Morddrohung: Orhan Pamuk sagt Deutschland-Reise ab

orhan_pamuk.jpgWie schlecht es mit der Meinungsfreiheit in Europa bestellt ist, beweist die Absage der Leserreise des türkischen Literatur-Nobelpreisträger Orhan Pamuk nach Deutschland. Massive Morddrohungen unmittelbar nach dem Mord an Hrant Dink lassen Pamuk um sein Leben fürchten. Dink hatte kurz vor seinem gewaltsamen Tod gesagt: „Orhan Pamuk, seien Sie clever“.

Der nationalistische Extremist Yasin Hayal, Aufftraggeber des Mordes an Dink, rief Journalisten zu, als er einem Gericht in Istanbul vorgeführt wurde: „Orhan Pamuk sollte gut auf sich aufpassen.“

Pamuk hatte – wie Dink, mit dem er befreundet war – 2005 in der Türkei vor Gericht gestanden, weil er en Massenmord des Osmanischen Reiches an den Armeniern in den Jahren 1915 / 16 erwähnt hatte. Der Schriftsteller sollte deshalb wegen „Verleumdung des Türkentums“ strafrechtlich belangt werden. Das Verfahren wurde eingestellt, nachdem das türkische Justizministerium erklärt hatte, dass eine Anklage gemäß dem neuen Strafgesetzbuch nicht zulässig sei. Gleichwohl sah sich Pamuk einer Kampagne nationalistischer Kreise ausgesetzt. Aufgrund der Bedrohung sagte Pamuk schon damals eine Lesereise nach Deutschland ab.

Martin Oehlen kommentiert im Kölner Stadtanzeiger:

Natürlich ist es ein Leichtes, Mut und Standhaftigkeit zu verlangen, wenn man nicht selbst das arme Wesen ist, das sich in Gefahr begeben soll. Daher muss man mit Verständnis reagieren, wenn Orhan Pamuk es vorzieht, nicht in der Öffentlichkeit aufzutreten und aus seinem neuen Essay-Band zu lesen, das eine Liebeerklärung an seine Heimatstadt Istanbul ist. Denn dass türkische Extremisten auch vor einem Mord am politischen Gegner nicht zurückschrecken, hat der Fall des Publizisten Dink gezeigt. Und die aktuellen Drohungen gegen den Literaturnobelpreisträger sind aktenkundig.

Für die Türkei ist Pamuks Absage einer Lesereise nach Deutschland ein Desaster. Denn der Autor bekundet auf diese Weise, dass er sich nicht sicher fühlt vor Landsleuten, die nicht wissen, was Meinungsfreiheit bedeutet. Und wie immer, wenn zuletzt am Bosporus ein Unwetter aufzog, werden die Zweifel geschürt, ob dieses Land Vollmitglied der Europäischen Gemeinschaft werden soll. (…) Es steht schlecht um die Meinungsfreiheit in unseren Tagen und nicht zuletzt im aufgeklärten Europa. Davon kündete eben noch der ganz anders gelagerte Streit um die Absetzung der Mozart-Oper „Idomeneo“ in Berlin. Und das bezeugt nun die Entscheidung Pamuks, auf Tauchstation zu gehen. Sicher ist er nicht der Meinung, dass er in Deutschland stärker gefährdet sei als in irgend einem anderen Land. Vielmehr will er offensichtlich jeden öffentlichen Auftritt vermeiden – wo auch immer. Denn Gefahr lauert letztlich überall.

Aber vielleicht empfindet Pamuk die Gefahr für sich in Deutschland eben doch als besonders hoch. Deutschland hat schließlich große türkische Gemeinden, die zu weiten Teilen nach ihren eigenen Gesetzen leben und – gutmenschlich vor Integration geschützt – machen können, was sie wollen. Diese Rahmenbedingungen in Deutschland hat Pamuk gewiss in seine Entscheidung miteinbezogen.

(Spürnase: Fuller)




Ayaan Hirsi Ali: „Islamisten greifen nach der Macht“

In einem Interview mit dem österreichischen Standard erklärt Hirsi Ali, dass wir uns bereits mitten im Kulturkampf mit den Islamisten befinden. Die Islamkritikerin wird von der Zeitung als „neokonservative Auslegerin“ bezeichnet. Was immer das auch heißen soll, positiv ist es nicht gemeint, ebenso wenig wie die Frage ob sie den Konflikt nicht anheize, wenn sie sage, dass wir uns im Krieg mit den Islamisten befinden. Die bekannte, weit verbreitete Gutmenschendenke: Nicht der ist das Übel, der dich angreift, sondern du selbst bist es, weil du darüber sprichst.

