Khaled el-Masri: Haftbefehle gegen mutmaßliche CIA-Agenten

Jetzt wissen wir endlich, warum militante Moslems bei uns ungestört ihre Terroranschläge vorbereiten können und sich niemand um gewalttätige Jugendliche kümmern kann: Die Justiz ist mit den wirklich wichtigen Dingen beschäftigt. Gut-Deutschland muss Haftbefehle ausstellen, gegen böse Amerikaner (CIA), die im friedlichen Deutschland unschuldige Menschen wie Khaled el Masri (Foto) kidnappen, sie durch die halbe Welt schleppen und in geheimen Gefängnissen foltern. Die Posse geschieht zur Freude der Linken und der Grünen leider wirklich. Und die erklären der Welt schon mal, was die Amis jetzt zu tun haben.

Die Staatsanwaltschaft München I hat gegen 13 mutmaßliche CIA-Mitarbeiter Haftbefehle erwirkt. Den Agenten wird vorgeworfen, den Deutschen Khaled al Masri im Januar 2004 misshandelt und entführt zu haben. Al Masri war in Mazedonien unter Terrorverdacht festgenommen und dann nach Afghanistan verschleppt worden. Er kam nach vier Monaten in einem CIA-Geheimgefängnis wieder frei. Offiziell schweigen die USA zu dem Fall, inoffiziell wurde aber mehrfach von der US-Seite eingeräumt, Masri sei irrtümlich festgesetzt worden.

Der Fall fesselt natürlich die Medien. Bei tagesschau.de rangiert er gleich hinter der Erbschaftssteuer. Die Tatsache, dass in England im wahrsten Sinne des Wortes Köpfe rollen sollten, ist da wirklich zweitrangig. Schließlich geht es um den „Großen Satan“!




Der Islam greift nach Europa – hier am Beispiel Schwedens

Die Übernahme Europas durch den Islam stünde unmittelbar bevor, zitierten wir gestern Bernhard Lewis auf PI. Einige Kommentatoren fanden das übertrieben. Ein Blick nach Schweden gibt Lewis Recht:

(Spürnase: Jean)




Neun Festnahmen bei Anti-Terror-Einsatz in Birmingham

birmingham_terror.jpgHeute Morgen wurden in Birmingham neun Moslems verhaftet, die offenbar einen grauenvollen Terrorakt geplant hatten: Sie wollten einen ihrer Glaubensbrüder – einen Verräter, weil er als Soldat der britischen Armee in Afghanistan gekämpft hat und zur Zeit im Irak dient – entführen und ihn dann vor laufender Kamera enthaupten.

Die Polizei versicherte, dass „kein Plan von der Art eines U-Bahn-Massenanschlags oder so“ vorgesehen war und somit auch keine Gefahr für die zweitgrößte englische Stadt bestünde. Wie beruhigend!

Das mögliche Opfer des Verschwörungsplans befinde sich in Polizeischutz, berichtete der Fernsehsender Sky. Nach der Entführung hätten die Extremisten die Ermordung ihrer Geisel „im irakischen Stil“ geplant, hieß es. Islamistische Extremisten brandmarkten den 24-Jährigen im Internet als Verräter. In den britischen Streitkräften sind nach Angaben des Verteidigungsministeriums 330 Muslime. (…) In Birmingham nahmen die britischen Sicherheitskräfte in den vergangenen zwei Jahren bereits wiederholt Terrorverdächtige fest, darunter auch mutmaßliche Verschwörer eines geplanten Terrorangriffs auf Transatlantikflugzeuge.

Nach Ansicht von Geheimdiensten sind weitere Anschläge in Großbritannien ziemlich wahrscheinlich. Es gilt die zweithöchste Sicherheitsstufe. Im vergangenen Jahr hatte der Inlands-Geheimdienst MI5 davor gewarnt, dass Extremisten etwa 30 Anschläge planten. Etwa 1600 Verdächtige würden beobachtet.

schreibt SpOn. Die Polizei übt sich derweil mit Hinweis auf die laufenden Ermittlungen im Schweigen. Überhaupt wird die Bevölkerung in möglichst großer Unklarheit gehalten, und die dürftigen Erklärungen der Polizei „beeindrucken“ durch neblige und dhimmihafte Unterwürfigkeit. Der Kragen platzte heute Outcut TV:

12 Stunden brauchte die englische Polizei, um der Öffentlichkeit auf einer Pressekonferenz Informationen über die knapp verhinderte Entführung und Enthauptung eines britischen Soldaten durch mohammedanische Verbrecher zu geben.

Was dann folgte war eine der widerwärtigsten Demonstrationen dhimmihafter Feigheit vor den feindseligen Einwanderern, die wir je gesehen haben.

Mit keinem Wort wird das ungeheuerliche geplante Verbrechen erwähnt. Stattdessen lobt der Polizeisprecher die Zusammenarbeit mit „allen Communities“ und kündigt an, dass man sich in Kürze mit 5.000 Flugblättern bei den muslimischen Herrenmenschen für die durch die Polizeiaktion entstandenen Unbequemlichkeiten entschuldigen werde. (…)

Ein hochinteressanter Beitrag mit Video über die Polizeiarbeit, der unbedingt ganz gelesen werden sollte. Rainer Sch. schrieb uns vor wenigen Tagen:

Das eigentlich Bemerkenswerte an dem auch auf PI verlinkten Channel-4-Report „Undercover Mosque“ ist, dass er trotz seiner enormen Brisanz in den üblichen britischen Mainstream-Medien und in der britischen Politik zu keinerlei Reaktionen führte; auch polizeilich scheint sich niemand für eine solche Art von Volksverhetzung gegen das britische Urvolk zu interessieren, siehe auch auf Little Green Footballs, deren Thread in einem BBC-Forum kurz und einfach gelöscht wurde.

In unserem Land wurde natürlich erst recht nichts über den Channel-4-Report berichtet, obwohl solche Vorgänge auch in den hiesigen – wie Unkraut emporsprießenden – Moscheen üblich sein dürften, die König-Fahd-„Akedemie“ in Bad Godesberg hat’s gezeigt. Zu den wenigen Zeitungen, die eine empörte Haltung einnahmen, gehört die „Daily Mail“; hier zwei Berichte mit Leser-Kommentaren.

Tony Blair und seine Dhimmiregierung haben nicht und werden nicht begreifen, dass es sinnlos ist, unsere Freiheit und unsere Werte am Hindukusch und im Irak zu verteidigen, wenn man sich gleichzeitig weigert, für dieselben Werte im eigenen Land einzutreten, wenn man sich weigert, denselben Feind im eigenen Land auch nur zu erkennen.

