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"Religion oft letzter Identitätsanker"?

Die Studie von W. Heitmeyer über die Bösartigkeit der Deutschen und deren kritiklose Übernahme durch die Medien ist auf PI bereits ausführlich thematisiert worden. Nun ist kritiklose Übernahme eine Sache, das genüssliche Benutzen der Studie zur Untermauerung der eigenen Islamophilie hat allerdings noch ein ganz anderes Kaliber. Was Anna Reiman sich hier auf SpOn geleistet hat, dürfte nicht einmal vom Muslimmarkt zu toppen sein.

Das erste, was beklagt wird, sind wachsende Vorurteile der Deutschen gegen den Islam:

Die große Politik hat das Zusammenleben mit dem Islam auf die Agenda gesetzt. Aber in der deutschen Bevölkerung wachsen die Vorurteile gegenüber Muslimen, wie neue Studien zeigen.

Hier wird die Tatsache, dass die Bevölkerung die Nase voll davon hat, für blöd verkauft zu werden, sich ein realistisches Bild vom Islam macht und diesem deshalb zunehmend kritisch bis ablehnend gegenübersteht, glatt ins Gegenteil verkehrt. In ein Vorurteil nämlich, was suggerieren soll, dass es keinerlei Grundlage für das Misstrauen der Bevölkerung gibt. Gleiches sagt bereits die Headline zum Artikel „Das Problem ist die generalisierende Kritik am Islam“. Mit anderen Worten, nicht die kritikwürdigen Missstände dieses Todeskultes sind das Problem, sondern die Kritik daran.

Die große Politik hat das Thema Integration oben auf die Agenda gesetzt – aber die Bevölkerung will nicht recht mitziehen. Diesen Eindruck könnte man zumindest bekommen, wenn man die neuesten Studien zu Fremdenfeindlichkeit und Islam liest. So konstatierte die Studie „Deutsche Zustände 2006“ des Bielefelder Soziologen Wilhelm Heitmeyer eine „steigende Islamophobie“ in Deutschland auch unter Gebildeten. Gut ein Viertel aller befragten Deutschen meinte, Muslime sollten in Zukunft nicht mehr nach Deutschland zuwandern. Die Abwehr gegen den Islam zieht sich der Studie zufolge durch alle Schichten.

Hier wird ganz dreist aus der überaus begrüßenswerten Ablehnung einer totalitären Ideologie eine Fremdenfeindlichkeit konstruiert. Damit hofft man, Islamkritiker schnell zum Schweigen zu bringen. Turmfalke beschrieb es so:

Ziel dieser „Studie“ ist nicht die Datenerhebung, sondern das Abstecken von Tabuzonen rund um die Thematiken Zuwanderung und Islam. Jede Abweichung von den Idealen des Multikulturalismus wird diffamiert als zutiefst unmoralisch, sogar „menschenfeindlich“.

Menschenfeindlich, fremdenfeindlich – alles zutiefst ablehnungswürdig. Da freut man sich besonders, wenn andere uns genauso mies sehen:

Und kaum ist „Deutsche Zustände“ erschienen, hat eine Agentur der Europäischen Union, die Beobachtungsstelle für Rassismus und Fremdenfeindlichkeit (EUMC), einen Bericht vorgestellt, der die die Ergebnisse der Heitmeyer-Studie unterfüttert. Europas Muslime bekommen, wenn überhaupt, oft nur sehr schlecht bezahlte Jobs, wohnen häufig in ärmlichen Verhältnissen und haben kaum Chancen auf gute Bildung. Jeden Tag erfahren sie Diskriminierungen – unabhängig von ihren ethnischen Herkunft oder ihrer Einstellung zur Religion, so steht es in dem Bericht.

Besonders pauschalisierend wird laut EUMC in Deutschland über Muslime gedacht. So glauben 70 Prozent der Deutschen, dass es „Probleme gibt, wenn man als gläubiger Muslim in einer modernen Gesellschaft lebt“. In Frankreich, Spanien und Großbritannien sind diese Zahlen deutlich niedriger – in Frankreich glauben nur 26 Prozent an Probleme. Das Euro-Barometer hat gerade festgestellt: Auf die Frage, ob Migranten eine große Bereicherung für das Land sind, haben nur 30 Prozent aller befragten Deutschen mit Ja geantwortet. Das ist im europäischen Vergleich unterdurchschnittlich.

