Axel Ayyub Köhler (Foto) ist der einzige Konvertit, der in einer großen Moslemorganisation in Deutschland den Vorsitz hat. Die Welt gibt ihm heute die Möglichkeit, im Interview seine Ungereimtheiten, Lügen und den größten Unsinn zu verbreiten, ohne auch nur einmal nachzufragen. Köhler referiet über Generalverdacht und bekennt sich heuchlerisch zum Grundgesetz.

Mit treuherzigem Augenaufschlag erklärt Köhler, dass der Zentralrat das Gespräch mit jedem suchen würde.

WELT ONLINE: Aber kürzlich hat Ihr Zentralrat mit drei weiteren islamischen Verbänden einen seit langem vereinbarten Termin mit der EKD platzen lassen. Deren „Handreichung“ über den Umgang mit Moslems betont sehr stark den Missionsgedanken. Ist der Dialog am Ende?
Köhler: Nein. Auf keinen Fall. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Der Koordinierungsrat der vier Verbände diskutiert noch das EKD-Papier. Wir haben Anfragen an die Kirche. Und wir würden Bischof Huber auch einmal gerne einladen, mit uns darüber zu reden. Der Dialog geht selbstverständlich weiter.

Sie sagen Gespräche ab und haben gleichzeitig Anfragen an die Kirche? Wo ist denn da die Logik? Warum stellt Ayyub nicht seine Fragen während der ursprünglich vorgesehenen „Dialog“zeit? Es ist doch wohl eher so, dass die glasklar abgesteckten Ziele der evangelischen Kirche den Moslems nicht passen und daher vor dem Dialoggequatsche erstmal aufgeweicht werden müssen.

WELT ONLINE: Warum legen Sie soviel Wert auf die Kontakte mit den Kirchen?
Köhler: Unsere Gesellschaft steht vor großen Problemen, keine Religionsgemeinschaft kann sie alleine lösen. Auch nicht die Kirchen. Aber die Religionsgemeinschaften haben eine Mitverantwortung in dieser Gesellschaft, dazu sind sie verpflichtet. Außerdem müssen wir den Menschen vor Augen führen, dass Religionen nicht der Grund für Kriege sind.

Es würde der Gesellschaft nur Vorteile bringen, wenn der Islam seine „Mitverantwortung“ nicht so Ernst nehmen würde. Und den Menschen „vor Augen führen, dass Religionen nicht der Grund für Kriege sind“, hieße doch wohl, sie nach Strich und Faden anzulügen. Bis jetzt hat Köhler sich aber nur warm gelaufen, denn nun legt er richtig los, und die Welt sieht keinen Grund, einmal nachzuhaken:

WELT ONLINE: Nach islamischem Verständnis gelten die Menschenrechte, so wie sie international verankert sind, nur insoweit, wie sie nicht im Widerspruch zur Scharia stehen. Oder?
Köhler: Wir als ZMD stehen zu den universalen Menschenrechten. Wo immer wir in der Lage dazu sind, verteidigen wir die Menschenrechte. Wir stehen ohne Abstriche auf dem Boden des Grundgesetzes.

Wäre hier nicht mal die Frage fällig, wie Scharia und Menschenrechte kombinierbar sind, oder wie man ohne Anerkennung der Gleichberechtigung auf dem Boden des Grundgesetzes stehen kann? Aber es kommt nichts, nicht einmal die Frage, was es bedeuten soll, die Menschenrechte zu verteidigen, „wann immer wir in der Lage dazu sind“. Also nie, oder was? Und wenn dann nur auf Grundlage der Scharia. Stattdessen folgt das hier:

WELT ONLINE: Wie wollen Sie der Gefahr begegnen, dass der Koran für politische Zwecke mißbraucht wird?
Köhler: Mir fällt kein Beispiel ein, wie man hier den Koran für politische Zwecke mißbrauchen könnte. Wir sind parteipolitisch neutral. Wir haben nun mal 2002 in der Islamischen Charta festgeschrieben, dass wir hier keinen Gottesstaat errichten wollen.

Da wir davon ausgehen, dass Köhler den Koran und die Absichten Mohammeds zu verstehen im Stande ist, muss man also davon ausgehen, dass Köhler uns gemäß islamischer Lehre „ordnungsgemäß“ belügt. Mark Gabriel („Islam und Terrorismus“) schreibt auf S. 116:

… es ist in Ordnung, Nichtmuslime anzulügen, um sich zu schützen, wenn man in ihrem Land in der Minderheit lebt. Ein schlichtes islamisches Sprichwort sagt: „Wenn Du Deinem Feind nicht die Hand abschlagen kannst, dann küsse sie.“

Und auf S. 120:

Lüge und Täuschung gehören zur islamischen Geisteshaltung. Für das westliche Denken kann es schwierig sein, diese Tatsache zu akzeptieren.

