Jeder Mediziner, der schon Migranten als Patienten betreut hat, kann ein Lied davon singen. Sie sind immer „viel krank“, „alles tut weh“ und das Fieber beträgt immer „ungefähr 40“. Dazu wird größtmöglich vom Patienten selbst und einer angemessen hohen Zahl von Familienmitgliedern gejammert und geklagt. Die Behandlung hat grundsätzlich sofort zu erfolgen, weißt Du? Nun hat sich heute die SZ dieser Problematik angenommen und ist zu dem Schluss gekommen, dass wir gefälligst mehr Mühe aufzuwenden haben, um die Unpässlichkeiten unserer Migranten besser zu verstehen und angemessen und verständnisvoll auf ihre Bedürfnisse einzugehen.

Es kann aber auch wirklich nicht angehen, dass ein deutscher Arzt in Deutschland nicht mit den kulturellen und religiösen Hintergründen seiner Patienten mit Migrationshintergrund vertraut ist, von den sprachlichen Hindernissen ganz zu schweigen. Ein bißchen türkisch und arabisch, sowie Grundkenntnisse in Islamkunde sind wohl das Mindeste, was man von einem Kassenarzt erwarten kann!

Die Patientin kommt ins Krankenhaus, aber sie kommt nicht allein. Oma, Opa, Onkel, Tanten und natürlich die Eltern und Geschwister begleiten die junge Türkin, der in einem Routineeingriff die Gallenblase entfernt werden soll.

Der Auftritt der Großfamilie ist keine Schikane gegenüber anderen Patienten oder dem Klinikpersonal. Aus Sicht vieler türkischer Patienten ist familiärer Beistand ein äußerst wichtiger Bestandteil der Behandlung.

Der Auftritt lärmender Großfamilien, die sich stundenlang in Mehrbettzimmern im Krankenhaus aufhalten und oft sogar große Töpfe mit stark riechendem Essen mitbringen, ist sehr wohl eine Riesenschikane für alle anderen Patienten, die sich unglücklicherweise auch dort befinden. In der Regel wird auf deren Bedürfnis nach Ruhe und einem Minimum an Privatsphäre keinerlei Rücksicht genommen. Aus Gründen der Political Correctness schafft auch das Personal hier normalerweise keine Abhilfe.

„Viele Türken sind davon überzeugt, dass sie eine Krankheit nur mit Hilfe ihrer Familie bewältigen können. Die Angehörigen einfach wegzuschicken, ist für die Genesung des Betroffenen dann nicht förderlich“, sagt Ramazan Salman vom Ethno-Medizinischen Zentrum in Hannover (EMZ).

Diese Ansicht teilen viele Mediziner Gott sei Dank nicht. Sie werfen als ersten Schritt den jammernden Familienclan aus dem Raum, um überhaupt einmal ungestört mit dem Patienten Kontakt aufnehmen zu können. Wie rücksichtslos von ihnen!

Die Unkenntnis über die kulturellen und religiösen Hintergründe der Migranten schafft häufig Probleme, sagt Salman. Am EMZ werden daher Migranten zu Mediatoren ausbildet, die Aufklärungsveranstaltungen in ihrer Muttersprache anbieten.

Sie vermitteln Ärzten beispielsweise, dass es für eine gläubige Muslimin sehr belastend ist, sich vor einem fremden Mann zu entblößen, auch wenn es ein Arzt ist. Hier gelte es zunächst, Vertrauen zwischen Arzt und Patientin aufzubauen.

Wie rücksichtsvoll, dass wir uns schon wieder in Migrantenbedürfnisse einzufühlen bereit sind.

In vielen Fällen hapert es allerdings schon an der einfachsten Form der Kommunikation, der sprachlichen Verständigung. Gerade in Kliniken in Großstädten kommt es immer wieder vor, dass Ärzte und Patienten sich nur mittels Zeichensprache verständlich machen können oder dass die kroatische Putzfrau die Aufklärung für die anstehende Schrittmacher-OP übernehmen muss.

Rund 7,5 Millionen Einwanderer leben mittlerweile in Deutschland – doch das Gesundheitssystem hat sich noch immer nicht auf sie eingestellt. Von einer Berücksichtigung der Belange der Einwanderer durch das deutsche Gesundheitswesen kann noch keine Rede sein, heißt es im jüngsten Bericht der Beauftragten der Bundesregierung für Integration aus dem Jahr 2005.