STANDARD: Der Karikaturenstreit, die Proteste gegen die Papstrede, die Debatte über das Kopftuch, die extremistische Gewalt – ist der „Kampf der Kulturen“ nicht längst Bestandteil unseres Lebens?

Hirsi Ali: Ja, wir stehen mitten in einem Konflikt der Wertesysteme. Tony Blair spricht von einem „unkonventionellen Krieg“, von einem „Krieg um Werte“ zwischen den Menschen, die die Freiheit lieben, die freie Individuen wollen, und denen, die die Welt dominieren wollen, in dem sie die Religion dazu nutzen.

Diejenigen, die die Freiheit wollen, müssen in letzter Konsequenz bereit sein, für die Verteidigung dieser Freiheit zu sterben. Dann können wir diesen Krieg gewinnen.

STANDARD: Wenn Sie von Krieg reden, arbeiten sie damit nicht genau den Radikalen zu, die sich selbst im Krieg wähnen?

Hirsi Ali: Der Konflikt existiert, ich rede ihn nicht herbei. Wir reagieren. Unsere Botschaft muss lauten: Ihr könnt unsere Werte teilen, aber wenn ihr sie zerstören wollt, dann werden wir uns verteidigen. (…) Wir stehen einer breiten totalitären Bewegung gegenüber, die versucht, überall reelle Macht zu bekommen: in den Regierungen, den Gewerkschaften, den Universitäten bis hinunter zu den Familien. Sie wollen die Menschen beeinflussen, damit sie einen Islam leben, der nach einem Staat strebt, der auf den islamischen Idealen basieren soll. Wir müssen dies stoppen.

STANDARD: Wie soll das gehen?

Hirsi Ali: Wir müssen ganz klar verteidigen, wofür wir stehen. Und dann können wir hingehen und sagen: Okay, ein Teil des Problems ist die Immigration. Also erlauben wir nur denen nach Europa zu kommen, die unsere Regeln und Werte verstehen und annehmen.

An diesem Beispiel erkennt man hervorragend, wie schizophren die Positionen sind, die von Gutmenschen des Schlages Roth, Beck oder der Hertener Schulleiterin Bock vertreten werden. Denn was die moslemische, farbige Migrantin Hirsi Ali hier sagt, ist nach deren Definition „Rassismus und Rechtsradikalismus“.

STANDARD: Und die radikalen Muslime, die bereits hier sind, sollen sie ausgewiesen werden?

Hirsi Ali: Wir können nur einen Teil ausweisen. Viele haben bereits die Staatsangehörigkeit. Das war bisher viel zu leicht. Die Staatsangehörigkeit muss künftig ein gesellschaftlicher Vertrag sein. Wer unseren Werten zustimmt, wer politisch loyal ist, sagt das. Andernfalls gibt es keine Staatsangehörigkeit. Und sobald sie beginnen, unser System auszuhöhlen, werden sie abgeschoben.

STANDARD
: Es ist viel von einem europäischen Islam die Rede. Ist der Islam reformierbar?

Hirsi Ali: Ja, wenn die Menschen, die sich als Muslime begreifen, willens sind, den Koran endlich als Buch zu akzeptieren, das von Menschen geschrieben wurde und nicht das Wort Gottes ist. Und wenn sie einsehen, dass der Prophet Mohammed im 21. Jahrhundert nicht für alles ein Vorbild ist – keinesfalls dafür, wie Frauen und Individuen im Allgemeinen behandelt werden.

Hirsi Ali könnte mit dieser Einstellung an der Hertener Martin-Luther-Schule nicht akzeptiert werden. Verlangt die Akzeptanz europäischer Werte, spricht davon, dass Islamisten überall nach der Macht greifen und von Selbstverteidigung. Wo kommen wir denn da hin, das ist ja reinstes rechtsradikales Herrenmenschengetue!




Im Namen Allahs: Pakistanisches Paar zu Tode gesteinigt

stoning.jpgEs ist immer wieder grauenvoll, was im Namen der Religion des Friedens des Hasses und der Gewalt geschieht: Im überwiegend moslemischen Pakistan sind ein Mann und eine Frau wegen Ehebruchs an Bäume gebunden und zu Tode gesteinigt worden (n-tv titelt dazu verharmlosend: „Familie ahndet Ehebruch“).

Die beiden Anfang 40 Jahre alten Geliebten starben am Sonntag in einem Hagel aus Steinen, die von Angehörigen der Frau geworfen wurden. In den vergangenen Jahren sind in Pakistan etwa 4000 Menschen nach dem islamischen Scharia-Recht wegen mutmaßlicher verbotener Sexualkontakte getötet worden.

