Henryk M. BroderDie Wiener Stadtregierung hat versucht, durch vorauseilende Rücksichtnahme auf die gefühlten Befindlichkeiten moslemischer Mitbürger, eine Lesung des Publizisten Henryk M. Broder aus seinem Buch „Hurra, wir kapitulieren“, unmöglich zu machen. Das Wiener Rathaus wollte die Leitung der ihr unterstellten Penzinger Bücherei vor Beginn der Veranstaltung unter Androhung eines Disziplinarverfahrens dazu nötigen, die Lesung in eine Podiumsdiskussion umzuwandeln.

Neben den Autor wollte die Stadt den Islam-Aktivisten Tarafa Baghajati aufs Podium setzen, was Broder allerdings ablehnte.

Als Sittenbild roter Allmachtsphantasien und Skandal bezeichnete heute der Landesparteisekretär der Wiener FPÖ, Hans-Jörg Jenewein, die Vorgänge rund um eine Lesung des bekannten Buchautors Henryk Broder in einer Städtischen Bücherei am 22.Februar. Broders Buch „Hurra, wir kapitulieren!“ war offenbar für manche Vertreter der Einbürgerungspartei SPÖ derart provokativ, dass man mit massiven Druck aus der MA 13 erzwingen wollte, die Lesung Broders zu einer Podiumsdiskussion umzuwandeln. Die Vorgehensweise der MA 13 in diesem Bereich zeige einmal mehr, dass innerhalb der Wiener SPÖ offenbar bewusst daran gearbeitet werde, jene Stimmen unserer Gesellschaft mundtot zu machen, die nicht in den allgemeinen Gesang der „Multi-Kulti-Träumer“ einstimmen möchten. Daß jedoch nicht einmal vor Interventionen und angedrohten Disziplinarmaßnahmen Halt gemacht werde, offenbare das wahre Ausmaß dieser gefährlichen Entwicklung…

Die Presse schreibt sehr richtig:

In Ruhe vortragen konnte Broder freilich nicht wirklich, denn das Wiener Rathaus wollte die Leitung der ihr unterstellten Penzinger Bücherei vor Beginn der Veranstaltung


Tarafa Baghajati

per telefonischem Ukas (und der Androhung eines Disziplinarverfahrens) dazu nötigen, neben den Autor einen Vertreter der Muslime aufs Podium zu setzen. Sei es, um Ärger mit der notorisch beleidigten muslimischen Community zu vermeiden, sei es aus Rücksicht auf 300.000 potenzielle muslimische Wähler. (…) Wo den Islam erwähnende Bücher nur mehr vorgestellt werden dürfen, wenn ein muslimischer Interessenvertreter anwesend ist, dort ist die Einführung der Scharia keine prinzipielle, sondern nur mehr eine quantitative Frage.

» an Wiens Vize-Bürgermeister Gerhard Frauenberger (MA 13)
» Die Jüdische: Publizist Henryk M. Broder entgeht in Wien einer Verhaftung
» Achgut: Die Abenteuer des Rabbi Arye
» Achgut: Die Abenteuer des Rabbi Arye, Teil 2

(Spürnase: Geheimrat)

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17 KOMMENTARE

  1. Naja, hat immerhin nicht geklappt.

    Ist das Glas nun hablb voll oder halb leer?

    Ich meine halb voll, denn vor einem Jahr wäre in Europa noch jede Forderung von Mohammedanern 1:1 durchgeunken worden, manchmal sogar vorauseilend 2:1.

    Dass es aber nun in Wien trotz Ukas nicht geklpaat hat, zeigt, dass sich schön Behördenintern inzwischen Zweifel an der Religion des Friedens breitmachen.

    An sich ein gutes Zeichen, ein Punktsieg für Broder und die politische Inkorrektheit in Europa insgesamt.

  2. Mit der Ausladung hat das ja wohl dann doch nicht geklappt. Wie schade!!!

    Schön finde ich, dass die Buchhandlung sich das Zepter nicht hat aus der Hand nehmen lassen und die Gutmenschen keinen Einfluss darauf haben konnten. Ich lach mich schlapp. Da hat doch dann die Politik versagt, oder? Wenn das Volk sich gegen die gewählten Volksverdreher durchsetzt – klasse. Bitte mehr davon, dann wären wir schon einen wesentlichen Schritt weiter.

