Mit möglichst vielen Worten nichts zu sagen und sich mit unübersichtlichen und unverständlichen Satzkonstrutionen alle Interpretationsmöglichkeiten für später offen zu lassen, gehört zum kleinen Einmaleins eines Berufspolitikers. Simple Aussagen in monströsen, teilweise in sich widersprüchlichen Wortgebilden zu verstecken, war bisher eine Paradedisziplin der Linken. Was aber der nordrheinwestfälische Integrationsminister Armin Laschet (Foto, CDU) sich an hohlen, nichtssagenden Phrasen im Interview mit dem österreichischen Standard leistet, kann man von Roth’scher Rhetorik wirklich nicht mehr unterscheiden.

Hier sind ein paar Auszüge aus dem wortgewaltigen Gespräch:

derStandard.at: Was verstehen Sie unter Integration?

Laschet: Integration bedeutet für mich zunächst einmal nicht Assimilation. Jeder Mensch muss die Möglichkeit haben, seine eigene Kultur und Geschichte auch in einem anderen Land leben zu können. Allerdings auf der Basis der Verfassung und Werte dieses Landes. Und Integration ist gelungen, wenn jemand alle Bildungs- und Karrierechancen hat und auch Kontakt zur Mehrheitsgesellschaft hat.

Schon gleich zu Beginn die Suggestion, dass Menschen gleichzeitig in ihren eigenen Traditionen und trotzdem auf dem Boden unserer Verfassung leben können. Sprich: Die Scharia ist kompatibel mit dem Grundgesetz. Und wenn die Schariavertreter die Chance haben, Arzt oder Lehrer zu werden, gelten sie nach Laschetscher Lesart als integriert.

Was sind die größten Schwierigkeiten bei der Integration in Deutschland generell und speziell in Nordrhein-Westfalen?

Laschet: In den 50er und 60er Jahren wurden in Deutschland wie gesagt Menschen für eine Industriegesellschaft angeworben. Und zwar ganz bewusst aus bildungsfernsten Schichten, zum Beispiel aus der Türkei. Sie haben hier Arbeitsplätze belegt, die im Rahmen des industriellen Wandels weggefallen sind. So sind diese Menschen gezwungen, eine Bildungstradition aufzuholen, die sie nie gehabt haben. Aber der Wandel der europäischen Staaten von der Industrie- und die Wissensgesellschaft ist nicht aufzuhalten.

Das hat schon was, nicht wahr? Die traditionell Ungebildeten und Analphabeten sind jetzt die „bildungsfernste Schicht“, die „eine Bildungstradition aufzuholen hat, die sie nie gehabt hat“. Mit anderen Worten und unverlaschet ausgedrückt: Ungebildetes Volk mit niedrigem IQ und ohne Kultur kann jetzt ein paar Hundert Jahre Rückstand aufholen. Offenbar hält Laschet auch dies für möglich, er sagt uns auch, wie:

Hier ist doch die Politik mit Konzepten gefragt. Was passiert hier in ihrem Bundesland?

Laschet: Das ist ein Thema, das man ja nicht gut zentral steuern kann. Deswegen haben wir gesagt, dass wir kleine „Integrationsgipfel“ auf lokaler Ebene brauchen, an denen Wirtschaft, Kirchen, Gewerkschaften und soziale Verbände gemeinsam mit dem Bürgermeister an einem Tisch sitzen. Hier sollen Lösungen gefunden werden, wie Ghettoisierung vermieden werden kann, wie sich das alte „Ausländeramt“ hin zu einem „Integrationsamt“ wandeln kann. Das verändert das Bewusstsein in den Städten. Meist sind das Kleinigkeiten, wie Festakte zu Einbürgerungen statt reiner Zusendung der Staatsbürgerschaftsurkunde. Das kann man nur vor Ort leisten.

Ja, das wird den Durchbruch bingen. Statt eines sinnlosen Gesprächs auf Bundesebene viel, viele kleine Gespräche hoch oben auf „lokalen Gipfeln“, viel Gerede an Runden Tischen, bei denen der „Dialog“ nicht Weg sondern Ziel sein wird. Irgendwofür müssen unsere Politiker schließlich ihre Gehälter bekommen. Und wenn wir dann noch das „Ausländeramt“ in ein „Integrationsamt“ verwandeln und es bei der Einbürgerung Essen halal und ein Gebet mit dem Imam gibt, dann sind wir in Integrationsfragen auf dem richtigen Weg, und alles wird gut. Da holen die „bildungsfernsten Schichten“ schnell „Bildungstradition auf, die sie nie gehabt haben“.

