Es gibt doch noch so etwas wie Gerechtigkeit in Deutschland, und das lässt hoffen, dass unser Kampf vielleicht noch nicht verloren ist. Im März vergangenen Jahres berichteten wir auf PI über die unverschämten Äußerungen des Wissenschaftlichen Mitarbeiters des Instituts für Orientalistik an der Universität Gießen, Henner Kirchner, über den Journalisten und Buchautoren Dr. Udo Ulfkotte. Er hatte auf seiner Website regelrechtes „Ulfkotte-Bashing“ betrieben. Dieser erstattete daraufhin Strafanzeige wegen falscher Verdächtigung, übler Nachrede und des Vortäuschens einer Straftat. Außerdem ging er zivilrechtlich gegen Kirchner vor und verklagte ihn auf Entschädigung in Höhe von 5.000,- Euro. Diesen Prozess hat Ulfkotte nun gewonnen.

Es ging unter anderem um diese Aussagen Kirchners, Ulfkottes Buch „Der Krieg in unseren Städten“ sei:

„ein Handbuch für die islamophobe Hetze“.(…) Kirchner behauptet weiter, Ulfkotte habe während eines Vortrages erklärt, ein Dialog mit Moslems sei „generell nicht möglich, da ihnen ihre Religion das Lügen vorschreibe“. Außerdem seien „alle Muslime in Europa potentielle Terrorunterstützer“. Ferner habe Ulfkotte behauptet, der Islam sei dem Heidentum zugehörig und würde Allah als Götzen verehren. „Ulfkottes in sich geschlossenes Feindbild lässt den als Feind definierten Muslimen also keine Möglichkeit, ihn zu widerlegen“, schreibt Kirchner in seinem Weblog „Menalog“. „Es bleibt das Bild: Muslime sind einfach gefährlich, weil sie Muslime sind.“ Kirchner vergleicht das Buch Ulfkottes („eine rational widerlegte Hetzschrift“ ) mit dem gefälschten antisemtischen Werk „Die Protokolle der Weisen von Zion“. Ulfkottes Ansichten seien „als ein islamophobes Äquivalent zu diesem antisemitischen Hetzstück“ zu sehen, „sozusagen die ‚Protokolle der Weisen von Mekka'“, so der Gießener Islam-Wissenschaftler.

Kirchner wurde nun vom Landgericht Berlin zur Zahlung von 5.000,- Euro Schmerzensgeld verurteilt. Wir gratulieren Udo Ulfkotte zu diesem hoch verdienten Sieg!

» siehe auch PI: Der unglaubliche Fall Ulfkotte – Die staatlich organisierte ‚Vernichtung‘ eines Islamkritikers

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