Ulfkotte: Israel wird unterschwellig als Kriegstreiber dargestellt

ulfkotte_beckstein.jpgBei einer Veranstaltung im bayrischen Landtag zur Erinnerung an den Holocaust kritisierte Islamkritker Dr. Udo Ulfkotte (Foto li. mit Bayerns Innenminister Beckstein) die einseitig anti-israelische Berichterstattung in den deutschen Massenmedien zur Gewalt im Nahen Osten. Der Journalist, Buchautor und Betreiber der Website Akte Islam sagte, Israel werde häufig unterschwellig als Kriegstreiber und Unterdrücker dargestellt, während Gewalttäter von Hisbollah und Hamas als Opfer erschienen. Charlotte Knobloch, die Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, sprach von einer „beängstigenden Dimension“. (Quelle)




Hakenkreuzschmierereien – kein rein „rechtes“ Problem!

hakenkreuze.jpgHeute erhielten wir eine Email, die wir nicht wegen des darin enthaltenen Lobs für unsere Arbeit veröffentlichen. Wir tun dies vielmehr, weil hierin zwei Dinge zum Ausdruck kommen: Zum einen ist es die ganz private Sorge der Menschen, bei Islamkritik diffamiert zu werden, zum anderen wird bestätigt, dass antisemitische oder „typisch rechtsradikale“ Straftaten wie beispielsweise Hakenkreuzschmierereien wie auf dem Foto links inzwischen mehrheitlich von Migranten verübt werden. Das sagt uns aber keiner, worauf wir auf PI schon mehrfach hingewiesen haben.

Hier die Email von Herrn D.:

Sehr geehrter Herr Herre,
ich möchte Ihnen vorab mein Kompliment zu Ihrer Website aussprechen. Ihre Seite spricht mir aus vollem Herzen. Ich lebe in Berlin und meine Frau ist bei der Berliner Polizei als Streifenbeamtin in Kreuzberg tätig. Durch die Erzählungen meiner Frau bin ich schon seit einigen Jahren über die „Integrationsbereitschaft“ muslimischer Einwanderer informiert. Bis zum heutigen Tage habe ich mich jedoch nicht wirklich getraut, darüber mit meinen Freunden und Bekannten zu sprechen, da man mit dieser Meinung sehr schnell als Rassist, Antisemit oder gar als Nazi abgestempelt wird. Wenn aber ein Mitbürger mit „Migrantenhintergrund“ Hakenkreuze, Judensterne und andere Nazisymbole auf Hauswände, U-Bahnhöfe o. Ä. schmiert, wurde das in der Vergangenheit immer als rechtsextreme (von Skins, Nazis usw.) Straftat deklariert. Das bedeutet, wenn man die Zeitung aufschlägt, hatte man immer das Gefühl, dass der Rechtsextremismus in Deutschland immer schlimmer wird, obwohl inzwischen die meisten rechtsmotivierten Straftaten von den o. g. Mitbürgern mit „Migrationshintergrund“ ausgeführt werden. Ich kann nur hoffen, dass die jüdische Gemeinde in Berlin das auch so sieht, da ich mich als Deutscher in einer besonderen Verantwortung fühle. In der Presse liest man von den wirklichen Problemen nicht sehr viel, bzw. muss zwischen den Zeilen lesen. Jedoch hoffe ich, das nicht erst etwas Schlimmes in Deutschland passieren muss, bevor unsere Presse endlich aufwacht.

Ich hoffe, dass Sie mit Ihrer Seite noch viel Erfolg haben und einigen interessierten Lesern die Augen öffnen.

