Die Vorschläge zur Rettung des Klimas werden immer absurder – und destruktiver. Jetzt rufen öko-populistische Politiker dazu auf, künftig auf Fernreisen zu verzichten. Offenbar ist bei der aktuellen Klimahysterie niemand mehr bei Verstand und durchdenkt die Konsequenzen der Vorschläge. Was aus den Menschen in der dritten Welt wird, die im Tourismus ihre Existenzgrundlage haben, wird vollkommen ausgeblendet. Pseudo-Klimaretter erweisen sich als Hunger- und Armutsförderer und Umweltzerstörer.

Politiker aller Parteien versuchen die mittlerweile komplett irrationale Klimadebatte für sich als Profilierungsfeld zu nutzen. Im Wechselspiel mit den desinformierenden Medien treiben sie die Klimahysterie auf immer neue Gipfel der Absurdität.

Auf Flugreisen zu verzichten, ist ein guter privater Beitrag zum Klimaschutz“, sagte der Vizevorsitzende der SPD-Fraktion im Bundestag, Ulrich Kelber, der „Bild am Sonntag“. Urlaub in Deutschland oder im benachbarten Ausland sei sehr schön. „Und man kommt überall gut mit der Bahn ans Ziel.“

Ähnlich äußerte sich der bayerische Umweltminister Werner Schnappauf (CSU). „Wir brauchen eine Veränderung im Lebensstil. Dazu gehört, dass wir wieder Qualität aus der Nähe schätzen lernen. Also lieber mal am Main entlangradeln, als eine Fernreise mit dem Flugzeug machen.“ Das bringe einem die Heimat näher und spare viele Tonnen CO2 ein.

Auch der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung, Ernst Hinsken (CSU), legt den Deutschen Urlaub in der Heimat nahe: „Deutschland ist reich an Kulturschätzen und landschaftlich reizvollen Gebieten. Es schadet uns Deutschen nicht, wenn wir zwischendurch mal einen Urlaub im eigenen Land verbringen.“

Die Grünen-Fraktionsvorsitzende Renate Künast empfiehlt, beim Urlaub auf den Klimaschutz zu achten: „Wir sollten immer genau wissen, was wir tun, und überlegen, dass es auch in Deutschland schöne Urlaubsregionen gibt“, sagte sie.

Hinter dem Vorwand der klimatischen Weltenrettung steckt natürlich die wirtschaftliche Überlegung, den Binnentourismus zu fördern. Man könnte aber auch positiv argumentieren, dass dank Klimawandel Urlaub in Deutschland erst schön wird. Denn sonnige Sommer sind in Deutschland immer noch rar, bzw. schönes Wetter ist im Regelfall eine kurze Episode. Aber positives Denken und formulieren ist nicht gefragt in diesen Zeiten kollektiver Klimairrationalität, die weiter angeheizt sein will.

Was wird aber nun aus Ländern der dritten Welt, die existenziell vom Tourismus leben?
Fallbeispiel Kenya:

Der Tourismus hat sich nach längerem Niedergang wieder erholt. Das Land braucht dringend diese Einkünfte aus wirtschaftlichen Gründen. Aber auch um das einzigartige, global herausragende Naturerbe dieses Landes zu bewahren. Denn Naturschutz kostet sehr viel Geld, und ist vielfach nur noch möglich, wenn die Bewahrung der Natur als Wirtschaftsfaktor positiv zu Buche schlägt. Genau das gewährleistet in Ländern wie Kenya der Tourismus, der nun aufgrund der Klimahysterie torpediert werden soll.

Nairobi – Kenya’s tourism sector recorded a 51.9 percent growth and contributed 39.2bn Kenyan shillings (about $552mn) to the country’s GDP in 2005, said a top tourism official.

The tourism income increased dramatically from last year’s 25.8bn Kenyan shillings ($358mn), director of tourism, Wanjiru Munene, said at a ceremony to award nine winners of an essay competition on the country’s tourism industry.

The official said the sector provided 138 000 direct and 360 000 indirect jobs and that tourist arrivals rose from 1.4 million in 2004 to almost 1.6 million provisionally in 2005.

Munene attributed the growth to the ministry’s product development and marketing efforts that saw an impressive 18.7 percent growth in international visitors.

