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Dass in Berlin jugendliche Kulturbereicherer in einigen Bezirken längst das Sagen haben, hat sich herumgesprochen. Und inzwischen berichten auch die Medien darüber, weil sich die Abründe in unserer Mitte nicht mehr verschweigen lassen. Wer aber denkt, außerhalb der Hauptstadt habe er noch seine Ruhe, den sollte folgender Beitrag aus der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung eines Besseren belehren.

Eine Jugendbande verbreitet seit Jahresanfang in Bad Pyrmont Angst und Schrecken. „Die Übergriffe werden von Mal zu Mal gewalttätiger“, sagte Udo Nacke, Leiter des Polizeikommissariats, an diesem Mittwoch.

Der Anfang ist noch nicht besonders auskunftsfreudig. Aber man geht noch ins Detail. Unter der Oberfläche der Political Correctness scheint es inzwischen ganz gewaltig zu brodeln.

Der jüngste Zwischenfall ereignete sich am Montagmittag im Schulzentrum von Bad Pyrmont. Ein 16-Jähriger, der bereits wiederholt durch Gewaltdelikte aufgefallen ist, schlug brutal einen Mitschüler zusammen und fügte ihm erhebliche Schädelverletzungen sowie eine Platzwunde am Kopf zu. Ein anderer Junge filmte den Angriff mit einer Videokamera.

Der Schläger hatte dem Opfer mit drei Freunden aufgelauert. Als der 17-Jährige den Klassenraum verließ, wurde er von hinten durch einen Sprung und einen Tritt in den Rücken attackiert. Anschließend schlug der 16-Jährige den Kopf des Jungen noch mehrmals gegen einen Fensterrahmen. „Für den Angriff gab es überhaupt keinen Grund und keine Vorwarnung“, sagte Nacke. Täter und Opfer hätten unterschiedliche Schulzweige besucht und sich nicht näher gekannt. Bei der Polizei gab der Haupttäter später als Motiv an, dass der 17-Jährige ihn beim Verlassen des Klassenraums seltsam angesehen habe.

Ansehen ist eine Totsünde! Vor den selbsternannten Herrenmenschen haben Deutsche gefälligst demütig und schüchtern zu Boden zu blicken!

Der 16-jährige Haupttäter und seine drei Kumpels gehören zu einer 20-köpfigen Gang von Jugendlichen türkischer, arabischer und kurdischer Herkunft, die seit Wochen durch brutale Übergriffe auffallen. Schon Ende Januar waren einige Jugendliche im Pyrmonter Schulzentrum von zwei Tätern mit Faust- und Kopfschlägen traktiert worden. „Eine neue Qualität der Gewalt“ (Nacke) erreichten die Angriffe, als einige Gangmitglieder am 15. und 30. Januar im Jugendzentrum im nahe gelegenen Lügde (Nordrhein-Westfalen) randalierten. Ein Jugendlicher aus Bad Pyrmont schlug einer jungen Frau mit einem Gürtel, der mit einer großen Metallschnalle versehen war, wiederholt ins Gesicht. Ein paar Wochen später gingen acht Jungen, darunter auch der 16-jährige Haupttäter vom Montag, vor einer Schule in Hessisch Oldendorf mit sogenannten Totschlägern auf andere Jugendliche los. Diese verbotenen Stahlruten können schwerste Verletzungen verursachen. Drei Schüler wurden dabei verletzt. Erst in der vergangenen Woche war der 16-Jährige zusammen mit anderen in der Wohnung eines seiner früheren Opfer in Lügde aufgetaucht und hatte dessen Mutter mit einem Messer bedroht. „Die runden Tische und andere Maßnahmen der Behörden haben offenbar nichts genutzt“, sagte Nacke. Die Polizei setzt darauf, die Täter in beschleunigten Verfahren zu verurteilen.

Die Dialoge und gutmenschliche Gesprächspädagogik („Du, ich find das echt nicht gut, wenn Du andere abstichst!“) haben nicht nur offenbar nichts genutzt, sie haben effektiv nichts genutzt! Sie haben im Gegenteil die Verachtung noch verstärkt, die die Migrantenkinder uns entgegenbringen. Wovor sollen sie auch Achtung haben? Vor Gesetzen, die das Papier nicht Wert sind, auf dem sie gedruckt sind? Vor einer Bevölkerung, die sich nicht zu wehren versteht? Es wird nicht mehr lange dauern, dann nehmen die Einheimischen ihre Verteidigung selbst in die Hand, weil der Staat seiner Pflicht, Leben, Gesundheit und Eigentum seiner Bürger zu schützen, nicht mehr nachkommt. Was sollen sie auch sonst machen? Sich ohne Gegenwehr abschlachen und ausrauben lassen?

(Spürnase: Amiko02)

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59 KOMMENTARE

  1. Aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa!

    Abschieben!! Sind die politiker nur noch auf Satans Seite?!
    Ich kann nicht mehr weiterlesen. Ich habe Mageschmerzen!!

  2. @Beate
    Genau so und nicht anders.
    Predigt cartman schon seit Jahren. Zweck der Übung ist es, daß deutsche Volk so lange zu piesacken, bis es wieder Selbstachtung entwickelt und in der Folge sein Schicksal in die Hand nimmt. Erst, wenn die Deutschen ohne Migrationshintergrund Selbstrespekt, Gemeinsinn und Zusammenhalt wiedererlernen, statt sich in Konkurrenzkämpfen gegeneinander aufzureiben, können sie selbsternannte Conquistadores in die Wüste schicken.

    Die Deutschen haben einfach ihre Verliererrolle noch nicht abgestreift und müssen ihre handgreifliche Wehrhaftigkeit neu entdecken.
    Wer einem Deutschen etwas antut, kriegt es mit allen zu tun. Und zwar alttestamentarisch verstanden.

    Wer macht mit?

