Amnesty International fordert Entschädigung für Murat Kurnaz

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Kämpft für Murat Kurnaz (re.): AI-Chefin Barbara Lochbihler (li.)

Langsam aber sicher erreicht der Fall Kurnaz einen Punkt, wo man meint, sich in einem Irrenhaus zu befinden. Jetzt schaltet sich sogar die Generalsekretärin von Amnesty International, Barbara Lochbihler, in den Fall ein, der offenbar unter allen Menschenrechtsverletzungen der Welt bei ihr oberste Priorität hat. Sie verlangt nicht nur eine Entschädigung für den Rauschebart von der Bundesregierung, sondern auch eine persönliche Entschuldigung Frank-Walter Steinmeiers. Damit macht sie die Organisation AI für uns endgültig zur Lachnummer.

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International (AI) hat eine «angemessene» Entschädigung für den im US-Gefangenenlager Guantanamo in Kuba inhaftierten Deutsch-Türken Murat Kurnaz verlangt. AI-Generalsekretärin Barbara Lochbihler startete in der «Bild am Sonntag» einen Appell an die Bundesregierung.

Zu den Vorwürfen gegen Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD), der als Kanzleramtschef der früheren rot-grünen Bundesregierung die Freilassung des Guantanamo-Häftlings Kurnaz verzögert haben soll, sagte Lochbihler: «Ich erwarte, dass sich die damals Regierungsverantwortlichen, insbesondere Herr Steinmeier, umgehend erklären.«

Was für eine mutige Person! Sie verlangt von einem Regierungsmitglied eines demokratischen Landes eine Erklärung! Donnerwetter, wir sind über diesen unermüdlichen Einsatz für die Menschenrechte schwer beeindruckt!

Steinmeier müsse sich, »falls die Anschuldigungen stimmen, persönlich bei Herrn Kurnaz entschuldigen«, so die AI- Generalsekretärin. Sollten sich die Vorwürfe nicht bestätigen, sei das »absolut empörend«. Dann trage die rot-grüne Bundesregierung »eine große Mitschuld daran, dass Herr Kurnaz so lange unschuldig inhaftiert war, erniedrigt, misshandelt und gefoltert wurde.«

Wir sind auch empört, und wie! Deshalb schlägt unsere Spürnase Folgendes vor: Man sollte Herrn Kurnaz als Entschädigung hier eine Moschee bauen, ihm beim Aufbau einer Privatarmee behilflich sein und genügend Imame aus Pakistan importieren, damit er dort auf seien religiösen Studienreisen nicht immer den Amis in die Hände fällt.

» Fakten & Fiktionen: Kurnaz und die stolze Türkei?

(Spürnase: b. jellyfish)




US-Moslems verärgert über neue Staffel der TV-Serie „24“

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CAIR-Sprecherin Rabiah Ahmed

Moslemorganisationen in den USA sind besorgt, dass wegen der neuen, sechsten Staffel der Fox-Serie „24“ eventuell Vorurteile gegen den Islam geschürt werden könnten. Die Filme könnten anti-muslimische Vorurteile schüren, weil man nach dem Anschauen der Sendungen irrtümlich auf die Idee kommen könnte, es gäbe Zusammenhänge zwischen Islam und Terrorismus. Komisch, wer kommt denn auf so eine Idee?

Zur aktuellen Staffel, die mit einer von islamischen Terroristen ausgelösten Serie von Explosionen in Bussen und U-Bahnen im ganzen Land beginnt, gibt es den Vorwurf, Intoleranz anzuheizen. Wenn wie in „24“ wiederholt terroristische Akte mit dem Islam in Verbindung gebracht würden, trage dies nur zu weiteren Vorurteilen bei, erklärte Rabiah Ahmed, Sprecherin des Rats für amerikanisch-islamische Beziehungen.

Der „Rat für amerikanisch-islamische Beziehungen“ – CAIR, da ist er wieder! Was soll das überhaupt? Sind die dort lebenden Moslems nicht amerikanische Staatsbürger? Man könnte ja fast den Eindruck gewinnen, im Staate USA befindet sich ein moslemisches Kalifat, mit dem man diplomatische Verbindungen pflegt.

