Der islamische Way of Life findet immer mehr Bewunderer in unserer Gesellschaft. Selbst die frauenverachtenden Bekleidungsvorschriften schaffen es, in unseren Medien Fürsprecher zu finden. Gestern war es Melanie Mühl in der faz, von der wir die wunderbaren Vorteile des Burkini präsentiert bekamen. Islamische Vorschriften für das Outfit werden auf eine reine Modefrage reduziert. Das Ganze läuft immer mehr darauf hinaus, uns einreden zu wollen, dass wir uns mit dem Islam arrangieren können, nur bißchen guter Wille, Verständnis und Entgegenkommen sind erforderlich. Und wenn wir es nachmachen, bringt uns das sogar Vorteile.

Das klingt dann so:

Zugegeben, dieser schwarze Ganzkörperdress mutet ein wenig seltsam an, (…) Dabei handelt es sich hier um ein ziemlich praktisches Kleidungsstück: den Burkini, den ersten Badeanzug für muslimische Frauen, eine, zumindest aus etymologischer Sicht, Mischung aus Burka und Bikini. Außer Füßen, Händen und Gesicht bleiben natürlich alle körperlichen Reize sittsam bedeckt, wie es der Koran vorschreibt. Die muslimischen Frauen werden den bodenlangen Zweiteiler, der aussieht wie ein leger geschnittener Neoprenanzug mit Kapuze, gewiss lieben (…)

Das ist schön, vielleicht können sich auch Nicht-Muslimas damit anfreunden. Das Ding hat nur Vorteile: Man kann damit schwimmen und tauchen und kein Schleier kann verrutschen. Wer traditionelle Badebekleidung bevorzugt, der sollte mal lieber auf die Australian Cancer Society hören. Der schicke Zweiteiler schützt nämlich auch vor der aggressiven australischen Sonne. Und es gibt ihn auch bunt:

Der Zweiteiler lässt sich in den unterschiedlichsten Rot-, Blau- und Grautönen erstehen. Die gewagteren Modelle sind mehrfarbig, mit hellblauen und pink Bündchen. Wer weniger mutig ist, kann sich auch für die schlichte, schwarze Variante entscheiden, die selbst dem australischen Obermufti Sheik Tadj Din al-Hilali gefällt (der übrigens in einer Predigt zum islamischen Fastenmonat Ramadan unverschleierten Frauen vorwarf, sexuelle Begehrlichkeiten zu wecken).

So vornehm hatte der Scheich sich allerdings nicht ausgedrückt. Vielmehr hatte er gesagt, unverschleierte Frauen seien wie rohes Fleisch und müssten sich nicht wundern, wenn sie vergewaltigt werden. Derselbe Scheich, von dem sich sogar andere Islamgelehrte distanzieren, hatte die Aborigines als Ur-Moslems entdeckt. In der faz allerdings hinterfragt man nicht eine Vorschrift für moslemische Frauen, die ein durchgeknallter Scheich für halal hält. Das sind Peanuts. Man freut sich einfach nur darüber, wie viele Vorteile der Islam uns zu bieten hat!

(Spürnase: Koltschak)

Diesen hervorragend zum Thema passenden Beitrag von Alice Schwarzer schickte uns Hojojutsu:

Die Gotteskrieger & der Schleier
Seit meiner Reise in den Iran 1979, zwei Wochen nach der Machtergreifung durch Ayatollah Khomeini, hat mich die Sache nicht mehr losgelassen. Hinzu kommen, aufgrund meiner Jahre in Paris, meine engen Kontakte zu Nordafrika, zu Algerien oder Ägypten. Anfang der 90er Jahre erreichten EMMA dann die ersten Hilferufe aus Afghanistan.

Doch, wer verstehen wollte, konnte das schon lange vor dem 11. September 2001 tun: Die islamistischen Fundamentalisten haben von Anfang an keinen Hehl aus ihren Absichten gemacht, so wenig wie die Nationalsozialisten ein halbes Jahrhundert zuvor aus den ihren. Auch Hitler hatte in Mein Kampf bereits alles angekündigt, ganz wie Khomeini.

Dennoch war es über 20 Jahre lang völlig tabu in Deutschland, auch nur ein einziges kritisches Wort über diese neuen antisemitischen und sexistischen, ja generell menschenfeindlichen Kreuzzügler und ihre bärtigen und verschleierten AnhängerInnen zu sagen, die auch mitten in Deutschland agitieren. Tut man es doch, wurde und wird man des Rassismus bezichtigt und wer will schon ein Rassist sein im Nach-Nazi-Deutschland?

Das Makabere ist nur, dass genau diese Islamisten die Nachfolger der Nazis, die Faschisten des 21. Jahrhunderts sind, aber diesmal wirklich im Weltmaßstab. Auf ihrer Fahne steht statt Blut & Boden nun Blut & Koran. Ihre Elite ist nicht die Volksgemeinschaft, sondern die Glaubensgemeinschaft. Und auch ihre Opfer sind als erstes die eigenen Leute und sodann der Rest der ungläubigen Welt.

Auffallend gerade bei dieser Problematik ist die Kluft zwischen Medien und Menschen. Die Mehrheit der Medien ist gerade in Deutschland auch nach dem 11. September weiterhin um eine falsche Toleranz bemüht. Die Mehrheit der Menschen ist beunruhigt aber wagt das nicht laut zu sagen, eingeschüchtert von hier den Pseudoliberalen und da den Gnadenlosradikalen.

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