  3. „Es wird nicht mehr lange dauern, dann nehmen die Einheimischen ihre Verteidigung selbst in die Hand, weil der Staat seiner Pflicht, Leben, Gesundheit und Eigentum seiner Bürger zu schützen, nicht mehr nachkommt. Was sollen sie auch sonst machen? Sich ohne Gegenwehr abschlachen und ausrauben lassen?“

    Das ist genau der Punkt, die Frage ist ob die Deutschen den Punkt der totalen Selbstaufgabe schon überschritten haben oder noch nicht.
    Eine „Reconquista“ Europas wird und muß kommen

  4. …so geht das einfach nicht weiter…§!Buergerwehren einfuehren,
    und Polizeipraesidenten und
    Polizeisprecher zum Spargelstechen
    an die Erntefront…
    Damit die auch mal was Produktives
    in ihrem Leben gemacht haben.

  5. Da helfen nur noch drakonische Maßnahmen:
    Wie wär’s mit einem erlebnispädagogischen Segeltörn auf Sylt?

  6. Wer mich kennt, weiß, dass ich alles andere als für Gewalt bin, aber hierzu kann ich nur eines sagen:

    Auf einen groben Klotz muss ein noch gröberer Keil dran.

  7. Wer mich kennt, weiß, dass ich alles andere als für Gewalt bin, aber hierzu kann ich nur eines sagen:

    Auf einen groben Klotz muss ein noch gröberer Keil dran.

    Kann 1,2 und 3 nur zustimmen!!!

  8. Auf http://www.sgipt.org/politpsy/aktuell/pwk/pwk02-21.htm gibt es einen interessanten Artikel darüber, wie Deutsche in Schach gehalten werden sollen:
    **********************************
    Die moralische Daumenschraube und der Gebrauch der Nazikeule sind eine mächtige Waffe. Aber sie wurden und werden nicht nur berechtigt, verständlich und aus edlen Motiven geschwungen, sie werden auch mißbraucht, um sich eine scheinbar moralisch überlegene Stellung und Vorteile zu verschaffen. Die Lust, in jedem Deutschen einen potentiellen Nazimörder – denn ist der Schoß nicht immer auch noch fruchtbar? – zu sehen, ihn immer wieder in das Grauen seiner politischen Vergangenheit zu tunken, ist für manche deutsche Juden eine Versuchung. Obwohl die grauenvollen Verbrechen nicht bezahlbar sind, sind doch horrende Summen von den Nachkommen an ‚Wiedergutmachung‘ aufgebracht worden. Sicher ist es richtig, daß die grauenvollen Verbrechen nicht mit Geld aufgewogen werden können. Aber Geld scheint doch immer wieder eine zugleich wichtige und verbrämte Rolle zu spielen: Wiedergutmachung, Entschädigung und Ausgleich (ZwangsarbeiterInnen). In einem gewissen Umfang sehe ich das ein und bin auch bereit für die Teilnahme an oder Duldung von Verbrechen und Unrecht unserer Eltern und Großeltern einzustehen, denn es hätte auch ich sein können. Dann sollte das Thema Wiedergutmachung aber auch offen behandelt und wechselseitig anerkannt werden.
    Die Botschaft, die ich vom Zentralrat der Juden vernehme, heißt: Wir Deutschen dürfen niemals vergessen und stehen ewig in der Schuld für den Holocaust der Nazis. Niemals vergessen, dem stimme ich zu, ewig in der Schuld nicht. Ich stehe in nahezu niemandes Schuld und ich habe auch keine persönliche Schuld: das Schicksal gewährte mir die Gnade der späten Geburt. Das beständige Fuchteln mit der moralischen Daumenschraube und Zücken der Nazikeule – auch des Zentralrates der Juden, auf alle und jeden, die es wagen, an Israel, seinem Militär, Scharon, dem Geheimdienst Mossad, Kriegsverbrechen, Menschenrechtsverletzungen oder gar an den verrückten religiösen Fundamentalisten (siehe: Auserwählte) Kritik zu üben, ist völlig unangemessen. Ich halte es nicht für angemessen, Verbrechen, die von Israelis im Nahostkonflikt begangen wurden, mit den Nazigreueltaten zu vergleichen, besonders aus deutscher Perspektive erscheint mir dies als äußerst makaber und fehlplaziert. Ich kann aber dennoch verstehen, daß ein betroffener Palästinenser zu einer solchen Wertung in seiner Verzweiflung, Wut und Ohnmacht gelangen kann. Ungeachtet des Anlasses finde ich gut, richtig und wichtig, daß die Diskussion, was können und dürfen Deutsche gegenüber Juden, Israelis und deutschen Juden bzw. jüdischen MitbürgerInnen äußern und sagen, wenn es um die angemessene Verarbeitung unserer Vergangenheit, um Israel, die Juden in der Welt, oder um das Zusammenleben und Kommunizieren hierzulande geht?

    Lesebefehl!

  9. Und wenn der erlebnispädagogische Segeltörn wider Erwarten doch nichts hilft: Wie wär’s eigentlich, wenn einmal die GrünInnen – allen voran natürlich Klautschi Roth und V. Beck – ein paar ihrer „migrantischen Sorgenkinder“ adoptieren würden?
    Eltern haften für ihre Kinder!

  10. Hallo bear007, wir haben bisher die falschen für diese Dinge gewählt. Und bei rot-rot-grün kann man hinter vorgehaltener Hand hören, „echt was unternehmen? Die wählen uns doch.“ Das Aufdrängen der dt. Staatsbürgerschaft war ein extremer Fehler. Wählen wir zukünftig anders und sorgen dafür, dass dies viele so machen. NOCH sind die Gestörten nur ein kleiner Teil der Wähler.

  11. #1 bear007 [TypeKey Profile Page] (15.03.07 13:16)

    Aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa!