„“24′ ist eine Drama-Serie über Anti-Terrorismus“, nahm der Sender Fox Stellung. In den bisherigen Staffeln hätten zu den Verbrechern u.a. Deutsche, Russen gleichermaßen wie islamische Fundamentalisten und der (anglo-amerikanische) Präsident der Vereinigten Staaten gehört.

Na wunderbar, dann ist ja alles politisch korrrekt ausgewogen. Wir gehen nämlich nicht davon aus, dass es sich, der Realität entsprechend, um deutsche Moslems, russische Moslems, tschetschenische Moslems handelt. Allerdings fühlen wir uns als deutsche Nichtmoslems extrem diskriminiert und sind in großer Sorge, dass die Sendung Vorbehalte gegen Deutsche schürt …

Als Reaktion auf eine ähnliche Beschwerde vor zwei Jahren hatte Fox eine Stellungnahme mit Kiefer Sutherland gesendet, in der der Serienstar die Zuschauer aufgefordert hatte, Moslems nicht negativ zu stereotypisieren.

Na prima Herr Sutherland, das ist fast einen „Dhimmi der Woche Wert“. Moslems stereotypisieren sich übrigens ganz von allein negativ. Unsere Hilfe brauchen sie dafür nicht.

Das Rechtfertigung- und Entschuldigungsvideo von Fox zu einer früheren Staffel der Serie kann man hier anschauen.

» Daniel Pipes: Hollywood entdeckt den radikalen Islam




Kreuzverbot: British Airways stoppt Diskriminierung von Christen

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BA-Chef Martin Broughton

Die British Airways hat ihre groteske Entscheidung zurückgenommen, die Check In-Mitarbeiterin Nadia Eweida wegen ihres wenige Zentimeter großen Halskreuzes vom Dienst zu suspendieren (wir berichteten). Vorausgegangen war ein viermonatiger Arbeitsstreit zwischen der britischen Fluggesellschaft und der 55-jährigen koptisch-orthodoxen Angestellten, die sich durch das Kreuzverbot zurecht diskriminiert fühlte. Der Fall hatte international für Aufsehen gesorgt und zu Flugboykotts und einem hohen Imageverlust von British Airways geführt.




Schweiz: Bevölkerung will straffällige Jugendliche ausbürgern

Laut einer vom Forschungsinstitut Bern durchgeführten Umfrage haben sich im Landesdurchschnitt nicht nur 70% der Schweizer für eine Verschärfung des Jugendstrafrechts ausgesprochen, sondern auch für die Möglichkeit der Ausbürgerung straffälliger Jugendlicher. Wir sind uns sicher, dass eine Umfrage in Deutschland ähnliche Ergebnisse bringen würde. Und das wäre auch die einzig richtige Antwort auf Vorfälle wie diesen.

Landesweit sprachen sich 70 Prozent der Befragten für eine Verschärfung des Jugendstrafrechts aus, wie die vom Forschungsinstitut gfs.bern durchgeführte Umfrage ergab. Ebenfalls 70 Prozent bejahten bei der landesweiten Umfrage die Möglichkeit einer Ausbürgerung für jugendliche Straftäter ausländischer Herkunft. Dabei zeigten sich allerdings markante regionale und parteipolitische Unterschiede. Während in der Deutschschweiz 74 Prozent und in der italienischen Schweiz 64 Prozent diese Massnahme unterstützten, sind es in der französischen Schweiz nur 51 Prozent.

Neben härteren Repressionen will die Schweizer Bevölkerung aber auch auf eine verbesserte Integration setzen. 79 Prozent der Befragten sprachen sich für eine Verstärkung der Anstrengungen zur Integration junger Ausländer aus.

Und wie ist es bei uns? Bei uns geben Politiker den Ton an, die uns Zuwanderung als Bereicherung verkaufen und über Probleme gar nicht reden wollen. Und das blöde Volk hat, anders als in der Schweiz, gar nicht mitzureden. Wäre ja noch schöner!