Integration muss sich aber auch mit Vorurteilen herumschlagen. Sind zum Beispiel Menschen aus islamischen Ländern wirklich problematischer, was die Integration betrifft?

Laschet: Je mehr man sich damit beschäftigt, desto mehr würde ich sagen: das ist keine religiöse Frage. Ehrenmorde oder Zwangsheirat, Dinge die nicht zu akzeptieren sind, sind nichts Islamisches. Das hat mit archaischen hartnäckigen Traditionen zu tun. Wir haben zum Beispiel auch Spätaussiedler aus der Sowjetunion, die per definitionem Deutsche sind. Diese Gruppe ist häufig ebenfalls nicht gut integriert. Die Jugendlichen haben oft die gleichen Probleme wie türkische Jugendliche.

„Ehrenmorde oder Zwangsheirat, Dinge die nicht zu akzeptieren sind, sind nichts Islamisches“. Nein, natürlich nicht. Sowas kommt ständig und überall vor, so viel hat Laschet schon gelernt. Bei wem hat er das gelernt? Beim Imam auf einem „lokalen Gipfel“? Auf dem „Integrationsamt“? Vielleicht hätte er sich besser einmal mit Necla Kelek, Seyran Ates, Hirsi Ali oder Hans-Peter Raddatz unterhalten. Dann würde er – vielleicht – ganz andere Zusammenhänge begreifen. Statt dessen freut er sich:

„Der Islam gehört zu unserer Gesellschaft“. Das sind Quantensprünge, die zeigen, dass das nicht ein Thema für die Linke, sondern ein gesamtgesellschaftliches Thema ist. Heute kann man mit dem Ausländerthema in Deutschland keine Wahlen mehr gewinnen. Wir haben in Deutschland die niedrigste Geburtenrate seit 60 Jahren. Und in den Städten haben 30 bis 40 Prozent der Kinder eine Zuwanderungsgeschichte. Sie werden es sein, die in 20 Jahren das Land tragen. Insofern ist es mehr als töricht, dieses Potenzial nicht zu nutzen oder Wahlkampf damit zu machen. Ich glaube, dass wir hier an der Zeitenwende sind und man das zunehmend erkennt.

Soll heißen: Wir dürfen nicht mehr für unsere eigene Gesellschaft und unsere Verfassung eintreten, weil wir damit unsere Wähler von morgen verprellen. Die wollen wir schließlich nicht alle den Linken überlassen, und setzen uns daher mit dem politischen „Gegner“ mal eben ins selbe Boot. Das fällt auch dem standard auf:

Sie lassen für einen konservativen Politiker immer wieder mit Vorschlägen aufhorchen, die man eher von Grünen erwarten würde. Sind Sie in der falschen Partei?

Oder anders gefragt: Linke – SPD – CDU: Was unterscheidet sie noch?

» an Armin Laschet

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38 KOMMENTARE

  1. Laschet ist ein einziges Ärgernis. Rot-Grün in NRW ist nicht abgewählt worden, damit so einer den Multikulti-Irrsinn fortsetzt.

  2. „…kann man von Roth’scher Rhetorik wirklich nicht mehr unterscheiden…“

    Zu der Fr. Roth:

    Historischer jüdischer Friedhof in Bayern verwüstet

    Diespeck – Unbekannte haben einen jüdischen Friedhof bei Diespeck (Landkreis Neustadt/Aisch-Bad-Windsheim) in Bayern verwüstet. Etwa 60, teilweise Jahrhunderte alte Grabsteine seien umgeworfen worden, teilte die Polizei am Samstag mit. Mehr als die Hälfte der Grabsteine wurde zerstört. Die Verwüstungen auf dem im 18. Jahrhundert außerhalb des Ortes angelegten Friedhof wurden laut Polizeibericht von einem Betreuer bei einem Kontrollgang entdeckt. Die Grünen-Bundesvorsitzende Claudia Roth verurteilte die „abscheuliche Tat“.

    Die Täter waren irgendwann nach Ende Januar offenbar über die Friedhofsmauer geklettert. Sie ließen ihrer Zerstörungswut den Polizeiangaben zufolge auf dem gesamten Areal freien Lauf. Auch elf Gedenksteine eines Denkmals für jüdische Soldaten, die im Ersten Weltkrieg gefallen sind, wurden umgestoßen. Die Kriminalpolizei nahm die Ermittlungen auf. Da auf dem Friedhof keinerlei Schmierereien mit politischem Hintergrund gefunden wurden, könne hinter der Verwüstung auch purer Vandalismus stecken, hieß es.