» Fakten & Fiktionen: England: Terroristen wollten Soldaten köpfen

(Bernd v. S., Kreuzritter, spital8katz und Andy M.)




Moslems sagen Gespräche mit evangelischer Kirche ab

Mit ihren Richtlinien Klarheit und gute Nachbarschaft – Christen und Muslime in Deutschland erteilte die evangelische Kirche unter ihrem Ratsvorsitzenden, Bischof Wolfgang Huber (Foto), im November letzten Jahres dem hohlen Toleranzgeschwafel mit Islamvertretern eine deutliche Absage. Der Bischof hatte unter anderem gesagt, dass Christen „ihr Herz schwerlich an einen Gott hängen könnten, wie ihn der Koran beschreibt und wie ihn Moslems verehren“, was auch ein gemeinsames Gebet ausschließen würde.

Ferner erwartete die evangelische Kirche von den Moslems, die Gewaltbereitschaft in ihren Reihen zu überprüfen, grundlegende Menschenrechte zu achten und den Respekt vor den eigenen Überzeugungen nicht durch Einschüchterung, Drohung oder Gewaltanwendung einzufordern. Das war zuviel verlangt von unseren gemäßigten islamischen Dialogpartnern. Gleich vier moslimische Verbände – die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion e.V. (DITIB), der Islamrat für die Bundesrepublik Deutschland e.V. (IRD), der Verband der Islamischen Kulturzentren e.V. (VIKZ) und der Zentralrat der Muslime in Deutschland e.V. sagten ein geplantes Spitzentreffen mit der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) ab, weil

nach der Veröffentlichung des EKD-Textes „Klarheit und gute Nachbarschaft“ im November 2006 „erheblicher Klärungsbedarf“ entstanden sei.

Da fragt man sich doch unwillkürlich, was es da zu klären gibt? Die Forderungen und die Haltung der Kirche sind deutlich und klar nachzuvollziehen. Wer Probleme damit hat, sollte seine grundsätzliche Einstellung zu Demokratie und Menschenrechten prüfen.

Erste Gespräche hatte es bereits im Januar 2005 und im März 2006 gegeben. Mit Bedauern hat der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Bischof Wolfgang Huber, auf die Absage des dritten Spitzentreffens zwischen der EKD und Vertretern muslimischer Verbände von islamischer Seite reagiert. Huber selbst gilt allerdings bei den muslimischen Verbänden, nach einigen strittigen Äußerungen, als voreingenommen.

Jeder, der Tacheles redet, ist voreingenommen. Mal sehen, wann die dialogbesessenen Gutmenschen Huber in der Luft zerreißen. Hoffen wir, dass die Kirche nicht einen Zentimeter von ihrer Haltung zurückweicht!

(Spürnasen: Maethor und Regina W.)




Schule in Herten: Gutmenschliche Indoktrination statt Pädagogik

meinungsfreiheit200.gif„Der Weg zur Hölle ist gepflastert mit guten Vorsätzen“. Wenn das „Gutsein“ zum Zwang wird, wie bei einer angeblich gegen „Rassismus und Rechts“ von einer Schule durchgeführten Demonstration, gehen elementare Grundrechte verloren. Zugleich bestimmen Lehrer und Direktorium, was als „Gut“ zu gelten hat – und was nicht. Eine pädagogisch fragwürdige Maßnahme, mit der man vielleicht die eigene politische Korrektheit nach außen dokumentiert, nicht aber eine Haltung der Toleranz und Differenzierung. Und schon gar nicht Kinder zu eigenständigen, mündigen Bürgern erzieht, sondern zu Menschen, die unreflektiert stupide Gut/Böse-Schemata reproduzieren.

Wie bei diesem Thema nicht anders zu erwarten, unterstützen auch die Medien in der Form der Darstellung die fragwürdige Position der Schulleitung.

In der Debatte um die Anti-Rassismus-Demonstration der Martin-Luther-Schule vor zwei Wochen schlagen die Wellen immer höher. Es gibt eine Fülle von Kommentaren: vor allem im Internet, viele mit „rechter“ Tendenz.

Wer nicht politisch korrekt und Links ist, der muss zwangsläufig Rechts sein. Wer nicht nur Rassismus von Rechts ablehnt, sondern jede Form von Rassismus, gilt paradoxer Weise selbst als Rassist. Und wer sich kritisch mit der fragwürdigen Pädagogik in der Martin-Luther-Schule auseinandersetzt, muss logischerweise auch „rechts“ sein, weil diese gutmenschlich korrekt „links“ ist. Diesen Eindruck erweckt die völlig undifferenzierte Haltung der Schulleitung der Martin-Luther-Schule in Herten.

Vielleicht unbedacht hat Schulleiterin Marie-Luise Bock sich genau konträr zu ihren selbst postulierten Idealen verhalten, als sie aus der Schulpflicht eine moralische Demopflicht machte. Sie wollte nicht einfach akzeptieren, dass zwei Schülerinnen dem Gesinnungs- und Anpassungsdruck der Schulleitung nicht nachgaben. Gleichsam „Sündern“ mussten sich die widerspenstigen Schülerinnen schriftlich erklären, was von den zwei betroffenen 16-Jährigen als Strafe empfunden wurde. Seit wann ist man in diesem Land eigentlich verpflichtet, seine weltanschaulichen Überzeugungen begründen zu müssen? Eine unerträgliche Maßnahme, die nicht nur weit übers Ziel hinaus schießt, sondern auch mit jeglichem Toleranz-Ideal unvereinbar ist.

Während rund 270 Schüler lautstark und mit Transparenten das Motto „Zeig‘ Rassismus die rote Karte“ vertraten, saßen Sarah und Farina im Büro von Schulleiterin Marie-Luise Bock, im Nebenraum die Sekretärin. Die Mädchen sollten unter anderem darlegen, warum sie den Schulvertrag gegen Rassismus nicht unterzeichnen. Das Dokument enthält Regeln für ein gewaltfreies, tolerantes Miteinander.

Als Schüler empfindet man gegenüber Lehrern (und noch mehr Schuldirektoren) Unterlegenheit. Die Ansicht der Direktorin ist den Schülerinnen bekannt, und sie müssen ihre Ansichten vor einer nicht wohlwollenden, in einer überlegenen Position befindlichen Person entblößen. Hier entstehen Ängste, dass sie sich damit Missbilligung und Ablehnung, vielleicht sogar Verachtung einhandeln können. Das ist Pädagogik vom Allerschlechtesten, die grade jemand mit den Idealen, wie Bock sie vertritt, keinesfalls unterlaufen darf.