Mit freundlichen Grüßen

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PI/Outcut-Fahndungsaufruf: Wer kennt die GIMF-Extremisten?

internet_terroristen.jpgGestern haben wir auf einen Spiegel TV-Beitrag (RTL, 22.30 Uhr) über Al Kaida-Anhänger hingewiesen, die mitten unter uns in Deutschland leben und die terroristische Website „GIMF“ (Globale Islamische Medienfront) betreiben. Da unsere Behörden in solchen Fällen meist wenig bis gar kein Interesse haben, die Extremisten zu verfolgen, bitten wir in Zusammenarbeit mit unserem Partnerblog Outcut TV unsere Leser um Mithilfe bei der Identifizierung der Extremisten. Zu diesem Zweck hat Outcut TV die Fernsehbilder überarbeitet und erhofft sich durch sachdienliche Hinweise detailliertere Informationen zu den Terror-Sympathisanten zu erhalten.




StudiVZ wird halal – Islamkritiker fliegen raus

Laut Wikipedia ist StudiVZ ein Online-Netzwerk für Studierende in mehreren Sprachen und hat nach Angaben des Betreibers 1,5 Millionen Mitglieder. Auf StudiVZ können sich Studenten ein Profil anlegen und sich mit ihren Freunden vernetzen, Informationen austauschen und Kontakte zu anderen Mitgliedern pflegen. Nun hat bei StudiVZ das große Aufräumen begonnen. Islamkritiker fliegen gnadenlos raus.

Auf StudiVZ darf man gefahrlos zur Gründung terroristischer Verbindungen aufrufen, den Holocaust leugnen oder andere User mit Mord bedrohen, erfahren wir bei Studiwatch. Aber Islamkritik und der Einsatz für Menschenrechte und Demokratie gehen eindeutig zu weit.

Der Dhimmi geht um!

Der Gründer der ersten, seit etwa 4-5 Monaten im StudiVZ bestehenden Islamismuskritischen Gruppe hat mich soeben informiert, dass entgegen vollmundiger Behauptungen unseres Dhimmipreisträgers ohne Warnung und ohne Begründung seine Gruppe “Keine Dhimmis für den Islam! Keine Unterwerfung!” gelöscht wurde.

Während in anderen Gruppen regelmäßig Terroranschläge gelobt und gefeiert werden und schon auch mal ein Thread mit dem Titel “Ihr Scheißjuden gehört alle vergast” über Tage bestehen bleibt – und willfähige Mitglieder den Ersteller schließlich zum Opfer jüdischer Provokation stilisieren – wird eine Gruppe gelöscht, die sich selbst (nach Erinnerung des Gründers) so beschrieb:

Wir sind gegen:

* Sharia
* Geschlechterapartheid
* Zwangskopftücher für Frauen
* Beschneidung der Meinungsfreiheit, um jemanden, der vor 1400 Jahren gelebt hat nicht zu beleidigen
* Land- und Kopfsteuer, die die Monotheisten unter uns zu zahlen hätten, von den Atheisten und Agnostikern ganz zu schweigen

Wir sind für Meinungsfreiheit, Religionsfreiheit – die auch die straflose Abkehr von Religionen beinhaltet und für Demokraite.

Toleranz ist gut, Toleranz ist wichtig, doch Toleranz gegenüber einer intoleranten Ideologie mit Absolutheitsanspruch ist völliger Wahnsinn!“

In der Gruppe gab es weder Gewaltaufrufe noch sonstige illegale Tätigkeiten, alles innerhalb der Gruppe bewegte sich im Rahmen der von der Verfassung garantierten Meinungsfreiheit, wie ein Admin einige Zeit nach der Gründung bestätigte.

Aber nicht vergessen: Die “Glaubenskrieger”, die sich für das Grundgesetz und die Meinungsfreiheit einsetzen, werden verfolgt, während übelster Islamismus weiter fleißig aktiv bleibt und selbst Gruppen zu verbotenen Terrororganisationen trotz Hinweis nicht geschlossen werden!

Dass Arash ein persischer Vorname ist und der StudiVZ-Gründer Ehssan Dariani in Teheran geboren wurde, hängt sicherlich überhaupt nicht mit der Verfolgung von Islamkritikern zusammen! Ein Schelm wer böses dabei denkt.