    Grünen-Chefin Roth sagte in Berlin: „Diese abscheuliche Tat löst Wut, Trauer und Entsetzen aus. Nach dem Anschlag auf einen jüdischen Kindergarten in Berlin macht die Schändung des jüdischen Friedhofs in Bayern deutlich, wie notwendig das entschiedene Eintreten gegen den anwachsenden Antisemitismus in unserem Land ist. Es muss endlich Schluss sein mit Beschönigungen, Verharmlosung und dem Reden von Einzelfällen.“ Notwendig sei eine konsequente Politik. „Und ich rufe die Zivilgesellschaft auf, deutliche Zeichen der Solidarität mit unseren jüdischen Mitbürgern zu senden.“ (dpa)

  3. Neulich las ich hier etwas vom „Testkalifat NRW“! Es scheint in diese Richtung zu gehen.

    Vor zehn Jahren habe ich noch die Sozen gewählt (war Anhänger von rot-grün). Damals war ich erschrocken über Politiker wie Kanther (Null-Toleranz für Schwarzfahrer) oder Schönbohm.

    Heute, wo ich mir solche Politiker wünsche, gibt es in der Union Leute wie Schäuble und Laschet. Da ich nicht in Bayern lebe, fühle ich mich von der Politik nicht mehr vertreten.

    2050 – Kölner Dom wird Laschet-Roth-Moschee

  4. Es ist das in CDU-Kreisen bekannte Gewäsch des Herrn Laschet. Er ist halt der „Goodie“-Exponent der CDU, wie überhaupt die CDUler NRW´s schon immer etwas näher am Goddietum waren.
    Nur, der 1. Auszug aus dem Laschet-Inteview wird falsch interpretiert (weil es halt so passt): „Allerdingd auf der Basis der Verfassung und der Werte dieses Landes“. Wie aus dieser eindeutigen Aussage der Schluss gezogen werden kann, dass z.B. die Scharia kompatibel mit dem GG sein soll, bleibt mir völlig schleierhaft. Da war wohl der Wunsch der Vater des Gedankens.

  5. In der Regel sind unter den Zuwanderern nicht DIE Leute oder ihre Nachkommen ein Problem, die als „Gastarbeiter“ nach D gekommen sind und hier wirklich jahrzehntelang die Drecksarbeit gemacht haben.

    Das Problem sind DIE Kulturbereicherer, die ohne einen Funken Verstand aus allen möglichen „humanitären“ Gründen ins Land gelassen wurden und noch werden und unter den Bedingungen der deutschen Stütze natürlich nicht im Traum daran denken, in ihre elenden Herkunftsländer zurückzugehen. Selbst im nächsten Leben werden sie dort nicht den Lebensstandard erreichen, den sie hier geniessen, ohne einen Finger krumm zu machen.

    Wie dieses Pack in 20 oder 30 Jahren „das Land tragen“ soll, muss jedem Menschen mit mehr als 100g Gehirnmasse ein Rätsel sein. Herr L. Hat dann aber seine fette Pension verfressen und ruht im kühlen Grabe.

    Motto: „Kommet her zu mir, ihr Mühseligen und Beladenen…“, Michel wird’s schon richten!

  6. ZITAT :

    F r a n k f u r t (PRO) – „Eine Gesellschaft, die nicht mehr bereit ist, eigene Kulturen, Traditionen und Werte zu leben und aktiv zu verteidigen, ist auch nicht zur Multikulturalität fähig.“ Das schreibt der nordrhein-westfälische Integrationsminister Armin Laschet in einem Kommentar in der aktuellen Ausgabe der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“.

    Der Minister für Generationen, Familie, Frauen und Integration kritisiert in seinem Gastbeitrag die „kulturelle Selbstaufgabe“, die auch in Europa zu beobachten sei. „Der amerikanische Präsident George W. Bush verschickte diese Jahr wieder ‚jahreszeitliche Grüße‘. Auf den Grußkarten aus dem Weißen Haus sucht man vergeblich das Wort ‚Weihnachten‘. In einigen Gemeinden der Vereinigten Staaten setzten Aktivisten gar durch, dass der Weihnachtsbaum vor dem Rathaus nur noch ‚Gemeinschaftsbaum‘ heißen darf oder, wie auf dem Flughafen von Seattle, völlig entfernt werden musste, damit Nichtchristen nicht ausgeschlossen werden“, schreibt Laschet in der „F.A.Z.“-Rubrik „Fremde Federn“.