Zu schwierig jedenfalls für die Welt, und so lässt sie sich eifrig von Köhler die Hand küssen.

(Spürnase: b. jellyfish)

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59 KOMMENTARE

  1. Off Topic, aber interessant. Eine Meldung aus Londonistan, die man kaum glauben kann:

    Britische Tories erteilen „Multikulti“ eine Absage
    Großbritanniens Konservative fordern eine neue Politik gegenüber den im Land lebenden Muslimen. In einem am Dienstag veröffentlichten Strategiepapier setzen sich die Tories dafür ein, die Zusammenarbeit mit den führenden Muslimorganisationen einzuschränken, weil diese zur „politischen Ghettoisierung“ der Religionsgemeinschaft beitrügen… Weiterlesen >>
    Kritik an Labours’ kostspieliger „Multikulturalismus“-Bürokratie

  2. p.s.: Vielleicht ist die Meldung aus London doch nicht off topic: „Viele Organisationen, die sich als öffentliche Vertreter der Muslime hinstellten, förderten nicht Gemeinsinn und gesellschaftlichen Zusammenhalt, sondern ideologischen Separatismus und extremistische Ansichten, die für die Mehrheit der Muslime nicht repräsentativ seien, heißt es in dem Papier.“

    Diese Frage sollte man sich in Deutschland auch einmal stellen.

  3. # E-Ricki

    Naja, der Thommy quasi wieder uns etwas voraus:

    Blair’s New Labour war Vorbild für Schröder, vielleicht werden die Tories nun ein Vorbild für Merkel!

    Je mehr um uns herum in Europa der Multikulti-Traum in Frage gestellt wird (Sarkozy, Wilders, Rasmussen, Tories), desto schwerer werden es die Verfechter hierzulande haben und die Nazi-keule ist für die 68er eh stumpf, bei Ländern, die von Nazi-deutschland angegriffen wurden!

  4. >> Muslime, Menschen überhaupt, kann man nur mit Menschenliebe gewinnen, dann gewinnt man auch die Herzen.

    Herr Köhler, die „Aufständischen“ im Irak und anderswo werden Ihr Interview nicht lesen können. Wäre es möglich, daß Sie mal dort anrufen und denen Ihre Erkenntnisse beibringen? Vielen Dank.

    >> Die Religionszugehörigkeit wird in dieser Datei gespeichert. Dann wird der Generalverdacht schon mal amtlich.

    Wäre es möglich, daß Sie diesen Satz zurücknehmen, Herr Köhler? Er ist nämlich abstrus und sachlich falsch. Danke.

  5. @ #2 E-Ricki
    In Berlin erteilt die Islamische Föderation, eine Tarnorganisation von Milli Görüs, den islamistischen Unterricht an denn Schulen und wird dafür noch mit Steuergeldern bezahlt Die Schulleitungen haben keinen Einfluss auf die Unterrichtsgestaltung und Inhalte. Viele Lehrer sind der Ansicht, dass die Zustände an den Schulen seit Einführung dieses Unterrichts verschärft haben.
    Und, über die Zustände in Berlin liest man ja tagtäglich in der Zeitung. Da gibt es nur eines, schnellst möglichst weg, mit diesem Dreck-Unterricht.

  6. Wenn schlecht vorbereitete Journalisten und sich in Taqiya übende Muslimvertreter aufeinander treffen… Ich wette, der Interviewer hat nicht die geringste Ahnung, was tatsächlich in der vom ZMD erarbeiteten „Islamischen Charta“ steht. Zum Thema „Menschenrechte“ heißt es dort u.a.: „Es besteht kein Widerspruch zwischen der islamischen Lehre und dem Kernbestand der Menschenrechte: Das Islamische Recht gebietet, Gleiches gleich zu behandeln, und erlaubt, Ungleiches ungleich zu behandeln.“ Das ist nichts anderes als Allahs diskriminierende Scharia.
    http://zentralrat.de/3035.php

  7. Weil es so schön ist und wie die Faust…

    http://myblog.de/kewil/page/1170248

    Die Opferlüge
    Muslimische Migranten scheitern nicht an der Gesellschaft, sondern an ihrer eigenen Verantwortungslosigkeit