Gründe seien mangelnde Sprachkompetenz in den Einrichtungen, kulturell begründete unterschiedliche Auffassungen von Krankheit, fehlendes Fachpersonal oder fehlende Beratungsangebote. Es gebe zwar immer mehr kultursensible Projekte mit Modellcharakter, diese sind aber meist zeitlich begrenzt und gehen wieder verloren.

Darüber sind wir sehr betroffen. Noch immer keine Beschneidungsspezialisten oder ständige Präsenz aller Fachärzte – beiderlei Geschlechts natürlich – die die häufigsten Migrantensprachen beherrschen.

Schwierigkeiten bereitet Patienten wie Ärzten oft schon, zu verstehen, was gemeint ist: Die klassische Frage „Wo tut es weh?“, ist nicht so schnell beantwortet. „Die Patienten sagen oft, es tut ihnen überall weh“, berichtet Norbert Kohnen, Arbeitsmediziner aus Köln. Deshalb sei man ja zum Arzt gekommen – er soll herausfinden, was das Problem ist. Klagt ein türkischer Patient über eine geplatzte Gallenblase, muss es sich nicht um einen lebensgefährlichen Notfall handeln. Der Mann hat sich schlicht erschreckt.

Genau wie „gebrochene Arme“ nicht unbedingt einen Gips benötigen – der muslimische Patient, der sich so ausdrückt, fühlt sich eher ohne Halt. Das muss der behandelnde Mediziner wissen, genau wie ein türkischer Patient, der darüber klagt, dass er „seinen Kopf erkältet hat“, eigentlich meint, er steht kurz davor, durchzudrehen. In der oft durch Hektik geprägten Behandlungssituation in Arztpraxis oder Krankenhaus führen derartige Kommunikationsprobleme schnell zu Missverständnissen.

Ja, das ist schrecklich, wenn der deutsche Arzt die nervigen und theatralischen Übertreibungen seiner Patienten nicht Ernst nimmt. Eine Möglichkeit wäre es, jede Frage zu vermeiden. Kinder- und Tierärzte können schießlich auch nicht fragen. Und es geht! Als angenehmer Nebeneffekt lösen sich gleichzeitig alle Sprachprobleme in Luft auf.

Oftmals fehlt es schlicht an Beratungsangeboten: Wie Untersuchungen gezeigt haben, wissen Migranten oft wenig über die Abläufe und Angebote des deutschen Gesundheitssystems. Krebsfrüherkennung, Schwangerschaftsvorsorge oder Ernährungsberatung werden selten genutzt, zum Zahnarzt gehen viele Patienten erst, wenn sie Schmerzen haben.

Vielleicht hilft die regelmäßige Teilnahme am Biologieunterricht schon etwas, ansonsten: Sollen wir Schnellkurse in der jeweiligen Landessprache über medizinische Grundkenntnisse in einer zivilisierten Gesellschaft anbieten? Rund 600 Jahre Rückstand im Eiltempo nachholen?

Eine Studie im baden-württembergischen Rems-Murr-Kreis ergab, dass ausländische Schüler häufiger Karies hatten als ihre deutschen Klassenkameraden. In der Altersgruppe der elf- bis 13-Jährigen hatten 69 Prozent der türkischen Kinder behandlungsbedürftige Zähne, während dies nur bei 27 Prozent der deutschen der Fall war.

Kommt auch in den Schnellkurs: Was eine Zahnbürste ist.

Die Hemmschwelle, in eine Notfallpraxis zu gehen, liegt für viele Einwanderer nicht ganz so hoch, berichtet Matthias David, Gynäkologe an der Berliner Charité. Meist kenne der Patient das Krankenhaus durch einen eigenen Aufenthalt oder den Besuch bei anderen Familienmitgliedern.

Man könnte auch sagen, eine Hemmschwelle, die Nothilfe aufzusuchen oder den Notarzt zu rufen, ist nicht vorhanden. Ein wenig Halskratzen reicht hierzu völlig aus, wie die Autorin dieses Beitrages aus eigener Erfahrung weiß. Und Warten geht sowieso gar nicht. Viel Gejammer und Geschrei erhöhen die Schwere der Erkrankung und führen zu kürzeren Wartezeiten, da alle froh sind, wenn der Patient mit seinem Gefolge wieder weg ist.

„Man müsste die Struktur der Notfallambulanzen ändern und Migranten besser über deren Nutzung informieren“, sagt David. An manchen Kliniken hat man deshalb für Notfälle, die keine sind, einen niedergelassenen Arzt zusätzlich in die Rettungsstelle gesetzt.

