Zumindest symbolisch hat Australien die „Multikulti-Notbremse“ schon mal gezogen. Die Einwanderungsbehörde heißt seit neuem nicht mehr „Amt für Einwanderung und multikulturelle Angelegenheiten“, sondern „Amt für Einwanderung und Staatsbürgerschaft“. Und mit dieser Umbenennung soll auch ein radikaler Wandel in der Einwanderungspolitik einhergehen.

Kultureller Vielfalt wird dabei nicht der Kampf angesagt, aber alles bitteschön unter einer australischen Leitkultur. Natürlich weiß jeder, dass hier nicht Einwanderer allgemein gemeint sind, sondern die Notwendigkeit für diese Umorientierung ausschließlich durch die Angehörigen einer mit „I“ beginnenden großen sogenannten Religion hervorgerufen wurde:

„Die Menschen können in ihrem Herzen einen Platz für ihre Heimatkultur erhalten, aber das Hauptaugenmerk muss auf der Integration in die australische Familie liegen“, sagt Premierminister John Howard. (…) Wer in Australien bleiben will, soll bitteschön auch die australischen Werte mittragen, fordert John Howard unverblümt: Toleranz, Gleichberechtigung, Religionsfreiheit, Demokratie. So dürfe kulturelle Vielfalt nie auf Kosten einer nationalen Identität gehen, sagt der Politiker, der heuer mit der konservativen Partei zum fünften Mal gewählt werden möchte. Keine Frage, dass Premier Howard sein Ohr dicht an der Mehrheit der europäisch-stämmigen Wählerschaft hat.

Womit die Autorin des Beitrages in der Wiener Zeitung, Christiane Oelrich, zu erkennen gibt, dass ihrer Meinung nach der australische Premier mit populistischen Parolen lediglich auf Stimmenfang aus ist. Gleiche unterschwellige Kritik kommt auch an anderer Stelle:

Bis vor 30 Jahren setzte Australien strikt auf weiße Einwanderer. Dann kam die Maxime der multikulturellen Gesellschaft, in der verschiedene Sprachen und Religionen blühen sollten.

Doch hat das nach Meinung der Regierung nicht geklappt.

Hat es denn nach Ansicht Oelrichs geklappt? In ihrer grenzenlosen Naivität und/oder Multikulti-Liebe fallen ihr als Argumente für die neuen Regeln gerade mal die Ausfälle des Muftis Sheik Tadj Din al-Hilali ein, nicht aber zum Beispiel die Zunahme von weiblichen Genitalverstümmelungen und andere Risiken und Nebenwirkungen des Islam. Und so stellt Oelrich am Ende ihres Artikels in aller Unschuld fest:

Dabei hat das Land eigentlich viel Platz für Neue: Australien ist knapp 92 Mal so groß wie Österreich, hat aber nur 20 Millionen Einwohner.

Da kann doch nun aber wirklich jeder machen, was er will.

(Spürnase: Peter J.)

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43 KOMMENTARE

  1. Bravo Australien, ihr habt es kapiert !

    Wir hier in „Old Europe“ werden es nicht kapieren, bis es zu spät ist…

    Leider.

  2. Ab Ende des Jahres gibt es einen Test, um Englisch-Kenntnisse und australische Geschichte abzufragen.

    Stell mir gerade den Aufschrei vor, wenn man bei uns deutsche Sprach- und Geschichtskenntnisse für die Erlangung der Staatsbürgerschaft vorweisen müsste.

  3. Schätze, Claudia Fatima Roth wird nun zum Boykott von Qantas und Fosters aufrufen!

    2050 – Kölner Dom wird Claudia-Roth-Moschee

  4. „Dabei hat das Land eigentlich viel Platz für Neue: Australien ist knapp 92 Mal so groß wie Österreich, hat aber nur 20 Millionen Einwohner.“

    Wenn Platz demnächst das Kriterium für Integrationsanstrengung wird, dann müsste Berlin aber so etwas von abschieben, abschieben, abschieben.

    Ich kann nur hoffen, dass John Howard noch für eine weitere Amtszeit gewählt wird.

