Je gewalttätiger, niederträchtiger und menschenverachtender der real existierende Islam auftritt und je unverschämter und anspruchsvoller seine Repräsentanten sich aufführen, desto mehr Fürsprecher findet er bei uns. Ob Politiker, Medien oder Kirchenvertreter, überall finden sich willige Helfer der Eroberer. Die Nürnberger Nachrichten, zeigen sich heute verständnisvoll gegenüber der islamischen Verstimmung an der Leitschrift der evangelischen Kirche.

Als Zeuge der Anklage tritt der evangelische Theologe Hans-Martin Gloël auf, der – wie sollte es anders sein – die Moslems natürlich verstehen kann. Der hat sich längere Zeit in islamischen Ländern aufgehalten und schreibt zum Beispiel auch für die linksextreme und islamophile AG Friedensforschung an der Uni Kassel Beiträge, wo er dann von der Friedensliebe der Palästinenser schwärmen und über die USA und Israel herziehen kann. Und er organisiert die „Woche des christlich-islamischen Dialogs“ in Nürnberg mit. Dieser Pfarrer jedenfalls darf nun auch in den Nürnberger Nachrichten die moslemischen Befindlichkeiten erklären, und entdeckt eine „Oberlehrerhaltung“ in der EKD-Handreichung „Klarheit und gute Nachbarschaft – Christen und Muslime in Deutschland“.

Die 125-seitige Broschüre vom vergangenen November verfolge, so der Theologe, offenbar den kirchenpolitischen Zweck, die eigenen Reihen fester zu schließen: «Sie sendet das Signal aus: Wir verfolgen gegenüber dem Islam keine lockere Linie, und wir geben unsere eigenen Positionen keineswegs auf.» Auch Gloël ist für einen behutsamen Umgang mit Islam-Ängsten im Kirchenvolk, «man muss deshalb aber nicht gleich als Verteidiger des Abendlandes auftreten, das können rechte Politiker besser». Für die muslimischen Spitzenverbände gehe von der Schrift die Botschaft aus: Das Christentum ist gut und aufgeklärt, der Islam ist schlecht und unaufgeklärt.

Super! Der Passus enthält die wesentlichen Schlüsselwörter: Islam-Ängste (die selbstverständlich unbegründet sind) und rechte Politiker, die das Abendland verteidigen.

gloel.jpg
Pfarrer
Hans-Martin Gloël

Der Nürnberger Pfarrer hält es zum Beispiel für «nicht förderlich» wenn die EKD davon redet, dass in die Diskussion über das Verhältnis zum Rechtsstaat auch «Erfahrungen von Muslimen aus ihren Herkunftsländern einfließen» wie politischer Mord, Hass und Gewalt. Hier werde, so Gloël, zu pauschal ein Schluss gezogen, den man in dieser allgemeinen Form nicht ziehen könne.

Genau, über unschöne Dinge bitte nicht reden, und erst recht nicht die Moslems bitten, ihr Verhältnis zu Hass und Gewalt zu überdenken. Wäre ja noch schöner, wo das doch alles nichts mit dem Islam zu tun hat!

Unglücklich ist er auch darüber, wie das Thema Mission abgehandelt wird. «Natürlich geht es bei der Kirche nicht ohne Mission, ich verstehe die heute aber so, das Christen ihr Glaubenszeugnis ablegen; der Dialog mit anderen muss dennoch auf Augenhöhe möglich sein.» In der EKD-Schrift werde zum Beispiel ein zu großes Gewicht auf den christlichen Glauben an den dreieinigen Gott (Vater, Sohn und Heiliger Geist) gelegt. Muslime lehnen dieses Verständnis ab. Sie kennen nur die eine, allumfassende Gottheit Allahs.

Wie bitte? Ein christlicher Theologe kritisiert die eigene Kirche, weil sie sich klar zu ihrem Glauben bekennt? Christen sollen nicht mehr an den dreieinigen Gott glauben, weil Moslems das auch nicht tun, oder jedenfalls nicht so bedingungslos? Ein bißchen Allah zulassen und die Dreieinigkeit abschaffen? Und bei der Gelegenheit Allah, den Höllenfürsten, mal eben mit dem christlichen Gott gleichsetzen? Ein Verräter an der eigenen Kirche! Und um dem Beitrag die journalistische „Objektivität“ zu sichern, lassen die Nürnberger Nachrichten auch noch einen Moslem zu Wort kommen:

Auch Ilhan Postaloglu kritisiert die Handreichung. Der Elektromeister ist Vorsitzender des türkisch-staatlichen Vereins Ditib in Nürnberg. Mit rund 600 Mitgliedern ist er der größte Moschee-Verein in der Stadt. «Der Islam wird gegenüber dem Christentum generell etwas benachteiligt», sagt er gegenüber den NN, «die Verfasser kennen sich im Islam offenbar nicht sehr gut aus.» Postaloglu meint, statt auf den Kern der Religion zu schauen, würden Lebensart, soziale Gegebenheiten und kulturelle Traditionen in verschiedenen Ländern unzulässiger Weise mit dem Islam verknüpft. Es werde zu wenig differenziert. Zum Beispiel führe kein Weg daran vorbei, dass Mohammed der Frau einen hohen Stellwert eingeräumt hat, auch wenn Frauen in manchen Ländern noch benachteiligt sind. Es werde auch der falsche Eindruck erweckt, als sei der Islam für Gewalt. «Niemand, auch kein Muslim, hat aber das Recht, einem anderen Menschen das Leben zu nehmen.»

Ach ja, da sind sie wieder, die Traditionen und Bräuche, die den Islam in Verruf bringen, weil sie nur in islamischen Ländern vorkommen. Und „in manchen Ländern sind Frauen noch benachteiligt“. Ja, insgesamt in manchen – nur eben in allen islamischen, aber das hat natürlich nichts mit dem Islam zu tun …

Postaloglu versichert, dass in Nürnberg die Türen für den Dialog offen bleiben. «Da lassen wir uns von der EKD-Schrift nicht beeinflussen.»

Da sind wir aber erleichtert!

» an Hans-Martin Gloël

(Spürnase: Feuervogel)

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42 KOMMENTARE

  1. Welchen Sinn macht es eigentlich für christliche Kirchen, dem Islam in den Hintern zu kriechen? Glauben die wirklich, dass sich deswegen ein einziger Muslim zum Christentum bekehrt?

  2. „Auf Bundesebene haben mehrere muslimische Verbände kürzlich ein lange vereinbartes Treffen verärgert platzen lassen.“

    Ja, ja, sich dann aber beleidigt in die Ecke stellen und beschweren, dass ihre“Religion“ so „vernachlässigt“ wird. Und dann unverschämte Forderungen stellen. Ich glaubs ja wohl.

    Keine Ausnahmen mehr für Muslime. Und auch kein Kuschelkurs.

  3. Die Denkschrift der evang. Kirche hinsichtlich Islam spricht eine klare und deutliche Sprache. Jedem, auch Theologen, ist es unbenommen, daran Kritik zu üben. Nur, wenn die Kritik das kircheneigene Bekenntnis einschliesst, muss der Theologe mit einem Lehrzuchtverfahren rechnen. Auch Herr Gloel ist als bayrischer Pastor auf die Bibel und lutherischen Bekenntnisschriften ordiniert worden. Diese sind schon sehr eindeutig.

  4. Zitat: „der evangelische Theologe Hans-Martin Gloël auf, der – wie sollte es anders sein – die Moslems natürlich verstehen kann. Der hat sich längere Zeit in islamischen Ländern aufgehalten und schreibt zum Beispiel auch für die linksextreme und islamophile AG Friedensforschung an der Uni Kassel Beiträge, wo er dann von der Friedensliebe der Palästinenser schwärmen und über die USA und Israel herziehen kann…“

    Es sollte mich wundern, wenn dieser Pfarrer während seiner Orient-Aufenthalte nicht schon still und leise zum Islam konvertiert ist und nun – zurück in Deutschland – seiner Ummah gute Dienste verrichtet.

  5. Friedensforschung Kassel? Ein ganz linker Laden. Gloel hat mit seiner Kirche schon längst nichts mehr zu tun, sondern ist konvertiert zur linken Ideologie.

    Das ein solcher überhaupt noch Pfarrer oder Pastor ist und als ein solcher bezahlt wird, ist ein weiterer Skandal der völlig haltlosen evangelischen Kirche.

  6. Das ist ja unglaublich. Dieser Pfarrer wird auf dem Campo Antiimperialista veröffentlicht mit einem Artikel über den „Rabbiner für Menschenrechte“ Jeremy Milgrom, der 4 Millionen palästinensische „Flüchtlinge“ nach Israel bringen will. Archiviert ist der Artikel unter „Intifada“, September 4, 2003.

    Das Sonntagsblatt veröffentlicht diesen Artikel am 28. April 2002.

    Googelt mal Jeromy Milgrom, und Ihr findet ihn, den Star der evangelischen Kirche.