    VON HENRYK M.BRODER

    Was heute der „Migrationshintergrund” ist, das war mal die Oma aus Schlesien. Sie saß den ganzen Tag in der Küche rum und verbreitete Schuldgefühle. War sie schlecht gelaunt, schaute sie stumm aus dem Fenster. War sie dagegen guter Laune, erzählte sie Geschichten von früher: dass in Ratibor alles schöner, besser und sauberer war. Oma war eine Nervensäge, aber ein harmloser Mensch, der sich nach etwas sehnte, das es nicht mehr gab. Nie wäre sie auf die Idee gekommen, das Essen aus dem Fenster zu werfen oder ihre Enkel zu schlagen, weil sie selbst als Kind Haus und Hof verlassen musste. Denn Oma hatte zwar einen „Migrationshintergrund”, sie hatte aber auch Manieren. Einer ihrer Lieblingssätze war: „Das macht man nicht.”

    Der Satz reichte, um sich im Leben zurechtzufinden. Heute dagegen bedeutet „Migrationshintergrund” eine Art Freifahrtschein für alle Fälle. Wer einen „Migrationshintergrund” hat, der braucht nur noch in ganz extremen Fällen einen Anwalt, zum Beispiel wenn er einen Filmemacher auf offener Straße abschlachtet. Bei minderen Vergehen gegen Recht, Gesetz und Ordnung reicht der Hinweis auf den „Migrationshintergrund” gegenüber den Medien und der Öffentlichkeit, um umgehend Emphatie mit dem Täter, Kritik am Verhalten des Opfers („Ein Provokateur, der vor nichts und niemand Respekt hatte“) und die bewährte Frage zu evozieren: Was tun wir ihnen an, dass sie uns so hassen?

  8. Mal eine Frage:

    Was passiert eigentlich, wenn ich mit Herrn Köhler in Berlin im ÖPNV neben ihm sitzend fahre und mir jeden Fahrgast so anschauen möchte, wie es mir beliebt oder um die Lautstärkereduktion eines MP3-Players bitte?

  9. Das paßt jetzt nicht ganz zum Thema, ist aber unheimlich wichtig: Die Mitglieder des von Mina Ahadi initialisierten Zentralrats der Ex-Muslime werden mit dem Tode bedroht, habe ich gerade eben bei Spiegel Online gelesen:
    „Muslime dürfen ihrer Religion nicht den Rücken kehren: Mit diesem Glaubensgesetz bricht die Exil-Iranerin Mina Ahadi und ihr neu gegründeter „Zentralrat der Ex-Muslime“. Jetzt steht sie unter Polizeischutz, die Mitglieder werden bedroht.“
    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,466082,00.html

    Tja, das war klar, daß das passieren wird, es war nur eine Frage der Zeit, bis Mina Ahadis ehemalige Glaubensbrüder wieder einmal ihre „Friedfertigkeit“ und „Toleranz“ unter Beweis stellen werden…

  10. Tut mir leid wenn ich nerve: Ich finde den TRADITIONSBRUCH enorm!!!!! Und die verbreitete Lüge eben auch…

    Bitte lest selbst:

    Zitat Inforadio.de

    MOMENT: JETZT FEHLT DER SCHLUßSATZ! Und es ist nur noch unter Regionalnachrichten!

    ORIGINAL BIS 10.00 Uhr:
    „“LKA-Bericht: Junge Gewalttäter setzen immer häufiger Waffen ein

    Die Jugendgruppengewalt hat in Berlin in den ersten drei Quartalen des letzten Jahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um fünf Prozent zugenommen.

    Das geht aus einem internen Bericht des Landeskriminalamts hervor, der der RBB-Abendschau vorliegt.

    So stieg die Zahl der Gewalttaten mit Waffen allgemein um 31 Prozent, die mit Hiebwaffen sogar um 76 Prozent.

    Gleichzeitig ist die Zahl der ergangenen Haftbefehle um neun Prozent zurückgegangen.

    Die Täter waren je nach Polizeidirektion bis zu rund 80 Prozent nichtdeutscher Herkunft.“

    JETZIGE, KORRIGIERTE FASSUNG:
    (unter einem Bild mit HaSS-Tätowierung auf einer TOITSCHEN Hand…)
    “ Jugendliche Gewalttäter greifen offenbar zunehmend zu Waffen
    Kriminaliät
    Abendschau: Jugendgewalt in Berlin nimmt zu

    In Berlin haben die Gewalttaten von Jugendgruppen offenbar zugenommen. Die Zahl der registrierten Vorfälle ist nach Informationen der RBB-Abendschau in den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 5,4 Prozent gestiegen.

