m_ermyas.jpgWer noch immer glaubt, in einem Rechtsstaat zu leben, den sollte der Fall des Deutsch-Äthiopiers Ermyas M. (Foto) endgültig eines Besseren belehren. Jetzt aber bricht die willkürlich konstruierte Anklage, die den politisch erwünschten Fall des „rechtsradikalen und rassistischen“ Überfalles zurechtbastelte, vollständig in sich zusammen. Das „unschuldige“ schwarze Opfer, das den Streit wohl sogar begonnen hat, kann sich an nichts erinnern, ausser daran, dass bestimmt rassistische Motive vorlagen, und die beiden Angeklagten erweisen sich als immer weniger identisch mit denen, die den betrunkenen Ermyas M. aufs Pflaster schubsten, wobei der sich dann den Schädel einschlug.

Die Aussage von Ermyas M. scheint symptomatisch für das gesamte Verfahren: „Im Prinzip erinnere ich mich ganz und gar nicht an die Tat“, sagte der DeutschÄthiopier am 9. Februar im Saal 009 des Potsdamer Landgerichts. Dennoch glaube er an eine rechtsextreme Tat. Er sprach von „einem Gefühl“ und „diffusen Bildern“. (…) Der schwerste Vorwurf, es habe sich um eine rassistische Attacke gehandelt, wurde inzwischen offiziell fallen gelassen. Im Anklagesatz werden rechtsextreme oder rassistische Motive nicht mehr erwähnt. Dennoch scheint dieser Vorwurf während der Beweisaufnahme stets vorhanden. Immer wieder werden Zeugen nach szenetypischer Kleidung, nach einschlägiger Musik und oft auch sehr direkt nach der politischen Einstellung der beiden Angeklagten befragt. Bislang mit dem Ergebnis, dass es sich keineswegs um hartgesottene Rechtsextreme handelt, die aus geringstem Anlass einen Farbigen verprügeln. „Es ist ja noch nicht einmal geklärt, ob sich die beiden überhaupt kannten“, sagt Björn L.s Verteidiger Karsten Beckmann. Und auch zu den Ereignissen am 16. April gegen 3.50 Uhr an der Haltstelle Charlottenhof in der Potsdamer Zeppelinstraße gibt es bislang nur widersprüchliche Aussagen.

Ein Taxifahrer glaubte sich vor Gericht zu erinnern, zwei kräftige Gestalten gesehen zu haben, die in Richtung Innenstadt liefen. Ein Farbiger mit Rasta-Locken habe einem der beiden einen Fußtritt gegen den Hintern versetzt. Eine Frau wiederum will beobachtet haben, dass mehr als drei Personen beteiligt gewesen seien. Darunter zwei, die „wie Rechte“ gewirkt hätten. Und ein vierter Zeuge beschrieb ein heftiges Streitgespräch zwischen dem späteren Opfer und zwei Männern. Letztere hätten sich abgewendet und seien losgegangen. Der Farbige habe sie verfolgt und zu schlagen versucht. Worauf sich einer der Männer umgedreht und aus der Bewegung heraus zurückgeschlagen habe.

Björn L.s zweiter Verteidiger Matthias Schöneburg hält diese Einschätzung für nachvollziehbar. Einiges weise darauf hin, dass der angetrunkene Ermyas M. in dieser Nacht in sehr gereizten Stimmung gewesen sein. Es gab einen Disput mit einem Busfahrer. Ein Pärchen, das an einer Haltestelle wartete, soll vor dem grimmig blickenden Ermyas M. sogar regelrecht geflohen sein. Und verkürzt, sagt Schöneburg, wurde in der Öffentlichkeit ja stets auch die ominöse Mailbox-Aufzeichnung unmittelbar vor der Tat wiedergegeben. Ermyas hatte versucht, per Handy seine Frau, mit der er in Scheidung lebt, zu erreichen: „Schweinesau!“, sagte er ihr zu ihr. „Ich rufe die ganze Zeit an, und du kommst nicht mal ran!“ Anschließend folgte die Aufforderung von Ermyas M.: „Geh mal anders rum, Mann, eh, Schweinesau“ – gerichtet ganz offenkundig an die ihm entgegen kommenden Widersacher auf dem Gehweg. Danach folgten die mit hoher Stimme vorgetragenen Beschimpfungen wie „Nigger!“ und Scheißnigger“.