  3. „NOCH“ hat es nicht geklappt ….
    Man schau in der Geschichte zurück in die K und K Zeit und überlege sich ,wo in Europa der Antisemitismus am stärksten aufgetreten ist um das Jahr 1900.

    Genau in WIEN:

    ca

  4. btw sind Burkas, ja Burkas(!) heutzutage in Wien keineswegs ein absolut ungewöhnliches Erscheinungsbild mehr

  5. @Eurabier #1
    Also ich war gestern zum Rathaus, weil ich dort Infos zum Moscheenbau suchte. Und da traf ich gleich als erste auf eine, der nur das Kopftuch gefehlt hat: starkes türkisches Akzent und die Reizbarkeit genau wie in Istanbul. Das war eine typische „papierdeutsche“ Beamtin, so wie wir immer mehr mit unseren Steurgeldern durchfüttern. Und auf ihr Tür stand natürlich irgendwas mit „Asylsuchende“ oder so was.

    Deswegen ist für mich heute eindeutig „halbleer“

  6. Angenehm, wie ruhig und friedlich es bei uns in Wien zugeht. Wenn er als Jude in Paris oder Den Haag eine islamkritische Lesung halten wollte, bräuchte er massiven Polizeischutz.

  7. Ich weiß #4 Eurabier, ist ja auch ein Hoffnungsschimmer…mit 12.09.1683

    Übrigens: (Trommel Trommel….
    tatah neues Video by youtube )
    Thema:

    Gewalt gegen Polizisten Bericht bei quer :

    da geht es weiter:

    http://cablog.myblog.de/cablog/art/107149136

    Lohnt sich trotzt MSM Quelle:
    Zitat:
    Vor kurzem prügelten mehrere Jugendliche vor ihrer Schule in Nürnberg auf einen Polizisten ein – sie wollten einen Schüler befreien, den der Beamte zuvor festgesetzt hatte. Erst als ein ganzer Trupp Kollegen zur Hilfe kamen, konnte sich der 50jährige befreien. Der Vorgang sei ein Einzelfall, hieß es. Doch quer hat herausgefunden: Immer mehr Polizisten werden Opfer von jugendlichen Schlägern. Der Respekt vor der Polizei schwindet, und die Hemmschwelle zuzuschlagen wird immer niedriger.

    Gruß CA

  8. Bemerkenswert, daß bis jetzt keine Meldung dieses Skandals bei der linksliberalen Tageszeitung »Der Standard« erschienen ist. Vor allem, da es um unterbundene Meinungsfreiheit im Einsatz für liberale und säkulare Grundrechte des Individuums geht und sich die ganze Sache quasi vor der Haustür der Redaktion (Wien) abgespielt hat.

    Dies deckt sich mit meinen Beobachtungen, welchen Weg dieses Blatt eingeschlägt. Denn auch im Online-Forum zu den Nachrichten wird massivst zensiert. Jeder kann das selbst erfahren, der mal moderat-sachlich(!) versucht, das vorherrschende Meinungsspektrum aufzubohren.

    Am besten gleich zu Islamthemen, die den Ist-Zustand beschreiben und einen Blick auf die Zukunft werfen. Die Poster sind tatsächlich nur Statisten, die Handlangerdienste zur politisch-korrekten Redaktionsmeinung leisten. Oder die haben einen Pali für die Forenzensur engagiert.

    »Der Standard« bedient höchstens ein Image individueller Freiheiten für seine Leser. Selbst verteidigt er keine Werte, die tatsächlich zum Erhalt dieser Freiheiten taugen …

  9. Lieber Henryk wenn Du für deine Auftritte Personenschutz brauchst melde dich bei mir , für Dich mache ich das gratis .
    Kontaktaufnahme in der grünen Pest .