Aber wieviel Mühe sich die Islamanbeter auch geben, wie sehr sie auch versuchen, den Islam unter Naturschutz zu stellen und vor jeder Kritik zu schützen, es gibt immer mehr Menschen, die ihn durchschauen und auch immer mehr, die allen Diffamierungen zum Trotz, öffentlich Kritik an ihm üben.




Die „saubere“ Sexualmoral im islamischen „Kultur“bereich

Moslems müssen bekanntlich ihre Frauen und Mädchen vor der freizügigen Sexualität des bösen Westens schützen, indem sie diese einsperren und ansonsten auf Schritt und Tritt überwachen. Sie könnten sonst „beschmutzt“ werden. Sie tun das in ihren Ländern natürlich auch, weil moslemische Männer vor lauter „Ehre“, „Moral“ und „Sauberkeit“ offenbar nichts als Sex im Kopf haben. Welch unglaublich brutale Handlungen eine „Beschmutzung der Familienehre“ nach sich ziehen kann, zeigt dieser Fall aus Pakistan:

In Pakistan ist ein 16-jähriges Mädchen wegen Beschmutzung der Familienehre vergewaltigt und nackt durch ein Dorf getrieben worden. Nach Polizeiangaben vom Mittwoch erstattete der Vater des Mädchens Anzeige. Vier Männer seien festgenommen worden.

Die Männer seien aufgebracht gewesen, da ein Cousin des Mädchens mit einer Frau ihrer Familie durchgebrannt sei und beide heimlich geheiratet hätten, sagte der Vater des Mädchens nach Polizeiangaben. Die 16-Jährige befinde sich im Krankenhaus in Ubaro, 530 Kilometer von Karatschi entfernt.

Der Vater hatte die Männer am Samstag angezeigt. Einige einflussreiche Personen übten der Polizei zufolge jedoch Druck auf ihn aus, die Anzeige zurückzuziehen. „Ehrverbrechen“ sind üblich im überwiegend muslimisch geprägten Pakistan, vor allem in ländlichen Regionen. Nach einem ähnlichen Fall 2002 waren die Strafen für Vergewaltigung verschärft worden.

Leider ist es durchaus nicht selbstverständlich, dass die Familien des vergewaltigten Mädchens solche Fälle zur Anzeige bringen. Tun sie es doch, erleben sie in der Regel Schikanen durch Polizei, Behörden und Gerichte. Mukhtar Mai (Foto) , die im Jahre 2002 das Gleiche durchmachen musste, schildert in ihrem Buch „Die Schuld, eine Frau zu sein“, sehr anschaulich, was der Gang an die Öffentlichkeit für sie und ihre Familie bedeutete. Jede zweite Frau in Pakistan, schreibt sie, wird Opfer von Misshandlungen.

(Spürnase: Kunna)




Claudia Roths PR-Auftritt auf N 24

Claudia Roth auf N24Da will man sich auf N24 über die News des Tages informieren – und schwupps, stößt man auf Deutschlands Betroffenheitsbeauftragte Claudia Roth, die in ihrem Haussender mal wieder als Studiogast geladen ist. Wir möchten jetzt nicht auf die Thematik des Interviews (Klimadebatte) eingehen, sondern vielmehr die geschickte Art und Weise, wie sich Roth medial verkauft, herausstellen.

Nach 1:45 min verstärkt die Grünen-Vorsitzende ihren PR-Auftritt mit einer weinerlichen Stimme (hat sie wohl bei Antje Vollmer gelernt), um beim Zuschauer die Dramatik der Situation zu verstärken und sich selbst und ihre Partei als alleinige Heilsbringerin zu positionieren. Zum Schluss befragen die beiden Studio-Moderatoren Claudia Roth auch noch zum Handball-WM-Finale – und das weinerliche wird plötzlich durch ein erfreutes Strahlen verdrängt. Claudia weiß: Auch das gibt fleißig Pluspunkte beim Zuschauer!