So weit, so unklar! Die auf dem Anrufbeantworter zu hörende Stimme eines der Täter wurde als „hoch, fast piepsig“ bezeichnet. Auf den Angeklagten Björn L. traf das nicht zu, wie die ihn vernehmenden Kripobeamten gleich zu Beginn der Untersuchung feststellten:

„Er sprach nur rau und krächzend.“ Gleiches bekunden überraschend auch zwei Kriminalbeamte, die Björn L. am 20. April verhörten. „Wir haben uns verwundert angeschaut, als er zu reden begann“, sagte die Beamtin, die die Vernehmung protokollierte. „Das war keine auffällig piepsende, sondern eine raue Stimme.“

Die ganze Untersuchung wie auch den Prozess kann man nur als Farce bezeichnen, als politische Show-Veranstaltung, wie man sie sonst nur aus totalitären Staaten kennt.

Für Verteidiger Schöneburg ist es „ein Skandal, dass mein Mandant bei dieser Beweislage wie ein Schwerverbrecher nach Karlsruhe gebracht und mehr als fünf Monate in Untersuchungshaft gefangen gehalten wurde“.

Für uns ebenfalls, besonders vor dem Hintergrund, dass rassistische Gewalttäter mit Migrationshintergrund, deren Hass sich gegen uns Einheimische richtet, stets mit Samthandschuhen angefasst werden, worüber wir regelmäßig berichten. Jüngstes Beispiel ist der Umgang der Justiz mit den Schlägern von Köln. Unsere Spürnase schreibt zum Fall Ermyas M.: „Das kann man doch nur als deutschenfeindliche Justiz begreifen. Monatelang wurde die Lüge vom Nazimob aufrechterhalten, der einen schwarzen friedfertigen Wissenschaftler aus niedersten rassistischen Motiven niederschlug, in definitiver Tötungsabsicht. Jegliche entlastende Indizien wurden offenkundig bewußt auf Eis gelegt und nicht weiter verfolgt.“ Dem ist nichts hinzuzufügen.

(Spürnase: b. jellyfish)

image_pdfimage_print
Anzeige: Wandere aus, solange es noch geht - Finca Bayano, Panama.

25 KOMMENTARE

  1. Wieder einmal scheint sich bei diesem Schauprozess die Aussage des einstigen französischen Staatsmann Charles-Mauric Talleyrand zu bestätigen der sagte:

    DIE JUSTIZ IST DIE HURE DER POLITIK.

  2. Diese Behörden müßten wegen Ungleichbehandlung verklagt werden.
    Im Falle des von einem muslimischen Intensivtäters ins Koma geprügelten Vaters ist der Täter sofort wieder frei, erhält lediglich Resozialisierungsmaßnahmen , im Falle einer von einem Deutschen nicht bewiesenen Tat sitzt der vermeintliche Täter 5 Monate in U-Haft.
    Diese Verhältnisse in BRD machen mich krank.

    Diese Verantwortlichen sollten sich langsam um Personenschutz kümmern.

  3. Mir scheint, der deutschen Justiz, die offensichtlich von Musel- und Negerblindheit befallen ist, kann ein gewisser Autorassismus nicht abgesprochen werden.

  4. aus ARD Tatort gestern zu geil haha

    Wie heißen die nochmal die immer schwarz rumlaufen?

    Neger!

    Nein Grufties!

    Wie nennt man denn die Neger politisch korrekt?

    Frag doch mal die Grünen.

    Warum denn die?

    Na die kennen sich doch aus mit Dosenpfand und sowas.

  5. Der ANTIFA-Mob kreiste und eine Maus wurde geboren.

    Ab mit einem Hubschrauber in die Klapse.

    http://www.gruene-pest.de/showthread.php?p=215986#post215986

    Jedenfalle hat der hochgeachtete Wissenschaftler viel Spenden kassiert. Vermutlich Pass und lebenslangen Aufenthalt in Deutschland.

    Ob jemand beachtet hat, wieviel Schaden die Presse und die Demokratie genommen hat.

    Die Unterstützer, Nehm, die Grünen und die Lichterkettenzündler haben jegliche Verachtung verdient.

    Bei Bedarf spende ich dem hochgeachteten Wissenschaftler eine Kiste Bockbier, vieleicht kommt die Erinnerung im erneuten Suff wieder.

    mfg

  6. Lebt der echt in Scheidung?

    In der Presse war immer von einer Musterehe die Rede. Ich dachte der war so spät noch unterwegs um Spenden für die Caritas zu sammeln.