Und diese Anstrengungen und Erfolge der kenyanischen Regierung würden zunichte gemacht nur um einen aufgrund seiner Geringfügigkeit nicht einmal meßbaren Einspareffekt in der globalen CO2-Emission zu erzielen. Und das obwohl nicht einmal abschließend geklärt ist, daß die CO2-Emissionen tatsächlich die Horrorszenarien des IPCC zur Folge haben. (Viele Fakten sprechen für das Gegenteil wie z.B. zunehmende Niederschläge im Sahel) Doch die mutwillige Zerstörung der Tourismusindustrie hätte mit Sicherheit äußerst destruktive Auswirkungen auf Mensch und Natur.

Ganz nebenbei gesagt widerspricht dieser Ökoaktivismus dem Gedanken der Völkerverständigung und zielt völlig sinn- und nutzlos ab auf eine Reduktion der Lebensqualität von uns allen.

Ein weiterer, äußerst fragwürdiger Aspekt der Klimahysterie ist der CO2-Ablaßhandel über Atmosfair, der natürlich von der Ökopriesterschaft dringend empfohlen wird.

Wer dennoch fliege, sollte mit einer freiwilligen Zahlung, etwa an Atmosfair, dafür sorgen, dass zum Ausgleich für den CO2-Ausstoß Klimaschutzprojekte finanziert werden könnten. „Pauschalreise muss künftig bedeuten: Halbpension mit Klimaschutz“, sagte Künast.

Wer den Rat von Künst befolgt fühlt sich vielleicht als besserer, moralisch höherwertigerer Mensch gegenüber seinen Mitfliegern, die den Öko-Ablaß vernünftiger Weise verweigern.

Experten bezweifeln, dass Klimaabgaben bei den entsprechenden Projekten ankommen und dass damit die CO2-Emissionen gesenkt werden.

Weitere Informationen
Umweltexperten haben Kritik am florierenden Handel mit CO2-Zertifikaten geübt. „Eine aktuelle Studie der amerikanischen Tufts-Universität belegt, dass bei professionellen Firmen im Mittel nur 43 Prozent des Geldes in den Projekten ankommt“, bemängelte die Expertin Jutta Kill von der internationalen Umweltorganisation FERN im FOCUS. Überdies sei oft unklar, wofür die freiwillige Umwelt-Abgabe verwendet wird und ob damit tatsächlich CO2-Emissionen gesenkt werden. „Die Sinnhaftigkeit solcher Klimaschutzprojekte in fernen Ländern ist nicht geklärt“, so Kill zu FOCUS.

Wer etwas Gutes tun will, ist besser beraten grade Atmosfair kein Geld zu überweisen, sondern bevorzugt Spenden für konkrete Projekte wo man weiß wo das Geld seine Wirkung entfaltet.

Zu befürchten ist aufgrund der Erfahrung mit allen Politikern und deren medialen Verstärkern, daß es nicht lange bei freiwilligen Öko-Abgaben bleiben wird. Mit dem Argument „es geht um die Rettung der Welt“ kann man praktisch jede Zwangs- und Repressionsmaßnahme rechtfertigen. Hier sind extremsten, totalitären, faschistoiden Strukturen argumentativ die Tore aufgestoßen worden. Diese Chance werden sich die Machtbessesenen der UNO, der EU und der deutschen Politik nicht entgehen lassen. Zumal die Akzeptanz für finanzielle Belastungen zu Gunsten von Öko-Scheinlösungen bei der inzwischen vollkommen desinformierten Bevölkerung stark vorhanden ist.

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45 KOMMENTARE

  1. Hurra, jetzt dürfen die verlausten grünen Hippies mit ihren Dreckschleudern nicht mehr die Überholspuren blockieren und besetzen mit ihren stinkenden Tofuburgern nicht mehr unnötig Plätze in Flugzeugen.

    Und die gesamte Grün-Linke, voran Fräulein Roth und Beckchen, dürfen nicht mehr zu ihren geliebten Trainingscamps um dort ihren Glauben vertieft zu studieren.

    Und jetzt erstmal alle Energieverbraucher auf Volldampf drehen und sinnlose 220 km/h rasen. Wenn’s den Öko wurmt, erst recht.

    Gekauft wird nur noch, was C02 in Hülle und Fülle auspustet.

    Ich liebe Klimakatastrophen.

  2. Darüber habe ich mich gestern schon wahnsinnig aufgeregt. Warum baut man nicht gleich eine Mauer um Deutschland (bzw. die EU) und lässt keinen mehr raus?

    Danach schalten wir das Internet ab und verkaufen die Leute wieder richtig für dumm.

