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Aktuelle Ausgabe

Für die Satire-Zeitschrift Pardon reicht die Einführung eines „Wort zum Freitag“ im ZDF zur gleichberechtigten TV-Integration noch lange nicht aus. Die Redaktion fordert daher für unsere moslemischen Kulturbereicherer als Gegenstück zu „Wer wird Millionär“ ein Moslem-Quiz mit dem Titel „Wer wird Märtyrer?“, ferner die Implementierung der Sendung „Das Scharia-Gericht“ und „Özdemir, Kreuzberg“ als Mischung aus „Ally McBeal“ und „Edel und Starck“. Auch das Islam-Polit-Magazin „Panoramadan“ sollte auf die Agenda, das von Bemühungen um die Gleichberechtigung auf dem Gebiet der Urananreicherung berichtet.

Vorabveröffentlichung aus der nächsten Ausgabe von Pardon:

Das ZDF hat vor, als Pendant zum Quotenknaller „Das Wort zum Sonntag“ ein islamisches „Wort zum Freitag“ auszustrahlen. Auf dieses Angebot reagieren die muslimischen Verbände verhalten, aber das ist gemessen an den sonst gewohnten Reaktionen schon sehr begeistert. Das Problem besteht jetzt darin, Worte für die mediale Öffentlichkeit zu finden, ohne die eigene Identität aufzugeben. Außerdem hat das Wort zum Sonntag, wie statistische Untersuchungen zeigen, noch niemanden vom Austritt aus der Kirche abgehalten und schon gar nicht Antichristen bekehrt. Aus Sicht der Moslemverbandsfunktionäre würde die gleiche Wirkungslosigkeit nicht ausreichen, da sie sich in einem benachteiligten Zustand befinden, den es auszugleichen gilt, und der Islam doch nur belauert wird, um ihm die Schuld an den Moslems zu geben oder ihn lächerlich zu machen, wofür man mit dem Wort zum Freitag nicht auch noch Stoff liefern darf.

Deshalb ist es nachvollziehbar, wenn die Islamvertreter skeptisch bleiben und in diesem Angebot nichts als ein Ablenkungsmanöver sehen, das pseudo-integrativ nur Sympathien kosten könnte. Wenn der Islam wirklich seinen gebührenden Platz im Fernsehen bekommen soll, dann müssen ihm solche Sendungen gegeben werden, wie sie die Kirchen schon lang beanspruchen. Ein Quiz „Wer wird Märtyrer?“ liegt nahe, könnte aber falsch aufgefasst werden. Unterhaltungsserien mit Pfarrern und Nonnen, von beliebten Schauspielern gespielt, mit verständlichen Handlungssträngen und fröhlichen Problemen, die nebenbei die Kirche in ein angenehmes Licht rücken, ohne drängenden Fragen auszuweichen, solche Serien müssen für den Islam gedreht werden.

Eine nette Ausgangslage besteht in der Konkurrenz zweier Moscheen, deren pfiffige Imame in Hassliebe verbunden sind – also natürlich rein dramaturgisch. Um Schiiten und Sunniten noch besser kennenzulernen, zu verstehen und auseinanderzuhalten, spielen die Geschichtchen die unterschiedlichen Auslegungen von Alltagssituationen durch, zum Beispiel Begegnungen mit dem Jugendamt oder dem anfänglich scharfen, dann einsichtig toleranten Staatsanwalt. Das Gegenstück zu Don Camillo ist der witzige Mullah Omar, der immer wieder mit dem CDU-Bürgermeister Don Camillo in Konflikt gerät. Natürlich ist hier Don Camillo der Trottel.
Ayatollah Braun wird aus dem Iran in die niedersächsische Provinz versetzt, wo er sofort auf einen mysteriösen Todesfall stößt samt Mauer des Schweigens darum herum. Weil er sich so gut einfühlen kann und weil ihm Dinge auffallen, die andere für gottgegeben halten, ermittelt er, dass es sich um einen Ehrenmord handelt, woraufhin der allgemeine Schock nachlässt und in Toleranz umschlägt.

„Das Scharia-Gericht“ stellt in Anlehnung an die Gerichtsshows Fälle aus dem Leben in Problemvierteln nach, mit Untertiteln in gebrochenem Deutsch. „Özdemir, Kreuzberg“ ist eine Mischung aus „Ally McBeal“, die hier in vier Frauen des geistlichen Oberhaupts ihre Entsprechung findet, und „Edel und Starck“, beide in einem Mann vereint. Seltsame bis abstruse Begebenheiten bilden den Anlass für Konflikte, die der Rechtsgelehrte jeweils mit einer ebenso überraschenden wie witzigen Fatwah regelt. Etwas kontroverser geht es zu beim „Super-Imam“, der in die Familien geht zur Zwangseheberatung. Er weiß, dass die Frau im Interesse der harmonischen Ehe dem Mann zu gehorchen hat, und am Ende der Sendung weiß die Frau das auch.