(Spürnasen: mo_ping, Daniel E., Armin R., Thomas K.)




Bernhard Lewis: „Muslime stehen kurz vor Übernahme Europas“

Der US-amerikanische Islamexperte und Historiker Prof. Bernard Lewis sieht für Europa keine Hoffnung mehr, dem Islam Widerstand entgegenzusetzen. Die Moslems stünden kurz vor der Eroberung des Kontinents. Die Europäer hätten in jedem Bereich „in einer Art der Selbsterniedrigung, politischen Korrektheit und des Multi-Kulturalismus“ kapituliert. Europa habe kein Selbstbewusstsein und keinen Respekt vor der eigenen Kultur.

Zur atomaren Bedrohung durch den Iran sagte der Historiker, die Abschreckungsdoktrin des Kalten Krieges funktioniere nicht gegenüber dem iranischen Präsidenten Mahmud Achmadinedschad: „Für ihn ist eine beidseitig garantierte Zerstörung keine Abschreckung, sondern eher ein Anreiz. Wir wissen bereits, dass den regierenden Ajatollahs die massenweise Tötung ihrer eigenen Leute völlig egal ist … Wenn sie viele ihrer eigenen Leute töten, geben sie ihnen eine schnelle und kostenlose Eintrittskarte in den Himmel.“

Es ist diese Denkweise, die der Westen nicht begreift. Da sind Menschen, die wollen sterben. Was für Dialoge soll man mit ihnen führen? Schon 2004 sagte Lewis im WeltInterview:

Man muss die Möglichkeit einkalkulieren, dass al-Qaida gewinnen könnte. Sie haben viele Verbündete im Westen, bewusste und unbewusste. Zu den bewussten zähle ich die wachsenden islamischen Minderheiten und Konvertiten Europas. Es verhält sich ähnlich wie damals mit dem Kommunismus, der Unzufriedenen im Westen gefiel, da er ihnen eindeutige Antworten zu geben schien. So hat auch der radikale Islam Anziehungskraft auf Menschen. Er vermittelt ihnen Überzeugungen und Gewissheiten, ja gibt ihnen den Sinn einer Mission. Sie erscheinen vereint, die Demokratien aber tief gespalten.

DIE WELT: Also kommt ein globales islamisches Reich?

Lewis: In Demokratien scheint man einander mehr zu hassen als äußere Gegner. Die Schwäche und Spaltung scheinen die westliche Seite zu beherrschen. Die Politik in Europa ist da nicht gerade hilfreich, insbesondere nicht die französische und die deutsche Politik.

Und später:

Europa wird Teil des arabischen Westens sein, des Maghrebs. Dafür sprechen Migration und Demografie. Europäer heiraten spät und haben keine oder nur wenige Kinder. Aber es gibt die starke Immigration: Türken in Deutschland, Araber in Frankreich und Pakistaner in England. Diese heiraten früh und haben viele Kinder. Nach den aktuellen Trends wird Europa spätestens Ende des 21. Jahrhunderts muslimische Mehrheiten in der Bevölkerung haben.

Hoffen wir, dass er sich irrt!

(Spürnase: maloon)




Wer war Jesus?

jesus_prophet_islam.jpgDas offizielle Radio der islamischen Republik Iran hat die Übertragung einer längeren Serie von Sendungen abgeschlossen, die davon handelten, dass die Ankunft des 12. Imam Mahdi bald bevorsteht. Diese messianische Figur wird nach schiitischem Glauben die Feinde des Islam schlagen, allen Unglauben beseitigen – sprich alles nicht-islamische – und dann eine islamisch-schiitische Herrschaft über die ganze Welt errichten.

Nach schiitischer Vorstellung kann das Kommen des Mahdi durch großes Leid beschleunigt werden. Die Ankündigung der baldigen Ankunft des Mahdi wird von Experten so interpretiert, dass der Iran bald im Besitz der Atombombe sein wird. Da der Besitz der Atombombe für die iranische Regierung ein Zeichen Allahs wäre, müßte diese dann auch zur Ausbreitung des Herrschaftsbereichs Allahs eingesetzt werden. Dazu passen auch die jüngsten Drohungen gegen Israel und die USA.

