Manchmal fehlt einer islamischen Organisation die Geduld, und sie läßt die Maske des Dialogs und der Scheinloyalität zu den Gesetzen der Ungläubigen vorzeitig fallen. In Australien spricht sich die korantreue Organisation Hizb ut-Tahrir offen für die Einführung der Scharia aus. Zwar schreibt der Koran vor in Sure 8,39 „Und kämpft gegen sie, damit keine Verführung mehr stattfinden kann und (kämpft,) bis sämtliche Verehrung auf Allah allein gerichtet ist. “ Doch schon Mohammed hat vorgelebt, die Ungläubigen über diese Absicht so lange zu täuschen bis der Islam über ausreichend Macht verfügt, dieses Ziel durchzusetzen. Noch ist es nicht soweit.

Islam, Politik und Justiz sind untrennbar

Hizb ut-Tahrir ist nicht nur in einigen westlichen Ländern, u.a. Deutschland verboten, sondern teilweise auch im Nahen Osten aufgrund von Verbindungen zum Terrorismus. Die Programmatik ist jedoch am Koran und Prophetenvorbild orientiert, welche die Etablierung einer islamischen Staatsordnung zum Ziel hat. Hierüber besteht Konsens mit allen korantreuen Organisationen, trotz Differenzen in Detailfragen. (Siehe die vier Rechtsschulen)

Hizb ut-Tahrir handelt nur voreiliger, wenn das Ziel der globalen Islamisierung offen aussprochen und die Täuschung der Ungläubigen hierüber vernachlässigt wird. Doch inhaltlich ist Hizb ut-Tahrir repräsentativ für die Aufgabenstellung des Koran.

Nicht nur betreibt Hizb ut-Tahrir die Rekrutierung und Indoktrination zum Terrorismus. Verbindungen zu den Anschlägen in London werden dieser Organisation nachgesagt. Hizb ut-Tahrir strebt offen das weltweite Kalifat an, die Weltherrschaft des Islam.

Die Scharia für Australien

Am 27. Janurar findet in Sydney/Australien, wo Hizb ut-Tahrir nicht verboten ist, eine Konferenz statt, um für das Kalifat zu werben.

Hizb ut-Tahrir Sprecher Wassim Doureihi sagte, Anlaß für die Konferenz sei das hervorheben des politischen Kampfes des Islam. Sowie sich der verpflichtenden Aufgabe der Moslems in Australien, das Kalifat zu etablieren, wieder bewußt zu werden. Es “ ist nur eine Frage der Zeit, bis sich das Kalifat wieder als staatliche Ordnung etabliert“. Doureihi befürwortet die Einführung der Scharia mit friedlichen Mitteln.

Im Westen bezeichnet man Hizb ut-Tahrir als radikal, doch selbst sieht sich die Organisation keineswegs als extremistisch, sondern sogar als tolerant, denn Ungläubige sind bei der Werbekonferenz für das Kalifat willkommen.

Die Konferenz sei ein Forum um über Ängste und falsche Vorstellungen zu sprechen. Schließlich sei nichts extremistisch am Eintreten der islamischen Welt für einen friedlichen Wandel der Gesellschaft.

Die Methode des friedlichen, durch Propaganda und Indoktrination herbei geführten Gesellschaftswandel ist gewiß nicht radikal. Wohl aber das Ziel. Jedoch nur aus westlicher Sicht jener, die noch nicht von Islamophilie befallen sind. Viele der in Deutschland aktiven islamischen Organisationen streben den Gesellschaftswandel hin zu einem islamischen System an. Z.B. indem sie sich für die Etablierung der islamischen Geschlechterapartheid, Moscheebau als Wirkungsstätten der Indoktrination, Schächten und Kritiktabus gegenüber dem Islam aussprechen und engagieren.