  7. # 5

    …nicht zu vergessen die „opfer“rente, tv-gagen (er war bei stern-tv), sicherlich noch eu-rente, weil er aufgrund des traumatischen erlebnisses nicht mehr zu tiefem denken befähigt ist u.s.w.

    danke der spürnase. die deutschen medien lassen einen ja bewusst im unwissen. wo bleibt die öffentliche entschuldigung von herrn nehm, den grünen und großen teilen auch der anderen parteien. den einzigen mahner damals, den schönbohm von der cdu, haben sie ja zumindest auf bundesebene seitens der cdu, wie leider schon gewohnt mit kritikern, in die wüste geschickt. er war der einzige, der charakter zeigte.

  8. # 5

    …nicht zu vergessen die tv-gagen (er war bei stern.tv), die opferrenten und die eu-rente wegen der folgeschäden des traumatischen erlebnisses…

    ich warte bis heute auf die entschuldigung der sog. „anständigen“. wenn sie es wirklich wären, hätten sich zumindest nehm und die politiker aller etablierten parteien schon entschuldigt. ich erinner em ich nur an einen, der von anfang an mahnte und warnte: schönbohm. aber den hat die cdu ja leider schon vom bundesvorstand in die wüste geschickt. leider.

  9. sorry, für doppel-blog, aber nach der ersten text bekam ich erst fehlermeldung. also alles in ähnlicher art nochmal getippt. tücken der technik eben.

  10. #10 spare Dir Rechtschreibhilfe.

    Meine Tastatur hat kein scharfes S(ich scheibe immer ß-ss) ok

    Ansonsten: Straftaten müssen mit dem gleichen Aufwand verfolgt werden. Hier jedoch war wohl mehr der Wunsch des Vater der Gedankes.

    Bei der anstehenden Verteilung der ANTIFA-Gelder musste doch ein spektakulärer Fall her – war es nicht so ? Die zwei Vollpfosten waren doch nebensächlich, allenfalls nützliche Idioten.

  11. wobei nicht zu vergessen ist, dass Ermyas von links-rot-grün-braunen Gutmenschen als Marionette für ihr unseliges Spiel missbraucht wird!

  12. Der Schaden für Potsdam ist nicht zu beziffern. Die Stadt lebt vom Tourismus und das große Tara wurde auch im Ausland berichtet, die Tatsachen werden wohl kaum bekannt werden. Was bleibt ist ein schlechter Ruf.

  13. Wer einen Menschen ohne konkreten Grund schlägt, gehört bestraft. Ich hoffe, darüber sind wir uns einig.

    Bei aller berechtigten Kritik an der Medienberichterstattung, bitte vergesst nicht: Ermyas M. ist letztlich immer noch Opfer eines Gewaltverbrechens. Es war bestimmt nicht seine Idee, dieses Verbrechen (und genau das war es!) politisch auszuschlachten. Bitte konzentriert eure Kritik auf die Leute, die diesen Bockmist ausgebrütet haben und die jetzt versuchen davon poltisch zu profitieren.

  14. @Euler

    Wenn ich besoffen Leute anpöble und trete und dann eine fange, muss ich wohl ehrlicherweise zugeben, dass ich selbst schuld daran bin. Diese Einsicht fehlt dem guten Ermyas und nicht zuletzt behauptet er Rechtsextreme hätten ihn zusammengeschlagen „weil da ein Schwarzer war“, ansonsten weiß er natürlich nichts mehr. Wer glaubt sowas?

  15. @#14 Euler

    Vor allem ist er Opfer eines parteipolitisch ausgerichteten Justizwesens und der Presse. Diese Justiz trägt keine Augenbinde mehr. Braucht bloss einer Rechtsextremismus zu rufen, dann rücken die Kolonnen aus. Wenn es aber zu Gewalttaten aus Islamgründen kommt, werden die Täter schnellstens mit Sozialarbeitern und runden Tischen beschwichtigt. Pfui Teufel.

  16. Angeblicher Rassismus/Rechtsextremismus

    Es wäre sehr praktisch, wenn PI mal eine Liste mit Fällen online stellen würde, in denen angeblicher Rassismus bzw. Rechtsextremismus zum Tragen gekommen ist, so dass man diese bei Gelegenheit „Antifaschisten“ um die Ohren hauen kann, weil diese doch in jedem einen Nazi/Rassisten sehen, der nicht ihrer Meinung entspricht und Monokulti (also Islamisierung/2. Türkei und kriminelle Migranten) ablehnt bzw. kritisiert.