    Jeder weiß, daß die Ansiedlung von 4 Millionen Palästinensern das Ende Israels wäre. Die evangelische Kirche ruft zur Vernichtung Israels auf, in dem sie sich darauf einläßt.

  7. Bei Gloel dürfte jede Email wahrscheinlich verschwendet sein, denn der ist weg vom Fenster.

    Aber eine Email an den Dienstherren wäre empfehlenswert.

  8. Kann es sein, das besagter Herr Pfarrer hier und da auch mal eine kleine finanzielle Unterstützung von Herrn Ibrahim Al-Zayet erhält? Oh
    Entschuldigung, dass ist natürlich eine infame Behauptung! Wahrscheinlich
    werde ich jetzt mit unzähligen Klagen und Prozessen überhäuft!
    Übrigens, wer bezahlt eigentlich den „Dauereinsatz“ des Anwalts von Murat Kurnaz?
    Prozesskostenhilfe allein dürfte doch wohl nicht ganz ausreichen, oder?

  9. Brücke / Köprü gewinnt erneut Preis. Rundbrief der evangelisch-lutherischen Kirche in Bayern 3/2006

    Die „Brücke / Köprü“ konnte innerhalb kurzer Zeit erneut einen beachtlichenPreis gewinnen: diesmal ist das Begegnungszentrum für christlich-islamischenDialog mit Pfr. Hans-Martin Gloel und der Diakonin Doris Zenns für ihr „vorbild-liches und nachahmenswertes Engagement“ im „bürgerschaftlichen Engagementfür die Integration von Zuwanderern“ vom Bundsamt für Migration und Flüchtlinge ausgezeichnet worden.

    Informationen über die Brücke / Köprü unter http://www.bruecke-nuernberg.de

    Ansprechpartner: Pfr. Hans-Martin Gloel und Doris Zenns, Diakonin

    info@bruecke-nuernberg.de

  10. a) Gloël profitiert ja vom Islam, so wie andere „Integrationsbeauftragte“ auch. Das macht ihn wichtig. Er hat also kein Interesse den Islam zu stören.

    b)
    „Postaloglu meint, statt auf den Kern der Religion zu schauen, würden Lebensart, soziale Gegebenheiten und kulturelle Traditionen in verschiedenen Ländern unzulässiger Weise mit dem Islam verknüpft.“

    Umgekehrt wird ein Schuh daraus. Diese Länder hatten einmal große Kulturen, bevor sie vom Islam zugrunde gerichtet wurden.

    c) „Super! Der Passus enthält die wesentlichen Schlüsselwörter: Islam-Ängste (die selbstverständlich unbegründet sind) und rechte Politiker, die das Abendland verteidigen.“

    Komischerweise spricht niemand von „Klimaphobie“, oder „Atomphobie“, oder „Vogelgrippenphobie“. Die „Islamphobie“ wurde uns inzwischen untergejubelt.

  11. Ich glaube, daß die Kirchen v. a. zwei Motive treibt:

    1. Viele sehen in den gläubigen Muslimen, deren Religion angefeindet wird, sich selbst. Mitleid könnte hier als Motiv herangezogen werden.

    2. Macht und Einfluß: Die merken ja, wie der Islam zusehends an Boden gewinnt. Einige werden sich denken, daß sie sich ein dickes Kuchenstück zurückholen können.

    Aber diese Leute haben die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Die Muslime, so sie einmal die Oberhand gewonnen haben, werden den Christen keinen besonderen Status zubilligen, höchstens einen besonderen Dhimmi-Status, also vielleicht a bisserl weniger Steuerlast als die Juden.

    Gerade konservative Politiker wie Stoiber, Bush etc. verleugnen weder ihre christlichen Wurzeln noch lassen sich vom Zeitgeist einlullen. Mit solchen Politikern sollten die christlichen Würdenträger zusammenarbeiten.

  12. n-tv schreibt gerade, dass Kurzatz ein Islamist sei, aber kein Terrorist …

    Dies ist der typische Schritt von Menschen und Medien, verzweifelt den Schritt von Terror zu Islam nicht gehen zu wollen.

    😉

  13. Kann es sein, das besagter Herr Pfarrer hier und da auch mal eine kleine finanzielle Unterstützung von Herrn Ibrahim Al-Zayet erhält?

    Ich glaub’s eigentlich nicht. Natürlich fließen massenweise Petrodollars an einflussreiche Westler. Aber es gibt auch Leute, die por-islamische Propaganda freiwillig und ohne Bezahlung verbreiten, weil’s ihnen ein inneres Bedürfnis ist. Überezugungstäter.