    Die Abenschau berief sich am Dienstag auf einen internen Bericht des Landeskriminalamts. Danach stieg die Zahl der Gewalttaten mit Waffen allgemein um 30,9 Prozent, die mit Hiebwaffen sogar um 75,9 Prozent.

    Gleichzeitig sei die Zahl der ergangenen Haftbefehle um 9,3 Prozent zurückgegangen.
    Stand: 21.02.2007 08:20″

    http://www.rbb-online.de/_/nachrichten/politik/beitrag_jsp/key=news5505988.html

    EINEN SATZ WEGGELASSEN, DIE BEVÖLKERUNG BELOGEN.

    Das HAT METHODE. Ich bin gerade ziemlich in Gedanken…
    Die 80%-Prozent Ausländer-Täter unter einem Nazi-Chiffre… Unglaublich.

    Konrad

  11. @#8 Eurabier
    Der Köhler kennt doch seine Pappnasen, der würde nie ohne ausreichende Schutzmacht irgendwo hingehen. Alle islamischen Länder werden mit Gewalt regiert, eine andere Sprache versteht das Volk nicht. Dies ist natürlich auch für die Herrschenden nicht ohne Einschränkungen, da ein Herrschaftswechsel in der Regel durch (un)natürlichen Tod erreicht wird. Er verzichtet folglich lieber auf das „Bad in der Menge“, es sei denn, sie ist handverlesen.

  12. Jupp Köhler: „Außerdem müssen wir den Menschen vor Augen führen, dass Religionen nicht der Grund für Kriege sind.“

    Es sollte heißen: „…der Grund für Kriege sein dürfen.“ Wir wissen das, aber wissen das auch die Muslime? Warum nennen sich die Mudjahedin dann Gotteskrieger?

    Das ewig gleiche Geschwafel, die selben Lügen, blah, blah, blah. Jupp „Sandmännchen“ Köhler scheint die Kunst der Taqiya schon perfekt verinnerlicht zu haben…

    Wie war das doch gleich: Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht…

  13. Da wir davon ausgehen, dass Köhler den Koran und die Absichten Mohammeds zu verstehen im Stande ist, muss man also davon ausgehen, dass Köhler uns gemäß islamischer Lehre „ordnungsgemäß“ belügt. Mark Gabriel („Islam und Terrorismus“) schreibt auf S. 116:

    … es ist in Ordnung, Nichtmuslime anzulügen, um sich zu schützen, wenn man in ihrem Land in der Minderheit lebt. Ein schlichtes islamisches Sprichwort sagt: „Wenn Du Deinem Feind nicht die Hand abschlagen kannst, dann küsse sie.“

    Und auf S. 120:

    Lüge und Täuschung gehören zur islamischen Geisteshaltung. Für das westliche Denken kann es schwierig sein, diese Tatsache zu akzeptieren.

    Genau so ist es:

    In seiner als programmatisch zu betrachtenden Schrift „Islam – Leitbilder der Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung“ (Al-Kitab Verlag Köln, 1981) weist der Vorsitzende des „Zentral“rats der Muslime in Deutschland (ZMD; in Wirklichkeit eher eine Minderheitenvertretung der Muslime hierzulande), Dr. Axel Ayyub Köhler, in aller Deutlichkeit auf Folgendes hin (meine Anmerkungen in Klammern):

    „Somit gehört der Schutz der Musta’min (Schutzbefohlene im Islam, z.B. nichtmuslimische Kaufleute und Diplomaten) genauso zu den Pflichten der Umma (islamische Gemeinschaft) und des islamischen Staates, wie auch die Pflicht, den Dschihad als Kampf auf dem Weg Gottes zu betreiben.“ (S. 36)

    Dass dieser Kampf nicht unbedingt nur missionarisch zu verstehen ist, darauf weist der Autor an anderer Stelle hin (S. 37):

    „Über den spirituellen bzw. ideellen Charakter des Dschihad hinaus ist der Dschihad das Mittel zur Verbreitung und Verteidigung der islamischen Wertordnung und des islamischen Territoriums.“ (!)

    Kommentar: Es stellt sich die Frage, mit welchen Mitteln der Zentralrat und andere Muslime den Pflicht-Dschihad in unseren Breiten so voranzutreiben gedenken und uns dabei einen Wolf im Schafspelz bzw. mit Anzug und Krawatte als Sprecher „der“ Muslime verkaufen wollen.

    Die wiederholte Beteuerung im Zusammenhang mit islamischen Anschlägen, dass Gewalt „unislamisch“ sei, und daß es nicht das Ziel des Islam sei die Welt zu unterwerfen, kann jedenfalls sowohl mit Blick auf die Aussagen Köhlers als auch auf die historische und zeitgenössische an den Inhalten des Koran orientierten Praxis in der islamischen Welt kaum als aufrichtig gelten gelassen werden.