Der Mahdi wird aber nach islamischer Vorstellung nicht alleine kommen, sondern in Begleitung des Propheten Jesus. Alle mit christlicher Halbbildung müssen an dieser Stelle aufpassen, nicht in geistige Verwirrung zu fallen. Es handelt sich dabei nämlich nicht um den Jesus Christus der Bibel, Gottes Sohn, der aus Liebe zu uns Menschen Menschengestalt angenommen hat, um uns durch seinen freiwilligen Kreuzestod zu erlösen, sondern um den islamischen Propheten Jesus, der im Koran „I?a“ heißt. Dieser ist laut Koran nicht am Kreuz gestorben – „denn es war ein anderer“ – und er ist auch nicht Gottes Sohn, sondern einer der islamischen Propheten. Zur vollständigen Verwirrung der westlichen Geister lehrt der islamische Jesus ein Evangelium, also eine Frohbotschaft, das aber – Vorsicht (!) – der Islam ist! Diese islamische Vorstellung von Jesus vertreten die Moslems weltweit mittlerweile noch vehementer als sonst. Auf den Demonstrationen in der Türkei vor dem Papstbesuch konnte man Schilder sehen, auf denen stand: „Jesus is not son of God. He is a prophet of islam.” Leider konnte man von keinem christlichen Journalisten vernehmen, worum es bei diesen Behauptungen überhaupt geht. Dass auch aus dem Vatikan darüber nichts zu hören war, ist eine andere Sache, die demnächst an dieser Stelle erörtert werden wird.

Jeder, der Christ ist und bleiben will, muss aufpassen, dass unter dieser islamischen Umdefinierung des Glaubens nicht sein eigener Glaube ins Wanken gerät, denn dann wäre er in schlechter Gesellschaft mit allen zig Millionen von Christen, die in den letzten knapp 1400 Jahren unter islamischer Herrschaft lebten und sich der massiven islamischen Propaganda, wer Gott aus islamischer Sicht ist, nicht entziehen konnten. Und schließlich unter dem massiven – nicht nur psychischem, sondern auch physischem Druck – den christlichen Glauben aufgegeben und den Islam angenommen haben. Auf diesem immer gleichem Wege wurden alle vorher christlichen Gebiete, in denen jetzt nur noch Moslems leben, erobert. Zum Beispiel war das Armenhaus der heutigen Türkei, Anatolien, früher ein städtereiches blühendes Gebiet des christlichen Byzanz.

Ein Mittel des islamischen Dschihad, also des heiligen Krieges für Allah, ist aber nicht nur der bewaffnete Kampf, sondern vor allem auch der psychologische. Der Dschihad muss nicht nur mit Waffen, sondern vor allem psychologisch geführt werden. Das Ziel ist die Zerstörung des Glaubens der aus moslemischen Sicht „Ungläubigen“ und der Ersatz dieses Glaubens durch den Islam. So wie der Glaube der „Ungläubigen“ zerstört werden muss, muss der Glaube der Moslems an den Islam als einzig wahre Religion gestärkt werden.

Diese Art des „soften“ Dschihad dürfte in Europa zukünftig großen Erfolg haben, da es in Europa leider mittlerweile eine große Zahl von Neuheiden und auch sich so nennende Christen gibt, die die wahre christliche Lehre nicht mehr kennen, sie aber trotzdem – oder gerade aus diesem Grund – ganz oder zumindest in Teilen ablehnen. Leichter Dschihad für Moslems.

Solange es hier in Europa noch eingeborene Europäer gibt, die sich etwas auf ihre geistigen Fähigkeiten einbilden, weil sie sich vom dreifaltigen Gott, der einzigen Wahrheit, unabhängig glauben, wird niemand Europa, das ehemals christliche Abendland, vor dem Untergang retten können.

„Ohne mich könnt ihr nichts tun,“ sagt Jesus Christus (Johannes 15, 1-8). Dieses Wort gilt immer noch, auch wenn es in Europa kaum noch einer kennt. Ohne den echten christlichen Glauben werden wir über kurz oder lang islamisiert, weil wir dem psychologischen Dschihad nicht widerstehen können. Das sollten alle stolzen Atheisten und lauen Christen bedenken.

(Gastbeitrag von Michael)




„Fünf Jahre meines Lebens“ – Feingeist Murat Kurnaz wird Literat

Das hat uns gerade noch gefehlt, war aber leider zu befürchten: Murat Kurnaz (Foto) wird ein Buch schreiben über sein unermessliches Martyrium in Gefangenschaft des „Großen Satans“. Vielleicht fürchtet er, die von Amnesty International geforderte Entschädigung wird nicht gar so üppig ausfallen oder die Sozialhilfe wird nicht reichen. Wir werden in jedem Fall noch ein bißchen ergriffener zurückbleiben, als wir es ohnehin schon sind, wenn wir vom dem wohl genährten, haarigen Mann erfahren, wie schlecht die Amis zu ihm waren.