    Abschieben!! Sind die politiker nur noch auf Satans Seite?!
    #bear007
    drei mal ja
    1. weil dieser deren Chef ist und zwar von allen
    2. weil die alle machtgeil sind und selbiger nunmal die weltliche macht (noch) inne hat
    3. weil es sich offenbar ohne Gewissen bequemer lebt.

    Wer jetzt noch nicht kapiert hat …

    ca

  12. Den Artikel habe ich heute morgen im Kommentar zur libanesischen Bereicherung ja schon gepostet, aber ich will mal nicht so sein 😉

  13. …was bist du denn fuer ein komischer
    Wahrsager, 8 – ?
    die Moslems mit ihrer naziaehnlichen
    Steinzeitkultur sind das Problem…!

    Von den Juden kam nur Gute.
    Da kann sich keiner beschweren.
    Schon mal was von Einstein gehoert ?

  14. Diese „Wahrnehmung“ ist doch auch nur wieder ein „Einzelfall“ und gar nicht schlimm. Schließlich haben Intensivtäter ja „10 Schuß frei“! 🙂

  15. @13: Es geht dem Wahrsager wie mir scheint nicht um „die Juden“, auch wenn es – bei aller Liebe – übertrieben ist, zu sagen, von diesen sei nur gutes gekommen – sondern um den Umgang mit einem bestimmten Ausschnitt der deutschen Geschichte.

  16. RUNDE TISCHE.

    Ich fasse es nicht. Runde Tische klappen doch nur, wenn jede Seite an der bestehenden Situation etwas ändern will, weil sie merken, so geht es nicht weiter. Aber wieso sollten Schläger an ihrer Situation etwas ändern wollen, wo sie auf Grund ihrer Gewalttaten doch allseits respektiert, gefürchtet und andereseits vom Staat nicht weiter behelligt werden?

    Über diese Kuschelpädagogik kann ich immer wieder nur staunen.

  17. @#5 Islamophob und grünenfeindlich (15.03.07 13:33)
    Da helfen nur noch drakonische Maßnahmen:
    Wie wär’s mit einem erlebnispädagogischen Segeltörn auf Sylt?

    @#9 Islamophob und grünenfeindlich (15.03.07 13:39)
    Und wenn der erlebnispädagogische Segeltörn wider Erwarten doch nichts hilft

    Mit dem richtigen Stundenplan wird das Lernziel sicher erreicht:

    Zum Frühstück: Durch die Daggen laufen
    Zum Mittagstisch: Kielholen
    Zum Abendbrot: Spießrutenlaufen

  18. Die Familien-Nachzugs-Politik ist gescheitert.

    In Deutschland wie in der Schweiz lässt sich eine Parallele bilden zwischen dem erleichterten Familiennachzug, der erleichterten Einbürgerung, und dem drastischen Ansteig der Gewalt – mit dem Zeitverzug, den es brauchte, bis die Nachgezogenen merkten, dass man hier dreinschlagen kann, und die Leute ducken sich, statt sich zu wehren.

    Darum brauchen wir dringend den Stopp der Familien-Nachzugs-Politik, den Stopp der erleichterten Einbürgerung, und die Abschiebung wo immer möglich.

  19. #12 Schwein (15.03.07 14:13)
    Den Artikel habe ich heute morgen im Kommentar zur libanesischen Bereicherung ja schon gepostet

    Was sich aus den Kommentaren eignet, wird zum Hauptartikel. Liegt ja im Interesse von PI-Lesern.

  20. Mich würde stark interessieren, wie die Geschichte weitergeht. PI, bleibt an der Sache dran! Ich verstehe allerdings nicht, warum die Schule hier nicht von ihrem Hausrecht Gebrauch gemacht hat. Sechzehnjährige sind nicht mehr schulpflichtig und eine Schule kann jederzeit ein generelles Hausverbot aussprechen, das sich dann auch unmittelbar mit Hilfe der Polizei durchsetzen läßt.

    Eine weitere Möglichkeit wäre, den Eltern diesen minderjährigen Schlägern das Sorgerecht zu entziehen und diese Jugendlichen in ein Heim zu stecken, idealerweise in ein Heim für Schwererziehbare, also eine geschlossene Anstalt.

  21. Etwas älter aber auch schön

    Schule: Prügel zum Geburtstag

    Stadthagen –

    An der Schule „Am Schlosspark“ in Stadthagen (Landkreis Schaumburg) hat ein Schüler erneut „Geburtstagsprügel“ bezogen. Der 16-Jährige erlitt schwere Prellungen. Fünf türkische Jugendliche zwischen 15 und 17 Jahren lauerten ihm auf dem Hof der Haupt- und Realschule auf, warfen ihn zu Boden und traten und schlugen auf ihn ein. Für jedes Lebensjahr gab es einen Hieb. Das Opfer hatte am Vortag Geburtstag gefeiert.

    Bereits im vergangenen Jahr war die Schule wegen ähnlicher Vorfälle in die Schlagzeilen geraten. Drei der jetzt beteiligten fünf Jugendlichen wurden dafür seinerzeit vom Jugendrichter zu 36 Stunden Sozialtraining verurteilt.

