charles_hebdo.JPGWir entsinnen uns noch alle an die unwürdige Dhimmi-Rolle, die der Spiegel als „Leitmedium“ der deutschen Presseorgane zum Höhepunkt des Karikaturenstreits im Februar 2006 eingenommen hat. Die harmlosen Bildchen waren den Hamburgern keinen Abdruck wert, statt dessen brachte man Verständnis für die „verletzten religiösen Gefühle“ der Moslems auf. Ganz anders verhielten sich damals französische Blätter wie die linksliberale Libération oder das Satire-Magazin Charlie Hebdo, die sich solidarisch zu Jyllands Posten zeigten und die Mohammed-Karikaturen vollständig abdruckten. Fakten & Fiktionen befasst sich mit den aktuellen Entwicklungen zu dem Thema und spricht uns – was den Spiegel betrifft – 100 Prozent aus der Seele.

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