Schon die Ankündigung auf SpOn löst Würgereflexe aus:

Der autobiografische Text „Fünf Jahre meines Lebens. Ein Bericht aus Guantanamo“ werde am 23. April erscheinen, teilte der Rowohlt Verlag Berlin mit. Der aus Bremen stammende Türke beschreibe mit Hilfe des Co-Autors Helmut Kuhn sein viereinhalb Jahre währendes Martyrium in dem Lager im US-Militärstützpunkt auf Kuba. Das Buch enthülle Einzelheiten, die so noch nicht bekannt seien, hieß es.

Oh wir sind uns auch sicher, dass Kurnaz noch weitere Einzelheiten einfallen werden. Und wenn nicht ihm, dann seinem Co-Autoren. Nicht der leiseste Zweifel wird an der Geschichte auch nur vorsichtig angedeutet, obwohl inzwischen auch in den Spiegel-Redaktionsstuben bekannt sein dürfte, dass Kurnaz vom Bremer Verfassungsschutz beobachtet wurde und sich den Taliban anschließen wollte.

Bereits im Herbst 2006 haben Kurnaz und Kuhn die Arbeit an dem Buch begonnen.

Schnell erholt von seinen furchtbaren Qualen hat sich der bärtige Kurnaz, wenn er schon im Herbst mit dem Buch begonnen hat.

Der Verlag betonte, dass es sich bei dem 256 Seiten starken Werk um keinen „Schnellschuss“ handele. Es sei gründlich recherchiert und durchdacht. Die „Schilderungen gehen weit über das hinaus, was in der Öffentlichkeit bisher bekannt geworden ist“, erklärte der Verlag.

Ja klar, schließlich wollen die Leute auch was Neues bekommen für ihr Geld und nicht bloß Sachen lesen, die sie schon wissen. Und sicher kommen dem Autorenteam jeden Tag neue Einfälle – äh Erinnerungen.

(Spürnase: Manfred K.)




Schule in Herten: Mit DDR- und Nazimethoden gegen Rassismus

rassismus_demo.gifVor drei Tagen haben wir einen Artikel zu einem unglaublichen Vorfall an der Martin-Luther-Schule in Herten veröffentlicht. Es ging um zwei Schülerinnen, die regelrecht an den Pranger gestellt wurden, weil sie sich geweigert hatten, an einer von ihrer Schule organisierten Demonstration unter dem Motto „Diskriminierung und rechte Gewalt“ teilzunehmen und einen „Vertrag gegen Rassismus“ zu unterzeichnen. Der Beitrag hatte große Resonanz und bemerkenswerte Kommentare. Unsere Leser haben offensichlich nicht nur bei uns ihre Ansicht klar geäußert, sondern dankenswerter Weise ebenso rege gegenüber der Schule. Heute findet sich in der WAZ ein weiterer Beitrag zu den Ereignissen:

Weil sich zwei Schülerinnen der Martin-Luther-Schule weigerten, an der Demonstration gegen Rassismus teilzunehmen, fühlen sie sich an den Pranger gestellt. Die Schulleitung sieht das anders

RASSISMUS ODER REDEFREIHEIT? Herten. „Zeig´ Rassismus die rote Karte“ und „Alle anders, alle gleich“ stand auf den Plakaten. 270 Schüler der Martin-Luther-Hauptschule zogen durch Herten und demonstrierten gegen Rassismus. Das war vor gerade 14 Tagen. Jetzt wird der Schule vorgeworfen, das zu sein, wogegen sie sich engagiert: rassistisch.

Hintergrund der öffentlich geführten Diskussion ist die Entscheidung zweier Schülerinnen, nicht an der Demo gegen „Diskriminierung und rechte Gewalt“ teilzunehmen und einen „Vertrag gegen Rassismus“ zu unterzeichnen. Diese Entscheidung sollten sie schriftlich begründen – sagen die beiden 16-Jährigen. Sie fühlten sich an den Pranger gestellt und machten ihre Kritik öffentlich. Nun wird die Schule mit E-Mails überschüttet. Da empfiehlt „Wahr-Sager“, sich den „beiden politisch inkorrekten Mädchen anzuschließen und sich nicht verarschen zu lassen, indem man ihnen mit der Rassismuskeule kommt“. Oder „Golem“ schreibt: „Der Gutmenschenmeinungsterror ist der wahre Faschismus unserer Zeit . . .“

Und wie reagiert die Schule? Genau so, wie man es von intoleranten und zutiefst undemokratischen Gutmenschen erwartet: Sie schließt den Email-Zugang, inzwischen sogar den kompletten Internetauftritt und beschimpft die Kritiker ihrer Handlungsweise, „braunes Zeug“ zu verbreiten.