An den Hochschulen, an denen die Mediziner von morgen sensibilisiert werden könnten, gibt es derzeit erst wenige Angebote. Ein Vorreiter ist die Universität Gießen, hier kann die Lehrveranstaltung „Interdisziplinäre Aspekte der medizinischen Versorgung von Patienten mit Migrationshintergrund“ belegt werden.

Und dann wird den Ärzten noch nahegelegt, ihre Kassen-Migranten zu „umwerben“.

Vor allem die Betrachtung der kulturellen Hintergründe sollte eigentlich bei der Behandlung eines jeden Patienten erfolgen, auch deutsche Patienten haben ihre Art, Krankheit wahrzunehmen. Das sei keine Multi-Kulti-Romantik, sagt Knipper, „Migration und kulturelle Vielfalt gehören schließlich längst zum ganz normalen Alltag in Deutschland.“

Die Ersten, die sich konkret auf diesen Alltag eingestellt haben, tun dies nicht uneigennützig: Ärzte verdingen sich erfolgreich als Herausgeber bilingualer medizinischer Wörterbücher, Apotheker beraten ihre ausländischen Kunden nicht nur über Nebenwirkungen ihrer Medikamente, sondern begleiten diese auch zu Ärzten und Krankenkassen – und freuen sich über viele treue Stammkunden.

Oh ja, da freut sich der Onkel Doktor. Und wenn er schon bei seinen deutschen Kassenpatienten das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht aus den Augen verliert, kann er bei den Migranten ja ruhig etwas großzügiger sein. Die geplanten drastischen Einschnitte im Gesundheitswesen gelten wohl nur für deutsche Patienten.

Die ersten Einrichtungen, die sich verstärkt auf ausländische Kunden einstellen, seien Rehabilitationskliniken.

Eine solche Einrichtung ist die Median-Klinik in Bad Oeynhausen. Das Haus mit den Schwerpunkten Neurologie, Orthopädie, Rheumatologie und Geriatrie, wirbt mit einem „speziellen medizinischen Konzept zur Rehabilitation muslimischer Patienten“.

Geschulte Begleiterinnen bieten einen türkischsprachigen Anmelde- und Begleitservice. Es gibt Halal-Kost und spezielles Infomaterial. Die Therapie wird nach den Gebetszeiten ausgerichtet, die Patienten werden nach Wunsch auch in die Moschee gefahren.

Der Reha-Markt ist hart umkämpft, wer sich auf muslimische Patienten ausrichtet, kann sich noch über seine Vorreiterrolle freuen – und über regen Zuspruch aus den angesprochenen ausländischen Gruppen. Beim dem Versuch, verstärkt auf die Bedürfnisse ausländischer Patienten einzugehen, gilt es allerdings noch viel zu lernen.

Zum Service der Median-Klinik gehört beispielsweise, dass sich der Patient dort einen Gebetsteppich ausleihen kann. Eine neue Art der Überversorgung: Jeder Muslim, der in die Klinik kommt, hat natürlich seinen eigenen Teppich dabei.

Gebetsteppich, Mahlzeiten aus elend geschächteten Tieren … Wann sind wir endgültig Fremde im eigenen Land? Der erste Kommentator in der SZ schrieb: „Als Glosse finde ich diesen Beitrag hervorragend!“

(Spürnasen: Biggy und Sebastian R.)

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40 KOMMENTARE

  1. Ein bischen Puls fühlen, ein wenig Urinbeschau, ein wenig Aderlass. Damit hat der Arzt im Mittelalterer auch alles geheilt was überlebt hat.

  2. Jetzt muss man schon eine Notfall Blutwurst mit sich rumtragen um sich das Muselvolk vom Leib zu halten im Fall der Fälle.

  3. och so schlimm isses doch gar nicht.

    2002 habe ich in einem Projekt Zwangsläufig auch mit Personalabrechnungssoftwaren zu tun gehabt, naja und ein Kandidat (aus Kalifat TR) bekam seine Kündigung auch erst nachdem er innerhalb von 30 Monaten ungefähr 27 Monate „KRANK GEFEIERT“ hatte.

    Is doch alles Rogah….

    ca
    *ironie off*

  4. Weiß ich alles aus dem
    Buch von Ramazan Salman:

    Özbek Türkçesi (?ükrulla: Kafansiz Kömülganlar), ?nönü Üniversitesi, Sosyal Bilimler Enstitüsü, Türk Dili ve Edebiyat? E?itimi Anabilim Dal?

    erschienen in Malatya im Jahre 1997

  5. Ist schon eine Kunst. Nichts leisten, nichts können, alles fordern. Diese Klientel dürfte zu 90% Prozent vom Beitragszahler mitfinanziert werden und wird noch vom politisch korrekten Gesundheitssystem hofiert und animiert Leistungen zu konsumieren, für die keinerlei Gegenleistung, geschweige denn Dank erbracht wurde.
    Sie fallen ein, wie Heuschreckenschwärme, bar jeden Anstands und jeglichen Respekts vor den Gastgebern.