    „Kulturelle Selbstaufgabe in Europa“

    Insbesondere in England treibe die „kulturelle Selbstaufgabe… abstruse Blüten“. So verschicke auch der Britische Innenminister John Reid lediglich „Season’s Greetings“, ohne Bezug auf Weihnachten zu nehmen. „Britische Banker prüfen, ob Sparschweine politisch unkorrekt seien, weil Schweine im Islam als schmutzige Tiere betrachtet werden.“ Die Mehrheit der britischen Arbeitgeber verzichte zudem aus Rücksicht auf nichtchristliche Angestellte auf Weihnachtsdekoration und Weihnachtsfeiern, so Laschet. „In einem Land mit mehr als 70 Prozent Christen wird eine vermeintliche politische Korrektheit hochgehalten, die die religiösen Gefühle von Minderheiten schützen soll.“

    Erinnerung an DDR-Atheismus

    Dies sei, so der nordrhein-westfälische Minister, ein „unerträglicher Verzicht auf eigene Traditionen und das eigene kulturelle Erbe, der an das kommunistische Regime in der DDR erinnert, in der es statt Weihnachten ein ‚Winterfest‘ und statt Engeln ‚geflügelte Jahresendfiguren‘ gab.“

    Eigene Werte und Traditionen leben – und verteidigen

    Auch Deutschland sei ein Einwanderungsland und durch den Integrationsgipfel von Bundeskanzlerin Merkel und die Islamkonferenz von Bundesinnenminister Schäuble „endlich in der Realität einer Einwanderungsgesellschaft angekommen“, so Laschet. Das Zusammenleben vieler Kulturen setze jedoch klare Bekenntnisse voraus. „Europa ist durch seine jüdisch-christlichen Wurzeln und die Aufklärung geprägt, und auch die Verfassung entspricht diesem abendländischen Geist. Deshalb gibt es allen Grund, Weihnachten, die Geburt Christi, zu feiern… Die christliche Botschaft der Nächstenliebe, der Würde jedes einzelnen Menschen als Ebenbild Gottes, macht die Welt besser.“

    Es sei zudem für eine Gesellschaft unerlässlich, die eigenen Werte zu leben und zu verteidigen. „Wenn wir unsere eigenen Feste nicht mehr kennen, wenn immer mehr Menschen den Sinn von Weihnachten, Ostern und Pfingsten nicht mehr erklären können, dann sind wir bald eine monokulturelle Gesellschaft. Muslime nämlich nehmen ihre Feste, ihren Ramadan, ernst“, schreibt Laschet.

    ZITAT ENDE

    Laschet wurde hier wohl gründlich missverstanden.

  7. #5,

    gestern in der Diskussion um hochqualifizierte Zuwanderer zeigte sich, wie bizarr die Lage ist:

    Hochqualifizierte Ausländer müssen 85.500 € pro Jahr verdienen, um hier Aufenthalstrecht zu erhalten, aber für die Rütli-Borats verschleudern wir Staatsbürgerschaften zum Nulltarif und Sozialhilfe in Höhe von 20 Mrd. € oberdrauf.

    Eine solche Politik ist Landesverrat!

    Letzte Woche in der ZEIT ein Bericht über Intels neueste Prozessorgeneration als Video: Alle Entwickler waren Inder. Solche Leute bräuchten wir hier!

    Aber Rüttgers wollte sie gerade nicht, er wollte lieber Mohammedaner-Kinder statt Inder.

    2050 – Kölner Dom wird Claudia-Roth-Moschee

  8. @7 Eurabier

    Wenn wir schon dabei sind, will ich auch was dazu sagen: Jetzt kommt wieder die Debatte um das Bleiberecht in den Medien. Bitte beachten, dass es darum geht, Gesetze zu machen, wie man inzwischen Fast 200.000 Illegalen, sogenannten „Geduldeten“ das Bleiberecht gewährt. Vor einem Jahr kursierten noch Zahlen um die 120.000 – wohlgesagt, dass sind erfaßte Illegale (es gibt noch eine Menge, von denen die Behörden nichts wissen, denn unsere Grenzen sind offen)

