„Kulturelle Eliten haben Bevölkerung mit ihrem Weltbild infiziert“

Eine feine Kolumne – wie immer – haben Michael Miersch und Dirk Maxeiner heute in der Welt geschrieben. Sie zeigen auf, wie sich das verquere Weltbild unserer Eliten in den Gehirnen der Bevölkerung festgesetzt hat, was dazu führt, dass westliche Freiheiten spießig und verpönt sind und die Symbole von Islamisten und Kommunisten Kultstatus erlangt haben (Foto: Restaurant „Mao“ in München-Schwabing).

Ein schickes Münchner Restaurant heißt „Hitler“, ein Modefriseur taufte seinen Salon „Mussolini“, und eine Szenebar wurde mit Pinochet-Porträts dekoriert. Ist nur ein Scherz. Wäre es wahr, hätte im Münchner Stadtrat längst ein Aufstand der Anständigen stattgefunden. Wackere Bürger würden sich an den Türen der Etablissements anketten.

Wahr ist allerdings, dass das Restaurant „Mao“ heißt, der Coiffeur „Molotow“ und Bilder von Fidel Castro in der besagten Bar hängen. Im „Mao“ lächelt der Dicke mit der Warze von der Wand, und in der Speisekarte erfährt man, dass der Namenspatron viel für die Bildung tat und ein „fortschrittliches Steuersystem etablierte“. Das „Mao“ wird nicht von ergrauten Altkadern geführt, sondern von trendigen jungen Leuten, in diesem Fall sogar asiatischer Herkunft. Auch in London und Paris gehören Che Guevaras Konterfei, Hammer und Sichel oder die Aufschrift CCCP zu den geläufigen Designelementen im Straßenbild. Das Hisbollah-Logo und Halbmond mit Stern sind schwer im Kommen.

Die geistigen Moden in den Uni-Vierteln lösen sich in schneller Folge ab. Konstant ist nur die antiwestliche Haltung. Egal, ob gerade Maoismus, Poststrukturalismus oder Gendertheorie angesagt ist – Hauptsache, schon die Erstsemester lernen, Demokratie und Markt zu verachten. Die offene Gesellschaft ist nicht cool. Oder hat schon mal jemand ein Karl-Popper-Basecap gesehen oder ein Handtäschchen mit George Orwell drauf?

Bisher blieben solche Ideologieattitüden auf Hörsäle, Bühnen und Designercafés beschränkt. In der weniger exaltierten Welt arbeitender Familienväter und -mütter hatten Marktwirtschaft und westliche Werte einen festen Platz. Doch falls einige aktuelle Umfragen einen Trend ausdrücken, ist auch das nicht mehr sicher. Zwei Beispiele: Eine knappe Mehrheit der Deutschen erklärte ihre grundsätzliche Unzufriedenheit mit der Demokratie, und die Mehrzahl der Briten fand Bush bedrohlicher als Ahmadinedschad.

Das Ansehen der Freiheit scheint ziemlich heruntergekommen zu sein. Warum gerade jetzt? Heute gibt es in fast zwei Dritteln aller 192 Staaten gewählte Regierungen, in über 80 Ländern existieren sogar echte liberale Demokratien mit allen Grundfreiheiten, die dazu gehören. Eigentlich wäre das doch ein Grund, ein wenig stolz zu sein auf die Erfolge der Demokratie. Stattdessen breiten sich kommunistische und islamistische Symbole als Designelemente in der Jugendkultur aus, mal ironisch getragen, mal als rebellische Geste. Bürgerliche Rechte werden als langweilige Selbstverständlichkeiten wahrgenommen, jeder Anflug von Freiheitspathos wird zur Peinlichkeit erklärt. Die kulturellen Eliten haben die Mehrheit der Bevölkerung erfolgreich mit ihrem Weltbild infiziert. Der öffentliche Blick fixiert nur die Fehler, Widersprüche, Unzulänglichkeiten. Unentwegt tönt das Mantra vom oberflächlichen, entfremdeten, verlogenen, unerträglichen westlichen Lebensstil.

