Bärbel DieckmannDie Stadt Bonn hat angesichts der demographischen Entwicklung beschlossen, sich die Integration von Migranten einiges kosten zu lassen. Das gab jetzt Oberbürgermeisterin Bärbel Dieckmann (SPD) bekannt. Dazu gehören Programme zur Sprachförderung, aber auch solche fragwürdigen Projekte wie „interkulturelle Dialoge“. Abgesehen von der Tatsache, dass moslemische Verbände im Dialog Dialüg mit den Ungläubigen ganz andere Dinge sagen als untereinander, sollten wohl an erster Stelle Programme zur Bekämpfung der sich in Migrantenkreisen immer stärker entwickelten Abneigung unserer Gesellschaft stehen. Denn was sollen Integrationsprogramme nützen, wenn die Zuwanderer sich gar nicht integrieren wollen?

Das Thema Integration scheint auf der Agenda der Stadtverwaltung einen Spitzenplatz eingenommen zu haben: Oberbürgermeisterin Bärbel Dieckmann selbst stellte am Donnerstag im Alten Rathaus das neue 50 Seiten starke Integrationskonzept vor. (…) dass es höchste Zeit ist, das Zusammenleben der Kulturen zu fördern, daran ließ Dieckmann am Donnerstag keinen Zweifel: „Wenn die Integration nicht gelingt, werden wir die Herausforderungen des demografischen Wandels nicht bewältigen.“

Will sagen: Schon jetzt stammt ein Drittel der Unter-21-Jährigen aus Einwandererfamilien, in 20 Jahren werden es 50 Prozent sein. Dabei sind gerade auch die beruflichen Perspektiven derzeit alles andere als rosig: „Die Arbeitslosigkeit bei Migranten ist in Bonn doppelt so hoch wie bei den Deutschen“, sagte Dieckmann. (…) Ein Hauptschwerpunkt des Integrationsprogramms liegt auf Sprachförderung und Bildung. Allein in diesem Jahr stellt die Stadt 340 000 Euro für die Kindergärten zur Verfügung.

Daneben gibt es elf weitere „Handlungsfelder“. Unter anderem: (…)
Kultur und interkultureller Dialog. Die „Brücken zwischen den Kulturen“ sollen ausgebaut werden. Sport. Auch wenn hier laut Dieckmann schon viel Integrationsarbeit geleistet wird, will die Verwaltung die Sportvereine noch stärker und systematischer unterstützen.

Interkulturelle Öffnung der Verwaltung. Alle Dezernate sollen Integration als Aufgabe begreifen. Mehr Einwanderer als bislang sollen im öffentlichen Dienst eingestellt werden.

Die Zusammenarbeit mit Migrantenvereinen soll weiter ausgebaut werden. Alle ausländischen Vereine bekommen das Integrationspapier zugeschickt und können dazu Stellung nehmen. Es wird ein Runder Tisch eingerichtet, der sich regelmäßig trifft. Schaffung eines Rates der Religionen.

Also das übliche Blabla, teuer und sinnlos. Solange die Verantwortlichen nicht verstehen, dass es nicht bringt, immer nur zu fördern ohne zu fordern, wird es keine Erfolge in der Integration geben. Die Zuwanderer werden in die Rolle der unschuldigen Opfer gedrängt, voller Ansprüche, die wir zu erfüllen haben. Alles, was nicht gelingt ist unsere Schuld, niemals aber mangelndes Bemühen der Zuwanderer. Es ist unsere Schuld, wenn sie uns hassen, unsere Sprache nicht lernen, die Schule nicht schaffen, arbeitslos und kriminell sind… . Und so werden die Ansprüche immer größer, die Forderungen immer dreister und wir werden immer „schuldiger“, wenn’s nicht so läuft.

Es ist typisch für Linke wie Diekmann zu versuchen, sich mit Geld von der imaginären Vorstellung, am Elend anderer Schuld zu sein, freizukaufen. Die Beherzigung des Rates kluger Entwicklungshelfer, dem Hungernden kein Brot zu geben, sondern ihm zu zeigen, wie man Getreide anbaut, kann man von ihr nicht erwarten.

(Spürnase: Voltaire)

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