    Schulleiter Rudolf Krewer reagierte auf den Vorfall entsetzt. „Es geht nicht in meinen Kopf rein, dass es wieder die Gleichen waren.“ Die Wiederholungstäter werden jetzt von der Schule verwiesen. Außerdem erstattete er umgehend Strafanzeige. Die Polizei ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung. Auf die Frage nach dem Motiv sagten die Täter nüchtern: „Das ist in der Türkei Tradition.“

    erschienen am 30. Mai 2003

    http://www.abendblatt.de/daten/2003/05/30/171747.html

    Ende Mai war bekannt geworden, dass an der Haupt- und Realschule Jugendliche ihre Mitschüler über Monate hinweg drangsaliert und verprügelt hatten, wenn diese Geburtstag hatten, gute Noten bekamen oder ein großes Geschenk erhielten. Die meisten Übergriffe gab es in den kurzen Pausen zwischen zwei Stunden. Häufig wurden die Opfer in die Toilette gezerrt und dort geschlagen. Als er von den Vorgängen erfuhr, hatte der Schuldirektor schließlich Anzeige erstattet. Die Staatsanwaltschaft hatte darauf hin gegen 36 Jugendliche Anklage erhoben. Ermittelt hatte sie gegen 65 junge Verdächtige. Vier Fünftel der Taten sollen von einer Gruppe türkischer Jugendlicher begangen worden sein. jl/lni Veröffentlicht 01.11.2002 19:37 UHR (HAZ,02.11.2002)

    http://www.stadtelternrat-hannover.de/presse-200211.htm

  22. „# 19 Free Speech
    …Darum brauchen wir dringend den Stopp der Familien-Nachzugs-Politik, den Stopp der erleichterten Einbürgerung, und die Abschiebung wo immer möglich.“

    So, und was machste mit den bereits Eingebürgerten, darunter auch den „erleichtert Eingebürgerten“….????

  23. #22,

    Prügel für gute Noten!

    So etwas bringt die deutschen Schüler um ihre Zukunftschancen, das ist Landesverrat, wenn Politik und Behörden da wegschauen!

  24. Man kann jeden Ausländer ausweisen. Man kann jedem Deutschen die Staatsbürgerschaft entziehen, dann ist er halt staatenlos. Na und? In den meisten Teilen der islamischen Welt ist eine Staatsbürgerschaft sowieso einen Dreck wert.

    Bei Hilter ist die SPD eifrig, und will ihm posthum die Staatsbürgerschaft entziehen.
    http://www.sueddeutsche.de/deutschland/artikel/322/105217/

    Gesetzlich ist alles machbar. Im Einklang mit allen Menschenrechtsgesetzen und der Verfassung. Es ist nur die Frage welche Fesseln man sich selbst anlegt. Meiner Meinung nach wäre es besser hier und jetzt Härte durch den Gesetzgeber zu zeigen, als später Härte durch das Militär in einem Bürgerkrieg zeigen zu müssen.

    Die Bevölkerung sollte statt gewalttätig zu werden, so wie in Holland neulich, viel stärker auf die Volksbevormunder, äh Volksvertreter einwirken. Die Demokratie ist nicht wehrlos. Man muß nur das machen was möglich ist. Die Amerikaner hätten sich mit linker Streichelpolitik so wie in Europa vermutlich nie so lange gehalten. Zwischendurch muß man eben mal beinharte Entscheidungen treffen. Im Endeffekt entscheidet die Mehrheit. Das ist Demokratie.

    Wenn die Mehrheit hier die moslemischen Integrationsverweigerer nicht haben will, dann haben sie das Land zu verlassen. Das hat nichts mit Deportation oder Vertreibung zu tun, sondern es handelt sich dann einfach um die Beendigung der Aufenthaltserlaubnis.

  25. „Wenn die Mehrheit hier die moslemischen Integrationsverweigerer nicht haben will, dann haben sie das Land zu verlassen.“

    Ich bin mir nicht ganz sicher, ob die Mehrheit das will. Es gibt nach wie vor so viele, die in rotgrünrosanen Traumwelten leben. Aber auch wenn es die Mehrheit wollte, interessierte das Politik reichlich wenig.

  26. @ Wahrsager #8

    Deine antisemitischen Drecksseiten sind hier vollkommen fehl am Platze.
    Und sowas stellst du unter: Lesebefehl! ??

  27. #23 Leo (15.03.07 15:36)
    So, und was machste mit den bereits Eingebürgerten, darunter auch den „erleichtert Eingebürgerten“….????

    Besser einen Teil des Problemes lösen als gar nichts lösen.

  28. @ Wahrsager #8

    Deine antisemitischen Drecksseiten sind hier vollkommen fehl am Platze.

    So sehe ich das auch. Die Nazi-Keule gibt es in der Tat. Sie wird aber nicht von bösen Juden angewendet. Sondern von Linken, um pauschal unbequeme Meinungen abzukanzeln. Linken übrigens, die wie deine Seite ihre wahre Gesinnung dadurch offenbaren, daß sie „Kritik“ an Israels angeblichen Untaten üben und gleichzeitig Verständnis für das [versuchte] Morden der „Palästinenser“ zeigen.

  29. Nur damit wir hier auf realistischer Grundlage diskutieren:
    Grundgesetz Art 16
    Die deutsche Staatsangehörigkeit darf nicht entzogen werden. Der Verlust der Staatsangehörigkeit darf nur auf Grund eines Gesetzes und gegen den Willen des Betroffenen nur dann eintreten, wenn der Betroffene dadurch nicht staatenlos wird.

  30. @8 Wahr-Sager: Diese antisemitische Dreckseite ist auch noch von einem Seelenklemptner – SGIPT – Gesellschaft für Allgemeine und Integrative Psychotherapie – Deutschland. Gehst du zu ihm auf den Coach?
    Er wird dich nur Schlechtes lehren – noch mehr krude Gedanken und Verschwörungstheorien.
    Darf ich fragen: was ist die Ursache deines Grolls? Bist du im Ausland als Deutscher mit „Nazi“ von einem Juden angesprochen worden?