Solche Aussagen haben die Grenze zum Schwachsinn bereits überschritten: Wer Zwangsheiraten, arrangierte Ehen, Ehrenmorde, Genitalverstümmelungen, Entmündigung von Frauen, Körperstrafen und Steinigungen als Bereicherung ansieht, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen. Da können wir wahrhaft stolz auf unsere Landsleute sein, dass sie mehrheitlich in diesen Dingen keine Bereicherung sehen. Nach dem Volk kriegen jetzt die Politiker ihr Fett ab:

Aber nicht nur die Bevölkerung ist skeptisch gegenüber Muslimen – auch von Seiten des Staates würden Verdächtigungspolitik betrieben. Wie der Migrationsreport des Rats für Migration sieht auch die EUMC die Gefahr, dass Integrationspolitik sich immer mehr von sicherheitspolitischen Abwägungen abhängig macht als von der Förderung von Gleichheit.

Unverantwortlich, überhaupt eine Gefahr zu sehen, die vom Islam ausgehen könnte – diskriminirend, stigmatisierend!. Aber es wird noch besser, die Tatsache, dass die Deutschen dem Islam immer ablehnender gegenüberstehen, wird in Unkenntnis verkehrt:

Armin Laschet, Integrationsminister in NRW, erklärt sich die Ergebnisse der Studien auch damit, dass „die Erkenntnis, dass der Islam Teil der deutschen Gesellschaft ist, bei vielen erst in diesem Jahr kam“. Jahrelang seien Realitäten verdrängt worden, sagte er zu SPIEGEL ONLINE. Der Islam werde noch als fremd wahrgenommen – und das habe auch mit den muslimischen Vertretern zu tun. „Wenn alle Imame gut Deutsch sprechen könnten, würde auch der Islam anders wahrgenommen“, glaubt Laschet. Er sehe das Problem, dass viele Muslime in Deutschland nicht genug Deutsch können, um ihre Religion auf hohem Niveau zu erklären.

Also, da uns keiner erklären kann, dass der real existierende Islam gar nicht der real existierende Islam ist, haben wir Angst vor ihm. Oder, um es mit dem hochaktuellen George Orwell zu sagen: „Krieg bedeutet Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke“ … und Islam ist Bereicherung. Es muss doch verdammt noch mal möglich sein, das den Menschen endlich klarzumachen!

» Email an die Spiegel-Autorin Anna Reimann: anna_reimann@spiegel.de

(Spürnasen: B. Kant und Jochen D.)

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29 KOMMENTARE

  1. So eine Beobachtungsstelle wie die EUMC kann ich nicht einen Millimeter ernst nehmen. Aber was ist von einem Verein, bei dem unsere allseits beliebte Claudia als ehrenamtliches Mitglied fungiert, schon zu erwarten. NIX!

    „Im Jahre 2003 veröffentlichte die EUMC eine Studie namens „Erscheinungen des Antisemitismus in der EU 2002 – 2003. (…) Dies ist die einzige Studie der EUMC die sich mit Antisemitismus beschäftigt (im Gegensatz zu den vielen Studien über die Probleme von Muslimen in der EU, siehe unten). Die endgültige Fassung dieser Studie unterscheidet sich in einigen Punkten von dem Originaltext. Die offizielle Version der EUMC besagt, dass die meisten anti-semitischen Attacken von Weißen begangen wurden, während im Original Muslime mit Einwandererhintergrund die Haupttäter sind. Diese Ergebnisse wurden in der offiziellen Version gestrichen weil die EU glaubte, diese Ergebnisse würden zu Spannungen mit den Muslimen führen.“

    Quelle: Wikipedia

  2. Kybeline das ist prima. „Leider“ bin ich Deutscher Herkunft, sonst würde ich auch schreiben.

  3. **Aber in der deutschen Bevölkerung wachsen die Vorurteile gegenüber Muslimen, wie neue Studien zeigen**

    Dass die Ablehnung des Islams immer weitere Kreise zieht ist eine GUTE Nachricht. Eine ganz HERVORRAGENDE Nachricht sogar.

    Nicht zuletzt auch durch die unermüdliche Aufklärungsarbeit von PI, die alles das an- und ausspricht was der GEZ Journalismus nicht aussprechen will (oder nicht ansprechen darf, wegen dem Sozialismus und so…)

    Hoffen wir dass dieser Prozeß die allerschlimmsten Befürchtungen/Albträume von Claudia, Volker und Hans Christian noch weit übertreffen wird.

    Was heisst EXODUS auf muselisch ?

  4. Danke danke.

    @Reb: Ich weiß, dass ich Originalrechtschreibfehler habe. Die sind typisch ausländisch. Und dazu kommen noch ein paar Tipfehler, die sind auch original. Aber ehrlich.

