Kofferbomber: Muslime verdächtig, Deutsche schuldig

Kofferbomber2.jpgIm Fall der knapp missglückten Anschläge auf deutsche Züge im vergangenen Sommer ermittelt die Bundesanwaltschaft inzwischen gegen einen vierten Verdächtigen. Libanesische Behörden gehen sogar von fünf Tätern aus. Nach einem Bericht des Focus handelt es sich beim neuesten Verdächtigen um den Bruder des in Berlin inhaftierten Haupttäters Youssef el Hajdib, Kahled, der in Schweden einen Treffpunkt terrorwilliger Muslime unterhält. Im Bild sehen wir Youssef (2.v.r.) auf einer islamischen Friedensdemonstration in Kiel, ein halbes Jahr bevor er loszog, um ein paar von uns zu verbrennen. Die Familie des zweiten Haupttäters macht inzwischen die Deutschen dafür verantwortlich, dass er seinen Vornamen Jihad wörtlich genommen hat.

Die wachsende Zahl von Beteiligten widerspricht der zunächst eifrig verbreiteten Darstellung, bei dem missglückten Massaker habe es sich um eine Art dummen Lausbubenstreich gehandelt, den zwei heimwehkranke Muslime in der Einsamkeit ihrer Studentenbuden ausgeheckt hätten.Dass überhaupt etwas Licht in die Sache kommt, ist der Dummheit des zweiten Haupttäters Jihad Hamad zu danken, der den Fehler machte, in seiner libanesischen Heimat abtauchen zu wollen und sich im dortigen Knast wesentlich auskunftsfreudiger zeigt als der in Berlin beharrlich schweigende Youssef. Das mediterane Klima befördert die Kommunikation eben doch. Das erfuhr auch Ulrike Hummel vom Magazin Cicero, die sich in der Heimat der Täter umgehört hat, wo man nur Gutes über den kleinen Jihad zu berichten weiss. Schuld an der Fehlentwicklung des braven Bürschchens müssen wohl die Deutschen sein. Alles andere hätte uns auch überrascht.
Die frommen Eltern, die den kleinen Jihad sogar auf ein christliches Gymnasium schickten, haben sich jedenfalls nichts vorzuwerfen:

Die Mutter versichert: „Mein Sohn ist sehr anständig und gut erzogen.“ Er sei eher schüchtern. „Wenn wir Besuch hatten, schämte er sich, mit in der Runde zu sitzen.“ Er sei brav und fast wie ein Mädchen gewesen. Schließlich erhebt Bouchra heftige Vorwürfe. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass er sich in einem radikalen Umfeld bewegte. Hier im Libanon hatte er keine komischen Freunde. Ich habe mein Kind nach Deutschland geschickt. Die Deutschen hätten auf ihn aufpassen müssen. Hier im Libanon habe ich für sein Wohl gesorgt, auf ihn aufgepasst. Wenn er in Deutschland an Extremisten geraten ist, die ihm den Kopf verdreht und ihn mir weggenommen haben, dann tragen die Deutschen dafür die Verantwortung.“

Auch die deutschen Ermittler bemühen sich fleissig, irgendein politisch korrektes Tatmotiv zu konstruieren. Die Mohammedkarikaturen bieten sich an, oder aber die Tötung des irakischen Al Kaida Chefs Zarqawi. Dass es einfach der vom Koran befohlene Hass auf die Ungläubigen sein könnte, der den kleinen Jihad beflügelte, seinem Namen Ehre zu machen, steht nicht zur Debatte.

Dem auskunftsfreudigen Terroristen im Libanon droht jetzt lebenslängliche Haft im Arbeitslager. Jedenfalls, bis Deutschland sich entschliesst, seine Verantwortung anzuerkennen und den armen Kerl vielleicht freizukaufen. Der schweigende Youssef im Berliner Gefängnis dürfte billiger wegkommen. Denn eigentlich ist ja nichts passiert und auch sonst dürften sich reichlich mildernde Umstände finden. Das Mehl, das die Studenten dem in der Gasbombe enthaltenen Benzin beimischten, um einen Napalmeffekt auf der Haut der Opfer zu erzielen, stammte aus dem Libanon. So wären die Fahrgäste der deutschen Bahn zumindest garantiert halal abgebrannt. Irgendwie sympathisch.