Das Herrschaftsziel des Islam

Für diesen Gesellschaftswandel treten inzwischen auch fast alle Politiker Europas und fast alle Medien ein. Tony Blair wäre einverstanden mit einem islamischen Premierminister. Ein ehemaliger Minister in Holland fand die Einführung der Scharia akzeptabel, wenn sich eine verfassungsändernde Mehrheit im Parlament dafür ausspricht. Europäische Politiker glauben, der Islam ließe sich von der Scharia trennen. Das ist eine Illusion. Denn die Scharia enthält zahlreiche Gesetze des Koran, des unverfälschten und ewig gültigen Wortes Allahs. Die meisten islamischen Organisationen schweigen darüber, daß die Einführung der Scharia oder vieler Elemente dieser, ihr Ziel ist. Und man fragt sie auch nicht danach, um die Illusion islamischer Akzeptanz ungläubiger Gesellschaftsordnung nicht zu gefährden.

Djihad Phase 1
Vortäuschung von Friedfertigkeit und Toleranz

Doch islamische Gelehrte wissen, daß sie in einer Position der Unterlegenheit die Ungläubigen über die Ziele des Islam zu belügen haben, wie es schon der Prophet im Sinne Allahs beispielhaft vorgelebt hat. Denn der Koran enthält sowohl friedlich und tolerant klingende Suren, als auch solche, die offen zu Krieg und Mord gegen Ungläubige aufrufen. Da beide Formen der Aussagen zwar von Allah stammen, doch völlig gegensätzlich sind, bedurfte es einer Erklärung.
Die islamische Theologie erklärt diesen scheinbaren Widerspruch folgender Maßen.

Als Mohammed noch in Mekka lehrte, war er auf die Akzeptanz der heidnischen Araber angewiesen. Eine offene Kampfansage gegen diese hätte den Propheten gefähret. Darum gab ihm Allah nur Suren ein, die der Sicherheit des Propheten von Nutzen waren. Während der nachfolgenden Regentschaft Mohammeds in Medina bestand keine Gefahr mehr für den Propheten. Erst dort offenbarte Allah seine eigentlichen Absichten: Die juristische wie politische Herrschaft des Islam, die ausdrücklich Krieg, Raub, Versklavung und Attentate erlaubt, mit den Zielen der globalen Islamherrschaft und Auslöschung des Unglaubens. Dieses Prinzip der Höherwertigkeit der Medina-Suren über die Mekka-Suren nennt die islamische Theologie „Naskh“.

Der Koran schildert die hinterlistige Täuschung der Ungläubigen durch Allah. Lebensbiografisch ist damit die vorgetäuschte Friedfertigkeit des Propheten gemeint.

Sure 8,30: Und (damals) als die Ungläubigen gegen dich Ränke schmiedeten, um dich festzunehmen (? li-yuthbituuka) oder zu töten oder (aus Mekka) zu vertreiben! Sie schmieden Ränke. Aber (auch) Allah schmiedet Ränke. Allah ist der beste, der Ränke schmiedet.

Djihad Phase 2
Erlangung von Macht und Stärke

So bald der Islam in einer sicheren Position ist, beginnt die Phase der Vorbereitung zur Machtergreifung. Dies trifft derzeit zu auf den Islam in Europa. Zwar ist es unklug, wie Hizb ut-Tahrir es tat, offen die Ziele des Islam zu proklamieren. Doch es ist ohne jede Konsequenz. Im Unterschied zu Mohammeds Zeiten läuft heute die „Schlacht“ nicht blutig auf dem Schlachtfeld, sondern in den Medien ab. Zumindest im Westen.

Sure 5,105 Ihr Gläubigen! Haltet euch an euch selber (und Kümmert euch nicht zu sehr um die andern)! Es kann euch nicht schaden, wenn einer irregeht, wenn ihr (selber dabei) rechtgeleitet seid. Zu Allah werdet ihr (dereinst) allesamt zurückkehren. Und dann wird er euch Kunde geben über das, was ihr (in eurem Erdenleben) getan habt. (Übersetzung nach Paret)

Worauf es gemäß dieser Sure ankommt, ist trotz Anpassung an unislamische Verhältnisse nicht das Ziel aus dem Auge zu verlieren: Die politische und juristische Herrschaft Allahs.