(Spürnase: Kreuzritter)




Moslemische Polizistin verweigert Vorgesetztem den Handschlag

In Londonistan sollten männliche Opfer von Straftaten in Zukunft vorsichtig sein und aufpassen, dass sie nicht an eine moslemische Polizistin geraten. Die könnte nämlich ihren Glauben so ernst nehmen, dass sie ihnen nicht mal die Hand geben würde. Aber wie will sie ohne Körperkontakt den Tätern Handschellen anlegen? Man fragt sich, wieviele Beleidigungen wir uns noch gefallen lassen müssen. Sind wir, die Christen, die ‘Ungläubigen’, die Juden usw. Menschen zweiter Klasse? Im hier vorliegenden Fall nimmt die Polizistin gern ihren Gehaltscheck vom ungläubigen Steuerzahler entgegen und „bedankt“ sich mit einer Beleidigung.

Eine moslemische Polizistin hat eine neue Debatte ausgelöst, nachdem sie sich weigerte, dem höchsten britischen Polizeichef aus religiösen Gründen die Hand zu geben. Der Zwischenfall ereignete sich auf einer Abschlusszeremonie, auf welcher der Polizeichef des Großraums London, als Sir Ian Blair 200 neue Rekruten begrüssen wollte. Zusätzlich zu ihrer Weigerung, ihm die Hand zu geben, weigerte sich die Frau, die im traditionellen moslemischen Hjiab (Kopftuch) erschienen war mit der Begründung, das Foto könne für “Propaganda Zwecke” missbraucht werden, mit Sir Ian Blair fotografiert zu werden. (…)

Eine Untersuchung wurde eingeleitet und die bisher nicht identifizerte Polizeianwärterin – beschrieben als ‘nicht-asiatische Moslemin’ – könnte als Konsequenz gefeuert werden, sollte sich herausstellen dass ihre strengen religiösen Grundsätze ihre Arbeit beeinträchtigen würden. Allerdings hat man in den Führungsetagen der Polizei schon jetzt Angst, dass ihre Entlassung zu einer Verschlechterung der Beziehungen zwischen der Polizei und der moslemischen Bevölkerung führen würde.

Der Zwischenfall ereignete sich im Imber Court, Scotland Yards Sport und Konferenzzentrum am Thames Ditton im südwestlichen Teil Londons, als 200 Rekruten nach deren 18-wöchigen Training zusammenkamen.

Ein hochrangiger Polizist sagte: „Vor der Ankunft von Sir Ian sagte sie ihrem Vorgesetzten, dass sie diesem nicht die Hand geben würde, weil das gegen ihre Religion sei. Sie wollte auch kein Foto mit dem Polizeichef, weil dieses lediglich zu Propagandazwecken genutzt werden würde. Wir informierten Sir Ian vor seiner Ankunft darüber. So etwas ist noch niemals vorgekommen, und er war ausgesprochen wütend. Aber er stimmte zu, um eine Szene zu vermeiden. Er kam und schüttelte die Hand jedes einzelnen Rekruten, außer ihr. Es war offensichtlich und sehr peinlich. Es gab eine grosse Diskussion danach, man fragte sich, wie sie eine Verhaftung durchführen wolle, wenn sie sich weigert einen Mann anzufassen.” (…)

Eine Sprecherin der Polizei bestätigte, dass die Polizistin die 18-wöchige Grundausbildung einschliesslich eines Sicherheitskurses absolviert hatte, „welcher von den Rekruten einen physischen Kontakt ohne Ansehen des Geschlechts verlangt”. (…)

Um es deutlich zu sagen: Sie hatte keine Probleme, während der Ausbildung Männer anzufassen, und bestimmt hat es auch einen Erste Hilfe-Kurs gegeben. Erst jetzt, bei einer öffentlichen und publicityträchtigen Gelegenheit, ist ihr Glauben wichtiger als ein freundliches Händeschütteln mit ihrem obersten Dienstherrn.