  14. Und was den „Gottesstaat“ angeht:

    Köhler benutzt hier wieder einen alten islamistischen Taschenspielertrick seines Vorgängers Elyas: die Unterscheidung zwischen Gottesstaat und islamischer Staat.
    So schreibt Jürgen Schmude (Präses der Synode der Evangelischen Kirche Deutschlands) in der WELT 28.2.02:

    Mit besonderem Interesse liest man in der Charta des Zentralrats, dessen Vorsitzender Nadeem Elyas ist, dass ein klerikaler „Gottesstaat“ nicht angestrebt wird. Ist das die Absage an den Kampf um die Einführung des islamischen Staats? Elyas hat sich dazu an anderer Stelle ausführlicher geäußert. Nur im islamischen Staat, so erklärte er im November 2001, sei das politische System der Scharia durchzusetzen. Dieser islamische Staat sei kein Gottesstaat und kein theokratisches System. Nach diesem Verständnis kann die Charta dem „klerikalen Gottesstaat“ eine Absage erteilen, ohne den „islamischen Staat“ auch nur zu erwähnen. Elyas spricht anderswo deutlicher: „Die Pflicht, . . . einen islamischen Staat zu errichten, ist Konsens.“

    Link zum Welt – Artikel:

    http://www.welt.de/print-welt/article376642/Fragen_an_die_Islamische_Charta.html

  15. „……mir fällt kein Beispiel ein wie man hier den Koran für politische Zwecke missbrauchen könnte…“.
    So? so? Die Attentäter des 11.9.01, die ja bekanntlich aus Hamburg kamen, haben also den Koran nicht missbraucht, wie man uns immer unterjubeln will?

    Dann wissen wir ja jetzt Bescheid: der Koran befiehlt Massenmord….rom

  16. Herr Köhler ist Interessensvertreter, Lobbyist einer islamischen Organisation. Er wird dafür bezahlt, seine Organisation so gut wie möglich zu vertreten, wie so viele Tausend andere dieser Spezies. Der entscheidende Satz ist: „wir stehen ohne Abstriche auf dem Boden des GG“. Die Menschenrechte zu verteidigen „wann immer wir in der Lage sind…“, zeugt von gewisser Einsicht: in China, Simbabwe, Nord Korea, S.Arabien etcetc wird es wohl schwierig, auch für hochrangigere Repräsentanten als Köhler, z.B. Frau Merkel, Bush etc. Und nun b. jellyfish, wird Deine Argumentation immer dünner: Köhler muss sich nicht mit der Schreibe eines Mark Gabriel auseinandersetzen, schon garnicht in einem Interview. Selbst, befragt, ob ein Moslem Lüge und Täuschung anwenden darf um zu schützen, würde Köhler wahrscheinlich mit einem klaren „nein“ beantworten, und hat damit aus seiner Sicht den Islam interpretiert, genauso wie ein Mark Gabriel.
    Eine andere Sache ist, ob man Köhler Glauben schenken sollte. Ich neige dazu, ihm persönlich zu glauben. Vielleicht würde er in einer „nichtöffentlichen“ Diskussionsrunde bei präzisen Fragen auch präziser antworten. Man sollte ihn mal dazu einladen.

  17. Salman Rushdie muss bis heute versteckt leben, damit er nicht von durchgeknallten Glaubensgenossen umgebracht wird, und das nur wegen eines Buches. Er wurde aus der moslemischen Glaubensgemeinschaft ausgeschlossen und kann sich in keinem moslemischen Land mehr sehen lassen, wenn ihm sein Leben lieb ist.
    Und Terroristen wie Bin Laden? Sie werden trotz ihrer vielen so ganz und gar unislamischen Morde als Volkshelden verehrt. Dazu sagt Köhler natürlich auch nichts.

  18. Es ist doch müßig, diesen Vorsitzenden irgendeiner Muselgruppe überhaupt zuzuhören. Es ist öde, wie sie schwafeln vom „Islam ist friedlich“, gleichzeitig werden Menschen z. B. für Äußerungen wie „Kopftuch ablegen“ mit dem Tod bedroht und die Leute bekommen Polizeischutz, inzwischen auch die Gruppe der „Ex-Muslime“.
    Wieviel Polizisten sind da schon im Einsatz? Und fehlen die nicht an anderer Stelle?