Desweiteren müssen in Politiksendungen unsere moslemischen Partner nicht nur als Gesprächsobjekte eingeladen werden, sondern eigene Formate ausfüllen dürfen, damit sich die Minderheit nicht mehr unterdrückt fühlt. Das Gegenstück zu „Berlin Mitte“ ist der Talk „Berlin Neukölln“, die Gastgeberin befragt die Experten von Hamas und Hisbollah zum Thema „Islam heißt Frieden“ – so lautet das Thema in jeder Sendung. Das Magazin „Panoramadan“ berichtet von Bemühungen um Gleichberechtigung auf dem Gebiet der Urananreicherung. Mit diesen Programmen haben die Moslems ein Integrationsangebot und bemerken nicht gleich jede böse Provokation in anderen Teilen der Medien. Sendungen mit Inhalten, die von dem Verbänden nicht mitbestimmt werden, bekommen den Warnhinweis: „Diese Sendung ist für Moslems nicht geeignet.“ (Text: Nils Michael)

Die nächste Ausgabe der Satirezeitschrift Pardon erscheint am 30.3. und ist deutschlandweit im Handel erhältlich.

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27 KOMMENTARE

  1. Eine Simulation diverser beliebter Sendungen, umgesetzt auf islamische Scharia-Herrschaft, wäre viellicht gar nicht das Dümmste – aber ob sich das jemand getraut !?

  2. @ #1 Incorrectus
    „…ob sich das jemand getraut!?“

    Ich trau mich, aber man läßt mich ja nicht!

  3. Wollen wir nicht hier weiter Vorschläge machen?

    Für die Werbpausen würde ich eine vollverschleierte Muslima empfehlen die haucht: „Zünd dich an! – und du kriegst mich im Himmel“
    Dann wäre für das ARD sicher „Quiz mit Osama – wie gut kennen sie den Koran“ und das „Talibanenstadl – mit Yussuf Islam“. MTV empfiehlt „Pimp my bomb“ – wir verwandeln ihren Molotowcocktail in eine Massenvernichtungswaffe.
    Und nu seid Ihr an der Reihe;-)

  4. Und nicht zu vergessen: Die quotenstarke Quizsendung:

    ALLAH SUCHT DEN SUPERPALÄSTINENSER mit Moderatorin
    Marieluise Beck und der kompetenten Jury:
    Murat Kurnaz, Aiman Mazyek, Christian Stroebele und Claudia Roth

  5. – Ajatollah Braun …,…Ohoh

    – Lindenstrasse & Co können nie wieder
    in kreuzgütiger Dhimmi-Manier irgend einen
    Gutstuss vom Islam bringen, ohne ins
    ungewollt Satirische abzurutschen.

    ja kuck…..geht doch was…! 🙂

    …….Ajatollah Braun, – !!!

  6. Wie wär`s mit Frauentausch?
    Die geile Ehefrau von Ahmadinedschad geht für eine Woche nach Berlin zu Wowereit und die? der? first lady aus Berlin für eine Woche zu dem schnuckeligen iranischen Presidenten.

  7. „Der perfekte Dhimmi“ – Monotheisten mit eingeschränktem Rechtsstatus kochen zwar nicht, reden aber sonst jede Menge Quark.

    „CSI Bagdad“ – Spannende Krimiserie

    „Ulama“ am Mittag“ – Islamische Gelehrte erklären uns die Welt, mit Fatwa des Tages.

    „Verbotene Liebe“ – Steinigungsfestival für KeuschheitsverletzerInnen

    „Explosiv“ – Die schönsten Anschläge des Tages

    „Tele Madrasa Kolleg“ – Die Koran-Hochschule im TV

    „taqiya taqiya taqiya“ – Ersetzt talk talk talk

    „TV Tawaf “ – Tschüß Stefan Raab, wir haben was Besseres: Wir umrunden die Kaaba!

    „Kufr-Taxi“ – Ungläubige steigen ins Taxi und werden bekehrt oder

    „Spartanische Verse“ – Tadschwid (Koranrezitation) zu jeder vollen Stunde

  8. Solch ein Humor tut richtig gut bei diesem doch so ernsten Thema.

    Übrigens: In der ARD soll demnächst – genaues Datum weiß ich leider nicht, habe es nur gestern kurz im Werbeblock gesehen – von Dienstag bis Freitag jeweils um 18.00 Uhr eine neue Sendung laufen: Türkisch für Anfänger – damit wir uns schon mal an unsere neue Landessprache gewöhnen können.