    Warum muss einer in die USA reisen? Dann sieht er nicht wie’s anderswo zugeht und man kann ihn viel besser indoktrinieren.

    Spaß beiseite. Die sollen mal versuchen mich daran zu hindern nach Ohio zu fliegen. Wenn man jedoch das Flugbenzin genügend besteuert kann sich das Fliegen keiner mehr leisten und damit ist die Mauer wieder aufgebaut.

    Merkt außer mir eigentlich noch jemand was hiermit bezweckt wird? Faschismus unter dem Deckmantel des „Umweltschutzes“. Das sollte zumindest den Lesern aus dem Osten bekannt vorkommen… Möglicherweise ist es Zeit für eine neue Revolution. Ich mache jedenfalls keinen Urlaub in Deutschland. Dieses Land kotzt mich eh an.

  3. Könnte man vielleicht auch die Chinesen bitten, damit aufzuhören ihre Industrie und ihr Land zu modernisieren? Die sollten mal an die ganze Umweltverschmutzung denken, die sie dabei verursachen!

  4. Schlimm ist der national-sozialistische Dreck, der da ausgestoßen wird, von der Gartenlaube zu den Nazis führt eine direkte Linie, die soll anscheinend wiederbelebt werden.

    Hier in Frankreich ist es ähnlich. Man glaubt es gar nicht, was hier z.B. für Schauermärchen über die USA und ihre Unkultur verbreitet wird. Fliegt dann ein kleiner Winzer aus dem Roussillon dort hin, sieht er, wie er jahrelang belogen wurde.

    Solches wird mit der Erhöhung der Flugpreise unterbunden, und die deutschen und französischen Bürokraten können ihrer Bevölkerung sonstwas von der Welt erzählen, es kann eh keiner kontrollieren.

  5. @Gudrun
    Ja Gundi, genauso ist es…
    Unglaublich wie sich derzeit die Politiker mit immer größerem Schmarrn versuchen links (gaaanz links) zu überholen…
    Da muß man dann schon mal fragen dürfen:
    Wer und wo ist die größte Dreckschleuder (nicht nur in D sondern in ganz Europa??) Schon mal RICHTIG informiert?
    Und wer ist die zweitgrößte?
    Und wenn alle Stricke reissen, ein Grillfest weniger und ich kann 15.000 km fahren (Ersatzweise einmal weniger Kamin anschüren…)

    Frage:
    Können so viele Politiker SOO doof sein?
    Fast habe ich die Befürchtung: Ja…

  6. Kennen wir das nicht schon aus dem letzten Frühjahr? Man muss ja nicht jedes Jahr in Urlaub fahren, man muss ja nicht wirklich ein Auto besitzen, statt dessen könne man das Geld doch besser dem Finanzamt schenken?
    Müntefering? Steinbrück?
    Jetzt also die Grünen. Bald kommen sie wohl noch darauf und beschließen, dass jeder von seinem Gehalt nur noch so viel vor dem Fiskus retten darf, dass er sich auf keinen Fall ein Auto, geschweige denn eine Flugreise noch wird leisten können. Dann hätten es die Grünen geschafft: endlich allein im Flieger, sich endlich mal so richtig wie ein Bonze fühlen! So wie es Guru J. Fischer vorgemacht hat.

  7. Genau meine Rede, Gudrun… wir sind auf dem besten Wege ein zweites Nordkorea zu werden… aber dagegen werde ich kämpfen. Mit allen Mitteln!

  8. Typisch deutsch: Extreme Ansichten und Vorschläge, ein „gesundes Mittelmass“ fällt uns offensichtlich besonders schwer…

    Da schau ich aus dem Fenster, leichter Schneefall, und frage mich bibbernd, warum denn bei dieser „Schweinekälte“ unsere Politiker schon mit den „Sommerloch-Enten“ anfangen : Tempolimit auf BAB, Verzicht auf Flugreisen, wo bleibt das Waldsterben, ich harre der Borkenkäfer-Wasserstandsmeldungen.

    Gott sei Dank haben wir ja sonst keine Probleme…

  9. Diese Aufrufe befolgen höchstens Strickliesel und die sind sowieso nur geflogen, um ihr inneres Selbst in irgendeinem Gebirgstempel geradeklopfen zu lassen oder die unverfälscht glückliche Lebensweise der Kinder in den Slums indischer Grossstädte zu romantisieren.