    Dem Stil nach vermute ich den Pfarrer in der zweiten Kategorie. Mir scheint das so der Typ zu sein, der sich an seiner eigenen „Menschenliebe“ und „Toleranz“ bis zur Ekstase ergötzen kann. Besonders wenn er es in Kontrast zu pösen Islamophoben und Zionisten bringen kann.

    Da jeder Depp freundliche Menschen mögen kann, müssen die superguten edlen „Ich bin heiliger als Jesus“-selbstverliebten Knallköpfe ihre „Nächstenliebe“ an Personen zur Schau stellen, die sie selber für widerliche Arschlöcher halten – erst da wird die Liebe großartig und edel und der anderer überlegen.

    Erst haben sie sich zur Abarbeitung ihrer dreckigen „Nächstenliebe“ Verbrecher ausgesucht – das sind nicht viele. Dann haben diese Superchristen den Islam entdeckt und da toben sie sich jetzt aus.

  14. Ich bin noch immer erstaunt mit welcher Selbstverständlichkeit einen die Moslemvertreter belügen:
    «die Verfasser kennen sich im Islam offenbar nicht sehr gut aus.»
    Ok, das mag für Nichtmoslems ja noch angehen, wenngleich es eine Unterstellung ist. Wenn aber gleich darauf solche Sätze kommen:
    «Niemand, auch kein Muslim, hat aber das Recht, einem anderen Menschen das Leben zu nehmen.»
    «…dass Mohammed der Frau einen hohen Stellwert eingeräumt hat»
    … dann frage ich mich, wer hier den Islam nicht kennt oder wer hier wenn auf unverschämteste Art und Weise anlügt?

  15. „……Mohammed hat der Frau einen hohen Stellwert eingeräumt…..

    Hmmm, mal sehen. Wieso darf denn ein muslimischer Mann vier Frauen haben, eine Muslima aber nur einen Mann (den sie noch nicht einmal das Recht hat selbst auszusuchen).

    Der olle Mo hat gleich 15 Weiber, und zudem noch einen riesigen Tross an Sklavinen und Konkubinen.

    Nach hohem Stellenwert sieht das eher nicht aus. Für wie blöd halten die einen eigentlich?rom

  16. (epd) – Der Darmstädter evangelische Kirchenpräsident Peter Steinacker hat gemeinsamen Gebeten von Christen und Muslimen eine Absage erteilt. «Solche interreligiösen Gebete sind Gotteslästerung», sagte der oberste Repräsentant der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau am Mittwochabend. Allah und der Gott der Bibel seien nicht derselbe. Die bestehenden theologischen Unterschiede dürften nicht ignoriert werden.

    Der Kirchenpräsident warnte in seinem Vortrag zum christlich-islamischen Dialog in Darmstadt vor einem «Wischiwaschi-Toleranzbegriff». Toleranz bedeute nicht Gleichgültigkeit oder gar Gleichheit, sondern bestehe darin, das Fremde fremd sein zu lassen und den exklusiven Wahrheitsanspruch und den Heilsweg der anderen Religion zu akzeptieren.

    Steinacker bezweifelte, dass der Islam in diesem Sinne toleranzfähig sei. Denn nach islamischer Auffassung seien alle Menschen geborene Muslime und Allah wirke auch im Christentum und Judentum. Das Gespräch mit Christen und Juden habe für Muslime daher oft das Ziel, diese aus ihrer «verdunkelten» Existenz zu befreien. Trotzdem gebe es keine Alternative zum Dialog, betonte Steinacker. «Wir müssen miteinander reden, wenn wir alle zusammen in unserem multikulturellen Land in Frieden leben wollen.»

  17. In Islamischen Ländern gilt für Menschen die nicht Islamisch sind die Todesstrafe…
    Also ich würde als guten Multikulturellen Austausch diese Sitte gerne übernehmen und alle die nicht unseren Glaubensrichtungen entsprechen dasselbe Schicksal zukommen lassen!

    Aber wie auch immer! Was soll das ganze Gelaber? Ich sehe nicht ein, mit einer Ideologische so kranken und „Uns den Tot wünschender“ Religion überhaupt zu verhandeln.

    Frage an den Islam-Sympathisant:
    Wenn jemand zu Dir nach Hause kommt und Dich und Deine Familie mit dem Tot bedroht, Dich anschreit und aufs übelste beschimpft, all Deine Ansichten für Teuflisch erklärt, …. würdest Du den zum bleiben einladen und Dich bei ihm für Dein bisheriges Verhalten entschuldigen????