Passend zur wenig toleranten Geisteshaltung schließt die Martin-Luther-Schule ihre Internetseite.

Wegen der Angriffe auf unsere Schule durch rechtsradikale Gruppen über das Internet haben wir unseren Internetauftritt gestoppt.

Möglich, dass einzelne Aussagen tatsächlich rechtsradikal waren, doch warum werden dann alle nicht-rechtsradikalen Aussagen ebenfalls der öffentlichen Diskussion über die Zustände an dieser Schule entzogen? Warum findet keine gezielte Löschung rechtsradikaler Aussagen statt, sondern wird pauschal und undifferenziert der Eindruck erweckt, alle Kritiker an den Zuständen in der Martin-Luther-Schule seien Rechtsradikale?

Direktorin Bock ist doch angeblich Toleranz so wichtig. Kommt hier eine Geisteshaltung zum Ausdruck, die nur die eigenen Auffassungen für akzeptabel hält? Ist Intoleranz nicht ein Markenzeichen des Rechts- und Linksradikalismus?

Pädagogik des Zwanges und des Prangers an der Martin-Luther-Schule?

Aus den Berichten der Presse ergibt sich möglicher Weise ein unvollständiges Bild der Geschehnisse rund um besagte Demo. Nachfolgende Betrachtung basiert auf den bisherigen Veröffentlichungen. Bei neuen Informationen, die ein neues Gesamtbild ergeben, wird sie selbstverständlich korrigiert.

Wirklich gute Pädagogik stellt nicht bloß. Gute Pädagogen sind sich auch bewusst, dass man selbst nie im Besitz von etwas wie der „absoluten Wahrheit“ sein kann. Gute Pädagogen versuchen nicht, ihre Schüler ect. zu geistigen Klonen ihrer eigenen Auffassungen zu erziehen, sondern lassen bewusst Spielräume für eigene Ansichten. Gute Pädagogen versuchen andere Ansichten als die eigenen zu verstehen, bevor sie verurteilen und bloßstellen. Grundsätzlich ist es unerträglich, wenn sich Schüler für ihre politische Auffassung erklären müssen. Die Schule hat einen erziehenden Auftrag, aber keinen missionarischen. Das hat Direktorin Bock wohl falsch verstanden.


"Alle anders – Alle gleich!"

Es wäre weitaus professioneller von der Pädagogin Bock gewesen, Einwände und Nicht-Teilnahme gegen ihren politischen Aktionismus einfach „stehen zu lassen“. Die Demo-Verweigerer hätten für irgendein Schulfach pauken können, wenn die Demo schon als schulische Veranstaltung stattfand. Was zudem mehr als fragwürdig ist. Außer man ist der Auffassung, eine Schule sei ein Ort politischer Indoktrination und Gleichschaltung. So wie dies in der DDR und dem Nationalsozialismus der Fall war.

Pädagogisch geradezu verwerflich ist es, eine winzige Minderheit von zwei Schülerinnen einer solchen Bloßstellung auszusetzen. Bock schafft eine Atmosphäre des moralischen Drucks, der man sich ohne Ansehensverlust kaum noch entziehen kann. Es muss im Vorfeld bereits eine massive Indoktrination stattgefunden haben, wenn sich überhaupt nur noch zwei Schülerinnen dem moralischen Druck an dieser Schule entziehen können. Der Anteil politisch aktiver Schüler scheint an der Martin-Luther-Schule besonders ausgeprägt und weit überdurchschnittlich. Und so gut wie alle haben die selbe Auffassung, fast alle sind politisch aktiv, keiner hat „Null Bock“ auf Bocks Demo und eher Bock auf „Chillen“?

Ein sehr untypisches Verhalten in einer freiheitlichen, pluralistischen Gesellschaft. Aber sehr typisch für sozialistische Regime. Ein „Vertrag gegen Rassismus“, der offenbar allen Schülern, Lehrkräften und sogar den Eltern zur Unterschrift vorgelegt wurde, impliziert, dass hier eine nicht ausreichend differenzierte, klischeehafte Auffassung über Rassismus zur Zwangsnorm für alle erhoben wurde.

Mit unserer Unterschrift versprechen wir – die Schülerinnen, Schüler, Eltern, Lehrer und das Verwaltungspersonal – , dass wir uns bemühen, eine Form des Miteinander-Lebens zu praktizieren, die niemanden wegen seiner Herkunft ausgrenzt, beleidigt oder verletzt. In unserer Schule: werden Schimpfwörter wie „orospu“ , „Hurensohn“ u. ä. nicht benutzt, wird keine provozierende Kleidung , z. B. weiße Schnürsenkel in Springerstiefeln, Bomberjacken mit nazistischen Zeichen und/oder Aufschriften wie Pit-Bull-Germany, getragen, werden rassistisch geprägte Witze weder erzählt noch geduldet, werden keine abfälligen Bemerkungen über Religionen, Sprachen, Kleidung oder Musik gemacht, verurteilen wir jede Art von Gewalt und sind bereit, Streitigkeiten und Meinungsverschiedenheiten mit friedlichen Mitteln auszutragen; dabei bieten uns unsere Schlichtergruppe sowie die Lehrer und Sozialarbeiter Hilfe und Unterstützung an.

In Teilen ist der „Vertragstext“ durchaus löblich. So z.B. die Tabuisierung von Schimpfwörtern und von Gewalt sowieso. Doch negative Aussagen über Geschmacksfragen wie Musik und Kleidung zu unterbinden, reduziert sowohl Äußerungen als auch Denkmuster auf nur noch zwei erlaubte Ebenen: Man hat zu gar nichts mehr eine Meinung oder man findet alles in Ordnung, bis auf Naziklamotten natürlich. Wer „das Gute“ so drastisch erzwingen will, begeht geistige Freiheitsberaubung. Der will vielleicht Konflikte vermeiden, doch das um den Preis eines Gesinnungsregimes, das Individualität nur noch in eng vorgezeichneten Bahnen erlaubt. Was einer Erziehung der Entmündigung und zugleich der Unterwerfung unter die Idealvostellungen der Schulleitung gleich kommt.