  19. Es wird immer doller!!!

    Axel Ayub Köhler im Welt-Artikel oben:
    WELT ONLINE: Wie wollen Sie der Gefahr begegnen, dass der Koran für politische Zwecke mißbraucht wird?
    Köhler: Mir fällt kein Beispiel ein, wie man hier den Koran für politische Zwecke mißbrauchen könnte.

    Axel Ayub Köhler im Interview mit Turkpartner:
    Hinzu kommt, dass ausländische Regierungen oder politische und nichtpolitische islamische Bewegungen massiv Einfluss auf den Islam und die Muslime in Deutschland nehmen.
    Siehe http://www.turkpartner.de/Devam/AyyubKohlerDe.htm

  20. Die Leute, die da aus dem Islam ausgetreten sind, sind zum Teil Kommunisten.

    Die sind immer noch Extremisten. Das eine ist nicht besser als das andere.

    Vielleicht können sie auch aus dem Kommunismus austreten und Demokraten werden? Dann wären sie mir willkommen.

  21. Da hat ayyub aber recht.

    Mir fällt auch nicht auf, wie man den Koran, zu politischen zwecken mißbrauchen könnte.
    Er ist eine Politische handlungsanweisung. Wenn man sie, so wie gewollt benutzt, also politisch, ist ein Gebrauchen, kein Mißbrauchen.

    Ein Mißbrauch des Koran wäre es, zu sagen der Koran ruft die Muslime zu Liebe und Toleranz gegenüber allen Menschen, egal welchen glaubens auf. Aber, solch einen Mißbrauch begeht noch nichteinmal köhler.

  22. @ #27 Leserin

    Sind es tatsächlich Kommunisten? Dann stehen sie ziemlich isoliert da, die meisten Linken bis hin zu attac sind ja schon lange Dhimmis und unterstützen die Verbreitung des Islam.

    Ist ja auch noch möglich, dass man ihnen etwas anhängt um die Glaubensflüchtlinge nicht zu sympathisch wirken zu lassen.

  23. Gespräche suchen ist schön und gut. Aber wenn der Weltjournalist seine Hausaufgabe gemacht hätte, dann hätte er Eierkopp Köhler-Musel fragen müssen, ob diese Gespräche auf dem Basis des Kuran stattfinden müssen.

    Man kann im anderen Thread (das über die Grünen) kucken, wo ich den Koran-Link gegeben habe. Dort soll man Sure 5 (der Tisch) aussuchen und diesen Vers aussuchen:

    51. O die ihr glaubt! Nehmet nicht die Juden und die Christen zu Freunden. Sie sind Freunde gegeneinander. Und wer von euch sie zu Freunden nimmt, der gehört fürwahr zu ihnen. Wahrlich, Allah weist nicht dem Volk der Ungerechten den Weg.

    Und dann sollte man Herrn Köhler nochmals fragen, wie er das mit den Gesprächen meint:

    Und wir würden Bischof Huber auch einmal gerne einladen, mit uns darüber zu reden. Der Dialog geht selbstverständlich weiter.

    Mit oder ohne Kuran?

  24. Die Prämisse lautet:

    „Der Koran ist eine Religion!“

    Wieso gehen wir eigentlich ungefragt auf diese Prämisse ein, d.h. weshalb hinterfragen wir diese Prämisse nicht sondern nehmen diese stets als Diskussionsgrundlage an?

    Die Frage „Kann man den Koran für politische Zwecke missbrauchen?“ und eine anschließende Diskussion würde sich erübrigen, wenn wir, qausi als alternatibe Prämisse behaupten würden:

    „Der Islam ist eine politische Ideologie!“

    – eine Behauptung, welche von Axel Ayyub Köhler erst einmal zu widerlegen wäre.

  25. @ 22 E-Ricki: wenn man schon Quellen angibt, sollte vor allem bei Sekundärquellen deren Stimmigkeit überprüft werden. In diesem Fall:
    Herr Köhler ist seit 2006 Vorsitzender des ZMD. Die von Dir angegebene Quelle schreibt, dass Köhler 1981 als Vorsitzender des ZMD ein grundlegendes Werk im „Kitab Verlag“ veröffentlicht hat. Also, entweder war es ein anderer Köhler, oder die Jahreszahl stimmt nicht oder er war nicht Vorsitzender des ZMD (oder hier wird ein bißchen Agitation betrieben).

  26. @#31 Kybeline

    Alle Gespräche mit diesen Heuchlern führen zu nichts, es ist auch Zeitverschwendung, sich endlos mit diesem nichtsnutzigen Koran auseinander zu setzen.