    Wenn Du hier mit „JA“ antwortest, dann bist Du ein Grüner oder besser gesagt ein Lügner.

  18. Rom 1 schrieb / Zitat: „“……Mohammed hat der Frau einen hohen Stellwert eingeräumt…..“

    Hmmm, mal sehen. Wieso darf denn ein muslimischer Mann vier Frauen haben, eine Muslima aber nur einen Mann (den sie noch nicht einmal das Recht hat selbst auszusuchen).“

    Sofern die Frau beschnitten ist, bedeutet das immerhin eine gewisse, im Alltag spürbare Entlastung. In dem Fall darf man diese Form der Polygamie in der Tat als Menschen- und Frauenrecht betrachten. Es tut (ihnen, den Frauen) dann nicht so oft so weh.

    Entrü, im
    8i8mmu

  19. Ich HOFFE ja nur immer, solche Leute leben dann noch, wenn es zur Einführung der Scharia kommt; ch hoffe aber auch, dasss es nicht so weit kommt (vor allem wg. meiner/unserer Kinder). Aber WENN es dazu kommt, haben wir es in erster Linie solchen Leuten zu verdanken…
    Dabei werden GENAU solche die Ersten sein, denen es an den Kragen geht.
    Aber zur Not kann man ja schnell zum Islam konvertieren, nicht wahr Herr Pfarrer???

    HPH

  20. #21 KonradBerlin
    Na das ist ja Islamwerbung par excellence! Allerfeinst, was dem Herrn Jörg Lau da so aus der Feder gekrochen ist. Welche Drogen nimmt der Herr? Die hätte ich auch gern!

    Aus den abschließenden Worten eines Berichts über das Verhalten des Wiener Magistrats anläßlich einer Lesung des Publizisten Henryk M. Broder zum Thema „Kniefall Europas vor dem Islam“ in den Salzburger Nachrichten, kann man entnehmen, dass Teile der Presse inzwischen weitaus kritischer werden:

    Der Islamkritiker und ein Kniefall der Stadt Wien
    22.02.2007

    Wo immer der Publizist Henry M. Broder hinkommt, spaltet er die Geister. So war es auch bei der Lesung des Islamkritikers in der städtischen Bücherei in Wien-Penzing Montagabend. Broders provokante Thesen zum Kniefall Europas vor dem Islam erhitzten die Gemüter. Noch hitziger wurde es, als die Leiterin der Bücherei berichtete, vom Magistrat die Weisung erhalten zu haben, einen Muslimen neben den lesenden Broder zu platzieren. Sie weigerte sich: Eine Lesung sei eine Lesung und wenn ein kritisches Buch über die Asylpraxis präsentiert werde, sitze auch kein Fremdenpolizist dabei. Reaktion des Magistrats: Androhung disziplinärer Schritte.

    Davon war am Dienstag im Rathaus nicht mehr die Rede. Nur von einem „Ersuchen, im Sinne der Ausgewogenheit“, einem Vertreter der „Initiative muslimischer ÖsterreicherInnen platz- und diskussionsmäßig“ Raum zu geben: „Das ist ja ein brisantes Thema.“ Genau: höchst brisant. Und der Kniefall der Stadt Wien vor der muslimischen Initiative zeigt: Broder liegt mit seinen Thesen womöglich nicht ganz falsch.

  21. #17 Eisvogel

    Die RAF-Terroristen waren auch hundertprozentige Überzeugungstäter. Trotzdem wurden sie,nach allen Regeln der Kunst, von Erichs
    Pleiteladen unterstützt! Nicht zufällig hat sich die RAF erst nach
    dem Zusammenbruch des Ostblocks aufgelöst!

    Will sagen: Überzeugungstat und „finanzielle Unterstützung“
    schließen sich NICHT gegenseitig aus, und hinzu kommt, dass diese Art von Zuwendungen bei den Überzeugungstätern am wenigsten vermutet
    werden!

  22. #21, Konrad

    Ich bin in Argumentationsnöten!

    Was der Herr Lau da so geschrieben hat:

    Das Mohammedanertum sei in der Defensive, welches paralleluniversum benutzt er gerade?

    Und dann gibt er zu, dass Mohammed drei jüdische Stämme, die ihm nicht folgen wollten, vernichtet hat und hat keinerlei Probleme damit, mit der Logik könnte er auch argumentieren, dass der Holocaust halb so wild gewesen sei. Aber es gibt ja diesen und diesen Antisemitismus!

    Und dass man Frauen schlagen darf, schwächt er damit ab, dass dies nicht in das Gesicht zu geschehen habe usw…..