    Es läuft alles auf die Umgestaltung des Gesundheitssystems in Richtung Islammedizin hinaus. D.h. die dämlichen Deutschen ohne Migrationshintergrund finanzieren wie Galeerensklaven die fremde Ethnien bis zum Tod des Wirts. Dann werden sich diese Aliens neue Wirte suchen, oder die Wirte geradeso eben am Überleben halten, um sie auszusaugen.

    MATRIX

  6. „Viele Schmerz“ tritt meist des nächtens und an den Wochenenden auf und führt in der Regel zum Einsatz des Blaulichtes zum Wohl der übrigen Bewohner, die dann gleich ihre Anteilnahme am unvorstellbaren Leid ausdrücken können……

  7. Eine eigene Sozialkassa für Migranten aus dem Nicht-Eu Raum wäre angebracht. Die Grünen behaupten ja immer, die Migranten würden unsere Sozialsysteme retten. Ok, wir verzichten darauf. Die Migranten dürfen ihre Überschüsse behalten, wenn sie glauben sie produzierten welche.

    Dann können die Türken ihre Gesundheitsleistungen, ihr Kindergeld, ihr Hartz4, ihre Wohnbeihilfen etc selbst erwirtschaften.

    Bei dieser Variante prophezeihe ich allerdings Heulen und Zähneklappern, im wahrsten Sinne des Wortes.

  8. Das paßt dazu:
    google: Mißbrauch Krankenkassenkarte.
    Außerdem reicht nur ganz leicht anticken beim Arzt, vorzugsweise Gynäkologen – offene Türen werden da eingerannt.

  9. Das Leben hat mich vor über einem Jahr nach Griechenland verschlagen.
    Eine unglaublich schwere Sprache, man kann so gut wie gar nichts herleiten wie man das von romanischen Sprachen her kennt.
    Nun, ich musste auch ins Krankenhaus. Thrombose.
    Zuerst auf der Insel, auf der ich lebe, danach nach Athen. Gut, daß die Griechen sehr liebe Leute sind und wir uns auf Englisch sehr gut verstehen konnten. Einige Ärzte (v.a. Ältere) versuchten auch auf Deutsch zu kommunizieren, wobei ich aber feststellen konnte, daß Englisch doch lieber war.
    Die Ärzte und das Pflegepersonal sind ganz schön resolut, mein lieber Scholli! Auch die Griechen sind sehr familienfreundlich. Es gab keinen einzigen Tag in der einen Woche, in der ich bettlägrig war, an dem nicht mindestens ein Familienmitglied jedes Bettnachbarn da war.
    Bei der Visite allerdings: ZackZack, alle raus hier. Und schwupps, das Zimmer war ruhig, leer.
    Und nun stelle ich mir vor, ich bin Türke in Deutschland… Parliere nur Kanack, stelle Forderungen, will Gebetsteppich… Die Arschgeigen sollen sich in die Türkei verpissen zu ihrer Kümmeltürkenmedizin. Ich war mal in Antalya – geschäftlich – und hatte einen Termin mit einem Chirurgen (nicht wegen Krankheit). Bin in sein Krankenhaus gegangen – JESUS CHRISTUS!
    Dreckig, laut. Alles voller Gleichgültigkeit. Wir vermuteten, daß der Chirurg selbst während einer OP noch am Handy klebt und seine „schmutzigen“ Geschäfte betreibt. Das war unbeschreiblich!

    Aber in D das Maul aufreissen, dabei sollte denen der Arsch mal aufgerissen werden. Nirgendwo sonst auf der Welt wird so gekuscht vor dieser „Klientel“.

  10. „#11 1(*1=2 (27.02.07 22:27)
    Das paßt dazu:
    google: Mißbrauch Krankenkassenkarte.
    Außerdem reicht nur ganz leicht anticken beim Arzt, vorzugsweise Gynäkologen – offene Türen werden da eingerannt.“

    Aus diesem Grunde wird jetzt die Versichertenkarte mit Bild (das Paßfoto muß vom Versicherten gestellt werden) eingeführt. Neue Versichertenkarten gibt es ab sofort nur noch mit Konterfei.