» Fakten & Fiktionen: Muslim-Polizistin verweigert Chef von Scotland Yard Handschlag




Einbürgerung in Deutschland: Freibier statt Verfassungseid

Seit einiger Zeit schon wurde bemängelt, dass die Verleihung der deutschen Staatsbürgerschaft eine rein amtliche Angelegenheit ohne jeden feierlichen Rahmen sei. Das ändern nun immer mehr Städte und Gemeinden. Selbstverständlich wird der „Neu-Deutsche“ nicht mit dem Singen der Nationalhymne und schon gar nicht mit einem Eid auf unsere Verfassung belästigt, nein das ginge im Land der Selbsthasser entschieden zu weit. Dafür gibt es Kerzenlicht und Büffet und vielleicht auch ein Foto mit dem Bürgermeister. Da werden uns alle bald noch mehr lieb haben als bisher!

An einem Tisch im Kammermusiksaal des Theater- und Konzerthauses sitzt die ehemalige Kenianerin Susan Muzhemi, 37, und ist vertieft in ein Heftchen, das sie in ihren Händen hält – das deutsche Grundgesetz. Das hat sie vor wenigen Minuten vom Oberbürgermeister höchstpersönlich in einem großen weißen Umschlag gereicht bekommen. (…) Die Getränke sind umsonst, das Licht ist gedimmt, Kerzen brennen und das Buffet („Mit Schweinefleisch“, „Ohne Schweinefleisch“) wartet, bis die vier Neubürger aus Italien, Polen, Frankreich und Kenia ihre deutsche Passlizenz in den Händen halten.

Seit September 2006 macht die Stadt Solingen fast wöchentlich Einbürgerungspartys. Und Solingen ist nicht die einzige Stadt, die neuerdings ihre Neudeutschen feiert. Besonders im letzten Jahr haben sich zahlreiche Kommunen in Nordrhein-Westfalen, sowie Hamburg, München und Berlin bewusst entschlossen, Einbürgerungsfeiern auszurichten. (…) Mit der Reform des deutschen Staatsangehörigkeitsrechts 2000 ist die Einbürgerung für Ausländer erleichtert worden. Doch erst 2006 haben sich die Bundesländer auf der Innenministerkonferenz auf bundesweit einheitliche Standards geeinigt. Die unionsregierten Länder verzichteten auf ihre Fragenkataloge und Gewissenstests, dafür stimmten die SPD-regierten Länder verpflichtenden Einbürgerungskursen zu. Der Verfassungseid, den manche Länderminister forderten, ist seither nicht mehr in der Diskussion, dafür aber eine feierliche Einbürgerungszeremonie. (…) Die Nationalhymne steht lediglich auf der Rückseite des Grundgesetz-Heftchens, das die neuen Staatsbürger erhalten haben. Gesungen wird sie an diesem Abend nicht. Die deutsche Fahne kennen die eingebürgerten Partygäste vermutlich noch von der Fussball-WM im letzten Jahr. Falls nicht, lernen sie sie heute Abend nicht kennen.

Eine Einbürgerung ohne Verfassungseid, ohne Nationalhymne, ohne deutsche Fahne … am besten gleich ganz ohne Anwesenheit von Repräsentanten des Systems und mit getrennten Räumen für Gläubige und Ungläubige! Wie soll ein Land, das sich selbst so dermaßen verachtet, erwarten, dass seine Neubürger es respektieren?

(Spürnase: b. jellyfish)




Sieg für Udo Ulfkotte

Es gibt doch noch so etwas wie Gerechtigkeit in Deutschland, und das lässt hoffen, dass unser Kampf vielleicht noch nicht verloren ist. Im März vergangenen Jahres berichteten wir auf PI über die unverschämten Äußerungen des Wissenschaftlichen Mitarbeiters des Instituts für Orientalistik an der Universität Gießen, Henner Kirchner, über den Journalisten und Buchautoren Dr. Udo Ulfkotte. Er hatte auf seiner Website regelrechtes „Ulfkotte-Bashing“ betrieben. Dieser erstattete daraufhin Strafanzeige wegen falscher Verdächtigung, übler Nachrede und des Vortäuschens einer Straftat. Außerdem ging er zivilrechtlich gegen Kirchner vor und verklagte ihn auf Entschädigung in Höhe von 5.000,- Euro. Diesen Prozess hat Ulfkotte nun gewonnen.