Taliban dürsten auch nach deutschem Blut

taliban.jpgZahlreiche Medien berichten vorab über Drohungen eines hohen Talibanführers gegen deutsche Soldaten, die dieser in einem am Donnerstag erscheinenden Interview des Magazins Cicero geäußert hat. Mullah Obaidullah Achund, der zur Zeit des Talibanregimes Verteidigungsminister des islamischen Gottesstaates war, gilt als die Nummer drei der um die Rückeroberung der Macht kämpfenden Terrororganisation. Die Journalisten von „Cicero“ trafen den Topterroristen in seinem Versteck in Pakistan.

Wie n24 zitiert, werde man keinen verschonen:

„Nicht die Deutschen, nicht die Briten, nicht die Kanadier und schon gar nicht die Amerikaner. Wir werden sie alle töten, wir dürsten nach ihrem Blut.“

Da kündigen sich schwere Zeiten an. Für unsere Soldaten in Afghanistan, aber auch für diejenigen Deutschen, die bislang mit hochnäsiger Herablassung auf die bereits in schwere Kämpfe verstrickten Alliierten im Süden des Landes herabblickten, Feigheit mit Klugheit verwechselten und allen Ernstes glaubten, durch grosszügige Geschenke und angestrengtes Wegschauen als moralische Sieger aus dem Afghanistankrieg heimkommen zu können. Wenn nicht die Welt, so sollte doch wenigstens Afghanistan am deutschen Sozialarbeiterwesen genesen.

Auch Sprecher der Bundeswehr äusserten sich gegenüber den Medien gerne in diesem Sinne. Im Gegensatz zu anderen Alliierten, gemeint sind selbstverständlich stets die Amerikaner, würde man eben mit Fingerspitzengefühl und kulturellem Verständnis auf die Menschen zugehen. Soldaten, die vor Ort waren, berichteten im persönlichen Gespräch allerdings anderes. In Kabul, aber auch in den nördlichen Aussenposten verlassen deutsche Soldaten kaum noch die notdürftig befestigten Lager. Abhängen und hoffen, dass keiner angreift, ist seit längerem befohlen.
Dass es im Gebiet der Bundeswehr bisher relativ ruhig blieb, hatte sicher nicht damit zu tun, dass die Pazifistentruppe dem kriegerischen Bergvolk besonderen Respekt eingeflößt hätte. Mit kluger Politik, wenn man es denn so nennen will, hatte es schon zu tun, aber die fand nicht in Afghanistan statt, sondern an den Verhandlungstischen der Nato, wo Deutschland es verstand, für Gebiete Verantwortung zu übernehmen, die niemals Talibanland, sondern im Gegenteil Stammland der talibanfeindlichen Nordallianz waren, die an der Seite der Amerikaner den Bodenkrieg gegen die Terroristen führten.
Sollten hier, wie angekündigt, 6.000 blutdürstige Gotteskrieger Erfolge erzielen, so wäre das Scheitern der deutschen Strategie ein doppeltes: Es wäre nicht nur, wie im paschtunischen Süden Feindesland nicht unter Kontrolle gebracht, sondern ein ursprünglich wohlgesonnener Landstrich verspielt worden.
Derweil wird immer klarer, welche fragwürdige Rolle Pakistan in der Krise im mittleren Osten spielt. Wie n-tv weiter berichtet, lässt ein pakistanischer Parlamentsabgeordneter der Religiösen keinen Zweifel an seinen Sympathien für die islamischen Terroristen, ruft zum Krieg gegen Deutschland auf und macht deutlich, womit zu rechnen ist, wenn das derzeitige wackelige Regime Musharaf zu Fall kommt. Was wohl mit Sicherheit eintreten würde, wenn es zum Zusammenbruch der westlichen Front in Afghanistan, etwa durch die Flucht europäischer Mächte käme:

