youtubelogo.jpgOffenbar hat man in der moslemischen Welt die Gefahr des weltweiten Internets mit all seinen Vorzügen, wenn es um Meinungsvielfalt und -freiheit geht, erkannt und sich entschlossen, dies so nicht mehr hinzunehmen. Allerdings kann man leider – weil nicht lokalisierbar – keine Botschaften abfackeln und auch wütendende Straßenaufmärsche würden ihr Ziel verfehlen (davon abgesehen, dass man den Demonstranten dann wohl erst mal das Wesen des Internets erklären müsste – und dies widerum könnte ein Bumerang werden). So hat man sich zu subtileren Mitteln entschlossen.

Ein moslemischer YouTube-Club hat es auf antiterroristische Videos und deren Verbreiter abgesehen. Sie haben bei YouTube eine Gruppe mit dem Namen Oul-Al-Albab/Oul-Al-Absar gegründet, um Videos und kritische Poster aus Videos herauszufiltern. Zu Hilfe kommt ihnen die unprofessionelle Methode von YouTube, durch einfache Bewertung (flagging) unehrliche Nutzer zu ermutigen, über den Inhalt eines Videos falsche Bewertungen abzugeben und somit unliebsame Videos zu unterdrücken. YouTube hat sich trotz unzähliger Beschwerden bisher geweigert, diese Methode zu ändern, obwohl man mittlerweile klar feststellen kann, dass speziell Gruppen, die mit dem islamischen Terrorismus symphatisieren, dies missbrauchen.
Die Mitglieder der Gruppe teilen Informationen über YouTube-Nutzer, die antiislamistische Videos verbreiten und leiten ihre Mitglieder an, diese Videos und Nutzer als „inappropriate“ zu markieren, mit der Folge, dass die Videos/Nutzer gebannt werden. So einfach kann es sein. Hier ist ein Beispiel, wie ein Nutzer seinen moslemischen Glaubensbruder anleitet, ein antiterroristisches Video zu zensieren:

jafour3 (vor einer Woche)
Du gibts ihm nur einen Stern und klickst auf „Flag unappropriate“ und wählst „Hate Speech“. Dies findest Du unter jedem Video.

„jafour3“ ist als aus Palästina gelistet. Die Gruppe hat 251 Mitglieder in der ganzen Welt, die meisten aus Kanada und den Vereinigten Staaten. Logisch, die meisten aus Kanada und den Vereinigten Staaten. Im Iran zum Beispiel man ganz andere Wege. Iran verhindert Zugang zur YouTube Webseite

Internetnutzer, die YouTube.com am Dienstag aufrufen wollten, wurden von der Nachricht begrüsst:

“Auf der Grundlage der Gesetze der Islamischen Republik Iran ist der Zugang zu dieser Seite nicht genehmigt.”

Während also Moslems in freien Ländern sich zum willigen Erfüllungsgehilfen der Mullahs im Iran und anderer moslemischen Diktaturen machen, geht man in diesen Ländern gleich mit voller Macht gegen freien Informationsaustausch vor.

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10 KOMMENTARE

  1. Während also Moslems in freien Ländern sich zum willigen Erfüllungsgehilfen der Mullahs im Iran und anderer moslemischen Diktaturen machen, geht man in diesen Ländern gleich mit voller Macht gegen freien Informationsaustausch vor.

    BBC Höhrer werden gehängt, woher kennt man das nochmal ???

    achja 3tes Reich Parallelen ??
    jede Menge.

    ca

  2. Ich bin einer der betroffenen Poster, habe jedoch bisher nicht den Eindruck, dass auf diese Weise irgendjemand gesperrt würde oder dass Videos dadurch von der Website verschwinden.

    Alles, was das Flaggen zu bewirken scheint, ist, dass man angemeldeter Benutzer bei YouTube sein und einen Einverständnis-Link anklicken muss, bevor das geflaggte Video angesehen werden kann. Schlimm genug (denn gerade das weitverbreitete Einbauen von Videos in andere Websites – wie auch bei PI gern genutzt – wird dadurch ggf. erschwert, ich bin aber nicht sicher, ob das so ist), aber ich habe z.B. noch keine einzige Mitteilung von YouTube zu dem Thema bekommen.