Es ging unter anderem um diese Aussagen Kirchners, Ulfkottes Buch „Der Krieg in unseren Städten“ sei:

„ein Handbuch für die islamophobe Hetze“.(…) Kirchner behauptet weiter, Ulfkotte habe während eines Vortrages erklärt, ein Dialog mit Moslems sei „generell nicht möglich, da ihnen ihre Religion das Lügen vorschreibe“. Außerdem seien „alle Muslime in Europa potentielle Terrorunterstützer“. Ferner habe Ulfkotte behauptet, der Islam sei dem Heidentum zugehörig und würde Allah als Götzen verehren. „Ulfkottes in sich geschlossenes Feindbild lässt den als Feind definierten Muslimen also keine Möglichkeit, ihn zu widerlegen“, schreibt Kirchner in seinem Weblog „Menalog“. „Es bleibt das Bild: Muslime sind einfach gefährlich, weil sie Muslime sind.“ Kirchner vergleicht das Buch Ulfkottes („eine rational widerlegte Hetzschrift“ ) mit dem gefälschten antisemtischen Werk „Die Protokolle der Weisen von Zion“. Ulfkottes Ansichten seien „als ein islamophobes Äquivalent zu diesem antisemitischen Hetzstück“ zu sehen, „sozusagen die ‚Protokolle der Weisen von Mekka'“, so der Gießener Islam-Wissenschaftler.

Kirchner wurde nun vom Landgericht Berlin zur Zahlung von 5.000,- Euro Schmerzensgeld verurteilt. Wir gratulieren Udo Ulfkotte zu diesem hoch verdienten Sieg!

» siehe auch PI: Der unglaubliche Fall Ulfkotte – Die staatlich organisierte ‚Vernichtung‘ eines Islamkritikers




14-jähriger libanesischer Drogendealer logiert allein im Hotel

heroindealer.jpgAm Freitag konnte man im Berlin-Teil des Tagesspiegels einen schier unglaublich erscheinenden Artikel lesen, den PI-Leser Alabama zu einem spontanen Gastbeitrag für diesen Blog veranlasste. Es geht darin um einen 14-jährigen libanesischen Drogendealer in Berlin-Pankow, der trotz mehrerer Festnahmen immer wieder freigelassen werden musste, da er noch nicht strafmündig ist. Der Aufenthalt in einem Heim gefiel ihm nicht, also darf er seitdem auf Kosten der Steuerzahlen ohne Aufsicht (!) in der Pension Luisenstadt in Berlin-Mitte, einem schicken Jugendhotel, logieren. Ist ja auch praktischer für ihn: In der Nähe des Hotels befinden sich mit dem Matrix und dem Sage Club zwei der angesagtesten Clubs der Berliner Szene – ein geradezu ideales Terrain für einen jungen Heroindealer, der nicht bestraft werden darf.

Der Tagesspiegel berichtet:

Kriminell, strafunmündig, ohne Betreuung – nach diesem Prinzip überlässt das Jugendamt Pankow einige minderjährige Asylbewerber, die ohne Eltern in Deutschland leben, sich selbst. Zum Beispiel einen 14-jährigen Libanesen, der am Montag zum wiederholten Mal bei einem Deal mit harten Drogen festgenommen wurde – aber sofort wieder freikam, weil er strafunmündig ist. Der Junge lebt seit eineinhalb Jahren ohne Betreuer in der Pension Luisenstadt in Mitte, einem Jugendhotel. Der 14-Jährige bekommt Leistungen für Asylbewerber. Sozialarbeiter kümmern sich nicht mehr um ihn. Dafür seien sie nicht zuständig, heißt es.

Im Hotel lebt er. Von wem wohl finanziert? Zusätzlich noch etwas Handgeld vom Steuerzahler, der Junge soll schließlich haben, was er zum Leben braucht. Extraverdienste kann er sich gerne und ungeahndet durch Drogenverkauf erwerben.