    Man kann diese Heuchler nur an ihren Taten bzw. Nichttaten messen. Beispielsweise der Gedenktag für die Ermordung Hatun Sürücü, keiner dieser Dummschwätzer war anwesend. Es ist also nicht sehr weit her, mit der Verurteilung dieser angeblich unislamischen Ehrenmorde. Diese Tatsachen muss man ihnen immer wieder um die Ohren hauen, bis sie sich in keine öffentliche Diskussionsrunde mehr reintrauen.
    Leider bieten unsere Medien ihnen immer wieder ein Forum zur Verbreitung ihrer Lügen.

  27. @#34 rational

    >>>In seiner als programmatisch zu betrachtenden Schrift „Islam –
    Leitbilder der Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung“ (Al-Kitab Verlag
    Köln, 1981) weist der Vorsitzende des „Zentral“rats der Muslime in
    Deutschland (ZMD; in Wirklichkeit eher eine Minderheitenvertretung der
    Muslime hierzulande), Dr. Axel Ayyub Köhler, auf Folgendes hin:

  28. „Ich lese da nicht, dass Köhler 1981 schon Vorsitzender des ZDM war, sondern nur, das 1981 ein Buch von ihm veröffentlicht wurde.“

    *lol* Ja.

    Wobei der Text etwas mißverständlich ist, zugegeben.

  29. Ich hoffe jedenfalls für Herrn Köhler, daß er

    …täglich betet: (http://www.islaminstitut.de/Anzeigen-von-Fatawa.43+M5846308ad4c.0.html

    …niemals auf den Gedanken kommt ein Toupet zu tragen:
    http://www.islaminstitut.de/Anzeigen-von-Fatawa.43+M58929026b78.0.html

    … nicht auf eine große Ameise tritt:
    http://www.islaminstitut.de/Anzeigen-von-Fatawa.43+M5f7d7645848.0.html

    …nichts mit Astronomie am Hut hat (Fatwa zur Sonne):
    http://www.islaminstitut.de/Anzeigen-von-Fatawa.43+M5e385b1653d.0.html

    …niemals Muslime nach Deutschland einlädt:
    http://www.islaminstitut.de/Anzeigen-von-Fatawa.43+M52b77ddb2b7.0.html

    … sich baldigst einen Bart stehen lässt:
    http://www.islaminstitut.de/Anzeigen-von-Fatawa.43+M5b9a3faf009.0.html

    …und ja kein Fussball spielt!!
    http://www.islaminstitut.de/Anzeigen-von-Fatawa.43+M55dce754bc1.0.html

    und hier kommt die beste Fatwa!!! …bald aus Deutschland auswandert:
    http://www.islaminstitut.de/Anzeigen-von-Fatawa.43+M5d230871aef.0.html

    to be continued…

  30. #19 rational (21.02.07 17:27)

    „ich neige dazu, ihm persönlich zu glauben“

    Aber nich in tausend kalte Winter !!!!

  31. @ #40 E-Ricki

    „die beste Fatwa!!!“

    Zu früh gefreut!
    Wenn der Aufenthalt der Verbreitung des Islams dient, ist er auch in „ungläubigen“ Gebiet gestattet.

  32. unabhängig davon das dieser Brif immer oben bei PI stehen sollte……

    Dieser stmmt von EISVOGEL.

    Gelle.

    #41 Kreuzritter (21.02.07 19:19)
    Liebe Moslems,

    Ihr und wir – wir sind Feinde. Wir finden es an der Zeit, dass wir das offen aussprechen. Viele ehrliche Menschen auf Eurer Seite haben das bereits getan, es wird Zeit, dass wir es Euch gleichtun.

    Hier gehts weiter : http://www.gruene-pest.de/showthread.php?t=69320

  33. Im Grunde nebensächlich, aber: diese breiweiche, sackartige Visage erinnert mich unheimlich an Heinrich Himmler.

  34. #13 KonradBerlin

    was sich rbb da erlaubt ist Nachrichtenverfälschung:

    Wer Nachrichten nachmacht oder verfälscht oder nachgemachte oder verfälschte Nachrichten in den Verkehr bringt, wird mit Zuchthaus nicht unter drei Jahren bestraft.

  35. Petersen #5, ein Lehrer erzählte mir, daß, nachdem die Islamische Föderation den Islamunterricht an seiner Schule in Berlin übernommen hatte, die Mädchen nach einem halben Jahr mit Kopftuch in der Schule erschienen sind.

  36. Nein, man kann den Koran nicht politisch mißbrauchen.

    Man kann den Koran nur gebrauchen und alles was wir an Terrorismus und anderen Abartigkeiten ? la Kopfabschneiden, Steinigen, Zwangsheirat, Klitorisbeschneidung usw. kennen, ist zwangsläufige Folge der Anwendung des Koran.

