y_bundeswehr.jpgDie aktuelle Ausgabe des „Y.“-Magazins der Bundeswehr ist mit einem Cover vom Foto eines amerikanischen Soldaten vor dem Hintergrund einer anscheinend im Irak gelegenen Stadt mit der Überschrift „Krieg um Erdöl“ aufmacht. Diese Zeitschrift ist im Handel frei verkäuflich und wird in Dienststellen der Bundeswehr gratis verteilt. Die Symbolik und die Signalwirkung dieser Bilder sind erschreckend. Von objektiver und wahrheitsgemäßer Berichterstattung kann dabei keine Rede mehr sein.

Die Zeitschrift ignoriert damit vorausgegangene eigene Berichterstattungen über den internationalen Terrorismus sowie die aktuelle Rechtsprechungslage im Bereich des Völkerrechts. Sie ist damit – als Organ der deutschen Streitkräfte – intellektuell und argumentativ auf dem Niveau linker Boulevard – Revolvermagazine angekommen. Die meinungsmachende Wirkung ihrer Titelseite und die damit verbundenen Implikationen müssen von den verantwortlichen Redakteuren zumindest billigend in Kauf genommen worden sein. Die Zeitschrift unterminiert damit auch direkt die Moral der deutschen Soldaten, die im Rahmen der Operation „Enduring Freedom“ und der damit politisch und strategisch untrennbar verbundenen Afghanistan-Mission eingesetzt werden, um deutsche Sicherheitsinteressen zu schützen.

(Gastbeitrag von Daniel K.)

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