Auch der islamistische pakistanische Abgeordnete Maulana Noor Mohammed drohte Deutschland. „Deutschland ist ebenso ein Feind für die wahrhaft Gläubigen wie die USA“, sagte er dem Magazin. Die Deutschen schickten Kampfflugzeuge in den Kampf gegen den Islam und massakrierten muslimische Gläubige. „Ich rufe alle wahrhaft gläubigen Muslime dazu auf, Deutschland und die Deutschen genauso zu bekämpfen, wie sie uns bekämpfen“, sagte der Politiker. Auf die Frage, was geschehen werde, falls die radikal-islamische Opposition im Atomwaffenstaat Pakistan die Macht übernehmen sollte, drohte Mohammed mit dem Einsatz von Nuklearwaffen. „Jede Waffe, die Gott den wahrhaft Gläubigen in die Hand gegeben hat, ist eine Waffe, die zur Verteidigung des Islams eingesetzt werden darf, eingesetzt werden muss und auch eingesetzt werden wird“, erklärte er.




Zeit verteidigt den Koran vor „fantasierender“ Richterin

Über die Entscheidung der Amtsrichterin Christa Datz-Winter aus Frankfurt ist viel berichtet worden. Tenor vieler Kommentare war der, dass die Richterin nur konsequent fortgesetzt hat, was andere seit Jahren tun. Ehrlicherweise – und das war der Tabubruch – hat sie den Koran als Quelle der Gewalt aufgezeigt. Die Islamisierung Deutschlands, so die mehrheitliche Überzeugung, ist längst Alltag geworden.

In der Zeit dagegen kann man heute ganz andere Dinge lesen. Der außerordentliche Islam- und Eherechtsexperte Martin Klingst zieht dort alle Register multikultureller Gutmenschlichkeit. Eine Islamisierung gibt es nicht und die Richterin hat ihr Koranzitat „herbeifantasiert“. Er vergisst auch nicht den Hinweis, dass es auch in deutschen Ehen Gewalt gibt. Darauf haben wir gewartet, dass uns das mal jemand erklärt.

Wenn der Empörungssturm abflaut, wird man hoffentlich etwas nüchterner auf das Fehlurteil der Frankfurter Richterin schauen können. Klar, sie hätte niemals so entscheiden dürfen. Doch in Ruhe betrachtet, hat ihr Spruch manches heraus gekehrt, was im hektischen Alltag einer Multi-Kulti-Gesellschaft gerne verdrängt wird.

Die Frankfurter Juristin ist keine Scharia-Richterin, ihr Urteil spricht auch nicht, wie manche unterstellen, für eine schleichende Islamisierung Deutschlands. Das ist blanker Unsinn, da kann Alice Schwarzer noch so wüten und schwarzmalen.

Eine Deutsche marokkanischen Ursprungs hat in Marokko nach dortigem Recht einen Marokkaner geheiratet. Zurück in Deutschland wurde sie von diesem geschlagen und bedroht, sogar mit dem Tod. Ihr wurde von der Justiz deshalb eine eigene Wohnung zugewiesen, und dem Mann verbot man den Zutritt. Diese schlimme, traurige Wirklichkeit trifft auch viele deutsche Ehepaare zu .

Der Seitenhieb auf Mißstände in deutschen Familien dient der Relativierung islamischer Unrechtsgesellschaft. Klingst stellt es so dar, als gäbe es zwischen innerfamiliärer Gewalt in islamisch geprägter Gesellschaft und der deutschen Gesellschaft keinen Unterschied. Er verschweigt die extrem patraiarchalische Sozialisation aufgrund des Islam, er verschweigt daß Ehrenmörder in der islamischen Kultur vielfach angesehne Leute sind, mit „Ehre“ eben. Er verschweigt, daß es dutzende Ehrenmorde in Deuschland gab und immer neue hinzu kommen, und daß ALLE diese Morde von islamisch Sozialisierten begangen werden. Er verschweigt den wichtigen Umstand, daß Gewalt gegen Frauen im heutigen Deutschland moralisch wie juristisch negativ beurteilt wird, und verschweigt, daß es sich in der islamischen Rechtssprechung und in islamischen Alltagsnormen anders verhält. Er spart den wichtigen Umstand aus, daß islamisch sozialisierte Männer aus moralisch-ideologischer Überzeugung handeln, weil sie dazu erzogen wurden, die Willensbrechung der Frau als ihr Recht aufzufassen. Im Kontrast dazu ist in der deutschen Gesellschaft Gewalt gegen Frauen ein Kriminaldelikt, bei dem sich niemand auf eine göttliche Legitimation berufen kann und beruft!