    Also zum Bleiberecht: Man soll „gut integrierten“, die mehrere Jahre hier leben und von denen viele die dt. Sprache sprechen (so Schäuble in September) die legale Aufenthaltsgenehmigung erteilen (Gudrun sagt schon, wie dieselbe Diskussion in Frankreich, Spanien und Italien aussieht – Prodi hat es verkündet, dass es so eine Legalisierung geben wird, seitdem strömen illegale nach Italien)

    Ok, also zurück zu der Debatte ums Bleiberecht: Sie wollen, dass nur diejenigen ein Bleiberecht bekommen, die bis zum September 2007 eine Arbeitstelle vorweisen können. Und manchen Sozio-Politikern reicht es nicht, die Frist ist zu kurz!

    Hallooo!!!! Ich dachte, es handelte sich dabei um gut integrierten illegalen Ausländern, die seit mehreren Jahren in Deutschland leben!

    http://parteigruendung.myblog.de/parteigruendung/art/114174272/_h3_Der_Streit_ums_Bleiberecht_neu_entfacht_h3_#comm

  9. Im Prinzip hat der Mann ja Recht, wenn er sagt, man müsse das Potential der Zuwanderer nutzen; auch die Deutschen und der deutsche Staat müsse sich um Integration bemühen.

    Was mir für nichtislamische Kulturen durchaus richtig erscheint, ist, so fürchte ich, für Mohammedaner nicht der richtige Weg, weil diese gerade die bewußte Nichtintegration auf ihre Kopftücher geschrieben haben. Wohin diese entgegenkommende Kurzsichtigkeit führt, sehen wir bereits in England, Skandinavien und Frankreich.

  10. # Kybeline,
    die Rütli-terroristen in Berlin sind oft sog. libanesische „Bürgerkriegsflüchtlinge“ aus den 80ern, bei denen man schlicht vergessen hatte, sie nach Ende des Bürgerkrieges wieder nach Hause zu schicken.

    Heute bereichern sie die Berliner Kriminalitäts-Statistik und sorgen für Frühpensionierungen unter der Berliner Lehrerschaft, während Berliner Vietnamesen, die hier integriert sind, schon mal gerne abgeschoben werden.

  11. Libanesen gehört fast die gesamte Türstehermafia in Berlin. Die Integration funktioniert doch.

  12. „Ungebildetes Volk mit niedrigem IQ und ohne Kultur kann jetzt ein paar Hundert Jahre Rückstand aufholen.“
    Wie kann man bitte von Bildung auf IQ oder umgekehrt schließen? Vor allem mit dem Hintergrund…
    Ich finde so einiges gut was hier angesprochen wird,aber solche Sätze sind fehl am Platze.
    mfg der Spaß 🙂

  13. demographisches:

    http://www.welt.de/print-welt/article218169/Zwei_-_nicht_mehr_und_nicht_weniger.html
    ich zitiere:
    Da die meisten Neubürger in Deutschland um Spitzenpositionen gar nicht konkurrieren können, werden für sie jene Vermehrungsbeihilfen vom Sozialhilfesatz bis zum Erziehungs- oder Elterngeld attraktiv, mit denen man aber eine Hochqualifizierte von ihrer hart erarbeiteten Position nicht weglocken kann. Weil also für ein viertes Kind mehr bezahlt wird als für das zweite und weil selbst dritte Töchter und vierte Söhne versorgt werden, verhindert die Migrationsbevölkerung rein mengenmäßig zwar einen noch tieferen demographischen Absturz, doch werden ihre Kinder die Sockelarbeitslosigkeit noch höher treiben. Über 60 Prozent von ihnen gelangen bestenfalls mit einem Hauptschulabschluß auf die Arbeitsmärkte. Eine deutsche Aufholjagd im internationalen tertiären Sektor (Software-Services, Bioindustrie, Pharmazie etc.) gelingt damit nicht.
    Deutschland hat mithin nicht nur zuwenig Nachwuchs, sondern selektiert die hier Geborenen und die von draußen Zuwandernden immer stärker in Richtung Bildungsferne. Das Pionierland Bremen weist den Weg. Nach einem gerade erschienenen Bericht der Arbeitnehmerkammer Bremen gewinnt die Hansestadt aus ihrer Migrationsbevölkerung von 22 Prozent stattliche 41 Prozent ihres Nachwuchses und unübertroffene 80 Prozent ihrer harten Gewaltkriminellen unter 21 Jahren. 32 Prozent aller Kinder unter 15 Jahren dümpeln auf Sozialhilfeniveau dahin – gegenüber knapp 15 Prozent in der gesamten Republik. Entsprechend fällt der niedrigste Pisa-Rang immer wieder an die Hanseaten.

