Khaled el-Masri: Haftbefehle gegen mutmaßliche CIA-Agenten

Jetzt wissen wir endlich, warum militante Moslems bei uns ungestört ihre Terroranschläge vorbereiten können und sich niemand um gewalttätige Jugendliche kümmern kann: Die Justiz ist mit den wirklich wichtigen Dingen beschäftigt. Gut-Deutschland muss Haftbefehle ausstellen, gegen böse Amerikaner (CIA), die im friedlichen Deutschland unschuldige Menschen wie Khaled el Masri (Foto) kidnappen, sie durch die halbe Welt schleppen und in geheimen Gefängnissen foltern. Die Posse geschieht zur Freude der Linken und der Grünen leider wirklich. Und die erklären der Welt schon mal, was die Amis jetzt zu tun haben.

Die Staatsanwaltschaft München I hat gegen 13 mutmaßliche CIA-Mitarbeiter Haftbefehle erwirkt. Den Agenten wird vorgeworfen, den Deutschen Khaled al Masri im Januar 2004 misshandelt und entführt zu haben. Al Masri war in Mazedonien unter Terrorverdacht festgenommen und dann nach Afghanistan verschleppt worden. Er kam nach vier Monaten in einem CIA-Geheimgefängnis wieder frei. Offiziell schweigen die USA zu dem Fall, inoffiziell wurde aber mehrfach von der US-Seite eingeräumt, Masri sei irrtümlich festgesetzt worden.

Der Fall fesselt natürlich die Medien. Bei tagesschau.de rangiert er gleich hinter der Erbschaftssteuer. Die Tatsache, dass in England im wahrsten Sinne des Wortes Köpfe rollen sollten, ist da wirklich zweitrangig. Schließlich geht es um den „Großen Satan“!




Neun Festnahmen bei Anti-Terror-Einsatz in Birmingham

birmingham_terror.jpgHeute Morgen wurden in Birmingham neun Moslems verhaftet, die offenbar einen grauenvollen Terrorakt geplant hatten: Sie wollten einen ihrer Glaubensbrüder – einen Verräter, weil er als Soldat der britischen Armee in Afghanistan gekämpft hat und zur Zeit im Irak dient – entführen und ihn dann vor laufender Kamera enthaupten.

Die Polizei versicherte, dass „kein Plan von der Art eines U-Bahn-Massenanschlags oder so“ vorgesehen war und somit auch keine Gefahr für die zweitgrößte englische Stadt bestünde. Wie beruhigend!

Das mögliche Opfer des Verschwörungsplans befinde sich in Polizeischutz, berichtete der Fernsehsender Sky. Nach der Entführung hätten die Extremisten die Ermordung ihrer Geisel „im irakischen Stil“ geplant, hieß es. Islamistische Extremisten brandmarkten den 24-Jährigen im Internet als Verräter. In den britischen Streitkräften sind nach Angaben des Verteidigungsministeriums 330 Muslime. (…) In Birmingham nahmen die britischen Sicherheitskräfte in den vergangenen zwei Jahren bereits wiederholt Terrorverdächtige fest, darunter auch mutmaßliche Verschwörer eines geplanten Terrorangriffs auf Transatlantikflugzeuge.

Nach Ansicht von Geheimdiensten sind weitere Anschläge in Großbritannien ziemlich wahrscheinlich. Es gilt die zweithöchste Sicherheitsstufe. Im vergangenen Jahr hatte der Inlands-Geheimdienst MI5 davor gewarnt, dass Extremisten etwa 30 Anschläge planten. Etwa 1600 Verdächtige würden beobachtet.

schreibt SpOn. Die Polizei übt sich derweil mit Hinweis auf die laufenden Ermittlungen im Schweigen. Überhaupt wird die Bevölkerung in möglichst großer Unklarheit gehalten, und die dürftigen Erklärungen der Polizei „beeindrucken“ durch neblige und dhimmihafte Unterwürfigkeit. Der Kragen platzte heute Outcut TV:

12 Stunden brauchte die englische Polizei, um der Öffentlichkeit auf einer Pressekonferenz Informationen über die knapp verhinderte Entführung und Enthauptung eines britischen Soldaten durch mohammedanische Verbrecher zu geben.

Was dann folgte war eine der widerwärtigsten Demonstrationen dhimmihafter Feigheit vor den feindseligen Einwanderern, die wir je gesehen haben.

Mit keinem Wort wird das ungeheuerliche geplante Verbrechen erwähnt. Stattdessen lobt der Polizeisprecher die Zusammenarbeit mit „allen Communities“ und kündigt an, dass man sich in Kürze mit 5.000 Flugblättern bei den muslimischen Herrenmenschen für die durch die Polizeiaktion entstandenen Unbequemlichkeiten entschuldigen werde. (…)

Ein hochinteressanter Beitrag mit Video über die Polizeiarbeit, der unbedingt ganz gelesen werden sollte. Rainer Sch. schrieb uns vor wenigen Tagen:

Das eigentlich Bemerkenswerte an dem auch auf PI verlinkten Channel-4-Report „Undercover Mosque“ ist, dass er trotz seiner enormen Brisanz in den üblichen britischen Mainstream-Medien und in der britischen Politik zu keinerlei Reaktionen führte; auch polizeilich scheint sich niemand für eine solche Art von Volksverhetzung gegen das britische Urvolk zu interessieren, siehe auch auf Little Green Footballs, deren Thread in einem BBC-Forum kurz und einfach gelöscht wurde.

In unserem Land wurde natürlich erst recht nichts über den Channel-4-Report berichtet, obwohl solche Vorgänge auch in den hiesigen – wie Unkraut emporsprießenden – Moscheen üblich sein dürften, die König-Fahd-„Akedemie“ in Bad Godesberg hat’s gezeigt. Zu den wenigen Zeitungen, die eine empörte Haltung einnahmen, gehört die „Daily Mail“; hier zwei Berichte mit Leser-Kommentaren.

Tony Blair und seine Dhimmiregierung haben nicht und werden nicht begreifen, dass es sinnlos ist, unsere Freiheit und unsere Werte am Hindukusch und im Irak zu verteidigen, wenn man sich gleichzeitig weigert, für dieselben Werte im eigenen Land einzutreten, wenn man sich weigert, denselben Feind im eigenen Land auch nur zu erkennen.

» Fakten & Fiktionen: England: Terroristen wollten Soldaten köpfen

(Bernd v. S., Kreuzritter, spital8katz und Andy M.)




