Gutmensch werden, ist nicht schwer …

Wie es aussieht, wenn bekennende Gutmenschen von Bessermenschen im Gutsein überholt werden, kann man in der Sendung „Kontraste“ beim Rundfunk Berlin-Brandenburg anschauen und lesen. Konkret geht es um das „Versagen“ der Gut-Regierung von Rot-Grün. Unter anderem muss die selbsternannte Menschenrechtsspezialistin und Empörungsbeauftragte der Nation, Claudia Roth, sich unangenehmen Fragen zu Herzchen Kurnaz‘ Aufenthalt in Guantanamo und die Passivität der damaligen Regierung stellen lassen. Bekanntlich rettete ja Kanzlerin Merkel Kurnaz das Leben.

Wir machen darauf aufmerksam, dass der mit öffentlichen Mitteln finanzierte Beitrag des GEZ-Senders rbb sensible Leser emotional stark bewegen könnte. So viel US-Hass findet man auch in den Öffentlich-Rechtlichen nicht oft. Untermalt ist der Beitrag von schauerlichen Klängen, die das Grauen des Murat Kurnaz in Guantanamo noch realistischer erscheinen lassen. Daher empfehlen wir, ausreichend Taschentücher für die Tränchen bereit zu legen.

Viereinhalb Jahre war der Bremer Murat Kurnaz im US-Lager Guantanamo als Terrorverdächtiger in Haft. Rechtstaatliche Regeln waren außer Kraft gesetzt. Die Haftbedingungen waren unmenschlich. Sogar gefoltert wurde Kurnaz. Eigentlich ein klassischer Fall für den Menschenrechtsbeauftragten der Bundesregierung. Vier verschiedene Politiker waren während der Haftzeit im Amt – und keiner von ihnen hat etwas für Murat Kurnaz getan.

Wir sind untröstlich. Können wir wkirklich sagen, wir hätten nichts gewusst? Vielleicht:

Vom Datenschutz-Beauftragten hat man ja schon mal etwas gehört, bestimmt auch von der Stasi-Beauftragten. Aber wussten Sie, dass es einen Beauftragten für Menschenrechtspolitik und humanitäre Hilfe gibt?! Vor knapp zehn Jahren wurde diese Stelle geschaffen von der rot-grünen Bundesregierung unter Kanzler Schröder. Rot-Grün hatte sich die Menschenrechte auf ihre Fahnen geschrieben. Seitdem wurde der Posten immer wieder neu besetzt. Beauftragter für Menschenrechte, das klingt gut. Doch was macht so ein Beauftragter eigentlich wirklich, wenn es darauf ankommt?

Puh, Glück gehabt, wir können uns rausreden. Es folgen einige hohle Aussagen der Inhaber dieses edlen Amtes, „die sich alle in diesem Amt abwechselten, während er, der Bremer Murat Kurnaz, im Foltergefängnis Guantanamo saß.“ Und Schwupps wird aus dem Türken ein Bremer, mit dem man kräftig auf die Tränendrüsen drückt.

Viereinhalb Jahre war der junge Mann unschuldig in der Gewalt der Amerikaner. Schutzlos ausgeliefert. Erst im August 2006 kam er endlich wieder frei.

Schutzlos den Amis ausgeliefert – grauenvoll, schlimmer geht’s nimmer! Und nun geht’s auch den hartgesottenen Lesern an’s Gemüt:

Murat Kurnaz
„Ich bin immer wieder kurz vorm Sterben gewesen. Sollte man mich damals gefragt haben, ich bin kurz vor dem Tod gewesen. Ich habe zwar noch geatmet, aber sonst bin ich fast gar nicht mehr da gewesen.“

Na ja, essen ging offensichtlich auch noch ganz gut, oder wurde Kurnaz als Teil der amerikanischen Folter gar mit Pommes Frites und Burger bis zur Bewusstlosigkeit zwangsernährt? Das muss man angesichts dieser Zustände wohl befürchten:

Das US-Gefangenenlager Guantanamo-Bay auf Kuba, ein schwarzes Loch für die Menschenrechte. Ein brutales Verhörzentrum für so genannte „Feindliche Kämpfer“. Die US-Regierung missachtet im „Krieg gegen den Terror“ internationale Schutzrechte – darunter leidet auch der Bremer Murat Kurnaz.

Es folgt eine Anklage von Kurnaz‘ Anwalt gegen die Bundesregierung, die einfach nicht geholfen hat.