    Solange die Fliegen nicht angemessen verteuern bleibt das sowieso nur heisse Luft. Manche Mitbürger sind schon um die halbe Welt gedüst und kennen nicht mal ihre Heimat. Fliegen sollte meiner Meinung nach ein Luxusgut sein, etwas Besonderes oder etwas was notwendig ist für das Geschäftsleben. Was soll der Blödsinn, ins Ausland zu fliegen und da einen Eimer Sangria zu inhalieren?

    Aber das reiht sich nahtlos ein in die Versuche den Bürger einzuschränken. Bin gespannt wann der Vorschlag kommt nur noch flach zu atmen, wegen dem CO-2-Ausstoss.

  10. Zukünftig wird beim Einchecken der Gabriel-Klingelbeutel hingehalten. Ein CO-2-Pfenning wird erhoben. Notopfer Klima.

    Nützen wird es nichts –

  11. #10 D.N. Reb (05.03.07 06:56)

    Nicht zu vergessen gewisse autoerogene Praktiken, die auch mit erhöhter Atemfrequenz enden.

    Vorschlag: Jedesmal 2 EUR an Fair Onanair überweisen ( Gründe ich dann )…

  12. @ disillusioned_german #3

    was lese ich da? du fliegst nach ohio? in meine (momentan zweite aber in kürze zukünftige) heimat? was zieht dich in diesen wunderschönen state? auch auswanderungsgelüste?

  13. Falls man was gegen den CO2-Ausstoss tun will, muss es eine weltweite gleichhohe Abgabe geben. Jegliche politische Agitation und Panikmache sollte massiv kritisiert werden, vor allem darf es nicht von Öko-Faschisten genutzt werden um unser Lebensqualität durch staatliche Eingriffe zu beschränken. Das man Bäume pflanzen oder Holzkohle vergräben lässt, statt zu verzichten ist aber eine gute Idee. Mehr Urlauber in Deutschland wäre auch nicht unbedingt schlecht für die heimische Wirtschaft, solange desswegen keine Märkte wegbrechen und es freiwillig geschieht.

  14. Diesmal bin ich mal ein bisschen „unkorrekt“. Ich finde die Umweltverschmutzung, mal unabhängig von dem momentanen Klimagerede, sollte ernst genommen werden. Die Reduzierung des Flug- und Kfzverkehrs ist notwendig.
    Das Argument das der Tourismus die 3.Welt fördert zieht auch nicht ganz. Wenn ich mir die Naturzerstörung ansehe die dort passiert dann verzichte ich freiwillig auf diesen Massenkonsum. Was bekommt denn der Normaltouri schon, Bettenburgen und Dreck.
    Die heimische Wirtschaft soll gefördert werden und ist das schlecht. Ob TUI etc. verdient oder irgendein Gastwirt in einer Urlaubsregion, ist mir persönlich egal.
    In diesem Sinne, immer druff.

  15. „Die Grünen-Fraktionsvorsitzende Renate Künast empfiehlt, beim Urlaub auf den Klimaschutz zu achten: „Wir sollten immer genau wissen, was wir tun, und überlegen, dass es auch in Deutschland schöne Urlaubsregionen gibt“, sagte sie.“

    Die gleiche Wahnsinnige ist zum Ende der Rot/Grün Aera erwischt worden wie sie mit ihrem Umweltminister Kollegen eben mal nach Rio gedüst ist. In einem Privatjet der Luftwaffe, sie wurden dann aufgefordert den Trip abzubrechen und das Flugzeug zurück nach Deutschland zu bringen…schon vergessen?
    Die Frau ist eine Wahnsinnige, total ausgezehrt von den Korridoren der Macht…

  16. Das Telefon klingelt…

    Volker: Hallo Claudia, hier ist Volker.

    Claudia: Salem aleikum Volker, mit wärmstem Gruss!

    Volker: Ach Claudia, etwas furchtbares ist geschehen. Ein paar Kollegen im Bundestag waren etwas unvorsichtig und haben festgestellt, dass Flugreisen klimaschädlich seien.

    Claudia: Ja, aber das stimmt doch.

    Volker: Sicher, Sie haben es aber öffentlich verlautbaren lassen und jetzt soll keiner mehr mit dem Flugzeug reisen.

    Claudia: Waaas! Auch wir nicht!?

    Volker: Eben. Volksvertreter behauptet man, hätten Vorbildcharakter.

    Claudia: Mmmmh, sowas dummes. Ich wollte dieses Jahr noch gerne ein paar Mal meinen Freund Arsch-made-in-Jihad und auch Chavez besuchen. Auch nach Cuba zu Fidel, wäre ja wahrscheinlich ein letztesmal.