In Sure 8,60 bringt den Herrschaftswillen Allahs (Mohammeds) in den Vorbereitungen zum Kampf klar zum Ausdruck:

Und rüstet gegen sie auf, soviel ihr an Streitmacht und Schlachtrossen aufbieten könnt, damit ihr Allahs Feind und euren Feind – und andere außer ihnen, die ihr nicht kennt – abschreckt; Allah kennt sie (alle). Und was ihr auch für Allahs Sache aufwendet, es wird euch voll zurückgezahlt werden, und es soll euch kein Unrecht geschehen.

Die entscheidende Streitmacht im gegenwärtigen Westen ist der Zugang zu Entscheidungs- und Beeinflußungsinstanzen. Medien, Schulen, Universitäten, Ämter in Politik und Verwaltung. Die Eroberung des Westens durch den Islam findet statt durch Demografie und Missionierung. Ganz im Sinne Allahs und des Koran, der Gewalt nur dann vorsieht, wenn die Herrschaft des Islam anders nicht zu etablieren ist.

Djihad Phase 3
Die Machtergreifung

Nun erfolgt als dritte und letzte Phase des Djihad die Machtergreifung. Hierfür gelten die Suren die auffordern, Ungläubige welche den Übertritt zum Islam verweigern, zu töten, oder besser gesagt, zu ermorden.

Und wenn die heiligen Monate abgelaufen sind, dann tötet die Götzendiener, wo immer ihr sie findet, und ergreift sie und belagert sie und lauert ihnen aus jedem Hinterhalt auf. Wenn sie aber bereuen und das Gebet verrichten und die Zakah (Almosen für die Armen) entrichten, dann gebt ihnen den Weg frei. Wahrlich, Allah ist Allvergebend, Barmherzig ;

Nur Christen, Juden und Zoroastrier werden verschont, wenn sie Schutzgeld, die Jizyah, bezahlen, und sich kritiklos islamischen Gesetzen unterordnen. Sie dürfen nur noch in dem vom Islam zugestandenen Rahmen ihre Bräuche und Sitten pflegen. Außerdem haben sie wie in allen islamischen Ländern Diskriminierung und Benachteiligung hinzunehmen. Im Alltag wie in der Rechtssprechung, wenn auch stark abgestuft in den einzelnen Ländern.

Der Westen entscheidet sich für „Frieden“ (tatsächlich Unterwerfung) statt Freiheit

Da Europa sich den islamischen Forderungen immer mehr anpaßt, gibt es keinen Grund für islamische Gewalt. Lediglich eine winzige terroristische Minorität sieht das anders. Allerdings ist Einschüchterung ein wichtiges Element und sehr nützliches islamischer Kriegsführung. Das Massaker an den gefangenen Juden von Medina ging um als Schreckensnachricht in Arabien. Als Mohammed mit tausenden Kriegern vor der Stadt lagerte, kapitulierten die Bewohner vorsorglich, um im Falle einer (wahrscheinlichen) Niederlage nicht ebenso hingemetzelt zu werden.

Europa knickt angesichts islamischer Entschlossenheit immer mehr ein, und schafft Gesetze, die der Scharia entsprechen, wie das qualvolle Schächten von Tieren. Oder die zunehmende Akzeptanz islamischer Geschlechterapartheid. Nicht auszudenken, wenn die Ummah als Ganzes eines Tages Forderungen stellt an den Westen, und offen mit dem Djihad droht. Oder auch nur mit einer Lieferkürzung von Öl. Die bisherige Ignoranz gegenüber Auftrag und Zielen der islamischen Lehre wird uns zwar den „Frieden“ erhalten. Aber um den Preis unsere Freiheiten und Rechte zu verlieren. Sehr vielen in Europa sind diese Freiheiten und Rechte offensichtlich nicht mehr würdig, dafür einen möglichen Konflikt zu riskieren.

Der Westen verkennt die expansive Entschlossenheit des islamischen Systems völlig. Er müsste eigentlich eine offene, aufklärende Ausseinandersetzung anstreben, die die Propaganda des Islam als friedlichen Toleranzkult wiederlegt, und durch Werbung für Menschenrechte oder auch andere Religionen den Islam von innen heraus schwächt.

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