Der Moralkodex an der Martin-Luther-Schule spiegelt keineswegs eine Auffassung, die jegliche Form von Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und schon gar nicht Diskriminierung ablehnt. Explizit erwähnt und abgelehnt werden neonazistische Symbole, nicht aber linksradikale oder islam(istische) Symbolik. Fragwürdig ist auch, dass geschlechtsspezifische Herabsetzungen und gegen Homosexuelle gerichtete Diskriminierung nicht erwähnt werden. Und was ist, wenn z.B. ein T-Shirt mit dem Abbild des Terroristen Che Guevara oder radial-islamische Bekleidung als „provozierend“ empfunden wird?

Es gibt also eine ganze Reihe guter Gründe diesen „Vertrag gegen Rassismus“ abzulehnen und nicht an einer Demo teilzunehmen, gerade weil man gegen Rassismus und Diskriminierung ist. Es ist geradezu ein Zeichen von Mündigkeit, nicht an dieser Demo teilzunehmen, wenn man wirklich gegen Rassismus ist. Genau betrachtet legitimiert diese Demo sogar bestimmte Formen von Rassismus und Diskriminierung durch Nicht-Erwähnung.

Umso weniger pädagogisch erscheint die Methode „Pranger“ der Schulleitung. Bestand bei diesem „Vertrag gegen Rassismus“ die Möglichkeit, einzelne Passagen zu streichen oder zu ergänzen? Unwahrscheinlich. Man musste ihn wahrscheinlich so unterschreiben, wie er ist. Wer nicht unterschreiben will, gerät unter immensen, moralischen Rechtfertigungsdruck. Muss mit Missachtung, sogar Verachtung rechnen. Von Freiwilligkeit unter diesen Umständen kann keine Rede sein. Denn wer will sich schon anhängen lassen, er sei Rassist. Die Schulleitung macht aus dem angeblichen Vertrag „gegen Rassismus“ ein Zwangsritual der Unterwerfung unter ihre eigene, persönliche, willkürliche Definition von Rassismus!

Unwillkürlich fühlt man sich erinnert an mittelalterliche Bekenntniszwänge durch die Kirche. Auch die damalige Kirche war davon überzeugt, zu wissen, was für andere gut ist.

Versagen der Schulaufsicht?

Auf Nachfrage der inzwischen eingeschalteten Schulaufsicht erklärte Schulleiterin Bock den Anlass für ihre Strafarbeit „warum ich nicht zu Demo ging“:

Nach einem ersten Gespräch mit Marie-Luise Bock gestern Mittag konzentriert er sich vor allem auf die Art der Aufgabenstellung. Sollten Sarah und Farina sich zum Beispiel Gedanken darüber machen, warum sie ihr Recht auf Demonstrationsfreiheit nicht nutzen?

Direktorin Bock hat offensichtlich eine gradezu orwellsche Auffassung des Begriffes „Freiheit“, wenn sie im Rahmen einer Pflichtveranstaltung noch von „Demonstrationsfreiheit“ spricht. Eine „Demonstrationsfreiheit“, die sie selbst angeordnet hat, und bei der sie gleichsam einer Bußschrift eine Stellungnahme der Demo-Verweigerer in schriftlicher Form verlangt.

Haben wir denn kein Grundgesetz, das eindeutig darlegt….

  • Artikel 4,1: Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich.
  • Artikel 5,1: Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten.

Das beinhaltet doch wohl auch die Entscheidungsfreiheit, an einer Demo teilzunehmen oder nicht, ohne dafür sanktioniert zu werden, oder dass einem eine moralisch fragwürdige Haltung, konkret des Rassismus, böswillig mit dem Resultat schlimmster Diffamierung angehängt wird. Zur Meinungsfreiheit gehört auch, dass man Andersdenkende nicht verächtlich macht und auf diesem Wege Furcht erzeugt, der die freie Meinungsäußerung präventiv durch mit Sicherheit zu erwartenden Sanktionen einschränkt. Selbst wenn hier formaljuristisch nichts beanstandet werden könnte, ist aus moralischer wie pädagogischer Sicht eine völlig inakzeptable Haltung der Direktion der Martin-Luther-Schule offensichtlich.

Schulamtsleiter Edgar Mattejats sieht das vorläufig so. Für ihn war die „Strafarbeit“ wegen Demoverweigerung „ein pädagogisch sinnvoller Ansatz“.

Er erkennt aber immerhin:

Oder aber hatte die Aufgabe den Charakter von Zwang beziehungsweise Strafe? Das wäre für den Schulamtsdirektor nicht akzeptabel: „Es gibt Demonstrationsfreiheit, aber keine Demonstrationspflicht.“ Diese Frage müsse mit „Feingefühl“ geklärt werden, so Mattejat. Er erwartet, dass die Bezirksregierung Münster noch in dieser Woche einen Bericht von Marie-Luise Bock anfordert. Mattejat erklärt, dass es sich dabei um eine Anhörung handelt: „Es gibt weder ein Disziplinarverfahren noch eine Vorermittlung dazu.“ Der Schulamtsdirektor erkennt keine Verstöße gegen das Schulgesetz und kommt zu dem Schluss: „Ich sehe bisher nichts Angreifbares. Nichts, was aufgebauscht werden müsste.“ Und er stellt sich vor die Schulleiterin: „Ich kenne Frau Bock als sehr besonnene Pädagogin, die vortreffliche Arbeit leistet.“ Indirekt wirft er ihr aber ein Versäumnis vor: „Mir ist nicht bekannt, dass die Veranstaltung bei der Schulaufsicht angemeldet war. Ich als Schulleiter hätte Münster informiert, und ich kann anderen Schulleitern das nur dringend empfehlen.“

Bei der Intransparenz deutscher Bürokratie und Verordnungen wäre ein formaler Lapsus allemal verzeihlicher als eine krasse pädagogische Fehlleistung, aufgrund der darin zum Ausdruck kommenden vorsätzlichen Intoleranz.

Allem Anschein nach ist die Direktion der Martin-Luther-Schule in Herten etwas zu weit gegangen. Denn diese Schule leistet in vielerlei Hinsicht durchaus vorbildliche Arbeit. Heranführung an die Thematik des Umweltschutzes ist hier genauso zu erwähnen wie z.B. die Zusammenarbeit mit dem Jüdischen Museum Westfalen in Dorsten. Wie konnte nur, angesichts einer ansonsten so positiven pädagogischen Bilanz derartig das Maß verloren gehen? Die Antwort liegt darin, dass man die eigene Weltanschauung für so überlegen und gut befindet, dass man nicht mehr auf die Idee kommt, es könnte noch andere berechtigte Ansichten geben.