Das Resultat ist ein genereller Relativismus, der die Biertischweisheit von der Politik als „schmutzigem Geschäft“ für den Gipfel der Erkenntnis hält. Und die talkenden Klassen fühlen sich offenbar außerstande, dem entgegenzutreten. Sie sondern lieber die gleichen wohlfeilen Sprechblasen ab, womit das Ganze sich zu einem munter sich selbst antreibenden Meinungskarussell entwickelt. Wenn alles gleich schlecht und verkommen ist, kann man es auch lustig finden, Lokale nach Massenmördern zu benennen. Die haben doch wenigstens noch an was geglaubt. Mal sehen, wann das erste „Osama“ aufmacht, vielleicht mit Sprengstoffgürtel-Bauchtanz. Wäre echt cool. Wer sich darüber aufregt, ist doch voll der Spießer.




Türkisch-armenischer Journalist Hrant Dink ermordet

Auf offener Straße wurde heute der türkisch-armenische Journalist und Herausgeber der zweisprachigen Wochenzeitung „Agos“, Hrant Dink, in Istanbul erschossen. Er war der prominenteste Vertreter der armenischen Minderheit in der Türkei. Wegen angeblicher „Beleidigung des Türkentums“ war Dink im letzten Jahr trotz internationaler Proteste zu einer sechsmonatigen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Ebenfalls im vergangenen Jahr erhielt er wegen seines Engagements für die armenische Minderheit in der Türkei in Hamburg den Henri-Nannen-Preis für Pressefreiheit 2006.

(Spürnasen: Florian G., Koltschak, Armin R. und Gero)




Türken feiern Stoibers Fall und Gabriele Pauli

Viel Freude haben die Türken an dem erklärten Rückzug des bayerischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber, einem erklärten Gegner des EU-Beitritts der Türkei. Deshalb feiern türkische Zeitungen die Fürther CSU-Landrätin Gabriele Pauli wegen ihrer Rolle beim politischen Abgang Stoibers als „Freundin der Türkei“. Jede Äußerung Paulis zur Türkei wird zitiert, denn sie habe Stoiber politisch „an den Galgen geliefert„.

Die Landrätin sei eine „Freundin der Türkei“, meldeten beide Blätter. Pauli habe schon mehrmals ihren Urlaub in der Türkei verbracht und werde in diesem Jahr möglicherweise wieder kommen. Die Landrätin habe ihre Bewunderung für die Türkei ausgedrückt, aber auch auf die Armut in den türkischen Dörfern hingewiesen, berichtete „Hürriyet“.

Und n-tv schreibt

„Der Türkei-Gegner Stoiber wurde von einer Freundin der Türkei zu Fall gebracht“, schrieb das linksliberale Blatt „Milliyet“ am Freitag unter Hinweis auf die Bespitzelungsaffäre, die den Stein ins Rollen gebracht hatte. Anders als Stoiber, der einen türkischen EU-Beitritt entschieden ablehnt, habe Pauli keine Vorbehalte gegen Türken und die Türkei. „Ich bin häufig in die Türkei gefahren“, zitierte „Milliyet“ die Fürther Landrätin. „Ein tolles Land. Wenn ich dieses Jahr Zeit habe, werde ich dort wieder Urlaub machen.“ Die Zeitung „Hürriyet“ schrieb, dass Pauli Döner und türkischen Mokka sehr möge. Auf die Frage, wie sie reagieren würde, wenn ihre 19-jährige Tochter mit einem Türken ausginge, sagte Pauli laut „Hürriyet“: „Warum sollte ich dagegen sein, wenn meine Tochter glücklich ist?“

Spürnase b. jellyfish meint dazu: Vergessen haben die Türken zu erwähnen, wie es Erdogan fände, wenn seine Töchter mit deutschen Männern ausgingen.