Man braucht viele Worte um die in einem Satz formulierte Diffamierung deutscher Männer und deutscher Familien zu widerlegen, die sich aus der Gleichsetzung mit Kriminalitätsmustern wie sie leider in vielen islamischen Familien anzutreffen sind. Klingst kann nicht entgangen sein, daß Ehrenmorde in Deutschland ausschließlich von Moslems begangen werden. Dennoch stellt er islamisch motivierte Gewalt, proportional und in der Schwere, mit innerfamiliärer Gewalt in deutschen Familien völlig undifferenziert und pauschalierend auf eine Stufe. Er diffamiert damit deutsche Familien mit dem Ziel der Vertuschung weitaus gravierenderer Mißstände in Familien, die gemäß islamischen Normen leben.

Spinnt man diesen Faden konsequent fort, so kann man die diffamierende Pauschalierung willkürlich auf weitere deutsche Personengruppen ausdehnen. Wie wäre es zu sagen, die Muster islamischer innerfamiliärer Gewalt finden sich nicht nur bei deutschen Familien, sondern auch in Familien von Mitgliedern der Grünen?

Wäre es nicht eine böswillige, „rassistische“, Moslems abwertende Behauptung, Grüne (stellvertretend für die bösen Deutschen deren Teilmenge sie sind) würden weniger zu innerfamiliärer Gewalt in all ihren Ausformungen neigen, als islamisch Sozialisierte ?
Alle haben gleich zu sein gemäß Multikulti-Doktrin, wenn es um die Schattenseiten islamischer Kultur geht. Wenn also Moslems innerfamiliäre Gewalt nicht anders ausleben als Nicht-Moslems, heißt das zugleich daß z.B. als Teilmenge der Deutschen die Grünen sich nicht anders verhalten als islamisch Sozialisierte.

Nachdem wir nun wissen, dass wir auch nicht besser sind, meldet sich Martin Klingst, der Koranexperte:

Im vorliegenden Fall hat die Frankfurter Richterin allerdings nicht argumentiert, die Ehefrau sei doch sicher und ihr Mann müsse Abstand halten, sondern fantasierte mit dem Koran und marokkanischen Verhältnissen herum. Das war ein schwerwiegender Fehler, aus vier Gründen: Erstens akzeptieren auch der Koran und das auf ihm fußende islamische Recht keine körperliche Gewalt in der Ehe.

Zitat Sure 4:34 , übernommen von der als nicht islamophob bekannten Website des Zentralrates der Muslime in Deutschland:

Und jene, deren Widerspenstigkeit ihr befürchtet: ermahnt sie, meidet sie im Ehebett und schlagt sie! Wenn sie euch dann gehorchen, so sucht gegen sie keine Ausrede. Wahrlich, Allah ist Erhaben und Groß.

Das klingt gewaltfrei. Man muss ja auch nicht so doll schlagen … Jetzt kommt Eherechtsexperte Martin Klingst zu Wort:

Zweitens hat gerade Marokko vor kurzem ein neues fortschrittliches Ehe- und Familienrecht eingeführt. Drittens lassen gerade Muslime ihre Frauen während der Ehe nicht in Ruhe, fühlen sich, wie auch immer, weiter für sie verantwortlich. Erst nach der Scheidung lassen sie von ihnen ab.