Moslems sagen Gespräche mit evangelischer Kirche ab

Mit ihren Richtlinien Klarheit und gute Nachbarschaft – Christen und Muslime in Deutschland erteilte die evangelische Kirche unter ihrem Ratsvorsitzenden, Bischof Wolfgang Huber (Foto), im November letzten Jahres dem hohlen Toleranzgeschwafel mit Islamvertretern eine deutliche Absage. Der Bischof hatte unter anderem gesagt, dass Christen „ihr Herz schwerlich an einen Gott hängen könnten, wie ihn der Koran beschreibt und wie ihn Moslems verehren“, was auch ein gemeinsames Gebet ausschließen würde.

Ferner erwartete die evangelische Kirche von den Moslems, die Gewaltbereitschaft in ihren Reihen zu überprüfen, grundlegende Menschenrechte zu achten und den Respekt vor den eigenen Überzeugungen nicht durch Einschüchterung, Drohung oder Gewaltanwendung einzufordern. Das war zuviel verlangt von unseren gemäßigten islamischen Dialogpartnern. Gleich vier moslimische Verbände – die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion e.V. (DITIB), der Islamrat für die Bundesrepublik Deutschland e.V. (IRD), der Verband der Islamischen Kulturzentren e.V. (VIKZ) und der Zentralrat der Muslime in Deutschland e.V. sagten ein geplantes Spitzentreffen mit der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) ab, weil

nach der Veröffentlichung des EKD-Textes „Klarheit und gute Nachbarschaft“ im November 2006 „erheblicher Klärungsbedarf“ entstanden sei.

Da fragt man sich doch unwillkürlich, was es da zu klären gibt? Die Forderungen und die Haltung der Kirche sind deutlich und klar nachzuvollziehen. Wer Probleme damit hat, sollte seine grundsätzliche Einstellung zu Demokratie und Menschenrechten prüfen.

Erste Gespräche hatte es bereits im Januar 2005 und im März 2006 gegeben. Mit Bedauern hat der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Bischof Wolfgang Huber, auf die Absage des dritten Spitzentreffens zwischen der EKD und Vertretern muslimischer Verbände von islamischer Seite reagiert. Huber selbst gilt allerdings bei den muslimischen Verbänden, nach einigen strittigen Äußerungen, als voreingenommen.

Jeder, der Tacheles redet, ist voreingenommen. Mal sehen, wann die dialogbesessenen Gutmenschen Huber in der Luft zerreißen. Hoffen wir, dass die Kirche nicht einen Zentimeter von ihrer Haltung zurückweicht!

(Spürnasen: Maethor und Regina W.)




Auskunft des Polizeipräsidiums Berlin zum Migrantenschutz

Am 21. Januar berichteten wir ausführlich über den Fall des an einer Berliner Schule brutal von türkischen und arabischen Jugendlichen zusammengeschlagenen Polizisten. Den Migrationshintergrund, von der Polizei und sämtlichen Medien zunächst sorgfältig unterschlagen, vermuteten wir wegen der Umstände und des Tathergangs sofort.

Der Schutz von Minderheiten vor angeblichen Vorurteilen und der Wunsch nach aktiver Mitarbeit an der Nichtinformation der Gesellschaft, wurde dabei von der Polizei eiskalt der Solidarität mit ihrem eigenen Beamten vorgezogen. Das veranlasste die Autorin dieses Beitrages zu einem Schreiben an den Polizeipräsidenten Berlins:

Sehr geehrte Damen und Herren,

warum hat es 24 Stunden gedauert, bis die Öffentlichkeit darüber informiert wurde, dass es sich bei den Jugendlichen, die versucht haben, bei der Schulfeier in Lichtenrade einen Ihrer Kollegen totzuschlagen, um Migranten gehandelt hat? Was soll mit dieser gezielten Nichtinformation erreicht werden? Die Bevölkerung weiß sowieso längst, dass die Zuwanderung keine Bereicherung für uns ist, sondern ein Riesenproblem.

Ich möchte vernünftige Informationen, nicht nur ein Riesengeschrei, wenn irgendwo Rechtsradikale zuschlagen oder Deutsche durchdrehen, weil sie Killerspiele konsumiert haben! Intzwischen weiß jeder, wenn der Täter nicht weiter identifiziert wird, aha, wieder Türken oder Araber. Eine Schande ist das, dass Sie sogar so reagieren, wenn Ihre eigenen Kollegen betroffen sind. Wären es deutsche Nazis gewesen, die Öffentlichkeit wäre nach fünf Minuten informiert worden.

Ihrer Antwort sehe ich erwartungsvoll entgegen.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Beate Klein

Heute kam die Antwort, die wir unseren Lesern nicht vorenthalten möchten:

Sehr geehrte Frau Dr. Klein,

Ihre E-Mail-Nachricht vom 21. Januar 2007 an den Pressedienst ist mir zur Beantwortung übergeben worden. Zu Ihrem Vorwurf, der Öffentlichkeit werden Informationen vorenthalten, kann ich Ihnen Folgendes mitteilen:

Von der Pressestelle wurde am Tag nach dem Ereignis die Öffentlichkeit informiert. Es wurde eine Pressemeldung verfasst, diese war ab 14:00 Uhr im Internet abrufbar. In Pressemeldungen werden grundsätzlich keine Angaben über die Nationalität oder einen Migrationshintergrund verwendet. Nur wenn es zum Verständnis des Sachverhalts notwendig ist, wird von diesem Grundsatz abgewichen. Einer pauschalen Verurteilung der Angehörigen von Minderheiten soll so entgegengetreten werden.

Auf Anfragen von Medienvertretern wurde der Migrationshintergrund der Täter nicht verschwiegen und so den Bestimmungen des Pressegesetzes entsprochen.

Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag

Karin S.
Der Polizeipräsident in Berlin
Stab des Polizeipräsidenten – Zentrale Beschwerdestelle

Platz der Luftbrücke 6
12096 Berlin

Fon: (0 30) 46 64/90 33 31 Fax: (0 30) 46 64/90 33 98 E-Mail

„Wenn es zum Verständnis des Sachverhalts notwendig ist“, was natürlich nie der Fall sein wird, wie das Beispiel zeigt. „Einer pauschalen Verurteilung der Angehörigen von Minderheiten soll so entgegengetreten werden.“ Das ist der einzig wichtige Punkt. Nicht der Schutz der Mehrheitsgesellschaft, nicht ihre Information oder ihre Aufklärung sind wichtig. Nein, nichts ist so wichtig wie der Schutz des Migranten vor einer Identifikation mit dem Täter.

» an die Berliner Polizei




Iran: Kindergehirne mit Schulbüchern auf Hass programmiert

Auf PI haben wir schon mehrfach auf die unvorstellbare Indoktrination von Kindern in den islamischen Ländern des nahen und mittleren Ostens hingewiesen. Von klein auf werden sie in Büchern, Unterrichtsmaterial, Kinderprogrammen und Zeitschriften auf Hass und Märtyrertum programmiert: Hass auf Juden und Christen, Hass auf Israel, die USA und überhaupt den gesamten Westen. Das Center for Monitoring the Impact of Peace (CMIP) veröffentlicht morgen eine neue Studie auf Grundlage von über 115 iranischen Schulbüchern.