  31. #15 Islamophob und grünenfeindlich:

    Richtig. Ich hätte mich klarer äußern und den direkten Bezug meiner Äußerung nennen sollen:

    „Die Deutschen haben einfach ihre Verliererrolle noch nicht abgestreift und müssen ihre handgreifliche Wehrhaftigkeit neu entdecken.“

    Der Nazi-Begriff wird inflationär gebraucht und auf jede erdenkliche Situation angewandt.
    Aufgrund meiner zahlreichen Erfahrungen in Blogs und Foren hantieren „Antifaschisten“ bzw. Linke (die ja oftmals synonym sind) sehr gern mit solchen Keulen, um sich nicht inhaltlich mit dem bösen „Rechten“ auseinandersetzen zu müssen. Toleranz bedeutet für sie, dass alles gleich gut und richtig bzw. gleich schlecht und falsch sein muss – auf seinem eigenen Standpunkt beharren ist für sie nicht tolerant, sie deuten Begriffe für ihre Zwecke um. Deswegen beklagen sich Linke (natürlich mit Ausnahmen) auch über den grassierenden „Rassismus“ in Hinblick auf Moslems und wünschten sich eine „neutralere“ Berichterstattung, indem auch das Christentum sein Fett wegbekommt.
    Nun ist es aber nur ein Unterschied, dass im Christentum sehr wohl Zweifel an der christlichen Lehre geäußert werden dürfen, während sich diese im Islam verbieten, so dass diesbezüglich ein immenser Nachholbedarf besteht, der dann nur allzuoft mit den bekannten Keulen quittiert wird, wie ja auch der vor einiger Zeit erwähnte Telepolis-Beitrag gezeigt hat, der diesen Blog in die Rassismus-Ecke gezwängt hat.

  32. Zum im Beitrag #25 erwähnten Hakenkreuz-Urteil:

    Die Bundesempörungsbeauftragte Roth gibt im FOCUS-Interview von sich:

    „Die wollen mit dem Tragen solcher Anstecker doch was tun für unsere Demokratie, was tun gegen Rechts, wurden dabei aber kriminalisiert.“

    Vielleicht sollten sich die tapferen „Anti-Nazis“ noch gegen Rechtshänder engagieren, denn „rechts“ ist in jedem Fall ganz böse und verabscheuenswert! Allein schon das Tragen einer Plakette gegen „rechts“ zeichnet den Träger als einen besonders ehrenwerten und wahrheitsliebenden sowie demokratischen Bürger aus.

  33. @#8 Wahr-Sager

    „Die Botschaft, die ich vom Zentralrat der Juden vernehme, heißt: Wir Deutschen dürfen niemals vergessen und stehen ewig in der Schuld für den Holocaust der Nazis. Niemals vergessen, dem stimme ich zu, ewig in der Schuld nicht“

    Wo ist die Botschaft nachzulesen, dass der Zentralrat sagt, die Deutschen trügen ewig an der Schuld? So explizit habe ich das nirgendwo gelesen. Falls es so sein sollte, stimme ich dem oben zitierten Satz zu.

    Fest steht, dass mit dem schlechten Gewissen der Deutschen (das die meisten heute lebenden Personen eigentlich gar nicht haben müssten) nicht selten politisch Kapital zu schlagen versucht wird. Ein Beispiel wäre da Polen. Der Regierungschef hat das selbst in einem Interview zugegeben. Wer so etwas tut, handelt schäbig, wenn er aus dem Leid von Millionen von Menschen heute einen persönlichen/politischen Vorteil für sich ziehen möchte.

    Im Übrigen wäre ich mit dem Vorwurf des Antisemitsimus vorsichtig. Kritik an Israel und seinen Handlungen ist nicht ohne weiteres Antisemitsmus. Der Zweck, so heilig er auch sein mag, rechtfertigt eben nicht jedes Mittel. Das muss in einem Rechtsstaat klar sein.

  34. Warum soll Hitler die Staatsbürgerschaft entzogen werden? Der Mann ist -Gott sein Dank- schon seit 62 Jahren Tot. Wem kann er also noch gefährlich werden?
    Hat die SPD keine aktuellen Probleme zu lösen als die Ausbürgerung Hitlers?
    Arbeitslosigkeit, Gesundheit, steigende Kriminalität, Rente usw. sind bestimmt wichtigere Themen als die Staatsbürgerschaft Hitlers.
    Aber natürlich behalten arabische Drogenhändler,Zuhälter, Schläger, Terroristen, Hassprediger und Antisemiten Anno 2007 alle ihre Deutschen Pässe und haben ein Bleiberecht für immer.
    Wie könnten wir auch auf so etwas kulturell Wertvolles verzichten wollen?

  35. #30:

    Definiere Antisemitismus.
    Du willst tatsächlich behaupten, dass die Ablehnung der unaufhörlichen Errichtung von jüdischen Mahnmalen Antisemitismus sei?
    Sorry, das ist mir zu billig und zeigt doch nur, dass Leute wie du zu einer wirklich sachlichen Auseinandersetzung nicht in der Lage seid.
    Ist auch von den USA zu fordern, abertausende Denk- und Mahnmale zu errichten und zu betreiben, die an die Auslöschung der Indianer im Namen der auch heute noch von US-Präsident Bush als Kriegs- und Mordmotiv bemühten Freiheit erinnern?

    In einem Forum hat es jemand so ausgedrückt:

    „Ich habe gerade erst wieder ein neu aufgelegtes Geschichtsbuch der Sekundarstufe in den Händen gehabt: die NS-Zeit füllt ca. ein ganzes Drittel dieses Machwerks, das unseren Kindern vorgesetzt wird. Die natürliche Reaktion der Jugendlichen ist nunmal Abwehr, die etwas extremere Variante Verherrlichung des dritten Reiches als Protest.
    Ein anderes trauriges Kapitel dieser ‚Erinnerungskultur‘ (besser: ‚Schuldkult‘) ist die bundesweite Inflation von Mahnmalen, Gedenktagen, Erinnerungsstätten, die schon internationale Dimensionen angenommen hat.“

    Leute wie du können sich von mir aus ewig schuldig fühlen. Ich weiß ja nicht, wie alt du bist.
    Ich an meiner Stelle weiß, dass ich mir diesen Schuldkult nicht antun muss, auch wenn es sicherlich in unser aller Verantwortung liegt, dass sich dieser Massenmord nicht wiederholt.