Direktorin Bock huldigt einem Über-Ich-Ideal. Einer Fiktion von moralischer Überlegenheit, die ihr zum einem überlegenen Selbstbild verhilft, zugleich aber die Abwertung aller bedeutet, die vielleicht offener für Fakten sind und darum zu anderen Schlussfolgerungen gelangen. Die unglaublich arrogante, intolerante Art, die geradezu totalitären Maßnahmen den Kindern und deren Eltern Gesinnungs- und Verhaltensverträge abzuverlangen, erweckt den Eindruck, dass hier im Namen „des Guten“ gar nicht so Gutes herauskommt. „Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert.“ Die Martin-Luther-Schule in Herten liefert ein trauriges Lehrbeispiel für diesen Satz.

» Rebellog: Gutmenschliche Zeitsoldaten

» PI: Schule in Herten: Mit DDR- und Nazimethoden gegen Rassismus

» PI: Schülerinnen als Rassisten gebrandmarkt

» Geisteswelt: Gestellte Schülerdemos der Martin-Luther-Schule in Herten




Auskunft des Polizeipräsidiums Berlin zum Migrantenschutz

Am 21. Januar berichteten wir ausführlich über den Fall des an einer Berliner Schule brutal von türkischen und arabischen Jugendlichen zusammengeschlagenen Polizisten. Den Migrationshintergrund, von der Polizei und sämtlichen Medien zunächst sorgfältig unterschlagen, vermuteten wir wegen der Umstände und des Tathergangs sofort.

Der Schutz von Minderheiten vor angeblichen Vorurteilen und der Wunsch nach aktiver Mitarbeit an der Nichtinformation der Gesellschaft, wurde dabei von der Polizei eiskalt der Solidarität mit ihrem eigenen Beamten vorgezogen. Das veranlasste die Autorin dieses Beitrages zu einem Schreiben an den Polizeipräsidenten Berlins:

Sehr geehrte Damen und Herren,

warum hat es 24 Stunden gedauert, bis die Öffentlichkeit darüber informiert wurde, dass es sich bei den Jugendlichen, die versucht haben, bei der Schulfeier in Lichtenrade einen Ihrer Kollegen totzuschlagen, um Migranten gehandelt hat? Was soll mit dieser gezielten Nichtinformation erreicht werden? Die Bevölkerung weiß sowieso längst, dass die Zuwanderung keine Bereicherung für uns ist, sondern ein Riesenproblem.

Ich möchte vernünftige Informationen, nicht nur ein Riesengeschrei, wenn irgendwo Rechtsradikale zuschlagen oder Deutsche durchdrehen, weil sie Killerspiele konsumiert haben! Intzwischen weiß jeder, wenn der Täter nicht weiter identifiziert wird, aha, wieder Türken oder Araber. Eine Schande ist das, dass Sie sogar so reagieren, wenn Ihre eigenen Kollegen betroffen sind. Wären es deutsche Nazis gewesen, die Öffentlichkeit wäre nach fünf Minuten informiert worden.

Ihrer Antwort sehe ich erwartungsvoll entgegen.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Beate Klein

Heute kam die Antwort, die wir unseren Lesern nicht vorenthalten möchten:

Sehr geehrte Frau Dr. Klein,

Ihre E-Mail-Nachricht vom 21. Januar 2007 an den Pressedienst ist mir zur Beantwortung übergeben worden. Zu Ihrem Vorwurf, der Öffentlichkeit werden Informationen vorenthalten, kann ich Ihnen Folgendes mitteilen:

Von der Pressestelle wurde am Tag nach dem Ereignis die Öffentlichkeit informiert. Es wurde eine Pressemeldung verfasst, diese war ab 14:00 Uhr im Internet abrufbar. In Pressemeldungen werden grundsätzlich keine Angaben über die Nationalität oder einen Migrationshintergrund verwendet. Nur wenn es zum Verständnis des Sachverhalts notwendig ist, wird von diesem Grundsatz abgewichen. Einer pauschalen Verurteilung der Angehörigen von Minderheiten soll so entgegengetreten werden.

Auf Anfragen von Medienvertretern wurde der Migrationshintergrund der Täter nicht verschwiegen und so den Bestimmungen des Pressegesetzes entsprochen.

Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag

Karin S.
Der Polizeipräsident in Berlin
Stab des Polizeipräsidenten – Zentrale Beschwerdestelle

Platz der Luftbrücke 6
12096 Berlin

Fon: (0 30) 46 64/90 33 31 Fax: (0 30) 46 64/90 33 98 E-Mail

„Wenn es zum Verständnis des Sachverhalts notwendig ist“, was natürlich nie der Fall sein wird, wie das Beispiel zeigt. „Einer pauschalen Verurteilung der Angehörigen von Minderheiten soll so entgegengetreten werden.“ Das ist der einzig wichtige Punkt. Nicht der Schutz der Mehrheitsgesellschaft, nicht ihre Information oder ihre Aufklärung sind wichtig. Nein, nichts ist so wichtig wie der Schutz des Migranten vor einer Identifikation mit dem Täter.

» an die Berliner Polizei




Iran: Kindergehirne mit Schulbüchern auf Hass programmiert

koranschule.jpgAuf PI haben wir schon mehrfach auf die unvorstellbare Indoktrination von Kindern in den islamischen Ländern des nahen und mittleren Ostens hingewiesen (zum Beispiel hier). Von klein auf werden sie in Büchern, Unterrichtsmaterial, Kinderprogrammen und Zeitschriften auf Hass und Märtyrertum programmiert: Hass auf Juden und Christen, Hass auf Israel, die USA und überhaupt den gesamten Westen. Das Center for Monitoring the Impact of Peace (CMIP) veröffentlicht morgen eine neue Studie auf Grundlage von über 115 iranischen Schulbüchern.

Dr. Arnon Groiss, Forschungsleiter am Center for Monitoring the Impact of Peace, schreibt:

Die Debatte um Irans Atomwaffen programm nimmt aktuell breiten Raum in den Medien ein. Doch abgesehen von den Nuklearwaffen wappnet sich das Regime in Teheran auf einer weiteren Ebene für einen Krieg gegen den Westen: mit Schulbüchern.