  14. @Eurabier – guter Einwand!
    Genau dein konkretes Beispiel bringt auf den Punkt, worum es mir geht.

    Die Vietnamesen haben aber in der Regel eine Arbeit – die brauchen keinen Frist, um eine Arbeitstelle nachzuweisen.

    Die Libanesen u. ä. sind es, um denen der Streit geht, denn die haben keine Arbeit und die werden auch bis September nicht haben.

  15. Armin Laschet symbolisiert schon seit langem die WEISSE FLAGGE, welche das Bundesland NRW den Islamvertretern entgegen hält!

    Nordrhein-Westfalen ist bereits verloren. Deshalb stellt auch die eigentlich konservative CDU dort bewußt parteiinterne Dhimmis in die erste Reihe!

    Dieser ganze Prozess ist nichts anderes mehr, als ein halbwegs GEORDNETER RÜCKZUG vor dem Islam!(um es einmal militärisch auszudrücken)

    Die selbe Dynamik werden wir auch in Berlin und Bremen „erleben“ dürfen

  16. Laschet: In den 50er und 60er Jahren wurden in Deutschland wie gesagt Menschen für eine Industriegesellschaft angeworben. Und zwar ganz bewusst aus bildungsfernsten Schichten, zum Beispiel aus der Türkei.

    Stimmt – aus den bildungfernsten Schichten.

    Nur: die meisten Türken kamen ganz sicher nicht in den 50/60 Jahren.

    DER GUTE MANN KANN NICHT NUR SCHLECHT LABERN – ER HAT AUCH KEINE AHNUNG.

  17. „Wir haben zum Beispiel auch Spätaussiedler aus der Sowjetunion, die per definitionem Deutsche sind. Diese Gruppe ist häufig ebenfalls nicht gut integriert. Die Jugendlichen haben oft die gleichen Probleme wie türkische Jugendliche.“

    Aha.
    Natürlich sind auch die Russen in Deutschland ein Problem. Aber ein lösbares. Denn Russen sind keine Moslems. Sie stehen unserer Kultur 1000x näher als Türken oder gar Araber.

    Russen sind hier noch nicht sehr lange. Das ein hier geborenes russisches Kind kein Deutsch kann ist praktisch nie der Fall. Mit heissblütigen Italienern in Deutschland gab es auch grosse Probleme in den 60er Jahren. Und heute? Italiener in 2. und 3. Generation sind meist perfekt assimiliert, und genau DAS muss Ziel einer Intergration sein. Alles andere ist Käse.

    Und genauso wird es mit den Russen sein, in 20 Jahren werden sie kein Problem mehr darstellen.

    Laschet ist Sinnbild für den Untergang der Volkspartei CDU, ich hoffe in zehn Jahren ist dieser verlogene Haufen Geschichte, mittlerweile habe ich jede Hoffnung verloren.

  18. Mal ganz ehrlich, Folks: Die Muslims werden hierbleiben, und das Land wird sich ihnen anpassen.
    Ich würde mich selber veräppeln wenn ich das nicht erkennen könnte…
    ..wer soll sie den wegschicken ??, die Deutschen ?

  19. laschet verkörpert genau das, was dieses land überhaupt nicht gebrauchen kann: eine cdu-generation, die erst die spd ideologisch links überholt und dann kaum noch von den grünen zu unterscheiden sein wird. nicht mehr lange und es heißt willkommen im kalifat germanistan.