    @Brandenburger:
    Das Problem ist, dass viele Menschen so denken wie ich, aber die meisten trauen sich nicht, es offen zu sagen. Sie haben eben Angst von dieser „Fremdenfeindlichkeit“ die von solchen Heitmeyerstudien und Claudia Roths heraufbeschworen wird. Solche Studien versuchen einige Ausländer in die Fänge des Islam zu treiben. Aber es gelingt nich. Die Leute schweigen, sie schreiben nicht so viel. Aber wenn man mit ihnen spricht, dann weiß man genau, was sie denken, wo sie sich positionieren.

    Ich erinnere mich genau, wie ich zum ersten Mal mich überwunden hatte, in den Politikforen und Blogs meine Meinung zu sagen. Es war erst in diesem Frühjahr. Und sofort waren einige Gutmenschen da, die mich als ungebildeten Braunen niedermachen wollten – Lehrer u. ä., die nicht imstande sind, Ausländerrechtschreibfehler von den eigentlichen Rechtschreibfehler zu unterscheiden. Und da habe ich gleich beschlossen ehrlich und geradeaus zu sagen, ich bin Ausländer und ich finde den Islam trotzdem schlecht.
    Ich erinnere mich noch auch daran genau, wie einige von euch mich sofort verteidigt haben – u. a. Kewil auf seinem Blog.

  5. @Kybeline

    Klasse Brief!!!
    Dem kann ich mich als Ausländer der 2. Generation nahtlos anschließen!!
    Hättest noch die eMail-addy von roth beipacken können…

    Klasse Brief

  6. Jaja, die gute Frau Winkler und ihre EUMC, dem EU-PI-Frühwarnsystem….gleich von der Uni in eine steile Bürokratiekarriere, ohne Umweg durch die Niederungen der Lebensrealität…

    „Entscheidend ist, dass wir wirklich einen Perspektivenwechsel vornehmen, weg von den Bedrohungsszenarien hin zu den Chancen, die eine multikulturelle Gesellschaft hat und immer gehabt hat. Denn Migration ist eines der ältesten Phänomene der Menschheit und ist bisher auch immer bewältigt worden. Der Mensch hat ja bekanntlich Beine und keine Wurzeln. Er ist ein Nomade, der immer umherziehen wird.“

    Also, schon mal die Koffer packen…

  7. @Kybeline

    Ich weiss nicht wie lange du schon in D bist aber ich denke mal dass dein Deutsch allemal mithalten kann mit dem Kauderwelsch was bei den hier lebenden Bergtürken & sonstigen Korankulturalisten als „Deutsch“ gelten soll, speziell wenn sie schon 30 Jahre oder länger hier leben.

  8. Ach ja, ich habe auch schon Herrn Heitmeyer geschrieben, aber bei dem ist zu spät, er hat schon seine Studie veröffentlich.

    Vor ein paar Tagen hatte ich an die WELT ähnliches geschrieben; und vor ein paar Tage im SpOn-Forum.

    Wer das SpOn-Forum kennt, kennt diese Punkte-System. Ich habe auf Anhieb unzählige Punkte bekommen. Unzählige mal wurde ich bewertet. Und gleich 2-3 Musels – die müssen wahnsinnig viel Zeit und Nerven haben – haben mich total auf Trab halten wollen.

    Ja, Gastredner, Menschen wie du und ich können diesen Gutmenschen den Wind aus dem Segel nehmen, von wegen Nazi, Braun, fremdenfeindlich usw. Die sollen mit der Lügerei endlich aufhören.

  9. **Denn Migration ist eines der ältesten Phänomene der Menschheit und ist bisher auch immer bewältigt worden**

    Klar, wenn Musels nach Europa kommen dann heisst es „Einwanderung, Kulturbereicherung usw.“

    Wenn sich Juden in Israel niederlassen, das heisst dann plötzlich „Kolonialismus, Landraub, Imperialismus usw.“

    Wie gesagt, Linke litten schon immer unter selektiver Wahrnehmung.

  10. Der Mensch hat ja bekanntlich Beine und keine Wurzeln. Er ist ein Nomade, der immer umherziehen wird….

    Die unbestritten größten kulturellen Leistungen haben Menschen vollbracht, als sie sich niederliessen. Wurzeln geschlagen haben. Ackerbau, Viehzucht etc.
    Deshalb hat Homo Sapiens überlebt, der Neandertaler nicht.

    Und nun kommt hier irgendsoein Gutie und will uns wieder in die Barbarei schicken oder was?
    Danke, aber ich habe keine Lust bei den Arabern/Moslems zu leben.