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Aktueller Screenshot des Internetauftritts der Martin-Luther-Schule in Herten

Also „same procedure as every time“. Braune Brühe über Andersdenkende auszuschütten, ist für politisch korrekt denkende Menschen die allumfassende Lösung für ihr grundsätzliches Problem der fehlenden Argumente. Und es hilft so oft, den politischen Gegner mundtot zu machen, denn wer will schon gerne als „braun“ bezeichnet werden?

Aus Sicht der Schulleiterin habe die Schule korrekt gehandelt. „Wir haben die Schüler nicht gezwungen, an der Demonstration teilzunehmen,

Nein, natürlich haben Sie das nicht, Frau Bock, Sie haben die Mädchen nicht dort hingeprügelt oder ihnen mit einem Schulverweis gedroht. Sie haben ihnen nur symbolisch ein Schild umgehängt „Ich bin ein Schwein, weil ich eine eigene Meinung habe“. Warum muss ein Schüler sein verfassungsmäßiges Recht auf Meinungsfreiheit erklären, warum muss er sich entschuldigen, dass er nicht so denkt wie Sie? Wie kann die Demonstrations“freiheit“ in eine Pflichtveranstaltung pervertiert werden?

Dieselbe Methode wurde in den Schulen während des Irak-Krieges angewendet. Massiver Druck wurde auf Schüler ausgeübt, die sich weigerten, an Anti-Bush-Demonstrationen teilzunehmen, wobei die gutmenschlichen Friedenspädagogen mit ihren Indoktrinationskampagnen auch vor Grundschülern nicht Halt machten. Schüler sahen sich mit Fragen „Ja, bist du nicht für Frieden, glaubst du etwa, Krieg ist schön?“ einem gewaltigen Rechtfertigungsdruck ausgesetzt, möglichst vor der ganzen Klasse. Sicher sind auch die beiden Schülerinnen gegen „Rassismus und Gewalt“, aber warum sollen sie nur gegen „rechte Gewalt“ demonstrieren? Warum nicht gegen jede Form von Gewalt? Ganz einfach, im linken Menschenbild gibt es keinen Rassismus von Migranten gegen und auch keine Gewalt von Migranten an Einheimischen. In ihrem schier grenzenlosen Selbsthass erkennen diese Leute im Europäer nur den Täter, im Migranten nur das Opfer. Deshalb wird von diesen Leuten auch heute bis zum Erbrechen erbitterter Widerstand gegen Hitler und das Dritte Reich geleistet. Und das hat auch nichts damit zu tun, die Erinnerung wachzuhalten. Das ist wichtig, jeder will es. Noch viel wichtiger ist aber, daraus zu lernen. Und genau das tun die Schüler nicht, wenn man ihnen unabhängiges und ideologiefreies Denken verbietet bzw. verlangt, sich dafür zu rechtfertigen.

Ältere Mitbürger empfanden die den Schülern von den Lehrern verordnete Denkweise kurz vor und nach dem Beginn des Irak-Krieges als täuschend ähnlich dem, was sie in Nazi-Deutschland an den Schulen erlebten. Ein Kommentator schrieb: Die Handlungsweise der Schulleitung steht in bester Tradition zur Hitlerjugend und FDJ. Treffender kann man es nicht ausdrücken.

» an Schulleiterin Marie-Luise Bock
» Martin-Luther-Schule: Martin-Luther-Str. 3, 45701 Herten, Tel. 02366 – 303 940, Fax 02366 – 303 943
» an die WAZ-Redaktion

(Spürnasen: Thomas Tartsch und Hanna M.)




Ethisch-moralische Grundsätze von Islam und Christentum gleich?

Mitte Januar berichteten wir darüber, dass im Zeitraum Juli 2004 bis Juni 2005 4.000 Deutsche zum Islam konvertiert sein sollen, eine Zahl, die Muslimmarktbetreiber Yavuz Özoguz für viel zu niedrig hält. Im Hamburger Abendblatt haben wir jedenfalls das Vergnügen, einen dieser „klugen“ Menschen kennenlernen zu dürfen, den Hamburger Anwalt Nils von Bergner (Foto).