  23. „So berechtigt die Rede von der heutigen Krise des Islams sein mag: Sie verdeckt, dass der Islam von Beginn an eine überaus erfolgreiche Religion war. Das Judentum hatte seinen Glauben an den einen Gott als Antwort auf die Erfahrungen der Verschleppung, der Vernichtung und des Exils entwickelt. Das Christentum bezog seine Kraft aus der Niederlage am Kreuz, die sich als Triumph erwies. Der Islam hingegen brachte seinen ersten Anhängern geradezu unglaubliche Erfolge und Machterlebnisse. Der Prophet gab den Arabern einen Kult, der sie binnen Kurzem spirituell wie politisch auf die Weltbühne katapultierte. Mohammed ist zwar für Muslime ganz und gar Mensch, aber im politischen Sinn war er ein Erlöser.“

    Das schreibt Jörg Lau in seinem Artikel, und man sucht vergeblich auch nur einen Satz, in dem steht, warum diese Religion so „erfolgreich“ war: durch Mord und Totschlag, durch Versklavung oder Vertreibung.

    Wie er das Judentum porträtiert, das ist schon grotesk: „Antwort auf die Erfahrungen der Verschleppung, der Vernichtung und des Exils“. Die Intellektuelle und geistliche Leistung der Juden seit Abraham, läßt er außen vor, die Rolle der Menschen im Judentum und im Christentum, Glauben und Vernunft in Einklang zu bringen, die unterschlägt er. Er berichtet über Juden- und Christentum, als wenn es über den Islam wäre. Er verflacht beide, um den Islam dann desto besser feiern zu können.

    Die ZEIT, das ist also das Blatt von Josef Joffe! Ikke lach ma ’n Bruch!

  24. #17 Eisvogel:

    Pfarrer wie dieser sind eine Schande für jeden wahrhaften Christen. Sophie Scholl hat damals gezeigt, was einen echten Christen ausmacht.

  25. #20:

    „Der Darmstädter evangelische Kirchenpräsident Peter Steinacker hat gemeinsamen Gebeten von Christen und Muslimen eine Absage erteilt. «Solche interreligiösen Gebete sind Gotteslästerung», sagte der oberste Repräsentant der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau am Mittwochabend. Allah und der Gott der Bibel seien nicht derselbe. Die bestehenden theologischen Unterschiede dürften nicht ignoriert werden.“
    Solche interreligiösen Gebete sind nicht nur Gotteslästerung, sondern auch heuchlerisch. Denn Moslems gehen ganz selbstverständlich von IHREM Gott aus und akzeptieren keine Abweichung, d. h. Trinität. Einen Dialog kann es somit allein deswegen nicht geben.
    Außerdem ist für Moslems Jesus nur ein gewöhnlicher Prophet, der längst nicht den Stellenwert hat wie Mohammed – vom völlig anderen Charakter mal ganz abgesehen…

  26. Aus dem ZEIT-Artikel (s. #21 von KonradBerlin):

    „Der Islam ist im Kern eine einfache Religion. Gerade dies zieht viele christliche Konvertiten an: eindeutiger Monotheismus, keine Erbsünde, keine Ambivalenz in der menschlichen Natur. Die Schöpfung ist gut und gerechtfertigt, weil sie von Allah erschaffen wurde. Der Koran ist das unverfälschte Wort Gottes und enthält alles, was der Mensch zur »Rechtleitung« braucht. Mohammed war ein Mensch, wenn auch ein ganz besonderer. Punkt. Aus.“
    Na, wenn das Einfache so anziehend ist, dann werden mit dem Islam Dummköpfe ja bestens bedient. Nachdenken ist ja dann nicht mehr gefragt, alles ist so einfach erklärbar. Selbstkritik bei Moslems? Fehlanzeige! Ausnahmen sind sehr sehr rar.

  27. leicht OT:
    Bei der Leipziger Buchmesse wird auch der Islam im Mittelpunkt stehen. Mit dabei: Henryk Broder und Gerhard Scheit und leider auch Alfred Hackensberger und die pfeiffen von der Islamischen Zeitung.
    Wie auch immer, ich bin dabei. Kommet zu Hauf!

    http://tinyurl.com/2cxtja

  28. Die Konvertitin Stefanie Hichri bringt es vollends auf den Punkt, was es mit dem Islam auf sich hat. Das Christentum hat sie nicht überzeugt. Ihr fehlte vor allem eines, sagt sie: „Klarheit!“ Treffender kann nicht geschildert werden, worum es den Konvertiten geht. Sie haben Bedarf an einfachen Lösungen komplizierter Fragen, sie wollen sich aller Zweifel über Gott und die Welt entledigen und gesagt bekommen, wo es langgeht.