  11. Schöne Studie. Basiert auf Gesprächen mit 58 Vertretern islamischer Gruppierungen. Lol.

    http://derstandard.at/?url=/?id=2700412%26_range=1
    Das in Wien angesiedelte europäische Beobachtungs-Center für Rassismus und Xenophobie (EUMC) hat eine Studie über „Muslime in der Europäischen Union: Diskriminierung und Islamophobie“ veröffentlicht. Der Bericht, der auf Gesprächen mit 58 Vertretern islamischer Gruppierungen aus 25 EU-Ländern basiert, bestätigt, was jeder aufmerksame Zeitungsleser in Erfahrung bringen kann: Die muslimischen Bevölkerungen in einigen Staaten der EU, wo sie zahlenmäßig relativ stark sind (Frankreich, Großbritannien, Belgien, die Niederlande, Deutschland, Italien, auch Österreich) fühlen sich sozial benachteiligt, diskriminiert und als Opfer von verbalen und manchmal physischen Übergriffen.

  12. Sorry – off topic – aber ein wichtiger TV-Termin heute Abend.
    Im Auslandsjournal gibt es einen Beitrag über das politisch korrekte Großbritannien und seine Weihnachtsfeiern (O-Ton Feindsender ZDF)
    Das der Termin für die Sendung ausnahmsweise erst um 00:05 Uhr ist, hat aber vermutlich nichts mit dieser Thematik zu tun …. – oder???

  13. @THX Kybel…

    Aber ich habe bereits eine Kopie Deines Briefes mit meiner ausdrücklichen Zustimmung an den Bundesvorstand und die Fraktion der Grünen versandt – mit der Aufforderung, daß sich ALLE Politiker- die Grünen im Besonderen an deine Forderungen halten sollen!!
    Hast Du fein geschrieben – konnte ich mich nahtlos anhängen…

  14. **Denn Migration ist eines der ältesten Phänomene der Menschheit und ist bisher auch immer bewältigt worden**

    Das würde das Weströmische Reich wohl anders sehen. Oder das klassische Griechenland. Naja, hängt wohl alles davon ab, was man unter „bewältigen“ versteht…

  15. Meine Mail an die kleine Anna:

    Liebe Frau Reimann
    Es ist ein sehr gutes Zeichen dass immer mehr Deutsche eine totalitäre Ideologie wie den Islam ablehnen. Wenn sie dies zusammen mit den Autoren dieser sehr fragwürdigen Studien (Tenor jeder der den Islam und dessen Umtriebe nicht bewundert ist ein Nazi) augenscheinlich anders sehen schlage ich ihnen mal folgendes vor:
    Sie besuchen eines der islamisch geführten Länder, z.B. Saudi Arabien oder den Iran und dann berichten Sie mir einmal was denn am Islam so bewundernswert ist der dort praktisch in Reinform ausgelebt wird:

    Sind es Zwangsheiraten, Ehrenmorde, Steinigungen, Handabhacken, Peitschenhiebe Christenverfolgung, Geschlechtsverkehr mit Kindern, alles staatlich gefördert da es so im Koran und Hadhiten steht? Was genau sollen wir bewundern?
    Ich bin neugierig.
    Schöne Grüsse,

  16. info@mgffi.nrw.de

    Lieber Herr Laschet

    Sie werden auf Spiegel Online folgendermassen zitiert:
    >>“Wenn alle Imame gut Deutsch sprechen könnten, würde auch der Islam anders wahrgenommen“, glaubt Laschet. Er sehe das Problem, dass viele Muslime in Deutschland nicht genug Deutsch können, um ihre Religion auf hohem Niveau zu erklären.

  17. @ #17 WiredDragoon
    Zur Migration möcht ich noch hinzufügen:
    Die Indianer waren anfangs auch ganz liebe Gutmenschen: Haben die Weißen mit offenen Armen und Geschenken empfangen.
    Und wie hats man ihnen gedankt?

  18. Sehr geehrte Frau Reimann,

    strenggläubige Muslime können nichts Westliches respektieren. Der Islam steht über dem Staat, dem Gesetz und jeder anderen Moral. Wenn viele Muslime in einem Land leben und auch nur ein Teil strenggläubig ist, dann hat dieses Land ein Problem. Die Gewalttäter können sich auf den Islam berufen, weniger agressive aber eventuell unerwünschte Missionare ebenso. Bei Angriffen auf den Islam und im Fall von Kritik halten die Muslime zusammen, die Linken halten auch zu den Muslimen. So macht man ein Land und eine Zivilisation kaputt.