Verständlicherweise hat seine Frau zuerst an einen Scherz geglaubt, als ihr Mann, der sich selbst als ehemaligen gläubigen Christen bezeichnet, ihr eröffnete, er wolle zum Islam konvertieren. Dann aber merkte sie, dass es ihm Ernst war, und nun lebt man in einem wunderbar toleranten Miteinander weiter zusammen. Mit dem Islam kein Problem. Seine Ehe hätte er aber nicht auf’s Spiel gesetzt für Allah, lässt Bergner uns wissen. Wie beruhigend!

Der 36-Jährige, der seit seinem Glaubensbekenntnis auch den muslimischen Namen Ahmed Isa (übersetzt: Mohammed Jesus) trägt, ist einer von mehr als 350 Hamburgern, die 2005 zum Islam konvertierten. (…). 17 200 Deutsche, die vom christlichen zum muslimischen Glauben gewechselt haben, leben mittlerweile in Deutschland. „Die meisten von ihnen, rund 70 Prozent, konvertieren, weil sie einen Moslem heiraten“, sagt Ahmet Yazici von der Zentrumsmoschee in St. Georg. „Der Rest besteht größtenteils aus Deutschen, die sich aus Überzeugung zum Islam bekennen.“

Die Bibel steht bei Nils von Bergner weiterhin im Bücherregal – als von den Muslimen anerkannte heilige Schrift direkt neben dem Koran. Doch statt – wie früher – einmal abends zu beten, rollt von Bergner jetzt fünfmal täglich den Gebetsteppich aus. Neigt sich morgens, mittags, nachmittags, abends und nachts gen Mekka und betet auf Arabisch: „Gepriesen sei mein Gott, Gott erhört jeden, der ihn lobt.“

Und es ist offenbar völlig egal, woran man glaubt, Hauptsache, man macht es richtig. Gestern Christ, heute Moslem – wo ist der Unterschied? In der Anzahl der Gebete? Oder im Teppich?

Jedenfalls ist Bergner ein liberaler Moslem, was man bei diesem Glauben natürlich extra hervorheben muss, weil es so unüblich ist. Niemand würde betonen: „Er ist Christ, aber er zwingt seine Frau nicht zum Glauben und zu seinem Way of Life.“ Beim Islam dagegen heißt es – völlig unkritisch:

Seiner Frau zuliebe macht er viele Kompromisse. Er selbst vermeidet auch die kleinste Menge Alkohol, holt jedes verpasste Gebet nach und hält sich an die Fastenregeln des Ramadan. Andererseits verlangt er weder von seiner Frau noch von seinen Gästen, dass sie in seiner Wohnung die Schuhe ausziehen oder auf Alkohol verzichten. Und so hat er auch nichts gegen die drei Katzen seiner Frau, obwohl einige Moslems Katzen als unreine Tiere betrachten. „Der Koran wird von vielen Theologen unterschiedlich ausgelegt“, sagt der Hamburger. So sei das auch mit dem Tragen eines Kopftuches: Man solle keine Frau dazu zwingen, dürfe es aber auch keiner verbieten. Er selber würde niemals auf die Idee kommen, seiner Frau Vorschriften zu Kleidung oder Lebensführung zu machen.

Das ist großartig, wir bewundern so viel selbstverständliche Toleranz über alle Maßen! Seine Frau muss kein Kopftuch tragen, darf ihre Schuhe anbehalten und Alkohol trinken! Aber das dicke Ende kommt zum Schluss:

Dafür lässt Ellen von Bergner ihrem Mann die Freiheit als Moslem streng nach den „fünf Säulen des Koran“ zu leben. Dazu gehören das Glaubensbekenntnis, die Pflichtgebete, der Ramadan, die Armensteuer (einmal im Jahr vier Prozent des Vermögens spenden) und die Pilgerfahrt, die Nils von Bergen demnächst unternehmen will. „Diese festen Regeln und Anweisungen des Islam sind ein Grund dafür, dass unsere Religion immer beliebter bei Christen wird“, sagt Salim Abdullah, Seniordirektor des Islam-Archivs in Soest. „Sie kommen nicht zurecht mit dem Dreifaltigkeits-Dogma, sondern suchen klare nachvollziehbare Regeln“. Nils von Bergner bestätigt das: „Die ethisch-moralischen Grundsätze von Islam und Christentum sind die gleichen. Mein Glaube hat sich einfach erweitert. Ich habe jetzt das Gefühl, enger mit Gott in Verbindung zu sein.“