  11. Hm komisch… ich dachte ein bisschen zu Allah beten reicht aus und vor allem: sind Krankheiten nicht Allahs Wille? Das sollte ein braver Moslem ertragen können. Medizin ist doch haram.

  12. FERNSEHTIPP, passt nicht ganz zum Beitrag, aber sehr interessant:

    Wer die PHOENIX-Runde um 22.15 h nicht gesehen hat kann sie um 0.00 h noch einmal sehen:

    Es ging wieder einmal (seufz) um das Unschuldslamm Kurnaz.

    Geladen war diesmal natürlich – wie konnte es anders sein – Herr Ströbele. Ihm und Herrn Leyendecker von der Süddeutsche Zeitung wurde von Oppermann (SPD, sic!) und Grindel, wie ich es empfand, doch mehr als ein Horizont aufgezeigt….

    Ströbele will aber weitermachen…bis Murnaz den Friedensnobelpreis erhält, denke ich.

    Außerdem ist ja schon ein neuer Fall im Untersuchungsausschuss anhängig.

  13. das ist dann doch wohl eher stark übertrieben, nicht zu sagen unter die Gürtellinie, was ihr da jetzt berichtet. Ich habe da ganz andere Erfahrungen gemacht. Hatte zwei Migrantenärzte. Beim letzten war ich solange Patient, bis er leider verstarb. Das war der beste Arzt, den ich je hatte.

  14. #17 Official Kite Flyer [TypeKey Profile Page] (27.02.07 23:21)

    das ist dann doch wohl eher stark übertrieben, nicht zu sagen unter die Gürtellinie, was ihr da jetzt berichtet. Ich habe da ganz andere Erfahrungen gemacht. Hatte zwei Migrantenärzte. Beim letzten war ich solange Patient, bis er leider verstarb. Das war der beste Arzt, den ich je hatte.

    —-

    Ya…Gotcha…

    Ich konsultiere hin und wieder auch einen Arzt mit Migrationshintergrund, aber er ist (syrischer) Christ und wusste mir einiges von Verfolgungen der Christen in islamischen Ländern zu berichten.

  15. Toll – gesund reden – es ist nicht übertrieben.

    Es findet tgl. in Krankenhäusern statt. Selbst hundertmal erlebt. Eher noch schlimmer.

    Beispiel aus einer Kinderklinik:

    Beispiel: In der Eingangshalle logierten wochenlang Dutzende Mitglieder „der mobilen Bevölkerung“. Gegessen, getrunken, Müll ohne Ende, Geschrei und Gejammere ……..

    Die Halle war zur Müllhalde verkommen. Das Reinigungspersonal resignierte. Das Personal lief nur noch mit zusammengebissenen Zähnen rum.

    Der Hof mit fetten Kärren zugeparkt, kein Halteverbot galt mehr. Wo sonst sehr schnell abgeschleppt wurde – keinerlei Reaktion.

    Doch Reaktion: Als das Komakind starb atmete das Personal erleichtet auf.

  16. „Oftmals fehlt es schlicht an Beratungsangeboten: Wie Untersuchungen gezeigt haben, wissen Migranten oft wenig über die Abläufe und Angebote des deutschen Gesundheitssystems. Krebsfrüherkennung, Schwangerschaftsvorsorge oder Ernährungsberatung werden selten genutzt, zum Zahnarzt gehen viele Patienten erst, wenn sie Schmerzen haben.“

    Komisch, mit dem deutschenm Sozialwesen kennen sich diese Leute sehr gut aus. Und auch zu welchem Arzt die Migranten zu gehen haben, wenn es darum geht, die Jungfernhäutchen ihrer Töchter wieder instand zu setzen, wissen die Leute ziemlich gut.

  17. #17 Official Kite Flyer (27.02.07 23:21)
    „das ist dann doch wohl eher stark übertrieben, nicht zu sagen unter die Gürtellinie, was ihr da jetzt berichtet“

    Ist es nicht, sprich mit Ärzten, oder mit Leuten, die als Patienten im Mehrbettzimeer multikulturell bereichert wurden. Es geht im übrigen in unserem Beitrag nicht um den Migranten als Arzt, sondern um den Migranten als Patienten.

    Beate

  18. Meine Schwägerin war Krankenschwester. Hinweise auf Besuchszeiten, Bitten um Rücksichtnahme auf Patienten wurden häufig mit Drohungen beantwortet. Mehrmals mußte sie, mit ihr der Stationsarzt, der ihr zur Hilfe kam, das Krankenhaus durch einen Kellerausgang verlassen – die Drohungen waren durchaus ernst zu nehmen!