  20. Ich als Migrantin bin dafür, dass Ausländer, die langfristig auf Zuwendungen des Staates angewiesen sind, auch wenn sie in Deutschland geboren sind, abgeschoben werden, und dafür, bei der Einbürgerung das Schweizer-Modell zu übernehmen, d.h. nur die Ausländer einzubürgern, die seit mindestens acht Jahren eine feste Arbeit haben, Steuer zahlen, nie mit dem Gesetz Probleme hatten, und – last but not least – eine Empfehlung ihrer Gemeinde bekommen (das würde alle trouble maker aussortieren). Die illegalen Einwanderer sollten ohne wenn und aber abgeschoben werden, alles andere ermutigt nur Afrikaner und Muslime nach Europa in Scharen zu kommen (wer dies nicht will muss auch zulassen, dass die Grenzschützer die Mittel, die ihnen zur Verfügung stehen, auch gebrauchen, sonst kann man gleich Luftbrücken inclusive Begüssungsgeld einführen). Und ich bin es so leid, mit Schmarotzern in einen Topf geworfen zu werden, und als Migrantin die gerne arbeitet und Steuer zahlt als Deckmäntelchen für die Politik herhalten zu müssen, die früher oder später zu den verständlichen Abwehrreaktionen der durcheinander gebrachten Bevölkerung führt, – denn diese können in Deutschland heftig ausfallen, Deutsche sind leidenschaftlich. Der Politiker Laschet handelt vollkommen unverantwortlich. Es ist auch sehr bedauerlich, dass er die Russland-Deutsche so mies macht. In Russland galten sie als Fünfte Kollone (vielleicht mit Recht), hier will sie niemand haben. Sie tun mir wirklich leid.

  21. @#20 gespenstvonslobodan

    Die Deutschen werden sie nach Hause schicken, es ist nur eine Frage der Zeit. Der Rückhalt der Gutmenschen sinkt, mit der multikriminellen Bereicherung lassen sich schon bald keine Wahlen mehr gewinnen.

    In Hamburg hat Schill, obwohl schon lange wieder weg vom Fenster bleibende Spuren hinterlassen. Z.B. Erlebnispädagogische Reisen für schwerkriminelle Jugendliche sind dem Wähler von KEINER PARTEI mehr als Ersatz für die geschlossene Heimunterbringung zu vermitteln. Die angeblich für die armen Drogensüchtigen dringend benötigte offene Drogenszene schwarzer Dealer kann auch keine andere Partei wieder zulassen.

    Für die anhaltende Integrationsunwilligkeit der Musels werden sich die Deutschen auch nicht ewig verantwortlich machen lassen. Mit jeder neuen Forderung der Musels bzw. ihrer Dhimmi-Gutmenschen wird der Rückhalt weiter sinken. Schon heute sind 75% der Deutschen gegen den EU-Beitritt der Türkei, Hauptgrund, die Türken im eigenen Lande und die zu erwartende weitere Masseneinwanderung. Es müssen bei den Wahlen nur genug Stimmen an Nichtetablierte Parteien gehen, dann wird auch dieses Thema in den etablierten Parteien ganz neu bewertet werden. Man braucht nicht mal eine Mehrheit, wenn plötzlich 10-20% der Wähler „fremd gehen“, setzt plötzlich der Selbsterhaltungstrieb bei den etablierten Politikern ein.

    @#21 Serbian girl

    So sieht es aus, es wird auch immer gerne auf die Demokratiedefizite Russlands hingewiesen, hauptsächlich wegen Tschetschenien. Die Zustände in den moslemischen Ex-SU-Republiken dagegen werden gerne verschwiegen. Sie hatten als Erbe der SU, verglichen mit anderen Ländern der Region eine vorbildliche Infrastruktur, Bildungs- und Gesundheitssysteme, was nach Vertreibung der Volksdeutschen und Russen alles den Bach runter geht. Nun leiten sie alles in eigener Regie und nichts funktioniert mehr. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis aus diesen Ländern die nächste Asylantenwelle auf uns zurollt.

  22. Es mag sein, daß Herr Laschet in der falschen Partei ist. Es kann aber auch sein, daß von der CDU (auch) nicht mehr viel zu erwarten ist.

    Herr Laschet sagt:

    „Wir tun so, als haetten wir zu viele Einbuergerungen. Das Gegenteil ist der Fall, wir brauchen mehr Einbuergerungen und weniger Parallelgesellschaften.“

    Das könnte auch jemand von Rotgrün gesagt haben.

  23. Armin Laschet passt von seiner Einstellung her eher zu den Grünen oder zur SPD, aber keineswegs zur CDU – wenn ich mal an toughe Leute wie Wolfgang Bosbach oder Kristina Köhler denke.

  24. #2 Klugscheisser:

    Na sowas. Plötzlich redet die Bundesempörungsbeauftragte *nicht* von Rechtsextremismus in Zusammenhang mit diesem Fall, sondern ganz allgemein von Antisemitismus. Hat die Grünen-Chefin extra Angst, dass sich hinterher herausstellen könnte, dass diese Verwüstung nicht auf die Kappe von Rechtsextremisten, sondern Moslems ging?