„Die Verletzung der Rechte von Murat Kurnaz geht durch die gesamte Menschenrechtscharta. Das Recht auf Freiheit, das Recht auf körperliche Unversehrtheit, eben Folter, das Recht auf ein faires Verfahren im Falle der Inhaftierung, auf einen Richter, auf einen Anwalt.“

Aber bei Kurnaz – schluchz – war das ja egal! Schlimmer noch, die Bundesregierung kooperierte sogar mit den Amerikanern! Das ist wirklich ekelhaft! Und dann dürfen alle ehemaligen Menschenrechtsbeauftragten sich rechtfertigen, um anschließend in der Luft zerrissen zu werden. Claudia Roth zum Beispiel:

„Ich bin nie offiziell damit befasst worden und sie können mir glauben, wenn ich nur einen Bruchteil gewusst hätte von dem, was jetzt an Informationen auf dem Tisch liegt oder immer mehr rauskommt, dass wir natürlich alles getan hätten um Murat Kurnaz aus Guantanamo rauszuholen.“

Nee, nee, Claudia, so nicht:

Andere Informationen hätte aber es gar nicht bedurft: Es gab dutzende Zeitungsartikel, Nachrichten, Meldungen. Von Anfang an ist klar, Guantanamo ist ein Ort der Rechtlosigkeit und Kurnaz sitzt dort. Claudia Roth hätte von sich aus handeln müssen – und können.

Tja, Claudia, was nun? Die Kurnaz-Brühe müsst Ihr Gutis ganz alleine auslöffeln und wir schauen nicht ohne Häme zu, wie Euch das quält.

(Spürnase: Huerlaender)




Mitglieder des Zentralrates der Ex-Muslime unter Polizeischutz

zde_logo.jpgGerade erst heute durfte Axel Ayyub Köhler, der Vorsitzende des Zentralrates der Muslime in Deutschland, uns in der Welt erklären, dass eine Abkehr vom Glauben zwar nicht erfreulich sei, der bekanntlich überaus tolerante Islam dies aber dulden würde. Die Vorsitzende des frisch gegründeten Zentralrates der Ex-Muslime, Mina Ahadi, macht gerade andere Erfahrungen und steht inzwischen unter Polizeischutz.

Wenn ein Muslim seiner Religion den Rücken kehren will, wird er in vielen islamischen Ländern von der Todesstrafe bedroht. In Iran, Saudi-Arabien, Afghanistan, Pakistan, Sudan und Mauretanien können Abtrünnige des islamischen Glaubens im Sinne der Scharia hingerichtet werden. In anderen Ländern werden Konvertiten zwar nicht von Gerichten bestraft, aber ausgegrenzt: Familie und Freunde wenden sich ab, Menschen verlieren ihren sozialen Rückhalt. Auch in Europa ist der Abschied vom Glauben unter Muslimen ein Tabu. Er vollzieht sich allenfalls hinter verschlossenen Türen – und wehe, wer sich nicht an diese Regel hält. Das muss gerade die in Deutschland lebende Exil-Iranerin und Menschenrechtlerin Mina Ahadi erfahren. Sie hat mit etwa vierzig anderen ehemaligen Muslimen den „Zentralrat der Ex-Muslime“ gegründet, um auf das Problem aufmerksam zu machen. Jetzt lebt sie unter Polizeischutz.

Seit der Verein existiert, wird sie „terrorisiert“ – so nennt es Ahadi selbst. Im Internet wurden die Mitglieder mit dem Tod bedroht: Es brauche gar keine offizielle Fatwa gegen Ahadis Zentralrat, also keinen offiziellen Aufruf von Religionsgelehrten, stand da zu lesen. Vielmehr schreibe der Koran vor, was mit solchen Menschen zu machen sei.

Im Klartext: Das islamische Recht der Scharia droht nach radikaler Auslegung Konvertiten mit der Todesstrafe – und damit drohen die Internet-Islamisten auch dem Zentralrat der Ex-Muslime.

So weit, so richtig. Aber nun hat die für ihre naiv-islamophilen Beiträge bekannte Autorin Anna Reimann genug Ehrliches zum Islam gesagt. Jetzt muss erst einmal der Koran in Schutz genommen werden:

der Koran selbst allerdings verbietet weltliche Bestrafung für Konvertiten.