    Volker: Was glaubst du wie es mir geht! All die süssen Jungs in Moskau, Peking und Marocco. Aber man muss leider schon die nächsten Wahlen im Auge behalten. Schliesslich verdienen wir ja nicht schlecht. Welcher Verrückte würde uns in der freien Wirtschaft das Geld so hinterher schmeissen?

    Claudia: Eine wirklich prekäre Situation. Lass mal überlegen…



    Volker: Claudia, bist du noch da!?

    Claudia: Ja, Volkerchen und mir ist da auch schon was eingefallen.

    Volker: Und das wäre? Bin schon ganz aufgeregt!

    Claudia: Gar nicht so schwierig. Wir lassen uns einfach einladen.

    Volker: Aber ich will nicht immer nur nach Pjöngjang oder Teheran, sondern auch nach Brasilien, nach Australien, Japan und Thailand. Wer will uns denn von dort einladen?

    Claudia: Aber Volker, denk doch mal an unsere muslimischen Brüder. Die gibt es doch auf der ganzen Welt. Wir sagen denen, dass alle Kosten auf unsere Spesenrechnungen laufen und ihnen keine Ausgaben für ihre Gastfreundschaft entstehen. Ein paar diskrete Anrufe genügen.

    Volker: Aber die Wähler kriegen das doch spitz und dann…

    Claudia: Dummerchen! Natürlich wehren wir uns ab und zu ein wenig. Terminnot, Verpflichtungen als Mandatsträger und so, wozu haben wir den eine politisch korrekte Presse die uns die Hauptarbeit abnimmt? Ausserdem brauchen wir uns nur die richtigen Themen aus dem jeweiligen Veranstaltungskalender herauspicken.
    Lass mich mal recherchieren.
    Mmmh… Aha, da wäre schon was. Zum Beispiel einen Umweltkongress auf Hawaii, Symposium über Ökosysteme in der Karibik, ein Vortrag über Klimabeeinflussung auf den Malediven. Gerade sehe ich, dass uns die verfügbare Zeit gar nicht reicht, all diese herrlichen Urlaubsziele abzugrasen.

    Volker: Du meinst also, es soll nach richtig viel Arbeit aussehen, während wir den langen Larry machen?

    Claudia: Genau, mein Lieber. Der Wähler soll voll überzeugt bedauern, dass wir so dick im Stress stecken. Flugreisen sind für uns nur „ein leider notwendiges Übel!“

    Volker: Wow! – Claudia, Allah sei Dank, Du bist Spitze!

    Claudia: Wa aleikum salam

  17. Schöne Satire, LJSilver.

    Im übrigen: Bei aller berechtigten Kritik am Ökofaschismus, aber mir erscheint der Großteil der hier getätigten Kommentare ähnlich flach. Manche Themen sind einfach zu wichtig, um sie mit Klabautertum zu behandeln. Laut einem alten Seemannsbrauch gehört auf jedes Schiff ein Huhn, zur Abschreckung des Klabautermanns.

  18. @#15 Gerhard Bauer
    Auch für Dich gilt dasselbe:
    Nicht Alles nachplappern, erst informieren.

    Was sind weltweit die größten Dreckschleudern?
    Welchen Anteil hat Deutschland daran?
    Welchen Anteil hat der deutsche Verkehr daran?
    (Nicht zu vergessen, der größere Teil ist dazu auch noch der Brummi-Verkehr!)
    Wenn man dies alles errechnet hat, landet man wo?
    Richtig – einer Verarsche hoch 3!

  19. @17 – ja, gut gemacht, Silver. 🙂
    Und es ist tatsächlich so.
    Ich dachte beim letzten Ökotreffen in Kenya gerade daran: Jetzt, wo immer weniger Urlauber hin wollen, macht man 2 solche Treffen (das eine War was ökomäßiges, das zweite was mit den sozialschwachen oder so) Und damit hat Kenja gute Einnahmen, auf unsere Kosten. Wer ist denn alles hingeflogen? Und wer hat für diese Leute die Zeche bezahlt? Bis zu den letzten ARD/ZDF-Futzis?

  20. Da Urlaub und auch Flugreisen ja nicht gerade sehr preiswert sind, war mein letzter Urlaub im Ausland (Spanien-Nähe Barcelona) vor 3 Jahren! Die Jahre danach haben wir Urlaub im Harz und an der Ostsee gemacht. Sicher gibt es in Deutschland einiges zu entdecken, aber man möchte ja auch gerne andere Länder kennen lernen.

