Ahmadinedschad droht mit „historischem Schlag ins Gesicht“

Der iranische Präsident lacht dem Westen wieder einmal unverschämt ins Gesicht. Diesmal droht er, jenen Staaten einen „historischen Schlag ins Gesicht zu verpassen„, die schon im iranisch-irakischen Krieg auf der „falschen Seite“ gestanden hätten. Gerade Washington habe man schon oft gedemütigt und werde dies auch zukünftig tun.

Die iranische Nation werde sich wehren, wenn sich jene Staaten erneut gegen Iran wenden, die schon im iranisch-irakischen Krieg (1980-1988) auf der anderen Seite gestanden hätten. Das Land verteidige sein Atomprogramm und werde dies auch künftig tun.

Ahmadinedschad hat weiter die vom Weltsicherheitsrat verhängten Sanktionen als Teil psychologischer Kriegsführung gegen Teheran bezeichnet.

Strafmassnahmen erneut zurück, hinter denen seiner Ansicht die USA stehen. Der Iran habe Washington allerdings «schon oft erniedrigt, und wir werden euch auch in Zukunft erniedrigen», erklärte Ahmadinedschad.

Der UN-Sicherheitsrat hat am 23. Dezember eine Resolution verabschiedet, die den Export von Gütern und Technik untersagt, die das iranische Nuklear- oder Raketenprogramm stützen könnten. Zudem soll das Vermögen einer Reihe von Unternehmen und Einzelpersonen mit Bezug zum iranischen Atomprogramm eingefroren werden. Vor allem die USA vermuten, dass der Iran nach Atomwaffen strebt. Teheran betont dagegen, sein Nuklearprogramm diene lediglich zivilen Zwecken.

„Bösewicht“ USA vermutet, dass Iran nach der Bombe strebt. Aber die haben sich ja schon oft genug geirrt – siehe Irak. Und bei Iran weiß doch schließlich jeder, dass der die Atomkraft nur friedlich nutzen will. Er gebärdet sich ja auch sonst sehr friedlich …

(Spürnase: Kreuzritter)