Jetzt sind wir aber erleichtert! Üblich ist es ja, islamkritische Menschen in die rechte Ecke zu schieben. Hirsi Ali, zum Beispiel, ist neuerdings „rechtspopulistisch“ oder mindestend in Holland in einer „rechtspopulistischen“ Partei gewesen. Jetzt arbeitet sie bekanntlich an einem „rechtskonservativen“ Institut. Verdächtig also, die Frau, mit Vorsicht zu genießen. An dem Beitrag von Frau Reimann ist es nun plötzlich ulkigerweise umgekehrt. Da den Ex-Muslimen offenbar beim besten Willen keine „rechten“ Kontakte nahgewiesen werden können, wird nun das Linke anrüchig, das doch normalerweise den edlen Menschen kennzeichnet:

Vizevorsitzende soll Arzu Toker werden, Publizistin, gebürtige Türkin und Ex-Mitglied des WDR-Rundfunkrats. Mehrere Vorstandmitglieder sind nach „Focus“-Informationen Mitglieder kommunistischer Parteien in Iran und im Irak.

Schlimm, diese Leute, nicht mal rechts sind die! Und betreiben trotzdem „Hochverrat“ am Islam, wie die sogenannten Islamwissenschaftlerin Melanie Kamp vom Zentrum Moderner Orient erklärt.

Wenn man als Muslim öffentlich und in der Gruppe den Austritt erkläre, provoziere man Reaktionen islamischer Theologen.

Da muss man doch Verständnis haben.

(Spürnasen: Armin R., Jubal H., Florian G., Brigitte Sch., Koltschak und Oleg G.)




Kann man den Koran für politische Zwecke missbrauchen?

Axel Ayyub Köhler (Foto) ist der einzige Konvertit, der in einer großen Moslemorganisation in Deutschland den Vorsitz hat. Die Welt gibt ihm heute die Möglichkeit, im Interview seine Ungereimtheiten, Lügen und den größten Unsinn zu verbreiten, ohne auch nur einmal nachzufragen. Köhler referiet über Generalverdacht und bekennt sich heuchlerisch zum Grundgesetz.

Mit treuherzigem Augenaufschlag erklärt Köhler, dass der Zentralrat das Gespräch mit jedem suchen würde.

WELT ONLINE: Aber kürzlich hat Ihr Zentralrat mit drei weiteren islamischen Verbänden einen seit langem vereinbarten Termin mit der EKD platzen lassen. Deren „Handreichung“ über den Umgang mit Moslems betont sehr stark den Missionsgedanken. Ist der Dialog am Ende?
Köhler: Nein. Auf keinen Fall. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Der Koordinierungsrat der vier Verbände diskutiert noch das EKD-Papier. Wir haben Anfragen an die Kirche. Und wir würden Bischof Huber auch einmal gerne einladen, mit uns darüber zu reden. Der Dialog geht selbstverständlich weiter.

Sie sagen Gespräche ab und haben gleichzeitig Anfragen an die Kirche? Wo ist denn da die Logik? Warum stellt Ayyub nicht seine Fragen während der ursprünglich vorgesehenen „Dialog“zeit? Es ist doch wohl eher so, dass die glasklar abgesteckten Ziele der evangelischen Kirche den Moslems nicht passen und daher vor dem Dialoggequatsche erstmal aufgeweicht werden müssen.

WELT ONLINE: Warum legen Sie soviel Wert auf die Kontakte mit den Kirchen?
Köhler: Unsere Gesellschaft steht vor großen Problemen, keine Religionsgemeinschaft kann sie alleine lösen. Auch nicht die Kirchen. Aber die Religionsgemeinschaften haben eine Mitverantwortung in dieser Gesellschaft, dazu sind sie verpflichtet. Außerdem müssen wir den Menschen vor Augen führen, dass Religionen nicht der Grund für Kriege sind.

Es würde der Gesellschaft nur Vorteile bringen, wenn der Islam seine „Mitverantwortung“ nicht so Ernst nehmen würde. Und den Menschen „vor Augen führen, dass Religionen nicht der Grund für Kriege sind“, hieße doch wohl, sie nach Strich und Faden anzulügen. Bis jetzt hat Köhler sich aber nur warm gelaufen, denn nun legt er richtig los, und die Welt sieht keinen Grund, einmal nachzuhaken:

WELT ONLINE: Nach islamischem Verständnis gelten die Menschenrechte, so wie sie international verankert sind, nur insoweit, wie sie nicht im Widerspruch zur Scharia stehen. Oder?
Köhler: Wir als ZMD stehen zu den universalen Menschenrechten. Wo immer wir in der Lage dazu sind, verteidigen wir die Menschenrechte. Wir stehen ohne Abstriche auf dem Boden des Grundgesetzes.