Aber beurteilen Sie selbst:




Bundeswehr-Magazin „Y.“ mit antiamerikanischem Cover

y_bundeswehr.jpgDie aktuelle Ausgabe des „Y.“-Magazins der Bundeswehr ist mit einem Cover vom Foto eines amerikanischen Soldaten vor dem Hintergrund einer anscheinend im Irak gelegenen Stadt mit der Überschrift „Krieg um Erdöl“ aufmacht. Diese Zeitschrift ist im Handel frei verkäuflich und wird in Dienststellen der Bundeswehr gratis verteilt. Die Symbolik und die Signalwirkung dieser Bilder sind erschreckend. Von objektiver und wahrheitsgemäßer Berichterstattung kann dabei keine Rede mehr sein.

Die Zeitschrift ignoriert damit vorausgegangene eigene Berichterstattungen über den internationalen Terrorismus sowie die aktuelle Rechtsprechungslage im Bereich des Völkerrechts. Sie ist damit – als Organ der deutschen Streitkräfte – intellektuell und argumentativ auf dem Niveau linker Boulevard – Revolvermagazine angekommen. Die meinungsmachende Wirkung ihrer Titelseite und die damit verbundenen Implikationen müssen von den verantwortlichen Redakteuren zumindest billigend in Kauf genommen worden sein. Die Zeitschrift unterminiert damit auch direkt die Moral der deutschen Soldaten, die im Rahmen der Operation „Enduring Freedom“ und der damit politisch und strategisch untrennbar verbundenen Afghanistan-Mission eingesetzt werden, um deutsche Sicherheitsinteressen zu schützen.

(Gastbeitrag von Daniel K.)




Stuttg. Nachrichten: Muslim-Test-Erfinder rechnet mit Politik ab

rainer_grell.jpgDie Stuttgarter Nachrichten thematisieren heute den baden-württembergischen Muslim-Test, der von Rainer Grell (Foto), Leitender Ministerialrat a.D. im Stuttgarter Innenministerium, erschaffen wurde und weltweit für Aufregung sorgte. Grell hat ein Manuskript über „Dichtung und Wahrheit: Die Geschichte des ‚Muslim-Tests‘ in Baden-Württemberg – 30 Fragen, die die Welt erregten“ geschrieben, das exklusiv auf PI zu lesen ist.

Grell beklagt im heutigen SN-Artikel „Zu viel Nachsicht mit dem Islam: Erfinder des Muslim-Tests rechnet mit der Politik ab“ die halbherzige Umsetzung des Gesprächsleitfadens.

Hier der Artikel von SN-Redakteur Rainer Wehaus im Wortlaut (online nicht frei verfügbar):

Rainer Grell schuf im Stuttgarter Innenministerium den so genannten Muslim-Test, der weltweit für Aufregung sorgte. Er hätte gerne weitergemacht, doch man ließ ihn nicht. Nun hat er seine Sicht der Dinge im Internet veröffentlicht.

Angst ist ein sehr deutsches Wort. Von „German Angst“ sprechen die Briten, weil die Deutschen sich angeblich vor fast allem fürchten: vor Handystrahlung genauso wie vor Gentechnik oder dem Klimawandel. Wovor sich die Deutschen komischerweise nicht fürchten, ist die drohende, schleichende Islamisierung ihrer Gesellschaft. Das zumindest meint Rainer Grell.

Grell war 35 Jahre lang Beamter im Dienste Baden-Württembergs. Der 65-Jährige hat Angst vor dem Islam, auch wenn er es so nicht sagt. Für Juristen ist Angst keine Kategorie. Für Familienväter aber schon. „Ich möchte nicht, dass meine Töchter oder Enkel eines Tages mit einem Kopftuch rumlaufen müssen und dass die Freiheit unterdrückt wird“, sagt Grell. „Das treibt mich.“

Grell sagt, er habe kein Problem mit Muslimen. Einer seiner besten Freunde sei selbst einer. Womit Grell Probleme hat, ist die Religion des Islam, ihre Vorgaben und ihr politischer Herrschaftsanspruch. Und jene, die sich strikt an die Vorgaben halten. Laut Grell ist der Islam „nur schwer“ mit unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung vereinbar. Und solange sich der Islam nicht reformiere und zum Beispiel die Trennung zwischen Staat und Kirche akzeptiere, müsse man sehr wachsam sein, gerade gegenüber strenggläubigen Muslimen.

