duerener_buendnis.jpgEindrucksvoller haben Linke und Grüne ihre Verlogenheit selten unter Beweis gestellt: In der Multikulti-Hochburg Kreisstadt Düren (NRW) weigerten sie sich, eine von CDU, SPD, FDP und „Bürger für Düren“ verabschiedete Erklärung mit dem Titel „Bündnis gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Gewalt; Bunt statt Braun“ zu unterzeichnen. Offenbar hat man ein unüberwindbares Problem damit, jegliche Form von Hass und Gewalt abzulehnen. In bester gutmenschlicher Tradition will man sich auf die Ablehnung des Rechtsextremismus konzentrieren (Foto: Bürgerversammlung in der Christuskirche).

susanne_roessler.jpgDie Sache hat schon was. Da schließen sich lauter Gutmenschen, bestehend unter anderem aus DGB-Chef Heinz Kaulen, der politisch korrekt engagierten Pfarrerin Susanne Rössler (Foto), die eine „bewegende Rede“ hielt und 700 abnickenden Dürener Bürgern in der „Christuskirche“ zusammen und gründen ein „Bündnis gegen Rechtsextremismus“, und zwar genau um 20.22 Uhr. Sie haben das begrüßenswerte Ziel, Menschen anderer Hautfarbe, Obdachlose, Punks, Menschen mit einer Behinderung oder politische Gegner vor Neonazis zu schützen. Volle Zustimmung! Aber warum nur vor Neonazis? Werden Obdachlose – Homosexuelle kommen merkwürdigerweise nicht vor, Juden übrigens auch nicht – wirklich nur von Neonazis bedroht? Pfarrerin Rössler

erinnerte daran, dass rechtsextremistische Einstellungen in der Mitte der Gesellschaft fest verankert seien, wie eine neue Studie belegt habe.

Gemeint ist sicher die Heitmeyer-Studie, mit der wir uns auf PI eingehend beschäftigt haben (hier, hier, hier und hier) und deren fragwürdige Untersuchungsmethoden sogar die Welt ausührlich thematisierte. Macht aber nichts. Wen interessieren schon Fakten, wenn es um edle Ziele geht! Einfluss auf die Meinungsbildung will Frau Pfarrerin nehmen mit der unverschämten Begründung, dass rechtsextremistische Positionen schon viel zu sehr salonfähig geworden seien. Wir kennen das. Jeder, der keine gutmenschlich linksgrünen Positionen vertritt, ist automatisch rechtsradikal, wird mit rechten Extremisten in eine Schublade geworfen! Andere Extremisten sind hingegen kein Problem, und so beteiligt sich Dominik Clemens von der Antifa auch an dem engagierten Kampf gegen rechte Gewalt.

Keine Zustimmung finden in der durch und durch „guten“ und „besorgten“ Ecke somit Positionen für das Grundgesetz und für die Menschenrechte und gegen jegliche Form von Antisemitismus, Hass, Gewalt und Extremismus einsetzen.

CDU, SPD, FDP und Bürger für Düren verabschiedeten eine Erklärung mit dem Titel «Bündnis gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Gewalt; Bunt statt Braun». In dem Papier lehnen die Parteien ausdrücklich «jegliche Art» von Extremismus ab. Diese Formulierung lehnen Grünen und PDS ab; sie unterzeichneten den Text deshalb nicht.

Die Erklärung des Dürener Stadtrates im Wortlaut:

Bündnis gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Gewalt «Bunt statt Braun»

«Die Würde des Menschen ist unantastbar» (Art. 1, Abs. 1 GG)

«Niemand darf wegen seines Geschlechts, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauung benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.» (Art. 3, Abs. 3 GG)

Wir schließen uns zu einem dauerhaften Bündnis gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Gewalt zusammen. Wir verbinden Menschen und demokratische Organisationen quer durch alle Bevölkerungsschichten in Stadt und Kreis Düren.

Wir wollen, dass bei uns für Rassismus, Nationalismus, Extremismus jeglicher Art, Antisemitismus, Revanchismus, Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung kein Platz ist. Hass und Gewalt in jeglicher Form setzen wir unsere solidarische Kraft entgegen. Auf dieser Basis treten wird dem Bündnis bei.

Der Dürener Bürgermeister soll Mitglied der Sprechergruppe sein.»

„Nicht mit uns!“ Tönt es in diesem Falle aus gutmenschlicher Kehle! Wäre ja noch schöner, wenn wir uns für Grundgesetz und Menschenrechte engagieren würden! Wir sind politisch korrekt und sehen nur mit dem rechten Auge. So wie die Martin-Luther-Schule in Herten (hier, hier und hier)

(Spürnase: Milan)

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