Dr. Arnon Groiss, Forschungsleiter am Center for Monitoring the Impact of Peace, schreibt:

Die Debatte um Irans Atomwaffen programm nimmt aktuell breiten Raum in den Medien ein. Doch abgesehen von den Nuklearwaffen wappnet sich das Regime in Teheran auf einer weiteren Ebene für einen Krieg gegen den Westen: mit Schulbüchern.

Iranische Lehrpläne erziehen Schüler zum Hass auf den Westen und bereiten sie auf einen Krieg vor, der entweder mit einem Sieg des Islam oder mit einem kollektiven Martyrium enden soll. (…)

Die Schulbücher verraten die alarmierenden Absichten des Revolutionären Iran, der sich an die Spitze des „Guten“ stellt. Er betrachtet es als seine religiöse Mission, das „Böse“ zu bekämpfen, bis dieses entweder völlig ausgerottet oder das „Gute“ vernichtet ist. In einem Schulbuch für die Oberstufe drückt Ayatollah Khomeini dies so aus: „Entweder schütteln wir uns, aus Freude über den Sieg des Islam in der Welt, die Hand oder wir gehen alle ins ewige Leben und ins Martyrium ein. In beiden Fällen sind Sieg und Erfolg die unseren.“

Das Lager des „Bösen“ umfasst die gesamte westliche Welt. „Um die Islamische Revolution fortzuführen“, so ein Schulbuch der 7. Klasse, „ist es unsere Pflicht, uns mit all unserer Kraft gegen die ,Arroganten‘ und ,Unterdrücker‘ aufzulehnen und nicht abzulassen, bis sich die islamischen Gebote realisiert haben und sich die erlösende Botschaft – es gibt keinen Gott außer Allah – in der Welt verbreitet hat.“ Dieser Krieg wird als „Initiativ-Dschihad“ (Jehad-e Ebtedayi) bezeichnet und in einem Schulbuch für die 8. Klasse ausführlich behandelt. (…) Die Schulbücher fordern militärische Bereitschaft. Im Fach „Vorbereitung zur Verteidigung“ werden 13- bis 14-jährige Schüler mit Koranversen und Schlagwörtern der Islamischen Revolution auf den Umgang mit Waffen vorbereitet. Die Lehrbücher warnen vor feindlichen Angriffen und schüren Angst. (…) Lehrpläne spielen eine entscheidende Rolle bei der geistigen Entwicklung junger Menschen. Totalitäre Regime wie im nationalsozialistischen Deutschland, stalinistischen Russland und imperialistischen Japan nutzten sie, um sich die Loyalität ihrer Jugend zu sichern. (…)

Als Teil der westlichen Welt befinden sich die Europäer im Visier des iranischen islamistischen revolutionären Regimes. Sie sollten sich der Gefahr dieser Schulbücher bewusst werden und sie als Kindesmissbrauch und als Gefahr für den Weltfrieden verurteilen. Sie sollten jeglichen Handel mit dem Iran an die Bedingung knüpfen, von diesen Hasslehren Abstand zu nehmen.

Europa hat die moralische Verantwortung, gemeinsam mit der internationalen Gemeinschaft die Meinung der Weltöffentlichkeit zu sensibilisieren und vor diesen Büchern zu warnen. Es wird Zeit, dass Europa aufwacht und reagiert.

Aber der Westen reagiert nicht. Er ist gefangen in seiner Blindheit, die in jedem Menschen Gutes wittert, das man nur wecken muss, indem man Gespräche führt. Das Böse zu begreifen, das nur auf Vernichtung und Hass ausgerichtet ist, übervordert die selbstverschuldete Engstirnigkeit und zeigt, wie gefährlich es ist, die Gehirne gleichzuschalten und jungen Menschen das freie Denken abzuerziehen, wie es die Schulleitung der Martin-Luther-Schule in Herten gerade beispielhaft vorführt. Und so wird es das erklärte Ziel des Westens bleiben, dass die Mullahs mit ihm reden und dafür zu sorgen, dass sie ungestört von Sanktionen an ihren Vernichtungsplänen arbeiten können.

(Spürnasen: Geheimrat, Michael und Armin R.)




Ayaan Hirsi Ali: „Islamisten greifen nach der Macht“

In einem Interview mit dem österreichischen Standard erklärt Hirsi Ali, dass wir uns bereits mitten im Kulturkampf mit den Islamisten befinden. Die Islamkritikerin wird von der Zeitung als „neokonservative Auslegerin“ bezeichnet. Was immer das auch heißen soll, positiv ist es nicht gemeint, ebenso wenig wie die Frage ob sie den Konflikt nicht anheize, wenn sie sage, dass wir uns im Krieg mit den Islamisten befinden. Die bekannte, weit verbreitete Gutmenschendenke: Nicht der ist das Übel, der dich angreift, sondern du selbst bist es, weil du darüber sprichst.

STANDARD: Der Karikaturenstreit, die Proteste gegen die Papstrede, die Debatte über das Kopftuch, die extremistische Gewalt – ist der „Kampf der Kulturen“ nicht längst Bestandteil unseres Lebens?

Hirsi Ali: Ja, wir stehen mitten in einem Konflikt der Wertesysteme. Tony Blair spricht von einem „unkonventionellen Krieg“, von einem „Krieg um Werte“ zwischen den Menschen, die die Freiheit lieben, die freie Individuen wollen, und denen, die die Welt dominieren wollen, in dem sie die Religion dazu nutzen.

Diejenigen, die die Freiheit wollen, müssen in letzter Konsequenz bereit sein, für die Verteidigung dieser Freiheit zu sterben. Dann können wir diesen Krieg gewinnen.

STANDARD: Wenn Sie von Krieg reden, arbeiten sie damit nicht genau den Radikalen zu, die sich selbst im Krieg wähnen?

Hirsi Ali: Der Konflikt existiert, ich rede ihn nicht herbei. Wir reagieren. Unsere Botschaft muss lauten: Ihr könnt unsere Werte teilen, aber wenn ihr sie zerstören wollt, dann werden wir uns verteidigen. (…) Wir stehen einer breiten totalitären Bewegung gegenüber, die versucht, überall reelle Macht zu bekommen: in den Regierungen, den Gewerkschaften, den Universitäten bis hinunter zu den Familien. Sie wollen die Menschen beeinflussen, damit sie einen Islam leben, der nach einem Staat strebt, der auf den islamischen Idealen basieren soll. Wir müssen dies stoppen.

STANDARD: Wie soll das gehen?