(Spürnasen: b. jellyfish, Florian G., Bernhard B., Lebowski, Koltschak)

» Schoggo-TV: Stoibers Rücktritt – Die Türken feiern Gabriele Pauli




Der Burkini: Nur Vorteile

Der islamische Way of Life findet immer mehr Bewunderer in unserer Gesellschaft. Selbst die frauenverachtenden Bekleidungsvorschriften schaffen es, in unseren Medien Fürsprecher zu finden. Gestern war es Melanie Mühl in der faz, von der wir die wunderbaren Vorteile des Burkini präsentiert bekamen. Islamische Vorschriften für das Outfit werden auf eine reine Modefrage reduziert. Das Ganze läuft immer mehr darauf hinaus, uns einreden zu wollen, dass wir uns mit dem Islam arrangieren können, nur bißchen guter Wille, Verständnis und Entgegenkommen sind erforderlich. Und wenn wir es nachmachen, bringt uns das sogar Vorteile.

Das klingt dann so:

Zugegeben, dieser schwarze Ganzkörperdress mutet ein wenig seltsam an, (…) Dabei handelt es sich hier um ein ziemlich praktisches Kleidungsstück: den Burkini, den ersten Badeanzug für muslimische Frauen, eine, zumindest aus etymologischer Sicht, Mischung aus Burka und Bikini. Außer Füßen, Händen und Gesicht bleiben natürlich alle körperlichen Reize sittsam bedeckt, wie es der Koran vorschreibt. Die muslimischen Frauen werden den bodenlangen Zweiteiler, der aussieht wie ein leger geschnittener Neoprenanzug mit Kapuze, gewiss lieben (…)

Das ist schön, vielleicht können sich auch Nicht-Muslimas damit anfreunden. Das Ding hat nur Vorteile: Man kann damit schwimmen und tauchen und kein Schleier kann verrutschen. Wer traditionelle Badebekleidung bevorzugt, der sollte mal lieber auf die Australian Cancer Society hören. Der schicke Zweiteiler schützt nämlich auch vor der aggressiven australischen Sonne. Und es gibt ihn auch bunt:

Der Zweiteiler lässt sich in den unterschiedlichsten Rot-, Blau- und Grautönen erstehen. Die gewagteren Modelle sind mehrfarbig, mit hellblauen und pink Bündchen. Wer weniger mutig ist, kann sich auch für die schlichte, schwarze Variante entscheiden, die selbst dem australischen Obermufti Sheik Tadj Din al-Hilali gefällt (der übrigens in einer Predigt zum islamischen Fastenmonat Ramadan unverschleierten Frauen vorwarf, sexuelle Begehrlichkeiten zu wecken).

So vornehm hatte der Scheich sich allerdings nicht ausgedrückt. Vielmehr hatte er gesagt, unverschleierte Frauen seien wie rohes Fleisch und müssten sich nicht wundern, wenn sie vergewaltigt werden. Derselbe Scheich, von dem sich sogar andere Islamgelehrte distanzieren, hatte die Aborigines als Ur-Moslems entdeckt. In der faz allerdings hinterfragt man nicht eine Vorschrift für moslemische Frauen, die ein durchgeknallter Scheich für halal hält. Das sind Peanuts. Man freut sich einfach nur darüber, wie viele Vorteile der Islam uns zu bieten hat!

(Spürnase: Koltschak)

Diesen hervorragend zum Thema passenden Beitrag von Alice Schwarzer schickte uns Hojojutsu:

Die Gotteskrieger & der Schleier
Seit meiner Reise in den Iran 1979, zwei Wochen nach der Machtergreifung durch Ayatollah Khomeini, hat mich die Sache nicht mehr losgelassen. Hinzu kommen, aufgrund meiner Jahre in Paris, meine engen Kontakte zu Nordafrika, zu Algerien oder Ägypten. Anfang der 90er Jahre erreichten EMMA dann die ersten Hilferufe aus Afghanistan.

Doch, wer verstehen wollte, konnte das schon lange vor dem 11. September 2001 tun: Die islamistischen Fundamentalisten haben von Anfang an keinen Hehl aus ihren Absichten gemacht, so wenig wie die Nationalsozialisten ein halbes Jahrhundert zuvor aus den ihren. Auch Hitler hatte in Mein Kampf bereits alles angekündigt, ganz wie Khomeini.

Dennoch war es über 20 Jahre lang völlig tabu in Deutschland, auch nur ein einziges kritisches Wort über diese neuen antisemitischen und sexistischen, ja generell menschenfeindlichen Kreuzzügler und ihre bärtigen und verschleierten AnhängerInnen zu sagen, die auch mitten in Deutschland agitieren. Tut man es doch, wurde und wird man des Rassismus bezichtigt und wer will schon ein Rassist sein im Nach-Nazi-Deutschland?