  29. Jo Gudrun so ist es auch bei den Sekten.
    Hinzu kommt noch der Umma-Kollektivismus für alle die süchtig nach Nestwärme sind.
    Selbst auf eigenen Beinen stehen and anderen Geborgenheit geben ist bei vielen out.

  30. #21 KonradBerlin [TypeKey Profile Page] (22.02.07 15:20)

    Eine Menge Zeit-Leser (sowieso Islam-positiv, da GUTGUTGUTmenschen) werden nun mit einer Flugschrift zu Islam-Werbezwecken beglückt.

    Lesebefehl (außer für Bernd…)
    http://www.zeit.de/2007/09/Islam?page=all

    Wieso außer für mich?

    @ #20 Kewil

    Was du über den Darmstädter Kirchenpräsidenten geschrieben hast ist ganz hervorragend.

    Sein Standpunkt ist mit meinem nahezu deckungsgleich. Glasklare Sprache.

    Diese glasklare Sprache werde ich beim Kollegen Gloël persönlich anmahnen, obwohl ich mit wenig Resonanz rechne. Zudem lautet auch Christi Spruch „Werft eure Perlen nicht unter die Säue“. Damit meinte er nicht unbedingt Menschen, sondern dass wir unsere Zeit sinnvoll nutzen sollen, nach dem Carpe-Diem-Prinzip also.


    Zum Begriff Allah vielleicht noch eine Bemerkung – vielleicht ist es auch schon angesprochen worden:

    Viele Christen meinen, dass Allah und Gott (der biblische Gott JHWH natürlich) dasselbe bedeuten würden, weil manche arabische Christen tatsächlich „Allah“ sagen.

    Hierzu kann man auf Wikipedia nachlesen:

    Arabisch sprechende Juden und Christen verwenden All?h (auch in der Bibel) und bei interlinearen Koranübersetzungen in islamische Sprachen (z. B. Persisch oder Turksprachen) finden sich an Stelle des Wortes All?h die Übersetzungen chod? (???) oder tängri (????).
    http://de.wikipedia.org/wiki/Allah

    Es geht also nicht um eine inhaltliche Gleichsetzung der Gottesbegriffe- und Vorstellungen, wie oft behauptet, sondern um eine linguistische Besonderheit, die im Nahen und Mittleren Osten vorkommt.

    Eine kurze Anmerkung noch zur Rolle der katholischen Kirche im interreligösen Streit drei Jahre nach dem II. Vatikanischen Konzil (1965), als die Muslime vielleicht den entscheidenden Etappensieg erlangten, weil ihnen offiziell bestätigt wurde, dass Allah dem christlichen Gott gleichgestellt wird. In Teil 3 der Schrift Nostra Aetate heißt es:

    Mit Hochachtung betrachtet die Kirche auch die Muslime, die den alleinigen Gott anbeten, den lebendigen und in sich seienden, barmherzigen und allmächtigen, den Schöpfer Himmels und der Erde, der zu den Menschen gesprochen hat. Sie mühen sich, auch seinen verborgenen Ratschlüssen sich mit ganzer Seele zu unterwerfen, so wie Abraham sich Gott unterworfen hat, auf den der islamische Glaube sich gerne beruft. Jesus, den sie allerdings nicht als Gott anerkennen, verehren sie doch als Propheten, und sie ehren seine jungfräuliche Mutter Maria, die sie bisweilen auch in Frömmigkeit anrufen. Überdies erwarten sie den Tag des Gerichtes, an dem Gott alle Menschen auferweckt und ihnen vergilt. Deshalb legen sie Wert auf sittliche Lebenshaltung und verehren Gott besonders durch Gebet, Almosen und Fasten.“


    Das wär’s mal für’s erste.

  31. Es gibt gebug Idioten, die mit dem islam leben wollen. Aber es gibt auch jede Menge, die das eben NICHT wollen!

    Wenn es wirklich nicht anders mehr geht, dann muß das Land gespalten werden. Und jeder der islam-frei leben will hat dann einen Staat wo das Leben gut ist 🙂 Ich schlage diese Lösung für alle europäischen Länder vor.

    Eine Benes-Option so zu sagen. Wenn die moslems unter sich sein wollen dann haben sie jede Menge Luander dafür – und wo gehen di islam-müden hin?!

    Irgendwann KRACHT es gewaltig. Ich bin nur der Bote.