  36. #32 Mir:

    Ich habe übrigens an keiner Stelle von „bösen Juden“ gesprochen.
    Es sollte aber in unserer „Demokratie“ (haha) erlaubt sein, auch das Judentum zu kritisieren. Eine Kritik daran impliziert ja nicht zwangsweise die Leugnung des Holocaust. Oder?

  37. #34:

    Nanana, „Marquis de Valambres, schön sachlich bleiben. Und erst mal sachlich begründen, inwiefern es sich bei den von mir zitierten Äußerungen um Antisemitismus handelt. Oder stimmt es etwa nicht, dass immer pompösere Mahnmale „gegen das Vergessen“ errichtet werden?

  38. #37 Ratzl:

    „Wo ist die Botschaft nachzulesen, dass der Zentralrat sagt, die Deutschen trügen ewig an der Schuld? So explizit habe ich das nirgendwo gelesen. Falls es so sein sollte, stimme ich dem oben zitierten Satz zu.“

    Der Autor hat mit diesem Kommentar nicht geäußert, dass der Zentralrat der Juden eine wörtliche Aussage getroffen hat, sondern wollte damit offenbar ausdrücken, dass eine „Erinnerungskultur“ (besser: „Schuldkult“) existiert, die mit einer bundesweiten Inflation von Mahnmalen, Gedenktagen und Erinnerungsstätten schon internationale Dimensionen angenommen hat.
    Und dass der Holocaust politisch instrumentalisiert wird (siehe Roth), ist auch klar.

  39. in
    http://www.jungewelt.de/2007/03-15/055.php
    gefunden.
    von uns Broder.

    GUT!

    »Wir bedauern, daß wir Euch nie zur Arbeit gezwungen haben, während wir alle Eure Rechnungen bezahlt haben. Wir bedauern, daß wir Euch meist freie Miete, Telefon, Internet, Auto gaben, und freien Schulbesuch für Eure zehn Kinder. Wir bedauern, Euch niemals gezwungen zu haben, unsere Sprache zu lernen, nach 30 Jahren Aufenthalt. Und deshalb – von allen Dänen zur gesamten muslimischen Welt, wollen wir Euch sagen: FUCK YOU!!«

  40. @Wahr-Sager: Das Judentum IST eine Erinnerungskultur. Sie gedenken heute noch des Auszugs aus Ägypten – etwas Vergleichbares tut sonst kein Mensch. Es ist absolut selbstverständlich, dass Juden ein intensives Gedenken an ein schreckliches und unfassbares Ereignis, das zudem in historischen Maßstäben gesehen erst gestern geschah, pflegen. (die Zigeuner tun das vergleichsweise z.B. viel weniger intensiv).

    Die Erinnerung ist aber keine Keule!

    Wir hingegen sind keine Erinnerungskultur – wir vergessen Geschichte sehr schnell. Nicht nur die Ereignisse, bei denen Schuld aufkommt sondern alle – auch diejenigen, bei denen wir (unsere Vorfahren) Opfer waren.

    Dass viele von uns diese jüdische Erinnerungskultur als eine Zumutung empfinden, ist leider wahr – ich glaube nicht, dass wir diese Erinnerungskultur von den Juden kopieren müssen. Wenn der Eindruck entsteht, man müsse das, dann geht das schief und das verursacht dieses blöde Gegrummel von wegen Schuldkult. Da der Holocaust aber wirklich noch nicht lange zurückliegt, ist es allerdings sogar für viele von uns „Nicht-Erinnerungs-Kulturalisten“ (z.b. auch mich) ein Bedürfnis, zu gedenken. Als Zwang sollte man es aber nicht sehen. Leider wird’s manchmal so benutzt.

    Das ist aber nicht von Juden verursacht, sondern von unverständigen Nichtjuden.

    Darüber zu reden, ist noch kein Antisemitismus. Aber in dem von Dir eingestellten Text geht’s noch weiter. Da kommt die klassische Israelhetze ( dass Israel überhaupt nichts Unmenschliches tut, steht darin nicht mal zur Debatte!) und das Verständnisgedusel für die armen Palis. Man kann doch nicht hierzulande über ein paar vergleichsweise harmlose Moslems (!) und die lasche Reaktion auf ihr Benehmen meckern und die wirklich üblen, mordgeilen und fanataisch hassenden Palis „verstehen“ und trotzig darauf pochen, man müsse Israel kritisieren dürfen.

    Für WAS denn in aller Welt? Dass sie sich gegen ihre Mörder wehren? (Sie tun’s SEHR gemäßigt)

  41. @ Wahr-Sager

    Kritik am Judentum, Kritik an der Politik des Zentralrates, Kritik am Staate Israel – was soll’s denn nun sein?

    Zu ersterem dürften dir wohl ein wenig die Grundlagen fehlen, zweiteres hört man häufiger und ist teilweise auch gerechtfertigt, dritteres liefert regelmäßig in der Tat Anschauungsbeispiele für das morderne Gesicht des Anti-Semitismus:

    – Israel wird für Maßnahmen kritisiert – „unverhältnismäßig“ -, die bei anderen Staaten als selbstverständlich akzeptiert werden. Gleichzeitig werden Verhaltensweisen gefordert, die von keinem anderen Staat (außer vielleicht den USA) verlangt werden. Selbst die Einhaltung des Völkerrechts fordert man nur von Israel.

    – Israel wird bei jedweden Vorkommnissen zwanghaft zum Schuldigen konstruiert.

    – Israel wird insgesamt das Recht abgesprochen, sich selbst funktionell zu verteidigen.

    – Gleichzeitig werden die Verbrechen der „Palästinenser“ abgestritten, verharmlost, relativiert oder gar unterstützt.

