Aufklärer Voltaire wäre heute ein „Rechtsradikaler“

voltaire.jpgMit dem Kulturgut Aufklärung im Sinne Voltaires ist Religionskritik untrennbar verbunden. Im Zeichen der allgemein herrschenden Islamophilie wird sie allerdings gegenüber dem Islam vollständig tabuisiert. Dabei war es genau diese Religionskritik, die die Scheiterhaufen erlöschen ließ. Die selbe Religionskritik ist heute nötig, um islamisch motivierte Verbrechen wie Ehrenmord, Zwangsehen und das Morden im Djihad zu überwinden. Doch die Islamophilen wollen genau das verhindern, indem sie Islamkritik genauso tabuisieren wie es einst Kirchenkritik im Mittelalter war.

Die stetig wachsende Leserschaft von PI und die Tatsache, dass Journalisten und Buchautoren unseren Blog in zunehmendem Maße als seriöse Informationsquelle nutzen, ruft die Linken auf den Plan. Grüne und andere islamophile Multikultiverfechter sehen dadurch ihre bislang unangefochtene Deutungshoheit über die Gesinnung der Bevölkerung gefährdet. So gab es in letzter Zeit eine ganze Reihe von Beiträgen in linken Medien und Blogs, die – wie in solchen Fällen üblich – PI „Rassismus“ und „Rechtspopulismus“ vorwerfen und außerdem in teilweise übler Form den Betreiber des Blogs diffamieren.

Der Vorwurf des „Rechtsradikalismus“ steht dabei in nahtloser Tradition mit dem Ketzereivorwurf der Inquisition oder dem Vaterlandsverrat des Nationalismus. Er dient der Diffamierung und Unterdrückung, der Tabuisierung des Ansprechens von Missständen und Verbrechen. Wer den Vorwurf undifferenziert anwendet, agiert bewusst diffamierend, will einschüchtern und zeigt indirekt seine repressiven, menschenrechtsfeindlichen Zielsetzungen, auch wenn man sich formell zu Grundgesetz und Menschenrechten bekennt. Ein solches Bekenntnis schließt jedoch Kritik an allen hierzu konträr agierenden und lehrenden Systemen und Ideologien automatisch ein. Bei Heise ist dies nicht der Fall, was die unlauteren Absichten des Autors offenbart.

Die Vorgehensweise ist mehr oder weniger immer gleich. Da unsere Beiträge selbst inhaltlich nicht die gewünschte Angriffsfläche bieten, zieht man zum Beweis des „Schürens von Hass“ die (zugegebenerweise manchmal sehr unschönen und der Sache nicht dienlichen) Kommentare heran. Notfalls werden auch einzelne Passagen aus dem Zusammenhang gerissen und zitiert. Heise wirft PI vor, einen „neuen Rassismus zu feiern“. Dabei werden wir mit dem französischen Philosophen Pascal Bruckner und Henryk Broder in einen Topf geworfen:

Auch würde man bei Neonazis nicht lesen, was sich PI aufs Banner schreibt: „Pro-amerikanisch“, „Pro-israelisch“ und „für Grundgesetz und Menschenrechte“. Aber eben auch und vor allem: „Gegen die Islamisierung Europas“. Letzteres entspricht exakt der Losung, die Bruckner ausgibt, wenn er sich über die „Abwiegler“ echauffiert, die „Europa dem Islam anpassen wollen statt umgekehrt“. Was die Ausrichtung gegen den Mainstream angeht, zeigt nicht nur die Nähe zum Star der politischen Inkorrektheit, Henryk M. Broder (diesjähriger Preisträger des Frankfurter Ludwig-Börne-Preises, einziger Juror „Focus“-Chefredakteur Helmut Markwort), dass PI eine Strömung des Zeitgeists aufgreift und radikalisiert, die vom Mainstream gar nicht so weit entfernt ist. Schließlich künden zahlreiche Empfehlungen von Büchern prominenter deutscher und internationaler Autoren davon, dass man mit seinen Thesen dort nicht allein steht (und dass Amazon nichts gegen dieses Vertriebsorgan einzuwenden hat). Eine umfangreiche Linkliste verweist auf eine ansehnliche Gemeinde von mehr oder weniger Gleichgesinnten. Sogar die gewöhnlich um politische Neutralität bemühte Suchmaschine Google erteilt PI ihre Weihen – das Blog ist eine der Nachrichtenquellen von Google News.

Nicht mehr „neutral“ im Sinne von Heise-Schreiber Bastian Engelke ist Google somit dadurch geworden, dass es den ihm nicht genehmen Blog PI als Nachrichtenquelle aufführt. „Neutral“ ist nach Engelkes Definition nur, was den Linken gefällt.

Den größten Anteil von Engelkes Artikel nimmt die Kritik an den Kommentaren ein. Neben den überwiegend informativen und sachlichen Kommentaren, gibt es in der Tat „im Eifer des Gefechtes“ auch solche, die inakzeptabel sind und der PI-Policy nicht entsprechen. Wir bitten daher – wie schon mehrfach in der Vergangenheit – noch einmal darum, Kommentare nur in zivilisiertem Ton und mit unangreifbarem Inhalt abzugeben. Auch wenn angesichts der fortwährenden gutmenschlichen Indoktrination in Medien, Politik und Gesellschaft PI eine „Ventil“-Funktion eingenommen hat, sollte das „Dampfablassen“ nach bestimmten Regeln erfolgen. Alles andere schadet unserem gemeinsamen Anliegen der Aufklärung und der Seriösität und dem Ansehen von PI.

(Spürnasen: Wilhelm Entenmann, C. Alkan, Lebowski, Maxim K. und Hojojutsu)