  17. #13 Brandenburger:

    Dieser schlechte Ruf müsste aber nicht sein, wenn die Deutschen aufwachen – und es werden offenbar ja immer mehr. Dazu trägt ja auch dieser Blog einen enormen Teil bei. Zudem sollten wir zusammenhalten und uns gegenseitig unterstützen; das machen Linke („Antifaschisten“) und Grüne ja auch.

  18. @euler

    klingt so als ob Du dabeigewesen bist.
    Bei vermeintlich „rechtsextremen“ Sachverhalten muss grundsätzlich alles angezweifelt werden. Auch dass es überhaupt ein Verbrechen war.

    Hast Du mal gesehen wie es auschaut wenn ein Betrunkener vresucht Fusstritte gegen zwei weglaufende Passanten zu verteilen?

    Dass er dabei die Balance verliert und auf den Hinterkopf fällt ist nicht gerade unwahrscheinlich.

    Dabei gibt es wirklich in Deutschland sehr viele „fremdenfeindliche“ Gewalttaten, vornehmlich in Türken und Araberghettos in denen sich die „fremden“ Deutschen kaum noch reintrauen.

    Und die Täter werden meist nach 20 Minuten wieder laufen gelassen.

  19. Der Fall sollte im Vergleich mit den türkischen „Karnevals-Schlägern“ gesehen werden, denn dann – sofern unsere Informationen in beiden Fällen zutreffen – liefert er wirklich ein sehr gutes Anschauungsbeispiel für das, was man gemeinhein als „Messen mit zweierlei Maß“ bezeichnet.

  20. Wozu die noble Zurückhaltung? Ermyas Mulugeta war nach Aktenlage ein gewohnheitsmäßiger Säufer und Schläger.

    Einen realistischen Eindruck von den Jahren vor seiner Heiligsprechung liefert dieser Bricht:
    http://www.r-archiv.de/article2423.html

    Na sowas, der Heilige jobbt in einer Kneipe und wird gefeuert, weil er Freunde einschleppt die sich auf dem Klo Joints drehen. Man hat ihn dem Volk als „Wissenschaftler“ verkauft. Woher kommen diese gefälschten offiziellen Informationen?

    Im Rahmen der aktuellen Gerichtsverhandlung gab seine Frau zu Protokoll, dass sie ihm bevor er nachmittags zur Kneipentour aufbrach, welche bis in die Morgenstunden dauerte, die Taschen seiner Jacke „wie üblich“ mit vollen Bierdosen gefüllt hat.

    Na sowas, volle Flaschen bzw. Dosen als Proviant, das ist eine der typischen Verhaltensweisen von ALKOHOLIKERN.

    Er randaliert in den frühen Morgenstunden stockbesoffen in verschiedenen Lokalen, dann in öffentlichen Verkehrsmitteln, und als er schliesslich zwei Passanten von hinten zu treten beginnt, dreht sich einer der beiden um und gibt ihm eins aufs Maul.

    Ende der Geschichte.

  21. Bei der ganzen Szenerie mit den orangenen Overalls, mit denen die Beschuldigten per Hubschrauber nach Karlsruhe verfrachtet wurde, erinnerte ich mich an das von den Gutmenschen so gescholtene Guantanamo.

    Bei der ganzen Anklage an Schauprozese der kommunistischen Diktaturen.

    Wie weit sind wir eigentlich von solchen Zuständen entfernt??

    Unser System ist paranoid, korrupt und moralisch total abgewirtschaftet, es haßt sich selbst und ist eigentlich nicht einmal zu Unrecht dem Untergang geweiht. Sollen die Muselhorden doch diesen Scheißladen übernehmen!!

  22. Und oben an Bord des verrotteten alten löchrigen Seelenverkäufers tanzen die Mainstream-Medien und die verlogene Justiz ums Goldene Kalb, den selbsternannten Götzen namens Rechtsextremismus, und merken nicht, wie unter ihren Füssen der Kahn langsam aber sicher absäuft.

  23. Wenn man machen Leuten aufzeigen möchte anhand eines Vergleichs das im Fall Ermyas alles für das Opfer getan wird jedoch im Fall Waldemar man alles für die Täter tut und dies ja Unrecht ist so gilt man sehr schnell als Nazi.

  24. @feuervogel

    Richtig, gewisse Medien/Politiker/Lobbyisten wollten vor der WM D-Land noch mal schön als Fremdenfeindlich verunglimpfen (No-go area) und den aufkommenden Patriotismus bekämpfen.

    Unterm Strich war das für die Medien Sebnitz II

Comments are closed.