Strafunmündig ist man doch mit 14, oder sehe ich da etwas falsch? Oder darf man den Armen, nur weil er Flüchtling ist, nicht vor Gericht bringen? Muss er sich etwa auch nicht an die hier geltenden Gesetze halten? Er hatte – zweifelsohne – eine schwierige Kindheit, muss man da nicht auch mal über solche harmlosen Delikte wie Drogenhandel hinwegsehen können?

Ein gutes Gefühl, dass der Junge da draußen weiter rumläuft, wo man sich auch manchmal selbst aufhält, und Drogen vertickt. Er kann das schließlich sorglos tun, da gegen ihn nicht vorgegangen wird. Wenn er das erwartete Geld nicht bekommt, schlägt er sicherlich auch mal zu, warum auch nicht, wenn es ungeahndet bleibt.

Vorher war der Junge, der ohne Eltern nach Deutschland flüchtete, in einem Heim untergebracht. „Dort hat er sich bewusst jeder Hilfe entzogen, nur selten dort übernachtet“, sagt Lutz Kopischke, Fachdienstleiter Kindschaftsrecht beim Jugendamt Pankow. Der Junge habe deutlich gesagt, dass er keine Betreuung wolle. Deshalb habe ihn der zuständige Sozialarbeiter in der Pension untergebracht.

Nein, das ist kein Scherz. Anstatt ihm klarzumachen, dass er im Heim zu übernachten und sich an die für alle geltenden Regeln zu halten hat, werden ihm Sonderrechte in Form eines unbefristeten Luxusaufenthalts in einer Pension eingeräumt. Der Sozialarbeiter hat sich diesem Wunsch gerne gebeugt. Ich denke: Ob der Junge Betreuung wünscht oder nicht, hat nicht er zu entscheiden!

Dass der Junge mit Drogendeals seinen Lebensunterhalt verdient, wussten Jugendamt und Sozialarbeiter schon lange. Der Libanese sei einer von mehreren Fällen, sagte Kopischke. Für einen anderen Jugendlichen in einer ähnlichen Situation wie der Libanese klagt das Jugendamt Pankow gerade gegen das Sozialamt: Das strich dem Jungen die Leistungen für Asylbewerber. Der Grund: Er habe ein „verschleiertes Einkommen“ – bei einer Verhaftung fand die Polizei eine größere Summe Bargeld, vermutlich aus einem Drogendeal.

Nett wie sich das Bezirksamt da einsetzt. Der Junge muss laut Jugendamt schließlich auch weiter "Leistungen" erhalten, obwohl er doch mit seinem Drogeneinkommen auch ganz gut klarzukommen scheint.

Es sei ihre eigene Entscheidung, kriminell zu werden, sagt Kopischke. Mehr als Hilfe und Heimunterbringung anzubieten, könne das Jugendamt nicht tun.

Das ist ja großzügig, es als normale Lebensoption anzusehen, kriminell zu werden. Nicht etwa, dass dieses auch geahndet werden könnte. Durch Law-and-Order-Politik. Durch akute Drohung der Abschiebung. Durch Haft. Durch Kürzung aller Leistungen und des Hotelaufenthaltes. Aber nein, man kann den Jungen doch nicht allein lassen; eine "Heimunterbrinung" muss man ihm schon anbieten, und wenn die ihm nicht gut genug ist, da er sich dort an Regeln halten müsste, na – dann gehts eben ab ins Hotel. Auf Staatskosten.

Der Leiter der Abteilung Jugend und Familie bei der Senatsverwaltung, Wolfgang Penkert, wirft dem Jugendamt dagegen ein Pflichtversäumnis vor: „Wir sind verpflichtet, uns angemessen um sie zu kümmern, auch wenn das schwierig ist.“ Zum Beispiel in einer speziellen Einrichtung.