    Und wenn man sich mal überlegt, wie viele Passagiere so ein Flugzeug befördert und wenn jeder einzelne Passagier mit dem Auto fahren würde (im Fernsehen wurde gestern der Vergleich zwischen Auto und Flugzeug bezüglich der CO2-Emmission gezeigt, wo gesagt wurde, daß ein Flugzeug 3 Mal soviel wie ein Auto ausstößt). Aber wie gesagt, man bedenke die Menge an Passagieren, und ob dieser Vergleich dann immer noch standhalten würde, ist fraglich.

    Vielmehr soll es wohl bei diesem absurden Vorschlag darum gehen, die Wirtschaft im eigenen Land zu stärken und damit mehr Steuereinnahmen zu erzielen. Denn die meisten Länder haben ja wesentlich günstigere Preise als wir, sei es bei den Lebensmitteln, Zigaretten oder Benzinkosten.

  21. „Wer etwas Gutes tun will, ist besser beraten grade Atmosfair kein Geld zu überweisen, sondern bevorzugt Spenden für konkrete Projekte wo man weiß wo das Geld seine Wirkung entfaltet.“

    An dieser Stelle sollte man auch immer erwaehnen, dass Atmosfair betruegt, denn fuer das verlangte Geld laesst sich nicht so viel CO2 einsparen, selbst wenn es komplett so eingesetzt wird – ansonsten koennte Deutschland seine Emissionen fuer 21 Milliarden im Jahr irgendwie ausgleichen.

    offensichtlich sit es aber erheblich teurer Deutschland CO2 neutral zu machen.

  22. GLENLIVET 15 YEARS OLD

    Also das mit der Ausgleichszahlung nach dem Fliegen finde ich sofort voll o.k. Mach ich immer, is mir auch ganz wichtig. Vor dem Rückflug gehe ich immer in den duty-free shop, leiste meine CO2-Ausgleichszahlung und erhalte dafür eine Flasche Glenlivet 15 years old. Selbstverständlich werde ich das auch weiterhin tun, wenn ich dem Klima damit einen Gefallen tue. Allerdings: Nach dem vierten Whisky denke ich in aller Regel nicht mehr über das Klima nach, sondern finde es einfach nur rundweg gut.

    Vorschlag: Ich wäre auch gerne bereit die doppelte Ausgleichszahlung zu leisten. Aber der Zoll verbietet mir das. Stellt Euch das doch vor: Ich will was fürs Klima tun, und die Staatsorgane lassen mich nich! Daran erkennt man doch sofort den Fascho-Klima-Killer-Staat! Vielleicht könnte man da eine kleine Gesetzesänderung vornehmen, einfach damit ich im duty-free shop mehr fürs Klima tun darf. Würd ich nämlich machen. Nee, echt, das is mir irgendwie schon voll wichtig. Gut, daß wir da endlich mal drüber geredet haben.

  23. echt putzig unsere politiker. lassen einige ministerialmitarbeiter ein paarmal die woche berlin – bonn – berlin fliegen, weil einige ministerien noch abteilungsweise in bonn sitzen und der deutsche michel, der tag für tag für seinen urlaub arbeitet und spart, soll brav von jedem flieger fern bleiben. wer soll sowas ernst nehmen?

  24. In den 80er Jahren habe ich viel mit Asiaten zusammengearbeitet, das führte zu vielen Reisen in die Gegend. Während es sich bei meinen Aktivitäten beispielsweise um ein vierwöchiges Seminar in einem ordentlichen Bangkoker Hotel handelte, in einem Saal ohne Fenster, wo des Abends große Hochzeitsfeste o.ä. stattfanden und es deshalb am nächsten Tag nach Küche stank, reisten zum Jahresende Bundestagsabgeordnete an, um schnell noch den Reisetitel auszuschöpfen, damit der nicht fürs nächste Jahr gekürzt wurde. So kam es, daß 2 CDU-, 2 SPD- und 1 FDP-MdB im Dezember per LH-Flug Erster Klasse in Bangkok einfielen, im Oriental abstiegen, dem teuersten und berühmtesten Hotel am Platze, die Botschaftsmitarbeiter beschimpften, wenn die sie nicht vom Flughafen abgeholt hatten (es war gerade der Bundespräsident und der Entwicklungshilfeminister verabschiedet worden, und die Botschaftsleute gingen aufm Zahnfleisch), und umgehend zu Jim Thompson geführt werdenwollten, um die seidenen Weihnachtsgeschenke einzukaufen. Anschließend brauchte man Begleitung zu den Tempeln. Deutsche Entwicklungshilfeprojekte waren weniger zur Besichtigung angesagt.