  5. Wären Claudia Roth, Marie-Luise Beck und Christian
    Stroebele australische Staatsbürger, so würden sie
    sicher sofort einen Massenprotest wegen „DISKRIMINIERUNG VON BEDROHTEN MINDERHEITEN“ organisieren. Große EMPÖRUNG wäre angesagt, und
    in ganz Australien würden Lichterketten entzündet!

  6. Ich bin zwar nicht sicher wie es in Deutschland ist, aber bei uns in der Schweiz machen sehr viele ihren Sprachaufenthalt in Australien, viele wohl weil sie aus politischen Gründen nicht in die USA wollen.
    Bei denen denk ich mir dann: Du hast auch vollkommen keine Ahnung. Bei vielem, bei dem die USA in Europa schlecht in den Medien sind, macht Australien genau das gleiche, und vielfach noch ausgeprägter: Irak-Krieg-Unterstützung, Kyoto-Protokoll-Ablehnung, jetzt diese lobenswerte Muslim-Einwanderung-Eingrenzung.
    Eine etwas andere Erklärung für einen Australien-Aufenthalt, statt in die USA zu gehen, habe ich allerdings auch: In Australien kriegt man schon mit 18 Alkohol und nicht erst ab 21;-)

  7. Australien ist 92 Mal so groß wie Österreich, aber der Großteil des landes ist unbewohnbare Wüste. Ich habe selten ein so dummes Argument für mehr Zuwanderung gehört…

  8. Wäre schön, wenn unsere Politiker sich das als Beispiel nehmen würden. Da wird das eigene Volk geschützt, nicht wie hier: verraten und verkauft!

    Was den Ausländeranteil in Berlin betrifft, so erstrecken sich die „Kernbezirke“ jetzt nicht mehr nur auf Neukölln, Wedding und Reinickendorf (werden auch Klein-Istanbul genannt). Nein, auch Spandau, wo vor vielen Jahren noch Gutverdiener von uns wohnten, wurde mittlerweile schon von den ganzen Musels eingenommen. Viele ziehen von Spandau weg, weil das echt zu viele von denen sind. Teilweise kommt man sich da schon fast wie in der Türkei vor, wenn man die Pichelsdorfer oder die Adamstraße lang geht. Es ist echt erschreckend, wie rapide und doch fast unmerklich sich die Kopftücher und ihre Unterdrücker in Berlin „vermehrt“ haben.

  9. #7 Daniel
    Genau das Richtige für die religiösen Friedensaktivisten. Ab in die Wüste. Mohammed hat es vorgemacht, also sollen sie auch wieder dorthin zurück.

  10. @ #7
    Da merkt man doch echt, dass es bei den Multikultis mit Argumenten nicht weit her ist.

    „Dabei hat das Land eigentlich viel Platz für Neue: Australien ist knapp 92 Mal so groß wie Österreich, hat aber nur 20 Millionen Einwohner.“

    LOL! Neues Argument für unkontrollierte und voraussetzungslose Einwanderung: Die haben doch so schön viel Platz! Ich brech ab, wie erbärmlich. Aber ihr könnt sicher sein, dass diese Schreiberfrau *keine* Ahnung von den letztjährigen Unruhen in Melbourne oder den immer wieder gerne gehörten Imman-Reden aus Down Under hat. Denn Australien ist ja ein böses, anglo-europäisch geprägtes Land, und unterdrückt deswegen seine armen Minderheiten!

  11. OT:
    schaut jemand Karnevalsumzug?
    Auf einem Wagen hat ein Windelmusel mit gezücktem Schwert und Sprengstoffgürtel die Aufschrift „Klischee“. Hinter ihm ein haargenau identischer Musel mit der Aufschrift „Realität“. Harahar immerhin die Karnevalsmenschen sind nicht politsch korrekt.

  12. @ #11

    Da hast Du den Kommentatoren vom ÖR Feindsender aber nicht gut gelauscht…

    Die bemühten sich nämlich sofort nach Passage des Wagens klarzustellen, daß es sich bei keiner der gezeigten Figuren um Mohammed gehandelt hat…!!

    Oh wie muss ich kotzen…

  13. „… der Großteil des landes ist unbewohnbare Wüste. Ich habe selten ein so dummes Argument für mehr Zuwanderung gehört.“

    Vielleicht ein paar Israelis ins Land holen …

  14. >> Ich kann nur hoffen, dass John Howard noch für eine weitere Amtszeit gewählt wird.