„Die ethisch-moralischen Grundsätze von Islam und Christentum sind die gleichen“? Die Religion der Liebe, des Vergebens und Verstehens, gelebt von Jesus, soll mit der Gewalt und dem Hass des Koran, verkündet und ausgeübt von dem pädophilen Massenmörder, Vergewaltiger und skrupellosen Verbrecher Mohammed dieselben Grundlagen haben? Der Gott der Christen soll Allah sein? Und so ein Schwachsinn steht unkommentiert in einer Zeitung? „Unterschiede zu leugnen, hebt sie nicht auf“, erklärte jüngst Kardinal Meissner. Heute glaube ich an Bachblütentherapie, morgen an Gott und übermorgen an Allah? Die Gleichsetzung von Gott und Allah, die Anerkennung Gleichwertigkeit von Christentum und Islam

widerspricht nicht nur der Hl.Schrift (der Apostel Johannes stellt sehr deutlich fest: „Wer den Sohn nicht hat, hat auch den Vater nicht“, „Wer den Sohn nicht ehrt, ehrt auch den Vater nicht“!), sondern auch dem gesunden Menschenverstand und ist zudem eine Beleidigung Gottes!

wie Pater Andreas Mählmann, Priester der Priesterbruderschaft St. Piux X. in München, klarstellt. Wir empfehlen Herrn von Bergner, sich einmal mit dem Artikel des Paters zu befassen. Vielleicht versteht er dann, dass „ethisch-moralischen Grundsätze von Islam und Christentum“ gegensätzlicher nicht sein können!

Maxeiner und Miersch erklärten in ihrer letzten Welt-Kolumne:

Die Gläubigen in unserem Freundeskreis finden es übrigens befremdlich, dass die Wertehausierer Religion als Instrument zur Menschenerziehung betrachten. Schließlich gibt es nur einen Grund religiös zu werden: den Glauben an Gott. Das Modell für die instrumentelle Religionspädagogik sähe ungefähr so aus: Nach einer Talkshow über Werteverfall bleibt der Zuschauer noch etwas sitzen und denkt nach: „Stimmt: Stefan Raab, Fitnessstudio und Mallorca-Urlaub – das kann doch nicht alles sein. Jetzt glaube ich an Gott.“ Klingt nicht sehr wahrscheinlich.

Stimmt, genau wie: Das mit der Dreifaltigkeit habe ich nicht verstanden. Dann glaube ich eben an Allah!

» an Nils von Bergner

(Spürnasen: Thorsten H. und Bernd Dahlenburg)




Selbstmordanschlag in Eilat

In einer Bäckerei in der südisraelischen Stadt Eilat hat der palästinensische Selbstmordattentäter Muhammad Saqsaq drei Menschen mit sich in den Tod gerissen. Die palästinensische Regierungspartei Hamas bezeichnete den Anschlag als „legitimen Widerstand“. Diese Ansicht werden viele hier mit ihr teilen. Und die „böse“ israelische Armee? Sie will maßvoll reagieren …

„Die ganze Familie war überglücklich, als sie erfuhren, dass Muhammad der Held war, der den Anschlag ausgeführt hatte,” so Naim Saqsaq, der Bruder des Attentäters, der mit seinem Anschlag in Eliat drei Menschen tötete. „Wir wussten, dass er auf diesen Moment gewartet und für ihn gebetet hat. Er sagte stets: ‘ wenn ich nur ein Martyrer sein könnte, wenn ich nur einen Anschlag verüben könnte …’ und Allah gewährte ihm dieses Privileg.”

Der Bruder erklärt, dass Muhammad ein arbeitsloser Bauarbeiter war, verheiratet. Seine einzige Tochter starb vor drei Wochen.

Und so geht das “Klagen” der Familie weiter. Man fragt sich unweigerlich, welcher Gehirnwäsche sie unterzogen worden sind, oder ob sie diesen Schwachsinn einfach nur von sich geben, um jetzt wenigstens die Finanzhilfen aus Teheran zu erhalten, die das Mullahregime an die Familien von Selbstmordattentätern zahlt. Wird die Familie dann im Stillen um ihren Sohn trauern? Und wenn nicht, verdienen solche Menschen irgendein Mitgefühl?

Nebenbei bemerkt, auch wenn es schwierig ist, diese Informationen zu bekommen: Die Opfer des Attentäters waren Michael Ben Sadon, 27, Emil Almaliach, 32, und Israel Samoliya, 26. Ben Sadon und Almaliach betrieben die Bäckerei , wo der Anschlag stattfand, Samoliya war ein Angestellter. Ben Sadon hinterlässt seine Frau und ein acht Monate altes Baby, Almaliach hinterlässt seine Frau und zwei Töchter, zwei und vier Jahre alt.

Trauer und Bestürzung auf der einen Seite, Jubel und Lobpreisungen auf der anderen Seite – mit welcher identifizieren wir uns?