    Das alles dient in Wahrheit dem Zweck, seiner Judenfeindlichkeit ein salonfähiges, sogar moralisches Antlitz zu geben. Solchen Leuten mißfallen offenbar Juden, die sich selbst zu wehren wissen. Nur als Opfer sind sie den Linken recht, um mit der Nazi-Keule unerwünschte Meinungen bekämpfen zu können. In dieser Hinsicht – und nur in dieser – hast du recht.

    Nein, Kritik per se ist nicht anti-semitisch. Inhalt, Form und Kontext sind es.

  42. Es tut mir leid es sagen zu müssen.
    Es geht uns noch viel zu gut.
    Solange wir noch was zu verlieren haben und jeder unseren kleinen Hintern mit Strafzetteln oder mit der Nazikeule treten darf, wird sich nichts ändern.
    Wie man immer wieder feststellen muß sind zirca 11% der Bürger die zur Wahl gehen fern jeder Realität(Die Grünen/SEDPDS Wähler).
    Es muss noch viel schlimmer kommen bevor der Bürger der diese Dinge bezahlt endlich munter wird und sich wehren wird.
    Da der größte Teil der Medien aus Linksgerichteten Gutmenschen besteht, erfährt er auch nur einen Bruchteil der Wahrheit und nicht das wirkliche Ausmass.

  43. #44 Eisvogel:

    Nein, die Erinnerung ist keine Keule. Es ist sicherlich auch notwendig, an den Holocaust zu erinnern, um aus der Geschichte zu lernen.
    Was mich nur stört, ist die propagierte Einzigartigkeit des Massenmords, die politische Fixierung auf den Holocaust und die damit verbundene Heuchelei, ohne den Opfern des Kommunismus zu gedenken und ohne Leugner des Völkermords an den Armeniern ebenso zu bestrafen wie Leugner des Holocaust.

    James Heartfield, freier Journalist und Buchautor, schrieb im Artikel im Novo-Magazin (http://www.novo-magazin.de/itn-vs-lm/novo27-9.htm) „Der Holocaust als Totschlagargument“:

    „Die Erinnerung an die Vernichtung der europäischen Juden durch den NS-Staat ist dabei, zu einem moralischen Totschlagargument gegen jede Abweichung vom herrschenden Konsens zu degenerieren. Hier wird nicht nur die freie Rede untergraben, sondern auch der Holocaust der Bagatellisierung preisgegeben. Als das Wort ‚Holocaust‘ zu einem Terminus für das Böse schlechthin wurde, statt ein einzigartiges Geschehen zu bezeichnen, war solcher Missbrauch schon vorprogrammiert. Die Art, in der ‚Holocaust‘ inzwischen inflationär zur Beschreibung jeder Art von Gewalt oder Bedrohung herangezogen wird, weist darauf hin, dass die tatsächliche Bedeutung von Hitlers ‚Endlösung‘ inzwischen trivial und unkenntlich geworden ist.

    Es ist ein Zeichen der begrenzten moralischen Ressourcen unserer Zeit, dass Leute es für nötig befinden, dieses schreckliche Ereignis zu plündern, um ihren eigenen kleinlichen Anliegen gravitas zu verleihen. Wie ein Teenager, der seine Eltern Faschisten schimpft, weil sie darauf bestehen, dass er sein Zimmer aufräumt, trivialisieren diejenigen, die sich heute so gern auf sie berufen, um diverse Süppchen zu kochen, die Ermordung von sechs Millionen Juden. Dieses abscheuliche und historisch einzigartige Verbrechen ist zu einem bloßen moralischen Knüppel verkommen, mit dem Andersdenkende rhetorisch erschlagen werden.

    Seit Beginn der neunziger Jahre entdecken kritische Journalisten dauernd neue Genozide an allen Ecken der Erde. Schon im Golfkrieg meinten sie, in Saddam Hussein eine Reinkarnation Adolf Hitlers vor sich zu haben. In Bosnien erschienen ihnen die Serben als Urheber einer Neuauflage des faschistischen Völkermords. In Ruanda, wo ein Krieg zwischen den RPF-Guerillas aus Uganda und der Regierung stattfand, der in einem barbarischen Gewaltausbruch mündete, beeilten sich Journalisten, das Geschehen zu einem schwarz-weißen Konflikt zwischen bösen, mörderischen ‚Hutu-Extremisten‘ und deren guten Tutsi-Opfern zu stilisieren.

    Jede dieser Holocaust-Wiederentdeckungen führt dazu, aktuelle Ereignisse zu mystifizieren. Die Konflikte in Bosnien oder in Ruanda sind für sich betrachtet schlimm genug. In keiner Weise sind sie jedoch mit dem nationalsozialistischen Völkermord vergleichbar. Das war kein Bürgerkrieg in einem zerbrechenden unterentwickelten Land, sondern die systematische Ermordung von sechs Millionen Juden durch eine der reichsten, modernsten und angeblich zivilisiertesten Industrienationen. Der deutsche Völkermord war die grauenvolle Kulmination der im Westen damals generell verbreiteten Ideologie und Praxis rassischer Vorherrschaft. Diesen Akt mit den blutigen lokalen Konflikten gleichzusetzen, die in den letzten Jahren auf dem Balkan, in Afrika und im Nahen Osten ausgebrochen sind, heißt, den Holocaust missverstehen und bagatellisieren. Und es heißt gleichzeitig, diese neueren Konflikte unbegreifbar machen. Das Bedürfnis, überall neue Nazis zu entdecken, unterwirft Ereignisse, die sich gegen diese Interpretation sträuben, einem vorgefertigten Schema von Gut und Böse. Dieses Schema schafft Feindbilder, die für Militärinterventionen der heutigen Großmächte gegen relativ schwache, ohnmächtige Gegner eine moralische Rechtfertigung liefern.