Dass es einer wie Grell in Baden-Württemberg zum höchsten Fachbeamten in Einbürgerungsfragen brachte, war eher Zufall. 15 Jahre lang hatte er sich im Innenministerium mit Computern und EDV beschäftigt. Dann wurde er aus organisatorischen Gründen plötzlich versetzt, drei Jahre vor seinem Ruhestand. Grell hätte es ruhig ausklingen lassen können. Aber das wollte er nicht. „Ich bin Überzeugungstäter“, sagt er.

Privat hatte sich Grell schon seit langem mit dem Islam beschäftigt. Nun machte er als Referatsleiter sein Hobby zum Beruf. Als im Herbst 2003 mal wieder darüber gestritten wurde, ob das Kopftuch bei muslimischen Lehrerinnen nicht im Widerspruch zu unseren Werten stehe, kam ihm eine Idee: Sollte man nicht Muslime, die deutsche Staatsbürger werden wollen, stärker auf ihre Verfassungstreue hin überprüfen? Bislang wurde das notwendige Bekenntnis zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung meist in Form eines Vordrucks abgelegt, der vom Antragsteller einfach unterschrieben wurde. Ob es ernst gemeint war, interessierte kaum jemanden. In Deutschland ist Einbürgerung, im Unterschied zu anderen Ländern, oft nur Formsache.

Grell wollte, dass die Ausländerämter künftig Gespräche führen. Dass sie abklopfen, ob die Bewerber tatsächlich die Grundwerte unseres Staates akzeptieren. Er entwarf Fragen dazu. Fragen zur Gleichberechtigung der Geschlechter oder zur Homosexualität. Max Munding, damals Amtschef im Innenministerium, überwachte zwei Jahre lang die Vorarbeiten. Ganz zum Schluss gab auch Innenminister Heribert Rech (CDU) seinen Segen. Hätten die beiden gewusst, was dann kam, „wäre der Leitfaden wohl nie rausgegangen“, meint Grell.

Ein Sturm der Entrüstung fegte über das Innenministerium hinweg, als der Leitfaden Anfang 2006 in Kraft trat. Das Thema beschäftigte nicht nur den Landtag, sondern auch den Bundestag, die EU und sogar die Uno. Erst im März wandte sich der muslimische Zorn langsam vom Leitfaden ab und den dänischen Mohammed-Karikaturen zu.

Die Muslime fühlten sich durch den Leitfaden diskriminiert, denn die Fragen richteten sich fast ausschließlich an sie. Bei Muslimen bestünden „generell“ Zweifel, ob ihr Bekenntnis bei der Einbürgerung auch ihrer tatsächlichen inneren Einstellung entspreche, teilte das Innenministerium mit. Deshalb müsse mit ihnen – im Unterschied zu anderen Ausländern – in jedem Fall ein Gespräch geführt werden.

Diese Position hielt freilich nur zwei Wochen. Auf Grund der Proteste wurden bereits Mitte Januar die Vorgaben aufgeweicht. Das Ministerium stellte es den Ämtern plötzlich frei, auch bei Muslimen auf ein Gespräch zu verzichten. Grell nennt das eine „Kehrtwende“ und den Hauptgrund dafür, warum der Leitfaden sein Ziel verfehlen wird. „Er wird ja viel zu wenig angewandt“, sagt er. Von insgesamt 4907 Bewerbern in den ersten sieben Monaten wurden nur 1048 mit den Fragen konfrontiert. Und das, obwohl Muslime zuletzt 60 Prozent der Antragsteller ausmachten. Wenn Grell zu viel Nachsicht und Nachgiebigkeit gegenüber dem Islam beklagt, meint er damit auch viele seiner Kollegen.