Hirsi Ali: Wir müssen ganz klar verteidigen, wofür wir stehen. Und dann können wir hingehen und sagen: Okay, ein Teil des Problems ist die Immigration. Also erlauben wir nur denen nach Europa zu kommen, die unsere Regeln und Werte verstehen und annehmen.

An diesem Beispiel erkennt man hervorragend, wie schizophren die Positionen sind, die von Gutmenschen des Schlages Roth, Beck oder der Hertener Schulleiterin Bock vertreten werden. Denn was die moslemische, farbige Migrantin Hirsi Ali hier sagt, ist nach deren Definition „Rassismus und Rechtsradikalismus“.

STANDARD: Und die radikalen Muslime, die bereits hier sind, sollen sie ausgewiesen werden?

Hirsi Ali: Wir können nur einen Teil ausweisen. Viele haben bereits die Staatsangehörigkeit. Das war bisher viel zu leicht. Die Staatsangehörigkeit muss künftig ein gesellschaftlicher Vertrag sein. Wer unseren Werten zustimmt, wer politisch loyal ist, sagt das. Andernfalls gibt es keine Staatsangehörigkeit. Und sobald sie beginnen, unser System auszuhöhlen, werden sie abgeschoben.

STANDARD
: Es ist viel von einem europäischen Islam die Rede. Ist der Islam reformierbar?

Hirsi Ali: Ja, wenn die Menschen, die sich als Muslime begreifen, willens sind, den Koran endlich als Buch zu akzeptieren, das von Menschen geschrieben wurde und nicht das Wort Gottes ist. Und wenn sie einsehen, dass der Prophet Mohammed im 21. Jahrhundert nicht für alles ein Vorbild ist – keinesfalls dafür, wie Frauen und Individuen im Allgemeinen behandelt werden.

Hirsi Ali könnte mit dieser Einstellung an der Hertener Martin-Luther-Schule nicht akzeptiert werden. Verlangt die Akzeptanz europäischer Werte, spricht davon, dass Islamisten überall nach der Macht greifen und von Selbstverteidigung. Wo kommen wir denn da hin, das ist ja reinstes rechtsradikales Herrenmenschengetue!




Bernhard Lewis: „Muslime stehen kurz vor Übernahme Europas“

Der US-amerikanische Islamexperte und Historiker Prof. Bernard Lewis sieht für Europa keine Hoffnung mehr, dem Islam Widerstand entgegenzusetzen. Die Moslems stünden kurz vor der Eroberung des Kontinents. Die Europäer hätten in jedem Bereich „in einer Art der Selbsterniedrigung, politischen Korrektheit und des Multi-Kulturalismus“ kapituliert. Europa habe kein Selbstbewusstsein und keinen Respekt vor der eigenen Kultur.

Zur atomaren Bedrohung durch den Iran sagte der Historiker, die Abschreckungsdoktrin des Kalten Krieges funktioniere nicht gegenüber dem iranischen Präsidenten Mahmud Achmadinedschad: „Für ihn ist eine beidseitig garantierte Zerstörung keine Abschreckung, sondern eher ein Anreiz. Wir wissen bereits, dass den regierenden Ajatollahs die massenweise Tötung ihrer eigenen Leute völlig egal ist … Wenn sie viele ihrer eigenen Leute töten, geben sie ihnen eine schnelle und kostenlose Eintrittskarte in den Himmel.“

Es ist diese Denkweise, die der Westen nicht begreift. Da sind Menschen, die wollen sterben. Was für Dialoge soll man mit ihnen führen? Schon 2004 sagte Lewis im WeltInterview:

Man muss die Möglichkeit einkalkulieren, dass al-Qaida gewinnen könnte. Sie haben viele Verbündete im Westen, bewusste und unbewusste. Zu den bewussten zähle ich die wachsenden islamischen Minderheiten und Konvertiten Europas. Es verhält sich ähnlich wie damals mit dem Kommunismus, der Unzufriedenen im Westen gefiel, da er ihnen eindeutige Antworten zu geben schien. So hat auch der radikale Islam Anziehungskraft auf Menschen. Er vermittelt ihnen Überzeugungen und Gewissheiten, ja gibt ihnen den Sinn einer Mission. Sie erscheinen vereint, die Demokratien aber tief gespalten.

DIE WELT: Also kommt ein globales islamisches Reich?

Lewis: In Demokratien scheint man einander mehr zu hassen als äußere Gegner. Die Schwäche und Spaltung scheinen die westliche Seite zu beherrschen. Die Politik in Europa ist da nicht gerade hilfreich, insbesondere nicht die französische und die deutsche Politik.

Und später:

Europa wird Teil des arabischen Westens sein, des Maghrebs. Dafür sprechen Migration und Demografie. Europäer heiraten spät und haben keine oder nur wenige Kinder. Aber es gibt die starke Immigration: Türken in Deutschland, Araber in Frankreich und Pakistaner in England. Diese heiraten früh und haben viele Kinder. Nach den aktuellen Trends wird Europa spätestens Ende des 21. Jahrhunderts muslimische Mehrheiten in der Bevölkerung haben.

Hoffen wir, dass er sich irrt!

(Spürnase: maloon)




Wer war Jesus?

jesus_prophet_islam.jpgDas offizielle Radio der islamischen Republik Iran hat die Übertragung einer längeren Serie von Sendungen abgeschlossen, die davon handelten, dass die Ankunft des 12. Imam Mahdi bald bevorsteht. Diese messianische Figur wird nach schiitischem Glauben die Feinde des Islam schlagen, allen Unglauben beseitigen – sprich alles nicht-islamische – und dann eine islamisch-schiitische Herrschaft über die ganze Welt errichten.

Nach schiitischer Vorstellung kann das Kommen des Mahdi durch großes Leid beschleunigt werden. Die Ankündigung der baldigen Ankunft des Mahdi wird von Experten so interpretiert, dass der Iran bald im Besitz der Atombombe sein wird. Da der Besitz der Atombombe für die iranische Regierung ein Zeichen Allahs wäre, müßte diese dann auch zur Ausbreitung des Herrschaftsbereichs Allahs eingesetzt werden. Dazu passen auch die jüngsten Drohungen gegen Israel und die USA.

