Dem glücklichen multikulturellen Verständnis zuliebe, glauben die Deutschen grundsätzlich erstmal nur Gutes von unseren zugewanderten Kulturbereicherern und ihren Nachkommen. Wir helfen auch jedem durch den Alltag, der keine Lust hat, die Mühe des Erlernenes der deutschen Sprache auf sich zu nehmen. Diese Voraussetzungen laden natürlich zum Betrug ein. Und so verhalf ein türkischstämmiger Dolmetscher seinen angeblich kein Deutsch sprechenden Kunden beim Erlangen des Führerscheines.

Er begleitete sie zu medizinisch-psychologischen Untersuchungen und sagte, was der Gutachter hören wollte.

Mindestens 1500 Autofahrer bundesweit haben sich ihren Führerschein mit Hilfe eines betrügerischen Dolmetschers erschlichen. Der Mann besorgte gefälschte Bescheinigungen und beantwortete sogar die Fragen in der MPU – wegen angeblicher Sprachschwierigkeiten. Der Dolmetscher türkischer Herkunft soll mindestens 1500 Autofahrern gefälschte Bescheinigungen über Alkohol- und Drogentherapien ausgestellt haben, teilte die Bochumer Staatsanwaltschaft heute mit. Bundesweit wurden laut Staatsanwältin Stephanie Koch rund 8000 Türken ermittelt, die ihren verlorenen Führerschein mit Hilfe des Dolmetschers zurückbekommen haben. (…) des „Westfalenblatts“, wonach der Dolmetscher die Männer gegen eine „Gebühr“ von 1500 Euro auch zur medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU) begleitet und dort Fragen zum Alkoholkonsum selbständig beantwortet haben soll. „Er hat nur vorgetäuscht, wegen angeblicher Sprachschwierigkeiten übersetzen zu müssen und stattdessen erzählt, was die Gutachter hören wollten“, sagte die Staatsanwältin.

Neben einer strafrechtlichen Verfolgung drohe den Autofahrern nun der Entzug der Fahrerlaubnis durch das Straßenverkehrsamt. (…)

Interessant wäre in diesem Zusammenhang jetzt die Frage, wer den Dolmetscher bezahlt hat, wenn der Kunde beispielsweise von Sozialunterstützung lebt …

(Spürnasen: Florian G. und AMM)

» Fakten und Fiktionen: 1500 Türken erschleichen sich Idiotentestet

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