    …“

    Ich habe mich im Übrigen auch nicht auf den gesamten Text bezogen, sondern nur auf einen Teil. Meine Stimme ist nach wie vor für Israel, auch wenn man nicht alle Palästinenser über einen Kamm scheren kann.

  44. #45 Mir:

    Ich hoffe, deine Fragen mit meiner Antwort an „Eisvogel“ beantwortet zu haben.

  45. @ Wahr-Sager

    Ich habe die Befreiung Iraks unterstützt. Dennoch wäre mir im Traum nicht eingefallen, die Taten von Saddams mörderischem Regime mit dem ungleich grauenhafteren industriellen Massenmord an Millionen Menschen gleichzusetzen. Die Suche nach immer neuen Holocausten oder auch Hitlern ist inzwischen doch wohl die Domäne links- und rechtsradikaler Geschichtsfälscher und Propagandeure.

    Wogegen ich mich gewendet habe, war die (mindestens implizierte) Aussage deines Textes, diese Nazi-Keulen würden von „den“ Juden ausgehen. Weder die israelische Regierung noch sonstwer hat behauptet, Deutsche dürften heute keine rationale und wenigstens versucht konstruktive (!) Kritik äußern. Dieses „Verbot“ existiert nur in den Köpfen derjenigen, die es für nötig halten, darüber zu jammern.

  46. Es klingt bestimmt hart, aber es ist eigentlich an der Zeit für ein kollektives: „Deutschland erwache“, das darf man nicht sagen und ich bin jetzt ein Nazi der übelsten sorte, aber genau dass muss jetzt her. Deutschlan, oder vielmehr sein noch nicht Islamisierten, und Gutmenschen geschädigten Bürger müssen begreifen welche Gefahr droht.

    Das Problem, dass hier noch kommen könnte:
    Die Regierung schützt ihre Bürger nicht, deswegen schützen sie sich selbst. Soweit so gut, das wäre toll. Aber was wenn die Bürger einfach der Rechten Szene anschließen (wobei da noch die Frage ist wie die rechte Szene eigentlich zu den Islamisten steht, schließlich haben beide die Juden als geminsamen Feind.). Würde mir zu diesen Themen mal noch ein paar Beiträge au PI wünschen, sonst echt Top, und lob an die Autoren, weiter so!

  47. Es wird immer schwieriger sich einer „Religion“ zu erwehren, die sich als bildungs- und demokratiefeindliche totalitaere Ideologie entpuppt. Besonders, wenn die demographische Dynamik auf ihren Seiten ist. Was ist nun zu tun? Dies ist hier alles nichts Neues, da ich aber neu bin, moechte ich mich mit einem kleinen Artikel einbringen, um die Diskussion ein Stueckchen weiter zu bringen. Hier ein sehr nachdenklich machender Artikel aus der Welt:

    http://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article764017/Bloss_keine_Angst_vor_der_Greisenrepublik.html

    Demographie zaehlt also nicht, alles wird gut, und die Bedrohungen sind nur gefuehlt, da der Deutsche generell zum Pessimismus neigt.

  48. #50 Hayopey (15.03.07 21:02)

    Das wird doch ganz einfach laufen.
    In dem Moment in dem sich der Bürger erhebt,
    Vulgo: Bürgerkrieg, wird der Staat mit aller Kraft sein Gewaltmonopol behaupten.
    Ratet mal gegen welche Partei. GG hin oder her.

  49. Darum auf zu den Waffen! Jedes Schwanken, jedes Zögern wäre Verrat am Vaterland.
    (Wilhelm II. 14.8.1914)
    Vielleicht können wir Berlin den Russen zurückgeben. Der lupenreine Demokrat Putin kann mit solchen Leuten umgehen.

  50. Als ich in der Schule von anderen deutschen Schülern nur etwas gemobbt wurde, bin ich bewaffnet zu Schule und habe einen verdroschen und danach alle bedroht. Warum lassen sich diese Schüler einfach von Ausländern verdreschen? Erbärmliches Pack.

  51. Politisch inkorrekt möchte ich hier einigen einmal den Spiegel vorhalten = provozieren.
    Die leiseste Kritik an Israel ist antisemitisch. Die leiseste Kritik am Islam ist antiislamisch.
    In jedem Fall wird diese Kritik als Rechtsgesinnung zumindest impliziert.
    Gleichzeitig sollen Probleme mit Gewalt gelöst werden, was sicher nicht der richtige Weg ist.
    Die eigene Kultur wird als wertlos betrachtet und kann deshalb problemlos überrollt werden.
    Jetzt vielleicht mal weiter mit dem Ursprung. bei manchen gleich.

  52. #49 Mir:

    Dem ersten Absatz von dir stimme ich zu. Deine Äußerung im zweiten allerdings ist in Anbetracht der Tatsache, dass lt. Wikipedia der Jude Ralph Giordano einen rechtsextremistischen Vorfall an der Sekundarschule „An der Elbe“ in Parey (Sachsen-Anhalt) dergestalt definierte, dass ganz Deutschland an dieser Untat beteiligt sei und als Grund dafür den Mangel an Zivilcourage als Merkmal deutscher Geschichte ansieht, kritisch zu betrachten.

  53. Ich möchte allerdings noch positiv anmerken, dass Herr Giordano das Zentrum gegen Vertreibungen unterstützt und seine von mir erwähnte Äußerung wahrscheinlich aus Verbitterung machte, was ich allerdings Linken nicht zugestehe, da sie zu einem großen Teil einen miesen Charakter haben.
    Dass Rechtsextremisten bzw. Neo-Nazis einen Hirnschaden haben, muss ich nicht betonen. Mich nervt in erster Linie die Assoziation „rechts“=Nazi und die diesbezüglich politisch gewollte Verschmelzung.

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