Der Mahdi wird aber nach islamischer Vorstellung nicht alleine kommen, sondern in Begleitung des Propheten Jesus. Alle mit christlicher Halbbildung müssen an dieser Stelle aufpassen, nicht in geistige Verwirrung zu fallen. Es handelt sich dabei nämlich nicht um den Jesus Christus der Bibel, Gottes Sohn, der aus Liebe zu uns Menschen Menschengestalt angenommen hat, um uns durch seinen freiwilligen Kreuzestod zu erlösen, sondern um den islamischen Propheten Jesus, der im Koran „I?a“ heißt. Dieser ist laut Koran nicht am Kreuz gestorben – „denn es war ein anderer“ – und er ist auch nicht Gottes Sohn, sondern einer der islamischen Propheten. Zur vollständigen Verwirrung der westlichen Geister lehrt der islamische Jesus ein Evangelium, also eine Frohbotschaft, das aber – Vorsicht (!) – der Islam ist! Diese islamische Vorstellung von Jesus vertreten die Moslems weltweit mittlerweile noch vehementer als sonst. Auf den Demonstrationen in der Türkei vor dem Papstbesuch konnte man Schilder sehen, auf denen stand: „Jesus is not son of God. He is a prophet of islam.” Leider konnte man von keinem christlichen Journalisten vernehmen, worum es bei diesen Behauptungen überhaupt geht. Dass auch aus dem Vatikan darüber nichts zu hören war, ist eine andere Sache, die demnächst an dieser Stelle erörtert werden wird.

Jeder, der Christ ist und bleiben will, muss aufpassen, dass unter dieser islamischen Umdefinierung des Glaubens nicht sein eigener Glaube ins Wanken gerät, denn dann wäre er in schlechter Gesellschaft mit allen zig Millionen von Christen, die in den letzten knapp 1400 Jahren unter islamischer Herrschaft lebten und sich der massiven islamischen Propaganda, wer Gott aus islamischer Sicht ist, nicht entziehen konnten. Und schließlich unter dem massiven – nicht nur psychischem, sondern auch physischem Druck – den christlichen Glauben aufgegeben und den Islam angenommen haben. Auf diesem immer gleichem Wege wurden alle vorher christlichen Gebiete, in denen jetzt nur noch Moslems leben, erobert. Zum Beispiel war das Armenhaus der heutigen Türkei, Anatolien, früher ein städtereiches blühendes Gebiet des christlichen Byzanz.

Ein Mittel des islamischen Dschihad, also des heiligen Krieges für Allah, ist aber nicht nur der bewaffnete Kampf, sondern vor allem auch der psychologische. Der Dschihad muss nicht nur mit Waffen, sondern vor allem psychologisch geführt werden. Das Ziel ist die Zerstörung des Glaubens der aus moslemischen Sicht „Ungläubigen“ und der Ersatz dieses Glaubens durch den Islam. So wie der Glaube der „Ungläubigen“ zerstört werden muss, muss der Glaube der Moslems an den Islam als einzig wahre Religion gestärkt werden.

Diese Art des „soften“ Dschihad dürfte in Europa zukünftig großen Erfolg haben, da es in Europa leider mittlerweile eine große Zahl von Neuheiden und auch sich so nennende Christen gibt, die die wahre christliche Lehre nicht mehr kennen, sie aber trotzdem – oder gerade aus diesem Grund – ganz oder zumindest in Teilen ablehnen. Leichter Dschihad für Moslems.

Solange es hier in Europa noch eingeborene Europäer gibt, die sich etwas auf ihre geistigen Fähigkeiten einbilden, weil sie sich vom dreifaltigen Gott, der einzigen Wahrheit, unabhängig glauben, wird niemand Europa, das ehemals christliche Abendland, vor dem Untergang retten können.

„Ohne mich könnt ihr nichts tun,“ sagt Jesus Christus (Johannes 15, 1-8). Dieses Wort gilt immer noch, auch wenn es in Europa kaum noch einer kennt. Ohne den echten christlichen Glauben werden wir über kurz oder lang islamisiert, weil wir dem psychologischen Dschihad nicht widerstehen können. Das sollten alle stolzen Atheisten und lauen Christen bedenken.

(Gastbeitrag von Michael)




Schule in Herten: Mit DDR- und Nazimethoden gegen Rassismus

rassismus_demo.gifVor drei Tagen haben wir einen Artikel zu einem unglaublichen Vorfall an der Martin-Luther-Schule in Herten veröffentlicht. Es ging um zwei Schülerinnen, die regelrecht an den Pranger gestellt wurden, weil sie sich geweigert hatten, an einer von ihrer Schule organisierten Demonstration unter dem Motto „Diskriminierung und rechte Gewalt“ teilzunehmen und einen „Vertrag gegen Rassismus“ zu unterzeichnen. Der Beitrag hatte große Resonanz und bemerkenswerte Kommentare. Unsere Leser haben offensichlich nicht nur bei uns ihre Ansicht klar geäußert, sondern dankenswerter Weise ebenso rege gegenüber der Schule. Heute findet sich in der WAZ ein weiterer Beitrag zu den Ereignissen:

Weil sich zwei Schülerinnen der Martin-Luther-Schule weigerten, an der Demonstration gegen Rassismus teilzunehmen, fühlen sie sich an den Pranger gestellt. Die Schulleitung sieht das anders

RASSISMUS ODER REDEFREIHEIT? Herten. „Zeig´ Rassismus die rote Karte“ und „Alle anders, alle gleich“ stand auf den Plakaten. 270 Schüler der Martin-Luther-Hauptschule zogen durch Herten und demonstrierten gegen Rassismus. Das war vor gerade 14 Tagen. Jetzt wird der Schule vorgeworfen, das zu sein, wogegen sie sich engagiert: rassistisch.

Hintergrund der öffentlich geführten Diskussion ist die Entscheidung zweier Schülerinnen, nicht an der Demo gegen „Diskriminierung und rechte Gewalt“ teilzunehmen und einen „Vertrag gegen Rassismus“ zu unterzeichnen. Diese Entscheidung sollten sie schriftlich begründen – sagen die beiden 16-Jährigen. Sie fühlten sich an den Pranger gestellt und machten ihre Kritik öffentlich. Nun wird die Schule mit E-Mails überschüttet. Da empfiehlt „Wahr-Sager“, sich den „beiden politisch inkorrekten Mädchen anzuschließen und sich nicht verarschen zu lassen, indem man ihnen mit der Rassismuskeule kommt“. Oder „Golem“ schreibt: „Der Gutmenschenmeinungsterror ist der wahre Faschismus unserer Zeit . . .“

Und wie reagiert die Schule? Genau so, wie man es von intoleranten und zutiefst undemokratischen Gutmenschen erwartet: Sie schließt den Email-Zugang, inzwischen sogar den kompletten Internetauftritt und beschimpft die Kritiker ihrer Handlungsweise, „braunes Zeug“ zu verbreiten.

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Aktueller Screenshot des Internetauftritts der Martin-Luther-Schule in Herten

Also „same procedure as every time“. Braune Brühe über Andersdenkende auszuschütten, ist für politisch korrekt denkende Menschen die allumfassende Lösung für ihr grundsätzliches Problem der fehlenden Argumente. Und es hilft so oft, den politischen Gegner mundtot zu machen, denn wer will schon gerne als „braun“ bezeichnet werden?

