Der Vorsitzende der Islamic Medical Association in Großbritannien, Dr Abdul Majid Katme, drängt moslemische Eltern, ihre Kinder nicht gegen Masern, Mumps und Röteln impfen zu lassen. Alle Imfstoffe würden Bestandteile enthalten, die „haram“ seien. Der Mediziner empfiehlt stattdessen regelmäßiges Beten und eine „halal“ Ernährung.

Katme erklärt den moslemischen Eltern, dass das Immunsystem der Kinder auf natürliche Weise gestärkt werden solle. Diese Ansicht ist ja auch in alternativen und „intellektuell-kritischen“ Kreisen bei uns recht beliebt, weil man in die Impfungen alle möglichen „Gefahren“ hineinkonstruiert, während man die Krankheit selbst als „natürlich“ favorisiert. Aber bei Katme spielen diese Gründe keine Rolle. Bei ihm ist der Islam die treibende Kraft. Impfstoffe enthielten Substanzen menschlichen oder tierischen Ursprungs, die nicht mit dem Islam vereinbar seien. Er empfiehlt im Einklang mit dem Koran zweijähriges Stillen der Kinder, sowie „islamische Lebensmittel wie zum Beispiel Oliven. Würde außerdem vor jedem Beten die rituelle Waschung durchgeführt, dann sei das Immunsystem stark genug, jede Krankheit abzuwehren.

Na dann freuen wir uns schon mal auf die Rückkehr von Masern und Mumps, demnächst vielleicht auch Diphterie und Tetanus. Die Kosten trägt natürlich der britischen Steuerzahler.

(Spürnase: Ludwig)

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