Iranische Lehrpläne erziehen Schüler zum Hass auf den Westen und bereiten sie auf einen Krieg vor, der entweder mit einem Sieg des Islam oder mit einem kollektiven Martyrium enden soll. (…)

Die Schulbücher verraten die alarmierenden Absichten des Revolutionären Iran, der sich an die Spitze des „Guten“ stellt. Er betrachtet es als seine religiöse Mission, das „Böse“ zu bekämpfen, bis dieses entweder völlig ausgerottet oder das „Gute“ vernichtet ist. In einem Schulbuch für die Oberstufe drückt Ayatollah Khomeini dies so aus: „Entweder schütteln wir uns, aus Freude über den Sieg des Islam in der Welt, die Hand oder wir gehen alle ins ewige Leben und ins Martyrium ein. In beiden Fällen sind Sieg und Erfolg die unseren.“

Das Lager des „Bösen“ umfasst die gesamte westliche Welt. „Um die Islamische Revolution fortzuführen“, so ein Schulbuch der 7. Klasse, „ist es unsere Pflicht, uns mit all unserer Kraft gegen die ,Arroganten‘ und ,Unterdrücker‘ aufzulehnen und nicht abzulassen, bis sich die islamischen Gebote realisiert haben und sich die erlösende Botschaft – es gibt keinen Gott außer Allah – in der Welt verbreitet hat.“ Dieser Krieg wird als „Initiativ-Dschihad“ (Jehad-e Ebtedayi) bezeichnet und in einem Schulbuch für die 8. Klasse ausführlich behandelt. (…) Die Schulbücher fordern militärische Bereitschaft. Im Fach „Vorbereitung zur Verteidigung“ werden 13- bis 14-jährige Schüler mit Koranversen und Schlagwörtern der Islamischen Revolution auf den Umgang mit Waffen vorbereitet. Die Lehrbücher warnen vor feindlichen Angriffen und schüren Angst. (…) Lehrpläne spielen eine entscheidende Rolle bei der geistigen Entwicklung junger Menschen. Totalitäre Regime wie im nationalsozialistischen Deutschland, stalinistischen Russland und imperialistischen Japan nutzten sie, um sich die Loyalität ihrer Jugend zu sichern. (…)

Als Teil der westlichen Welt befinden sich die Europäer im Visier des iranischen islamistischen revolutionären Regimes. Sie sollten sich der Gefahr dieser Schulbücher bewusst werden und sie als Kindesmissbrauch und als Gefahr für den Weltfrieden verurteilen. Sie sollten jeglichen Handel mit dem Iran an die Bedingung knüpfen, von diesen Hasslehren Abstand zu nehmen.

Europa hat die moralische Verantwortung, gemeinsam mit der internationalen Gemeinschaft die Meinung der Weltöffentlichkeit zu sensibilisieren und vor diesen Büchern zu warnen. Es wird Zeit, dass Europa aufwacht und reagiert.

Aber der Westen reagiert nicht. Er ist gefangen in seiner Blindheit, die in jedem Menschen Gutes wittert, das man nur wecken muss, indem man Gespräche führt. Das Böse zu begreifen, das nur auf Vernichtung und Hass ausgerichtet ist, übervordert die selbstverschuldete Engstirnigkeit und zeigt, wie gefährlich es ist, die Gehirne gleichzuschalten und jungen Menschen das freie Denken abzuerziehen, wie es die Schulleitung der Martin-Luther-Schule in Herten gerade beispielhaft vorführt. Und so wird es das erklärte Ziel des Westens bleiben, dass die Mullahs mit ihm reden und dafür zu sorgen, dass sie ungestört von Sanktionen an ihren Vernichtungsplänen arbeiten können.

(Spürnasen: Geheimrat, Michael und Armin R.)




Aschura-Fest: Allah mag’s blutig

Kaum etwas gibt einen besseren Einblick in die „Religion des Friedens“ als das Aschura-Fest der Schiiten. Allah, der „Allerbarmer“, der „Barmherzige“ mag es dabei blutig. Blut muss fließen, je mehr, desto besser. Man geißelt sich, bis es in Strömen fließt, für das tiefrote Outfit des Ganzen werden sogar Kleinkinder schon zur Ader gelassen. Den Rest müssen Tiere liefern, und als Sahnehäubchen gab’s noch einige Bombenanschläge mit etlichen Toten – Allah wird am diesjährigen Aschura-Fest im Irak seine Freude gehabt haben! Ein ganz besonderer „Genuss“ ist, wie über das Ganze als etwas offenbar völlig Normales und Selbstverständliches bei n-tv berichtet wird.

Bei den Feierlichkeiten zum schiitischen Aschura-Fest haben Extremisten am Dienstag im Irak mindestens 35 Pilger getötet. Ein Selbstmordattentäter riss in Balad Rus 80 Kilometer nordöstlich von Bagdad 16 schiitische Pilger mit in den Tod, 58 wurden verletzt. In Chanakin 160 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt starben bei einem Sprengstoffanschlag weitere zwölf schiitsche Pilger, 33 andere erlitten Verletzungen.

In West-Bagdad wurden laut Polizei sieben Pilger getötet, als Extremisten einen Bus mit Pilgern unter Beschuss nahmen.

Extremisten? Wenn man sich die Fotostrecke bei n-tv betrachtet, fragt man sich, wer von den Teilnehmern dieses rituellen Blutbades eigentlich kein Extremist ist .

Am Hauptwallfahrtsort Kerbela im Zentralirak blieb es hingegen ruhig. Rund 1,5 Millionen Gläubige konnten dort den religiösen Ritualen zum Todestag des von den Schiiten verehrten Imams Hussein in Frieden nachgehen.

Sie konnten ihr wunderschönes Fest in Frieden feiern, heißt in der Nicht-Dhimmi-Sprache, sie konnten in Ruhe in Blut baden. Oder anders gesagt, sie konnten ungestört von Bombenanschlägen ihre Babys anstechen und aufritzen.

20 Menschen kamen außerdem nach Angaben des Nachrichtensenders Al-Arabija bei einem Anschlag auf einem Markt im Bagdader Vorort Adhamija ums Leben, der vorwiegend von Sunniten bewohnt wird.

Aschura ist der wichtigste Feiertag der schiitischen Muslime. Im Andenken an den „Märtyrertod“ des Imams Hussein, dessen Grabmoschee sie in Kerbela besuchen, fügen sich manche Gläubige an diesem Tag in religiöser Extase mit Schwertern und Eisenketten Wunden zu.