Wäre hier nicht mal die Frage fällig, wie Scharia und Menschenrechte kombinierbar sind, oder wie man ohne Anerkennung der Gleichberechtigung auf dem Boden des Grundgesetzes stehen kann? Aber es kommt nichts, nicht einmal die Frage, was es bedeuten soll, die Menschenrechte zu verteidigen, „wann immer wir in der Lage dazu sind“. Also nie, oder was? Und wenn dann nur auf Grundlage der Scharia. Stattdessen folgt das hier:

WELT ONLINE: Wie wollen Sie der Gefahr begegnen, dass der Koran für politische Zwecke mißbraucht wird?
Köhler: Mir fällt kein Beispiel ein, wie man hier den Koran für politische Zwecke mißbrauchen könnte. Wir sind parteipolitisch neutral. Wir haben nun mal 2002 in der Islamischen Charta festgeschrieben, dass wir hier keinen Gottesstaat errichten wollen.

Da wir davon ausgehen, dass Köhler den Koran und die Absichten Mohammeds zu verstehen im Stande ist, muss man also davon ausgehen, dass Köhler uns gemäß islamischer Lehre „ordnungsgemäß“ belügt. Mark Gabriel („Islam und Terrorismus“) schreibt auf S. 116:

… es ist in Ordnung, Nichtmuslime anzulügen, um sich zu schützen, wenn man in ihrem Land in der Minderheit lebt. Ein schlichtes islamisches Sprichwort sagt: „Wenn Du Deinem Feind nicht die Hand abschlagen kannst, dann küsse sie.“

Und auf S. 120:

Lüge und Täuschung gehören zur islamischen Geisteshaltung. Für das westliche Denken kann es schwierig sein, diese Tatsache zu akzeptieren.

Zu schwierig jedenfalls für die Welt, und so lässt sie sich eifrig von Köhler die Hand küssen.

(Spürnase: b. jellyfish)




Die grüne Ideologie steht konträr zum Grundgesetz

c_roth.jpgDass sich die Grünen mit dem Grundgesetz schwer tun, haben sie erst gestern wieder bewiesen. Ein Karnevalswagen, der die fragwürdige Beschönigung islamischer Gewalt als „Klischee“ thematisierte, sei eine „Verunglimpfung aller Muslime“. Artikel fünf des Grundgesetzes gesteht uns zu, was die Grünen für unzulässig halten: Die freie Meinungsäußerung.

Die Grünen fordern (noch) nicht offen Zensur. Sie fordern verinnerlichte Selbstzensur, die allerdings weitaus destruktivere Folgen für die Meinungsfreiheit hat. Einem Grundrecht, das den Grünen zunehmend im Weg ist bei ihren politischen Zielen.

Selbstzensur – „Meinungsfreiheit“ a la Grüne

Selbstzensur wirkt destruktiver als Zensur. Selbstzensur bedeutet die Verinnerlichung der eigenen Unterdrückung, wodurch man selbst zum Träger unterdrückender Botschaft und Moral wird. Noch schlimmer: Selbstunterdrückung wird gar nicht mehr als Unterdrückung wahrgenommen, da man sie selbst für richtig und tugendhaft hält. Offene Zensur und Repression hingegen kommt von außen, und wird viel leichter als Bedrohung wahrgenommen.

Die Grünen wollen die Gedanken und Gefühle der Bevölkerung prägen und kontrollieren. Sie nutzen dabei den Weg über von ihnen selbst gesteckte moralische Parameter, Tabuzonen der Meinungsfreiheit abzustecken. Wer diese Tabuzonen missachtet (wie z.B. bei jeglicher Islamkritik) wird diffamiert, herabgesetzt, ausgegrenzt und als bösartig hingestellt. Man „verunglimpft alle Moslems“ nach Auffassung der Grünen, wenn man islamisch motivierten Terror und Mord ablehnt. Ja sogar schon dann, wenn man nur darüber spricht.

Es ist etablierte Norm, dass an fremden Kulturen Kritik als tendenziell fremdenfeindlich und rassistisch gilt. Eine Absurdität angesichts der katastrophalen Menschenrechtslage wo immer der Islam existiert. Die Grünen müssen nicht extra begründen, warum hier ein Kritiktabu verletzt wurde. Es ist durch Jahrzehnte langes propagieren längst verinnerlicht. Sie müssen nur noch mit dem Zeigefinger auf den Ketzer zeigen, um diesen öffentlicher Missgunst durch Rufschädigung auszusetzen.