    #17 Official Kite Flyer :
    ich habe viele türkische Ärzte kennengelernt, denen das Verhalten ihrer Landsleute mehr als peinlich war, die sich deutlich distanzierten, die ein hartes Durchgreifen forderten.
    Auch hier ist es so, wie Frau Kelek, Frau Ates es fordern: nicht einknicken vor den Unverschämtheiten ihrer Landsleute – Grenzen aufzeigen, enrgisch durchsetzen!

  19. Rund 7,5 Millionen Einwanderer leben mittlerweile in Deutschland – doch das Gesundheitssystem hat sich noch immer nicht auf sie eingestellt.

    Raus.

  20. Hinweise auf Besuchszeiten, Bitten um Rücksichtnahme auf Patienten wurden häufig mit Drohungen beantwortet.

    Wenn ich den verlinkten Artikel richtig verstanden habe, geht es in ihm darum, dieses unverschämte Verhalten in Zukunft zu akzeptieren und die Hinweise auf Besuchszeiten und Bitten um Rücksichtnahme un Zukunft zu unterlassen.

    Genauso geht es weiter unten darum, lautstarkem Gejammer, das im besten Fall wehleidige Hypochondrie und im weniger guten dreiste Simulation ist, als eigenes „Krankheitsbild“ zu sehen und besonders ernst zu nehmen. Es ist übrigens auffallend, dass rücksichtslose und grausame Personen sich häufig durch besondere Wehleidigkeit auszeichnen, während einfühlsame und sanfte Menschen Krankheiten und Schmerzen eher still ertragen.

    @Kybeline: Die Studie ist nicht überraschend, wenn man sich die Hintergründe der bekannten Terroristen ansieht. Wir sollten für jeden analphabetischen Moslem dankbar sein. Der Kamelhirte zieht nicht in den Dschihad, der hat genug damit zu tun, seine Familie zu füttern. Der vom Westen gesponserte Student schon eher.

  21. Jaja, unsere ach so beliebten Kulturbereicherer.

    Mir fallen da gerade zwei Szenen ein, die ich in deutschen Krankenhäusern erlebt habe:

    In einem Isolierzimmer lag ein türkischer Patient. Egal, zu welcher Tages- oder Nachtzeit man den Flur entlangging, hockten mindestens zwei Kopftuchkrähen vor der Tür. Deren Gejammer war besimmt auch noch zwei Zimmer weiter zu hören…

    Anderes Krankenhaus, Entbindungsstation. In einem Mehrbettzimmer entbrennt eines schönen Nachmittags ein heftiger Streit mit Prügelei zwischen zwei frischgebackenen türkischen Vätern, deren Frauen in dem Zimmer nebeneinander lagen.
    Später stelle sich dann heraus, dass die eine Frau Muslimin war, die andere keine Türkin, sondern Christin und aus Polen oder sonstwoher. Und dem Mann der Muslimin war es nicht recht, dass seine Frau neben einer Ungläubigen, die zu allem Überfluß auch noch einen türkischen Familiennamen trug, liegen musste…

  22. @ #25 Kybeline

    Nee, dass haut mich nicht um, ich halte diese Studie noch für geschönt.

    „Ein weiteres Ergebnis der Studie war, dass sieben Prozent der Befragten die Anschläge vom 11. September 2001 als „vollkommen gerechtfertigt“ ansahen.“

    Da kommen bei den deutschen Musels schon weit mehr als 7% zusammen.

    Bei der antiamerikanischen Einstellung ist die Differenz der angegebenen Werte zu 100 nun Amerikafreundlich? Ich glaube das nicht, dann wären ja in Marokko 51% der Bevölkerung amerikafreundlich eingestellt.

    Richtig ist wohl die Feststellung, dass es keinen großen Unterschied zwischen moderaten und radikalen Musels gibt. Auch in Deutschland werden jährlich zigMio. Spenden für den heiligen Krieg gesammelt, die kommen sicher nicht nur von einer kleinen radikalen Minderheit. Auch der ach so moderate perfekt integrierte Mustermusel „kauft“ sich mit Spenden von seinen Alltagssünden frei.

    Machen wir uns nichts vor, in Wahrheit ist es noch viel schlimmer.

  23. Meine beiden „Lieblingssätze“:
    „Gründe seien mangelnde Sprachkompetenz in den Einrichtungen“
    – Klarer Fall von „wir sind Schuld“. Wie können wir unsere Mediziner auch nicht in 10 verschiedenen Sprachen ausbilden. Medizinische Kompetenz ist offensichtlich zweitrangig, solange sie nur alle Migranten in ihrer Muttersprache begrüssen können.