Manche? Nur manche? Auf den Bildern sieht es eher nach 100% aus, wobei sogar Kleinkinder verletzt werden. Kein Problem offenbar für n-tv, schließlich handelt es sich doch um den höchsten Feiertag der Schiiten. Bilder mit blutüberströmten Kindern, darunter ein Kleinkind von wenigen Monaten, sind folgendermaßen untertitelt:

Als Höhepunkt dieser ritualisierten Volksfrömmigkeit ritzen sich meist männliche Personen während der Prozessionen die Stirn mit Rasierklingen auf und verletzen sich mit Schwertern.

Vor allem Babys ritzen sich die Stirn auf!

Hier geht’s zur Fotostrecke bei n-tv.

(Spürnase: M.H.)




Morddrohung: Orhan Pamuk sagt Deutschland-Reise ab

orhan_pamuk.jpgWie schlecht es mit der Meinungsfreiheit in Europa bestellt ist, beweist die Absage der Leserreise des türkischen Literatur-Nobelpreisträger Orhan Pamuk nach Deutschland. Massive Morddrohungen unmittelbar nach dem Mord an Hrant Dink lassen Pamuk um sein Leben fürchten. Dink hatte kurz vor seinem gewaltsamen Tod gesagt: „Orhan Pamuk, seien Sie clever“.

Der nationalistische Extremist Yasin Hayal, Aufftraggeber des Mordes an Dink, rief Journalisten zu, als er einem Gericht in Istanbul vorgeführt wurde: „Orhan Pamuk sollte gut auf sich aufpassen.“

Pamuk hatte – wie Dink, mit dem er befreundet war – 2005 in der Türkei vor Gericht gestanden, weil er en Massenmord des Osmanischen Reiches an den Armeniern in den Jahren 1915 / 16 erwähnt hatte. Der Schriftsteller sollte deshalb wegen „Verleumdung des Türkentums“ strafrechtlich belangt werden. Das Verfahren wurde eingestellt, nachdem das türkische Justizministerium erklärt hatte, dass eine Anklage gemäß dem neuen Strafgesetzbuch nicht zulässig sei. Gleichwohl sah sich Pamuk einer Kampagne nationalistischer Kreise ausgesetzt. Aufgrund der Bedrohung sagte Pamuk schon damals eine Lesereise nach Deutschland ab.

Martin Oehlen kommentiert im Kölner Stadtanzeiger:

Natürlich ist es ein Leichtes, Mut und Standhaftigkeit zu verlangen, wenn man nicht selbst das arme Wesen ist, das sich in Gefahr begeben soll. Daher muss man mit Verständnis reagieren, wenn Orhan Pamuk es vorzieht, nicht in der Öffentlichkeit aufzutreten und aus seinem neuen Essay-Band zu lesen, das eine Liebeerklärung an seine Heimatstadt Istanbul ist. Denn dass türkische Extremisten auch vor einem Mord am politischen Gegner nicht zurückschrecken, hat der Fall des Publizisten Dink gezeigt. Und die aktuellen Drohungen gegen den Literaturnobelpreisträger sind aktenkundig.

Für die Türkei ist Pamuks Absage einer Lesereise nach Deutschland ein Desaster. Denn der Autor bekundet auf diese Weise, dass er sich nicht sicher fühlt vor Landsleuten, die nicht wissen, was Meinungsfreiheit bedeutet. Und wie immer, wenn zuletzt am Bosporus ein Unwetter aufzog, werden die Zweifel geschürt, ob dieses Land Vollmitglied der Europäischen Gemeinschaft werden soll. (…) Es steht schlecht um die Meinungsfreiheit in unseren Tagen und nicht zuletzt im aufgeklärten Europa. Davon kündete eben noch der ganz anders gelagerte Streit um die Absetzung der Mozart-Oper „Idomeneo“ in Berlin. Und das bezeugt nun die Entscheidung Pamuks, auf Tauchstation zu gehen. Sicher ist er nicht der Meinung, dass er in Deutschland stärker gefährdet sei als in irgend einem anderen Land. Vielmehr will er offensichtlich jeden öffentlichen Auftritt vermeiden – wo auch immer. Denn Gefahr lauert letztlich überall.

Aber vielleicht empfindet Pamuk die Gefahr für sich in Deutschland eben doch als besonders hoch. Deutschland hat schließlich große türkische Gemeinden, die zu weiten Teilen nach ihren eigenen Gesetzen leben und – gutmenschlich vor Integration geschützt – machen können, was sie wollen. Diese Rahmenbedingungen in Deutschland hat Pamuk gewiss in seine Entscheidung miteinbezogen.

(Spürnase: Fuller)




Ayaan Hirsi Ali: „Islamisten greifen nach der Macht“

In einem Interview mit dem österreichischen Standard erklärt Hirsi Ali, dass wir uns bereits mitten im Kulturkampf mit den Islamisten befinden. Die Islamkritikerin wird von der Zeitung als „neokonservative Auslegerin“ bezeichnet. Was immer das auch heißen soll, positiv ist es nicht gemeint, ebenso wenig wie die Frage ob sie den Konflikt nicht anheize, wenn sie sage, dass wir uns im Krieg mit den Islamisten befinden. Die bekannte, weit verbreitete Gutmenschendenke: Nicht der ist das Übel, der dich angreift, sondern du selbst bist es, weil du darüber sprichst.

STANDARD: Der Karikaturenstreit, die Proteste gegen die Papstrede, die Debatte über das Kopftuch, die extremistische Gewalt – ist der „Kampf der Kulturen“ nicht längst Bestandteil unseres Lebens?

Hirsi Ali: Ja, wir stehen mitten in einem Konflikt der Wertesysteme. Tony Blair spricht von einem „unkonventionellen Krieg“, von einem „Krieg um Werte“ zwischen den Menschen, die die Freiheit lieben, die freie Individuen wollen, und denen, die die Welt dominieren wollen, in dem sie die Religion dazu nutzen.

Diejenigen, die die Freiheit wollen, müssen in letzter Konsequenz bereit sein, für die Verteidigung dieser Freiheit zu sterben. Dann können wir diesen Krieg gewinnen.

STANDARD: Wenn Sie von Krieg reden, arbeiten sie damit nicht genau den Radikalen zu, die sich selbst im Krieg wähnen?