Grüne Interpretationen sind so willkürlich wie grüner Machtanspruch total

Dabei gehen die Grünen höchst selektiv vor. Hinter scheinbar universellen Werten wie Repsekt vor dem Mitmenschen verbergen sie eine geradezu rassistisch anmutende Willkür in der Bewertung dessen, was erlaubt sein soll und was nicht. So war bei den diesjährigen Faschings- bzw. Karnevalsumzügen auch ein Papst zu sehen, der ein Minarett umfährt. Dass dies die Gefühle aller Katholiken verletzen könnte, ist für die Grünen kein Anlass zur Empörung. Dass G.W. Bush von der Freiheitsstatue der Hintern verhauen wird, könnte US-Bürger in ihren Gefühlen verletzen. Wo bleibt hier die grüne Empörung?

Wird realistisch über den Islam gesprochen, kennen die Grünen weder Toleranz noch Humor. Die Grünen fordern ein nahezu totales Informations- und Kritiktabu gegenüber dem Islam als Verhaltensideal ein. Das heißt, sie billigen dem Islam eine quasi unantastbare Sonderstellung innerhalb unserer Gesellschaft zu. Jegliche Ablehnung islamischer Interessen wird von den Grünen als „fremdenfeindlich“ ect. diffamiert. Kritikern islamisch motivierter Menschenrechtsverletzungen treten die Grünen grundsätzlich mit Diffamierung und Herabsetzung gegenüber. Das Verhältnis der Grünen gegenüber dem Islam ist die beinahe vollkommene Akzeptanz islamischer Expansion und Interessen in Deutschland sogar über die Vorgaben des Grundgesetzes hinweg. Das bestreiten die Grünen zwar, doch schon die pro Kopftuchhaltung der Grünen widerspricht dem Antidiskriminierungsgebot der Geschlechter im Grundgesetz. Bekenntnisse zum Grundgesetz haben für viele Grünen rein formalen Charakter. In Detailfragen stellen sich sich oftmals diametral dagegen.

Der sehr gelungene Karnevalswagen zum Thema islamische Klischees und Wirklichkeit im Düsseldorfer Rosenmontagszug trifft das Kernproblem des Islam: Die Akzeptanz und Forderung von Gewalt zur Durchsetzung islamischer Gesellschaftsordnung. Der Koran enthält eine Vielzahl von Mordaufrufen. Hass wird geschürt und gelehrt gegen Nicht-Moslems in fanatischer Manier. Hass und Gewalt sind stark verbreitete (aber nicht ausschließliche) Sozialisationselemente in der islamischen Gesellschaft, weil sie dem Idol der islamischen Gesellschaft, dem Propheten Mohammed entsprechen und im Koran einen breiten Raum einnehmen. Der Koran ruft zum Mord an Nicht-Moslems auf, bezeichnet Ungläubige als Affen und Schweine (heiliger Koran 5,60), als schlimmer als Tiere (heiliger Koran 8,55).

Hass, Gewalt, Unterdrückung und Diskriminierung sind nunmal verbreitete (aber nicht ausschließliche) islamische Realität. Sowohl gegen Ungläubige als sogar noch viel mehr bei Moslems untereinander. Davon wollen die Grünen nicht viel wissen, weil es nicht zu ihrer faktisch kulturell-rassistischen Idealisierung des Islam passt.

Grüne wollen Kritik an der Menschenrechtsfeindlichkeit des Islam unterbinden

Das übliche Scheinargument hierzu lautet, Islamkritik würde „alle Moslems verunglimpfen“. Die Grünen vermischen gezielt zwei verschiedene Dinge. Kritik an der Ideologie des Islam und der durch den Islam bedingten Menschenrechtsverletzungen, setzen sie undifferenziert und pauschal gleich mit der böswilligen Unterstellung, man würde dies allen Moslems unterstellen.

Das ist schon deshalb perfide, weil die grüne Ablehnung des Aufzeigens islamischer Menschenrechtsverletzungen bedeutet, dass man auch und besonders muslimische Opfer islamischer Gewalt nicht mehr benennen darf, weil dadurch das Ansehen des Islam in ein realistisches Licht gerückt wird. Solidarität mit den Opfern islamischer Menschenrechtsverletzungen gestehen die Grünen nur dann zu, wenn die verursachende Ideologie des Islam nicht thematisiert wird. Präventive Maßnahmen gegen z.B. Zwangsehen werden so nicht nur erheblich erschwert. Die Grünen bezeichnen jeden, der die Zusammenhänge aufzeigt, als jemanden, der „Ressentiments“ gegen den Islam und alle Moslems schürt. „Ressentiments“ schürt nach Auffassung der Grünen nicht, wer diese Verbrechen begeht – sondern nur, wer darüber spricht.