Wie es dann zu dem Doppelmord von Mönchengladbach kommen konnte, ist uns ein Rätsel. Hier wird völlig zurecht dem Familienrichter vorgeworfen, die kulturellen Hintergründe bei einer türkischen Scheidung nicht genügend beachtet zu haben. Hupps – gerade haben wir gelernt, dass die Muslime, die es sonst immer gar nicht geben darf, nach der Scheidung von der Frau ablassen, der sie natürlich auch vorher nichts getan haben, weil im Koran ja gar nicht steht, was drin steht. Was nun, Herr Experte Klingst? Der hilft uns weiter:

Und viertens schließlich: Selbst wenn erstens bis drittens nicht zutreffen, gilt bei einer Scheidung in Deutschland das Grundgesetz. Das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit darf kein Ehemann verletzen, egal, welcher Kultur, Religion und Rechtstradition er auch entstammt.

Na bitte, ist doch alles ganz easy. Der darf seiner Frau nichts tun, dann macht er das bestimmt auch nicht. Vielleicht könnte es ihm jemand einfach mal erklären, wenigstens für eine gewisse Übergangszeit, denn Klingst bereitet uns schon mal auf das Unausweichliche vor:

für das Zusammenleben verschiedener Religionen, Kulturen und Völker gilt ganz grundsätzlich, dass sich das Recht verändert, sich auf diese sich wandelnden Lebenswelten einstellen muss. Nicht, indem es sich selber und seine Grundwerte abschafft. Aber indem das Recht dort, wo es ihm möglich ist, Freiräume für Einwanderer schafft, ihre Eigenheiten zu leben.

Wie weit gehen Freiräume nach Klingst? Beschneidung und Zwangsehe für die Töchter, Schläge für die Ehefrau und Ehrenmorde für die ungehorsamen Schwestern? Sollen die Grundrechte auf körperliche Unversehrtheit und Selbstbestimmung nur noch für einen Teil der Einwohner gelten, während moslemische Frauen und Mädchen staatlich sanktioniert in der Rechtlosigkeit versinken? Klingst will allen Ernstes „Grundrechte gegeneinander abwägen, Grenzen neu ziehen.“ Auch mit Geschlechterapartheid kann er sich anfreunden.

Jede offene Gesellschaft muss da ihre Grenzen und Prinzipien neu vermessen. Gerade das macht eine solche Gemeinschaft interessant, oft anstrengend und schwierig, aber auch lebenswert.

Warum sollten wir unsere Prinzipien neu bestimmen? Auf den Prinzipien der Freiheit und Gleichheit ist diese Gesellschaft aufgebaut! Es wird keine offene Gesellschaft mehr geben, wenn Leute wie Sie, Herr Klingst, sich durchsetzen und Prinzipien neu vermessen und Grenzen neu ziehen. Denn Klingst fordert im Namen einer „offenen Gesellschaft“ die Akzeptanz der geschlossenen islamischen Gesellschaft. Einer Kultur die Abtrünnige verfolgt und bisweilen ermordet, in der Frauen degradiert werden gemäß Koran Sure 4,25 zur Handels- und Schacherware der Familien. Die islamischen Frauen strikt jegliche sexuelle Beziehung zu einem Ungläubigen untersagt, der im Koran als „schlimmer als ein Tier“ definiert wird. Was bleibt also von Klingst´s offener Gesellschaft übrig, wenn die geschlossene islamische Gesellschaft immer mehr ihren absolut nicht weltoffenen Einfluß ausbreitet.

Es drängt sich der Verdacht sich, daß Klingst gar kein Anhänger einer offenen Gesellschaft ist. Wäre er ein solcher, würde er bei den gesellschaftlich verschlossenen Moslems für das offene Gesellschaftsmodell intensiv werben, das er uns viel weltoffeneren Deutschen als unbedingt aufschwatzen will.

Für Klingst ist das Schlagwort von der „offenen Gesellschaft“ nur ein moralisches Druckmittel, die grundgesetzkonträre Kultur des Islam und dessen Rechtsnormen Expansionsspielraum in Deutschland zu verschaffen. Ob die nicht-islamische Gesellschaft diese Veränderungen wünscht, interessiert Klingst nicht. Der Liberale Klingst erweist sich als autoritär, wenn er der Ursprungsbevölkerung kein Mitsprache- und Selbstbestimmungsrecht ihrer Lebenswelt mehr zugesteht, indem er es zum quasi-Naturgesetz erhebt, daß islamische Zuwanderung die Rechtsnormen unserer Gesellschaft neu austarriert.

für das Zusammenleben verschiedener Religionen, Kulturen und Völker gilt ganz grundsätzlich, dass sich das Recht verändert, sich auf diese sich wandelnden Lebenswelten einstellen muss.