Hirsi Ali: Der Konflikt existiert, ich rede ihn nicht herbei. Wir reagieren. Unsere Botschaft muss lauten: Ihr könnt unsere Werte teilen, aber wenn ihr sie zerstören wollt, dann werden wir uns verteidigen. (…) Wir stehen einer breiten totalitären Bewegung gegenüber, die versucht, überall reelle Macht zu bekommen: in den Regierungen, den Gewerkschaften, den Universitäten bis hinunter zu den Familien. Sie wollen die Menschen beeinflussen, damit sie einen Islam leben, der nach einem Staat strebt, der auf den islamischen Idealen basieren soll. Wir müssen dies stoppen.

STANDARD: Wie soll das gehen?

Hirsi Ali: Wir müssen ganz klar verteidigen, wofür wir stehen. Und dann können wir hingehen und sagen: Okay, ein Teil des Problems ist die Immigration. Also erlauben wir nur denen nach Europa zu kommen, die unsere Regeln und Werte verstehen und annehmen.

An diesem Beispiel erkennt man hervorragend, wie schizophren die Positionen sind, die von Gutmenschen des Schlages Roth, Beck oder der Hertener Schulleiterin Bock vertreten werden. Denn was die moslemische, farbige Migrantin Hirsi Ali hier sagt, ist nach deren Definition „Rassismus und Rechtsradikalismus“.

STANDARD: Und die radikalen Muslime, die bereits hier sind, sollen sie ausgewiesen werden?

Hirsi Ali: Wir können nur einen Teil ausweisen. Viele haben bereits die Staatsangehörigkeit. Das war bisher viel zu leicht. Die Staatsangehörigkeit muss künftig ein gesellschaftlicher Vertrag sein. Wer unseren Werten zustimmt, wer politisch loyal ist, sagt das. Andernfalls gibt es keine Staatsangehörigkeit. Und sobald sie beginnen, unser System auszuhöhlen, werden sie abgeschoben.

STANDARD
: Es ist viel von einem europäischen Islam die Rede. Ist der Islam reformierbar?

Hirsi Ali: Ja, wenn die Menschen, die sich als Muslime begreifen, willens sind, den Koran endlich als Buch zu akzeptieren, das von Menschen geschrieben wurde und nicht das Wort Gottes ist. Und wenn sie einsehen, dass der Prophet Mohammed im 21. Jahrhundert nicht für alles ein Vorbild ist – keinesfalls dafür, wie Frauen und Individuen im Allgemeinen behandelt werden.

Hirsi Ali könnte mit dieser Einstellung an der Hertener Martin-Luther-Schule nicht akzeptiert werden. Verlangt die Akzeptanz europäischer Werte, spricht davon, dass Islamisten überall nach der Macht greifen und von Selbstverteidigung. Wo kommen wir denn da hin, das ist ja reinstes rechtsradikales Herrenmenschengetue!




Im Namen Allahs: Pakistanisches Paar zu Tode gesteinigt

stoning.jpgEs ist immer wieder grauenvoll, was im Namen der Religion des Friedens des Hasses und der Gewalt geschieht: Im überwiegend moslemischen Pakistan sind ein Mann und eine Frau wegen Ehebruchs an Bäume gebunden und zu Tode gesteinigt worden (n-tv titelt dazu verharmlosend: „Familie ahndet Ehebruch“).

Die beiden Anfang 40 Jahre alten Geliebten starben am Sonntag in einem Hagel aus Steinen, die von Angehörigen der Frau geworfen wurden. In den vergangenen Jahren sind in Pakistan etwa 4000 Menschen nach dem islamischen Scharia-Recht wegen mutmaßlicher verbotener Sexualkontakte getötet worden.

(Spürnasen: mo_ping, Daniel E., Armin R., Thomas K.)




Bernhard Lewis: „Muslime stehen kurz vor Übernahme Europas“

Der US-amerikanische Islamexperte und Historiker Prof. Bernard Lewis sieht für Europa keine Hoffnung mehr, dem Islam Widerstand entgegenzusetzen. Die Moslems stünden kurz vor der Eroberung des Kontinents. Die Europäer hätten in jedem Bereich „in einer Art der Selbsterniedrigung, politischen Korrektheit und des Multi-Kulturalismus“ kapituliert. Europa habe kein Selbstbewusstsein und keinen Respekt vor der eigenen Kultur.

Zur atomaren Bedrohung durch den Iran sagte der Historiker, die Abschreckungsdoktrin des Kalten Krieges funktioniere nicht gegenüber dem iranischen Präsidenten Mahmud Achmadinedschad: „Für ihn ist eine beidseitig garantierte Zerstörung keine Abschreckung, sondern eher ein Anreiz. Wir wissen bereits, dass den regierenden Ajatollahs die massenweise Tötung ihrer eigenen Leute völlig egal ist … Wenn sie viele ihrer eigenen Leute töten, geben sie ihnen eine schnelle und kostenlose Eintrittskarte in den Himmel.“

Es ist diese Denkweise, die der Westen nicht begreift. Da sind Menschen, die wollen sterben. Was für Dialoge soll man mit ihnen führen? Schon 2004 sagte Lewis im WeltInterview:

Man muss die Möglichkeit einkalkulieren, dass al-Qaida gewinnen könnte. Sie haben viele Verbündete im Westen, bewusste und unbewusste. Zu den bewussten zähle ich die wachsenden islamischen Minderheiten und Konvertiten Europas. Es verhält sich ähnlich wie damals mit dem Kommunismus, der Unzufriedenen im Westen gefiel, da er ihnen eindeutige Antworten zu geben schien. So hat auch der radikale Islam Anziehungskraft auf Menschen. Er vermittelt ihnen Überzeugungen und Gewissheiten, ja gibt ihnen den Sinn einer Mission. Sie erscheinen vereint, die Demokratien aber tief gespalten.

DIE WELT: Also kommt ein globales islamisches Reich?

Lewis: In Demokratien scheint man einander mehr zu hassen als äußere Gegner. Die Schwäche und Spaltung scheinen die westliche Seite zu beherrschen. Die Politik in Europa ist da nicht gerade hilfreich, insbesondere nicht die französische und die deutsche Politik.

Und später:

Europa wird Teil des arabischen Westens sein, des Maghrebs. Dafür sprechen Migration und Demografie. Europäer heiraten spät und haben keine oder nur wenige Kinder. Aber es gibt die starke Immigration: Türken in Deutschland, Araber in Frankreich und Pakistaner in England. Diese heiraten früh und haben viele Kinder. Nach den aktuellen Trends wird Europa spätestens Ende des 21. Jahrhunderts muslimische Mehrheiten in der Bevölkerung haben.

Hoffen wir, dass er sich irrt!

(Spürnase: maloon)