Die stilistischen Mittel zur Gesinnungsrepression der Grünen sehen wie folgt aus:

„man verletzt die Gefühle der Moslems“, sobald man den Islam nicht durchweg akzeptiert, selbst bei korantreuer Militanz. „Verletzen“ ist negativ assoziiert, bedeutet einen aggressiven Akt.

1. Verletzt man wohl kaum die Gefühle aller Moslems, wie von den Grünen behauptet, sondern nur von intoleranten, dogmatischen oder humorlosen Moslems.
2. Behaupten die Grünen und andere Islamophile stets, es gäbe „den Islam“ garnicht, sondern nur islamische Vielfalt.
3. Die Grünen widersprechen sich selbst, wenn sie einmal behaupten, die Welt des Islam wäre äußerst pluralistisch und zugleich sollen alle Moslems das selbe fühlen, wenn jemand den Islam kritisiert.
4. Hier wird offensichtlich, dass die Grünen die angebliche Befindlichkeit (aller oder einiger) Moslems als Vorwand nehmen, von uns über moralischen Druck Selbstzensur abzuverlangen. Der Islam dient als Transmissionsriemen, die vielen Grünen eigene Intoleranz und deren totalitärem Machtanspruch auf unser Denken, Fühlen und Handeln zu rechtfertigen.

Der Vorwurf des Pauschalurteils kann immer erhoben werden, so bald man über Merkmale und Eigenschaften einer Gemeinschaft oder den Anhängern einer Ideologie spricht.

1. die Grünen versuchen bei jeglicher Islamkritik von den inhaltlichen Aspekten abzulenken und wecheln sofort auf die moralische Ebene, um
a) eine weitere Diskussion zu tabuisieren
b) die Zirkulation islamkritischer Information zu behindern
c) eine auf überprüfbaren Fakten beruhende Analyse zu entwerten indem man sie als unmoralisch darstellt. Damit wird zugleich der Autor der Islamkritik als unmoralischer Unhold diffamiert
2. Die Grünen wollen die Darstellung von Sachverhalten erschweren, indem sie „Differenzierung“ einfordern.
a) es ist völlig unmöglich, schon bei einer Gruppe von wenigen Personen eine Aussage über die Gruppe zu machen, die jedem Einzelnen in dieser Gruppe gerecht wird. In dem man fordert, praktisch jedem einzelnen Moslem weltweit gerecht zu werden bei einer Aussage über den Islam, will man jegliche Analyse und Kritik am Islam tabuisieren als Akt einer verallgemeinernden Verunglimpung.
b) So wehrt man substanzielle Argumente ab durch moralische Entwertung
3. Die Grünen wollen den Mangel an Selbstkritik in der islamischen Welt auch uns als Norm aufzwingen. Dass die Grünen das islamische „Beleidigtsein“ akzeptieren und sogar unterstützen, zeigt, dass sie sich der islamischen Weigerung zur Selbstkritik anschließen. Damit zeigen die Grünen sicher unfreiwillig, wie wenig sie noch zu einer offenen, freiheitlichen Gesellschaftskonzeption, wie sie das Grundgesetz darstellt, stehen.

Wären die Grünen vom Grundgesetz überzeugt, würden sie von der islamischen Seite die Übernahme unserer freiheitlichen Rechte und Ethik fordern. Doch die Grünen fordern das genaue Gegenteil: Von der freiheitlichen Gesellschaft, sich der islamischen Repression, Unfreiheit und Intoleranz zu unterwerfen!

Damit stehen die Grünen konträr zum Grundgesetz aufgrund ihrer alltäglich gezeigten Politik. Lippenbekenntnisse vieler Grüner zum Grundgesetz sind vor diesem Hintergrund unglaubwürdig.

Die moralische Zensur, wie sie die Grünen propagieren – den Taburisierungstrick man würde Verallgemeinern – bedeutet, dass man keine Diktatur, keine noch so mörderische Ideologie mehr kritisieren oder gar ablehnen kann, weil sich immer Individuen im Machtbereich dieser Ideologie befinden, die sich passiv oder gar oppositionell verhalten. Die man dann ungerechtfertigt „in einen Topf“ mit den Schergen wirft. Nach der Definition der Grünen ist sogar Kritik am Nationalsozialismus eine unzulässige, diffamierende Verallgemeinerung der Menschen, die unter diesem Schreckensregime lebten und litten.