    „…und freuen sich über viele treue Stammkunden.“
    – Genau das was unser Gesundheitssystem braucht: Stammkunden in Krankenhäusern und Arztpraxen. Was für ein Irrsinn.

  24. Wenn die Meinige (Zahnärztin) Notdienst hat (Tagsüber Bereitschaft – Nachts nur im lebensbedrohlichen Fall) bewundere ich ihre Geduld,jemand zu erklären (zu verdeutschen…), er solle a) sich eine Schmerztablette einschmeissen, oder b) sich ans Klinikum wenden.
    Dass da manchmal sogar Schimpfwörter rüberkommen (so ein Zahnschmerz taucht ja meist auch VÖLLIG unvermutet auf), weil man Nachts um 3 oder 4 Uhr nicht bereit ist, in die Praxis zu fahren, kann man sich denken..

  25. Vor etlichen Monaten gab es im Tagesspiegel einen Bericht über einen Ärztekongress, auf dem das Thema „Migranten in unserem Gesundheitssystem“ auch eine größere Rolle spielte. Wichtige Aspekte, die genannt wurden:

    – Schon bei der Einschulung ist der Gesundheitszustand der Kinder aus islamischen Kulturen um einiges schlechter als der Durchschnitt.

    – Die Patienten dieses Kulturkreises führten Krankheiten in der Regel nicht auf eigenes Verhalten zurück und erwarten Heilungspillen und -maßnahmen nur von außen. Positive Änderung des eigenen Verhaltens ist eher nie die Folge.

    Ich denke, eine eigene Sozialversicherung für diese Mitbürger würde umgehend unbezahlbar. Allein die massenhafte Behandlung auf Krankenkassenkarten anderer während eines „touristischen Aufenthalts in Deutschland“ dürfte jedes Jahr viele viele Milliarden Kosten verursachen. Und dies dürfte durch die Zunahme der Billigflugangebote eher noch zunehmen. das Motto der Fussball-WM heisst abgewandelt: „Die Welt zur Behandlung bei Freunden.“

    Was übrigens kein Thema bei dem Kongress war, mich aber sehr interessieren würde, wäre die gesundheitliche Situation älterer kopftuchtragender Frauen. Ich vermute, Haltungsschäden wären der Normalfall. Das Kopftuch symbolisiert die Unterwerfung, die sich dann in langer Zeit in der oberen Wirbelsäule manifestiert.

  26. Also eine Bekannte (ist Hebamme) hat sich vor Jahren schon beklagt – dass es auffällig ist, dass der Geräuschpegel (ich möchte jetzt keine Frau, die unter Schmerzen ihr Kind geboren hat beleidigen) von Musliminnen jenseits aller Grenzen läge, denn je lauter das Geschrei vor der Tür zu hören ist, desto schwerer der „geschmackvolle“ Goldschmuck nach der Geburt….

  27. (ich möchte jetzt keine Frau, die unter Schmerzen ihr Kind geboren hat beleidigen)

    Tust Du nicht. Dass abartiges Geschrei bei Geburten normal ist, speist sich vor allem aus Filmen. In Wirklichkeit ist es viel sinnvoller, rhythmisch zu stöhnen und die Kraft nicht mit Gekreische zu verschwenden. Hebammen und Frauenärzte weisen auch während der Geburt beruhigend daraufhin. Aber wahrscheinlich wäre das gegenüber Muslimas auch wieder kulturell unsensibel.

    Das mit dem Goldschmuck für geborene Kinder hat mir auch eine atheistische türkische Bekannte erzählt. Sie sagte: „Für das, was die Hennen unter ihren grauen Mänteln an Gold mit sich rumschleppen, müssen wir sehr sehr lange arbeiten.“ Die lachen über uns, weil wir zu blöd sind, so etwas „einzutreiben“ und keine Familie hinter uns haben, die solche fast ruinösen Geschenke vom Kindsvater erpresst.

  28. „#19 D.N. Reb (28.02.07 07:44)
    @#13 Leo

    Versichertenkarte mit Passbild! Das das die Ärztelobby hat durchgehen lassen? Das bedeutet doch Mindereinnahmen.“

    …immer unter der Voraussetzung, daß das Foto auf dem Versichertenausweis wirklich mit dem Erscheinungsbild des Patienten abgeglichen wird oder werden kann. Für den ungeschulten Blick eines Europäers sehen Kleinasiaten, zumal wenn sie bekopftucht/verschleiert bzw. bärtig sind, irgendwie gleich aus. Ein weiterer Hinderungsgrund, in Praxen und Krankenhäusern die wirkliche Identität eines solchen Patienten abzuklären, ist wahrscheinlich die Gewißheit, sich einige Unannehmlichkeiten einhandeln zu können.