  9. …sehe gerade, dass sich das bevorstehende
    Osterfest, welches ja bei uns durchdrungen ist
    von heidnischen Elementen
    (Osterfeuer ,…- äh darf man das noch
    oder fällt das schon unter das Rauchverbot ?)
    eigentlich besonders gut eignet, mal
    wieder eine kleine Auffrischung zu bekommen.
    Dabei würde der doch immer phantastischer
    anmutende Osterhase durch eine
    Aktuallisierung der Figur wieder etwas
    aufgepeppt werden. z.B. durch Kindergärten
    die schon mal durch eigenständiges
    Zurückdrängen von Weihnachten aufgefallen
    sind. Einen langsamen, sozusagen gleitenden
    Ersatz des Osterhasen durch den Eiertoller .
    Zudem hätte man noch einen wunderbaren
    Beitrag zur Integration von Integranten ,
    der neuesten Generation ,
    (ab der vierten, fünften aufwärts)
    geleistet.

  10. @ # 7 Hanlonsrazor
    🙂 , wow , – volles Rohr…!
    das ist ja besser als ein
    frischbetankter Flugzeugträger …

  11. Wer pardon abonnieren will und ausserhalb Deutschland lebt, sollte sich nicht vom Formular auf der pardon-Seite abschrecken lassen, sondern seine Bestellug einfach per email senden.

    Hab ich auch so gemacht.

    Und der Fehler auf der Bestellseite wird in der Zwischzeit behoben (war halt Realsatire)

  12. Zitat: „…Das Problem besteht jetzt darin, Worte für die mediale Öffentlichkeit zu finden, ohne die eigene Identität aufzugeben….“

    Verständlich. Das ist zugegebenermaßen ein schwerwiegendes Problem, kaum oder gar nicht zu lösen.

    Zitat: „…Unterhaltungsserien mit Pfarrern und Nonnen, von beliebten Schauspielern gespielt, mit verständlichen Handlungssträngen und fröhlichen Problemen, die nebenbei die Kirche in ein angenehmes Licht rücken, ohne drängenden Fragen auszuweichen, solche Serien müssen für den Islam gedreht werden.“

    Warum denke ich im Zusammenhang mit moslemischem Wirklichkeitsgeschehen bei solchen Serien mit „fröhlichen Problemen“ und „verständlichen Handlungssträngen“ nur immer an handfeste Action-Serien mit medienwirksamen Stunts unter Zuhilfenahme effizienter Wehr- und Waffentechnik?

  13. Wie wärs mit einem Talentschuppen für Märtyrer, zB ein „Fedayyin-Bumm“, wo die Anwärter auf den ersten Platz ihre Fähigkeit zeigen können, wie sie sich in die Luft sprengen:
    Schwierig ist natürlich die Methode mit verschiednen runden, wie beim MusicStar-talentschuppen üblich, weil sich die erfolgreichen Teilnehmer kaum zu einer zweiten Runde einfinden werden.

  14. Sendestart für „Türkisch für Anfänger“ ist am 08.03. um 18.50 Uhr und kommt dann jeweils Di-Fr.

  15. Zitat: “ (27.02.07 13:43)
    Sendestart für „Türkisch für Anfänger“ ist am 08.03. um 18.50 Uhr und kommt dann jeweils Di-Fr.“

    #16 vossy:
    Witz oder Wahrheit?

  16. @vossy

    „Sendestart für „Türkisch für Anfänger“ ist am 08.03. um 18.50 Uhr und kommt dann jeweils Di-Fr.“

    Wenn schon Weltsprache dann bitte nicht türkisch! Damit kommt man nicht weit! Arabisch ist viel mehr Realitätnahe…

    Damait kann man sich schon jetzt weltweit verständigen…

    D. türkisch ist nur eine muslemische Minderheitssprache! Also sich nicht abspeisen lassen!

    Zum Anfang eine sehr einfache doch nicht seltene Satz auf Deutsch-Arabisch:

    http://www.jupi.homepage.t-online.de/palaestina%20israel%20zionazis%20judenmission/palaestina%20kundgebung%20020706%20berlin/palaestina%20deutsch%20arabisch%20stoppt%20den%20israelischen%20militaerterror%20020706.jpg

    Tiqvah Bat Shalom
    http://www.israel-shalom.net

  17. …ich vermute und hoffe doch mal,
    dass das mit Türkisch für Anfänger
    im Fernsehen eine Satire ist …!?

    Bitte sagt mir, dass es nur ein Witz ist…!
    BITTE…!!!

  18. Was das jetzt für eine Serie sein soll, weiß ich nicht. Schätze mal so im Stil von Daily-Soap. Einfach mal auf der Homepage von ARD nachschauen bei Programmvorschau.

    Ich laß mich überraschen, was das für eine Serie sein soll.

  19. Mir fehlt da noch was für die Dritten Programme. Wie währe es mit der Höbbytürk mit Yüssel Pütz. „Meinungsverstärker“ zum selber bauen aus biologisch abbaubaren und essbaren Zutaten .Zu beziehen über den Muslimmarkt. …Ich habe da schon mal was vorbereitet !

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