Aus Sicht der Schulleiterin habe die Schule korrekt gehandelt. „Wir haben die Schüler nicht gezwungen, an der Demonstration teilzunehmen,

Nein, natürlich haben Sie das nicht, Frau Bock, Sie haben die Mädchen nicht dort hingeprügelt oder ihnen mit einem Schulverweis gedroht. Sie haben ihnen nur symbolisch ein Schild umgehängt „Ich bin ein Schwein, weil ich eine eigene Meinung habe“. Warum muss ein Schüler sein verfassungsmäßiges Recht auf Meinungsfreiheit erklären, warum muss er sich entschuldigen, dass er nicht so denkt wie Sie? Wie kann die Demonstrations“freiheit“ in eine Pflichtveranstaltung pervertiert werden?

Dieselbe Methode wurde in den Schulen während des Irak-Krieges angewendet. Massiver Druck wurde auf Schüler ausgeübt, die sich weigerten, an Anti-Bush-Demonstrationen teilzunehmen, wobei die gutmenschlichen Friedenspädagogen mit ihren Indoktrinationskampagnen auch vor Grundschülern nicht Halt machten. Schüler sahen sich mit Fragen „Ja, bist du nicht für Frieden, glaubst du etwa, Krieg ist schön?“ einem gewaltigen Rechtfertigungsdruck ausgesetzt, möglichst vor der ganzen Klasse. Sicher sind auch die beiden Schülerinnen gegen „Rassismus und Gewalt“, aber warum sollen sie nur gegen „rechte Gewalt“ demonstrieren? Warum nicht gegen jede Form von Gewalt? Ganz einfach, im linken Menschenbild gibt es keinen Rassismus von Migranten gegen und auch keine Gewalt von Migranten an Einheimischen. In ihrem schier grenzenlosen Selbsthass erkennen diese Leute im Europäer nur den Täter, im Migranten nur das Opfer. Deshalb wird von diesen Leuten auch heute bis zum Erbrechen erbitterter Widerstand gegen Hitler und das Dritte Reich geleistet. Und das hat auch nichts damit zu tun, die Erinnerung wachzuhalten. Das ist wichtig, jeder will es. Noch viel wichtiger ist aber, daraus zu lernen. Und genau das tun die Schüler nicht, wenn man ihnen unabhängiges und ideologiefreies Denken verbietet bzw. verlangt, sich dafür zu rechtfertigen.

Ältere Mitbürger empfanden die den Schülern von den Lehrern verordnete Denkweise kurz vor und nach dem Beginn des Irak-Krieges als täuschend ähnlich dem, was sie in Nazi-Deutschland an den Schulen erlebten. Ein Kommentator schrieb: Die Handlungsweise der Schulleitung steht in bester Tradition zur Hitlerjugend und FDJ. Treffender kann man es nicht ausdrücken.

» an Schulleiterin Marie-Luise Bock
» Martin-Luther-Schule: Martin-Luther-Str. 3, 45701 Herten, Tel. 02366 – 303 940, Fax 02366 – 303 943
» an die WAZ-Redaktion

(Spürnasen: Thomas Tartsch und Hanna M.)




Ethisch-moralische Grundsätze von Islam und Christentum gleich?

Mitte Januar berichteten wir darüber, dass im Zeitraum Juli 2004 bis Juni 2005 4.000 Deutsche zum Islam konvertiert sein sollen, eine Zahl, die Muslimmarktbetreiber Yavuz Özoguz für viel zu niedrig hält. Im Hamburger Abendblatt haben wir jedenfalls das Vergnügen, einen dieser „klugen“ Menschen kennenlernen zu dürfen, den Hamburger Anwalt Nils von Bergner (Foto).

Verständlicherweise hat seine Frau zuerst an einen Scherz geglaubt, als ihr Mann, der sich selbst als ehemaligen gläubigen Christen bezeichnet, ihr eröffnete, er wolle zum Islam konvertieren. Dann aber merkte sie, dass es ihm Ernst war, und nun lebt man in einem wunderbar toleranten Miteinander weiter zusammen. Mit dem Islam kein Problem. Seine Ehe hätte er aber nicht auf’s Spiel gesetzt für Allah, lässt Bergner uns wissen. Wie beruhigend!

Der 36-Jährige, der seit seinem Glaubensbekenntnis auch den muslimischen Namen Ahmed Isa (übersetzt: Mohammed Jesus) trägt, ist einer von mehr als 350 Hamburgern, die 2005 zum Islam konvertierten. (…). 17 200 Deutsche, die vom christlichen zum muslimischen Glauben gewechselt haben, leben mittlerweile in Deutschland. „Die meisten von ihnen, rund 70 Prozent, konvertieren, weil sie einen Moslem heiraten“, sagt Ahmet Yazici von der Zentrumsmoschee in St. Georg. „Der Rest besteht größtenteils aus Deutschen, die sich aus Überzeugung zum Islam bekennen.“

Die Bibel steht bei Nils von Bergner weiterhin im Bücherregal – als von den Muslimen anerkannte heilige Schrift direkt neben dem Koran. Doch statt – wie früher – einmal abends zu beten, rollt von Bergner jetzt fünfmal täglich den Gebetsteppich aus. Neigt sich morgens, mittags, nachmittags, abends und nachts gen Mekka und betet auf Arabisch: „Gepriesen sei mein Gott, Gott erhört jeden, der ihn lobt.“

Und es ist offenbar völlig egal, woran man glaubt, Hauptsache, man macht es richtig. Gestern Christ, heute Moslem – wo ist der Unterschied? In der Anzahl der Gebete? Oder im Teppich?

Jedenfalls ist Bergner ein liberaler Moslem, was man bei diesem Glauben natürlich extra hervorheben muss, weil es so unüblich ist. Niemand würde betonen: „Er ist Christ, aber er zwingt seine Frau nicht zum Glauben und zu seinem Way of Life.“ Beim Islam dagegen heißt es – völlig unkritisch:

Seiner Frau zuliebe macht er viele Kompromisse. Er selbst vermeidet auch die kleinste Menge Alkohol, holt jedes verpasste Gebet nach und hält sich an die Fastenregeln des Ramadan. Andererseits verlangt er weder von seiner Frau noch von seinen Gästen, dass sie in seiner Wohnung die Schuhe ausziehen oder auf Alkohol verzichten. Und so hat er auch nichts gegen die drei Katzen seiner Frau, obwohl einige Moslems Katzen als unreine Tiere betrachten. „Der Koran wird von vielen Theologen unterschiedlich ausgelegt“, sagt der Hamburger. So sei das auch mit dem Tragen eines Kopftuches: Man solle keine Frau dazu zwingen, dürfe es aber auch keiner verbieten. Er selber würde niemals auf die Idee kommen, seiner Frau Vorschriften zu Kleidung oder Lebensführung zu machen.