  29. Da vermisse ich in der Darstellung der türkischen Großvamilien-Kasperletruppe eine zentrale Figur: den jungen Sprecher.
    Ein Freund von mir, ein Arzt für Allgemeinmedizin sagte mal, dass diese Figur typisch ist: er ist der Sprecher, so um die 20, er kann von der ganzen Familie allein deutsch und deswegen pustet er sich auf wie ein Gockel – er kennt eben seine Bedeutung in der Familie. Und der alte Mann, der Klanchef stößt ihn immer seitlich an und fragt ihn auf Türkisch, was denn der Arzt (also mein Freund) sagt. Vor allem bei dem Bereitschaftsdiest kommt diese Szene immer wieder vor, wie in Comedia del’Arte – und die Kerle kämen immer zum Wochenende, in der Nacht alle zusammen in den Praxis.

    Was Eisvogels Bemerkung (#34) zu den Goldgehänge betrifft, das ist gar nicht so viel, wie es scheinen soll. Angeben ist bei denen wichtig, deswegen muß es nach viel aussehen. Aber eine dezente, gepflegte ältere Dame in einer Cafeteria, mit einer hübschen Biedermeierbroche, mit 1-2 schönen alten Ringen trägt bedeutend mehr auf ihrem Leib, auch wenn Kilogrammäßig es nicht so aussieht…
    Man muß nur genau hinsehen, oder mit dem Gehänge zu der Pfandleihe gehen, wenn man mir nicht glaubt. Die Türkengehänge sind sehr minderwertige Arbeit (so in etwa in der Wert der fürheren Wandergoldschmiede) und deswegen zählt nur das Reingewicht – natürlich minus Zusatzmetal. Etwa 13,-€/Gramm, für den 24karätigen Reingold, also bei 14 Karat fast die Hälfte. Hier hat man es genauer:
    http://www.die-goldbank.de/?gclid=CPHBgZym0YoCFSOgZgoddiR2Lg

    Also bei einem Pfund Türkengold-Ketten hat die Tuse etwa 3500,-€ an dem Leib.

    Und so viel ist schon ein hübscher Ring mit einem einkarätigen Brillianten beinahe auch wert, wenn der Stein in Ordnung ist – wenn da noch ein wenig schöne alte Arbeit daran ist…
    Eine Jugendstil-Perlenkette, mit einem schönen Schloß…
    usw.

    Wenn das so wäre, wie die Türkendamen meinen, dann hätte Marylin auch eher so was gesungen:
    „Gold chains are a girls best friends…“
    Aber sie wußte es besser.

  30. Ähm, mal `ne Frage. Kann es sein, daß die Süddeutsche den Artikel eingezogen hat? Wenn ich dem obigen Link folge, erhalte ich diese Meldung: „Seite nicht gefunden
    Das gewünschte Dokument konnte nicht gefunden werden. Möchten Sie die Suche benutzen um das Dokument zu finden?“

    Haben die Kommentare der Leser vielleicht zu einem schnellen Umdenken innerhalb der Redaktion geführt? *lacht*

    Kognitiv
    _____________________
    Remember Lepanto 1571

  31. Im Januar letzten Jahres ist meine drittes Kind in Frankfurt geboren worden und zu diesem Zeitpunkt gab es gerade eine kleine Babyschwemme.

    Babyschwemme heißt, genau 10 Frauen hielten sich auf der Station auf, von denen 2 native Deutsche waren. Wegen der starken Belegung nutze auch der Status meiner Frau als Privatpatientin nichts: Sie wurde mit zwei Schleiereulen in ein Zimmer gestopft.

    Die beiden hatten permanent Besuch von einem ebenso mannstarken, wie offenbar von keiner Arbeitstätigkeit getrübten Clan, der ständig lautstark telefonierte (Handyverbot?) und lärmte. Die Weiber schauten natürlich ungefragt Asozialenprogramm (RTL) und ließen es an jeglicher Rücksichtnahme fehlen.

    Wir sind dann knappe 24 Stunden postnatal auf eigenen Wunsch nach Hause. Es war wirklich beeindruckend, die demographische Katastrophe live und in Farben mitanzusehen.

    Ich habe fertig.

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