Wäre Grell noch im Dienst, würde er jetzt um seinen Leitfaden kämpfen, den das Innenministerium gerade überarbeitet. Aber er musste im Mai 2006 in Pension gehen. Sein Antrag, über den 65. Geburtstag hinaus arbeiten zu dürfen, wurde vom Ministerium abgelehnt. Obwohl draußen die Rente mit 67 propagiert wird. Und obwohl ein neues Landesgesetz auch den Beamten eine längere Lebensarbeitszeit ermöglicht. „Ich war halt immer unbequem“, sagt Grell.

Er hat dann angefangen, ein Buch zu schreiben. Ohne Wissen und Billigung des Ministeriums, wie man dort betont. „Dichtung und Wahrheit: Die Geschichte des Muslim-Tests in Baden-Württemberg“, heißt das Werk. Doch kein Verlag will es drucken. Nun hat er das 233 Seiten starke Manuskript im Internet veröffentlich. Und zwar bei http://www.politicallyincorrect.de – einer Website, auf der Islamkritik willkommen ist.

In dem Manuskript rechnet Grell mit den Kritikern seines Leitfadens ab. Er habe viel „effekthascherischen Blödsinn“ gelesen, meint er. Grell kann darauf verweisen, dass sein angeblich skandalöser und rechtswidriger Leitfaden inzwischen bundesweit Anerkennung und Nachahmer findet. Dass sich an der bisherigen Einbürgerungspraxis Entscheidendes ändert, glaubt er allerdings nicht. Von den Politikern hält er nicht viel. Markige Worte, magere Taten. „Wir erwarten von den Politikern Entscheidungen in Sachen Islam“, schreibt er. „Aber es sieht nicht danach aus, als ob wir sie bekämen.“

» an Rainer Grell




Gutmenschen gegen Nicht-ganz-so-gut-Menschen

Das finden wir jetzt lustig. Da will jemand ein ganz politisch korrekter Guti sein und engagiert sich bei „Mut-gegen-rechte-Gewalt„. Es geht um eine Schülerin, die während ihres Schülerpraktikums „Mit offenen Augen durch Berlin“ läuft. Dabei ist sie zunächst ganz korrekt ausschließlich schockiert über die alltägliche Konfrontation mit Rechtsextremismus und Rassismus, macht aber dann auch andere Erfahrungen mit Rassismus.

Für diese Erfahrungen wird sie dann von noch besseren Gutmenschen heftig attackiert. Zunächst erfahren wir Dinge wie diese:

Denn wenn man mit offenen Augen durch die Stadt läuft, trifft man immer wieder auf Rechtsextremismus, Rassismus usw. Bei einigen Dinge muss man die Augen gar nicht allzu weit aufreißen, denn Sachen wie Naziaufmärsche, Angriffe auf Ausländer oder antifaschistisch gesinnte Jugendliche, die teilweise sogar krankenhausreif geschlagen werden oder „Sieg-Heil“ –Rufe können ja wohl nur schwer übersehen bzw. überhört werden. Bei anderen Sachen, wie zum Beispiel Schmierereien mit rechten Symboliken, NPD-Aufkleber oder Äußerungen mit rassistischen Inhalten, muss man jedoch manchmal genauer hinschauen/ -hören.