Das Makabere ist nur, dass genau diese Islamisten die Nachfolger der Nazis, die Faschisten des 21. Jahrhunderts sind, aber diesmal wirklich im Weltmaßstab. Auf ihrer Fahne steht statt Blut & Boden nun Blut & Koran. Ihre Elite ist nicht die Volksgemeinschaft, sondern die Glaubensgemeinschaft. Und auch ihre Opfer sind als erstes die eigenen Leute und sodann der Rest der ungläubigen Welt.

Auffallend gerade bei dieser Problematik ist die Kluft zwischen Medien und Menschen. Die Mehrheit der Medien ist gerade in Deutschland auch nach dem 11. September weiterhin um eine falsche Toleranz bemüht. Die Mehrheit der Menschen ist beunruhigt aber wagt das nicht laut zu sagen, eingeschüchtert von hier den Pseudoliberalen und da den Gnadenlosradikalen.




„Erstaunlicherweise konvertieren mehr Frauen als Männer“

yavuz_oezoguz.jpgAuf der iranischen Website IRIB, die aus Sorge um unser aller Seelenheil auch deutsche „Nachrichten“ anbietet, kann man sich ein Interview mit Muslimmarktbetreiber Yavuz Özoguz (Foto) anhören. Er erklärt uns dort, warum die Menschen in Deutschland zum Islam konvertieren und auch, dass es viel mehr sind, als die veröffentlichte Zahl von 4.000. Wer möchte, kann sich – falls er es nach Özoguz noch erträgt – dort auch andere Interviews anhören – alles „hochkarätige Experten“, zum Beispiel Peter Scholl-Latour (Nahostexperte), Peter Philipp (Nahostexperte), Professor Udo Steinbach ( Direktor des deutschen Orient-Instituts in Hamburg) oder Jamal Karsli (Nahostexperte)… Schon interessant, wer sich von den allseits bekannten Islamverstehern für ein Interview hergibt.

Das Zentralinstitut Islam-Archiv-Deutschland Stiftung e.V. Soest habe die Zahl der zum Islam konvertierten Deutschen mit 4000 Konvertiten angegeben. Das sei natürlich viel zu wenig, lässt Özoguz uns wissen, es sei nur ein „klitzekleiner Bruchteil“ der tatsächlich Konvertierten. Die wirkliche Zahl sei mindestens zehnmal so hoch! Der Fehler käme dadurch zustande, dass ja niemand verpflichtet sei, sich ans Islamarchiv zu wenden. Das täten nur wenige, wenn sie zum Beispiel eine Bescheinigung für die Hatsch bräuchten. Die meisten hätten durch Kontakt zur örtlichen Moschee oder Islamverbänden den Islam kennen und lieben gelernt und würden dann dort auch konvertieren, was in keiner Statisitk erfasst werde. Die Annahme zu der viel höheren Zahl stützt Özoguz auf seine Kontakte zu den islamischen Gemeinden. Rechnet man diese Zahlen dann hoch, so kommt man mindestens auf das Zehnfache der angegebenen Zahlen – für Westdeutschland, denn „Ostdeutschland müsse man in diesem Zusammenhang noch als etwas ‚verwaist‘ betrachten“. Man könne aber auch aus der immer „islamfeindlicheren“ Gesetzgebung Rückschlüsse ziehen. Das wäre doch bei nur 4.000 Konvertiten nicht nötig (islamischer Verfolgungswahn lässt grüßen!). Aktuelles Beispiel für islamfeindliche Gesetzgebung sei das Kopftuchurteil des bayerischen Verfassungsschutzes (sic!)