Grüne Schizophrenie

Schizophren sind die Grünen, wenn sie z.B. medienwirksam Ehrenmorde und Zwangsehen ablehnen, doch zugleich die dazu anleitende Ideologie des Islam ausdrücklich unterstützen und in nahezu jeder Hinsicht befürworten. Das ist so verdreht, wie lediglich die Verbrechen einer unmenschlichen Ideologie zu verurteilen, gegenüber der Ideologie selbst aber Toleranz und sogar Macht zu fordern.

Die Grünen beklagen sich ständig, dass alle, die nicht ihre Positionen vertreten, „pauschalieren und nicht differenzieren“ würden. Tatsächlich sind es die Grünen, die nicht differenzieren wenn man anderer Meinung ist als die Grünen. Und die Grünen sind es, die pauschalieren, und jedem Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, „Ressentiments“ gegen den lieben Islam unterstellen, egal wie substanziell und differenziert die Argumentation auch sein mag.

Worum es den Grünen geht

a) Das Profilierungsfeld

Die Grünen sehen im Islam ein Profilierungsfeld, um ihre eigene moralische Überlegenheit gegenüber allen Andersdenkenden darzustellen, und für sich daraus einen Machtanspruch abzuleiten. Die autosuggestive Wirkung moralischer Überlegenheit auf das Selbstwertgefühl führt zugleich zu suchtähnlicher Abhängigkeit von diesem Selbstbild. Eine Hinterfragung der eigenen Ideale bedeutet eine Gefahr für das eigene Selbstwertgefühl. Folglich ist die Neigung zur Selbstkritik und Selbstreflektion nur schwach ausgeprägt. Darin sind viele Grüne dem fundamentalistischen Islam vom Prinzip her sehr ähnlich, auch wenn graduell noch ein großer Unterschied besteht.

b) Das Repressionselement

Die Grünen billigen uns nicht mehr zu, was wir dank der Aufklärung errungen haben. Redefreiheit inclusive Religionskritik. Ausgerechnet den Islam wollen die Grünen davon ausnehmen. Den Papst hingegen kritisieren sie hart, was die grüne Doppelmoral offenbart. Gemäß den Maßstäben, an denen sie Islamkritiker messen, schüren sie selbst ungeniert Ressentiments und Vorurteile gegen Christen, Deutsche, Mitglieder westlicher Kultur, sobald sie diesen vermeintliche oder tatsächliche Missstände wie Rassismus ect. vorwerfen.

Nun machen die Grünen mit dem fundamentalistischen Zentralratsmoslem Mazyek gemeinsame Gesinnungssache, indem sie die Ausübung des Grundgesetzes und unserer satirischen Karnevalstraditionen verurteilen. Hier kommt eine verfassungsfeindliche Haltung zum Ausdruck, die unsere Grundrechte massiv bedroht. Denn hier wird versucht, durch moralischen Druck die Inanspruchnahme unserer Grundrechte als inakzeptabelen Wert und Verhalten zu verinnerlichen.

Für den nächsten Karneval böten sich die Grünen und ihre islam(istisch)en Freunde als Witzfiguren vorzüglich an. Und zwar ganz ohne jede Diskriminierung und Andersbehandlung als sie anderen beim Karneval zuteil wird.

Man stelle sich vor: Volker Beck kommt aus dem Hinterteil eines Mullahs gekrochen. Alternativ könnte man auch Mazyeks Allerwertesten statt dem des Mullahs nehmen. Oder Grüne wie Roth statt Beck.

Man stelle sich vor: Ein islamischer Kleriker wirft symbolisch für Ehrenmord einen Stein bei einer Steinigung, weil eine Frau gemäß Grundgesetz (das sie in der Hand hält) in Deutschland gelebt hat. Was bei anderen erlaubt ist, muss auch bei den Grünen und dem Islam erlaubt sein.

Den Islam satirisch aufzuarbeiten – das wäre endlich mal ein Beitrag zur Integration.




Shaabi-Sänger erklären die Welt

shaban.jpgWer in der arabischen Welt ein Taxi nimmt, einen Schnellimbiss oder einen der zahlreichen kleinen Musikläden betritt, dem schallt früher oder später unweigerlich ein Shaabi-Song entgegen. Im Gegensatz zum Pop, der auf harmlose Schnulzen setzt, ist Shaabi frech, respektlos – und vor allem politisch. In der Art und Weise, wie Shaabi-Sänger die Welt sehen, setzte der Ägypter Shaaban Abd al-Rahim (Foto) im Jahre 2000 neue Maßstäbe. Sein Lied „Ana bakrah Isra’il – Ich hasse Israel“ katapultierte ihn an die Spitze der Charts. Der ehemalige Bügler wurde über Nacht so populär, dass er sogar für McDonald’s werben durfte, bis Israel mit einem Boykott des amerikanischen Fastfood-Konzerns drohte.