Das ist großartig, wir bewundern so viel selbstverständliche Toleranz über alle Maßen! Seine Frau muss kein Kopftuch tragen, darf ihre Schuhe anbehalten und Alkohol trinken! Aber das dicke Ende kommt zum Schluss:

Dafür lässt Ellen von Bergner ihrem Mann die Freiheit als Moslem streng nach den „fünf Säulen des Koran“ zu leben. Dazu gehören das Glaubensbekenntnis, die Pflichtgebete, der Ramadan, die Armensteuer (einmal im Jahr vier Prozent des Vermögens spenden) und die Pilgerfahrt, die Nils von Bergen demnächst unternehmen will. „Diese festen Regeln und Anweisungen des Islam sind ein Grund dafür, dass unsere Religion immer beliebter bei Christen wird“, sagt Salim Abdullah, Seniordirektor des Islam-Archivs in Soest. „Sie kommen nicht zurecht mit dem Dreifaltigkeits-Dogma, sondern suchen klare nachvollziehbare Regeln“. Nils von Bergner bestätigt das: „Die ethisch-moralischen Grundsätze von Islam und Christentum sind die gleichen. Mein Glaube hat sich einfach erweitert. Ich habe jetzt das Gefühl, enger mit Gott in Verbindung zu sein.“

„Die ethisch-moralischen Grundsätze von Islam und Christentum sind die gleichen“? Die Religion der Liebe, des Vergebens und Verstehens, gelebt von Jesus, soll mit der Gewalt und dem Hass des Koran, verkündet und ausgeübt von dem pädophilen Massenmörder, Vergewaltiger und skrupellosen Verbrecher Mohammed dieselben Grundlagen haben? Der Gott der Christen soll Allah sein? Und so ein Schwachsinn steht unkommentiert in einer Zeitung? „Unterschiede zu leugnen, hebt sie nicht auf“, erklärte jüngst Kardinal Meissner. Heute glaube ich an Bachblütentherapie, morgen an Gott und übermorgen an Allah? Die Gleichsetzung von Gott und Allah, die Anerkennung Gleichwertigkeit von Christentum und Islam

widerspricht nicht nur der Hl.Schrift (der Apostel Johannes stellt sehr deutlich fest: „Wer den Sohn nicht hat, hat auch den Vater nicht“, „Wer den Sohn nicht ehrt, ehrt auch den Vater nicht“!), sondern auch dem gesunden Menschenverstand und ist zudem eine Beleidigung Gottes!

wie Pater Andreas Mählmann, Priester der Priesterbruderschaft St. Piux X. in München, klarstellt. Wir empfehlen Herrn von Bergner, sich einmal mit dem Artikel des Paters zu befassen. Vielleicht versteht er dann, dass „ethisch-moralischen Grundsätze von Islam und Christentum“ gegensätzlicher nicht sein können!

Maxeiner und Miersch erklärten in ihrer letzten Welt-Kolumne:

Die Gläubigen in unserem Freundeskreis finden es übrigens befremdlich, dass die Wertehausierer Religion als Instrument zur Menschenerziehung betrachten. Schließlich gibt es nur einen Grund religiös zu werden: den Glauben an Gott. Das Modell für die instrumentelle Religionspädagogik sähe ungefähr so aus: Nach einer Talkshow über Werteverfall bleibt der Zuschauer noch etwas sitzen und denkt nach: „Stimmt: Stefan Raab, Fitnessstudio und Mallorca-Urlaub – das kann doch nicht alles sein. Jetzt glaube ich an Gott.“ Klingt nicht sehr wahrscheinlich.

Stimmt, genau wie: Das mit der Dreifaltigkeit habe ich nicht verstanden. Dann glaube ich eben an Allah!

» an Nils von Bergner

(Spürnasen: Thorsten H. und Bernd Dahlenburg)




Selbstmordanschlag in Eilat

In einer Bäckerei in der südisraelischen Stadt Eilat hat der palästinensische Selbstmordattentäter Muhammad Saqsaq drei Menschen mit sich in den Tod gerissen. Die palästinensische Regierungspartei Hamas bezeichnete den Anschlag als „legitimen Widerstand“. Diese Ansicht werden viele hier mit ihr teilen. Und die „böse“ israelische Armee? Sie will maßvoll reagieren …

„Die ganze Familie war überglücklich, als sie erfuhren, dass Muhammad der Held war, der den Anschlag ausgeführt hatte,” so Naim Saqsaq, der Bruder des Attentäters, der mit seinem Anschlag in Eliat drei Menschen tötete. „Wir wussten, dass er auf diesen Moment gewartet und für ihn gebetet hat. Er sagte stets: ‘ wenn ich nur ein Martyrer sein könnte, wenn ich nur einen Anschlag verüben könnte …’ und Allah gewährte ihm dieses Privileg.”

Der Bruder erklärt, dass Muhammad ein arbeitsloser Bauarbeiter war, verheiratet. Seine einzige Tochter starb vor drei Wochen.

Und so geht das “Klagen” der Familie weiter. Man fragt sich unweigerlich, welcher Gehirnwäsche sie unterzogen worden sind, oder ob sie diesen Schwachsinn einfach nur von sich geben, um jetzt wenigstens die Finanzhilfen aus Teheran zu erhalten, die das Mullahregime an die Familien von Selbstmordattentätern zahlt. Wird die Familie dann im Stillen um ihren Sohn trauern? Und wenn nicht, verdienen solche Menschen irgendein Mitgefühl?

Nebenbei bemerkt, auch wenn es schwierig ist, diese Informationen zu bekommen: Die Opfer des Attentäters waren Michael Ben Sadon, 27, Emil Almaliach, 32, und Israel Samoliya, 26. Ben Sadon und Almaliach betrieben die Bäckerei , wo der Anschlag stattfand, Samoliya war ein Angestellter. Ben Sadon hinterlässt seine Frau und ein acht Monate altes Baby, Almaliach hinterlässt seine Frau und zwei Töchter, zwei und vier Jahre alt.

Trauer und Bestürzung auf der einen Seite, Jubel und Lobpreisungen auf der anderen Seite – mit welcher identifizieren wir uns?




Horst Eberhard Richter: „Die Befreier des Iraks sind Täter“

richter_ramstein.jpgHorst-Eberhard Richter (Foto) ist einer der Gründerväter der Deutschen Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW). Laut Wikipedia ist er „der große alte Mann der bundesdeutschen Friedensbewegung“. 1981 gründete Richter die deutsche Sektion der IPPNW, 2003 demonstrierte er gegen den Irak-Krieg. In seinen Büchern ruft er dazu auf, Attac zu unterstützen. Dieser Mann hat nun an seine Kollegen zum neuen Jahr einen Brief geschrieben, den wir hier veröffentlichen. Dieses Schreiben veranlasste den Mediziner, der ihn uns zur Verfügung stellte, seinen sofortigen Austritt aus der IPPNW zu erklären.

