man manchmal gegen die Meinung der Volksmasse ist. Wie intellektuell unterbelichtet diese Masse sein kann, konnte man im 3. Reich erleben. Wehe wenn der Mob losgelassen wird.

    Danke Gudrun und Argonnenveteran!

  30. #34 Tom
    > Entweder man ist gegen die Todesstrafe oder nicht. Es gibt gute Argumente auf der Basis der bürgerlichen Gesellschaft gegen die Todesstrafe und ebenso gute dafür.

    Wichtig ist aber die Unterscheidung zwischen Aussenpolitik und Innenpolitik. Ich halte Nichts davon automatisch die gleichen Prinzipien und Wertungen anzuwenden. Dieses universale Denken ist so ziemlich das Schädlichste was es gibt.

  31. „Es ist durchaus besser, wenn man manchmal gegen die Meinung der Volksmasse ist.“

    Ja, mag sein, manchmal. Aber über längere Zeit in fast allen Belangen gegen die Meinung der Bevölkerungsmehrheit regieren!?

    Das geht -früher oder später- ganz heftig nach hinten los. Auch eine Lehre aus den Zeiten deutsche Diktaturen und der Zeiten davor und danach.

  32. #36 D.N.rEB

    iS JA GUT JETZT…Ich hab ja begriffen wie beschrämkt Du bist… Du kannst mich nicht auf dein Niveau herabziehen indem Du mir DEINE krankhaften Phantasien unterzujubeln versuchst!! Wer lesen kann ist klar im Vorteil… aber DU gehörst ja wohl eher zum C. Roth-Fanclub… da ist Lesen oder die Meinung anderer ja nicht so angesagt…. Angesagt ist bei Dir und Deinesgleichen lediglich das primitive Verunglimpfen Andersdenkender… Du bist ein guter Deutscher.. Ali Baba ist stolz auf Dich.
    Und nu lass mich mit Deinen perversen Vorstellungen in Ruhe – Du bist ja ekelig!!

  33. #38 European Patriot

    …sind Moral, Philosophie und Religion, ist ÜBERZEUGUNG ganz allgemein, regional oder universell???

  34. Willow, Du solltest Dich als Wahlkampfhelfer bei Ségolène Royal, Präsidentschaftskandidatin 20007 des Parti Socialiste, andienen. Du verkörperst 100-pro deren politische Linie.

    Sie ist immer der Meinung der Mehrheit der Franzosen, und außenpolitisch hält sie’s ebenso, dem Abgeordneten der Hezbollah lauscht sie bei seinen antijüdischen und anti-israelischen Sprüchen, und in Israel hat sie volles Verständnis für dessen Politik.

  35. #2 Templar (30.12.06 11:55)
    trotz aller grausamkeiten, die er zu verantworten hat, tut er mir leid.

    #28 Argonnenveteran (30.12.06 14:48)
    Überlegt Euch, wofür Ihr steht… WIR SIND WIR!

    Eben, „wir sind wir“ und wir sind nicht der Irak. Weder tut er mir leid, noch kritisiere ich die Vollstreckung der Todesstrafe, noch bin ich Anhänger der Todesstrafe.

    Ich werde den Teufel tun und mich über die irakischen Gesetze aufregen, die für Mord die Todesstrafe vorsehen, wenn zugleich das Land (dank diesem Idioten Bush) im Chaos versinkt und das tägliche Überleben einem Glücksspiel gleichkommt.

    Verdamm Hussein hat ein rechtsstaatliches Gerichtsverfahren bekommen – das ist eine Menge im Vergleich zu den früheren Gepflogenheiten.

  36. Wir sollten doch nicht vergessen, daß es durchaus mit Demokratie und Rechtsstaatlichkeit vereinbar sein kann, die Todesstrafe ein- und / oder auszuführen. Ob es mit den Menschenrechten und Werten vereinbar ist, muß jeder für sich entscheiden. Es gibt Argumente für beide Sichtweisen. Das große und nicht endgültig lösbare Problem für mich ist die Tatsache, daß es nie vollkommen auszuschließen sein wird, daß Unschuldige getötet werden.