Oder den oben erwähnten Alternativen. Schade, dass niemand an diese Alternative denkt. Ich erwarte auch vergeblich einen Aufschrei der Politiker, die solch absurde Vorgänge ebenso missbilligen wie ich. Vergeblich wahrscheinlich, weil es davon kaum welche gibt. Im übrigen bin ich mir auch bewusst, dass obige Kommentare (laut Gutmenschen) von mir rassistisch, einseitig, pauschal, dumm und absolut kontraproduktiv für das friedliche Zusammenleben der multikulturellen Gesellschaft sein werden. Aber damit kann ich leben!

Noch ein Gedanke zum Abschluss (der ist allerdings Spekulation): Vielleicht ist der Junge ja gar nicht aus dem Libanon, sondern behauptet es nur. In dieses Land kann ja bekanntlich nicht abgeschoben werden, weil es sich weigert, seine kriminellen Landsleute wieder aufzunehmen. Auf Grund dessen kommen z.B. viele Türken auf die Idee, ihren Pass verschwinden zu lassen und sich als Libanesen auszugeben. Ist der Junge evtl auf die selbe Idee gekommen?

(Gastbeitrag von Alabama)




Update Mordfall Hrant Dink: Mutmaßlicher Täter gefasst

Inzwischen ist der mutmaßliche Mörder von Hrant Dink gefaßt. In den Onlineausgaben der Leitmedien steht diese Nachricht ganz oben. Was fehlt ist, daß es laut dem britischen Telegraph Indizien auf ein islamisches Tatmotiv gibt. Politisch korrekt wird dieser vorläufige Kenntnisstand verschwiegen. Im Kontrast dazu wird vielfach ein nationalistisches Tatmotiv konstruiert – obwohl dafür bisher jeglicher Beleg fehlt…

So läßt der Stern den Grünen Beck zu Worte kommen:

Durch Strafverfahren und Verurteilung sei Dink „ins Fadenkreuz der Ultranationalisten gebracht“ worden, kritisierte Volker Beck, menschenrechtspolitischer Sprecher der Grünen-Fraktion im Bundestag.

Es ist zwar richtig aufzuzeigen, aufgrund welcher Äußerungen Dink Zorn und Haß auf sich gezogen hat, doch im Zusammenhang mit dem Mord wird türkischer Nationalismus als Tatmotiv durch dessen Erwähnung als logisch vermittelt. Dadurch treten andere mögliche Tatmotive völlig in den Hintergrund.

Massive Anfeindungen von Nationalisten

Der 52-jährige Dink war Chefredakteur der Wochenzeitung „Agos“ und galt als bekannteste Stimme der Armenier in der Türkei. Er war am Freitag in Istanbul auf offener Straße vor dem Redaktionsgebäude erschossen worden. Der Journalist sah sich wegen seiner Äußerungen zum Völkermord an Armeniern im Osmanischen Reich während es Ersten Weltkriegs massiven Anfeindungen von Nationalisten, Politikern und Staatsanwälten ausgesetzt. Er musste sich deswegen auch wegen Beleidigung des Türkentums vor Gericht verantworten.

Der Spiegel suggeriert durch biografische Details persönliche Tatmotive und läßt die Information des „Telegraph“ ebenfalls unerwähnt:

Türkischen Medienberichten zufolge hatte der junge Mann die Schule nicht beendet und war zuletzt ohne Beschäftigung. Aus einem Fußballclub für Amateure soll er wegen Disziplinlosigkeit hinausgeworfen worden sein. Über sein Mord-Motiv wurde zunächst nichts bekannt.

Die im Telegraph berichtete Zeugenaussage über einen Ausruf des mutmaßlichen Täters „ich erschoß den Ungläubigen“ fehlt in so gut wie allen deutschen Medien.

Auch angelsächsische Medien bringen diese Information bisher nicht, wie der US-Blog „Little green footballs“ belegt.

Wieder ein Fall politisch korrekter Selbstzensur und Unterschlagung eines möglicher Weise islamischen Tatmotives ? Oder liegt der Telegraph falsch ?

Auffällig ist jedoch, daß z.B. der brutale Angriff auf den deutschen Polizisten durch über ein Dutzend islamischer Jugendlicher bisher in den Leitmedien kaum Resonanz findet. Täter und mögliches Tatmotiv islamisch – keine Meldung.