  25. Mal heißt es „multikulturelle Bereicherung“ und dann stellt man plötzlich fest, dass die bereichernden Einwanderer ja aus „bildungsfernsten“ Schichten kommen. Diese Verlogenheit kotzt mich dermaßen an…
    Dann heißt es noch: Man könne mit dem „Ausländerthema“ keine Wahlen gewinnen. Wenn dem tatsächlich so sein sollte, wäre dies natürlich ein Armutszeugnis für die Gesellschaft sondersgleichen: Ausgerechnet mit dem Thema, das viele Menschen bewegt und das nun zweifellos einen Haufen von Problemen mit sich bringt, ausgerechnet mit diesem Thema lassen sich keine Wahlen gewinnen? Womit lassen sich denn dann Wahlen gewinnen, mit weltfremdem Geschwätz, das nichts mit den tatsächlichen Problemen zu tun hat? Na besten Dank für Ihre Ehrlichkeit, Herr Laschet.

  26. „In den 50er und 60er Jahren wurden in Deutschland wie gesagt Menschen für eine Industriegesellschaft angeworben.“

    Sie wurden überhaupt nicht für die „Gesellschaft“ angeworben, sondern höchstens für bestimmte Gesellschaften, sprich Unternehmen, die diese Arbeiter benötigten. Sie wurden bekanntlich als GASTARBEITER angeworben, wobei die Betonung nicht nur auf GAST, sondern auch auf ARBEITER lag.

    „So sind diese Menschen gezwungen, eine Bildungstradition aufzuholen, die sie nie gehabt haben.“

    Das soll natürlich heißen, WIR sind gezwungen für sie die Sonderschullehrer zu sein, die ihnen nun die grundlegendsten Dinge beibringen müssen, weil man ja irgendwann auf die großartige Idee kam, dass die GASTARBEITER, egal wie „bildungsfern“ sie auch sein mögen, auf jeden Fall hierbleiben müssten.

  27. @ 25 H.P.Petersen:
    „Die Deutschen werden sie nach Hause schicken, es ist nur eine Frage der Zeit.“ (H.P.Petersen)(erster Satz)
    „Es ist nur eine Frage der Zeit, bis aus diesen Ländern die nächste Asylantenwelle auf uns zurollt.“ (H.P.Petersen)(letzter Satz)

    …na was denn nun ??

  28. #30 Islamophob und grünenfeindlich (05.03.07 16:21)

    „weil man ja irgendwann auf die großartige Idee kam, dass die GASTARBEITER, egal wie „bildungsfern“ sie auch sein mögen, auf jeden Fall hierbleiben müssten.“

    Dann wirds ja Zeit man eine Liste mit Namen zu erstellt.
    Viele dürften dann zwar über die Wupper sein, aber für die dann-hoffentlich folgenden -Gerolsteiner Prozesse ( warum nicht)- braucht man Namen und Quellen!

  29. Sobald es dank Netzwerken und Blogs einen entsprechende Gegenöffnentlichkeit gibt, werden sich neue Parteien bilden und dadurch wird auch die Union unter Druck geraten. Ich glaube an den Erfolg von moderaten rechten Parteien, eine eher sozial, als Konkurrenz zur SPD und bessere Alternative zur NPD, und eine eher freiheitlich und hedonistisch orientiert. Beide sollten koalitionsfähig mit der Union sein, aber keine Konkurrenz bei konservativen Werten sein, ausserdem muss unsere Nation und Europa im Mittelpunkt des politischen Denken stehen, nicht Werte oder „der Westen“. Solche Parteien sollten sich als Interessenvertreter des eigenen Volkes sehen, nicht als Vertreter einer universalistischen ideologischen Strömung.

  30. #33, European Patriot,

    gut, dass du es sagst. Das hab ich mir auch schon ein paar mal überlegt: Warum zum Teufel gibt es keine soziale „rechte“ Partei? Wir brauchen dringendst so was wie die FPÖ in Österreich. Die Berliner (nur als Beispiel) werden weiterhin ihre eigenen Metzger wählen, weil die Sorge um die Sozialleistung noch größer ist als die Bedrohung des Islam.

  31. „Linke – SPD – CDU: Was unterscheidet sie noch?“

    Das wuerde mich als baldigen, zumindest theoretischen, Erstwaehler auch mal interessieren.

  32. Auch nicht anders. Dazu braucht es nämlich „Eier in der Hose“ und die Bereitschaft für seine Überzeugung einem Muslim oder Muslimverteidiger zum Opfer zu fallen.

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