Der Autorin dieses Beitrages, selbst Berlinerin, sind die in der Hauptstadt offenbar fast täglich stattfindenden Nazi-Aufmärsche noch nicht so deutlich aufgefallen. Aber das ist nicht Thema dieses PI-Beitrages. Am Ende ihres Artikels schreibt die Praktikantin nämlich:

Jedoch wurde ich in letzter Zeit immer wieder enttäuscht, nicht nur von rechtsextremistischen, nein, sondern auch von ausländischen Jugendlichen oder Jugendlichen ausländischer Herkunft. So wurden bei mir im Umfeld Jugendliche mit großteils antifaschistischen Ansichten beraubt, bedroht oder zusammengeschlagen. Ähnliches passierte mir und einer Gruppe definitiv als antifaschistisch zu erkennenden Jugendlichen nachts in der U-Bahn. Wobei es von Seiten solcher Jugendlichen, die einen Migrationshintergrund hatten, zum Einsatz von Pfefferspray und Messern kam.

Denn wenn antifaschistisch gesinnte Jugendliche von genau den Personen angegriffen werden für dessen Wohl und Rechte sie kämpfen, steigt in mir Ärger und Frustration auf.

Leider entwickelt sich bei mir in der Umgebung (im Süden Berlins) der Trend, dass Rassismus auch von vor allem von einer Reihe Jugendlicher türkischer Herkunft ausgeht. So wurde vor kurzem eine seht gute Freundin von mir auf Grund ihrer blonden Haaren als „ deutsche Kartoffel“ bezeichnet, ihr auf dem Schulweg aufgelauert und umringt von mehreren Personen wurde ihr ins Gesicht geschlagen.

Mit sich reden ließen diese Jugendlichen nicht. Daran sieht man unter anderem mal wieder, dass Rassisten nicht allzu viel im Kopf haben. (Und kleine Anmerkung: die Kartoffel stammt aus Amerika und nicht aus Deutschland).

Unglaublich, wie kann sie solche Erlebnisse haben und dann auch noch darüber schreiben? Für Indymedia jedenfalls die Steilvorlage für den vernichtenden Beitrag „Völkische Ressentiments von links?“, und der ist so umwerfend „gut“, dass wir ihn unseren Lesern nicht vorenthalten können.

Es beginnt relativ harmlos:

Wer aufmerksam durch Berlin läuft, der wird fast täglich mit Rechtsextremismus und Rassismus konfrontiert. Dabei sind es meist alltägliche Begebenheiten, die schockieren. […]

Vollkommen richtig! Es werden zu Recht einige schockierende Beispiele thematisiert die leider nur die Spitze des Eisbergs darstellen. Doch unvermittelt wird uns, zum Ende des Artikels, eine große Kelle voll trüber Suppe mit merkwürdigen Vorurteilen aufgetischt.

[…] Jedoch wurde ich in letzter Zeit immer wieder enttäuscht, nicht nur von rechtsextremistischen, nein, sondern auch von ausländischen Jugendlichen. […]

Der Leser staunt! Aha, – woher weiß die Autorin eigentlich, daß die benannten Jugendlichen „ausländisch“ waren? Hat sie deren Reisepässe kontrolliert?! (Und wie muß denn bitte ein rechtsextremistischer Jugendlicher sein, um sie NICHT zu enttäuschen?!)

Die Autorin benutzt dabei im Zusammenhang mit Menschen deren Vorfahren irgendwann mal von Anderswo in dieses Land kamen, mehr als einmal das Wort „ausländisch“. Meine eigenen Eltern kamen aus dem Iran nach Europa; ich selbst bin hier in Berlin geboren, zur Schule gegangen und groß geworden. Bin ich nun etwa ein „Ausländer“? Nein, natürlich nicht! Wie kann sich nun jemand erdreisten, Menschen sprachlich auszugrenzen nur weil deren Vorfahren nicht seit hunderten von Jahren hier Inzucht betrieben haben? Was soll diese selektive Wahrnehmungsweise, hier Ausländer, dort Inländer, eigentlich bewirken?

Aber es wird noch schlimmer:
[…] wobei es von Seiten der ausländischen Jugendlichen zum Einsatz von Pfefferspray und Messern kam […]

Natürlich! – Kein Klischee wird ausgelassen: „ausländische Jugendliche“; klar, daß da das „Messer“ nicht weit ist – fehlen eigentlich nur noch „Drogenhandel“ und „Ehrenmord“ um das völkische Konstrukt wieder mal komplett zu machen!