Das hinderte Shaaban nicht, seit dieser Zeit zahlreiche weitere Songs aufzunehmen, die zwar musikalisch so anspruchsvoll sind wie eine Atari-Melodie, textlich aber eine volle Breitseite auf eine böse Welt abfeuern, in der es von tatenlosen arabischen Herrschern wimmelt, die nur des Geldes wegen mit Amerika und Israel zusammenarbeiten.

Hier zwei Beispiele aus dem Werk Shaaban Abd al-Rahims. Zunächst der Text eines Hits aus dem Jahre 2006, das inzwischen verboten ist:

„Wir haben die Schnauze voll
Aber es gibt keine Lösungen,
Nun werden schon die Religion (der Islam) und der Prophet gedemütigt
Der Gesandte Gottes, Muhammad, der Imam der Propheten
Sie wollen sein Bild verunstalten, diese jämmerlichen Idioten,
Keine Religion kann für denjenigen verantwortlicht gemacht werden, der den Propheten beleidigte,
Es sind Verrückte, und ihr Anführer ist ein Idiot
Dänemark? Nichts als Heiden
Wer sind die, die über den Propheten sprechen?
Unser Islam ist unschuldig, und was sie sagen, sind Lügen
Unser Islam ist die Religion der Liebe, nicht die Religion von Ungerechtigkeit und Terrorismus,
Wenn ihr in die Hölle kommt, werden euch die Flammen euer Gesicht verbrennen
Ich werde sprechen und nicht schweigen, und andere werden mit mir einfallen:
Wir wollen einen totalen Boykott, und selbst das ist nicht genug!“

Und hier ein Video, das Shaaban auf der Höhe seines Schaffenskraft zeigt (auf Memri mit engl. Untertitel):

Wer behauptet denn, in der arabischen Welt gäbe es keine Meinungsfreiheit?

(Gastbeitrag von Martin G. R. Rudiger)




Pakistan: Ministerin wegen „unislamischer Kleidung“ ermordet

usman.jpgWeil sie sich nicht nach islamischer Sitte gekleidet habe, ist Zilla Huma Usman (Foto), Sozialministerin der pakistanischen Provinz Punjab, von einem islamischen Fanatiker erschossen worden. Der Täter sagte einem Fernsehsender, er habe „den Willen Allahs“ ausgeführt. Die 35-Jährige wollte sich mit Parteikollegen in ihrem Büro im Stadtzentrum von Gujranwala treffen. Als sie aus dem Auto stieg, zückte der Fanatiker die Waffe und schoss ihr aus nächster Nähe in den Kopf.

Der Spiegel berichtet:

Der mutmaßliche Attentäter Mohammad Sarwar wurde festgenommen. Der Mann war bereits 2002 von der Polizei wegen des Verdachts, zwei Prostituierte getötet zu haben, festgehalten worden. Er musste damals jedoch wegen Mangels an Beweisen wieder auf freien Fuß gesetzt werden. Der Polizei zufolge gehörte er keiner politischen Organisation an und war ein Einzeltäter.

Er habe Gottes Auftrag ausgeführt, sündige Frauen zu töten, sagte der Täter anschließend einem Fernsehinterview. „Wenn ich wieder frei komme, werde ich all diese Frauen töten, die nicht den rechten Weg gehen“, fügte Sarwar hinzu. Der Mittvierziger gehört keiner extremistischen Gruppe an, ist allerdings schon bekannt für seinen Fanatismus. Ein Polizist sagte: „Er betrachtet es als Missachtung von Allahs Lehre, dass eine Frau Ministerin wird“.

Die 35-jährige Ministerin war mit einem landestypischen Shalwar Kameez gekleidet – ein Kostüm, das vor allem berufstätige Frauen in Pakistan tragen. Anders als die meisten Frauen in islamischen Ländern bedeckte die Ministerin nicht ihren Kopf.

Die zweifache Mutter gehörte der Partei Muslimische Liga an, die Pakistans Präsident Pervez Musharraf unterstützt. Huma hatte sich besonders für die Rechte von Frauen eingesetzt: Im April 2005 unterstützte sie die Austragung eines Volkslaufs mit weiblichen Beteiligten, der in Krawallen endete. Bewaffnete Islamisten hatten versucht, das Rennen gewaltsam stören.

(Spürnasen: b. jellyfish, Armin R., DB und Samurai)