  32. II. Vatikanischen Konzil (1965)

    naja,diese Entscheidung in relativ frischer Stärke dürfte ja eher rückversichernd gewesen sein für die Politiker Willy Brandt (D) und Georges Pompidou (F) die ein paar Jahre später nach Algiers reisten um dort auf einer Muslimkonferenz das (dann noch hypothetische) „EURABIA“-Projekt in die Wege zu leiten..?

    is it the interconnectedness of all things? 🙂

  33. noch nachgefüttert:
    http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=611275&kat=10&man=3

    anfangs zeigt er ja gute Ansätze, doch am Schluss kommen die gebetsmühlenartigen Beschwichtigungen:
    „Wer allerdings offiziell wieder mehr die Abgrenzung in den Vordergrund stellt, begibt sich in die Gefahr, Fundamentalisten und Angstpredigern auf beiden Seiten in die Hände zu spielen.“

    PS: In welche Richtung muss man denn beten, wenn man dem Multi-Kulti-Gott huldigen will?

  34. noch nachgefüttert:
    http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=611275&kat=10&man=3

    anfangs zeigt er ja gute Ansätze, doch am Schluss kommen die gebetsmühlenartigen Beschwichtigungen:
    „Wer allerdings offiziell wieder mehr die Abgrenzung in den Vordergrund stellt, begibt sich in die Gefahr, Fundamentalisten und Angstpredigern auf beiden Seiten in die Hände zu spielen.“

    PS: In welche Richtung muss man denn beten, wenn man dem Multi-Kulti-Gott huldigen will?

  35. Hier einige wenige Beispiele d Kirchen zu Israel! Sicherlich könnte hunderte oder noch mehr finden in d Internet, doch auch diese wenige zeigen wie die Verhältnisse sind.

    http://www.sr.se/cgi-bin/International/nyhetssidor/amnessida.asp?programID=2108&Nyheter=0&grupp=2397&artikel=601987

    http://www.icej.de/archiv/200502-firmenboykott-weltkirchenrat.html

    http://www.israswiss.com/plaintext/israswiss/diaspora/504573968b0ec7a01.html

    http://209.85.135.104/search?q=cache:XXhwMed92oUJ:www.juedische-stimme.de/aktiv/061118-konferenz.pdf+Kirche+Boykott+Israel&hl=de&ct=clnk&cd=10&gl=de

    NEIN! Ich habe Keine Hoffnung d die Kirche sich verbessert, oder an unsere Seite steht! Doch habe ich Hoffnung dass einige Menschen aus d Kirchen erkennen d Machenschaften und dessen Hintergründe was ihre Kirchen tun, und sich an der Seite begeben, wo G“TT tatsächlich zu finden ist!

    Tiqvah Bat Shalom
    http://www.israel-shalom.net

  36. @Gudrun

    Wenn ich schon Konvertiten höre, da bekomme ich schon Allergie! Vor kurzem war ich in eine Gemeinschaft wo sehr verschiedene Menschen zusammen waren… Von einheimische Orthodoxen bis hin von Neueinwanderer, oder welche aus Äthiopien die schon länger da sind. Ein Mann der nach seiner Kipa extrem religiös sein musste, redete sehr ungut, wie ich es nicht mag, und verächtlich empfinde über Israel und über d Umstände und manche (viele) Juden beschmutzte er durch seiner reden…

    Ich dachte dass ich mal nachhacke weshalb es so ist… Eventuell seiner Gruppierung… seiner Erlebnisse… Oder seiner Eltern haben d Shoah nicht gut überwunden und d sog. Selbsthass? Also ich fragte nach… und dann erfuhr ich bald dass doch es nicht an d Eltern lag… und nicht an d Erziehung… Er kam vor 18 Jahren um Israel retten zu wollen… Er hat Frau und Kinder verlassen und in d USA konvertiert zu Judentum. Im Gegenteil! Seiner Eltern waren Nazis… und er meinte d er diese wider gutmachen kann wenn Israel sagt wie diese zu sein hat… Er macht eine Kurs nach dem Anderen (Auf d Kosten Israels!) und versucht manche Schlüsselrolle zu bekommen… was ihm nicht gelang – und so ist er enttäuscht dass Israel seiner Bemühungen nicht schätzt, obwohl er ja uns d Gnade erwiesen hat und sogar unsere Religion angenommen hat…

    Solche sind nicht wenige… und glaube mir, ich würde froh sein wenn der und seinesgleichen und d Gnade und Freundlichkeit nicht erwiesen hätte….

    Tiqvah Bat Shalom
    http://www.israel-shalom.net

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