    Zu der Zeit begrenzte der Bundestag die Delegationsstärke auf 5, weil man sonst der Quoten wegen einen Grünen hätte mitnehmen müssen, der mit seiner Aufmüpfigkeit alles verdorben hätte.

    Aber dank der Regierungsbeteiligung haben sich die Grünen nicht nur angepaßt, sondern sie scheinen nun die Avantgarde an Unverschämtheit zu bilden. Wenn das kein Fortschritt ist!

  25. Gerade ist die Vogelgrippe vorbei, das Aussterben der Deutschen, nun haben wir den Klimahype. Ich bin gespannt, was demnächst für ein Kataströphchen durch die Medien getrieben wird.

  26. Den Leuten wird ein schlechtes Gewissen gemacht, daß sie sich nicht auflehnen, wenn demnächst die Klima-Steuer erhoben wird. Und nach der Steuererhebung verschwindet das Ganze wieder aus den Medien. Im übrigen sind Politiker und Wirtschaftsleute die Vielflieger.

  27. Wir leisten schon seit Jahren eine Klima-Steuer: die Ökosteuer! Allerdings wird diese von der Bundesregierung zweckentfremdet und nicht für den Klimaschutz einegsetzt, sondern um den Bundeshaushalt zu sanieren. Da liegt nämlich der Hund begraben.

    Die Politiker sollten die Ökosteuer auch für den Klimaschutz verwenden, dann wäre diese Diskussion nämlich gar nicht nötig!

  28. @vossy
    das wird sie aber nicht abhalten, noch eine Klimasteuer zu erheben. Und die wird dann ebenso zweckentfremdet wie die Ökosteuer.

  29. #15 Gerhard Bauer (05.03.07 07:26)
    > Diesmal bin ich mal ein bisschen „unkorrekt“. Ich finde die Umweltverschmutzung, mal unabhängig von dem momentanen Klimagerede, sollte ernst genommen werden. Die Reduzierung des Flug- und Kfzverkehrs ist notwendig.

    Objektiv gibt es keinen Grund, also darf man es den Menschen auch nicht vorschreiben. Verschmutzung spielt keine Rolle mehr, und CO2 kann man vermeiden wenn man Biotreibstoffe nutzt. Wenn das nur in Europa geschehen sollte, hätten wir Nachteile dadurch die andere nicht haben.

  30. Warum machen sich eigentlich alle Gedanken um diese paar europaeischen Touristen – die Zukunft fuer alle Touroperator (fragen Sie mal TUI !) liegt in China .
    Aber nicht um die Mauer zu besuchen – sondern als „Quellmarkt“, d.h. chinesische Touristen!!
    Kurzfristig rechnet man mit ca. 5 – 10% Chinesen, die sichschon heute eine Auslandsreise leisten koennen , das sind dann mal schlappe 65 – 130 Millionen Reisende.
    Und so weiter – und so weiter.
    Und wie kommen die dann nach Deutschland, um die hier von Langzeitarbeitslosen vorgefuehrten Schloesser und Burgruinen zu besichtigen? Sicher nicht per Schlauchboot sondern im Jumbo.
    Aber das wird uns dann sowieso nicht mehr kuemmern, hier vor Ort sind dann sowieso schon die Lichter ausgegangen – will sagen Gluehbirnen.

  31. Zum Thema „Global Warming“ kommt am Donnerstag auf Channel 4 (UK) eine Doku mit dem Titel „The Great Global Warming Swindle“ – werde ich mir auf jeden Fall ansehen.

    Kurzbeschreibung: Polemical film challenging the consensus that man-made CO2 is heating up the earth. Featuring leading academics, the film questions the science behind the accepted reasons for global warming and argues other explanations for climate change are not being properly aired.

  32. @ disillusioned_german

    mann, ich glaub’s nicht! so klein ist die welt. ich ziehe auch in die nähe von dayton.
    entweder englewood/clayton oder etwas nördlicher, aber immer noch ins „einzugegebiet“ von dayton, in den darke county (in die gegend von greenville). und natürlich kenne ich das us air force museum. wirklich sehr interessant.