    Amen.

    @ Stalker

    Wir brauchen ein Bild. Vorher glaub ich das nicht. 😉

  15. @stalker und alle

    Wo wir gerade beim Thema sind:

    Ich habe gestern mal eine kleine, politisch-inkorrekte Büttenrede versucht. Sie ist im Pascal Bruckner Thread ziemlich weit am Schluss.

    Enjoy and allahf

  16. #1 vollmuffel (19.02.07 13:23)
    > Bravo Australien, ihr habt es kapiert !

    Wie jetzt? Lassen sie nur noch Europäer und hochqualifizierte Einwanderer rein? Das mit den Flüchtlingen machen sie ja schon lange etwas besser.

  17. #11 und Folgende…

    Was freut Ihr Euch so..??
    Habt Ihr nicht den sofort folgenden Kommentar der öffentlich-rechtlichen kommentatoren gehört??
    Es wurde doch sofort klargestellt, daß es sich bei keiner der gezeigten Figuren um Mohammed handelt..

    Der Kniefall erfolgte also wie üblich sofort und vorsorglich…

  18. ich fände es schön, wenn das muslimische problem nicht immer mit „multikulti“ in verbindung gebracht würde, denn die ideologie des islam toleriert keine anderen kulturen. der islam propangiert faschismus und monokultur, hat also nicht das geringste mit „multikulti“ zu tun 😉

  19. @ #20 wolaufensie

    Wegen eines Vaters, der auf der Berliner Al Quds-Islamisten-Demo seinem Sohn eine Sprengstoffgürtel-Attrappe umgebunden hatte, konnte sich kein Musel aufregen. Dazu hat das ganze Pack geschwiegen. Jeder abgeschobene Musel ist ein Gewinn für Deutschland.

  20. #15 B.Kant (19.02.07 15:01)
    „… der Großteil des landes ist unbewohnbare Wüste. Ich habe selten ein so dummes Argument für mehr Zuwanderung gehört.“
    Vielleicht ein paar Israelis ins Land holen …

    Israelis gibt es schon mehr als Moslems, die ursprünglich Aussie Beach szene von Sydney (Bondi Beach) ist über die letzten 10 Jahre fest in Israelische Hand übernommen worden, und die freien Strände der ca. 1000 km Ostküste zwischen Sydney und Brisbane im Norden sind mittlerweile auch an Ex-Soldaten der IDF verkauft worden.
    (die IMMO-Agenturen sind meist ex-Israelis die dafür sorgen das die entlassenen Soldaten der IDF sofort nach Australien einreisen können um dort ihre Söldnergelder zu investieren) Die Australier sind davon sehr negativ beeindruckt.

  21. gespenst:“Die Australier sind davon sehr negativ beeindruckt.“

    Wieso? Haben sie die Wüste noch nicht trockengelegt?

  22. Falls du damit nichts anfangen kannst weil du die örtlichen Begebenheiten nicht einschätzen kannst empfehle ich ein Long-Distance-Holiday um dich gezielt selbst zu überzeugen…
    (For me its no Holiday – I live there the last 25 years)

  23. B.Kant ( be cunt?)

    Falls du damit nichts anfangen kannst weil du die örtlichen Begebenheiten nicht einschätzen kannst empfehle ich ein Long-Distance-Holiday um dich gezielt selbst zu überzeugen…
    John Howard alotted 4 bio. Dollars um das Riversystem zu erneuern ( 4 Jahre Drought)
    (For me its no Holiday – I live there the last 25 years)(since 18months on & off Germany)

  24. #36 wolaufensie

    da gebe ich dir vollkommen recht, die Aussies haben geschnallt was mit den Moslems ist, aber sie schnallen auch das andere nicht ganz harmlos sind (Geld), und in Diskussionen unter Locals werden meistens die „bösen ex-IDF Soldaten“ erwähnt weil sie alles aufkaufen…dazu muß ich sagen das die australischen Durchschnittsbürger um wesentliches bescheuerter sind als ein Durchschnitts-Europäer…. (psst-nicht weitersagen)