    Es ist ja auch nicht so, als ob wir YouTube-Nutzer dieses scharfe (naja) Schwert nicht auch ausgiebig nutzen würden. Propagandavideos pro Islam flaggen ich und einige andere auch regelmäßig als inappropriate wg. hate speech, und Befindlichkeitsvideos von Kopftuchschwestern, die 10 Minuten lang darlegen, warum sie sich im Hijab so wohlfühlen, flagge ich spaßeshalber mit der Begründung, sie seien ’sexually explicit‘, denn gemessen an deren eigenen Maßstäben können sich ja an den Videos, solange die Damen nicht in der Burka auftreten, auch Mund- oder Nasenfetischisten aufgeilen, oder? 😉

  3. Es wurden bereits islamkritische Videos von mir völlig von der Website genommen. Die Drohungen diverser User waren auch nicht von Pappe.

    Aber ich bastel fleißig weiter an neuen Videos! Im Übrigen gibt es haufenweise islamkritischer Gruppen auf YouTube, die eine internationale Besetzung zeigen.

    Einfach suchen, finden, Mitglied werden!

  4. Da schließe ich mich den Worten meines Vorredners mal an.

    Die Tatsache, daß diese musels bei Youtube unliebsame Videos flaggen ist doch ein Anzeichen dafür, daß sie getroffen sind.

    Und wie 8nt3k schreibt: man kann die Mädels und die Machos arabischer Provenienz da auch ganz nett „hochnehmen“. 😀

  5. Zu diesem Thema sollte man sich auch mal ansehen, wie die Osmanen alle Videos zum Armeniergenozid stören mit Beleidigungen, fadenscheinigen Argumenten und eben ihrer typischen Art: WIR sind nur Opfer, nie Täter!

    Schaut selbst: http://www.youtube.com/watch?v=fqa9ot4GNZ8 (ist leider nur für angemeldete User, aber bei Bedarf kopiere ich gerne paar Kommentare hierrein)

    Da kriegt man einen guten Überblick darüber, wie die ganzen Türken so heutzutage denken…

  6. Ich kann nur wiederholt dazu aufrufen, die Gruppe ebenso zu „flaggen“ wie islamistische Videos. Ich habe so schon die Löschung mehrerer Videos erreicht, die westliche Frauen als Schlampen darstellen und nur in der Burka die Erlösung sehen.

  7. Aufgrund der Gesetze der Islamischen Republik Iran ist der Zugriff auf diese Webseite nicht gestattet.

    http://www.gmx.net/de/themen/computer/hightech/technik-trends/3319684,cc=000000149100033196841ICqIs.html

    Iran blockiert YouTube
    Iran ist dabei, das Netz noch stärker zu reglementieren. Während für junge Iraner das Internet ein Tor zur Welt und Medium freier Meinungsäußerung ist, sorgen sich die Mullahs um schädliche Einflüsse und allzu freie Rede. Jüngstes Opfer ist die Video-Webseite YouTube.

    Wer von einem Internetcafé in Teheran aus versucht, sich ein YouTube-Video anzusehen, wird laut der Nachrichtenagentur AP mit folgender Mitteilung beschieden: „Aufgrund der Gesetze der Islamischen Republik Iran ist der Zugriff auf diese Webseite nicht gestattet.“

  8. „Aufgrund der Gesetze der Islamischen Republik Iran ist der Zugriff auf diese Webseite nicht gestattet.“

    Die gleiche dürre Notiz bekommen auch Netz-Nutzer zu sehen, die Webseiten mit pornografischen Inhalten ansurfen wollen – und solche, die sich für die Seiten von Oppositionsbewegungen interessieren.

    Reporter ohne Grenzen warnt schon seit längerem vor dem Zensur-Eifer der Mullahs im Iran. Im Laufe des letzten Jahres habe die Zahl der Seiten mit der „nicht gestattet“-Mitteilung deutlich zugenommen. Zensur sei im Iran „die Regel, nicht die Ausnahme“, so die Organisation. Wie lang genau YouTube jedoch auf der schwarzen Liste der verbotenen Webseiten steht, ist unklar. Reporter ohne Grenzen berichtet, das Angebot sei schon seit fünf Tagen blockiert.

    YouTube dürfte nicht nur aufgrund für iranische Verhältnisse freizügiger oder einfach zu poppiger Musikvideos und anderer Filme ins Visier der Zensoren geraten sein. Auch iranische Oppositionsgruppen hatten die Videoplattform, auf die jeder Nutzer eigene Filme hochladen kann, für sich entdeckt.

    Reporter ohne Grenzen mahnt, Iran entwickle sich in seinen Kontrollbemühungen im Netz in Richtung China. Schon im Oktober hatte die Organisation das Land als einen der 13 schlimmsten Internet-Zensoren der Welt gebrandmarkt. Erst kürzlich hatte die Regierung Breitbandverbindungen verboten – weil die Video-Inhalte zugänglich machen.

    Nicht betroffen von der Web-Zensur ist das Weblog von Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad.

    cis/AP

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