    Nicht mehr und nicht weniger.

  37. @#48 Golem

    Man kann Pornographie nicht pornographisch missbrauchen, mehr Porno geht nicht und man kann den Koran nicht politisch missbrauchen, er ist schon Politik und zwar in extremster Form.

    Es sind alles nur Wortspielereien um Gutgläubige einzuwickeln, es steckt keinerlei Substanz dahinter.

  38. @#51 E-Ricki

    Weil, wenn’s um die Verbreitung des Islam geht heißt das Dschihad, und der ist leider nicht verboten. Folglich muss jeder gläubige Musel in Deutschland in irgendeiner Form der Verbreitung des Islam dienen.

  39. Maethor schrieb:
    „was tatsächlich in der vom ZMD erarbeiteten „Islamischen Charta“ steht. Zum Thema „Menschenrechte“ heißt es dort u.a.: „Es besteht kein Widerspruch zwischen der islamischen Lehre und dem Kernbestand der Menschenrechte: Das Islamische Recht gebietet, Gleiches gleich zu behandeln, und erlaubt, Ungleiches ungleich zu behandeln.“

    Eben jedem das Seine. Dieser Wahlspruch schmückte das KZ Buchenwald.

  40. @52
    Naja, es scheint mittlerweile trotzdem einige Fatwas zu geben, die Muslime auffordern, aus nichtislamischen Ländern auszuwandern:
    „Alle diese Rechtsgutachten verbieten einem Muslim den Aufenthalt in einem „gottlosen“ (nicht-muslimischen) Land, selbst wenn der Grund des Aufenthalts das Studium, Tourismus oder ähnliches ist. Ein Muslim, der sich in einem „gottlosen“ Land befinde, müsse seinen Aufenthalt dort sofort unterbrechen und in ein muslimisches Land reisen oder auswandern.“
    http://www.islaminstitut.de/Anzeigen-von-Fatawa.43+M58e831f09b8.0.html
    http://www.islaminstitut.de/Anzeigen-von-Fatawa.43+M54b2b54be21.0.html
    http://www.islaminstitut.de/Anzeigen-von-Fatawa.43+M56aa6ca99f0.0.html

  41. @#54 E-Ricki
    Ich wäre ja auch froh, wenn dem so wäre.
    Nur haben diese Fatwa Morgana’s bisher nichts bewirkt, die Musels werden immer mehr, der Zuzug ist ungebremst. Das sollte eigentlich nachdenklich machen oder nicht?

  42. #31 Kybeline [TypeKey Profile Page] (21.02.07 18:19)

    Liebe Kybeline,

    ich habe Dir vor 10 Minuten das Attachment zur Petition gegen den Moscheenbau geschickt.

    Richte es auch bitte „Pit“ aus und bitte ihn, mit mir per Mail Kontakt aufzunehmen.

  43. Axel Ayyub Köhler ist treuer Muslim. Und als solches hält er sich auch an die Koran Verse 3:28, 3:29 und 3:54 (taqiyya)

    Der Preis der Freiheit ist stetige Wachsamkeit – John Philpot Curran, Irland

  44. Ist eigentlich schon mal jemandem aufgefallen, dass Doc Eierkopf weniger seine Fresse in die Kamera hält als Mazyek? Und gibt es wohl einen Grund dafür? Durch einen Freund (der bereits Schäuble und andere hierüber informiert hat) wurde ich jedenfalls auf ein Buch von Ayyub aufmerksam, in dem er Sayyid Qutb, den Mentor der Muslimbrüder, zitiert
    (siehe http://islam-deutschland.info/forum/viewtopic.php?t=95&highlight=ayyub ):

    „Über den spirituellen bzw. ideellen Charakter des Dschihad hinaus ist der Dschihad das Mittel zur Verbreitung und Verteidigung der islamischen Wertordnung und des islamischen Territoriums.“(!)

    Na dann – den Krummsäbel umgebunden, den Turban aufgesetzt – und auf in den Kampf gegen die „Ungläubigen“, Ayyub!

  45. „Wo immer wir in der Lage dazu sind, verteidigen wir die Menschenrechte“:

    Weter Herr Köhler, wenn dem so wäre, warum hat der ZMD im Fall einer Nigerianerin, der die Todesstrafe drohte, vor einigen Jahren NUR „Formfehler“ des Verfahren bemängelt – anstatt sich für die ABSCHAFFUNG dieser barbarischen Strafe AN SICH einzusetzen?

    Aber Glaubensbrüdern darf man natürlich nicht reinreden!

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