  25. Gruss aus downunder von mir…

    Sydney Morning Herald: Australien muss muslimische Einwanderungszahlen begrenzen

    Die australische Tageszeitung „Sydney Morning Herald“ ist alles andere – nur keine extremistische oder ausländerfeindliche Publikation. So verwundert es denn, dort einen Beitrag zu finden, in dem die Begrenzung der Zahl muslimischer Zuwanderer nach Australien gefordert wird. Sie zitiert in einem langen Stück den an der Universität Jerusalem lehrenden Prof. Raphael Israeli mit den Worten, wenn die Zahl der Muslime in einem Land (er nennt etwa Frankreich als Beispiel) die 10-Prozent-Grenze erreicht habe, dann gebe es „kein Zurück mehr“. Muslime nutzten Gastfreundschaft und Toleranz freier westlicher Gesellschaften aus, um diese dann in ihrem Sinne zu verändern. Sie respektierten Recht und Gesetz in einem Gastland nur, solange sie in einer kleinen Minderheit dort lebten. (Quelle: Sydney Morning Herald 16. Februar 2007). Wahrscheinlich hätte auch der Sydney Morning Herald solche Äußerungen noch vor einem Jahr nicht gedruckt. Die jüngsten wiederholten radikalen, extremistischen und rassistischen Äußerungen von Scheich Hilali, des obersten Musftis in Australien, hatten allerdings überall in Australien für erhebliches Aufsehen gesorgt.

    Australische Juden laden israelischen Professor nach Islam-Verunglimpfung aus

    Das „Australia/Israel & Jewish Affairs Council“ (AIJAC) hatte einen Teil der Reise des israelischen Professors R. Israeli zu Vorträgen in Australien finanziert. Prof. Israeli wurde vor wenigen Tagen in australischen Zeitungen mit der Aussage zitiert, Australien müsse die Zuwanderung von Muslimen begrenzen. Sonst sei das Land verloren wie etwa Frankreich in Europa (wir berichteten). Das AIJAC hat Prof. Israeli nach diesen Äußerungen nun ausgeladen und hervorgehoben, das „Problem“ seien nicht alle Muslime, sondern einige von ihnen. (Quelle: AJN.com Februar 2007)

    http://akte-islam.de/3

  26. Australien: Keine Sonderrechte für muslimischen Kriminellen

    Ein in Australien wegen Rauschgifthandels zu sechs Jahren Haft verurteilter muslimischer Drogendealer ist vor dem obersten Gericht Westaustraliens mit dem Antrag gescheitert, seine Strafe erheblich zu reduzieren, weil er Muslim sei. Der 22 Jahre alte Straftäter entstammt ursprünglich einer streng islamisch lebenden südafrikanischen Familie, in der Alkohol und Rauschgift mit einem Tabu belegt sind. Nachdem er im Alter von 21 Jahren seine Familie verließ, handelte er in Australien mit LSD, Haschisch und Amphetaminen. Die geforderte Strafreduzierung begründete der Muslim nun damit, der ihn in Australien umgebende „exzessive westliche Lebensstil“ habe ihn für die Versuchungen des Lebens als Rauschgiftdealer anfällig gemacht. Der oberste Gerichtshof wies das Ansinnen zurück (Quelle: TheWEst.com.au 18. Februar 2007)
    http://akte-islam.de/3

  27. Ohne den Beitrag gelesen u haben:

    LÄCHERLICH!!!
    Warum erst nach dem 5. Mal??
    Wegen der 5 täglichen Anhimmlungen des Oberarsches?

  28. @#7 Daniel

    Ja, ne Menge Wüste! Was meinste, warum die Musels sich da so heimisch fühlen.

    Der Preis der Freiheit ist stetige Wachsamkeit – John Philpot Curran, Irland

  29. @#39 Klugscheisser

    Noch ein Grund mehr, keinen Muslim mehr in Australien anzusiedeln.

    Die erkennen nicht nur den Unterschied zwischen westlicher Bekleidung und einer Aufforderung zum Sex, die werden auch automatisch Rauschgiftdealer, ohne etwas dafür zu können.

    Klar, dass solch minderbemittelte Wesen die ganze Liebe der GRÜNEN brauchen, als Knuddeldeckenersatz.

    Also in Deutschland wäre der glatt damit durchgekommen. „Verminderte Zurechnungsfähigkeit“

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