Zum Islam würden hauptsächlich die finden, die eine gewisse Abneigung „zu dem Glauben hier“ hätten und gleichzeitig auf der Suche nach der Wahrheit seien. Was „der Glauben hier“ sein soll, lässt Özoguz offen. Ob er die freiheitlich-demokratische Gesellschaft meint oder das Christentum? Jedenfalls, erfahren wir, sind alle Bevölkerungsschichten betroffen, und bisher war es auch immer so, dass es – die schönste ungewollte Entlarvung der letzten Zeit! – erstaunlicherweise (!) mehr Frauen als Männer waren, die zum Islam konvertiert wären. Wir finden das in der Tat auch erstaunlich, und es spricht nicht unbedingt für den Geisteszustand der Frauen, die das tun. Dass Herr Özoguz aber dieses Erstaunen mit uns teilt, das verblüfft uns schon, wo der Islam doch so wunderbar ist … Und dann lässt er uns wissen – würden die Frauen eben gerade übertreten, weil es das Kopftuch im Islam gebe. Da kann er ja stolz sein, wenn das der Grund ist! Frauen, wo das Haar nicht sitzt, konvertieren eben zum Kopftuch – äh zum Islam.

Großes Unrecht täte man den Frauen auch, würde man ihre Konversion nur auf ihre Heirat mit einem Moslem reduzieren. Davon einmal abgesehen, dass die Frauen sich ja schließlich ganz bewusst für einen Moslem entschieden hätten, konvertieren auch Frauen ohne diesen Grund (die mit den Frisurproblemen). Den moslemischen Lebenspartner hätten die Frauen selbstverständlich in einer islamischen Athmosphäre kennengelernt und nicht in „der Discothek oder an anderen Stellen, wo das hier sonst üblich“ sei. Das ist gleich doppelt lustig, denn erstens ist das Alter, in dem man Discos besucht, selten das Alter, in welchem hierzulande geheiratet wird und sehr selten ist der spätere Ehepartner derselbe, den man mit 16 Jahren in der Disco getroffen hat. Aber das weiß Özoguz natürlich nicht. Er weiß sicher auch nichts von den vielen türkischen und arabischen Jugendlichen und jungen Männern, die sich in den Discos rumtreiben und Mädchen anbaggern, so dass es nicht ganz ausgeschlossen ist, in dieser ganz und gar unislamischen Athmosphäre auch einen Moslem kennenzulerrnen.

Es gebe jedenfalls zahlreiche deutsche Frauen, die aus ganz freien Stücken konvertierten, und Özoguz verspricht, dass „die Schwester auch bestimmt nicht lange allein bleiben wird“ und schnell einen soliden moslemischen Ehemann finden wird. Na, wenn das kein Anreiz ist! Und das, obwohl diese Menschen so ganz erhebliche Nachteile in der deutschen Gesellschaft erfahren würden Yavuz Özoguz besitzt übrigens die deutsche Staatsbürgerschaft.

Und nun recht viel Freude beim Interview. Jeder soll selbst entscheiden, an wen die Stimmlage und die leicht hysterische Art des Sprechens ihn erinnert…

» Hier das komplette Özoguz-Interview als Text

(Spürnase: Marta)




Italien: Pfarrer segnet Anti-Moschee-Demonstranten

alessandro_maggiolini.jpgGanz im Gegensatz zu deutschen Kirchenvertretern mahnen italienische Pfarrer und Bischöfe immer wieder, dem Islam gegenüber entschlossen und keineswegs in Dhimmi-Haltung gegenüberzutreten. So sagte der wegen seiner couragierten Äußerungen bekannte 76-Jährige scheidende Bischof von Como, Alessandro Maggiolini (Foto) dem Corriere della Sera: "Die Katholiken müssen hier einen harten Schädel und ein weiches Herz haben; stattdessen haben sie oft ein Herz aus Stein und einen Kopf wie Kaugummi". Auch der Pfarrer von Colle Val d´Elsa in der Nähe von Siena bewies Rückgrat, als er Demonstranten segnete, die gegen den Bau einer Moschee in ihrer Ortschaft protestierten. Mit der Segnung wolle der Priester zeigen, dass er "seine Leute unterstütze". (Spünase: Bernd)




„Global Warming“ in Kalifornien im Januar 2007

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(Spürnase: Peter Haase)