[…] So wurde vor kurzem eine Jugendliche auf Grund ihrer blonden Haare als „deutsche Kartoffel“ bezeichnet, ihr auf dem Schulweg aufgelauert und umringt von mehreren Personen wurde ihr ins Gesicht geschlagen. […]

Ach jaaa, das arme, unschuldige, arisch-blonde Gretchen wird vom finsteren, dunklen, schwarzbehaarten Ausländer bedrängt und gar grauselig gedemütigt! Dümmer geht’s wohl nimmer?! Hier wird nun wirklich kein rassistisches Stereotyp ausgelassen. Wenn eine Frau belästigt wird, dann ist es völlig unerheblich, welche Haarfarbe sie hat oder woher der Urgroßvater des angeblichen Täters stammte. Allein die Tat an sich darf hier für die Bewertung des Sachverhalts maßgeblich sein! Es geht nämlich nicht um „blond“ oder „ausländisch“, sondern um „MENSCH“ – und sonst nichts!

Angefangen mit den, vom Mainstream massiv rassistisch aufgeladenen, Sensationsreportagen über die Rütli-Schule und sogenannte „Serientäter“, ist es bei der Presse in Mode gekommen, so oft wie möglich über angebliche „Ausländerkriminalität“ zu berichten. Es ist mehr als auffällig, daß solche Vorkommnisse immer genau dann aus dem Hut gezaubert werden, wenn gerade wieder mal ein „undeutsch“ aussehender Mensch von Faschisten ermordet oder zum Krüppel geschlagen wurde. Die Intention ist klar! Hier soll abgelenkt werden vom immer tiefer in die Gesellschaft einsickernden Gift des Rassismus. Hier soll dem frustrierten Spießer ein Ventil für seine Unzufriedenheit und ein Sündenbock in Form des „ausländischen Kriminellen“ präsentiert werden.

Die Autorin des Artikels geht leider genau dieser Propaganda auf den Leim! Ich will ihr einmal, auch aufgrund ihres niedrigen Alters, zugute halten, daß sie nicht vorhatte, rassistische Vorurteile bewußt schüren zu wollen.

Es würde unseren zeitlichen Rahmen sprengen, jeden einzelnen Satz dieses von Verlogenheit, Hass auf alles Westlich-Europäische und Dummheit triefenden Beitrages zu kommentieren. Wer nicht mal weiß, woran man einen türkisch- oder arabischstämmigen Jugendlichen erkennt und dafür eine Passkontrolle benötigt, dem ist nicht mehr zu helfen. Es zeigt aber sehr eindrucksvoll, wie schnell man auch als Gutmensch schlecht wird, sollte man wagen, Probleme und eigenene Erfahrungen mit Migranten anzusprechen.

(Spürnase: Winni)




Political Correctness: You Tube sperrt „Anti-Islam-Group“

censorship200.gifEnde November 2006 wurde bei You Tube die „Anti-Islam-Group“ ins Leben gerufen (wir berichteten). Beinahe täglich schlossen sich neue Mitglieder aus diversen Nationen (Deutschland, USA, Israel, Frankreich, UK usw.) an, ein Diskussionsforum war entstanden und hunderte islamkritischer Videobeiträge standen zum Abruf bereit. Mittlerweile ist die Gruppe verschwunden.

Der Gründer „bachforelle77“, ein junger Mann aus Österreich, teilte mir auf Anfrage mit, dass die Gruppe von Youtube stillgelegt wurde. Ob diese Zensur etwas mit dem Aufkauf von YouTube durch Google zu tun hat, wissen wir nicht. Aber für gebündelte Islam-Kritik scheint bei Youtube kein Platz zu mehr sein!

(Spürnase: badboy)