Das gilt keineswegs grundsätzlich. Denn wenn Moslems unsere Gesetze nicht gefallen, zwingt sie niemand, sich hier anzusiedeln. Es gibt Moslems und Ex-Moslems, die sind froh in einer freieren Welt zu leben als in einer islamischen. Personen wie Klingst fallen diesen „Islam-Flüchtlingen“ in den Rücken, wenn sie Akzeptanz für islamisches Recht einfordern, vor deren Joch diese Menschen grade erst entkommen sind.




SOS Abendland: Auch Österreich hat Verein gegen Islamisierung

oesterreich.jpgNachdem Dr. Udo Ulfkotte in Deutschland bereits im Januar den Verein Pax Europa ins Leben gerufen hat, der als „Keimzelle“ der bevorstehenden Gründung einer neokonservativen Partei gegen die Islamisierung Europas gilt, hört man jetzt auch aus Österreich von einem neuen Verein, der die abendländische christlich-jüdische Tradition der Alpenrepublik vor der kulturellen Übernahme durch den Islam retten will.

Der Verein nennt sich „SOS Abendland„, kann aber kaum eine neue Parteigründung zum Ziel haben, denn er wird aus den Reihen einer bereits bestehenden Partei heraus gebildet. Vorsitzender und Sprecher ist der FPÖ-Politiker Heinz-Christian Strache, der immer wieder mit rechtsextremistischen Kreisen in Verbindung gebracht wurde. Auch die bisherigen Verlautbarungen wirken, verglichen mit Ulfkottes Pax Europa, eher volkstümelnd.

Ein gefundenes Fressen für die österreichische Presse. Der Standard berichtet daher in bewusst spöttelndem Ton:

„Nikolaus-Verbot“ an Wiener Kindergärten, Sparschwein-Schwund in Londoner-Banken – die FPÖ sieht durch die „Islamisierung“ Europas die abendländischen Werte gefährdet, oder zumindest das was sie dafür hält. „Wahrscheinlich wird man in Zukunft verbieten, dass die Kirchenglocken läuten“, warnte FP-Chef Heinz Christian Strache am Freitag vor einem islamischen „Monokulturalismus“ in Europa. Gegensteuern will man mit dem nun gegründeten Schutzverein „SOS Abendland“ … Gefährdet sieht Vereins-Vize Strache die christlich-jüdischen „abendländischen Werte“ vor allem durch die „moderne Völkerwanderung“ der vergangenen Jahrzehnte, durch „Parallelgesellschaften“ und „Hassprediger“, die weder die westliche Demokratie noch die Gleichberechtigung der Frau akzeptieren würden. Moslems können aus seiner Sicht nur dann Teil des Abendlandes sein, „wenn sie sich an unsere Gesellschaftsnormen anpassen“ – was für Strache bedeutet, dass man sich nicht nur „an die Gesetze hält“, sondern auch heimische Sitten und Gebräuche „respektiert und in Folge beginnt, sie anzunehmen“.

Das finden die Journalisten des Standard witzig, vergessen aber dabei, dass die fortschreitende Islamisierung gerade auch die Freiheit der Presse bedroht. Ob nun gerade der umstrittene Strache die beste Wahl ist, die löblichen Ziele des Vereins zu verbreiten, ist fraglich. In Wahlkämpfen war er sich jedenfalls nicht zu schade, auch auf den antiamerikanischen Zug aufzuspringen und die Beendigung des österreichischen Engagements in Afghanistan zu fordern.

Auch in technischer Hinsicht verlief die Vereinsgründung eher unglücklich. Wer nach „SOS Abendland“ googelt, findet sich mit Erstaunen auf einem Blog gleichen Namens wieder, den ausgerechnet multikulturelle Gegner von Straches Verein betreiben.

Spürnase: Frank S.