    Zweitens ist es ein schwerwiegendes Werkzeug, das großes Verantwortungsbewußtsein auf Seiten von Staat und Gesellschaft verlangt. Gerade das deutsche Gutmenschentum sollte doch bitte nicht vergessen, daß es jetzt gerade einmal ein halbes Jahrhundert her ist, daß man in unserem Land die Todesstrafe abschaffte. Das geschah aber nicht mal eben, weil plötzlich alle Deutschen zu moralinsauren kleinen Gewissen der Welt wurden. Es geschah im Prinzip noch nicht mal freiwillig. Bis zu dem Zeitpunkt war es nämlich Deutschland, das die Todesstrafe auf eine Weise verhängte, daß der Begriff „Strafe“ schlicht nicht mehr angemessen war – schließlich haben all die Ermordeten sich keiner Verbrechen schuldig gemacht.

    Wenn jetzt jemand sagt: „Das will ich nie wieder haben, wir müssen das aus der Geschichte lernen“, dann habe ich mit dieser Einstellung und der daraus folgenden Ablehnung der Todesstrafe kein Problem. Allerdings würde ich dann auch erwarten, daß man in angemessener Weise die noch immer ungezählten Opfer Saddams würdigt und sich bei einer Diskussion über die Todesstrafe nicht auf Amerika fixiert, sondern mal auf die Länder schaut, in denen mit diesem Instrument echter Mißbrauch getrieben wird.

  37. Für optische Geniesser der Hinrichtung. Hier gibts noch bissel mehr zu sehen…

    http://www.youtube.com/watch?v=eHNFvLu-pK0&NR

    :-/

    Bevor wir uns mit Argumenten pro und kontra bewerfen, sollten wir uns mal genau überlegen, wie sich die ganze Angelegen heit denn FÜR UNS auswirken tut. Das ist der springende Punkt. Sich in irgendwelche Iraker zu versetzen und mit Schaum vorm Mund Rache zu rufen ist doch der größte Blödsinn den es gibt.
    Mit ihm verhält es sich doch ähnlich wie mit Pinochet. Seine Person spaltet das Land. Es sehen ihn genausoviele Leute positiv wie negativ. Und die jetzigen Machthaber sind doch keinen Deut besser als er.
    „Der König ist tot- es lebe der König!“

    Jetzt rennen dort 1000 kleine Saddams rum und basteln Bomben. Vielleicht wird ja der Irak bald ofiziell iranische Provinz. Regiert wird es jetzt anscheinend schon von Teheran aus…

    Off topic: Mal sehen wann die ersten „Flüchtlinge“ aus Somalia ihren Asylantrag in Deutschland stellen. Wolln wir Wetten abschliessen? 😉

  38. Ich finde, gerade im politischen Bereich ist nicht so leicht zu urteilen, wie im kriminellen Bereich.

    Einerseits ist es logisch, dass man dort die moralische Einstellung anders handhabt:
    Ein krimineller Serientäter, der nur aus Lust tötet, ist leichter zu diskutieren – dort kommt die Sichtweise von Gudrun, Argonenvet. usw gut zur Geltung und man kann einen Standpunkt leicht vertreten.

    Aber politische Todesurteile sind eher mit den Attentaten zu vergleichen. Und dort bringt es wenig, wenn man die eigenen moralischen Prinzipien über das Wohl eines Volkes setzt.
    In diesem Bereich werden manchmal Urteile von den Mächtigen leichtfertig gefällt. Andererseits reizt mich der Gedanke, dass fast alle großen politischen Verbrecher unserer Zeit für eine Weile in Knast waren. Und man hat sie frei gelassen. Oder sie wurden befreit. Da ist ein wenig beruhigend, dass Tote nicht mehr befreit werden… Obwohl Saddam schon zu alt war, um noch was auszurichten.

  39. # 47 ich denke es geht er darum das DU Streit suchst und mehr nicht.

    Aber damit erreichste gar nix Herr Ferndiagnostiker.

    End of Question.

    ca
    PS:Saddam ist TOD un bleibt es auch vorerst.

  40. #50 Die letzten Worte Saddams waren angeblich: „Palästina gehört Arabern!“

    Das sagt er definitiv nicht. Oft ist sein Bekenntnis zum Islam zu hoeren. Ich habe da was anderes. Angeblich will er u.A. auch gesagt haben: «Nieder mit den Verrätern, den Amerikanern, den Spionen und den Persern.»

  41. @Templar
    „trotz aller grausamkeiten, die er zu verantworten hat, tut er mir leid.“

    Mal schaun… würden dir die Menschen leid tun, die dieser Schlächter zu verantworten hat, und jeder nur für 10 Sekunden, wärst du in zwei Monaten noch nicht rum…
    Woher nimmst du bloß die Zeit??

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