  33. @gerndrin
    Vielleicht solltest Du Dir mal überlegen ob es sinnvoll ist immer nur auf die anderen Schmutzteufel zu zeigen oder ob Du selbst einen Beitrag leisten willst.
    Es war immer schon ein schlechtes Ablenkungsmanöver mit dem Finger auf die anderen zu zeigen.
    Aber wir sind ein freies Land und jeder kann machen was er will, auch Dreck.

  34. #37 V8Fan:

    Tja, dank Internet ist sowas möglich… sonst hätte ich mein Sweetie auch nicht kennengelernt. Ich war früher auch eher auf Großbritannien eingestellt aber man weiß ja was sich da heutzutage tut (Londonistan).

    Englewood kenne ich… mein Sweetie hat da mal übergangsweise gearbeitet. Ich gehe aus Sicherheitsgründen nicht genauer darauf ein wo sie wohnt aber es nicht sehr weit von Englewood (I 70).

    Kleiner Tipp nebenbei: Tipp City hat ein tolles Freibad (letzten August war dort bei 38 Grad eine schöne Abkühlung garantiert).

    Link

  35. #38 disillusioned_german

    Danke für den Tipp mit dem Freibad. Der Tipp für die Flugschau war auch gut; eine meiner Töchter hat da gerade Geburtstag, d.h. wir haben uns heute entschlossen, an dem Tag zur Flugshow zu gehen und abends dann schön zu Roosters in Dayton (best Chicken Wings).

    Vielleicht läuft man sich ja in Dayton mal über den Weg (ich denke, dass wir im April endlich umziehen können, hängt von ein paar geschäftlichen Aktivitäten ab; bin sozusagen auf dem Sprung). Für die ersten paar Wochen werden wir voraussichtlich in Trotwood wohnen (bei unserer „Adoptiv-Familie“) und dann werde ich in Englewood/Clayton oder evtl. in Union (wegen der Northmont High, auf die meine Töchter gehen sollen, wenn wir nicht gerade nach Darke County ziehen) ein Haus suchen.

    Wie lange kennst Du denn Dein Sweetie schon? Hast Du vor komplett nach Ohio zu ziehen?

  36. #41 V8Fan:

    Ich würde Dir gerne meine Email Adresse geben aber in Foren publiziere ich die ungerne. Du kannst aber gerne Stefan Herre anschreiben – der kann Deine Email ggf. an mich weiterleiten. Vielleicht hast Du aber eine neutrale bzw. Wegwerf-Adresse, die Du mir nennen möchtest.

    Ich kenne Kathy seit Anfang 2001 und war seitdem dreimal in Ohio, sie war einmal hier in Hessen. Leider gab es zwischenzeitlich die ein oder andere Unstimmigkeit und auf die Entfernung kann man sich nicht mal kurz ins Auto setzen und das direkt bereden. Ich hoffe jedenfalls noch vor dem Sommer wieder rüberfliegen zu können.

    Wie fliegt Ihr denn jeweils nach Ohio? Ich bin mittlerweile Delta SkyMiles Mitglied und fliege nonstop von Frankfurt nach Cincinnati.

  37. #42 disillusioned_german

    Die Idee, über Stefan die e-Mail-Adressen auszutauschen, finde ich gut. Ich werde das in Angriff nehmen.

    Wir sind auch Delta Sky Miles Mitglieder und fliegen auch Non-Stop Frankfurt-Cincinnati. Früher sind wir mit Zwischenlandung über Paris geflogen (Delta/Air France; hat bei 4 Personen immerhin einige Hunderter gespart, allerdings gab’s bei den Franzosen jedesmal Probleme, die Koffer kamen später oder waren kaputt, der Flughafen war ein Chaoten-Zentrum, in dem nichts so gelaufen ist, wie es geplant war, etc.) aber das lässt sich nicht mehr rechnen, da die Preise, wenn man geschickt bucht, inzwischen auch für Direktflüge absolut günstig sind (habe im Oktober für 3 Personen incl. Steuern und Gebühren nicht mal 1400 Euro gezahlt).

  38. #42 disillusioned_german

    ich habe Stefan Herre gebeten, meine e-Mail-Adresse an Dich weiterzuleiten. Bitte nimm Kontakt mit ihm auf und teile ihm mit, wohin er sie weiterleiten kann (Stefan hat mir mitgeteilt, dass er keine Mail-Adresse von Dir hat)

  39. #44 V8Fan:

    Ist geschehen. Ich habe Stefan gebeten meine Email Adresse an Dich weiterzugeben.

    Bis dahin!

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