    Die Geschichte vom friedlichen Andalusien ist auch nur ein Mythos, vieleicht sollten wir die Muslime in Europa mal so behandeln wie Christen und Juden im vorbildlichen islamischen Andalusien, nur was würde wohl der Spiegel dazu schreiben?

    Ich habe da mal eine Buchempfehlung:
    http://www.amazon.com/gp/product/0895260131

    Und hier ein paar Zitate über Ungläubige:
    The Koran says that disbelievers (non-Muslims) are:
    Der Koran sagt Ungläubige sind:

    [… fürs Forum gelöscht …]
    Quelle:
    http://unverdaechtigerschweinestall.blogspot.com

    Davon abgesehen, sollte man etwas endlich grundsätzlich einsehen: Solche Studienergebnisse sprechen vor allem für eine strengere Einwanderungspolitik und grundsätzlich gegen den EU-Beitritt der Türkei. Wenn ein grosser Teil der Bevölkerung gegen Einwanderung eingestellt ist, ob gegen eine bestimmte Gruppe gerichtet oder allgemein, dann ist das kein Grund zum „therapieren“, sondern das ist zu respektieren. Wir Deutschen werden den Islam nie als Teil der deutschen Identität sehen, sondern als Minderheitenreligion die uns belästigt, stört und die wir hier in Europa kaum dulden können. Da die Muslime in ihrer Geschichte immer Ärger gemacht haben, und der Islam Überlegenheit und Herrschaft propagiert, können Sie sich die Gefahren weiterer Einwanderung sicherlich leicht vorstellen.

  19. #21 European Patriot (21.12.06 19:02)

    Sehr verehrte Fr. Reimann,

    ich, als (noch) Spiegelleser, würde mich sehr über die Spiegel-Antwort zu diesem Schreiben – dem ich zu 100% zustimme – im nächsten Spiegel freuen.
    Da ich Sie den Agnostikern zurechne – wie anders -, müssten Sie doch ob dem Zeug, daß Sie verfasst haben sonst befürchten Augstein könnte sich im Grabe umdrehen…., fehlt mir etwas das Verständnis für Ihren Einsatz für einen Kult der sich als Religion aufführt.

    mfg

  20. Anna Reiman :
    – sie ist jung (vielleicht Praktikantin oder im Probejahrzehnt) und sie braucht das Geld :-O) …

    🙂

  21. Hm, ich kenn die Frau Reimann noch nicht so gut. Habe nicht viel von ihr gelesen. Dieser Text scheint aber einen Abstand zu halten. Es werden auffallend viele Anführungszeichen benutzt. Und auch verfällt sie stark in den Konjunktiv. Ich glaube nicht, dass sie besonders großen Spaß an dem Text hatte. Und dass sie hinter der „Studie“ steht, glaube ich noch weniger.

  22. @WEBWRAITH
    „Wenn sich Juden in Israel niederlassen, das heisst dann plötzlich „Kolonialismus, Landraub, Imperialismus usw.““

    Es ist ja auch Unverschämt wenn Juden in ihre Heimat wollen! Genau so wie wenn Deutsche wenn sie in Ausland lebten auch mal heimkehren wollen, oder die Türken die wieder heim wollen oder sonst wer in der Welt! Nur bei Juden gibt’s eben diese etwas… Juden haben Israel nicht freiwillig verlassen, sondern vor nahezu 2000 Jahre vertrieben wurden….. während die anderen meistens freiwillig gingen! Dies kann schon für Juden das Recht nehmen Heim zu kehren, da andere hatten bestimmt, dass es nicht ihr Heimat ist… und die die es bestimmt haben, – und auch viele haben sich angeschlossen, – dass Juden auch außerhalb Israels eine Heimat haben, auch dann nicht, wenn diese bälder ins Land kamen, als sie selbst…
    Also ganz einfach Jude zu sein… Oder???

    Tiqvah Bat Shalom

  23. Das war aber doch vollkommen klar, daß die medien das aufgreifen und relativ kritiklos wiedergeben. Da haben immerhin drei Organisationen, nämlich die SPD-nahe Friedrich-Ebert-Stiftung, die Gruppe um Heitmeyer und das EUMC höchst „seriöse“ und keeeeiiiinesfalls irgendwie selektive Forschungsarbeit geleistet und alle drei kamen zum selben Ergebnis. Ist doch klar, daß darüber berichtet werden muß…
    Ernsthaft: Die „Ergebnisse“ dieser Studien, deren Macher sich lediglich gegenseitig auf die Schulter geklopft haben, müssen eben unters Volk gebracht werden, bevor kritische Fragen dazu auftauchen, die diese „objektiven“ Ergebnisse massiv in Mißkredit bringen könnten.

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