Die besonderen Herausforderungen des Jahres 2007 sieht Richter in drei Dingen:

  1. Im Versinken des Iraks in einem totalen Bürgerkriegs-Chaos.
  2. Die große Klimakonferenz von Nairobi mit den düstersten Prognosen, aber fehlenden präventiven Handlungsentscheidungen.
  3. Die vernichtende Niederlage Bushs und der Republikaner bei den Novemberwahlen 2006.

Zugegeben, das erscheint etwas wirr, sind aber nach Richter alles Kennzeichen des „kritischen Punktes“ der „psychischen Krankheit Friedlosigkeit“. Hauptbösewicht der gegenwärtigen Misere ist natürlich US-Präsident Bush. Er hat mit seiner „Kreuzzugsmentalität“ zunächst seine Landsleute infiziert, wenn sie ihm auch bei der letzten Wahl in den Rücken gefallen sind.

die vermeintlich Guten finden in der Projektion das eigene Böse wiedergespiegelt. Kofi Annan hat es ausgesprochen: Den Irakern geht es heute viel schlechter als unter Saddam Hussein. Die vermeintlichen Befreier haben sich als Täter entlarvt.

Aha, die Amis sind Täter, Hussein offenbar nicht, und Kofi Annan weiß, wieviel wohler die Menschen sich in Husseins stalinistischem Reich gefühlt haben. Aber es kommt noch besser:

das Spalten der Welt, um sich als Sieger über das Böse feiern zu können, ist nur ein Teil der „psychischen Krankheit Friedlosigkeit“. Der andere Teil ist der erst in der Neuzeit, gestützt auf die technische Revolution, aufgekommene Wahn, dass man sich als der Stärkste in der Machtkonkurrenz von allen Abhängigkeiten befreien und unverletzbar machen könne. Von dieser Illusion aus hatte die Bush-Regierung Israel permanent in dem Irrglauben ermutigt, sich in Palästina und im Libanon durch überlegene Militärschläge die lästige Gegenschaft vom Halse schaffen zu können. Aber geschürt wurden nur Hass und Rachegefühle und die Militanz von Hamas und Hisbollah. Diese Schlappe erhöht nun noch den Druck aus der Irak-Pleite, sich endlich zu dem durchzuringen, was wir in der Medizin Krankheitseinsicht nennen. Das ist das Durchschauen der Illusion, mit überlegener Gewalt aus der wechselseitigen Abhängigkeit in eine Freiheit rücksichtsloser Willkür ausbrechen zu können.

Das klingt wahrhaftig paranoid, ist aber in Wahrheit blanker Hass: Hass auf alles Amerikanische, Hass auf Israel, Hass auf den Westen. Da wird Israel zum Aggressor, natürlich von Bush aufgehetzt und Selbstverteidigung wird zur „rücksichtslosen Willkür“. An der Klimakatastrophe, an der selbstverständlich nicht gezweifelt wird, sind natürlich auch die Amis Schuld. Sie haben dann auch zu verantworten, dass

würden bald Hunderte Millionen Klimaflüchtlinge aus weiten verdorrenden Landflächen und überfluteten Küstenregionen drohen.

Aber da ja nun die Bush-Kritiker die Wahl gewonnen haben, gibt es vielleicht doch noch eine Chance für sie, der überfluteten Dürre zu entrinnen. Jedenfalls ist für Richter jetzt irgendein Fenster aufgegangen…

Dr. B. schreibt in seiner Austrittserklärung an Richter unter anderem:

Das vorrangige Ziel des IPPNW ist die Verhinderung eines Atomkrieges. Sie lassen sich über Klimaschutz aus. Klimaschutz ist absolut notwendig, ist aber nicht Ziel des IPPNW. Ich kann dieses ewige Gejammer über die angebliche Unfähigkeit des Menschen nicht mehr ertragen. Vor 20 Jahren gab es in allen bunten Blättern Illustrationen des entwaldeten deutschen Mittelgebirges. Die CDU-Regierung hat mit Töpfer ein wirksames Umweltschutzprogramm initiert – Katalysatoren, bleifreies Benzin, Schwefelfilter bei Kohlekraftwerken… Den Wald gibt es noch. Der Mensch scheint nicht ganz so blöd zu sein. (…)

Mit keinem Wort wird erwähnt, dass sich S. Hussein des Völkermordes schuldig gemacht hat. Um es klar und deutlich auszusprechen: Hussein war ein Schwerverbrecher. (…) Formaljuristisch war möglicherweise die Besetzung Deutschlands durch die amerikanische Armee völkerrechtswidrig. Es fehlt jetzt eigentlich nur noch das Wehklagen über die Hinrichtung der Nazi-Verbrecher oder deren unmenschlich lange Inhaftierung. Selbstverständlich bin ich gegen die Todesstrafe – aber ausgerechnet bei Hussein in Tränen auszubrechen und ansonsten den Mund zu halten, wie es einige Gutmenschen tun, ist nicht sehr überzeugend. Grund für meinen Ausstrittswunsch ist nicht, was in dem Brief gesagt wurde, sondern was NICHT gesagt wurde. Geschmackvollerweise erreichte mich dieses Schreiben am 27. Januar. An diesem Tag wird in großen Teilen der Welt des Holocaust und der Befreiung der KZ-Insassen (auch durch die Amerikaner) gedacht.

Das Islamisten-Regime von Teheran hat angekündigt Israel von der Landkarte verschwinden zu lassen. Das Atomprogramm wurde (auf Kosten der Ernährung der Bevölkerung) ausgeweitet, mit dem offensichtlichen Ziel in den Besitz von Atombomben zu gelangen. Nordkorea hat im letzten Jahr eine Atombombe gezündet. Wenn uns Staaten näher an einen Atomkrieg geführt haben, sind dies NICHT die USA, sondern der IRAN und Nord-Korea. Aber so etwas Simples passt nicht ins Weltbild, kann daher nicht wahrgenommen werden und findet folglich im Schreiben von Ihnen keine Erwähnung.

Interessant ist, dass Richter Bush vorwirft, die Welt in gut und böse einzuteilen, selbst aber genau das tut. Nur, dass Bush bei ihm das Böse schlechthin verkörpert, während der Rest der Welt sein Opfer ist. Folglich wird mit Bushs Amtszeit „ein Fenster aufgestoßen“: Die Dürre verschwindet, die Überflutungen auch, die Menschen kehren heim, Israel hört auf, die Palästinenser zu terrorisieren und die Atomkriegsgefahr sinkt.

» an Horst Eberhard Richter