Bonn investiert in fragwürdige Integrationsprojekte

Bärbel DieckmannDie Stadt Bonn hat angesichts der demographischen Entwicklung beschlossen, sich die Integration von Migranten einiges kosten zu lassen. Das gab jetzt Oberbürgermeisterin Bärbel Dieckmann (SPD) bekannt. Dazu gehören Programme zur Sprachförderung, aber auch solche fragwürdigen Projekte wie „interkulturelle Dialoge“. Abgesehen von der Tatsache, dass moslemische Verbände im Dialog Dialüg mit den Ungläubigen ganz andere Dinge sagen als untereinander, sollten wohl an erster Stelle Programme zur Bekämpfung der sich in Migrantenkreisen immer stärker entwickelten Abneigung unserer Gesellschaft stehen. Denn was sollen Integrationsprogramme nützen, wenn die Zuwanderer sich gar nicht integrieren wollen?

Das Thema Integration scheint auf der Agenda der Stadtverwaltung einen Spitzenplatz eingenommen zu haben: Oberbürgermeisterin Bärbel Dieckmann selbst stellte am Donnerstag im Alten Rathaus das neue 50 Seiten starke Integrationskonzept vor. (…) dass es höchste Zeit ist, das Zusammenleben der Kulturen zu fördern, daran ließ Dieckmann am Donnerstag keinen Zweifel: „Wenn die Integration nicht gelingt, werden wir die Herausforderungen des demografischen Wandels nicht bewältigen.“

Will sagen: Schon jetzt stammt ein Drittel der Unter-21-Jährigen aus Einwandererfamilien, in 20 Jahren werden es 50 Prozent sein. Dabei sind gerade auch die beruflichen Perspektiven derzeit alles andere als rosig: „Die Arbeitslosigkeit bei Migranten ist in Bonn doppelt so hoch wie bei den Deutschen“, sagte Dieckmann. (…) Ein Hauptschwerpunkt des Integrationsprogramms liegt auf Sprachförderung und Bildung. Allein in diesem Jahr stellt die Stadt 340 000 Euro für die Kindergärten zur Verfügung.

Daneben gibt es elf weitere „Handlungsfelder“. Unter anderem: (…)
Kultur und interkultureller Dialog. Die „Brücken zwischen den Kulturen“ sollen ausgebaut werden. Sport. Auch wenn hier laut Dieckmann schon viel Integrationsarbeit geleistet wird, will die Verwaltung die Sportvereine noch stärker und systematischer unterstützen.

Interkulturelle Öffnung der Verwaltung. Alle Dezernate sollen Integration als Aufgabe begreifen. Mehr Einwanderer als bislang sollen im öffentlichen Dienst eingestellt werden.

Die Zusammenarbeit mit Migrantenvereinen soll weiter ausgebaut werden. Alle ausländischen Vereine bekommen das Integrationspapier zugeschickt und können dazu Stellung nehmen. Es wird ein Runder Tisch eingerichtet, der sich regelmäßig trifft. Schaffung eines Rates der Religionen.

Also das übliche Blabla, teuer und sinnlos. Solange die Verantwortlichen nicht verstehen, dass es nicht bringt, immer nur zu fördern ohne zu fordern, wird es keine Erfolge in der Integration geben. Die Zuwanderer werden in die Rolle der unschuldigen Opfer gedrängt, voller Ansprüche, die wir zu erfüllen haben. Alles, was nicht gelingt ist unsere Schuld, niemals aber mangelndes Bemühen der Zuwanderer. Es ist unsere Schuld, wenn sie uns hassen, unsere Sprache nicht lernen, die Schule nicht schaffen, arbeitslos und kriminell sind… . Und so werden die Ansprüche immer größer, die Forderungen immer dreister und wir werden immer „schuldiger“, wenn’s nicht so läuft.

Es ist typisch für Linke wie Diekmann zu versuchen, sich mit Geld von der imaginären Vorstellung, am Elend anderer Schuld zu sein, freizukaufen. Die Beherzigung des Rates kluger Entwicklungshelfer, dem Hungernden kein Brot zu geben, sondern ihm zu zeigen, wie man Getreide anbaut, kann man von ihr nicht erwarten.

(Spürnase: Voltaire)




Die Pest unserer Zeit

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(Spürnase: Europenews)