    Gruss Kreuzritter

  10. dazu muss man folgendes wissen:

    in wien herrscht ein sozialdemokratischer landeshauptmann – in einem totalitären system
    die neugewählte bundesregierung braucht profil – und „die roten“ setzen auf muselstimmen, da sie eine veraltete wählerschaft haben.
    um das gleiche klientel kämpfen auch die grünen – kein parteiprogramm, also holen wir uns unsere stimmen bei den musels & co

    und ganz wichtig: alle in ö haben angst vor HC strache, der unter anderem mit dem slogan „DAHAM statt ISLAM“ irrsinnige prozentpunkte einholte.

    wie es wirklich aussieht in ö, welche macht und welches selbstvertrauen die immigranten haben zeigt folgendes video.
    version 1
    http://www.youtube.com/watch?v=ryJHkeCnNVc
    version 2
    http://www.youtube.com/watch?v=YejzbFrtF8s

    da man klar erkennen und hören kann, dass es noch gelegentlich ein paar probleme mit der grammaik und der ausprachen gibt, wird am ende des monats ein gratisnachhilfe unterricht gegeben.

  11. um das gleiche klientel kämpfen auch die grünen – kein parteiprogramm, also holen wir uns unsere stimmen bei den musels & co

    Wie’s in Österreich ist, weiß ich nicht, aber in Deutschland reißen sich die Grünen für die Moslems auch den Arsch auf – was aber konsequent nicht mit Wählerstimmen belohnt wird. Moslems wählen zum Großteil rot oder dunkelrot. Die feministisch-schwule Ökotruppe kann bei konservativen Moslems nicht punkten … ich schätze mal, die lehnen die noch mehr ab als wir. Die grünen haben ihren ziemlich stabilen Wählerstamm unter einheimischen Gutsituierten, die außerhalb des Fernsehers ihrer Lebtag noch keinen Moslem gesehen haben.

    Das macht die Sozialdemokraten zu eiskalten, gewissenlosen Rechnern – und die grünen zu Vollidioten: setzen sich für eine Klientel ein, die sich schaudernd vor ihnen abwendet.

    Man könnte sich vor Lachen ausschütten, wenn’s nicht so traurig wär.

  12. H.C.A. Ich bin beeindruckt, diese armseligen Typen wollen also „mit 40 Mann kommen“ und „in Eure Mäuler onanieren“?

    Was ich traurig finde, daß hier nur die Rede ist von der FPÖ, die Position bezogen hat. Das war alles in Wien, im schönen Wien, im Land des Gustav Pick und seines Jüdischen Fiakerliedes ?

  13. Ich sag’s ja: Ganz Europa ist ein einziges Irrenhaus und steht Kopf.

    Wie kann eine sozialistische Partei wie die SPÖ (und in den anderen Ländern sind die Linken ja genau gleich drauf) eine aufklärerische und definitiv anti-klerikalfaschistische Persönlichkeit wie Broder bei seiner Arbeit behindern, wo doch die ideologischen Vorväter dieser Genossen (Marx, Engels, Bebel, etc.) stets den Kampf gegen jegliche religiöse Bevormundung im öffentlichen Leben propagiert haben ? Wieso gilt dieses Prinzip augenscheinlich nur für Christen- und Judentum, nicht aber für den hundertfach agressiveren Islam ?

  14. Der ständige vorauseilende Gehorsam, bzw. das ständige zu Kreuze (oder zum Halbmond) kriechen gegenüber dem Islam wird echt unerträglich.

    Was also tun? Auswandern (eine der Möglichkeiten der unerschrockene Henryk M. Broder vorschlägt), das Glas als halb leer betrachten oder wo immer möglich dagegen ankämpfen?

    Die Antwort kann doch nur sein: Dagegen ankämpfen wo immer möglich. Vor allem den Totengräbern unserer christlich/jüdischen Traditionen und europäischen Kultur vom Schlage Roth, Beck, Ströbele, Trittin (die Reihe ließe sich ja eine ganze Weile fortsetzen) argumentativ den Wind aus den Segeln nehmen.

    Ich bin felsenfest davon überzeugt, daß das Gute immer siegen wird und daß die schweigende Mehrheit, wenn es echt an die Substanz geht, sich nicht mehr alles bieten lassen wird.

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